Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 985 (26.10.1921)
- Date
- 1921-10-26
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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CrMH Men Mttwoch Wie»« M»rse»Ai«»»s VölkechmdkS ei», oder alle «Lffe» da- Minimum der Selbstverteidig»»- haben, das sie brauchen. Venn die Entente unS nicht schützt, anS nicht z« unsere« Rechte verhilst, daun wird der Tag kvmnen, wo vir a»f das Wehrg-setz der Konstituierenden Nationalversammlung «U der MDz zmüekgrnfe» müsse». Heute verlangen »ir, daß die Regierung Li« 30.000 Mann, die ansgestattet sind, einstrlle, und daß diese die volle Ausrüstung haben- Unsere Regierung muß weiterdarauf bestchen, daß «ns Westnugarn klaglos übergeben werde. Wir fordern weiters, daß die Re^rxng auf der Hut sei. wenn die Flüchtling: des Detachements O st e n b u r g und Z a l a - E g e r f z e g an unsere Grenze herüberkommc». Wenn diejenigen, die u«S m der vlirigften «nd herausforderndsten Weise beschimpft haben, die Herrr, Andraffy und Dr. Gratz, der noch vor wen gen Tagen bei unserer Regierung als Experte ensünd emgegangen ist, z« uriS hkr.iib'rkommerr, dau« wird, ss wahr für B:la Kun Karlfiem Recht und Gesetz war, auch füv siese Hn^ren Kcr'rlmirr Rcht und Gesetz sein. In Mitteleuropa a.dl es z'an auf einem historisch durch mancherlei Verbindungen v?> Ersten Gebiet drei Rrpublcken, Deutschland, die T i' tfrlc fio,® ( ow akei nnd Oesterreich, welche rus der Ka'astrophe deS Krieges sich das eine, die freie Berte nnng, gerettet haben. Nr diese drei Lander ergibt sich daraus van selbst die Grm^Münüeit de? Strebe»? des Proletariats, die.Republik auflecht-;.)t k!'lten und gemeinsam zu verteidigen.. Alle andere« Frager, wollen wir später regeln. Das eine «ollen Sie sich aber merken - j?$ ist der feste Entschluß deS Proletariats dieser Länder, die Republik aufrechtzuerhalten mit dem Einsatz des Lebens eines ikdm einzelnen. B a » d e Fk a n z l e r G ch o b e r gab runächst einen erschöpfenden Bericht über dir Ereignisse, welche sich in den letzten Tagen in Ungarn abgespielt haben'. . Die Rezierung war und ist auch fest exischlofsen, jedes Ukbersvringrn eines Funkens aus dem evrntuell in Ungarn entstehenden Brande auf das Erbiet unserer Republik mit aller E n^.t.g 11 durch alle zur Verfügung stehenden und noch z« schauenden. Machtmittel abzuwchrrn und so den Ausbruch.eines Brandes m eigenen Staatsgebäude wirksam zu verhindern. ' Die italirsische Regirrnng hat gegen je'u Kombination, .auf die Wiederherstellung der österreichisch-unyarischrn Monarchie gerichtet wäre, Stellung genommc«. Sie erklärt,, sir werde die Anwesenheit des früheren Karecs Karl in Ungarn keinesfalls dulden. Frankreich hat seine Vertreter dahin ivsirnsirt, sie hätten , sich mit de» übrigen Entmtevertreterx zu einer gemeinsamen Haltung, entsprechend den frnherr« Weifnngen, d:c einen energischen Widerstand gegenüber jcdcrn Versvch einer hsbSbnrgijchen Restauration beinhalten, zu vereinen. Dü' englische Regierung hat glrichfM. in der . ent». tch.edinfte« Weife gegen die Wiedereinsetzung des -Königs Karl in Budapest Stellung genommex und diese direkt als. casus belli bezeichnet. Von den Mächten der kleinen Entente bat die T s ch e ch o-S l o » a k e i bereits,.am Samstag - den schärfsten Widerstand und ein etwaiges militärisches Einschreiten gesen.Uuoarx augekündigt »nd eine teilweise Mobrlrsternng an- , rrordn-n. Die inzoslawische R e gier « n g ( had den Marschbefehl .Kr .vorläufig sieben Divisionen gegen Ungarn -rl .ffrn und auch dir rumänische Regierung hat - militärische. Borbrrririmgm. getroffen. Mir der m den späim Abendstunden des gestrigen Tages tiraetroffeuex Meldung über die Internierung des früheren Kc '.iers und der ftühere» Kaiserin im S ch l - s s e Tori- und der Verhaftung der früheren Minister G r a tz .und A nd r a'ssp sowie dcS Abgeordneten R a k o v f z k y dürfte das SchiMl dieses neuerlichen Versuches einer Restauration b ef i e g.e l i fein. Nach den letzten mir zngekommenrn Nachrichten hat sich der frühere Kaiser bedingungslos' ergeben, , l l r s i e b e n Bedingung ex der «nparischen Regie- 1 rvnz ansrnommtn und soll vorläufig : im Kloster Tihany am Plattensee! wtrruierr werden. Das Hohe Haus möge versichert fei«, daß die Regierxug nur Ruhe und Besonnenheit sowie mit aller Energie ihre Pflicht auch.weiter erfüllt und im Verein mit alle» anderen an der Ausrechterhaltnng des Friedenin Europa interessierten Machten erachten wird, jeder Gefährdung diese- Friedenmit allen Mitteln entgegenzutreten. . Auf Antrag des Abgeordnete» F i x k wurde die Sitzvna >uii eine- Stunde unterbrochen. Zn der Zwischenzeit hatten die Parte-ren eine gemeinsame Resolution vereinbart, so daß um 8 Uhr abends die ■Z^r.ina, wieder ausgenommen werden konnte. - Abgeordneter Dr. Frank (großdeutsch) erklärte sich mit den 3um Schutze der Republik getrosser.en Maßnahmen ei-:»!'.rsmirden und versicherte, daß seine Partei auf dem iKt'üeh oer republikanischen Staatsform in Oesterreich stehe. Ebeantragte eine Entschließung, in der die Regierung ersucht i-r :b, die Wehrmacht auf den gesetzlichen Höchststand zu bringen. « 'leichzeitig wird die Regierung aufgefordert: 1. Die Intervention ' des Völkerbundes anzurufen, um die Zustimmung zur Einführung des Milizsystems zu erlangen; 2. Verbauölungen mit den anderen Mächten errrzuleiten, um dre Hebet (iahe des Burgenlandes und die Entwaffnung Ungarns zu erreichen, eine genaue Untersuchung M pflegen,' ob nicht 'österreichische Bundesbürger an dem Nesbaurati-onsversuch' ' >n Ungarn beteiligt waren, und gegen sie mit der Strenge ->es Gesetzes vorzugehen, ungarische Staatsbürger, die an dem Putsch beteiligt waren, wenn sie österreichischen Boden b<-treten, auszuweisen oder zu internieren. Abgeordneter Dr. Seipel (chriftlichsozial) gab ein? sehr gewundene Erklärung ab, in der er die vom B'-rnoektanzler getrost:-neu Maßregeln billigte. Damit zeigen, wie or sagte, dre Cbristlrchsozialen, daß sie Gegner jeder Unternehmung seien, die den Bestand dieses Staates gefährden, in der Ueberzeugung, daß in Oesterreich keine andere Staatsform bestehen könne als die republikanische. In seinen weiteren Ausführungen bezichtigte er die Sozialdemokraten, und namentlich Dr. Deutsch, daß ste die Republik wehrlos gemacht hätten. Das war da» Signal zu großen LZrmfzenen. Die Sozialdemokraten riefen dem Redner zu: Lügner, Verleumder, Jesuit! Dr. Deutsch schlug mit der- Faust auf bas Pult unf> rief: Beweisen Sie es! Wenn Sie eS nicht beweisen können, sind Sie ein Verleumder! Im unausgesetzten Lärm der Sozialdemokraten, die dem Redner zuriefen : Sie reden wie ein ungarischer Münster! Schwarz-gelber Bandit! und ähnliches, war der Schluß der RÄ>e kaum Mehr vernehmlich. Abgeordneter Dr. S chönbauer legte für die Deutsche Bauernpartei ein Treugelöknis fürdie Republik ab. Er gerichtete über Versuche, die-Heimweh«« für die karlistrsche Bewegung zu gewinnen, der in der letzten Zeit 54 Millionen Kronen zur 'Verfügung gestellt wurden. Abgeordneter Glöckel (Sozialdemokrat): In derselben Stunde, in der das Haus die Pflicht hätte, durch eine einmütige Kundgebung den freien Staat in der Not zu verteidigen, hat es der-Führer der christlichsozialen Partei für angemessen erachtet, die Wehrmänner, die ihr Blut uüd Leben fürdie Republik ein setzen, zu beschimpfen, gerade jetzt erreicht uns die Nachricht, daß im Laufe des'Nachmittags in Bruck an der Leitha abermals ei« Banditenri verfall veranstaltet wurde, dem vier Wshrmänner zum Opfer gefallen find. Wir verlassen uns nur darauf, daß die Republik von uns geschützt wird. Wir haben die Säulen Unserer Stärke in unseren Organisationen. Wir sind eine geschlossene, einige Partei, wir sind des Kampfes nicht ungewohnt und wir werden zu verteidigen wissen, was wir für recht halten. Sie können nicht wissen, wie groß diese O.pferwilli'gkeit ist, aber wir wissen, daß 'diese Republik in den letzten Tagen unter dem starken.'und treuen Schutz des Proletariats gestanden ist. 'Wir rufen Ihnen zu: Kommt'nur, alle Ihr offenen und versteckten Monarchisten, kommt und' waget den. Tanz! Diese Republik ist nutzt nur geschützt durch treuen ' Idealismus aufrechter Männer, sie wird auch verteidigt werden in einer .Form, die jede WiAerholung eines Anschlages auf unsere freie .Republik unmöglich macht. Das ist dre Antwort, die. wir Herrn. Dr. 'Seipel und den Christlrchfozralen geben, (Stürmische Rufe: Hoch die RepubM! M die auch die Galerie einstimmt.) Ein Mann rte'f von der Galerie: Hinaus mit den schwarz-gelben Gaunern! > Präsident Sertz machte die Galerie darauf aufmerksam, jede Beifalls- und Mißfallsäüßerung zu unterlasschr. Er wäre im ^isderholrMgsfalk« gezwungen, mit den entsprechenden Maßregeln vorzugehen. ' ' Abgeo ebnetet Sever : Voltes stimme war es. Ber der daraufvvrgenommenen Abstnnmuugwurde der Antrag Frank einstimmig angenommen/ (Lebhafter Beifall und Händeklatschen. Stürmische Rufe: Hoch die Republik!) Bundesministtzr für Finanzen Dr. Gürtler überreichte hierauf die Borlage eines Buirdesgefetzes über Kreditvperationen, Des weiteren teilte er mit, daß er in wenigen Tagen den Entwurf eines Gesetzes über die allgemeine Erwerbsteuer des Jahres 1931 und über die Grundsteuer vorlegen werde. Nächste Sitzung Donnerstag den 27. Oktober, 3 Uhr nachmittags. - ZAlKKÄ. Die Kreditaktion für Oesterreich. Nach einer Meldnng aus P a r r s ist von seiten der französischrn Regierung die bisher aMastende Zustimmung zu der er sten zwischenweiligen Anzahlung <r»f die Kredite und deren Flüssigmachung erfolgt. Bekanntlich ist engllfchersrits die Genchmiruns dieser erste» AnzaUung — eS handelt sich »« den Betrag von SV0.WS P f u n d — bereitvor einiger Znt eriolzt. Kämpfe im D«rge«land. Wieeinwandfrei fcftgestellt werden konnte, ist im Bürgenland alles regulä«. ungarische Militär aus der Zone A und B albgezogen worden. Im Augenblick befinden sich rn Mstungarn nur schwache Banden, vor allem die FreischÜrlersormationerr HejjaZ'. In Kobersdorf, Sieggraben, Oberpullendorf und Oberwarth find die Stellungen unverändert geblieben; auch' rn der Stürbe der Besatzung hat sich nichts geändert. Es kam auch vorgestern zu mehreren kurzen Gefechten. Bor'allem zwischen den Truppen des FelbmarschaHeutnants Hegebüs und de« Formationen, die unter dem Kommando von Hejjas stehen. Die Hejjas- -Truppen gürgen nach' kürzer Zeit in ih« Ausgangsstellung zurück. Für diesen Fall bezeichnend ist eine aufgefangene Telephondepesche, die - vrn ' einenr Kommandanten der Sicherungstrüppen an Felöttkarschalleutnant Hegedüs gerichtet war. und folgende« Inhalt, hatte: „Aufständische Abteilung des Ivan Hejjas ist gegenwärtig in St. Johann. Da ich das Ehrenwort ihrer.Kommandanten habe, baß dre'Auf- Mndischen sich jeder Aktion entchalten werben, lasse ich sie infolgedessen auf eigena Verantwortung durch und., bitte um ungehinderten Weitermarsch." Hejjas-Dandeu haben am Atontag i« Eise«stabt mrd Mühlendorf PlünderiiuM vorgenvmnren. . .\ mm l.n|.pl«il ... — ---- Oberleutnant Ottenburg, bot W Exkönig W Oedenburg zum Obersten ernannt hat, konnte bisher nicht dingfest gemacht werde«. Die migarifche Regirrnng rächt sich an ihm, indem sie ihn durch ihr berittene- P^eßburearr. z««l Tscheche « stempeln und erzähle« läßt, er heitze pgantNKi Mvrav tf. * Ungarischer Dandenangrkff ans Dr»«kr. Bruch, 28. Oktober. Die ungarischen Banden haben wieder ihre alten Stellungen bei Kiralyhida bezogen und heute das österreichische Gebiet beschossen. Reichswehr wehrte den Angriff ab. Bei dem Kampfe gab es auf österreichischer Seite v i,e r T o t e. Hejjss-Banden plünder« in EifeRsta-t. Wiener-Nsuftadt, 25. Oktober. (Privat.) Wie hier bekannt wird, haben Banden des berüchtigten Hejjas jüdische Kaufleute in Eisenstadt überfallen und beraubt. Die Bevölkerung flüchtet vor dem Terror dieses Mordgesindels, der Stütze des Herrn Horthy. ErklZruRgerr Dr. GSrtlers «nd Doktor Nosenbergs über unsere wirtschaftliche Lage. Bei Nein gestrigen Empfang der Pressebertreter betonte der Finanzminifter Dr. fGürtlor zunäW seine^enge Zusammenarbeit mit Dr. Rosenberg^ Infolge des überaus schlechten Stand der Krone wrxde er sofort im Na'.wnalrat beantrage«, die Kreditermächtigung von 20 auf .40 Mlliouen zu erhöhen. - Dji« Ereignisse in Westungarn haben durch' dis notwendigen Grenzsichernngen beträchtliche Summen gekostet, die vorher nicht ins Kalkül gezogen werden bannten. Doktor, Gürtler be!onte neuerdings die unbedingt Notwendig-, feit . des Abb au es her staatlichen LebensmiLt^tbewirtschaftung und trat für Len freien! Bekehr ein; doch müsse für die Uebergangszeit so viel! GeMide üufgestapelt werden, daß jede Panik vermieden wurde.!Was dre K11diLaktion anlange, so hvffso er^i ba^'Hgen Wunen, daß.sie Vesser steht, als ange-' sie sei lediglich eine Terminfrage.! Man nlüsse airch' die Schwierigkeiten der in Betracht! kommenden' Slaaleir berücksichtigen. ^Zufolge Nachrichten aüs Paris . bestünde nicht die Absicht, die Kredit»«' aktion fallen zu lassen. Er habe soeben die Mitteilung! erhalten^ Dß sich Briand nach Amerika begeben Und'! dort für die Krrditaktion einsetzen werde. Dr. Gürtler! besprach sodann die nottrendig gewordene -Erhöhung, der ELsenbahntarife und der Postnnd Telegraphen-- gebühren, die bei uns bedeutend niedriger als im Auslande seien. Das B'amtenprvblem wäre nicht durchs Gehaltserhöhungen zu lösen, doch' müßten qualifizierte' Beamte entsprechend bezahlt werden^ sobaldunsere! sinanzielle Not abnimmt. < 'Wr.-AvsenKe'rg,' Ufer' hierauf das Work ergriff/ erklärte, daß die Kreditaktion in der einen oder anderen Form Zustandekommen werde. Den Plan des Nölkerbundes halte er für! ausgezeichnet. Oesterreich und Wien werden.m kurzer Zeit dvv größte Rolle spielen. Er sek ein Freund .der freien Wirtschaft. Die Aufrechttthaltung derstaatlichen Lebensmittslzuschüsse müsse daK Land zugrunde richten. Die Balutenhaussorumie-! ren den Mittelstand. Früher oder später würde jedoch ein Rückschlag ein treten, der für das SpekNlantentum verheerende Folgen nach sich^ ziehen dürfte. Was die Brvtauflage betrifft, so sei es nötige daß die - Arbeitgeber auf den Borschlag der Sozialdemokraten eingehen. Weiters müsse der Staat der armen Bevölkerung durch biMges Brot in der liberalsten Weise entgegenlommen. Endlich müsse die Gelreideversorgung der Bevölkerung sichergestellt werden. Verglichen mit unserer Lage vor zwei Jahren, seien wir ein wirs, schaftlich blühendes Land. Telegramme. X Die Leistungen des amerikanische« Andentüms. New-Aork, 22. Oktober. sIüd. Korr.-Bur.) Die hiefire Presse verzeichnet die Ausweise verschiedener Banken über die von den amerikanische» Jude« an ihre Verrvsndten in Europa überwiesenen Unterst ü tz ü » gs g e l d e r «ud beziffert die Gesamt- Lberweisu»- im Laufe des letzten Jahres mit 100 Millionen Dollar. Das Gros dieser Betrage floß nach Rußland und Pole», sehr beträchtliche Summen ' entfallen auf die Juden Oesterreichs, der Ts checho-Slowakei und Deutschlands. Ei« Erfolg der Keren-Hajeffod-Aktto« i« Amerika. New-Vork, 22. Oktober. (Jüd. Kon.-Bur.) Der anläßlich der Feiertage in den Synagogen der Bereinigten Staaten veröffentlichte Aufmf für de» Keren Hajeffod brachte eine« unerwartet großen Erfolg, der a.rf eine halbe Million Dollar geschätzt wird. In New-Dork allein wurden nach noch ungenaue» Zusammenstellungen an beiden Neujahrs-! tagen 120.000 Dollar an ,Pedax«E jLr de« Keren Hajeffod gespendet.