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Wiener Morgenzeitung · 1921-10-11 · Heft 971 (11.10.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 971 (11.10.1921)
Date
1921-10-11
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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8t. 571 * Wetterbericht. Da? vrächtiae. taMber 'außerordentlich mUuc Herbstwetter will kein Ende nehmen. In Oesterre'ck find Westdeutschland.stieg die Temperatur mittags auf,1? bis Sll*, i« MittelsrankreiL sogar! auf 2" bis 28°. Voraussage-: Schönwetter anhaltend, tagsüber sehr milde. . " * Großer Brand in Tweug. In Twepg. im Luüaan bat ein ans bisher nnbekannter Ursache' entstandener Brandsdas .Höre! Bost nnd h-e Pfarrkirche e'mgeä chcxt. Bei. -der.LöfchWest iu-d der Bnrgeuncister von St. Michael Sebastian E g g-e r und zwei Feuerwehrmänner tödlich verunglückt. « * Die Hilfsaktty» der sto/al Mail 'Sleai^.Packef.-’Co^ Durch daÄ chefondere Enlgegenkylnmen der königlich e'nMduu Schiffchrisgesellschaft Die Ro^al dlall Ltvarnshlp. Co. in London in cS östetr-ichrMkn StaatSrngehörigen ermvglicht, die rhnen von 'Ä^'Fai'Ltcn oder. Freunden geschickten Pakete vom ZTew-Z-orkt bis '.'i-re'g'-Bahnhvf gratis be ördem zu lassen.'' Die Dmchführung.-b:c»cc Akt on. iit -Oesterreichwurde ö«n v>»einigten-Mltttlstäjrrsstgayi'a-- tianeN) ^evtraüat detz. geistigen Arbeiter Oesterreichs, Berein/der Wnschäftsoee bände der ge.stigeu Ärbeirer und Mittrlüandsdetegation üdcifragcn.'Mr' Erlangung dieser Wohfabrlsspttrde bat icdes'be» dür t'.ge Mitglied obgenanner Verbände, das iw -Amerika Berwaiidrc- oder Freunde hat. e ne vöraedruckte Kaitc Mt TravSvarlschttn .in allen. Rubriken vollständig und richtig auszusüllm. Diese D o p p e l k a r t e n und- T r a n s p o-.-rts ch e i'n e' iind rm'Wege der O r g tt n t i n t i o n der das Mitnitrhtniftcf)Öit, au haben. Die aut gefüllten ^vpprlkartkn v .und Transprn sich eine sind laut Vordruck im eleniralburean d«lr Royal 'U.'aiWilsssttion. i„ , Hofburg, Znckerbäckcrelstlege.' 3. Stock, Tür '84. durch die Organisation 'abzngeden. Die Zabl der für küre Personbestimmten Pakete ist ans c i n c Z pro M onat beschränkt./ -. - - Verwalter gesucht. DaS Fnrlorgckomiiee für jüdische Emigranten, Wien. Jl„ ZirkuZgaffe 33, lucht emc»P e r w alter üt! das neue Chaluzimbein in Kaülendergerdvri bei Wien. — - Er lorderlich ist dre Kenntnis der L ir'ir b'w.'t r rsch oft und Reic-.ennn über Erfahrung aus.diesem Gebiet und Hinterlegung, ^ii-er ang/messrnen Kaution. ZuschrMen mrt GehaltsMsprüche« sind bis 15." d'. M. an obtgr Adresse emznscnden. Arania. Hnltc, Dienstag, 5 Uhr (Großer Eaal' SbcnAetonS Südpolexpedition.r/7S8 Uhr (Großer Eadl) He-ieres Quartett - des Wiener' Männergesangverrmes. —' ' »6 Uhr (Kleiner Saal) LandeSsckmlm'pcktor Hvfral Dr. Anion B cdti-: Die Umgebung von Wen. — 7i8 Uhr (Kleiner Saal/ Dr. Siegfried 'Berns e-l d: Die Pshch.'logie der Er- .sichnna. (K) — 7,8 Uhr (Krrrssaal) Prof. Dr. Josef. H r a z k p: Wi- Rel'g'vnm werden, (ll.) — 7^8 Uhr (Klubsaal'! Dr. Josef Z u t b: Jnstrnm'ntalkms für Gi'airen- und Lantenspiel' (1.) — s .(8 Uhr. (Klubsaal) Dr. Joses Z u t b: Dar seutsche Volkslied zur Gitmre. (VL) * Jüdische- Padago^inm Der zwecke Teil der Schlußvrüfungen findet am Chol-Hamoed Sulkoih statt. Prüfungsblgmn 9 Uhr vormittags. Reihmfolge nach den Anfangsbuckiräheu der Zuyamev. — Jene Abiolventinnen der Ul. Klasse die noch nicht btt ganze Schlußprüiung abgelegt haben, mögen sich in dltrKanzler zwischen 10 und 11 Uhr vormittags anmeldeu. -- In die'l^ und U. Klastt, beziehungsweise den I. und H. J.,bräangdes 8jährigen Kurses für hebräische Kindergärtnerinnen!anü-noch eine belchränkie Anzahl von Schülern (Schülerinnen) ausgeuömmen werden. Setrerariat des Jüd scheu Pädagogiums, kl., ObM Donaustraße 91, H. Sfiege. II. Stock.' Auskünfie täglich au^er Samstag und den jüdlschrn Friertagen von 10" bis 12 Uhr vormittags. BereiAigie HebrLische Schnlerr. Anmeldungen zur Teilnahme.an.hen hebrärschrn Kursen werden, emgegengenommen: *) .Mü crlle,,Hchui^nim Sekietariät, U.. Größe Mohren- ' gaOxM/22, .an-'-Wöchentatzey'i-y-n' i, liis,'6-Mr nachmittags und Sonntag vormittags,, d) für die Schule» im XX. Bezirk tat' Schullskal, XX , Othmargafie 46, an Wochentagr« von 3 vis ' 7 Uhr' und' Sonntag vormittags. Da der Unterricht schon begönnen hat, empfiehlt es fich, die Emschretbnnge» raschest vorzünchmrn. Nene Kurse können nur m dem Falle eröffnet winden, wenn die Anzahl der Nenanmeldungen dies erfordern sollte? . * Drnckfshlerberichtianug In unserem Leitarikel voU Sonntag den 9. d M. hat sich ein Drucksehler eingeschlichenjde^ berichtigt-werden muß. obgleich das Bersche»-die Leser von selbst ge, merkt haben müssen. Cs soll auf Seite % Zeile 4 f. richtig beiden: ,DaS Tretbc», daS man. zu lange schon an 'Oesterr^chs Grenzen duldet und das die Regterungskreise in Prag. Belgfad und Bukarest (nicht Budapest!) in gleicher Weise beunruhigt ww üi Wien selbstusw. Dereinsuächrrchie«. - - < Iü d M ch-Akademischer T e ch » ».ker-Be:- ba ud W r e«. Jngenik»re, ehemalige Mitglieder des Jüdisch- Atademilchen Techniker-Verbandes, werden ersucht, ihre Ahressen zwecks Gründung eines Alrherren-Verbandes dem Sekretariat drS Jüdisch-Akademischen Techntker-BrrbandtS, lll., R e i - n e r-' ' . straße 23, bekanntzngebru. Die Ernähr»W. GLU Kilogramm Plusmehl 160 Kroae«. . . Im Rathaus ist gestern ein Telegramm des TButtdesministeriums für Volksernährung eingelangt, in dem der Magistrat als Landesbehörde Wien von der Festsetzung eines neuen Abgabepreises für.das Plusmehl verständigt wird. Der vom Bundesministerium für Volksernähxung festgesetzte Preis für 1 kg Plusmehl beträgt für die Zeit vom 16. Oktober bis 12. November 160 K. Dazu kommt noch ein noch' nicht feststehender Kleinhandelrzufchlag.;? - Der Mckrttbericht. Gestern' blieben, in der Grvßmarkthalle die Preise im -aÜ-g«me'tnsn,HnvKi:Lnhert. - . ' ' ' . Auf (den G'rüttwarenmärkten wurden hauptfächlich Kar-- .toffeln.. stürmisch verlangt. Wo solche angebohetr-!wurdenbildeten sich alsbald lange Reihen von ,Augestelltdn>. sod aß'/die. Vorräte sehr rasch-erschöpft waren. Auch odr. Mangel an Zwiebeln macht sich unangenehm fühlbar. Felomützig' gebaute. - Oemüsesorten reichten -sonst -für den Bedarf ichch/ ebenso 'Obst, .welches.aber infolge der hohen .-Preise; i!ür schlvcichen Absatz firrdet. Auf emzelnm Märkten waren >bescheibenL Mirttgen von polnischeil Eiern zu haben, die bereits M-'Stückpreis'VM -ITqKvonen erreicht habep.. - . - . - ' Brotuud Mehlprei»staff.el»»g. Es wird aufmerksam gemacht, l daß Dienstag den 11. d.. M. und Mittwoch de» i --»i.,d. M. als letzte Tage für die Abgabe der Erklürungen der in.Ä-icn auwesendeu Parteien festgesetzt find »ud von DvvnetL» tag--.den-.l8'. d. M. angefangen Btot und Mehl nur mehr auf 0%^' v.tn‘-'niir:bemt Gültigkeitsstempel vetseheue« BezugSkarten abgru.-den we'cdi« dar). ' ' ' " ' ' ^Bitnsr iTJle?ncviiev;Kn$ Mitteilungen ans dem PrÄikum. dpa Keims ^Saipinoii Bick Lida Bratislavva " Verlobte 5-sso ' _ Oktober 1921 _ Wir gratulieren herzlichst ,Tnserer Schwester Atina Goldberg aus Pioirksu zu ihrer Verlobung mit Herrn M.-Brandei aus Zborow. , B. Warschawska -- H. Batisch — S. Orbach Dora Goldberg Wien, am 8. Oktober 1921 o*».* Perla Kopfertnann Adolf Provisor empfehlen sich als Verlobte . Oktober 1921 J~“' .— Da wir ausserstande sind, unseren zahlreichen Freunden und Gönnern tür die überaus zahlreich uns zugekommenen Neujahrswünsche zu danken, erlauben wir uns auf diesem Wege die •Glückwünsche zu erwidern und wünschen allen nno nia-Wi irr: - - - Mali Picon und J. Kalich A~-———. . Da ich ausserstande bin, auf die zahlreichen Glückwünsche anlässlich Rosch-haschanah jedem! einzelnen persönlich zu .danken, erwidere ic!h i sie auf diesem Wege herzlichst und entbiete reue naw\ Oherrabbinet’ Dr. Z. P. Gh.njes Feinste .Jerry*““".ff* WlMlngtntrasic 5 Tel. 12154 Herrengarderoben nach Mass wir promptest ia prima Qualität nnä Atitflhriiag tu konkurrenzlosen Preisen. MW eeibard & Fürst, Wien, II.,"" " REFORHHOSEH wmammmmmmmmmmmmmm aas Flor, Volle nniSeide „STROKPEWELT“ VII., Kirchengasse Nr. 12 (Ecke Lindengasse) «so ------- Fernruf 35238 Bühne und Kunst. Freie jüdische BölksdLhne. Aoürms ziemlich' gwL gezimmerte, aL« lustige Komödie ,4Hje rtschhF7 welche das. windige Amerika mit seinen Schlichen gegen einen einfachen' jüdischen Menschen' zeigen will, wurde von der , Volksbühne weüinsMiert wieder in den Spielplan ausgenommen. Sie hatte bÄuk launiger Dar--' stellung durch das Ensemble starken' Heiierkeitserfolg. Das/ Zusammenspiel stand allerdings diesmal nicht auf der gvwvhnterr Hohe. Ein paar Proben mehr könnten nicht schade». Doll und ganz in seiner Rolle whr Herr Rei ß m ahn, welcher mit seinem Jhie eine meisterhafte 'Figur 'schuf, den lebensvollen Typus eines kleinen^ jüdischen ^Padler" in New- Avrk, 'jede Bewegung echteste Jüdischkeit, "jÄ>e Geste dem Lebe» nachgezeichnet, arrs. vollem Leben schöpfürd. Herr' Reißman« ist eurer der größtei: jüdischezr MenschÄrdarsteller. Seine Darstellung des Jtzie hat es mit voller Deutlichkeit beiviesm. In gemessenem Abstand von ihm brachten Deutsch «na Frau Nathan sehr gute Figuren auf did Bühne. Sehr ansprechend war Herr Tarlowskr in einer Art Naturburscheinrolle.' Herr 'Sigall -spielte d«m Intriganten^ des Stückes in seiner feinien Art,' Vielleicht zü^^setzn.-' Die übrigen Darsteller hatten wenig Gelegenheit, sich-'Wvvr^ütrm.' Das- Hnbütmn bedachte Stück wfo D^rstellWg «it heitere« BeiM. 11. ektoocr 1631 T eaier i« der Josesstadt. (Zum nit e n Male: ..D i e S aebemi t L o l a^, Schwank rn drei Akten von' Rrck-o'f Bernauer mch DkrkAs S ch a » z e r.) ^Dir Sache mit Lola"' ist daS übliche norddeutsche Schi»a«kabentener des üblichen nach „Amllsmang^ lechzenden dentsD« Provmzalien, mit den üblichen Verwechslung«!. Be- Md E»d> llndungshstmoren imd dergleichen. Im Grunde harmlos rmd mst schmunzelndem Gähnen zu genießen, aber in der Auffühmng I« Jarno doch sehr anregend durch Anton Fra n ck. einen bewegliche« Komiker mst lnstigc-n Gesichtern, par.odistisch-pathitischer Rede, runden Gesten und nner mit dem m Norddeutschland seltenen Schuß Gemüt durchsetzten Därstellanssweise. Anton Fr a n ck ist denn auch der Lachcrfolg, welchen' der Schwank batte, in eistrr Lrnic Zu danken. Neben ihm behaupteten sich in Ehren-Neffy Pwch.k^ , Futz Strehlen, welcher in .der Zrichnurig feiner Episoden . etwas Vornehmes hat, und Bob G l 3 ck n e r, der einen „schw-ren Jrmgrn'*' avS- Berlin recht ergötzlich gab. Ä)kS Publikum nahm „Die Sache mit Lola* frenndlich auf und bedachte Anton Franck. der als Darsteller alö Regiffesr für gutes. - Tempo gesorgt hatte,'mit v et Beifall. 8/^.- A»» de« Theater«. Im D u r g t b e a : e r gelangt morgen. -Mittwoch, ,H o ch', z e i t. s t a g e" zur Aufführ-ung.^ .Ansana 1 llhr. - ’ : ■ -; r Im O vorn-t bester geht morgen.^ Mittwoch-, mit.. . Kammmänaer Richard Tauber als Gast, .Mignyn" m Szeue.- Anfang 7 Uhr. ' ' B o 1 k s » p e r. Heute. Di^nsteg, .CavilU r i * rnsticana", hieraus .Der Bakaz z Deginn 7 Uhr. Im Deutschen V o l k s t .h e a t e r gelangt Samstag den 15. b. Ai, 7*7 Uhr, sie vieraktige Tragödie ans dem russischen Landleben „3B o l k e u b r u ck" von Iwan Turgeniew zur ersten Ansinbrung. In den Hauvtrollen sind beschäftigt die - Damen Schilling/Wrssely. Schweigbotrr, Weiner und Stahl, dee Herren Ziealcr, Bcrcgi. Nowotny, Eoerth und I»rtzan. Spielleiter Dr. Heinz Schulbaur. A n betten«« WienerBühne geht Donner-- tag den 13. d. M. im Raümcn räglicher Nachtvorstellung'. 10 Uhr, zum ersten Male (mit Hugo Werner-Kahle, «ud Oskar Sachs als Gästen) das einaktige Spiel „Sexuelle A u fk l ä r u n a", mit Rose Pauli und Benno Smytt. frrntr die einakuge Tragikomödie „Der rote Strich", mit Hugo Weinkr-Kahle als Gast. Fritz Schrecker «nd Anna Simson, und die einaktige Posse „Das goldene W i e r. e r h e v z". mit Oskar Sachs als Gast, Ernst Wurmser und Iofefine Birra. . rn den Hauptrollen, in Szene. Rkgie: Fritz Schrecker. DienSta» und Mittwoch entfallen zwecks Vorbereitungen für die Premiere die Nqchtvorfiellvngen. Im Wiener S t a d t t h^e a t e r wnrde der , Barverkauf für daS am SO. d. M. beginnende Ensemblegastspiel der Mikglirder des Moskauer Künstürtbearers schon eröffnet. .Als . ErSffnuugSvsrßellnng gelangt A. P. DchrchowS Komödie ^Der Kirschgaiten" zur Aufführung. Im Carl-Theater findet am Samstag de»' 16. V. M.,' nachmittags 7Z3 Uhr, anläßlich. des' SOjahrige« ' Gebnrtstages und des sosährigen E'chauspielerjubilänmS d«S Altmeisters - Karl Blafel eine Frstvorstellung statt. Es gelangt di« >T <nt n h äuser-Paro 5 : «** Mr. führ««,. Ehrengabe der EemeinNe Wie« für »e« Scheift' ftever Po-per-Ly»ke»s. Der Finanzausschuß hat gestern cra'en Antrag der Frau Gemeinderätin Proft angenommen, durch den dem Dichter Alfons P e tz o l d und dem Schriftstellet Issrf P o v p e r - L h n k e « S. die bereits von der Gemeinde jahrlHe Ehrengaben, erhalten, die jedoch durch die Geldentwertung Üds. unzulänglich geworden sind, eine einmalige Ehrengabe von. ße 25.000 gewahrt wird. Professor Jnlnrr Wolffohn wird vor Antritt seiner großen Tournee am 16. d. M., 2 Uhr nachmittags, nu.MiWr« ÄönzerthauSsaal zum letzte» Mal konzertieren. Rn biesy vom Konzertdnreau des Haruach veranstalteten Matinee wirken noch überdies Miria» Smnabel-Hoefli.ch «rt^«nrn neuen Programm meist unbekannter jüdischer LiebeS» nud Trink- Itnrit und Gerion Marg « lies mir einem ryterestanten Programm Mischer Volkslieder mit. Restliche Karten Md in den in unserem heutigen Inserat bekanntgegebenen Verkaufsstellen erhältlich. * Ai» drittes jüdische- Theater i» 9t*mfttifc»6 ftar rumänische Minister für §kunst «nd Wissenschaft bat über Bor- Mcrg deS Theaterintendanren einer jüdischen 5hmstbüb»e.eche->.ri«- jährige Konzession für Bühnenvorstellungen in jüdischer Sprache auf dem Gebiet Gro-rumänienerteilt. E4 ist dreü die dritte Wische Bühne in Rumänien. Die Erde« Etri»dderßhaben dem Komponisten Erich Anders in Bonn die Berronung der MärchrnlpieleS ^Abn Easem» Pantoffeln" übertrage». r r - Siegfried Wagner i« Sr»r»ege». Ans Ehristiania wird berichtet: Siegfried Wagner ist hier ringrtroffr», n» mehrere Konzerte der norwegischen Philharmonie zu dirigieren. Auf dem Programm stehen Werke seine- BaterS sowie einige von ihm- Echaljapi» als Interpret jüdischer K««ft. Der cheotze russische Sänger Schaljapi» hat seine« Repertoire einige Kompvfilionen deL jüdischen Komvoniste« Rosowfky hintzvgefügt. Der Text dieser Gelänge ist jüdisch und hebräisch und hat sowohl Orchesterwie Klavierbegleitung. Schaljapi» wird diese Lieder ans seiner Tournee durch Großbritannien «nd Amerika singe«. Schaljapi« ist mehrmals als Judrnfrrnnd anfgetreten. Er ist ein großer Derehrrr BialikS und »nterstützt daS hebräische Theater „Habimah" m Moskau. Bei der Feier der. Balfour^ Deklaration im Jahre 1917 in Moskau sang Schaljapi« die »Hatikwah". Hamlets geschichtliches Dorditd gef«»de»? Wieder Londoner Mitarbeiter der „Tägl. Korr." schreibt, will nne englische Literarhistorikerin nun das geschichtliche Borbild zn S h a kespeares tiefstem Trauerspiel, „Hamlet", geftmden haben: Das Stück entstand 1601/02 zur Zeit de- Thronsolgestreits in Schottland. Die größte» Rechw hatte Johann von Schoktla»d t aber: sei« Ruf war schlecht, seine Geschichte tragisch. Sei» Bat« Darnley war vom eigenen Bmder Bothwoll ermordet «vrdeu^ seine Mutter Maria heiratete den Mörder. Beide/' wärest ihm feindlich gesinnt; aber er wollte sich nicht rache»; er war uneutichldffen, dabei abentemilustig und aufrührerisch, a»ch schwermütig. Die Hoileute konnte« sich seiner verrückte« Einlülle oft «echt erwehre». Dieser sonst unbestrnnte.Johann von Schottland soll »«» «qch .de» Angaben vo» Fräulein Dr. Wian Win st ü »letz m »Hamlet" Modell gestanden' habe«. Gewiffe' geschnhGche Parallob» liege« woeilellös »«. -*>- 6918

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