Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 982 (23.10.1921)
- Date
- 1921-10-23
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2980061--09167-2995388- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Rr. W2 Wiek. Sonntag Wiener Morge«zeit»»g 23. Oktober 192t Seüe »,.... Gestern wurde baS Belveisverfahren geschlossen. Unter größter Spannung des vollbesetzten Schwurgerichtssaales tritt Hofrat Dr. Alois Baldrian an die ZeugeuLarriere. Er ist 52 Jahrs alt. — P t fi f.? >Aerr Hofrat können die Beantwortung von Fragen, wenn Sie fürchten, daß sie Ihne» Schande oder Schaden bringen ' könnteablehnen. — Zeuge: Die Beantwortung der Fragen; kann mir keinen Schaden bringen. — Präs.: Bitte uns darzustellen, wie eS zum Kompensationsverkehr kam. — Zeuge: Eine allgemeine Darstellung darüber wird der Herr Generaldirektor geben. Ich bitte, mich bei., meiner Dar-. siellung auf meine eigene Person beschränken zu dürfen. Ich . werde darlegen, welche zwingenden Gründe zur Einführung des Kompensationsverkehres Vorlagen und welche Absichten damit verblmden waren. Im November. 1918 jvnrbe ich .zum Verschleißreferenten designiert und. hatte mich" mit./ //der Lebensmiltelbeschaffung zu befassen, die mir vorher ganz ferngelegen war. Bis, zu jener Zeit hattebereits ein Kompenscrtionsverkehr der Lebensmittelstellen der. Tabakregie stattgefunden. Es war mir nicht'angenehm, baß ein Teil des Tabaks zur Beschaffung von Lebensmitteln verwendet werten sollte, ich wollte im Gegenteil daraus hiMvirken, daß diese Verhältnisse aufhören. Ich machte aber bald die Wahrnehmung, daß bei der außerordentlichen Lebensmittelknappheit Geld allein nicht hinreichte, nm Lebensmittel zu bekommen. Für Geld war überhaupt nichts zu habe» und wir Hai den auch bei» Geld. Wir standen vor der Notwendigkeit, die 'Hebensmittelzubüßen einzustelleu, wa§ zu einer Stillegung der Betriebe geführt hätte. IMerpreise konnten wir keine be-. zahlen, bas wäre wieder eine Uebertretung der Vorschriften des Ernährungsamtes gewesen. Ich beschloß daher,, von den zwei Nebeln das kleinere zu wählen: den Kompensationsverkehr. .Bis zum Zusammenbruch hatte die Tabakfaürik Hainburg, die über 2000 Arbeiter beschäftigt, aus.Ungarn/ »roch. Lebensmittel bekommen. Nach den: Zusammenbruch hörte dieser Zuzug auf. Die Hainburger Arbeiter konnten bei den Bauern mit den zahlungskräftigen Hamstrrenn.nicht konkurrieren und bekäme,: Lebensmittel nur mehr gegen Tabak. . Der: hatten sie sich nun in der Fabrik.angeeignet. / P r äs.: Das heißt? — ZeugeGestohlen. Die./ Diebstähle wurden, so bedeutend, daß . die einzelnen F-abrrka?, . i tiorrsabteilungeu. mit großen . Verlusten ahgeschlosM Die. Kontrollorgane haben schließlich nicht einmal mehr! du: An-' i-eigen erstatt«' wolle»; es waren sehr traurige. Zustände. Die größte Aufregung trat in Hainbupg. ein,-, aM..einL/ a«m^/ Soldatenwiüve mit drei seinen Kindern, tpegen Diebstahls - einer^Hchachtel ^poriztgäretten in dieDonau o'glng..t-Mr^ sahen.'.ein,' die Leute mußten Lebensmittelzüöüßen bekommene Präs. Was taten ober Privat^abrikanten in d/rsel er Lage? — Zeuge; Die machten doch dasselbe. — Präs.: Die hatten doch feilten Tabak. — Zeuge: Nehmen wir aber . beisplelswrise die Zündhölzcheufabrikanien, deren Ware wurde auch größtenteils im Schleichhandel abgegeben. Hätten wir ' den Arbeitern keine Zubußen verschafft, es wäre zu Streiks und Unruhen gekommen, und in der O?fsentllchkelt hatt: man gesagt, in ,der Tabakregie sitzen weltfrenrde Bureautraten, die sich nicht zu helfen wissen. — P r ä s.: Sie hätten di« Löhne auf dieselbe Höhe bringen könnenwie die Privatindnstrie?. .— Zeuge: Dann hätten, die Tabälfabrilate ordentlich verteuert tverden müssen. - < "' . Präs. : Der Landesgerichtsrat oder der Postrat mußte mit seiner. Gage aus kommen, .der -Finanzrat der Tabakregie hingegen hatte durch den Tabak eine ausgiebige Erhöhung seines Einkommens. Warum soll der Finanzrat besfergestellt sein?Zeuge: Das liegt in den Verhältnissen. Auch der Eisenbahnbcamte hat ja freie Fahrt für sich und seine Familie. — Präs.: Mer er bekommt keine Zubußen in Warem — Zeuge : Wohl, er bekommt ja auch K^hle. — Präs, : Sie geben also zu, daß der Beamte der Tabakregie viel besser'gestellt war, als der andere Beamte >derselben Räiigsflasse? — Zeuge: Jawohl, Herr Präsident, man kann ab.er nicht verlangen, daß ein Beamter auf sein Beno- ' sizium deshalb verzichtet, weil der andere eS nicht haben kann. Im weiteren Verlaufe feiner Vernehmung bespricht der Zeuge. die Verhältnisse in Hamburg und es kommt dabei zu nachstehendem Dialog: - . .Präs. : Sie hatten Kenntnis, daß schon damals die Koinpensationsware in .den Schleichhandel kam? Zeuge Wir haben es befürchtet, konnten es aber nicht verhindern. Präs.: Sie wußten also von, Schleichhandel? Zeuge: Wir vermuteten es. Präs.: Ist das keine Finesse, Herr H'oftat? Zeuge: Nein, hätten wir es bestimmt gewußt, hätten wir die Anzeige erstatten müssen. Präs. : Warum haben Sie keine Sicherheiten dafür verlangt, daß die Ware wirklich ins Ausland geht? — Zeuge: Wir selbst hatten kein Organ, .um, Kontrolle zu. üben, und die Frnanzwache, Polizei, und Gendarmerie stanaen uns nicht zur Verfügung. Wir hätten Kautionen verlangen können. — P r ä s. - (unterbrechend): Ihre Herren .Beamten, dis hier vernommen, wurden, erklärten alle, daß sie vom Schleichhandel, der getrieben wurde, gewußt haben» aber, daß diese Angelegenheit sie.nichts anging. Ze,ugc: Das ist nicht meine Ansicht. Es wäre aber ihre Pflicht gewesen,. ' von jedem.Fall die Anzeige zu erstatten. P r ä s. : Ich bitte, Herr Zeuge, warum wurde die . Börse in der Tabakregie nicht gesperrt, als Sie von ihrer Existenz Kenntnis erhielten? — Zeuge: Bon einer Börse habe ich zum ersten Male beim R'gierungsrat Zeidler gehört. Präs.-: Es wird ja behauptet, daß Sie wiederholt -vom Fenster aus der» Börsentreiben zugesehen haben? Zeuge : Es ist richtig. — Präs, (unterbrechend): Also Sie bestätigen es, Herr Zeuge. — Zeuge: Ich bitte, es ist richtig, daß ich einen größeren 'Verkehr von Leuten vom Fenster aus gesehen habe, der mir ansfiel, weshalb ich den Dr. Smekal hinunterschickte, nur nachznsehen, was da vorging. — Präs.-:.Ich'gestehe o'ien. laß ich es nicht geglaubt habe, und ganz erstaunt bin, das aus Ihrem .Munde bestätigt zu finden,, daß Sieda? Treiben vom Fenster, ausvgesehcn haben. — Zeuge Ich muß doch der Wahrheit die Ehre geben. d Prüf.: Ja, aber, Herr.Zeugs, warum haben S:e da nicht etwas getan? Warum ist denn der „Havaunahof" nicht gesperrt worden? — Zeuge: Der Hof hat noch einem andere^ Verkehr gegolten. Dann mußten ja die Leute ihre Kompensationswaren .abholen. —, P r ä s. : .Be: den Riesen'- räumcn. der Tabakreg:ie hätte sich doch ein Ausweg finden . lassen. .Z euge: . Es'war nicht möglich, -etwas, zu tun-. Dje Polizei hat den Wunsch geäußert, daß.dis. Händler an einem Orte zusammenkvmmeu. — Präs.: Das kann dis Polizer ^>och nicht ' so gemeint haben, daß im'. Hause de.r Genergldireftiou Schleichhandel getrieben wird? — Zeuge: -Ja, daß .Schleichhandel getrieben wird! — Präs.: Herr Hvfrat, wir gehen doch nicht, blind durchs Lehen. Wenn man ein Treiben solcher Leuts sieht.' die wir ja kennen so rnerden wir doch nicht annebmen. daß diese Leute Fämilieimachrichten austaus.b.'n. (Heiterreii.) — Zeuge: Wir haben nichts foststeUen können! t-- . - Zeuge: UnsjMar um unangenehmste»-)der/ Bewurf in 'ddn, Zeitungen, daß man auf Dosten der Jstlandsräncher -'den' Schleichhandel nähre. Das ist aber nicht richtig. Wir haben zweieinhalb Millionen Raucher in Dsu'.schöstzreich. - Staats anw alt:,Bei den' sechs Millionen Ikeuschen-?' — Zeuge: Nehmen wir an,, zweieinviertel bis zwei Millionen. — B o.r s. 7 Also' noch .weiter herunierhaudeln lassen wir aber doch nicht. Bleiben wir bei ztyeiemviertel Millionen. — Zeuge: Rechnen wir 'nun. daß das im Jahre ,120 Mil-- lionen Zigaretten seien, so haben wir im Zehre nicht soviel ins 2lu.s.and gebracht. Hätte der Kvmp'nsationsveriehr nicht bestanden, so hätten die Raucher überhaupt »nicht 'mehr als eine Zigarette, in der Woche mehr bekommen. — Vors.: Diese Rechnung hat aber auch einen Pferdefuß,'schon darum, tveil sicher mehr als 1.20 Millionen Zigaretten für den Tauschverkehr erzeugt' wurden. Der Vorsitzende rechnet Herrn Baldrian schlagfertig nach, daß diese Angaben nicht stimmen, und sagt: Heute besteht der Kompensationsverkehr nicht und Ihre Arbeiter leben trotzdem. — Z e u g e: M'habe gehofft daß diese Ware bestimmt nur ins Ausland verkauft wird. — Vors. : Sie haben ja auf alle festen Bütg'sckmften gegen der: Schleichhandel verzichtet. —. Zeuge: Vielleichtwaren da einige Male Ausnahmebestimmungen. — Vors. (ironisch): Ich glaubet es wurden nur Ausnahmsbestimmu.ngeu getroffen. — S taatSanwo.lt: Das ist kein Grund, Herr Hvfrat. Sie haben Ware an die Händler abgegeben und cs waren sicher mehr als 120 Millionen Zigaretten. Nm 80 Millionen Kronen ist die Ware abgegeben worden. Ich glaube, wenn 'Sie diese Ware im unmittelbaren Verkehr dem Jnlandsverbrauch zugeführt hatten, um das. erlöste Geld zur Verbesserung der Lebenshaltung Ihrer Arbeiter zu verwenden, so hätten Sie mindestens 40.000 Millionen Reinverdienst erhalten. Glauben Sie nicht, baß Ihre Arbeiter dadurch glänzend versorgt worden wären? — Zeuge (nachdenklich): Dann wäre der Profit nicht der Gcneraldirektion, sondern dem allgemeinen Staatssäckel zugefiossen. Die Gcrier aldirektion hat ja auch dazu geschaut, wie sie gesehon bat, daß die Sache zu. weit geht, aus diesem Sumpf, in dm fie geraten war. heranszukommen. (Beweguug.) — Dtaatsa n w a lt : Ein bezeichnender Ausdruck. — Zeuge: Es ist ja sehr leicht, uns nachträglich Bvrloürse z« Wir sind Kaufleute nur, soweit sich «nt Dckcck hmckeILf aber nicht um Lebensmittel. Hätten wir «ls Vehvrde bSri Eisenbahner, die Zollwächt« »nd die Grenzbeamten ba» stechen sollen? Die Händler konnten das trat, ober wir ttUML — Bors. : Ich habe Sie über all das «den lassen^ wekkich der in der Öessentlichkeit so oft angegriffenen Behörde Gelegenheit geben wollte, sichzu ‘ rechtfertigen. Jetzt aber gehenwir auf den Fall Reiß-Krentn« Wrück. Dr fallt' mir auf, däß das Veredlungsgeschäft fünf Veränderungen' d'ürchgemacht " hat.. Bei jedem neuen, Stadium wurden!nt' Rechte des Reiß größer und di» Ueberprüfmrg immer kleimee. Zeugc: Das Veredlungsgeschäft hat natürlich mit der. Menge der uns zur Verfirgung 'gestellten Rohstoffe M- ' genommen. - \ y Der. Zeuge gibt dann Aufklärung über die verschiedm-'m'. mit Reiß und Krentner abgeschlosfeuen Verträge. Unter großer Spannung wird mm Sektionschef Dr. Wilhelm Schenchenftnel einvernommen. Er wendet sich an den Vorsitzende« mit der Frage, ,ob er seine Aufzeichnungen benützen dürfe, um nichts Wesentliches zu vergessen. Ich hoffe, meint er, gewisse. Vorwürfe und die Kritik an der Dabakregie widerlegen zu können. Er fahrt dann fort:- Ich bitte Sie, sich in die Zeit nach dem Umsturz zu versetzen, und schildert bann,! ähnlich' wie Hofrat Baldrian, die Zwangslage, «r der sich damals die Tabakregie wegen der Lebensmüdelnvt befunden hat. Der dmualige Finanzminister wünschte a«£*■'- drucklich, daß die Staatsbetriebe Leöenswittsllager errichte«. Die Kompensationsverträge waren also «otwerldig. Sowohl' das' Finanzministerium wie das Kriegswucheramt fcäi&f davon Kenntnis. Er nimmt, nun deir Inspektor E«lk. gega» alle Anschuldigungen in Schutz und zieht er» Blatt Papier hervor, um daraus vorzulesen. — Der Vorsitzende unterbricht ihn'aber und erklärt, daß dies nicht hieher gehöre. — Z eu g c : Gewiß gehört' ,<rS -,her."- M -wird' ja hier nichts nur Prozeß geführt gegen Reiß und-Kvezrtner, sondern «ach: gegen unsere Tabakregie. Culk hat '.immer nur im Auftrag seiner Vorgesetzten -gehandelt. Die. Geschäfte waren damalsso klein, daß er. sich kleiner Händler Vedieney Tnutzte. Auch' war das Geschäft mit den. Lebensmitteln kern kaufmännisches, i — Vors. : Es wurde behauptet, daß über diese Geschäfte,', obwohl es sich nm viele Millimren handelte, nur «uf. Zettel! Ausschreibungen gemacht wurden, die fetdrfe vernichtet «ü»' weg geworfen worden konnten. — Zeuge-: Man kann wohkbehaupten, daß ursprünglich, wo die Geschäfte Kein waren, nur mir Zetteln gearbeitet, wurde. — Bors.: ES ist Tat*'- fache, daß man gar nichts feststelle« kann, weil nicht einmal' Bücher, geführt wurden. — Z e u g c : Bitte» . berücksichtig««' . Sie. daß damals Kriegszeiten Ware« wnd Eulk sehr über-, lastet war. — StaatSanwakr (sehr Warf): Ich gkande, Ihre Angaben sind eine Polernik gegen meine Anklage. Wissen Sie, Herr SektionSchef, daß wir von der StaatKanwaltschaft, als - wir in die Regieginge« mtd die- Bücher^ gesucht haben,, sie nicht finden konnten, baß man «ns endiich: ein - ganz neu angelegtes Buch herhergeschafft hat', mit frischen -- Eintragungen! Ich glaube, wenn Sie gegen die Anklage! pv'lcmisldren wollen,, so müssen Sie auch wiffen, was M - ein Tatsachenmaterial ich habe. Ich' glaube, bei Umsätze«,; von, gering gerechiret, 80 Millionen Kronen an LebensvsitEr allein hätten doch Bücher geführt tverden müssen. . Herr - Sektionschef, es ist jede Anklage in den Akten bewies«».: Wenn Sie sich bemühen sollten, gegen bio Anllage zu pslemisieren, so werden Sie keinen Erfolg habe»..— Z enge: Ich werde mich.'dennoch' bemühen, es zn -tun. Bvrs.: Ach' , bitte Sie, sich an den Gegenstand gn halten. * Der Zeuge gibt nicht nach und will immer wSedv: alle Eintvürse, die er im Prozeß gehört hat, widerlegen. Darauf - der Vorsitzende: Herr Zeuge, ich mag zugebendaß Sie ' in Ihren Aussagen Dinge einflechtert, die Ihrem Bodürsnis entsprechen, aber das muß mrch seine Grenzen hoben. —' Zeuge: Wo soll ich' mich, bitte, ausspve'chen? Warn * ich' - ' Angeklagter wäre, hätte ich unbeschrankte RickeLeit'. — Dar f.: - Das 'werden Sie hvfsentlich niemals sein. Bitte, vielleicht nur auszugsweise aus Ihrem Notizbuchs zu lesen «nd Kch dataust zu beschränken, was den Prozeß betrifft/ Scheucherrstuel erklärt den Mängel an Bürgschaft«! , damit, daß es sich anfangs nur um nckündische Kebensmittei.' von den Bauern gehandelt habe, und spricht' wieder vom Rucksackverkehr, der sich der Ueberprüftmg entzogen habe,. Staatsanwalt: Oho, es ging« doch' auch große Mcengen, Automobile, sdgar Ihre eigenen Autos hinaus. »Hosrat Baldrian hat sogar zugegeben, baß' ein grö^ver oder' kleinerer Dell gar nicht ins Ausland ging. — Aengv: Das habe ich' nicht gewußt, sondern nur vermutet. Das waren Ausläufer des Kvmpensationsverkehrs. — 95ötf,: Schon« Ausläufer, wenn bei einer einzigen Post und bei einem einzigen Händler 50 Millimren Zigaretten bewilligt worden find. . Es werden dann dem Zeuge« die Borgärcge bei' der' . Börse im Havannahof vorgehälten. Er will immer nur davvn, . gehört,' aber keine einschlägigen Beweise habe.n, daß dort SchleichhandelZgeschäfte gemacht wurde;:.. Bors, (ungeduldig): Packen wir den Stier bei den > Hörnern. Haben Sie Kenntnis, daß die zu Aolnj?ettsatio«s--! zwecken ausgegebeno Ware in den Schleich- oder Äettenhmckri gelwigte? — Zeuge (zögernd): Nein. Da die Partei«! aus die Einvernvahme des jetzige» Generaldirektors Dorret und des Dr. diunnLNuracher ütrzichten,. erllärt der Vorsitzende das BeweiSverfah«« für geschlossen. Die Nachinttkagsberhandllmg entfällt. Der Montag ist! . Reden des Staatsanwaltes und der Berteidignug Avl widuret. dmiraa Jüdischen"" " ' ' « ^.lm.ajo.adL anaf da.« «Jajb.r 588S i\\ Jahrgang; Redigiert von Otto Abel es und Ludwig Bato. Reichillustriertes, vornehm ausgestattetes zionistisches Jahrbuch. Preis eines Exemplars: Für Oesterreich und Polen mit. PostsuStellung K 150, lör die Tschecho-Slowaket tschech. E 15, für Deutschland Mk. 15, für Jugoslawien Dinar 10, für Holland holl. fl. 1, für das übrige Ausland 3 Schweizer Franken! Bestellungen Ä a« die „Wiener Morgenzeitung“ oder an di* JBB«a*DlalaaimdL&wa»Mi LAivlt,!., Rotentarmstraese 2t. jgSSr BosteUnnsen werden nur xexan Yorausbezahlung effekfviert, s«s 7754623299