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Wiener Morgenzeitung · 1921-10-14 · Heft 973 (14.10.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 973 (14.10.1921)
Date
1921-10-14
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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2 y$mißq schloffen» die Ausbeute der reichen Naturschätze Rußland» dem fremden Kapital in Form von Konzessionen zu überlaffen. Eie schreitet aber auch an die Entnationalisierung dcr Verriebe. Am 10. Juli hat sie ein Dekret erlassen» wonach alle sozialisierten Betriebe an Privatunternehmer oder Genoffenschasten verpachtet werden können. Die Regierung sieht sich genötigt, wieder Geld einzuführen. eine Valuta auf kapitalistischer Grundlage. Spektator schreibt: „Ist also anerkannt, daß sich der Uebergang zu prioatwirtschastlichen Verhältnissen nicht vermeiden läßt, so ist dieWiederherstellung einer festen Valuta unumgänglich geworden. Die Annahme, daß man auf dem Wege des direkten Warenaustausches auskommen könnte, ist durchaus falsch. Dann bildet eine metallische — unter den heutigen Umständen bloß aus Gold bestehende — Valuta dis Möglichkeit der Kapilalsbildung und Uebertragung, also auch der K a p i't alsakkumulation und des wirtschaftlichen Fortschrittes*. Kapitalsbildung als Vorbedingung des wirtschaftlichen Fortschrittes! So redet ein Bolschewik! Die Sowjetregierung will auch indirekte Steuern einführen. Spektator schreibt: ^Der Staat wird ausindirekteSteuern und Finanzmonopole nicht verzichten können. Der Versuch mit der Naturalsteuer konnte ntut einen teilweisen Erfolg zeitigen/ Interessant ist auch dir Stellung, welche die bolschewtkische Regierung gegenüber den Bettieben ein* zunehmen gedenkt, welche nicht dem Privatbesitz und Privatbetrieb ^urückgegeben werden, sondern'sozialisiert bleiben. Sie ist nichts weniger als wohlwollend. Ein englischer Baumwollweber oder deutscher Schwerindustrieller könnte nicht anders reden wie Spektator: .Einschränkung der Ausgaben entsprechend der Einnahmen ist das alte Finanzgebot, das eine ewig neue Wahrheit bildet. Eine ZulchußwirLschüft kann auf die Dauer nicht bestehen. In dieser Beziehung ist in Rußland viel gesündigt worden. Den Arbeitern eines Betriebes wird erklärt: da der Betrieb in einem Jahre soundsoviel Waren liefern kann, so dürfen die Aufwände ein entsprechendes Maximum nicht übersteigen. Die Arbeiter mögen selber zusehen, «ie sie damit auskommen können, durch Bering erung der A r b e i t e r z n h l, Erhöhung der A r b e i t sintensität. bessere Einordnung nsw/ Schließlich wiro konstatiert, daß der Staat in seinen Bettieben auf die Akkordarbeit wird zurückgreisen müssen. Was ist nach all dem vom Bolschewismus noch da? Sein sozialer Inhalt ist vernichtet, sein Programm der Schaffung einer neuen, die Welt vom Imperialismus und wuchernden Kapitalismus befreienden Wirtschaftsordnung restlos preisgegeben. Geblieben ist ein verelendetes Riesenreich, ein Gebirge von Leichen, eine zerschlagene Produktion und eine Gesellschaft von Führern, die jahrelang die blutige Macht genoffen haben und sich nun in feiger Flucht vor der eigenen Idee ins warme bürgerliche Nest hinüberretlen wollen. Keine ehrlichen Fanatiker; berechnende Streber, die herrschen «ollen, unter welchen Bedingungen immer. Der Zynismus der Moskauer Machthaber wird durch die Art, wie Spektator die Vorwürfe der Sozialisten zu entkräften sucht, gekennzeichnet. Auf den Vorhatt, daß Lenin und Trotzkij falschen Ideen gehuldigt, daß sie aus Unwissenheit und Unkenntnis des Wesens der Oekonomie heraus gebaut haben, erklärt Spektator, daß die Begründer Sowjetrußlands selbst nie an die Richtigkeit und Durchführbarkeit ihres Systems geglaubt haben, daß sie aber der dummen M a ss e zulie b e so handeln mußten! Einige Sätze: „Wer die Geschichte der Sowjetmacht kennt, weiß, daß die meisten Nationalisierungen keineswegs aus Prinzip vollzogen worden sind. Die Sowjetregierung mußte de^r Stimmung der Arbeiterschaft Rechnung tragen und sie zum Herrscher der Betriebe machen. Es war psychologisch unmöglich, die Arbeiterschaft auf die Beine zu bringen, wenn man die Unternehmer nicht zum Teufel jagte. Sie (die Führer) wußten sehr gut, daß es keineswegs bedeute, die kommunistische Ordnung eingeführt zu haben, wenn man verordnet, daß sämtliche Betriebe ihren kapitalistischen Besitzern entzogen werden/ Also sind an allem die dummen, rohen Arbeitermaffen schuld. Die armen, vergewaltigten Führer siyd die Opfer. Sie mußten sich, gegen ihre beffere Einsicht, der „Stimmung" und der »Psyche* der brutalen Arbeirerhorden fügen! Wer diese Stimmungen erzeugt und wer diese Psyche geformt hat. darüber schweigt das Buch Spektators. Das Buch ist lesenswerte Es ist eine flammende Sclbstanklage, welche in hie Tiefen einer der größten und grauenhaftesten seelischen Verirrungen der Menschheit hineinleuchtet. Die Frernderrfrage in Lettland. Riga» 11. Oktober. (Iüd. Korr.-Bur.) Da» lettische Parlament verabschiedete die Novellierung des Bürgerschaftsgesetzes, derzufolge alle seit dem Jahre 1894 aus lettischem Gebiete wohnenden Fremden zu lettischen Staatsbürgern gemacht wurden. Diese Erledigung macht automatisch den Leiden der sogenannten »Fremden Juden* in Lettland ein Ende. Wlewer ZRsrgenzerrrmg KöMsfrage und AnttsSMitiSAMS. Unser Budapests Korrespondent hat vor wenigen Togen in einer ausführlichen Information darüber berichtet, wie die ungarischen führenden Polittbrr über Nacht eine Schwenkung vom extremsten Antisemitismus zu einem Scheinliberalismus gemacht haben, und wies auf beu Zusammenhang dieser Erscheinung mit den Vorgängen ün Burgenland und dem Aufrollen der Königs frage in Ungarn hin. Die gestrige Ausgabe des „I ö v ö" bringt nun den Inhalt einer Unterredung mit einem führenden Mitglied des christlichen Kurses über die Frage, welches die Veranlassung für die plötzlich in Erscheinung getretene Bemühung Horthys sei, sich als Juden freund zu geben, die'sich mit unseren Informationen deckt und nur deshalb wiedergegeben werden soll, weil man dadurch einen tieferen Einblick in die ungarischen Verhältnisse und auch in das politische Leben der ungarischen jüdischen Assimilanten gewinnt; „Wie bei allem, was jetzt in Ungarn geschieht — führte bet Gewährsmann des genannten Blattes aus — so steht auch im Hintergrund dieser Angelegenheit die Königs frage. Der Aufstand der Friedrich- Leute in Westungarn, welcher ein« ausgesprochen karlistische Aktion ist, hat die Sache zum Reifen gebracht. Das geht schon daraus Hervor, baß die bloße Tatsajche der Aktion schon in den ersten Tagen, als ihr Ausgang und ihre Entwicklung noch ganz unsicher waren, überall in ganz Ungarn ein« starke legittmistische' Stimmung erzeugt hat. Die ungarischen offiziellen'und Militärkreife nehmen es als sicher an, baß der Aufstand von Erfolg gekrönt sein werde, und das ist der Hauptgrund, weshalb die ungarische Regierung, welche vor den westungarischen 'Ereignissen sich mit den dir freie Königswahl, fordernden kleinen Landwirten gegen die Legitimisten verbündet hatte, jetzt mit einem Male die Front wechselte und sich mit Unterstützung der Legitimisten gegen die Partei der kleinen Landwirte und ihr. Programm der freien Königswahl wandte. Dem Grafen Bath len, der mit anertrnnenswerter Geschicklichkeit in der Königs frage laviert und bereits Legitimist, rumänischer Unionist, Albrechtist, Horthyst gewesen ist und jetzt wieder Karltft wurde, gekrng es, Horthh auch für seinen neuesten Standpunkt zu gewinnen und den Reichsverweser in die legitimistischen Gewässer zurückzulotsen. Horthh hat die Verhandlungen mit den Anhängern Karl Habsburgs begonnen, dieselben aber, wie ich weiß, noch nicht abgeschlossen; sie sind jedoch? auf dem besten Wege, eine Lösung zu finden, mit welchesowohl der Schweizer Exulant als auch der Herr Reichsverweser zufrieden fein wird. Die Karlisten verlangen, haß der Ungarische Kurmit dem Antisemitismus breche. DeShalb haben sich die Legitimisten zu Verteidigern der Jzsaker Juden aufgeworfen, deshalb forderten sie. die Auflösung der Jnterniertenlager und die Einstellung der Atrozitäten. Die Blätter beS Pater Bangha sind schon seit langem vegitimistisch und als die Regierung sich vor kurzem mit den kleinen Landwirten verbündete und die Partei der kleinen Landwirte die Detachements verteidigte, gingen die Bangha- Blätter „Nemzeti Ujsag" und „Uj Nernzedek" über Weisung der Legitimisten offen in die Opposition. Pater Bangha wird von Vazsonhi dirigiert- Dia Legitimisten stellten an Bangha die Forderung, auch mit dem Antisemitismus aufzuräumen. Diese Forderung konnte damals' -noch nicht erfüllt werden, weil ein Teil der Interessenten her zentralen Presseunternehmung dies nicht zuließ. Hiezu konnte es erst jetzt kommen, nachdem auch Horth y selbst die Bedingungen der Legitimsten erfüllt und mit dem AntisemitiSmuS gebrochen hat. - Der Gewährsmann gibt bar innersten Ueberzeugung Ausdruck, daß die auch in der .Miewer Morgenzeitung" veröffentlichte Erklärung HvrthyS für ein amerikanisches Blatt unter dem Einfluß BazsonyiS erfolgt ist, Im übrige« arbeitet Horthh mit Kochdampf — sagt der Gewährsmann weiter — Um seine Leuw für den Fall eines liberal-karlistischen Regimes mit sich hinüberzuretten. Hejjas »rhickt bereits, den Wink, in Westungarn nicht gegen die Karlisten zu arbeiten, vielmehr bemüht zu sein, eine Annäherung an sie zu finden. Hejjas, den Friedrich vor einigen, Wochen durch Osztenburg-Gendarmeu einfach auS Oedenburg ab schieben ließ, Hejjas, der anläßlich de- Dsterputfches, gemeinsam mit Pronai, Karl aus Budapest verjagte, dieser HejjaS hat sich nun eiligst mit dem karliftischen Friedrich versöhnt. Und wissen Sie, wer der Vermittler war, wer sie zusammenbrachte? Das ist auch nur ein Jude imstande! Eugen Polnai de Tiszasüly, der gewesene Minister im ersten Friedrich-Kabinett, warf sich zum Friedensengel auf. Jetzt operiert. HejjaS zusammen mit den L-gitimisten und er ist der Oberkommandant der Aufständischen. Pronai könnte bisher zu einer Sinnesänderung nicht bewogen werden. Er steht, seitdem er in den Ruhe, stand versetzt wurde, zu den Horthy-Leuten nicht am besten. Gr wird mit den Karlisten nicht paktieren, und es gibt noch einige, die dazu nicht zu haben find. Aber das kann ich Ihnen sagen, baß die Gefahr der Wiederherstellung der Monarchie noch niemals so nahe war tvia jetzt." Es fällt uns durchaus nicht ein, den Juden in ilnaarn die Politik vorzuschreiben, die sie. in der Frag« 14. Okttover l&n Rr. 97$ der Staats form zu befolgen hätten. Es ist dies das freie Bestimmungsrecht der Bevölkerung jedes Staates. Aber es kann unmöglich einen noch so triftigen politischen Grund geben, der es mit der Ehve eines Juden, geschweige denn eines so tchrn, der sich die Führerschaft im Judentum arrogiert, vereinbaren ließe, mit den Jubenmörbern Hejjas, Horthh und wie Tte sonst Heißen mögen, an deren Händen soviel ungesühnte- Judenblut klebt, einen Pakt zu schließend Byr «eve» Skandale»». Mo die „Ungarische Rundschau" ans Budapest meldet, fand vorgestern abends eine, Konferenz der Partei der kleinen Landwirte statt, deren Zweck es war, die verschiedenen Auffassungen in der Königsfrage innerhalb der Partei miteinander in Einklang zu bringen. Der frühere Vizepräsident, Abgeordneter Josef Bottlik, führte aus, die Partei möge sich dahin einigen, daß das Erlöschen der pragmatischen Sanktion und des Gesetzartikels HI vom Jahre 1867, der den staatsrechtlichen Ausgleich' mit Oesterreich inartikuliert, beschlußweise ausgesprochen werde. Er beantragte ferner, die Partei möge mit ihrer ganzen Kraft die sofortige Wiederherstellung aller Fretheitsrechte, namentlich der lückenlosen Pressefreiheit sowie die Außerkraftsetzung der Gesetze über die Ausnahmsgewalt fordern. Der Ackerbauminister Szabo-Naghatad führte aus, daß die Restauration der Habsburger im gegenwärtigen Augenblick der Nation unermeßlichen Schaden zufügen und sowohl im Inals auch im Auslande hie schürften.Konsequenzen haben würde. Nach längerer Debatte beschloß die Parwk miss gegen 16 Stimmen die vom Abgeordnete« Karl Hencz vvrgelegten neuen Prvgrammfvrdvrungen der Partei anzunehmen. Die Partei will sofort nach Abschluß der Konferenz von Venedig vom Ministerpräsidenten Grafen Bethlen die Annahme ihrer Programmforderungen verlangen. In der christlrchnationalen Andrafsy-Partei rechnet man, angesichts der Haltung der Partei dev kleinen Landwirte, mit dem Ausbruch' einer Regierungskrise. Man ist dort entschlossen, den 'Kampf gegen die freien Königswähler entschieden aufzunehmen. Abgeordneter Stephan Rakovsky beabsichtigt, in der Nationalversammlung sämtliche Aus fuh rtzanamas und deren Kulisfengeheininisse auf das rücksichtsloseste zu lüften. Polttrsche^RundMuN. Sie Kolonie« aller Staate» in »er Statistik. Durch die ffaftcUmto der deutsche« Kolonie« «ich Beimdiö**l des Weltkrieges «mtbc der Besitzend tat Kolsnien aller Staate« wesentlich verändert. Die dentsche Kolonialmacht vor de« Krieg war ziemlich bedeutend. Mit dem AnSmaß von 2,983.000 km' und einer Einwohnerzahl von 12,880000 Bewohner» stand der deutsche Kolonialbesitz an dritter (»ach Großbritannien nnd Frankreich), teziehnngSwelse sechster Stelle. Nach dem Ausscheide« deS Deutsche« Reiches gibt es »»«mehr nur noch zehn Staate», die Kolonien besitze«. Und zwar find dies acht europäische, ei» asiatischer und ei» amerikanischer. ft« der Spitze siebt Großbritannien ohne Aegypten mit 34F-9.000 km' »nd 393,659.000 Einwohnern, ft» zweiter Stelle kommt Frankreich «it 11,088.000 km' «nd 56,924 000 Einwohner». De« Flächeninhalte »ach folgen weiter- Belgien mit 3,415.000 km', Portugal 3,083.000, Niederlande 8,045.000, Italien 1.593.000, Bereinigte Staate» von Amerika 337.000, Spanien 313.000, Japan 265.000 »nd schließlich Dänemark (ohne Island) Mit 90.000 km'. — D»e Einwohnerzahl «ach kommen an dritter Stelle Niederlande «it 47,524.000, dann folge« Japan mit 31,543.000, Belgien 15,303.000, Bereinigte Staate« von Amerika 10,466.000, Portngal »,208.000, Italien 1.561.000, Spanien 584.000 vnd an letzter Stelle Dänemark mit 83.000 Einwohnern. Die anfgetnlte» deutsche» Kolonien sind bei dieser Mfstellung eingerechnet, Jntereffaut ist auch dar Verhältnis des Stammlandes zu leinen Kolonie« iu he-nr auf Größe und Einwohnerzahl. Bezvglich de- Flächeninhaltist diese- Verhältnis besonders hervorstechend in Großbritannien, nämlich Stammland zu Kolonien: 1:109, bei Belgien 1:80, Niederlande 1:50, Portngal 1:23, Frankreich 1:»0, Italien 1:5, Dänemark 1:3, Japan 4:3, Spanien 8:5, Bereinigte Staaten von Amerika 29:1. Hinsichtlich der Einwohnerzahl sind die Verhältniswahlen weniger extrem. Bei Großbritannien ergibt sich folgende Gleichung: Stammland zu Kolonien: 1:8.4, Niederlande 1:7, Belgien 1: 2, Portugal 3:5, Frankreich 7:10, Japan 8:3, Dänemark 7:1, vereinigte Staate« von Amerika 10: V, Italien 35:1. Spanien 35 -1. Großbritannien und Niederlande haben nicht nur den fchsnste« und wertvovstm, sondern auch, wie oben bewiesen wmd,. in bezng ans daß Mutterland de» verhältnismäßig größten und' volkreichste« Kolonialbesitz. Die deutschen Kolonien wurde« zwischen Großbritannien Frankreich, Belgien nud Japan anlgeteitt. Den Löwenanteil erhielt Großbritannien, und zwar den größten Teil von Ostairika, die Hälfte. der Kolonien Togo m»d Kam«««, ferner Südwestafrito, den vismarclarch'pel, di« Galonoinsel, Kaiser Wil' helmSland (D ent sch-Reu-Guinea) »nd schließlich die SamoainselMA« Frankreich fiel die andere Hälfte von Togo und Kamerun, an Belgien ein kleinere- Gebiet im Westen Osiasiikas. u«d an Japan die Inselgruppe« in Ozeanien, und zwar die Ost-Karolnen, Marshaliinselu, Nauru, die Wlstkarolmen, Palen, die Marianeu sowie Kwulschou. Dr. O. Heilmlch.

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