Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1921-10-19 · Heft 978 (19.10.1921) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 978 (19.10.1921)
Date
1921-10-19
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2979076-2979773-2980057--09124-2995341
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

19. Oktober ISN AieSe 2 Wie«. Mittwoch Wiener «r»srNenHetr«»K Rr. 978 diesem Stillschweigen ist die Judenfrage nicht ans der Welt geschafft und die jüdische Nation stellt selbst ihre Frage auf die Tagesordnung. Solange sie nicht beftiedigend im Sinne der jüdischen Menschenwürde gelöst ist, bleibt sie als Schandmal dieser Zeit und als brennendes Problem bestehen, das nur in der Anerkennung der jüdischen Forderung auf ein nationales Heim und auf volles gleiches Recht seine endgültige Klärung finden kann. An meine Opponenten auf dem Fiomftenkongretz. (Eine ungehalten« Nede.) Don De. E. E. Sorki».!. ' Dr. Soskins K.cko ni satio n sreserat auf dem Karlsbader Zioni/ienrongrcß wurde dort von verschiedenen Seiten einer scharfen Kritik unterzogen. Soskin, der verhindert war, sich in Karlsbad mit seinen Kritikern auseinanderzusetzen, will dies im vorliegenden Artikel tun. Die zionistische Exekutive hat es mit Recht als Be- --iirsnis empfunden, daß von der Kongreßtribüne aus den Delegierten und dem zionistischen Publikum neue Gedanken tiHÜiubct würden, Gedanken, auf Erfahrung und B.oba.s-tuuz genützt, die Aussicht auf eine erfolgreiche baldige B-'siedinng unseres Landes eröffnen, Ideen und Auffassungen, dia grundverfchieden sind von denjenigen, die bislang unsere ^nläsirna-Arbeit beherrscht haben. Dieses Bedürfnis nach > encn, verheißungsvollen Wegen für die Kolonisation ist die R.arnon auf die bisherigen kostspieligen und trotzdem e.solgli- -n M:'.Hoden der A-Dait. Hat doch seinerzeit dir Exekutive Dr. Franz Oppenheimer beauftragt, auf dem Kongreß über genossenschaftliche Kolonisation ein Referat zu halten, in welchem der Urheber der Idee dis Einsichten seines Planes entwickelte, der den meisten noch.unbekannt war. So auch jetzt. Die Exekutive hat zunächst in längeren Besprechungen vor dem Kongreß und während des Kongresses die Ueberzeugung gewonnen, daß ein Versuch auf Grund meiner Vorschläge gegenwärtig, man darf es wohl sagen, das dringendste Bedürfnis für unsere ganze Sache ist und hielt es daher für erforderlich, die Delegierten durch ein dahingehendes Referat mit diesen Vorschlägen bekanntzu» niachen. Es ist Sache der Exekutive, wirkliche Sachverständige zu befragen, ob meine Vorschläge Aussichten auf Erfolg eröffnen. Dies war auch geschehen, und geschieht noch tecuer. Fachleute, die Erfahrungen auf dem .Gebiete intensiver Kolonisation haben, werden um ihre Beurteilung wirrer Ideen angegangen und zur Mitarbeit herangezogen. Da man nun einmal auf dem Kongreß die ausführlieben Reden meiner Opponenten angehört hat, so halte ich ecfür erforderlich, auf die wichtigsten Einwendungen einzugehen. Dyk stellte den Sah auf, ,chie Intensivierung der Arbeit sei. eine Antwort .auf die Bevölkerungsdichte, nicht auf Boden, Kultur und Klima". Dyk wird zugeben, daß Dänemark nicht zu den dichtbevölkerten Ländern gehört. iii ferner ein Sanft, in dem infolge seines unwirtlichen Klimas und großenteils armen Bodens die Intensivierung mit größerer Mühe durchführbar ist als in warmen Ländern. Und doch gab es 1907 in diesem Lande nur 2392 Besitzungen, die' mehr als 108 Hektar groß waren, und 247.691, deren Größe 3 bis 108 Hektar ausmachte, wovon fast die Hälfte, genau 116.614 Wirtschaften, nur über drei Hektar und darunter verfügten. Dabei handelt es sich noch um Viehzucht, für welche ja mehr Land erforderlich ist als für andere Zweige der Landwirtschaft. Die Dänen vermögen es in einem Lande mit rauhem Klima, in dem fast sechs Monate Degetatioasj.-illsiand herrscht, wo die Tiere im Winter des Schutzes be- ''ür'en, bis sechs und mehr Haupt Großvieh auf ihren kleinen Darmen zu halten. Wie ist das nur möglich? Einzig und allein durch intensive Arbeit und großartige Orgäui- >at;on ihrer Kooperativen. Es ist ja das klassische Land des Genossenschaftswesens. Die zielbewußte jfvarliche Leitung der intensiven Siedlungsarbeit hat es dazu?.ebrachr, daß die ländliche Bevölkerung in diesem Land au .!c-hl von 1,400.000 (in runden Ziffern) im Jahre 1880 rvf 1,500.000 im Jahre 1901 gestiegen ist, während man ubcrall in Europa eine Verringerung der ländlichen Bevölkerung, also eine rückläufige Bewegung, beobachtet. Im Fahre 1906 waren von 2,600.000 Einwohnern ganz Dänemarks nicht weniger als 54 Prozent aus dem Lande c.u gesiedelt. Die erfolgreiche innere Kolonisation Dänemarks wirkte be-anders anregend auf die staatliche Kommission des australischen Staates Victoria, die zum Sbudium des Kleinsicdlungswesens im Jahre 1908 nach Europa entsandt wurde. Eiwood Me ad, der gegenwärtige Leiter deS staatlichen Siedlungswesens in Kalifornien, war Mitglied dieser Sonderinilsion. Hier zitiere ich wörtlich, was Elivood Mead in jcinnn, im vorigen Jahr erschienenen Buche ,HelPing men to ourning farms" darüber sagt: „Die Kommission empfand, baß, wenn in Dänemark Deuce existieren konnten mit 10 bis 20 Acres (4 bis 8 Hektar), in dem kalten Klima und aus dem von Natur aus armen Boden dieses Landes, wo das Vieh im Winter Schutz nötig luu, wo die Vegetationsperiode kurz ist, wo die Abgaben hoch sind und der Boden drei- bis viermal so teuer ist wie in Victoria, dichte Siedlung ein absoluter Erfolg in einem Staate sein müßt:, wo zwer Ernten im Jahre n:öglich sind -ans b.-lväsfrrtem Boden), wo die. Unterbringung oes Viehes in Ställen nicht notwendig ist, wo eine viel größere Auswahl von weri t)o 11ctt Gewäch sen angebaut werden kann." In diese Gegenüberstellung könnte: man mit vollem Recht an Stelle „Viktorias" „Palä st in a" hmeinsetzen, denn dieses Land hat die gleichen klimatischer: Bedingungen. Nur auf einen Unterschied möchte ich Hinweisen: Viktoria ist viel größer' und nv ch dünner bevölkert' als Palästina. Und trotzdem ging dort der Staat zur intÄtsiven Kultur auf bewässertem Boden über. Und noch weiter sagt Mead wörtlich.über den Wert der Genossenschaften in Dänemark: „Dänemarks Farmer haben den Rest der Wett gelehrt, wie man genossenschaftlich kauft und verkauft und wie man daraus Gewinne zieht.. Wmu nicht ihre kooperativen Molkereien, kooperativen Schweineschlüchtereien, kooperativen Eierabsatzgesellschaften wären, die den Mann mit ö bis 10 Acres (2 bis 4 Hektar) Äänd in die Lage versetzen, gute Preise für ihre geringen Dien gen tm Produkten zu erlangen, so würde die Bestrebung, ärM Leute zu Landekgnern zu machen, in Dänemark nicht zum Erfolg geführt haben." Die Staaten Viktoria in Australien und Kalifornien tu Slmcrifet’ ftitb, ^itt heiteret dafür, daß die Jnteusiviertutg der Landwirtschaft nicht unbedingt eine Antwott auf die Bevölkerungsdichte fein mu ß. Sie kann es sein. Aber die moderne Agrikultur mit ihren intensiven Methoden und die sozialen Ideen der Gegenwart setzen uns in die Lage, gleichsam Inseln intensiver Kolonisation in E Wüsteneien der Extensivität hineinzuverpflänzen, freilich dort, wo die Bedingungen das erlauben. 'Darüber ist aber wohl Dyk — und wohl auch die anderen Opponenten — mit mir einig, daß die natürlichen Bedingungen^ P a l ä st i n a s für dir- Jntensivrerung der Landwirtschaft im höchsten Maße geeignet sind. ' - i Hören wir einmal.' was der Premierminister Viktorias in seiner Budgetrede.1914 über das vollbrächte Werk gesagt hat: „Der wertvollste Zug in Verbindung mit den staatlichen Investierungen für Jrrigationswerke ist die Verbesserung der wissenschaftlichen Landwirtschaft. Der endliche Erfolg dieser Investierungen hängt von den Erträgen ab, die erzielt werden können, und in dieser Beziehung befindet . sich der Staat heute in einer ganz anderen Lage als vor fünf Jahren, .als er daran ging, intensive Kultur in Verbindung mit direkter Siedlung zur Grundlage zukünftiger Entwicklung zu machen. Dies war ein Experiment, dessen Erfolg von vielen bezweifelt wurde. Gegenwärtig ist daS ein bewiesener Erfolg, lieber große Flächen in räumlich weit entfernten Distrikten sind mehr als zehnmal 'so viele Familien angesiedelt, in bequeme!: Häusern, unter anziehenden sozialen Bedingungen, als dort vor fünf Jahren lebten, und sie erzielen Ergebnisse von ihren -Wirtschaften, die;, noch vor weniger als fünf Jahreir als unmöglich angesehen wurden." Der Premier weist daraus hin, daß Flächen von 20 bis 40 Acres bewässerten Bodens verteilt worden' seien für Feldbau, daß aber in verschiedenen Bezirken des Nordens zahlreiche Blocks von nur 5 bis-10 Acres für Gemüse- und Obstbau verteilt wurden, die die Familien, komfortabel erhalten. „Ungeachtet der Tatsache, baß. viele Siedler unerfahren waren und kein. Kapital hatten, , machte -sich die kleine, bewässerte Farm gut bezahlt, dies auch in Bezirken, wo die Wassertaxe verhältnismäßig hoch ist." Freilich werden meine Opponenten hier sagen: Ja, die Farmen in Viktoria erhalten 20 bis 40 Acres und für Gemüse- und Obstbau 5 bis 10 Acres. Es darf aber nicht vergessen werden, ftaß Australien so" groß ist wie die Vereinigten Staaten (mit 100 Millionen Menschen) und nur 5 Millionen Einwohner hak. Und wieviel erhielten die Dänen auf ünbewässertem Boden? Ich nannte eben die Zählen: 2,5 Bis tz Hektar im rauhen Klima Dänemarks. Aber Mead schreibt, daß in Kalifornien von nur 2 Acres — also etwa 8 DuNam — bewässerbaren Bodens die Ansiedler eine genügende Existenz erhalten. Und überhaupt müßte die Frage nach ge na item Bodenausmaß in diesem Stadium der Diskussion noch vorläufig ausscheiben. Diese Frage werde ich an Ort und Stelle tat Palästina gemeinsam mit wirklichen Fachmännern, die schon unter ähnlichen Bedingungen Erfahrungen gesanunelt haben, entscheiden. Hier handelt es sich d;ch e:nn das.Prinzip der? : . (Schluß folgt.) PsLWche Rrnrdicha«. Die Gerüchte über einen Vertrag der zio«istischen Wettorgamsaiio» mit der »kraiaische» PeLljura-Negieruag. ' Ein jüdisches Preßbureau, welches der Petljura- Regierung nahestehen soll, hat in jüngster Zeit die Nachricht verbreitet, daß anläßlich der Sitzung des zionistischen Aktionskomitees in Prag und des Fionistenkongreffes in Karlsbad Verhandlungen zwischen der zionistischen Weltorganisation und der genannten Regierung gepflogen wurden. Das Resultat dieser Verhandlungen sei der Abschluß eines Vertrages gewesen, welcher P e t l j u r y die Unterstützung der zionistischen Weltorganisation bei dem Versuche der Aufrichtung der ukrainischen Volksrepublik sichert. Diese Nachricht hat insbesondere der polnischen Presse Anlaß zu leidenschaftlichen Diskussionen gegeben. Wir sind ermächtigt, zu erklären, daß diese hier angeführte Nachricht zur Gänze falsch ist, daß die Zionistische Organisation weder derartige Verhandlungen geführt, noch Vertrüge des gezeichneten Inhaltes abgeschlossen hat. Die Volkszählung t« Polen. Aus Warschau schreibt man uns: Die Resultate dev soeben beendeten Volkszählung sind natürlich noch nicht besannt, doch werden immer mehr Klagen über Ungesetzlrchkeiten bet der Vornahme der Zählung laut, welch: hauptsächlich in der Provinz begangen wu:dcn. ES wird behauptet, daß mit der Bokk-Mlung politische Nebcnzwecke verbunden werden, daß vielfach die Tendenz vorherrscht. d:e Ergebnisse der Volkr>ählung so darzustellrn. daß ks in Polen nur eine verschwindend'Zahl von nationalen Minderheiten von anderssprachigen Bevölkerungsteilen gibt. "Es wurde srstgestellt, daß in vielen Orten der polnischen Provinz die Volkszählung, welche laut dem Stande vom 30. September hätte vorgenommen werden sollen, bereitam 26., manchmal auch am 23. September dnrchgcführt wurde, wodurch sich naturgemäß lein völlig klares Bild des BcvölkenmgsftandeS ergibt. Dieser Bestreben der Schwächung der nationalen Minderheiten in de« Ausweisen der VLlkZzählnng hat »atur»rmäH auf der Linie des schwächsten Widerstande-, gegenüber den I u d e n, zu den meisten Unzukömmlichkeiten geführt. In vielen Provinzstädte-.r wurde nicht zugrlaffen, daß man dir Rubrcken ^Nationalität" und „Umgangssprache" mit „j n d i s ch" auLMe, mit der Motivierung, in Pole» gebe eS nur Polen «nd spreche man nur polnisch. Häufi, wurde in Gegenwart der Juden und trotz ihres Protestes in die Rubriken das Wort „polnisch" eingeschrieben, in anderen Städten wurde den Juden verboten, die beiden Rubriken überhaupt auszufällen und man zwang sie, die Zählun^sbogen zu unterschreiben, obwohl die beiden erwähnten Rubriken leer gelassen waren. Dann füllten die ZählnngSkommMre selbst die Rubriken nach ihrem Gut» dünkcn au-. In andere« Städten wieder wurden der jüdischen Brvolkrrnnfl überhaupt keine Zkihlbözen gegeben, sondern die Kommissär e füllten nt Home alle Rubriken aus, ohne die Bewohner zu frage« und ohne ihre Untcrschrist zu nehmen. Dein jüdischen Klub im Sejm wurde rcichlicheI Material über diese Unzukömmlichkeiten übermittelt und darunlcr befinden sich auch Berichte aus Kleinstädten der Provinz, wonach in Städtchen wie S o m p o l n a, Z l o c - » w, K o m ar o w Ww., welche jüdische Bevölkerungen bis zu 500 Familien haben, kein e i n z i g e r I u d e in der Volkszählung als solcher anSgewiesen erschrint, da die Jude» die Rubriken „Nationalität und Muttersprache" nicht auslüllen durften. Es ist demgemäß zu erwarten, daß die Zahl der Juden in Polln bei der Volkszählung sich wrni'iidern wird, dagegen eine ansehnliche Zahl von Bürgern polnischer Nationalität und Umgangssprache, jedoch mosaiischer Konfession, anS' gewiesen sei« wird. Es geht dev administrativen Organen, hauptsächlich in der Provinz, anscheinend darum, daß enicht, wie dir Juden behaupten. l£°/a Juden unter der Gesam'bevölkerung gcbe, sondern erheblich weniger. Der Rest seien Polen, die Zufällig mosaischer Kvvfessivn sind. Es ist freilich zweifelbnf'. ob diese „Zweiteilung" de« beabsichtigten Effekt habe« wird. Die Westukrainische Presseagentur meldet: Bei der BoUszählnng in Ostgalicien sind dir Ukrainer aus den Bezirken Brzeza«y. Bohorodzany. Bnczac;, Horodenka, Kaln'ch, Lemberg, Mostschifka, Rrw« Rnska, Robathn, Sadowa Wiczuir, Schterec, StkN'slau, Jaworo», Stryj «sw. »ollständig ferne gebli:ben. Die I»ter»atio»ale der Dumme». Der rumänische Minister für Siebenbürgen, Psrer G r o z a, treille dieser Tage gemeinsam mit dem Jnstizminisjrr Butonescu in Klausenburg. Minister Gwza empfing einen Mitarbeiter des „Uj Krlet" und äußerte sich ihm gegenüber über verschiedene aktuelle politische Fragen. Nach Ansicht des Ministers Groza ist die in der letzten Zeit bemerkbavr Annäherung zwischen der Bauernpartei und den übrigen demokratischen Gruppen eine historische Notwendigkeit, dir schließlich diese politischen Parteien zu einer aktiven Vereinigung wird führen müssen. Als der Journalist die in der letzten Zeit häufiger auftretendsn antisemitischer Hetzen, durch welche die Juden Klausenburgs star! beunruhigt wurden, zur Sprache brachte, antwortete Minister Groza: .Meiner Ansicht nach sind diese bedauerlichen Exzesse nicht das Werk von Rumänen oder Magyaren, sondern werden von der Internat ionale der Dummen, von dem unverantwortlichcn Pöbel in Szene gesetzt. Ich meinerseits betrachte das ganze nicht nur als' ein gegen eine Minderheit, sondern als ein gegen das Ansehen des Staates, gegen seine Autorität versuchtes Attentat und bin entschloss:«, dagegen mit jenen scharfen Mitteln anzukämpfen, welche solche gefährliche Versuche erforderlich machen." Minister Groza teilte schließlich mit, daß er zunächst in Staatsangelegenheiten nach Bukarest reisen, von ta mit den Ministern Goga und Garoflid nach Klausenburg zurücklehren und dann unter anderen Angelegenheiten auch die noch in Schwebe befindlichen Fragen der jüdischen Müwrität erledigt werde. Mitjuko« in Amerika. Wie aas Paris berichtet wird, ist der Fnhier dev russische» Kadettenpariei und frühere Minister unter dem Kerensll' Regime, M i l j « k o w. i» Begleitung de- Führerder russischen Eopalrevolutionäre, A x e n 1 i e w, nach W a s h r n g i» n abgereist, um sich a« der LbrÜstungSkoufereuz zu beteiliven. Dethle« kämmt «ach Fiinfkirche» Wie die »Ungaufche Rundschau" aus Budapest Mktdr.. W ahsichiigt MimsttrprMdmt Graf B r t h l e» heute t« Begleitung der Minister Baß. Beruolak. Rabatz, ferner des Grasen Julius Ä n d r a f s tz, Karl H n s z a r und Strvb 'n H a l l e r sich nach FiiufkirchenLu beaebeu, u« dort tat

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.