Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 978 (19.10.1921)
- Date
- 1921-10-19
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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--- 13, Oktober ISA SSItvt, htttfßt hat, daß er die Tabakregie, das F i n n tt 3 m t nisreriumund>da.SKrriegswuHerarntirl der Tasche hat. Ist bas richtig? — Zeuge: Das ist auch richtig, diese Aeußenung hat er gernacht! (Bewegung.) , Der Zeuge erzählt nunmehr folgenden merkwürdigen Zwischenfall: Im Februar 1980 ser unvermittelt die Verbindung des Zeugen mit der Labakregie ausgelöst worden. Der Zeuge habe seine Kompagnieverbiinidung, die er zur Zeit des sogenanttten Äeredlungsverkehres mit Reiß und Krenter eingegangen, wegen Differenzen gelöst, und fand sich nun im Besitz großer LebeklSmittelquantitäten, die er abzustoßen bemüht war. Er ging mm zu Culk und bot ihm Primareis aus Triest an. Culk erklärte aber, Hosrat Baldrian habe gesagt, daß Blonsky des: Reis dem Reiß and ixten solle. Dem Zeugen fiel auf, daß ec sich an den Herrn Reiß wenden müsse. Präs. : Warum soll das geschehen sein? — Zeuge: Ja, ich weiß es nicht. (Heiterkeit.) Später hat mir der Hofrat Baldrian den Reis wohl, abganjommen, mir aber ärgerlich erklärt, daß, wenn ich darauf bestehe, es das letzte Geschäftist, das ich mit der Dabakregiie mache, und daß ich hier nicht mehr ins Haus kommen soll. Der Zeuge erzählt bann weiter, Kremt er habe von ihm verlangt, er möge Gelb zum Ankauf von Rohiabak im Ausland vorstrecken. Dadm zerstritten sich die .Dnnpagnons, denn einer habe dem anderen nicht getraut Heiterkeit), und der Zeuge wollte mit Wolf allein arbeiten. Hotrat Boldri« n habe rhm aber erklärt, das gehe nicht, f-5 fei schon alles mit Krenter abgeschlossen. Er, Zeuge, Lols und Schlüssel, erhielten dann je 2 Millionen Kronen als Abfertigung. — Präs.: Sie haben beim Unter suchungslichter angegeben, baß Rerß gesagt habe, er denke nicht daran, die Ware rm Ausland abzusetzen? Zeuge: Er kann es schm gesagt haben, bestimmt kann ach es. aber nicht behaupten. — Präs. : Ist es richtig, daß immer, wenn aus Haimburg Ware gekommen ist, sofort am nächsten Tage in der Tabakregie ein großer Verkauf stattgesu-wden bat? — Zeuge: Ja, Spergel ist unter fünfzig bis iech'ig Leuten gestanden-, und hat im Hof verkauft. Einmal war ein Rresenskandal. Ein gewisser Hat Peru, der keine Ware bekommen hat, hat geschrien: Alle sind bestochen, der Scheuchenstuel und der Baldrian auch! — P r a\. : Mußte denn Scheuchenstuei rrrrd Baldrian das hörst? — Zeuge: DaS ganze Haus hat es gehört. — P r S f.: Nun, in der Tabakregie sind ja 500 Zimmer, da müssen sie? es nicht gerade gehört haben. i Der Staatsanwalt hält dem Zeugen vor, .daß er heute sehr zurückhaltend aussagte und fernefrüheren Angaben abschwäche. Der Zeuge erwidert, daß er p!ur das sagen könne, was er bestimmt wisse. Staatsanwalt: Wohin sollten die Kvmpeusationswaren, die Sie erhalten haben, gehe»? Haben Sie eine Direktive erhalten, wohin die Ware zu senden ist? — Zeuge: Nein, ich hatte sogar eine Legitimation, daß . rch d-.e Ware nach dem tarifmäßigen Preis im n i a n d a b s e tz e >n d a r f. Staatsanwalt: Das ist ja ganz Neu. Der Prozeß bringt sonderbare Ueb errafchuttgen! l-iöuue-n Sie uns die Legitimation vorweisen? —Zeuge: Ich habe sic nicht hier, kann sie aber beibrrrrgen. Aus Befragen gibt der Zeuge noch an, daß die Angesteltlen und Arbeiter der Tabakregie ein Deputat an Tabak erhalten haben, das sie gleichfalls gegen Lebensmittel umtauschten. Dr. Pr e m i n g e r : Das ist ja schon eine Unterbrechung des Monopols. Haben die Händler Pass rer- I di eine in der Tabakregie gehabt?.— Zeuge: Ja, es waren mindestens 70 solcher Passierscheine ausgegeben. Zu Beginn der Nachmittagsverhandlung werden di« Aussagen des Franz Kinzl und des Rudolf Zohar verlesen, welche dahin lauten, daß die Anweisungen Jnhabevpapiere waren. Der Direktor der Tabakfabrrk in Harnbnrg, Alfred Neugebauer, erzählt, daß ihm Krenter, als er noch nicht Direktor war, gelegentlich in der Fabriksdrrektion vorgestellt wurde. Er beschreibt ausführlich die Verarbeitung der von Krenter gelieferten Rohtabake und gibt «ine genaue Ausstellung der dem Krenter gelieferten fertigen Tabakwaren. Weiters führt er an, wie sich der Berkehr mit den Waren» zur Grenze abgespielt hat., Ter Vorsitzende fragt den Zeugen, warum er nicht Bei allen Transporten an die Grenze von dein Begleit-- beumren Hummel verlangt habe, daß er außer den Besrärigungen des Zollamtes auch die Uebertrrttsbeftätigungen des Gendarmeriepostens in Prelsenkirchsen bringe. — Zeuge gibt zu, daß dies ein Versehen feistierfeifä war. Er gibt weiters zu, daß der Vermerk „Export" auf dem Boden der Verpackung über ausdrücklichen Wunsch des Herrn Krenter angebracht wurde; Krenter habe nur Vorschüsse an Ware erhalten, wenn sie entsprechend durch Guthaben für Krenter an Rohtabak gedeckt waren. Krenter hält dem Zeugen vor, baß die fertigen! Erzeugnisse, die er von Hainburg erhielt, aus minderwertigeren Tabaken hergestellt waren, als er geliefert hatte. Direktor Neugebauer muß dies zugeben (Heiterkeit) und gibt die entsprechenden Aufklärungen dafür. lieber Befragen des Vorsitzenden, ob er den Kraftwagen des Krenter in fetnL Fabrik ausgenommen hätte, ' wenn Krenter wegen Unmöglichkeit des Schmuggels von der Grenze wieder znrückgesahren wäre, gab er zu, daß er dam .?r Schwierigkeiten bereitet hätte. Wenn er aber den Kraftwagen anfgenvmmeni hatte, so hätte er dem Krenter die Ware nicht mehr ausgesolgt, sondern der Generaldirektvon die Anzerge gemacht. Krenter hatte sich dann wegen AnLpokgrmg der Mare erst <m die Keneraldirchktion wychen Müsse. Um falschen Gerüchten entgegenzutreten, stelle ich fest, dass es nicht wahr ist, dass ich ins Ausland versetzt wurde. Wahr ist es vielmehr, das« ich in der Eigenschaft als Direktionsbevollmächtigter des Phönix öfters in mir übertragenen Missionen verreist bin; doch wurde mir mein Wirkungskreis in Wien weder entzogen noch habe ich ihn aufgegeben. Ich erlaube mir bekanntzugeben, dass ich stets in der Residenz-Filiale der Anstalt. 1., Graben 29 a, ln meinem Bureau anzutreffen oin und dass In meiner Abwesenheit Herr Prokurist Dr. Rlang gerne bereit ist, alle schwebenden Angelegenheiten zu erledigen und bereitwilligst Auskünfte über neue Abschlüsse in allen Branchen zu erteilen. Fernruf: 61-0*15, 6i 1*35. Amtstun'den von 8 bis 3 Uhr. Josef Boksenbaum 9*-;; Olrektionsb«Toll«äehtigtw d«s Phönix Verteidiger Dr. Pre ßb u r ger: Darum hat er sie lieber nach Wien geführt, weil hier, wie ein englisches Sprichwort sagt, „der weitere Weg, der nähere war". Der Zeuge Josef Hummel, der die Transporte an die Grenze begleiten sollte, gibt im, dreimal bis Prellenkirchen mitgefahren zu sein, im Übrigen, und zwar vierzehn- bis fünfzehnmal, den Transport nur bis zur Abzweigung der Reichsstraße hinter dem Zollamt begleitet zu haben, weil er glaubte, daß dann eine Umkehr nicht mehr möglich sei und weil er durchnäßt und durchfroren, den Versicherungen des Krenter, daß die Ware nach Ungarn wertergeführt werde, Glauben schenkte. Hummel gibt noch an, daß eS unrichtig fei, baß er sich einmal zu Direktor Neug:bauer geäußert habe, er glaube, die Waren gehen nicht ins Ausland. Ebenso sei es unrichtig, daß Neugebauer darauf geantwortet haben soll, das gehe ihn nichts cm, wenn er nur gedeckt sei. Nach Einvernehmung des Finanzzollinspektots Hermann Pahelt sowie der Angestellten der Tabakregie Wilhelm H r u sch k a, Franz M e r s ch:n sky, Emmerich G S th, Josef Pertschko, Karl Jilling und Josef Nachtnebel wurde die Verhandlung in später Abendstunde abgebrochen und deren Fortsetzung auf morgen vormittags, 9 Uhr, festgesetzt. Cm Spiottageprozetz ftt Budapest. Budapest, 18. Oktober. Da- Militärgericht verhandelte gestern den Prozeß gegen den in eine tschecho-slvwakische Spionage" affare in Budapest verwickelten Stephan M a r k i s i c $. Er wurde wegen Verbrechengegen die Wehrmacht des Staates zu vier Jahren schweren Kerkers vevrteckt. Im Lrufe der nächsten Woche wied das Urteil gegen zwei andere in diese Affäre verwickrlle Personen gisäüt werden. Der Prozeß gegen das Kabinett Radoslsrvorv. Graz, 18. Oktober. Die „Tagespost" meldet aus Soffa: I« Pro-esse gegen daS Kadimtt Radoslawvw sind diS jetzt die smgrklagten Minister verhört worden, die ihre Unschuld beteuern. KriegSmimster Na j d e n o w sagte, er wäre gezwungen gewesen, Äriegsmmlstcr z« werden. Der Staatsanwalt verlangt von den ringelsagtcn Ministern die Zahlung eiier Entschädigung für den Sta^t im Betrage von 30 M i l l iardenLetzaS. Soviel soll der Schaden des Staates ans" machen., _ Sport. Sportklub Hastsah. Heute findet um 7 Ahr abends eine überaus wichtige Vollversammlung der Fußballsektion statt, zu der alle Mitglieder der Sektion unbedingt zu erscheinen haben. Gleichzeitig hält auch die Schwimmsektion eine Vollversammlung ab. Mit Rücksicht auf die ungemein wichtige Tagesordnung ist das unbedingte Erscheinen aller Hakoahner Pflicht. - Die Meisterschaft. Am kommenden Sonntag kommcn folgrude drri rnr Meisterschaft der ersten Klaffe zählende Spiele »nr Austragung: Sportklub—Hokaab lHvhe Warte?>, Rudolfkkiügel—-F. A. C. (Favoriten), Wacker—Ostmark (Schönbrunn). — In der Meisterschaft der zweiten Klaffe ist daS Zusammentreffen der beiden ehemaligen Rivalen der ersten Klaffe W. A. T. «nd ' Cricket bemerkenswert- Makkabi (Zagreb)—Derby Meisterschaft) 1:1 (0 : 0). Makkabi fotmlc diesmal nur wenig befriedigen. Nur die Verteidigung staud auf ihrer foustigen Hohe, wahrend in der DrcknngSrelhe einzig Äremffer feiner schweren Aufgabe «achka«; seine beiden Flügelmänner konnlcn gegen die körperlich viel stärkeren Gegner nicht «ufkommcri. Der Angriff knmbinierte zwar sehr schön, doch batte er vor dem Tor große- Pech außerdem wurde» einige sichere Chancen leichtsinnig vergebe». Sogar ei» „El»rr", der de» Makkabäer» wegen Foul im Straft«»« -»« gesprochen worden war. konnte nicht au-genStzt werden. Derby erlangte durch einen Zufallstreffer i« der zehnten Miunte der rwkitrn Halbzeit d,e Führung. Makkabi glich sofort durch Bombenschuß Jungwirths 11 aut 2f> m Enifernung ans nnd belagerte da«» ständig das Gehäuse seiner Gegner, doch ohne Eifolg. Sportklnk» Haemonea veranstaltet am 26. Oktober i« Theatcrfaal des Cafö Orient. 11. Praterstraße 72 einen „Bunten Abend" mit Akademie »nd Tanz. Anfang 6 Uhr. Gäste herzlichst willkommen. Hnadir. Donnerstag den 30. d. M., Uhr, wichtige Besprechung bei Bannet, U., Rovaragaffe 4o. Hera«. Morgen, V*5 Ubr, Versammlung aller Mannschosten. Mannschaftsaufstellung für das Meisterschaftsspiel gegen Sportklub Vindobona. Nur anwesende Spieler werde» aufgestellt. Hero«. Mkademische SeKtio«. Heule, 7 Uhr, Versa«««, lung und Aufstellung der MLvnschasten. Nachher A»gsch»ßsitzmtg. Der Volkswirt. Gestempelte Krone « —.23 Centime«. Anszahlung Wie» - —.28 Centimes. Leichte Befferung der Krone, neuerlicher Gt«rz de, Mar». An Zsirich notierte: die österreichische Krone . . .29(->.27 ,«17. Oktober) dir österr. gestempelte Krone —.28 (—.21 tut 17. Oktober) die tschechische Krone. «;. . 5.60 l 5.70 tm 17. Oktoberdie Mar? . .2.95 ( 520 am 17. Oktobers Ügram - ... . . . . . , . 1.90 ( 185 sm 17. Oktober) Sakmest . . . . 8.90 ( 8.85 m 17. Oktober) Budapest . . . . -.75 (-.77 am 17. Oktober) / ' -1 5. Werschs».. . . . — 12 —.12 «« 17. Oktober) Der «rne Knrsstnrz der Mark. Deutschland wird jetzt von ein« Shnliche« Kris« der GeldentwertuKg heimgesucht, wie wir sie bereits durchgemacht haben. Dar Sinken des Markkurfes in Zürich auf 2U5 bedeutet für das deutsche Wiktschastsleben eine« überattr harten Schlag. Berücksichtigt man obendrein den außerordentlichen Schaden» der Deutschland aus der Ab«, trennung des oberschlesischen Industriegebietes erwächst, so scheint es zweifelhaft, ob es imstande sein wird» die nächsten Reparationsverpflichtungen zum festgesetzten Termin zu erfüllen. (In England hat sich bereits die Erkenntnis Bahn gebrochen, daß derartige Währungsschwankungen eine wirtschaftliche Erholuna völlig unmöglich machen.) Bemerkenswert ist, daß die Panik in der Hausse fremder Zahlungsmittel sich in Berlin gestern ähnlich gestaltete wie vor kurzem bei uns und der Dollar auf den gewiß Übertriebenen Kurs von 195 emporgewirbelt wurde. .. Die Lage der Dablonzer Jadrtstrie. Das Vorjahr wird gewiß lang» ftt her Erinnerung', der Gablonzer Exporteure bleiben, denn, die Verhältnisse der Gablonzer Glasindusttie waren glänzend. Das heurige Jahr dagegen gehört zu den düsteren Perioden, die die Gablonzer Industrie durchzumacheu hatte, wiewohl sie eine Saisonindustrie ist. Es lassen sich mehrere Ursachen feststellen, warum der! Absatzrückgang die Gablonzer Industrie so schwer betroffen hat. Einerseits sind die Gablonzer Produzenten nicht mehr. die ausschließlichen Erzeuger aller dieser Artikel, da während des Krieges und namentlich nach demselben diese Industrie auch Ln' anderen Landern; Wurzel gefaßt hat. Hiezu trug in bedeutendenr Maße die.Auswanderung der Arbeiterschaft bei, die im Gablonzer und Hechner Gebiet infolge der Beschäftigungslosigkeit am größten war. Auch waren die meisten verlockenden Anträge aus dem Auslande gerade an die Arbeiter dieser Branche gerichtet. Außerdem wurden Gablonzer Waren in den ZoMarifen fast aller Länder unter die Luxuswaren eingereiht, deren Einfuhr in einer Reihe von Staaten verhindert wurde. Aber auch die Preise trugen zur Reduktion der Be-' stellungen bei, denn die Gablonzer Ware ist viel zu teuer. Ferner ist zu bedenken, daß Gablonzer Waren überwiegend Geschmacksartikel sind und der Mode unterliegen. Es gibt auch' viele weitere Ursachen: Bon ihnen kommt eine nicht geringe moralische Bedeutung dem Verhalten des tschechischen Handels mit Gablonzer Waren im verflossenen Jahre zu, wo bei der stürmischen Nachfrage die neuerrichieten Produktions- und Handelsunternehmungen für teures Geld minderwertige Mare lieferten. Aus diesem Grunde wurde die staatlich s Kontrolle der Ausfuhr von Gablonzer Waren in Geltung belassen, trotzdem alle Glasgattungen mit dem 1. Oktober l. I. zum Export freigegeben wurden. Die einzelnen Lweige der Gablonzer Industrie erscheinen nicht gleichmäßig betroffen. Die größten Verluste erlitt die weitverbreitete Erzeugung von G lasknöpfen, deren Ausfuhr und «damit auch' Erzeugung seit Mai vorigen Jahres unaufhaltsam zurückgeht. Eine lange Reihe von Jahren hindurch wurden bi* Knöpfe nach Amerika, England und Frankreich, ausgeführt, bis sie einen ernsten Konkurrenten in den italienischen Nußschalenknöpfen fanden, die sehr billig such und ein dauerndes ernstes Hindernis für die weitere Entwicklung unserer Glasknöpse-Jndustrie bilden werden. Desgleichen mächt die Gürtelindustrie .infolge des Mangels an Aufträgen eine Krise durch. Im Vergleich mit dem Monat Mai vorigen Jahres ist heuer nicht einmal die Hälfte der Betriebe beschäftigt und die Beschäftigten arbeiten in reduziertem Umfang. In gleicher Weise wurde auch die Erzeugung von Kunst¬ und Halbedelsteinen betroffen. Gute Nachrichten sind dagegen über die Per len Erzeugung zu verzeichnen, deren Erzeugnisse in Mode, gekommen such. All« Betriebe dieser Art haben auch! heuer eine gute Konjunktur, die dauernd zu werden verspricht, da die Glasperlen auf dem Weltmärkte gegenüber den Metall- und Zelluloidperlen das Feld behauptet haben. Große Verluste hat dagegen die Erzeugung von GlaSr in gen infolge der indischen und japanischen 5bonkurrenz erlitten. Ungeschliffene Ringe in gewöhnlWn