Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1921-10-19 · Heft 978 (19.10.1921) · p. Seite 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 978 (19.10.1921)
Date
1921-10-19
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/2979076-2979773-2980057--09129-2995346
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Men, Mnrrvoch Wierser MorKenzerLULg ly Oktober 1921 Rr. S7S Farben werben von der fremden Konkurrenz Ln gleich' vollkommener Weise, dafür aber viel billiger erzeugt. Kristallglas, sofern es von der Gablonzer Industrie erzeugt wird, wurde ebenfalls im Absatz schwer betroffen, namentlich dadurch, baß das Ausland viele selbständige Kristallglasfabriken errichtete, wie auch dadurch, daß Kristallglas generell als Luxusware erklärt wird, dessen Einfuhr die fremden Staaten verhindern. Die Absatzsitution zeigt keine Aendevung und es sind keine Anzeichen dafür vorhanden, daß eine Wendung zum Besseren eintreten sollte. Dis Bestimmungen über die polnische Vermögenssteuer. Aus Warschau wird uns g-schrieben: Im polnischen Parlament wurde vom Finanzminister der Gesetzentwurf über die einmalige Vermögenssteuer eingebracht und in erster Lesung der Finanzkommission überwiesen. Nach dem Entwurf fallen unter die» Vermögenssteuerpfltcht alle Personen, welche Grundsteuer, H aus ste uer oder Erwerbsteuer zahlen. Die Abgabe von Hausbesitzen der Stadt wird nach den gezahlten Steuern mit einem hundertfachen Aufschlag berechnet. Bei den AandelsrinLernehinrmgen werben Abstufungen eines zwanzig-' bis siebzigfachen Aufschlages festgesetzt. Personen,'.welch« bläst Einkommensteuer zahlen, haben das dreißigfache der zuletzt entrichteten Steuer zü entrichten. Befreit von der Abgabe sind .Stadtverwaltungen/ Vildungs« iustitutionen, Sparkassen, religiöse Institutionen, ausländische Gesandt« und Konsuln, Hausmeister, Bettler, Schüler und Studenten. Die' .Abgaben für die Personen, ■’ welche Grundsteuern entrichten, für Faüriksbesitzer und Besitzer von Automobilen zum ^eigenen Gebrauch, werden von der Steuerverwaltung der ersten Instanz festgesetzt werden. Mieter und Untlörmi'eter Von Gsschäftslvkalen zahlen Abgabe nach einem speziellen Tärif. Zum Erlassen, Nachlaß oder zur Begünstigung der Ratenzahlung der Abgabe werden Bürgerkommissionen in den Städten, bestehend aus staatlichen Vertretern als Vorsitzenden, vier Vertretern der Hauseigentümer, einem Vertreter der Fabrikanten, einem des Kaufmannstandes und einem der Mieter gebildet. Wenn das Gesetz in Kraft tritt, so wird die Zwangsanleihe und die Vermögenssteuer, vom Jänner . 1921 abgefchrfft. . , 5 Der Prkvattzerkehr. Im Einklang mit den aus Berlin gemeldeten überaus großen Steigeruuge» machte sich im gestrigen Privatverkehr gesteigerte Nachfrage nach einzelnen Effeklengattungkn geltend. Es avancierten: Kredit bis K 2850, SlaatSbahn bis K 11.8( 0 um IC 800, Südbahn-Prioritäten bis K 4900 um K 300, Alpine bis K 14.000 um K 1630. Krupp waren K 8750 »nd österreichische Hofherr K 3300. Bon den fremden Baluten stiegcn Dollarnoten auf K 2900, Mark » » te « waren K 18 und polnische M ark L 71. Getreide als obligatorisches Zahlungsmittel. In Ungarn beschäftigt sich gegenwärtig eine Sachberständigen-Enquete mit einem interessanten Vorschlag zur praktischen Durchführung der in Ungarn geplanten Grundbesitzresorm. Der Vo-schlag stammt vom ungarischen Bodenkreditinstitut, welches dem Lanhesgerichte zur Grundbesitzregelung ein Memorandum Überreichte, in welchem die Möglichkeiten der finanziellen Regelung dieser Fragen auch unter den gegenwärtigen v a l u t a r i s ch e n V e r h ä l t n i s s e n erörtert wird. Das Bodenreformgesetz sieht nämlich bei Ausübung des. Barkaufs- und Ablösungsrechtes vor, daß der volle Gegenwert des in Anspruch genommenen Bodens dem früheren Besitzer ersetzt werden muß. Demzufolge ist die finanzielle Durchführung des Gesetzes nur möglich, wenn zwischen dem früheren Eigentümer und dem Käufer ein Finanzier eingeschoben .wird, der einerseits die Kosten der Ueüernähme auf sich nirumt, andererseits'aber jene:;, die nicht imstande sind, den Kaufpreis des Grundbeji^es auf einmal zu bezahlen, Kredit gewährt, ^die erste Schwierigkeit der Finanzierung bildet die Valuta. Bei der Durchführung der Operation .kann nur eine stabile Valuta in Betracht kommen. Die ungarische Krone ist aber in ständiger Fluktuation begriffen. Das ungarische Bodenkoeditinstitut schlägt nun vor, daß unter Eliminierung der Papierkrone bas Getreide zum Zahlungsmittel gemacht werden müsse. Der. Kgufpr-iS wäre statt in Papi-erkronen in Weizennrengen.seftzustellen, denn wenn in Weizenwert zu tilgende Weizenfprderuilgen zur Grundlage genommen toerden, so können auch Deckungsessektvn emittiert werden. Da jedoch derzeit keine Aussicht für die Verwertung derartiger Hypothekarobligationen vorhanden ist, muß sonach ein auf Go ld V aluta lautender, überfeine sichere Dockung verfügender gut verzinslicher Titers geschaffen werden, dem man früher oder später auch eimrN' Markt sichern muß. In enger Verbindung mit dev-Finanzierung müsse auch die Abwicklung dev Pa.-z-.'lsierung bleiben, wobei das Institut für die Sicherheit zu sorgen haben wird. Bleiben die Käufer einzelner Parzellen ganz oder teilweise im Rückstände, so kann man die auf das Katastraljvch entfallende Mizenschuld auf zehn bis zwanzig Meterzentner heranschlagen. Ein« solche Belastung: zur Grundlage genommen, würde die nach einem Joch zu zahlende jähr- »«> » Zeichnet iBRBiiHa«BanaaiiB am aan sonn nanna na er ■ N B B B ■ H a n B B B B a B 'B B Kl Kl M H n B N n B B B n B H n B 61 « m » na Jährlich 2 Haupttreffer von je K£ 5,000.000 Jedes Los gew^nt! Sämtliche Oewinste vollkommen abzugs- und eiukommenst e wer fr ei Kein Legitimationszwang! Zeichnungspreis: J JK&. R1TWÄV für ein ganzes Los und S Jü 28C-ZK für ein Viertel.os. B B BBBBBBBiBHBnisainB'aao^BaataraBW’J’TtinBEiBrona liche Annuität 75 bis 150 Kilogramm betragen. Es käme mit den ein^lnen Pä'ze!L.ckäuf?rn hirrsrchtlich des Weige::darlrhens ein privatrechtliches Verhältnis zustande und auf Grund der derart gebotenen Darlehen könuten H y p o t h e k a r o b l i g a t i o rr e n oder Pfandbriefe von besonderem Typus emittiert werden. Diese Psaubbriese rvürden auf- Goldfranes lauten, mit fünf bis sechs Prozent verzinst werden' und wie die Darlehen inne rhalb 25 Jahren im Wege der Verlosung zurückgezahlt werden. Die Ausfuhr der zur Deckung, dienenden Weizenurch Mehlmenge müßte von der Gesetzgebung frei von jeder-Exportabgabe durch 25 Jahre gestattet'werden. Die «»garische Llsydbank. Wie die „Ungarische Rundschau" a»S Budapest melde', wird dir Llohdbarrk ihr Aktienkapital von L00 aur 400 Millionen Kronen erhöhen. Die Aktien werden zum größten Teil in Holland und E n g l a » d placiert «erde«. Dis Konzession der seÄrvedrschon Telegxaphen- GesirNskvaft in Nntzlnttd. Der Vorschlag» de Nordiske Telcg-.as Selskab ist von der Sowjetregicrong.angenommen und der Konasiion-wertrag bereits unterschriebe» worden. Außer, vielen Telegraphenllnien und Kabeln rm Auslonde hat dre Gesellichack zwei Kabel büchen Finnland «nd Sckwedm, ferner eine Kabrlveickindung zwicken Wladsivostock und Nagasaki und zwischen Kiachtiy und Schanghai. Auck die teleeirapdlscke Linie zwischen Kiachtiy und Schanghai über die Mongolei gehört der Nordiske Telegraf SelSkab. Auf diese Meise tritt Rußland durch Er.eiluug dieser Kor-zrffion nicht nur mit Europa, sondern auib mit den östlichen Ländern wieder in Verbindung. Jetzt hak Rußland eine direkte Telegraphenverbindung mit dem fernen Osten, welche bisher nur über Schanghai aufrecht erhalten werden konnte. — Lmt Vertrag erhebt die Sowletregieiung, für jedes du>ckgehmdetelegriphi che Wort 1 Fiancs 19 Centimes Gold, wovon dl? Ges'llnback 1? Centimes erhält und die Sowjclreg» rung 1 Francs 2 Centimes. Um sick eine Vorstellung davon zu machen, wieviel die Sowieiregierung durch Ert ilung diese-. Konzession gewinnen wird, muß erwähnt werden, daß Europa vor dem Kr ege täglich 4 Millionen Worte telegraphisch nack dem fernen Osten übergab, davon gingen ZV, Millionen üder Rußlind. Augenblicklich übergibt Europa mebr als 14 Millionen Worte. Wieviel Gewinn die Sowjetregiernng durch Erteilung dieser Konzession haben wird, kann nicht genau lestgestellt werden. ES ist aber anzunebmen, daß durch diesen Gew.nn die Hälfte der gesamten Unkosten zur Aafrechthällung des Telphon- , und Telegraplinrverkehrs Sowieirußlands gedeckt wird. Wahrscheinlich aber wird der Gewinn noch gößer sein, weil die Gesellschaft auch rie Reorgannat on der Telegraphenlinie auf sich genommen hat. Augenblicklich sind die russi'cheu Apvarate so eingerichtet, daß in der Minute 20 Woru» übergeben werden. Dre Geftllsckaft will jedock den Telegravhenvcikchr so weit fördern, daß in der M vnt> 110 Worte über--ebcn werden können. Die Konz^sionist auf Zö Jahre, also b S 1946 abgeschlossen. In Petersburg wird man sogleich mit den Arbeiten beginnen. In er'!er Linie wird die Tele^ravhenlime zwischen Petersburg und Beloostrow in Ordnung gebracht werden. Die polnische Textili«d«strie befindet sich gegenwärtig in einer recht nugünftigen Lage, da sie an Mangel an Aufträgen leidet und solche weder im Inland noch im Ausland zu bekommen scheint. Andere Aufträge werden zurückgenommeu, weil dre Käufer rin weiteres Sinken der Preise er-' «arten. Zahlreiche Fabriken sind durch dir Widerruck von Aufträgen dazu genötigt worden, in der letzten Zeit nur wenige Tage der Woche arbeiten zu lassen oder den Betrieb gänzlich einzu» stelle«. Die Konkurrenz mit dem Ausland kaun die polnische Textilindustrie infolge der hohe« Löhne nicht ausnehmcv. Ueberdies macht sich der Rohstoffmangel äußerst unangenehm fühlbar. Auch die Versorgung dieser Industrie mit Brennstoffen läßt zu wünschen übrig, da sie von d»n aus Deuischland eingcführten Kohlen nur einen geringen Teil erhält. Einige Textilfabriken haben sich deshalb an dt« GewerlschMbund der polnischen Bergleute mit dem Ersuchen gewendet, die Bergleute aufznfordern. zugunsten der Lert'lindustrie auch an Sonn- und Friertagen zu arbeiten» doch ist hierüber noch keine Einigung erzielt worden. 5i«ter«a>iionBle HapdslSha»k. Die International« Handelsbank Wien erhöht wr Aktienkapital ans K 2(K),000.0(X) und bittet den alten Besitzern dftS Bezugsrecht auf eine nrue für je Mi ülie Aktie« zum Mise von I< 640 tel quel. Das BezugSrrcht ist in rer Zeit vom 18. bis 87. d. M. bri. der International^ Handrlüd-nk Wrep, 1, Schottenring St. l'ti der Fffialr der Intern»ironalm Handelsbank. Karlsbad,. Mühlbrunn- 'siraye v. und de» der Böhmischen Bank-Kommandilges«Uschoft Fischl & Bandy, Prag. Graben 2, ausznübeu. Seite"V --v. . Ausgleich. Die Passiven der Firma F. H n t k « Ä Fleischhnuer- und Selcherarwerbe, Wien, Xlll.,. Kastiyngasse 4.^ über welch: 'a? Ausgleichsverfahren eingrleitet wurde, chelragen. rund 2 Millionen Kronen. Die Aktiven werden mit K 360.000 angegeben. BorstenviehmarkL 04. Marx. Der gestrige Anftritk belief sich auf 422 Fleuch- und 17?>9 Frttkchweine, zusammen 2181 Stück. Die Fettsckweine zum Großteile rumänischer Herkunft, waren minderer Qualität und wurden zu. K 450Jn$ 630 per Kilogramm verkauft. Jnngschweine notierten se nach Quakitär K 380 bis 460 ver K.logramm Lebendgewicht. Der Markr erön'nete in lebhafter Stimmung, im Laufe des Verkehres trat «me fliiuere Tendenz ein. P f e r d e m a r k t. Zum aestr gen Markt wurden 58 Schläckiei- und 880 GcbrauchZpserde Ledrgcht. Verkehr rubig. Prelle für Schsachtpferde weiter steigend. Man zahl!«: Zugpferde, leichte K35000 bis 45,000, schwere K lltO.OÖO biss 17ö,000. Kutschpre-.d-- K 65.000 bis 80,000. Pferde M - Schlachtiwecke li 90 bis 130 per Kilogramm Lebendgewicht. VorliKer B'örsenverkshr. Bei'!;« t8. Oktober ^Wolff.) In d esrr Woche findet nur am Donn-retag eine Börse statt, und zwar - »st an dresem -i. »bc Bondör'e. Wiener Warenbörse. An der gestuym Warenbörse »var reger Verkehr und sowohl Nachfrage als auch Ansgebot hielten so ziemlich gleichen H chriu. D e Tendenz hneb p:ckshal>end. Verkauft wurde» in C i» e n> i-. ck a l i e n : Lithopyn 30°/» (Notsiegel> zu K195 prompt ab Wien. Essig säure P-00/o zu K 300 Wien, Karbolsäure kristallisiert chemisch rea» zu ll 400 loko. Actznavon 148/30 zu lll 290 tranfii Wien/. C''!v'.biirvn:n zu K 61 tvanfit Wien. Minium z» Ri SOO.'in'ontin Win;. Parasnn 50/52 weiß zu,K 200 transit Wien. Sod.r knäallisieck zu 9 ab Wien'(exekutiv), Wachs Camauba (iet!-,- giau' ra War' 46 tiansit W'-en und Blckweiß zu L 3v>r transit. - A rr L ' e!> o r e u w n r d e n : Alaitn i« Stlrcken m 6.40 t arr'it rcküm, Kalnumkarbonat zu K 26 tionfit W e >.. Cblvrkilt N0/N5 zu K 44 prompt transit Wien,, Glaube»falz, kristallisiert zu t>i 1': oh »sied räsicn'eichischer Station, Har; inl-indi'ch sicht zu b. ün'.) loco, Kupserv'teiol 98/99 zu ll <?io ob n^cke:östkneisiiiicher Sisiioir. Naphthalin m Schuppen oe!!^ ck :>e K 75 ab ni'bcröfie;reicfitichcr Siation, Salpkterlänie 36° zu ll 75 prompt loko, Schell»ck 1. N. or. zu Mark 17<> pionivt tnrnfit W'kp. Schwefe! in Stücken zu K 85 lolo, Amnioneakioda 96/.\8 u K 50.50 traniit Wien. Feite hauen zafriedensielle»»den Absatz: erhältlich waren amerikanisches Schrveinefett zu Dollar 29. Pflanzenspei'cfett zu 3i':o, Rinde» talg z»» K600. Käuflich machte sich auch für Mar« g a r » n e iniändiiches Fabrikat geltend, welche gegeusi! er der atlsländischen Erzeugnisse zurzeit vorgezogen wnd; in den Marke» Adler und Unikum kamen einige Abschlüffe zustande, inländische' notiert K 700 und ausländische K 850 allefranko Waggo» Wien. . Leder hatte andauernd feste Tendenz, allgemein «ied. über Mangel an Ware geklagt. Häute sind gleichfalls fest: es votierten Kalbielle K 750, Rindshäute K 450, Roßhäntc K 4000, Schaffelle K 900. N ähr- und Lebensmittel «nd Kolonial' waren hatten einiges Geschäft z« etwaschwächeren Preisen. Rusgcboten wurde Kaffee . Santos superior . zu L 70V tranfil Wien, Rio IV Wille zu lli sigg transit Wien, Tee Pelko oraueie zu ll. 792 transit Wien, Kakaopnlver holländisch zu K 31.5 nauue Wien, Reis Vercelli z»r Lire 1.40 ab Fmme. Speiseöl -u K Tfir» proirrut ,»b Lager'"Wien. Verkauft wurde .Vanille T.idui zu Mark 3^0 tralnet Wien. ■ * ' 1 . . ’ Zum öffentlichen Verkauf g. e' l a if n t n heute uni 12 Ulrr Fichten- und Tarinenbretter und -;.5' en Wien lag-'rn^, frachtfrei ungarischer Grenze. Prager Börse. Pr«rq, 18. Oktober. Trotz des Rückganges an der gestrigen Wiener Börse und der heutigen Verbilligung der österre ckischen Krone war die Grundstimmung eine feste- Die Aktien der Papierindustrie wiesen insgesamt eine Befestigung auf. Aus dem Anl'.gemarkte überwog die Kauflust bei unverändert festen Kurien. Banken hatten eine ruhige Tmvenz bei behaupteten Kursen. Industriewerte lagen be» größerem Verkehr unverändert. Der Exolcnmarkt verlief »» ruhiger Haltung bei gebesserten Kursen. Auf dem Devisenmarkt griff in westlichen Devisen eine fühtbewe Befestigung Platz. Im freie» Verkehre schwächten sich Mark um' 5V* und Wien um 0.85% ab. Bwday öfter Börse. . VrrdapeN. 18. Oktober. Unter der Einwirkung der Züriche». Notierung eröffnete die Börie freundlich. Im weiieren Vkrlauie schwächte sich jedoch d»e Tendenz unter dem Einfluß der Verstauung der Wtiner Auszahlung ab und konnte sich dis zum Schluffe nickt mehr befestigen. Dre Kuliffe war still und ein größeres Geschäft kannte fick nicht entwickeln. Der Bankenmarck war ebenfalls geschästslos. /Von Eisenwerten beherrschten Gani Danub us-Aktren den Markt. Die übrigen Papiere konnten nicht rinmal ihren E'.öffnungSkurS behaupten und erlitten mehr oder minder große E nbußen. Von Holiwcrtrn hatten Brassoer-Akük« einiges Interesse antzuweisen, während die übrigen Werte von ihren Eröffmuifl-ikursen nachgaben- Die neueingeführten Papier' begegneten sozusagen gar keinem Interesse. Dfls Ereignis deS Valutenmarktes war dre starke Berflauunq der deutschen Mari. Aber auch die österreichische Krone'war flau. Die übrigen ausländischen Zahlungsmittel waren mehr oder minder sest. Die Devisenkurse, r Vaslirr, 18. Oktober. (Devisenkurse.) Men altes —.— Wien abgestvmpkl. 91- (9.23). Prag 1S3.80 (179.80), Bndapesi 2497 (28.47). Berlin» 18. Oktober (Kurse der Devisenzentrale.) Noten: Dollar 181.30 (189.80), Pfund 725.25 .7^9.25), Italienische 759.25 (759.—), Polnische —Tschechoslowakische 193.75 (180.50V Alte Oefierreichische — Oestrrr. gestempelte 7.65 (7.45). Prag» 18. Oktober. (Kurse der Devisenzentralr.) Berlin 51.25 (56.50), Mich 1827.- (1767.-), B'lgrad 131.75 (132,25), Bnkarm 72— 72.5M. Wien 2 80 -3.65, Warschau 1.88'/, -2.-), Agram 32.60 32 85). Budapest 1310 (18.47*/,), Jugoilawische Noten 329.75 (180.2»\ Zürich» 38, Oktober. (Devisenkurse. — Müae^il! von »re Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlin 2.95 (3.20), Holland 381.50 (175 25 =, New'-llttik 535— (532— , i^'ckon 20.72 20.5;>i. 38.05 38.60. Mailand 80.55 i!60> Brüssel 37.40 (38.—)) Lopi-naatie,'. 100.50 (100.—Lkvckbolm 12150 '121.—), Christian'.« 65.50 (64.-), Madrid 70.60 (89.60), Buenos AireS 16si.- (172.50), Braa 660 iS.70 . Aaram 1.90 (1.86). Budapest l) 76 (0.7?). RukareO Z.90 3 85), Warschau —.IS (-.12!. Wien Geld -.29 —27. '(siea Ware öüerr. geft. Kr»««e Güd —>28 (-.2l!, sstvvr. g»st. jdrouon W«« —

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.