Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 982 (23.10.1921)
- Date
- 1921-10-23
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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u ö. zjmfftftt "i'grzr kleiden muß, um ttt die Außenwelt *« eeta «fielt. Dics ist leider auch daS Schicksal der Dichtung KronbcrgK, emc§ jungen Juden, der in ihr versucht, die notwendig lommende Revision ««irrer Beziehungen zu Gott und der Welt amudeitten. Es ist die verzerrte Dichiurg eines Juden. d:r sich ftinrr doppelten Tragik als Jude und als Zeitgenosse bewußt ist-. Zum 'Schluß findet er Haiakieriftischerweist Lösung in der Heimt hr zum Gottesfriedeu, zum Frieden in Gott. Das Wort .Koddisch rettete mein Wahres" läßt erwirte«, das Kronberg nach den Tnaen seines chaotischen Ringens jene Abgeklmrhett tmpf.insen wird, die nur ursprüngliches Bekennen zu Gott und e>n -illeL umfassendes Leben nt Gott geben kann. B. W. .»Der nette Merbnr". (Herausgeber Efroim Frisch.) Aüzusthest 1921, Verlag »Der neue Merkur". München-Berlin. Das Augusthrft dieser ernsten Zeitschrift enthält eine Reibe von Aussätzen zur jüdische» Frage, insbtsondeie in ihrer Beziehung m Deutschland. In späteren Heften soll zu der hcu'e in Deutschland zu einem bedenklichen poetischen Mittel gtword'.nen Judenfrage, durch Diskussionsartikel usw. auch tonter Stellung genommen werden. In dem vorliegenden Hefte irftcreistere« besonders, karre sostologische Schnitte - durch -das jüdische Problem, welche Eiriim Frisch unter, dem 'Titel „Indische Auszeichnungen" zusammcngesaßt hat. Eine lieberficht von Juda L. M a g n e s über daS Judentum am Ende deS Krieges, welche der.New-Uorker Wochenschrift „T' e Nation" entnommen jst, ist dadurch intereffant, daß sie den^NachkrieMand des Judentums aus der amrr'kanisch-iüdi'chen Perspektive brirachtft. Aufsätze .von Otto Fla k e, Alfons P (uiut t, Ferdinand L i v n, Alfred Döbling und Fiirdnch T h i t» h era er suchen das jüdische Problem aus dem Temperament zir gestalten. Das Heft ist jedenfalls lesenswert. —tr. Gerichtssaal. Me Beschlagnahme der «nslKnÄifchen WerLpaptere des Freiherrn v. Reitzes. Die-Angelegenheit dcr Inanspruchnahme drr ausländischen Wertpapiere des Freiherrü Hans v. R e i tz e S durch den östericchischeu Staat beschäftigte.s.esier« den Verwrltungsgerichtshof unter Vorsitz des Srnatspräfidenteu Dr. Jenny. Die Inantpiuchuahme war trotz der ausländischen Staatsbürgerschaft des Barons Reitzes — ec hat bekanntlich die polnische Staatsbürgerschaft erworben erfolgt, weil Baron Reitzes Alleininhaber des Aankhausrs S. und M. RriveS in Wien sei, weshalb er. als Inländer zur Ueberlassung seiner ausländischen Wertpapiere a» dm Staat verpflichtet lei. Nachträglich wurde« jene Merlpapftre. welche nicht dem Bankhaus': Reitzes, sondern aus de« Priva'brsttz des Baron'Reitzes stammten, aus der Sperrt freigegebe«. weil dieser Teil der Wertpapiere als „Besitz eines Ausländers" anzuseipn sei. Gegen die Anftechterhaliung der Sperre der im Besitze b:S Bankbmses Reitzes befindlichen ausländischen Wertpapiere di'.rch das Bunde-minisierium für Finanzen richtet sich nun die Beschweide des BarvuS Reitzes, daß die Unterscheidung zwischen Firma und Einzelkausmann unzulässig sei. Firma sei nicht mehr und nicht weniger als der Name unter dem der Kaufmann sein Geschäft betreibt. Es sei daher die Beschlagnahme der der Firma Reitzes gehör ge» ausländischen Wertpapier t ebenso unzulässig als die Beschlagnahme der dem Privatum«« Reitzes -ehöri-e». Die Beschlagnahme widcrspreche aber auch dem Artikel 249 de- Friedrnsvertrages von St. Germain, nach welche« die außerordentlichen KriegSmaßnahmen in Fällen zwischen dem öfter' reichlichen Staat und einem Angehörige» der assoziierte» Mächte nicht zu Recht bestehen. DaS Anfordernngsgesrtz vom 4.. Juli 1919. auf Grund deffen die Inanspruchnahme der ausländisch«» Wertpapiere de- Bankhauses ReitzeS erfolgte, sei aber, wenn auch nach de« Kriege getroffen, als außerordentliche Kriegsmaßnahme anzusehen, weil sie sich auS den Folgen deS Kreges ergeben habe. Der Re csiernngSve» trete* Fmanzrat Dr. P 0 s s r l erwiderte, da- Anforderungsgesetz vom 4. Juli 1919 sei anfBefehl der Entente geschaffen worden, dazu bestimmt, den von ihr damals gegebcnen Leben-« Mittelkredit von 43 Millionen Dollar zu schützen. Die vier assoziierten Mächte: England, Frankreich, Amerika und Italien verlangten natüilich die Beschlagnahme und Sicherstellung aller Goldmünzen und ausländischen Wertpapiere, und sie wollten »hievon nur ihre eigenen Staatsangehörigen, nicht aber auch dir polnischen Staatsangehörigen ausgenommen wissen. Das Bank-. Haus ReitzeS sei eine Firma, die in Wien ihre« Wohnsitz hat; es macbt hier mit Oesterreich seine Geschäfte, und diese dürsten, wie bei allen Bankhäusern, sehr gut gehen- Bai on Reitzes gen'cße als Teilhaber deS Bankhauses in Oesterreich alle Vorfeite eines Inländers, er dmfe sich daher, seinen Verpflichtungen nicht entziehen, auch w.enn er Pole sei- Auf eine Bemerkung deS Dr. H i t s ch « a » n, das Argument von dem Bielverdienen der Banken sei vielleichfür Versammlungen oder am Biertisch, nicht aber für die Rechst surechmig maßgebend, erwiderte der Regiemngsvertreter, er müsse diesen seinen Hinweis aufrrchterb alten- Baron ReitzeS macht hier im Inland Geschäfte, er verb'ent hier, er bedient sich der österreichischen Volkswirtschaft zu seinem /Vorteil, er-müsse sich es daher gefallen lasten, bezüglich der Inanspruchnahme der inländischen Wertpapiere wie cm Inländer behandelt zu werden. Der VerwaltungSaenchtshof erkannt'nach einstündigrr Beratung, die Beschwerde werde alS unbegründet a b g e-- w i e i e n. In der Begründung wird hervorgehobe«, der Kreis?er Abctabepflichtisey»sei im Gefttz so weit g-zogen, daß alle Hanoclsunternehmungen, überhaupt alle G; bilde des öffenilichcn und Privatrechtes, get:offen werden. Tie Tendenz des Gesetzes geht dahin, daß alle jene Ausländer, die sich Erwerb Swege« i« Inland aufhalten und hier den Rechtsschutz genießen, im gleichen Maße im Inland zur Leistung herangczosrn werden. Um eine Kriegsmaßnahme handle es sich hier nicht, da als Kriegsmaß° nahmen nur w ä b r e n d des Kneges geti offene Verfügnngr» anaescbcn werden können. Ni-vMAsrUn. Filiale lies, L, Wippliugarstrasse 24-26 rl-.<vr<-"•“srvrtlt$ ----- MM Schnbhaas „GDI“ Me««, 5-3 TwchSaufcen Ns*, iß Herren-, Damen- und Qesellschaffisschuhe neuester Moäeüe« - SpesSafiläts Kinderschuhe hygienische? Form on hundert Jahre« gepflegt und kultiviert. Es iw» ftabtn sich daher naturgemäß i» unsere« Rühe« die besseren Schgchspiellr und Schachmeister. Wir sind auf diese« Gebiete prädestiniert, der fsthteude Klub zu werde». Täglich sammeln sich in ausere« Lager ne« Mitzlirder, welche «er Eifer ihr Spiel vervoNko«»« «wlle»-,- um teilzvnehmen au den schönen BereiuSwrttkampse». Unter umiichtizer Leitung rve:de« Jnstruktions- und Tr a i* ningstnnden i» unserem VereinSloknl Caf6 Atlas- Hof, Montag, Mittwoch und Freitag ab? Uhr abends abgchalten, zu welchen wir jede» Schach- Sport. 'vieler in jeder Spielstarke, Unsrigen fühlt, ein!ade«. wen« er sich nur als einer d« Adolf G »ttlreb. Die hrutigen FUtzbMWLtL.'pirLe. In der Meisterscha.ft der ersten Klasse kommen heute nur drei Wettspiele zur Austragung. Das Hauptinteresse des Publikums wird sich auf die Hohe Warte konzentrieren, wo Ha ko ah und Sportklub Zusammentreffen. Die Hakoah-Elf hat Ln ihren beiden letzten Spielen gegen Rapid und Sparta ausgezeichnetes Können gezeigt, so daß mau geneigt wäre, ihr inx heutigen Spiele gegen den Wiener Sportklub einen, sicheren Sieg vorauszusagen. Wenn man aber berücksichtigt, daß die Hakoah nur bei außergewöhnlichen Anlässen zu ihrer höchsten Form aufläuft, so must man auch den Dornbachern bestimmte Chancen ein-- räunren. Wir erwarten einen Lnterssanteu - Kampf, der einen knappen Sieg der Blaue« zeitigen dürfte. Aus dem Floridsdvrfer Sportplatz treffen her Floridsdorfer A. C. und Rudolfshügel zu-, samnren. Die .beiden Vereine hohem in der letzten Zeit ziemlich! gleichwertiges Können gezeigt. Der Vorteil des eigenen Spielfeldes dürfte-den Floridsdorfexir zu einem knappen Siege vorhel-se«. Der Sp.-Cl. Wacker steht auf seinem neuen Sportplatz in Schönbrunn dem S.-C. O stmar k gegenüber., Die Brigittenauer haben nur wenig Aussicht, ungeschlagen heimzukehren. Selbst ein, unentschiedenes Resultat wäre für sie schomein Erfolg. Zur Meisterschaft der zweiten K l a f f e zählen folgende Spiele: W. A. C.—Cricket, Ottakringer Sp.- Cl.— GersLhofer Sp.-B., Slovan—Wr. Betreguirgsspieler, Nußdorfer A.-C.—Rennweger SP.--V., Germania—Blus Star, Red Star—Sturm 14. Die jetveils erstgonaunten Vereine sind Favorits. Auf dem Hütteldorfer Sportplatz tragen Rapid und Hertha ein Freundschaftsspiel aus, das die Hausherrn sicher für sich entscheiden dürften. Drei erstklassige Vereine spielen auswärts/ Der W. A. F. weilt in Graz, die Vienna in Preßburg und der Simmeringer Sportklub in Troppau. Es' wird ihnpn nicht allzuleicht werden, den Wiener Sport erfolgreich zu vertreten. ’ Die GelL»demerftei?schaft. Der Leichtathletikverband bringt heute vormittags die Geländemeisterschaft zur AustraMng, an der sich Beveins>- mannschaften zu 'je zehn Mann beteiligen. Der Wettbewerb zählt gleichzeitig zur Konkurrenz um de« Praterpreis des Staatsambes für Heerwesen. Außerdem konkurrieren auch die einzelnen Läufer um einen SiegeZpreis. Die Strecke führt über 5,5- Kilometer. Sie beginnt vor dem Sportplatz des W. A. C., führt von hier über, die PrtnzmlaUee, Lusthausstraße zur Hauptallee, auf dieser zurück über den Praterstern bis z,r den Reserveställen und auf der Prinzenallee zurück zum W. A E.-Platz, auf welchem noch eine Runde zu. laufen ist. In den Leiden MannschafMvettbewerben haben neunzehn Mannschaften genannt, darunter acht von der Hakoah allein, die den Staatspreis zu verteidigerr hat. Die übrigen Nennungen verteilen sich auf folgende Vereine: Sportklub Wacker .(zwei Mannschaften)' und Vienna; von Heeressormationen: Bttgadeartillerie 1, Infanterieregiment 4 (drei Mannschaften), Alpenjäger 7 (drei Mannschaften), BrcgaLeartillerie (drei Mannschaften). Die Hakoah dürfte den Preis erfolgreich verteidigen und damit endgültig gewinnen. Prvpa-endckmettsyiel i» Tirol ««» Der' Oesterrcickrsche Fußballverband absolviert in der nächste« Woche, in Innsbruck und Vorarlberg Propagandawettspicke, siir die der BecbandZkapirän folaende Mannschaft no«im«t hat; Osiricek (Herthck; Amesberger (W. A. F.), TobiaS (Breuns^- Fiala (W. A. F.), Kramcr (Nudollsbügel), Drochaska (RudollSdügel); Eckl (Vienna), Sittler (Navid), Dappfttm (W. A. F), Reumann lW.A. C>), Eicbler (W. A. C.). Ersatz: Baron (Raprd),- Nenhoid (Hertha), Sludzky (Hakoah). Wiener Ringer in Dentschland. Die Wien« Sikh-emannschaft hat gestern die Reise nach Denischland angetreten, rn». in München, Nürnberg, Mainz, Koblenz «ud Ml« Gtädtrwettkämpfe anszutrageu. Die Mannschaft setzt sich aus solaendeu Ringern rusammcn: Boukal (Ostmark), Grsta (Herkules), Ge«« ° Selzer (Hakoah), Koczanderle (Ostmark/ Kankosfktz (Polizerorgane), Ersatz 7 Herschmann (Polizeiorgare^. Wettspielbegin». Die heutigen Meisterschaftsspiele beginnen «m 3 kihr, die Spiele der Reservemannschaften «n Vs2 Üdr. Ein F««d Leim Haksah—SparLa-iMatch. Nach dr« Wettspiel auf dem FloridSdorfer-Platz wurde ei» wertvoller Zeiß-Feldstecher in gelbe« Lederetui gekundrn, welcher de» Eigen», iümer gegen genauen Nachweis de» EigentSmerrechteS und entlvrechendr Belvhnaug für den redlichen Finder bei« »W i e « e t Sport-Tagblatt" anSgefolgt wird. GnSpenkieenng ei»«« SporLfnnktionarS. Here E. FiScuS (Hasmonra) wurde auf Grund einer uuwahre» Beschuldigung vom Strafuud Meldeansschnß aller Funktion« enthoben- FisrnS wurde r«m Borwnrf gemacht, daß er sich iälschlich für einen BerdandSschiedsrichter auSgegebe» habe- Der Spielausschu» der IV. Klaffe Südost entsendet aas riese« Anlaß folgendes Rundschreiben: A u d i e B e r e i »r der I'V. Klasse S Ü d 0 st: Nachdem Herr FiscuS durch die Struma famtllch« Funktionen euthoben wurde, hat der Obmann der Gruppe dis mr nächsten Sitzung Herrn Braun Jenö zum Sporteeferentk« bestimmt. Die Vereine »erde» daher ersucht, sämtliche Aftttspielresultate im Cafe Racmundhof, Wien, ^1., Wallgaffe, Telephon Nr. 8231, Herr« Braun bekanutzugebev. SBie Hakaah spielt heute gegen den Wiener Sportttub r» derselben Aufstellung wie gegen Papid und Sparta. HaSmsnea. Heute Wettspiel mit zwei Mannschaften i« FrugenzerSdors. Abfahrt l},9 Uhr früh (Nordwestbahn). Da Jndia daS Meisterfchastsspiel abgesagt ha), trogt die Mannschaft der Akade«ische« Sektion heute ein Wettspiel gegen die HaSmou«- Senior« aus, der tüchtige Spieler, wie HLnSman« (Cricket), Ihr ^Hakoah) «nd Koffler (Makkabi) augehSre». Bankhaus M. ROHATYN | Wien, I., Maria Theresienstra»s* Nr. 10 I Telephon 20-3^3. ** § Darchführnng sämtlicher Bank »Transaktione«, i An» und Verkauf sämtlicher Devisen und Valuten. Der Volkswirt. Gefirmpelte Kr««e »» —.22 E««tt««. Auszahlung Wie« -» —.20 Ce»tt»e». 2« Zürich notierte: die österreichische Krone.—.30 (- .20 mm. 91. OKritt) die osterr. gestentpelle Krone . . —.28 (—.22 *m 81. Oktrbetk) die tschechische Krone.6.65 { 5.75 am 81. Oktober. die Mark.S.20 ( L.45 am 81. Oktober) Ägra» ... . 1.75 ( 1-90 a« 21. Oktober) Bukarest ..3.90 , 4.15 am 21. Oktober) B«d«vest.. . -.75 v—.77 m 81. Oktobtt:) Warschau .......... —.12 —.13 m »1 Oktober) Schachspielsport. Unter de» geistigen Spielensteht da§ edle Schachspiel, welches eigentlich «ehr Sanft uud Wifseuschost alt Spiel ist, au allererster Stelle. Als bloße« Spiel zu wissenschaftlich, als Wissenschaft zu viel Spiel, bat sich die Schachspielknust in unserer modernen ' Zeit, de« Zeitalter des Sports, angepaßt. Ebenso wie beim Fußballspiel finden jetzt alljährlich MerfterschaftskS«pfe zwischen de» einzelnen, dem deutschöstrrreichischen Schachderbande ange- , schloffenen Bcreine« um den Wanderpreis statt. Unsere H a k 0 a h hat vor k»r;e« eine Schachsektivn ^» § L e b e n gerufen, welche schon heute zu den schönsten Hoffnungen berechtigte» Anlaß gibt; so wie alle iu der Hakoah geübte» Spvrtzweige, wird auch in der Schachsektion mit eine« Elfer gembeitet, der mustergültig ist und nicht seinesgleichen Hu Es leistet hier jeder einzelne mit selbstloser Aufopferung sein Best-s- Die junge Schachsekiiv» kau» schon deute aus ihre schoueu Erfolge stolz sein. ES eröffnet sich «nr hier eine schöne Zukunft, denn geräde dar edle Schachspiel wurde von unS I n d e » s e i t v i e! e » —-----—_^_ Die tteneR Steuergesetzr. Die eiimnitig günstige Aufnahme, welche das Finanzpcogramin des neuen Chefs des Filtanzministeriurns bei allen parlatneutarischen Parteiett ge«- fuitben hat, beweist, daß mtm sich m allen Kreisen von der strikten D-rrrchführung bestehender Sbruergesetze bedeutend mehr verspricht als von dilettantischen Experinrenten, bei welchen die zur Emtreibung erforderlicheti Personal- und Sachkosten ein ganz bedeutendes Risiko bilden. Es war deshalb von Dr. Gürtler ein glElicher Griff, zwei Entwürfe, welche seiner Versicherung nach -bereits bei seinem AnrtSantritt in der HimmelpforL» gasfe vorbereitet waren, ins Parlament mitzunehlNrn und auf den Tisch des Hauses zrr legen. Zwei Gesetzes- Vorlagen, deren kurze Konzeption an die AufnahmsfähigNeit mit ihrer Dürchführirrg zu betrauenden Bearnten keine weiteren Anforderungen stellt, als — praktisch gesprochen — auf Grund Vvn aus gerechneter! Tafeln, wie sie seit längerem jede Vorschreibungsbehörde Diskonto-Bank - Telephone 12358,18296,17408,12367 * Vollelnqezahltes Aktienkapital n 30.000.000 tschoühlscheKronoii Ueberaiuimt die l)nrchfübr«ng: «SmMeker haut;- g:esclittftliehen l'ransnktloneB, Virzinst Toinla^n smf Oirokont« mit §'/>. Prozent p. a. Kiolsgen rer«« a llanüixnnx böhnr. g