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Wiener Morgenzeitung · 1921-11-06 · Heft 996 (6.11.1921) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 996 (6.11.1921)
Date
1921-11-06
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Tir. syo Asrerr. 'Sonntag' 1 An hiesiger informierter Stelle wird uns mittzeteilt: In Ungarn sind die Jahrgänge 1898 und 1899 einberufen; dir Jahrgänge 1884 bis 1897 sind bereit zur Einberufung. Mit Bezug auf die letzte Rede des ungarischen Ministerpräsidenten Grafen Bethlen schreibt die ,-Prager Presse": Die Verdächtigungen des ungarischen Ministerpräsidenten, die kleine Entente hätte bezüglich der En twa'ffnung und des Venediger Abkommens Forderungen' gestellt, die nicht im Rahmen des Friedens--' Vertrages' '-liegen, sind ihm selbst als Unhaltbar bewußt. Ober' sollte es ihm entgangen fest:, daß die uirgarischen'Vertreter in Paris seit Wochen, freilich vergebens,'sich bemühen, für zwölf Jahre lsmitder Hoffnung für immer) bas Volksheer, Z tu a n g srekrutieryng, Mobilmachung und volle Stände, ganz im Widerspruch zu den militärischen Bestimmungen des Der-trages von T rianon, zu erhalten, und dies unter allerlei Vorspiegelungen über die Absichten' Ungarns, und ist etwa dir Volksabst i m m u n g .i n O e d e n b u r g, die man von Budapest aus nach dem berühmten Muster der ungarischen Wahlen arrangieren will,, im Friedensvertrag vorgesehen? Der böse Wille der u ngarische nRegierung sei nie so klar bewiesen worden wie in der gestrigen Rede des Ministerpräsidenten. Sin Warnungsbrief an Exkönig Karl. ' (Bo» unserem Pariser Korrespondenten.) Baris, 1. November. Das HaUPtorgan der französischen Königstreuen tion francaise", welches die Wiedereinsetzung der Orleans in die französische Königswürde nnstrebt, tritt seit dem Umsturz für die Restaurierung jes Habsburger-Throns ein. Der Exkönig Karl erfreut sich der größten Sympathie des Blattes und wird in seinen Spalten immer der „Edelmann Europas" genannt. In: Verlause der Besprechung, des letzten verunglückten Patt sch versuch es Exkönig Karls bringt das gutunterricht-te .Organ viele, interessante Einzelheiten und'm seiner letzten Nummer einen Brief seines Chefredakteurs .Charles M a u r r a s, welcher Ende Juli 19 21 an'' Exkaiser. Karl gerichtet wurden Mairrras, welcher eine --von Frankreich besiegte und wiederaufgerichiete Habsburger-Dynastie als beste 'Stütze französischer Europa-Politik betrachtet,^ hatbr erfahren, daß ln der Umgebung -Karl HabsbnrA die: Meinung vorherrscht, daß ein Nestaurierungsversuch' derzeit die ilttterstützuug Hes- Pariser Kabinetts Briand finden Würde. -Die; Angelegenheit schien ihm schon damals wichtig genug,Mm Imr Juli 1921 dem Exkaiser Mchs-eheuden ' Warnungsbrief überbringen zu lassen: -. - -> . : „Sire! Seit -.-dem Monat April geht in Uiagarn, . der Schweiz und.- in Frankreich selbst das Gerücht um, .','<ils - würde. . iH- ,HÄ. Chefredakteur. der „L'Actwn francaise", ' das Bestehei:' einer Negierung Briand als eine günstige, i °'ja,-eine? sehr- ^günstige Gelegenheit für eine Restauration - der ungarischen-Mofiarchie erachten. ' . t Ich m::ß > Eurer- Majestät erklären, - daß . -dieses v Gerücht ab sollst fälsch ist.. . Es steht vielnrehr im strikteil Gegensatz zu meiner . Meinung, der ich wiederholt in Wort und Schrift kräftigsten . Ausdruck verliehen habe, seitdem das Ministerium Briand besteht. Das Ministerium Briand war iru März und April fAnlll. d. Red. : Also zur fjdfc’ des ersten Putfches Karls) ' Träger einer sehr revolutro,raren Tendenz, trotzdem es ■ r damals vom, nationalen Block gestützt wurde. Seit Mai ist diese. Tendenz noch verschärft. Das, ist eine Tatsache. Und eine solche Tatsache kann meiitex Meinltn g nach einer Restaurativn nicht-günstig sein. Ich bin nicht Angehöriger Ihres Königreiches und will Eurer Majestät gewiß meine Meinung ilicht ansdrängen. Aber ■ ich sehe es als Pflicht an, die Wahrheit festzustellen. ■-* Meine Wünsche, Sire, gehen dahin, daß bald günstigere Umstände eilltreten mögen. Möge bald ein Frankreich der Ordnung Ihrer Sache jene Unterstützung verleihen, welche das heutige Frankreich verweigert. Mit dem Ausdruck dieses Gefühls zeichnet nslv. usw." ' Man muß sagen, daß hier der ehrlichste und klügste Ratgeber sprach, den - Karl Habsburg je be- Men. hat.- .Maurras steht int Dienst einer aussichtslosen Sache, aber er wird auch von feinten ärgsten Feinden als hervorragender Kenner der äußeren und innerst: Politik Frankreichsgewertet. Karl hat seine Warmlng in den Windgeschlagen. Er hat lieber der Ehrlichkeit magyarischer Magnaten vertraut und der Weisheit seiner Umgebung, der Weisheit eines Bcrchto'ld, eines Wiudischgrätz und anderer, von denen einige hundert Dutzend auf einen Mcrnrr-as gehen. Der Erfolg war entsprechend. RußLaAd «imM die GoLdzKhUmgen an . Polen auf. Moskau, 4. November. (Radio.) Am 1. Noveuib,ec begannen die Beamten der polnischen Repräsentanz die Zahlung der Golds u m m e n, welche die Sowjetregierung in Ausführung der zwischen ihrem Warschauer Vertreter Kar ach an und der polnischen -Regierung geschlossenen Vereinbarung der polnischen .Reparationskommission als erste Rate von der Vergutungssumme für das in Rußland' gebliebene Bahnmaterial der polnischen Eisenbahnen ausgezahlt hat. . MLner MorgenzeiLung PsZitifche^RNndschKU. Aus ZÄilNa. Unser Wrlnaev Mitarbeiter-schreibt uns: In der letzten Zeit mehren sich die Stimmen, welche von einem Rücktritt des Generals Zieligowski sprechen. Diese Rücktrittsgerüchte stehen im Zusammenhang mit der wieder aktuell gewordenen F-rage der Einberufung eines Wilnaer Parlaments,, welches über die Zugehörigkeit des Gebietes von- Wilna entscheiden soll. Blätterstimmen, so „Kurzer Lwows kl", wollen wissen, daß sich auch ein Ministerrat in Warschau mit der Frage der Einberufung des Wilnaer Parlaments beschäftigt habe, sowie daß Nachrichten aus Paris vorliegen, wonach maßgebende französische Kreise sich dem Gedanken der Einberufung eines Wilnaer Parlaments und der Anerkennung seiner Beschlüsse als Ausdruck des freien Willens der Bevölkerung des Wilnaer Gebietes zu nähern beginnen. Die Demission des Generals Zieligowski soll nun diesen Parlamentswahlen den Charakter einer freien Willensäußerung der Wilnaer Bevölkerung geben. ... " Die jüdische Bevölkerung des Gebietes von Wilna ist nach wie vor der Ansicht, daß bei Fortdauer der Okkupation Ätrch die Zieligowski-Armee die Wahlen für ein Wilnaer Parlament die Meinung her Bevölkerung nicht zum Ausdruck bringen können, und wie das Wilnaer Tagblatt „Unser Freund" schreibt, würde sich die jüdische Bevölkerung Wilnas an Wahlen zu einem Parlanvent, welches lediglich die Frage : Warschau oder Kowno? zu entscheiden hätte, nicht beteiligen. Die Okkupationsmacht, Welche diese Haltung der jüdischen Bevölkerung kennt, sucht-durch Drohungen eine Aevderung herbeizusühren. So hat kürzlich ein Vertreter der Zieligowski-Regierttug, Depart^mentsdirektvr Sienkiewiez, dem Präsidenten der Wilnaer jüdischen Gemeinde, Dr. Wy.gvdzki, erklärt, wenn die Wilnaer Juden weiter die ' Wahlen zumi Wilnaer Parlament ab lehnen, so könne er. nicht die Verantwortung für die Folgen übernehmen, die sich! daraus ergeben würden. Dies ist «ine ziemlich' un-. verhüllte Drohung mit Repressalien, wie sie wohl einer Behörde, welche beabsichtigt, den freien Willen, der Bevölkerung zum Ausdruck zu, bringen, am allerwenigsten znsteht. Aus diesen Aenßerungvn läßt sich schon erkennen, in welchem Geiste die Wahlen in ein Wilnaer Parlament durchgeführt werden würden und welchen Wert besser: Beschlüsse, hätten. Nach den letzten Meldungen'soll übrigens die Wähl in das Wilnaer Parlament nochvor Mitte Dezember erfolgen. Bis zu diesem Zeitpunkt, da der Völkerbund Zusammentritt, um'über die Wilnaer Frage einen ent-; scheidenden Beschluß W fassen, soll,'auch die Meinungsäußerung des -Wilnaer. Parkirmtzhts^über die Frage.- Kowno'oder Warschau? vorliegeüi ''So hofft die polnische BevPkerung rin. Wilna, - dir "Entscheidung des Völkerbundes zu beeinflussen. Die Okkupationsregierung in Wilna erläßt inzwischen ihre Verordnungen. So hat unter der'Judenschaft des, Gebietes von Wilna die Verordnung der Okkupationsregierung, welche, die' Z w a n g s sonntagsruhe emsührt, Koße Erregung hervorgerusen. Diese Maßregel zwingt die Juden von Wilna, zwei Tage in der Woche zu feiern, und ist'so eine schwere wirtschaftliche Last für die jüdische Bevölkerung, welche traditionstreu den Sabbat hält. In Angelegenheit der Zwangssonntagsruhe hat denn auch vor einigen Tagen eine jüdische Deputation, bestehend aus'dem Wilnaer Rabbiner Ru bin stein, dem Präsidenten der jüdischen Gemeinde Dr. W y g o dski sowie Vertretern der jüdischen Kaufleute und Handwerker' beim General Zielt g o w s k i vorgesprochen und ihm ein ausführliches Memorandum überreicht? Die Deputation wies darauf hin, daß die 'Verordnung über die Zwangssonntagsrühe "öen Händel und das Handwerk in: Wilnaer Gebiete schädigt, da sie 80 Prozent der im Handel und Gewerbe erwerbstätigen Personen — so hoch, ist der Anteil der Juden an Handel und Handwerk iin Wilnaer Rayon — wirtschaftlich benachteiligt. So werde die wirtschaftliche.' Lage des Gebietes verschlechtert. Daher möge die Verordnung aufgehoben werden. .i. - General A.ieligo.wski «rrtviderte, er sei nicht imstmtde, die völlige Aufhebung der-Verordnutlg zu erwirken, da dies Proteste der Arbeiter und der nichtjüdischen Kaufleute Hervorrufen würde, welche an der Einhaltung der normalen Arbeitszäit Interesse haben. Er werde sich aber für die baldige Schaffung einer Kommission entsetzen, welche einen Weg zu finden versuchen könnte, um beide Teile zufriedenznstellen. Diese Antwort des gegenwärtigen Wilnaer Machthabers eröffnet wenig Aussicht dafür, daß die auf den. wirtschaftlichen Ruin der Juden Wilnas hin^ielende Verordnung, die von eitrer Behörde erlassen wird, welche zu gleicher Zeit versicherte, die Freundschaft der Wilnaer Inden gewinnen zu wollen, aus der Welt geschasst werde. __ DLe LonfessioneKen Schulen in . RumLnien. Der wmänische Miniftrrrat - bewilligte 4'/- Millionen Lei zur Subventionierung der konfessionellen «chrilen in Rumänien., (I. C. B.) - v'. ^lovemver 1921 Lettes DLe Juden tu der Slouvukei. Aus Prag wird uns.- berichtet: Der Ministerpräsident empsiug gestern den Vorsitzenden des Jüdischen Nationalrates Dr. Ludwig Singer, der im Namen der koalierten jüdischen Parteien den Ministerpräsidenten über die Wünsche des nationalbewuSten Judentums auf dem Gebiete der P o l.i t'i k und Knktur, namentlich mit Rücksicht auf K a r p ot Horn ß l a u d, informierte. Dr. Singer wies hiebe: auf Sen Umstand hin, daß von den Regierungsorganen, namentlich in der Slowake:,- bisher n'nr in ungenügendem Maste Rücksicht auf die Ergebnisie der Wahlen in die Nationalversammlung genommen werde, bei denen mehr als die Hälf?r des Jude «tu ms sich zmn nationaljüdischen Programm bekannt habe. Der Ministewmsident erklärte, er verfolge die Verhältnisse im Osten der Republik mit größtem Interesse'und rechne bet der Konsoltdierung auf die Mitarbeit des Judentums,f besten Regenerationsbestrebungen er beg'.üßep Die Brüder vom Steiu. Die „Leipziger Bolkszntttng" bringt ausfühft.iche Dät-i teilnngen über die „B r ü d e r w o m S t e i n" und über die sogenannte Nationalarmee Ehrhardt. In den Bestimmnngen'über die Aufnahme in die Bugade E h r h a r d t heißtes.^'Es - dürfen nur Männer in der Brigade sein, die entschlossen sind/ die keinerlei Hemmungen irgendwelcher Art in sich tragen,'-die bedingungslos dem Führer gehorchen, die brutal genug-, sind/ rücksichtslos durchzugreifen, wo sie eingesetzt werden. Als Parole für die Offiziere wird anSgegeben: Es können Fälle cintretrn.l w» einige hundert oder auch weniger entschlossene Männer 'vor^ übergehend gebraucht werden, etwa um eine rasche Tat zu völl-l ■ bringen. Als Beispiel wird die Ermordung der Franzosen öne itegeben und auch die Sprengung von,antr«! nativ nalenund pazifistischen V e r s a m tu4] I u « g e n. Darüber heißt es: Auf e i n e g e s o d ‘t\ K e ilerti muß man es dabei Natürlich snkommen lassen. Bei! öffentlichen Versammlungen kau« ziemlich g e w a l t t 8 t i «! vorgegaugen werden mit dem üblichen Schlachtruf :. Was/.Sir! wollen «ir eine hrrunterhauen? Bei Sprengung von T h e a ie r»! , stücke« muß durch Pfeifen und unterbrochenes "Klatschrul sowie durch dauer«de Rufe: „Weiterspielen* usw. gewirtt weidet:.! Besondere Anweisunge« «kindlich durch erfahrene Herretr. \ Der achtstüKdLge Arbeitstag. AngestchtS der Bestrebungen, welche in vielen Ländern dahin» gehen, der Wirtschaflskrüe durch Verlängerung der Arbciis.'.eü besegnen, ist die Zusammenstellung von Interesse, ^welche ^das! italienische Handelsministerium jüngst veröffentlicht hqt: ausfihÄ geht hervor, wie der achtstündige Arbeitstag gegenwärtig iw den! einzelnen Staaten der Welt gehandhabt wird: " .y V,d In England ist die achtstündige Acheilszeit s gesetzlich fixiert, trotz der Bemühungen der Industrie anf'Aüfhebüug^desj Gesetzes und der schon mehrfach ansgekanchten Meldt'mgen/^.daZj Gesetz sei tatsächlich bereits aufgehoben wordntz 'ist. es -noch^ immer-in Kraft. . •; _ : . . v Auch in D e ul sch l ä'u d besteht der achtstündige Arbeits-' tag tztsetzlich, das Gesetz wird streng gehandhabt. Die/'Arbeiter- - schüft hat bisher allen Bemühungen der Arbeitgeber, die ArbeitHe.it auf zehn Stunden zu verlängern, erfolgreichen Widerstand gctcTjm!; In Oester r.e i ch, Ungar n und Polen wird'Hie achtstündige Arbeitszeit, die durch Gesetz festgelrgt ist, in.allen Industrien ohne Ausnahme eingehalten. In P ,o l.e n^hat jüngst! der neue Finanzminister M i ch ä l s k i in seinen Sanierungs^ Vorschlägen de» zehnstündigen Arbeitstag für die Indnstrie,- ui Vorschlag gebracht, doch hat die Sozialdcmol> ntie durch^parlamentarisch en Widerspruch und Demonstrationen -die'Berlängcrnn^ der ArbeitsM bisher verhindert. - I« Rumänien wird die Bestimmung, her ächtstündigen ArLeitszett mit Ausnahme von Transsylvanien '-nirgends'"eiu^ gehalten; mehr als 50°/» aller Arbeiter, im '-Lande arh'riteu ' mindestens zehn Stunden täglich. J '• -' In D ä n enr.a r k hält die Arbeiterschaft am achtstündigen' Arbeitstag unentwegt fest und hat lieber in Herabsktznng"'-der! Löhne als in Verlängerung der Arbeitszeit gewilligt. ' In den Jndusiriegebietm von Frank r c t ch . wird s dik achtstündige ArbeitZzeil grundsätzlich eingehalten; s die industrielle und wirtschaftliche Krise des Landes hat jedoch^, ^n einer? allgemeinen Verrmgerung der Arbeitszeit geführt. Für Land-^.Bae-i'- und Strastrnarbeitcn ist keine achtstündige Arbeitszeit fixiert,'und sie arbeiten zehn Stunden täglich. /'■JJ. Die Vereinigten Staaten .haben, den achtstündigen Arbeitstag nr fast allen Industrien. Nur in der Stähl-' und Eisenindustrie besteht dar Zweischichtensystem zu zwölf Stauden pro Schicht. DaS in diesem Industriezweig bereits! bestandme Dreischichtensystem mit drei Schichten zu acht Slundenä soll so schnell als möglich wieder cingeführt werden^ sobald d:e Btthältpiffe egestatten. -iA '•}/'. ■ Der deutsche Überseeverkehr. Hamburg, 5. November. (Tel.-Komp.) Dies Hamburg-Amerika-Linie und der Nord-! deutsche Lloyd nehmen demnächst mit eigenen Dampfern den schon in früheren Jahren gemeinsam betriebenen Frachidampferdienst' von Hamburgi Bremen n«ch Oftasien wieder auf. Die D e üft s'ch-! a u st r a l i s ch e D a m p f s ch i f f a h r t §!.g e f e l lschaft in Hamburg und der Norddeutsche Lloyd haben sich auf die sofortige Wiederaufnahme b^s Dienstes nach Australien eingestellt. Die Austral-f lime wird ihre neuesten, großen und schnellen Dampferj für diese Fahrt einftellen und wird auch, wie in] früheren Jahren, beit @ üda f r t k a- D i e n st.wiederj aufnehmen. - Biiifler Schiffmann lÄSflö lenmintel erstklassig und hifidigst int Varwluins

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