Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 983 (24.10.1921)
- Date
- 1921-10-24
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Wie«, Montag 24. OLtooer ivzi 5fr. 98* I, « t f «ette 2^ ulS deren Führer die Generale Lvhrr und HegedüS und Oberst Osztenburg genannt werden. Das Kabinett Karls. Budapest, 23. Oktober. Das Kabinett der Könighat folgende Zusammensetzung: Rakovszky — Präsidium und Justiz, Andrassy — Aeußeres, Ben i e z k y — Inneres, General Scknetzer — Krieg, Dr. Gratz — Finanzen, General Hege düs ist zum Oberkommandanten ernannt worden. Sine Rückkehr Karls in die Schweiz ausgeschlossen. Bern, 23. Oktober. Die Schweizerische Depeschen- Agentur meldet: Der Schweizerische Bundesrat hat'sich noch nickt mit, der Beschlußfassung über die durch die Abreise des Exkaisers Karl geschaffene Lage befaßt. Er ist einmütig in der Verurteilung des Verhaltens und des Wortbruches Karls gegenüber der Schweiz. An eine Rückkehr in die Schweiz ist nicht mehr zu denken. In einer der nächsten Sitzungen des Bundesrates wird über die Verhältnisse in Hertenstein Beschluß gefaßt werden. Italien gegen den König Karl. Belgrad, 23. Oktober. (Preßbur. Belgrad.) Die itKliemfche Negierung hat die fuao» slawische Regierung benachrichtigt, daß sie die dringenden Schritte der. jugoslawischen Regierung, die sich gegen das Unternehme» des Exkaisers in Argarn nenden, unterstützen werde. Auch England gegen König Karl. Paris, 2 t. Oktober. (Hava?.) Der Berichterstatter des «Journal" in London meldet,^die öffentliche Meinung in England,;u sehr e .rommen von der irischen Frage und von der Frage, rer Art . .oityfrit, rege sich über die E e gnifse in Ungarn niiit ,'chr auf. Was die Regierung betrifft, so lass: ihre Haltung keinen Zweifel zu. Cie wolle auf keinen Fall vom Ex'aifer etwas wissen, der auch sonst in London keinen einzigen Verteidiger finde. Die' Arußerungen in der Presse hierüber seien spml ch, aber diesmal «nterlaffe man es, Frankreich auch nur einen Teil irgendwelcher Verantwortlichkeit für die Rückkehr Karls nach Ungarn zuzuschieben. Die Aktion der kleinen Entente Jugoslawien mobilisiert. Laibach, 23. Oktober. (Korr.-Bur. Laibach.) Ans Belgrad wird berichtet: Auf die Nachricht' von der Rückkehr des Exkaisers Karl nach Angar» trat gestern um 4 Ahr nachmittags der Ministerrat zusammen und beschloß, dringende Anordnungen für die Wahrung der nationalen und Staatsintereffe» zu treffen. Mobilisierung in der Tschecho-Slowakei. Prag, 23. Oktober. (Tschecho-slowakisches Preßbureau.) lieber die heutige Sitzung des Ministerrates wurde folgendes Communique*dusgegeben: Sonntag den 23. Oktober, 9 Uhr vormittags fand ein außerordentlicher Mini st errat statt, der über die durch den neuen Putschversuch Karl Habsburgs in Ungarn hervorgerufenen Ereignisse verhandelte. Der Ministerrat betonte, daß dies in wenigen Monaten der zweite Angriff von dieser Seite auf den Frieden Europas ist. Nach dem Expose des Ministerpräsidenten Dr. Benesch über den Stand der Ereignisse und über die Vorkehrungen, welche im Laufe des Samstag getroffen worden sind, wurde festgestellt, daß alles Notwendige zur Verteidigung« der Interessen der Republik unverzüglich durchgesührt werde. Das Einvernehmen zwischen den Mitgliedern der kleinen Entente ist ein vollständiges und alle notwendigen Maßnahmen wurden gemeinsam getroffen. Ebenso ist für die weitere Aktion ein vollkommen einheitliches Vorgehen verbürgt. Die diplomatischen Schritte vom Samstag werden durch weitere Sicherungs- und militärische Maßnahmen ergänzt werden. Der Ministerrat hat beschlossen, daß alle notwendigen Vorbereitungen, zu einer teitweisen Mobilisierung getroffen werden. Die betreffenden Ministerien haben bereits ihre ersten Vorkehrungen getroffen. Die Regierung der tschecho-slowakischen Republik kann gemeinsam mit den Regierungen der kleinen Entente nicht länger dulden, daß sich ähnliche Ereignisse neuerdings wiederholen. Die ifchecho-slowakische Regierung ist entschlossen, alles zu tun, damit diesmal das Habsburger- Problem überhaupt e r l e d i g t und mit der ganzen Angelegenheit ein für allemal Schluß gemacht werde. Ebenso ist die Regierung entschlossen, gemeinsam mit den Verbündeten alles zu tun, zur definitiven und unverzüglichen Durchführung der Friedensverträge. Die Negierung hat ihren Standpunkt allen alliierten Regierungen mitgeteilt, die bereits Samstag gegen die Störung des Friedens durch den neuen Habsburger - Versuch in Budapest auf das entschiedenste protestiert haben. Die i'checho-slowakische Regierung braucht niemanden zu vetsi.dern, daß ihre Politik eine Politik des Friedens war und ist und daß sie das insbesondere Magyarien gegenüber in vollem Maße bewiesen hat. Bei diesen Ereignlssen verteidigt die tscüecho-jlowakische Regierung kon- -Wfr»er scqnent die Republik und die Demokratie und wird dies immer tun. Die Regierung betont, daß alle notwendigen Maßnahmen getrost n worden sind und daß unsere Oesfentlichkeit mit Ruhe und ohne jedwede Befürchtungen die Entwicklung der künftigen Ereignisse abwarten kann, die in keinem Falle die Interessen der Republik schädigen dürfen. Habsburg ist der Krieg . . . Prag. 23. Oktober. (Tschecho-slov. Preßbur.) Heute vormittags fand auf dem Altstädter Ring ein von der tschecho-slowakischen sozialdemokratischen und der tschechoslowakischen sozialistischen Partei gemeinsam mit den Legionären veranstaltetes Volksmeeting statt. Senator Klofaö wiedarauf bin. daß die Rückkehr der Habsburger Vnf den Thron eine Rückkehr ins Mittelalter bedeuten würde. Redner ist der Ansicht, daß das jugo slawische Heer die Grenze bereits überschritten habe. (Slawa-Ruse und Rufe: Das müssen wir auch tunk) Wenn wir nicht den Mut dazu hätten, sagte Redner, müßten wir dies später mit dem Leben von Tausenden bezahlen. Abgeordneter Bechyne sagte: Hab § bnrg, d a 8* ist der Krieg! Die Politik des Augenblicks' lautet: Wir müssen wagen! Der habsburgische Monarchismus kann bloß über die Leiche der sozialdemokratischen Bewegung gehen. Die Rückkehr des Exkaisers nach Ungarn ist eine Kriegserklärung an die Demokratie ganz Europas. Legionär Abgeordneter Dr. Pstejdl erklärte: Unser Losungswort ist: Vernichtung der Habsburger und des weißen Terrors in Ungarn. Die Sozialdemokraten für ein Eingreifen. Prag, 23. Oktober. Der „Sozialdemokrat* veröffentlicht folgenden Aufruf an die Arbeiterschaft: Die Ankunft Karls in Oedenburg hat die in den letzten Tagen gespannte außenpolitische Situation außerordentlich gesteigert. Unsere österreichischen Brüder können binnen kurzem zum blutigen Abwehrkampf gegen die habsburgiscke Konterrevolution gezwungen se'n. Die Arbeiterschaft Deutschlands sicht in schwerem Ringen mit den reaktionären Mächten. Ein Sieg der Reaktion in Oesterreich und Deutschland würde auch die Arbeiterschaft in der tschechoslowakischen Republik bedrohen. Darum müssen wir in höchster Bereitschaft die Vorgänge verfolgen. Der Parieivorstand der deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei steht in engster Verbindung mit den Bruderparteien in der tschecko-slowakischen Republik, in Oesterreich und Deutschland und wird zeitgerecht die notwendigen Beschlüsse fassen. Die Reaktion wird eine einige, zur Abwehr entschlossene Arbeiterschaft finden. Telegramme. Vor neuen ELnwandernngsbeschränkungen in den Vereinigten Staaten. Washington, 22. Oktober. (Iüd. Korr.-Bur.) Der nächsten Kongreßtagung soll ein neuer Gesetzentwurf über weitere Einschränkung der Einwanderung in die Vereinigten Staaten unterbreitet werden. Die Bill, die nach Ablauf des in dem Einwanderungsgesetz vorgesehenen Jahres in Kraft treten soll, übernimmt den Grundsatz der 3°/°igen Quote und führt als Neuerung die U e b erprüfung des Emigranten Materials in den Einschiffungshäsen, das Fremdenregistrierungssystem in den Vereinigten Staaten selbst und die Fremdenüberwachung während der ersten Zehn Jahre ihres Aufenthalts in den Vereinigten Staaten ein. Es verlautet hier, daß polnische, tschecho - slowakische, italienische und deutsche Organisationen durch dieses Projekt stark beunruhigt seien und ihre Kräfte zu koordinieren beginnen, um auf den Kongreß einen Druck auszuüben, damit dieser Entwurf nicht Gesetzeskraft erlange. Diese Nationalitäten suchen die Zusammenarbeit mit den jüdischen Organisationen. Vor einigen Tagen fand in New-^ork eine Beratung über die drohenden Maßnahmen statt. Der amerikanisch-iüdische Kongreß war durch Dr. Stephen Wise, das amerikanisch - jüdische Komitee durch Mr. Lewis Marshall, der unabhängige O r d e n ,.B' r i t h A b r a h a m* durch den Richter Aaron I. L e w y, vertreten. Ebenso beteiligten sich an dieser Beratung Vertteter der Ukrainischen- Föderation, des Unabhängigen B'nei-V'rith-Ordens und anderer großer jüdischer Organisationen. Die verschiedenen betroffenen Nationalitäten bemühen sich um die Unterstützung der Arbeiterorganisationen. Die nationalen Vereinigungen im ganzen Lande versenden an die Kongreßmitglieder Ausrufe mit der Aufforderung, die Bill zu bekämpfen und gegen sie zu stimmen. Das Palästina-Mandat im englischen Unterhaus. London, 22. Oktober. Cftift. Korr.-Bur.) In eiiur im Unterhaus gehaltenen, Rede verwies Sir H. Johnson" Hicks auf die Forderungen der a r a b i s ch e n .D e l eg a t i o n, mit der er persönlich zusammengekommen sei, und meinte >m Zusammenhang dannt, daß, insofern die Balsonr- Deklaration keine Modifikation erfahre, brc Möglichkeit v o n Unr.uhen oder von noch etwa? mehr als Unruhen in Palästina vorhanden sei. Er forderte bie Regierung auf. weder das Mandat m seiner aeüerttvarttgeu Form i» vcröffemlichen «och die Balsonr-DeNarntio» in ihrer gegeuwärtige» Form batdM zu'ühren, bevor da- Unterhaus zu seiner neuen Sesfion m Februar zulawmeriNete. damit e§ Gelegenheit habe, zu diese, Frage» Stellunz» nehmen. Ein Jude — amerikanischer Botschafter für die Tschecho-Slowakei. Nerv-Dork, 20. Oktober. (Iüd. K>orr.-Bur.) Der bekannte Diplomat, Schriftsteller und Journalist Miste, Lewis Einstein, ein angesehener amerikanischer Jude wurde zum amerikanischen Botschafter für die Tscheche. Slowakei ernannt. Der Hunger in Rußland. Moskau, 82. Oktober. (Funksprnch.) Auf der allrussische» Konferenz teilte Lobatschew über die Lage im Hungergebiri folgendes mit: In den von der Miß rnte betroffenen Gebietes gibt es ungefähr 20 Millionen hungernd» Menschen. Für d,e Ernährung der Landbevölkerung warev 94 Millionen Pud, für die r» staatlicher Verpflegung stehend« Bevölkerung der Städte 18 Okillione» Pud erforderlich. Gegen wärüg beträgt der Bedarf noch 85 Millionen Pud. Die Hoover- Hilfe wird eine Million Kinder verpflegen, die Nanscn-Hilfr 250.000 Kinder. Tagesbericht. Gestempelte Krone « —.21 Centime-. Auszahlung Wien ---- —.27 Centimes. In ^iirich notierre: sic österreichische Kronr.... . —.27 5—.30 am 28. Oktober) >>if öftere, gestemvelte Krone . . —.21 —.22 am 22 Oktober) tschechische Krone. 5.65 5 65 am 22. Oktober bte Mark.3.10 ( 3 20 am 22 Oktober ckgram .... .180 175 am 22 Oktober) Bukarest . . . . .3.90 3.9J am 22 Oktober Buoavest .... .—.60 —.75 am 22. Oktober) arschau .... 13 -.12 am 22 Oktober) * Der langsame Amtsschimmel. Wir lesen in der Berliner »F r e i h e i t*: Der Amts chimmel trottet langsam, aber sicher- Auch der N.wemb rsturm Hai es mcht vermocht, ihn in schnellere Gangart zu versetz:n. An einem erbaulichen Beispiel zeigt «ns das der „RerchSanzeiger* vom Dienstag den 11. Oktober 1921. Do t ist auf der ersten Seite folgende Verfügung an das preußische Staat-Ministerium zn lesen: „Ans d'n Ber'cht vom 20. August will ick genehmige», daß die Ke>.knbachbahn-A tiengesellschaft von der ihr nach der Kon- Zession 190t obli'gmden Beipflichtung zum Brtriebe einer Rollbahn von Schlagmühle nach Labr en'.bunden wird. Der Minister der öffentlich » Arbeiten hat daiüber zu wachen, baß d:r Erlös als Bahnsstand in anderer Form, und zwar zunächst in Ernkuerung-ionds angelegt wird. Großes Hauptquartier, de« 23. August 1917. Wilhesm k. von Bieitendach. Shdow. Hclffrrich. Freihc:r v. Rödern. Span. Dre«-. Schmidt, von Eiünhardt. Rothe. Hergt.* Das GroßeHanptquartier lebt längst nur in der rrauerndkn Erinnern«-?erer, die esich dort gut sein ließen, W i l h e l m sitzt >n Holland. Helfterich und Hergei find von ihren Mmrsterstühlen in die Pfützen deutschnationaler Demagogi-- herobgesiiegen: aber die Vertiigunglst ihren Weg gegangen. Unbeirrt durch Revolut-oa, Friedensveilrag, wechselnde Mächte und Ministerien hat sie n e. ch -vierJahren zweiMonatr «'den ihr vorbestimmten Platz gesunde«. * Die Freie jüdische Volkshochschule i« Berlin eröffnet ihr9 Trimester,Herbst 1621, mit einer Reihe interessanter ' Borlelungen. Es werden lelen: Rabb ner Dr. B a e ck über „Die Entwicklung der rckigiö'en Ideen des Judentum-", Dr. B e r gm a n n über „Die Bibel und wir", Dr. Bernfeld über „Die hebräische Literatur seit Beginn des 19. Jahrhunderts*. Rabbiner Dr. B l e i ch r o d e über ^Talmudlettüre", Regierung?-, rat Goslar über ^Judentum «nh Sexualethil", Rechtsanwalt Gronemann über ^DaS jüdische Theater*, mit Darbietungen von Schauspielern drS jüd sche» KSnstler» thea>e s, Studien, at Hammerstein über ^Moderner ' Hebräisch für Geübtere", Dr. Hernemann über „Die Weltreliaionev* lvergleichendr religionsphilolovhische Be'richtnngen), R. Hirschfeld über „Gesckchte des jüdischen GotleZdiensteS l." mit Lichtbildern, Dr. I t e l s v n über „Spino-as Philosophie und die jüdische Weltanschanung", Dr. Meist über ..Die jüdische G:sch,cht§sck'ei un-r", Rabbiner Dr. R v s e n t h a l über ..Hebräisch fiir Anfänger*, E.T o evl i tz über „D,e Kunst und das religiöse Leb>n der Juden^ mu Lichtbildern, Dr. T o r c z y n e r über „Probleme der Bibelwisienschaft I." Vorlegung in hebräisch r Sprache, Rabbiner Dr. Warschauer' über „Religiöse Grundfragen", Bottragswklus von Frau W r o v 8 k y, Dr. S e g a l l. Dr. Lamm Über ^Jüdische Wohlfahrtspflege" mit Führungen durch jüdische Wohlfoh'.tsanstalten. * Immntrikuljerung rumänischer Stsqtsnngehöriger. Wir w:rden von der rumänische« Grsandschaft er uckl, nachfolgende Kundmachung z« veröffentlichen: „In teilweiser Abänderung der bi-bkrige« Milteilung-» bringt die königlich rumänische Gesandtschaft zur allzeMlnen Kenntnis, daß die Immatrikulierung der rumänischen Steatsangehorigen v i - 81. Dezember d. I. m den Kansieiräurnen dieser Gesandtschaft, IV., Brucknergaste 8, an jedem Montag, Mittwoch und Freitag «awmittagvon 3 bi- 5 Uhr stattfindet. Die MatrikalationSwerbrr müffen Dokumrnte M'tdlingen. aus dkneu ihre rumänische Staatszugedörigkeit eindeutig hervvrgeht (Reisepaß, Heimalschein jün-eeen Datums. Beflätifung, daß der Bci>effende nicht für Oesterreich, respektive für Ungarn, optiert hat). Hörer, der Ulnversität und der Hochschulen, welche ordnungsgemäß für' das laufende Schuliahr inskribirt siud. sind unbeichader ihrer Milriärischrn Meldepflicht zur Jmniatrikulierung nicht titi* pflichtet. Die rumänischen Stagljanaehörigen, welche auf dem Gebiete der Revubük Oesterreich außerhalb von Wien ihren stäudigkn Wohnsitz haben. ' mässrn wben den vorgenannten Akte« noch Dokumente, aus . denen ihr ÄermögenSsiand hervorgeht, mittels rekommaudlertcn Schreibens mit Riickvvlto an die Kansular-Abteklung der 18" glich rumänischen Gesandtschaft, Wien, IV, Brucknustraße 8, e,use«den. GS wird »ochmalS a«f«ertla» aemackr. dick von i mBL