Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 989 (30.10.1921)
- Date
- 1921-10-30
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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■- U -■ ■ «m. •rosassji citJice^'nSc Antlvorsten. 9fmt ctf^'eTf dir ru-nLnische '-'egiervng aus Warschau die telegraphische Meldung, daß der rumänische Goldvorwat sich überhaupt nicht wehr in Moskau befind«, dabieSowjetregie» ruug ihn bereits zur Deckung ihrer eigenen au-lLndischeu 'Zahlungen verwendet habe. Die rumänische Regierung erklärt, daß fte für den Fall, als die Meldung sich' bewahrheiten sollte, für den Mr-- lust die Enienlestaaten Verantivortlrch machen müsse. Dieser Standpunkt der rumänischen Regierung wird damit begründet, daß die Ueberführung des Goldschatzes von Jassy nach Moskau seinerzeit in allererster Reihe über Anraten der diplomatischen Vertreter der «En- ' ientc erfolgte, nachdem die Vertreter der/Ententestaaten die Garantie für die Sicherheit des Goldschatzes in Moskau übernommen halten. -' Inland. Die Sanierung Oesterreichs. Gerüchtweise verlautete gestern, daß daS englische Unterhaus ''eschlossm bade, einen Kredit von vier Million t» Pfand f ü r HilfSmaßregeln zugunst.« n von Oesterreich und Polen z » bewilligen. Der TeilungS'chlüsick zwischen den beidm Staaten ist nicht bräunt. doch wird in hiesigen finanziellen Kreisen vermntet, daß ^ür Oesterreich zweiMillione» gegeben werden 'ollen. . ES wird jedoch - angenommen, daß diese Summen t.st am Anfang dr§ nächsten JahreS flüssig gemacht werden. sollen. Abends wird uns von informierter Stelle mitgeteilt, daß kein? Melk-nng in Wien ringttrosfen sei. welche dieses Gerücht beüä-'igen wurde. T§ ist möglich, daß es sich um ein Böcsrumanövrr bandelt. Der Abba« der LeberrsmiLtelzuschWe. Gcüern fand im Finanzministerium unter Vorsitz des muanzminlsterS Dr. Gürtler und im Beisein des Ministers Dr. Grünberger eine Beratung über die Frage des '2CfcbaniS der staatlichen Lebensiriittelmschüsse statt, -an der die Vertretfr der wichtigsten Beraisorganisat>onen der Großindustrie und. des Gewerbes, des Handels und der Bankwelt ietlrrahmeu. Nachdem Finanzmimster Dr. Gürtler Zweck und Ziel der von ihm geplanten Maßnahmen auseinandergesetzt hatte, erklärten sämtliche Anwesende übereinstimmend, daß ne den Abbau der Substdivnwirtschaft bei der Lebensmittelversorgung der Bevölkerung für unbedingt notwendig erachten, und zwar solle nicht schrittweise vorgegangen werden, 'ordern dre Reform sei sogleich und mit einem Sck! ape durebzusühren. Industrie und Handel. Gewerbe und Barken seien bereit, die mit dem Abbau der staatlichen Lebensmittelunterstijtzrmg verbundenen großru Opfer ans sich zu nehme», wenn dadurch in den Finanzen des Staates und in der allseveeiurn Bol'swiruchaft Ordnung geschaffen und dc^ Prinzip, der ökonomischen Aufrichtigkeit verwirklicht wird. Sämtliche Kocvorationen der Arbeitgeber würden sich für alle nötigen Verbandtunpeu mit den Vertretern der industriellen Arbeiterschaft und rer Angestellten zur Ver'ügung stellen sowie zur Beratung aller Maßnahm-n, um diese dringlich gewordene und von allen Decken als »:cht!gste anerkannte Reform sofort durchzui »ihren. Die Konferenz von Portorose. Portorose, 29. Oktober. Die Beratungen der Konferenz oou Portorose wurden heute ausgenommen. In der Eröffrumgssitzung wurden Avezzans zum Piäsidmten, F a r o u und D e « t M Vizepräsidenten gewählt. Es wurde beschlossen, drei Kommissionen errizasetzm,, eine Wirtschaft-, l'. ch e. eine für die P o st und eine für die Eis enbabnen; die Vorsitzenden der letzteren sind L u c c i o t i und D e it t. Die Kommissionen werden nachmittags ihre Arbeiten beginnen. Tu Delegierten der T s ch e ch o - S l o w, a? e i sind ange-!omtn:it, so daß nunmehr alle Staaten vertreten sind. eines Aases kämpft. Ich maß mir die Krawatte richten, uurß Hände und Gesicht waschen, damit ich siegreich sei, sobald ich zu ihnen in das Zimmer trete. Nun fahren wir durch die Kirchengasse, dies hier ist der Seitenflügel, der .Kirche, deshalb wird die Straße nicht beleuchtet — bloß die Hufe des Pferdes pochen auf den Asphalt — kein Mensch ist zu sehen. Eia kurzes, kleines Gäßchen, dort, nw das Licht schimmert, beginnt bereits die Nation alftraße. Ich oacc. nicht viel Zeit. Es wäre gut, zu schlafen. Ich brachte vierhundert Kronen mit, wenn dies nicht genug sein wird, i'.mß ich nach Hanse telegraphieren, kann von den Leuten ou keinen Heller nehmen. Weshalb sch>neigt das Mädchen, weshalb jagt cs nicht etwas? Em Dienstmädchen, eine kleine, schwarze Magd, und ich bin die Herrschaft, muß anfaLgen. Ich mochte schlafen. Wie lang ist es schon her, daß ich mit einem Wcib zusammen war, müßte dieses Mädchen hier.. . wir sind schon in der Nationalstrahe. Und wieder fährt dieser oumme Kutscher langsamer... Teufel, jetzt hält er sogar an. ich muß das Fenster öffnen und ihn anschreien, er möge rasch durch alle Höllen fahren, mich lassen meme Jrrtercfsen in meiner Awgelr gen heit an das Totenbett meines Schwiegervaters eile»... weshalb hält er denn noch immer? Wieviele Menschen, hilf, du Mädchen, reiß das Fenster auf... n>7 sind wir denn?... diese eisige Kluft, meine Kehle... u'icist das, he, Kutscher! Nationalftraße... was geschieht bicr: ein Straßenunglück? Was brüllt der wankende Mann dort: Nationalunglück?... Däkscher, zu meinem Schwiegervater, um mein Geld, was scheren müh die Angelegarheiten dieser Leute... wer schießt da herum? Was, ich... weshalb ... soll ich nicht weiterkönnen?! Ein Meer von Menschen ... und alle stauen sie sich vor einer 'Barrikade!... Sie haben nichts anderes zu tun, eilai nicht heim auS dem Äntt ... zu ihrer Familie .... Maschinengewehre k . . . Pvlizeil. .. ein Riff von Steinen, Und ich blieb stecken... i..ch bin der Gutsbesitzer L!. .. Lassen Sie nächst bin «in P'lvatmann!... durch den Kordon, durch die ,Z'it, durchs" Schicksal. Hilfe! Hilft! ... v - T. antwortet, niemvud. -> SSttttier ^Pfcygcwgctnmg W. ynrntt imr /90Fm* Vermischte Nachrichten ans Palästina. Ern Organ des arabischen Kongresses. Jerusalem, 26. Oktober. Md. Korr.-Bur.) Hier beginnt eirie n«ue arabische Zeitung unter dem Namen „B rid a l. Sab a" („Morgsnzeitung") zu erscheinen. Die Zeitung 'fcritfc das vffizielle Or gan des arabischen Kongresses sein. Erst vor kurzer Zeit ist in Jerusalem, die Tageszeitung „Lis s o n al Ar ab" gegründet wvrden/die gemäßigt regierungsfreundlich ist. Jüdische Gendarmerie für Galiläa. In Unter-Galiläa ist eine Kompagnie berittener jüd isch er .Genb ar m«rie angekommen, die im Lager der indischen Soldaten in Sam ach untergebracht wurde. Sie ist offenbar dazu bestimmt, die jüdischen Kolonien in Unt^r-Galiläa gegen Ueberfälle vom Ostjo^dvnland pi schützen. ' Verwendung arabischer Arbeiter in Petach- Tikwah. In Petach-TikttMh sind, seit dem Noberfakl keine arabischen Arbeiter verwendet worden. Der Ueberfall hatte daher die gute Folge, daß in dieser großen Kolonie, die vorher fast -keine Mischen Arlieiter beschäftigte, nurvnehr eine große Zahl jüdischer Arbeiter beschäftigt werden konnte. Jetzt beginnt die Kolonie wiÄer zu den alten Methoden zurückzukehren und hat die früheren arabischen Arbeiter zum ■ Teile wiederangestellt. Die Arbeiter entstammen' den Dörfern, die im Mai den Angriff auf die Kolonie unternommen haben. Chalrrzim arbeiten an einem englisch cn Militärfriedhof. In Beer - Schewa arbeiten 50 Chaluzim am englischen Militärsriedhof. Die Arbeit ist von der allgemeinen Arbeiterorganisation übernommen worden. Die Arbeiter verdienen durchschnittlich 40 Grüsch täglich. Die Beziehungen zu den Arabern der Umgebung sind gut. Beratung der verheirateten landwirtschaftlichen Arbeiter. London, 27. Oktober. Aüd. Korr.-Birr.) Wie aus Jaffa gemeldet wird, fand dort vor kurzem eine Beratung der larchwirtschaftlichen Arbeiter statt, welche Familienväter sind. Delegierte aus Jaffa, Jerusalem Und den Mischen Kobonien waren anwesend. Die Beratung beschäftigte sich mit der Msiedlung der verheirateten Arbeiter und nv-bizinischer Hilfe für die Familien.' der Frage der Kinbererziehung und d«r Arbeiterversicherung. Es smrrde ein ständiger Ausschuß, für Vertretung-der Interessen der Arbeiter gewählt. Die Palästina-Wanderung aus Rumänien. 'Eine außerordentliche Sitzung der Pulastina-Aemter Großrmnäniens befaßte sich vornehmlich mit der Abfertigung der ükralnisckrn C h a l u z i m nach Palästina« Die Beratung beschloß, die Auswanderung über den Hafen von G a l a tz zu leiten und die gesamte Ernigrakion au- Großrumänieu nach Palästina durch em zentrales Organ einheitlich zu regeln. Dm erstatteten Beuchten zufolge, wurden bisher acht größere Chaluz»mgruvpen aus dec Ukraine rmd fünf aus der Bukowina, letztere in bester Ausrüstung, nach Palästina befördert. Gegenwärtig stehen in G a l a tz wertere zwei Chaluzim-Gruppen ernschrffungsdereit. Das zivmstrsche Exekutivkomitee iür Großrumanien bestimmte den 2. November^ den Tag der Balwur-Deklamtion, rur Veranstaltung größerer zionistischer Kundgebungen^ und Sümmeläktionen im ganzen Lande für die Ausrüstung größerer Chalujrrw Transporte nach Palästina. (I. C. B.)' Sine arabische Antwort ans das Weißbuch der palästinensischen Rrgiernug. Haifa, 25. Oktober. (Jüd. Korr.-Dur.) „Karmel"- teilt mit, daß das Exekutivkomitee des arabischen Kongresses beschlossen hat, eine Antwort auf «Pas Weißbuch Ler palästinensischen Negierung in arabischer und englischer Sprache heraüszugeben, und. in Dauseirden von Exemplaren nach Euvopa zu senden. Das Exekutivkomitee hat sich an zwei hervorragende Araber, den Scheich" al F ä r u k i mrd an Wadia B u st r a n i in Haifa, gewendet und sre um Mitarbeit ersucht. Der «Merikanisch-jüdische Kongretz. Rew-Hork, 25. Okiober. (Jüd. Kvrr.-Bur.) Der -Generalsekvstär der zi-onist.ijchen Organisation in Amerika richtete. an sämtliche Distrikts Komitees ein Zirkular mit der Aufforderung, zur Zusammenarbeit bei der'Errichtung eines permanenten jüdischen Kongresses in Anierila. Die zeitweilige Orga^nsation des amerikanischen jüdischen Kongresses hat Schritte zur Unterdrückung des Antisemitismus irr Amerika wio auch zur Werhindernng der Angriffe auf die Juden in Osteuropa nnternomnren. Die Prozesse Malvy und Catllaux. . Paris. 23. Oklober. (Hgvas.) Dcr ParteUag der radikalen Union hat sich gestern mit der Frage dcr Revision der Prozesie geren M a l v y und C a 111 a u y beschäit'gt und auf Antrag seines Vorsitzenden H e r r i o t einstimmig einen Befchlnßantrag angenommm. in dem extlkrt wird, daß e8 eine legale Rrvlsion gegen die Beschlüße tes/Obttsten Sraatsgcrichr-hofenicht .gebe« Bon der Regierung sel zul verlangen, daß sie s 3 m t! l ch e Aktenstücke d« beidev Prozeffe veröffentüche, damit dai ^nzSsische Bott selbst m beiden Anvltturcheiten em Urteil .fäUat könne« ■! .... .. Der Wiederaufbau Mitteleuropas. Der Plan VanderNps. Berlin, 29. Oktober. Der hiesige BeittMr vtttz »Jrriemational News Services hatte eine Unters redrmg mit .dem in Berlin wieder eingetroffenerk amerikanischen Finanzmann Frank Danderlip) Im Laufedieser Unterredung gab Vanderlip einen! Plan zur finanziellen Wiederherstellung Zentraleuropas^ der von ihm ausgearbeitet worden ist, zur Kenntnis.^ Dieses Projekt betrifft kurz zusammengefaßt das^ Folgende: Es soll eine sogenannte Ueberkorporation gegründet werden. Diese Körperschaft soll der amerikanischen Federal Reserve Bank, die von der unter Aegierpngsaufsicht stehenden Zentralbank der Vereinigten Staaten seit JahrÄr geleitet wird, nachgebildet werden. Vanderlip schlägt vor, das zu gründende Jnstitvk »G sld-Referve-B ank der Vereinigten StratenMitteleuropas^ zu nennen. Diese Bank soll nach seinem Vorschlag mit einem einge*. zahlten Hauptkapital von einer Milliarde, amerikanischen Golddollar gebildet werden. Das Kapital soll von den verschiedenes Ländem aufgebracht werden; der Löwenantell daran muß, wie Vanderlip selbst zugibt, in. Amerika zur Verfügung gestellt werden. Vanderlip betont, baff die Anregung in dieser Angelegenheit nicht von der amerikanischen Finanzwelt kommt, sondern daß es sich vielmehr um fernen eigenen Plan handelt. Als Hauptpunkt gab Vanderlip an, daß die Initiative^ von europäischen Banken kommen müsse, und dann werde Amerika helfen. Das amerikanische Kapital allein könne dieses Untemehmen nicht ins Werk setzen; Amerika wird lediglich den Staaten, die dieses Unternehmen nach seinem Plan ins Leben rufen wollen, helfen. _ . StVesemarm ist gegen den Blork der Rechten. Mannheim, 28. Oktober. (Tcl.-Komv.) In e'ner tzroßeiv Wählrrversammlung anläßlich der bevorstehenden Wahle» in" denbadischen Landtag hielt Dr. S t r e s e m a n n, der Führer der deutschen Volkspartei, eine Rede, in der er die vberschlesische Frage und die Frage der sogenannten großen Koalition behandelte «nd t»rz auch daS karlistifche Abentener strerste. Er wißt -er Entscheidung des deutschen Reichstages diesmal eine 'besonders aktuelle Bedeutung bei, weil er.nicht an den Bestand der Verhandlungen im Osten glaube und weil es deshalb entscheidend für. die Zukunft gewesen s«, ob man die Entscheidung von Gms dmch die Entsendung eines Kommissars stillschweigend anerkenne oder ob man sie durch einen förmlichen Protest, wie ihn seine Partei vorgeschlageu habe, ablehne. Er komme von de« Eindruck nicht loS, daß «an Dmtschland nicht nm politisch, sondern avch wirtschaftlich machtlos machen wolle. Der Eintritt der deutschen Bolkspartei, di« cka» im AuSlandr als die Parier der deutschen Wirtschaft anseh«, m di« große Ko l,Llion würde bedeutcn,daß diese Partü v orbchaltloS die Abtrennung Ober'chlesienS anerkenne. Die Partei der Wirtschaft könne nur in die Regiemng eintrcken, wenn damit eine vernünftige Begrenzvng der Reparaüonm Hand in Hand gehe, und das Aufhöreu des Zwangezum unbegrenzten Devisenkauft Grundsätzlich halte aber Stresemon« an dem Gedanken de« g r e ß e u K o a l i t i o » fest, da ein Block der Rechten, wen» er auch vielleicht möglich wäre, im heutigen Stadium der Reichspoliük nur schädlich sei. Den Ausgang des karlistischr» Abenteuers begrüßte Stcejemann lebhaft, »eil er im andere« Falle ein« mv«archistische Gefahr für Südheutschl a n d und eine Absplrtterrmg vom republikanischen Norden gesehen hatte. I» Tirol wäre um die Einheit des Reiches, die höhrr stünde als jede Monarchie, gekämpft worderr. Habsbnrgisch und dentsch seien nicht die gleiche« Begriffe. Me rheinischen Gemeinden mrd das Ostjudenhilfswerk. r, Köln» 26. Oktober. (Jüd. Korr.-Bur.) Auf Deranlaffung der Zevtralkaffe Köln, Äer tWanderarmenfürsoM, des Provinzialverbandes rheinische Spnagogcngemeinden, der Synagvgeugemnnde Köln rmd des Arbeüersürsorgeamtes fand vor Kurzem eine Besprechung rheimscher Gemeinden zur Frage des O stjudenhilfswerkes statt. Generalsekretär Alfred Berger vom Arbeitersürsorgeamt Berlin verwies auf dir ungewöhnlich schwierigen Ausgaben, denm das Arbeitersür sorgeamt z« Beginn seiner Tätigkeit gegenüberstand und auf die außtrordentlichen Erfolge, auf'die eß voll Stolz Hinweisen darf. Wenn heute in D e u t s ch-- land Tausende produktiv arbeitender ostjüdischer Menschen durch schwere körperliche Beschäfligung rhr Brot verdienen, so ist dies nm .möglich gewesen dank der Tätigkeit der Arbeiterfürsotgestellm. Er betonte, daß sämtliche Arbeiterfürsorgestellen in vollstem Einvernehmm und unter genauer Kontrolle der behördllche« Organe arbeiten uud daß die hier geleistete Arbeit nicht nnr im allgemein philantropischjüdische«, sondern auch im Jntereffe des Staates liegt. Auf Deranlaffung des Herrn Geheimer SanitatSrat Dr. A p f e l wurde beschlossen, eine Tagung sämtlicher rheinischm Gemeinden durch den Provinzialverband demnächst einMberufen. Ä ir bitte« nnsers geschätzte« Abonnenten, sich bei Einkäufen auf den Jnseratentett «nseres Blattes zu beziehen! * /