Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 990 (31.10.1921)
- Date
- 1921-10-31
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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>i£. t)hü sjjUt)HiQQ *.'!►* V v Uj t i-i t44-*> j|| Ol. -w'KiUUtl x.y-UJ vorüber ist, spielt er wieder den großen Mann. Seine erste Tat ist, seinen wegen unerlaubter Geschäfte eingesperrten Schwiegersohn aus dem Gefängnis zu befreien. Er kann heute alles, Denn Gömbös ist die militärische, er hingegen die politische Stütze Horthys. Während Sträflinge und Mörder das Land regieren, wird der Repräsentant deS europäischen Geistes, der wirkliche Christ, der nichts vom Terror wissen will, der bekannte Pazifist Prälat Gießwein, auf eine falsche Zeitungsnotiz hin einfach gefangengenommen und muß eine Nacht auf der Pritsche verbringen, bis die Ententemissionen den Greis aus dem Gefängnis befreien. Ueberall waltet der entsetzlichste Terror. Jede politische Persönlichkeit, auch Damen, werden von Detektivs verfolgt. Eine charmante Exzellenz, die so verfolgt wurde, wandte sich vor einem Modesalon an den Detektiv mit den Worten: »Nun muß ich Sie leider etwas länger warten lassen, ich habe bei meinem Schneider zu tun und Sie wissen, wenn Damen probieren, dauert dies lange." Diese Verhältnisse aber können nicht mehr lange andanern. Parlamentarisch kann das Land nicht mehr regiert werden. Nur eine Militärdiktatur hilft Horthy über die nächste Zeit hinweg. Zu diesem Zwecke ist Gö,mböS zum Ministerpräsidenten ausersehen." rnrnyrnim/mmmäm .«ekle, Inland. Der Staatsvsranschlag pro 1922. <140 Milliarden Defizit.) Der Nationales hält Mit* nächste Sitzung am 8. November. Dundesstnanzmin ster Dr. Gürtler wi>d in dir er Sitzung gleichzeitig . mit den RegrerurrgSoorlaaen über die Novellierung d r Grundsteuer und der Erwerbst uer pro lf<2l den Bundesvoranschlag pro 1922 ü'.-erre chen Der Voranschlag ist auf den Ziffern vom 30 Sept mbcr l92t arrfarbaut, verückächtgt a!so weder die bereits in Durchführung begriffenen, beziehungsivt.se vorbct'i etm Maßnahmen der Regi rnna zur Erhöhung der Staatseinkünfte «och auch die se't dem 30. September ungeheuer angewachsenen B rluste und der Kronenrntwertung sow e daS enorme A'stergen der StaatsauSgaben» dte vor allem durch die Er, Höhung der Bezüge der Bunde-angestellten ve>r»rsacht wurde. Daber ist zu bedenken, daß für das lau'ende Jahr für die erhöhten Ausgaben der der Schaffung neuer EinnabmSqu llen nickt Schritt pehalien weiden kann, da ja diegcp'anten Tariferhöhungen zum großen Teil erst im Dczember irr Wirksamkeit treten und die schon beschlossenen St-nern — G tränkestcu r — gleichfalls erst n den lehren Wochen deS Jahres einen Ertraa abwerfen wert» n. während man die Mehraus abcn für tie Buld.Savgestellten für die Monate Oktober, November u> d Dezember auf etwa 15 dir 16 M lliard n sckatzt. Es kann daher heute schon als üchex gellen, daß die Regie'ung mit dem tunlich in Anspruch genommenen Kredit von 20 Milliarden Kronen bs zum Ende dieses Jahres nicht das Auskommen findet uns daher genötigt 'ein wird,eine wertere Kleduermäcktigirug in der glichen Höhe rn Anspruch zu nehmen. Was daS Defizrt deS Budgets vom Jahre 1921 betrifft, so find die Rechnunsen noch nrä t abgeschlossen, cs rst jedoch zu erwarten, daß es mindestens 140 Milliarden Kronen betragen wird. Sie Steuervorlagen. Die Borarbe ten für dre vom Finanzmnirster Dr. Gürtler bereits angekündigteu zwer Negiernng^vorligen über dre Erhöhung 'der Grundstm'r «nd über die Erwcrbstruer 1921 werden erst rm Laufe freier Woche zum Ab chluß gelangen. Beide Entivüre haben zur Grundlage, die Höhe der Steu rbemessung annähernd der Kronenrntwertung anzupaflen. DaS bedingt bei der Erwerbsteuer ein' Skala, die in der Umrechnung ungefähr der Wclrparitär gleichkonimt. Die Erhöhung wird alt» mehrere hundert Prozent arrSmachen. Bet der Novellierung der Grundsteuer liegt die Schwicr'gkeit darin, daß nach der Höhe dieser Steuer auch die Gemeindeuud Landesumlagen berechnet werden, die beispielsweise in Borarlbe g 2000°/, betragen. DaS Gesetz wird ats^ Sicherung n enthalten, um eine gle chzeitige Erhöhung - der Gemeinde- und LandeSamlagen zu vermeiden. Hier handelt es .. sich eoen um iin Provisorium, da ja die endgültige Regelung dieser $ Fragen dm m Verhandlung flehenden Dundesfinanzsesetz Vorbehalten rst. Berdr Steuer-» etze werde« eine außerordentliche Betastung der besttzendcn. beuchrrngswerte rwerbenken Bevölktrungkch chlln mit sich Iwflftt una in der Folge natürlich dazu bcr- 1 neun urüffrn, die Wogen d,r Teuerung noch mehr anschwelle» zu laffen. ______ Mitteilungen ans dem Publikum. wieder Echte Jägerwäsch© iagernd Albert Kiatzner, Wien, I., Kohlmessergasse 8 Tagesbericht. Der Streit um Rahels Grab. Im Jerusalemer ,D o a r H a i o m" vvm 27. September ve'öffentlrcht A. Almaliah erneu Artikel zur F>age des G abes von siahel. auf welches j^ht die Araber Forderungen erheben wollen. Almaliah Werst mif Grund historischer Daten nach, daß noch vor mehr als 301 Jah>eu, .und zwar 1615. Mahmud P >scha, als er zum Gouoern ur von Jerusal m vroklanricrt wurde, die gerech en Forderunae» der Jaden anerkannt.- und ihn« das Grab, nachdem er eS wieder restauriert hatte, zuerkannte. Hbtx bereits noch früher, rm Jahre U08, schrieb der arabische Schriftsteller M u g i r E d r n üb r diese- Grab, es als ernen heiligen Ort der Juden be e ihn nd. Wo waren denn dam rlS die arabischen Gelehrten und warum b anspruchte damals le ner von ihnen das Grab iür die Araber? Wenn man die Ansichten sämtlicher jüö'.schen und christt.chen Historiographen vom X. Jahrhundert bis heute ver olgt, so findet man. daß sie alle dieses Grab als jüdisches Besitztum be eichnen. Wer sich nur halbwegs >« der jüdischen Geschichte auskennt, noch von den Zeiten Benjamins von Toletw (1170), Rabb' Psachjah aus Regensburg, Ramban, Ow.rdjal, aus Bartenura, Isaak Caro bis 18f6, rn welchem Jahre Moses Montefiore die Wölbung über dem Grabe wi der herflell n ließ, weiß, daß, wenn irgend en jüdisches Heiligtum in Palästina vorhanden ist, aus daS bisher weder dieMMmmett noch di' Chri ten Anspruch erhoben haben, dies daS Grab RahelS ist. Es^, bandle sich also jetzt darum, gleich jrdem Versuch d:r Streitigmachung entgegen- »treten. Man dürfe darüber nicht m't Schweigen h nmeggehen. Almaliah werdet sich an kre Vrri,cter der Judenheit, sich unverzüglich e 'ig sch vieler Sache anzunehnr n «no mit allen Kräten gegen die versuchte Depossedielung anzuiämpfcn. Gefährdung der Kartoffelsersorgnng Wiens. In der abgelaufenen Woche war die Kartoffel- Versorgung Wiens eine sehr mangelhafte und bewegte sich der Preis per Kilogramm vielfach bereits über 60 K. Die ans Polen avisierten Transporte sind noch nicht eingetroffen und die holländischen Kartoffeln würden sich auf 100 Kronen per Kilogramm stellen. Die Verkehrsbeschrankungen äks den Bundesländern, denen die Regierung in bedingter Weise für die möglichst kürzeste Zeit zugestimmt hat, halten an und wurden speziell für Kartoffeln in den Meisten Bundesländern Ausfuhrverbote erlassen. Dazu kommt noch, daß jetzt auch die einzelnen Bezirkshaüptmannschaften in Niederösterreich für Kartoffeln, deren Bewirtschaftung frei ist, Ausfuhrverbote erlassen wollen, wodurch die Kartoffelversorgung Wiens auf das äußerste bedroht ist, zumal der Staat nur .subsidiär Kartoffel, insbesondere aus dem Ausland, zu beschaffen sucht, wobei jedoch die vielfachen Ausfuhrverbote, so aus Deutschland und der Tichecho-Slowakei, und die valutarischen Verhälthältnisse von einschneidender Bedeutung sind. Gestempelte Krone Auszahlung Wien —.17 Centimes. —.27 Centimes. In Zürich notierte: die österreichische Krone . . , dre öftere, gesteurvelte Krone 'üe tschechische Krone. . . . die lllkark »».»»»». El gram . » » •'*'» . . i Bukarest . . . . . .V. . . . Budavest ........ Warschau »»».»».. -—.27 (—.25 am 29 Oktober) —.17; —.16 rm 29 Oktober 5.10 l 510 am 29. Oktober , 310 ( 3 12 am 29 Okrober , 1.80 185 rm 29 Oktober) 3.75 3 50 am 29 Oktober - > —.72 — 70 rm 29. Oktober) . —13 —.13 am 2s. Oktober) Die Wiener Filmstadt vernichtet. Wie die Korrespondenz Wilhelm meldet, hat der gestrige Sturm die Filmstadt am Laaerberg zum größten Teil vernichtet. Der Schaden wird aus viele Millionen geschätzt. Die beabsichtigten Aufnahmen werde« somit sstr rtzugers Zeit nicht stattsind^n können. * Theoretischer und praktischer elektrotechnischer KurS. Nestanmeldurgen für den lhesretischen und prall schem elektrot'chnlschen Kurs werden täglich von 3 bis 6 Uhr rm unen - gelttichen Arbeitsnachweis, Wien, U., Taborftraße 58, ntgegmgeuemm n. * Epidemische Hnnbswnt rn Ofigalizie«. Ans Warschau wrd eem.ldet: I» 16 Be;ir.en Ostgsl»r>e«r tritt die HnndSwut epid-misch auf. * Die Eröfinnn-Ssoiree deS Akademismen Vereines jüdischer Techniker findet beule den 81. d. M., Uhr abends, rn den GrsellschaftSräu«iN deS Ca'6 Leardlmann stan. Der Vertauf des Abends verspricht dank hervorragender Mrlwirkung ein überaus animrerter zri werden. Karren ä L 50 und K 100 rm Lokal JII., NerSnerflrffie 23, erhältlich. * Verhaftung eines Budapester Defranda»t«u biefiae Polizeld>rektiou wurde kürzlich davon verständigt, doch Budapest der 1 -jährige Alexander C s u k o r, z« FüzöS-Gyar geboren, flüchtig geworden sei. Der junge Mann war Kor niil'sionär der sfirma Straffer L König und hatte in dieser Eiger schafr einen Betrag von 2V, Millionen ungarischen Krone verui'trkur. Das Sicherheitsbureau leitete seine Beriolguna au«8 in Wien ein. da angenommen wurde, er könnte Hieber-gestüchi« f fin; fte blieb ab r erst ergebnislos. Nun wurde CAkor heute von» Krrnlinalbeanrtenlnsveklor Schi erber in einem hiesigen dem er unter dem Namen ..Zucker" abgrstiegen war, ausgeforfcht rrrid ve hastet. Er war eben erst aus Berlin hiehergekommenE Cjukor hatte nur ung. K 5000 und österr. K 24,000 bei sich. * Zechgelage «ach der Sperrst««de. Me berichtet, wurde rn der Nacht »um 29. d. M eine gröbliche lieberichreitmrg der Cperrflttndevsiichriften rm Cass Ritz, l.. Epieselgasse 10, feflgesieüt. Das Kricgswuchrramt hat auf Grund der sofort durch gl führten StratomiShandlnug über dm Dar rStSdirektor Adolf B r e 11 H , Kierne Sperlgasie 1, welcher den Erhebungen rufot-e für d^ere Uebeltrerungen verantwortlich ist, eine Arreststrafe in der Dau^r von e r n e r Woche und erne Gelbst-afs van K 20000 verhängt sowie das Unternehmen auf vier Wochen gffperil Wie ferner berichtet, wurde der Gastwirt Ha«s Schars. VII., Kais'rstrnße 70 etabliert, wegen Nichteinhal-una der Epsrmsßnahmen durch Duldung,.vbeziehungSwrise Ve.anflastung von Zechgelasrn über die gesetzliche Sperrstunde mit 14 Tagen Arrests und K 10.< 00 Geldstrafe, eventuell werteren 14 Ta-ren A-rrflS befirait. Auch d.r Provisiousverlreter Olto W e r g i « z. Ul.. Erdbergcrlände 2 wohnhaft, als rückfälliger Ber» anst.rl!kr, wurde mrt vier Monaten Arrests bestraft. Beide haben den Rekurs angemeldet. * Kafieneinbrnch i« Ganalorirrm Rekawinkel. In» der Nackt zum 30. d. M. wurde im Sanato«ium Rekawmkel mr Kasieneinbiuch auSgefilhrt. Tie Täter haben eine große eiserne Kaffe erbiochen und daraus 1300 Lire. KS 100, Ungar. K 100 und K 120.000 gestohl-n. Ans den Zimmern entwendeten dr: Täter em'n schwarzen Lederrock und zwei Paar Damenstiefel. Soweit bisher bekanni, Übersteigt der Gesamtschade eine Million Krön n. Das Srcherheitsbureau hat einen Kriminalbeamten an d.n Tatort entsendet. * Ein AchtzehusLhriger, der vier Millionen stiehlt. Der bei einer Silbcrwarcn abrik bedienstcte 18jährige Silberschmiedlehrl na Josei M o l n a r hat fett Jahresfrist heimlich mit dem Schlüssel den Sitberschrank geöffnet und mindestens e-nmal wöchentlich eine bis drei Feriisitberstangen gestohlen. Er übergab sic einem ^Nachbarn im Hause Herbststrave 2b, dem B rsicheruna^aaenten der „Providentia^ Alberr C h w a 1 r l, einem 20jähngenBurschen.Dieser haltwieder einen Freund,den 20jähriften Stukkateurgeb'lsen Johann Luri ch, und der Vater des Lnriich war ker wketalldrucker L u r i s ä»; ihm überbrachte cher Sohn regelmäß g das Silber. Lu'isck der Vater schmolz dann die Stangen in Barre« um. Die Barren, hat er dann an die Ede?- metallhändler Brüder Demckh, VII., Kaiserstraße Rr. 67, G. A. Scheid. VI., Gn«pen4orserstpaße 85, und Julius Rößler, VU, Nenstiflgafle 19, ve> kauft. NaH den Berechnungen der gerchcrd'gte« Firma und nach ten bei?urisch Vater gefnndrn-m Aafzsichl,ungen dülftes sich um den Dtibstahl von insgr'amt 74 kg Femfilber im derzeitigen Werte von vier Millioue« Kronen handeln. * Urania. Heute, Montag, V-3 llhr (Großer Ssall Schüler« vortrag: Dre Ni»rluvgen. Kmemasogramme. — 5 Uhr (Grys-er Saat): Sbackletons Sirdpotexpedrto«. — V,6 Uhr (Kleiner Saal) Piotesior Dr. August Hofer: Künstlerische Nalurbetrachiu-.-g rm Zusammenhana mit der Landschaft, IU. — '/z6 Uhr sKnrskaal) Ptoflstor Dr. Abred Horner: AuSgewülffte Krvrtel der Erdkunde fürs prakilsche Le«en, IV. — l/s~8 llt*t (Großer Saal): Schubertiade Brk or Heim — Karl L a f i t e. — Vr-b Uiiv (Kleiner Saal) Regicrungsrat Dr. Hans T i e tz e: Die Zuluail ruiscrer Museen, IU. — 7t8 Uhr (Kurssaal) Dr. Lndiv'ä Karell: Hunger und Liebe im Insekten,eich. — Vr8Uh-.- (Klubsaal) - Un've>sitätsprofeff»r Dr- Robert F. Arnold: Warum und wie erlernt man ftemde Sprache»? H. ir bitten unsere geschätzten Abonnenten, sich bei Einkäufen auf den Inseratenteil unseres Blattes zu beziehen! SteuerfrageLafteu. Dienstag 1921 um Ä'Ä Grossen Konzerthaussaal MITWIRKEN Erika Wag hoi* (Deutsches Y-olcsttieater) Ferdinand Onno (Deutsches Vol kstbveteir) Prof« 3. BrnsSavsky Prof. Luis Ditö Orgol) Qerson SHargnliaa (Solo) Das Hakoah - Oroheslor Der Jüd. 6esangavere8u KARTEN an den Konzedhauskassen, III, ' LoUtringoiHtrasse u. In Graben 28, „ Wiener Morgenzcrtung“, II.,Tabor* strasae 1—3, JüdiscW Hochsebulnusschuss, IX., Mariaanengasae 32, Buchhandkingf Löwit, L, Rotenturmstrassc 22, Karteobereau Aida, II., Taborstrasse 7,Theater karte nburoau Gustav Sohmid, L, Museumstrasse 8 und Bachhawttwaf Baseler",rlX., GrOnetorgassa 2t tU Voikstttnllche Preise HEB 4 A. R 1. Das E'nkommen des Jahres 1921 wird erst -in Jahre 192^! tuuubefetmeu fein, Die gesetzliche Frist endigt -in, 31 März 1922, sie kann jedoch verlängert werden. — 2. Sie müffen das ganze rm Jahre 1921 bezogene Einkommen angeben. Daher auch die K 14.0 0 für dre Zert vom Jänner bis März. — 3. Die 3t %, die Sie von Ihr m 50°/aigen Anteil Jhrcnr Bruder zahlm, sind als 15"/oiger Anteil Ihres Bruders als stillen Gesellschafters zu buchen und in Ihr Einkommm dann gar nicht einznrechnen. — Walter? G., „Pünktlich" «. a. Sre müffen »ns angebev, welches Einkommen Sie Heuer ernbekannt rrud wrlch-S Sie nach dem.l-tzten Zshlunqsaustrag versteuerten. Danach richtet sich die Boreinzahlung. Aus der Höhe der Steuer, d>e S-e mletzt gezahlt haben, können wir nichts entnehmen. — Streit.- Sre sind im Unrecht. Es handelt sich nicht um eine Erhöhung der Steuer, sondern nur um eine größere Anzahlung aur Ihr Stenerkonto. Darüber wird nach endgültiger Feststellung Ihrer Steuerschuld mit Ihnen natürlich abgerechnet werden. Dre E nkommensteuer ist rm Geg'nteil soeben erst durch ein Gesetz ermäßigt worden. — F- Dre Kriegsanleihe« der Ungarn werden vorläufig von Oesterreich nicht übernommen. Es soll nur demnächst ein Gesetz erscheinen, nach dem sich Oesterreich verpflichtet, die österreichischischen Kri^gsanlechetitres der ungarischen Staatsbürger unter den gleichen, Bedingungen z« übernehmen, wie Ungarn die ungarischen Titres der österreichischen Bnndrsbürgrr übernehmen w!rd. — Sperrkonto. Weisen Sie nach, daß S:e das Vermögensbekenntnis eingebracht nnd dementsprechend vorausgezahlt haben. Dann muß die Sperre wenigstens zum Teil anfkrehoben «erde». f I i-A! 1 21