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Wiener Morgenzeitung · 1921-10-11 · Heft 971 (11.10.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 971 (11.10.1921)
Date
1921-10-11
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Sekt« § Wien, Dienstag Wiener Morgenzeirrmg tt. Vkwoer 1921 Nr. 971 Sport. HaKoahner! Erscheinet alle in wichtigster Angelegenheit heute, den 11. Oktober, ab 3 Utzr nachmittags im Kkrrbherm! Jüdische Turner und Sportler! Ihr werdet hiemit dringend aufgefordert,;uverSäjftg noch im Laufe des heutigen Vormittags euch mit euren Verein slertrmgen in Verbindung Zu fetzen und von denselben Zuformalionen einzuholen. Turn- und Sportoersine, die bisher keine Verständigung ertzaZsn haben, setzen sich in derselben Zeit mit ^enr KlubLokaL der Hakoah in Verbindung. Zum Spiel gegen Rapid. diam 'länqeier Zeit hat dir Fuschallsettion der Hakoah ein^n großeu Erfolg zu verzeichnen gehabt. Das un- Resultat gegen Rapi-> >,2 :2) ist von Nicht zu -.nuerftätzcnder propagandasrischer Bedrutu.rg. Hasse.ltstch wird r.ijfjc Ereignis rin Anstatt Muftig-r ü/deut'^lder Erfolge srin. ■Ccv halbe Sieg ist in erster Linie einet* veruünstigen ^'iaanschastsaussteliung zuzuschreiben. Dir' Zusanimensetzung ree Angriffes war bisher für ein Dreiinuenspiel berechnet. der derzeit von seiner Höchstform weit ents.'rnt ist, - iguere sich nicht recht für diese Spielweise. Auch N me > als :'i:;i;rsverbindungsstürmer war für eine überlegte Zusammenarbeit nicht recht zu staben. Das zur Bersügung stehende Material wRse berücksichtigend, wuroc der Angriff so uingrup viert, das; die treibenden Kräfte an die Flügelpoften gestellt wurden. Bisher war das Schwergewicht der Stürmer- .eibe auf der linken Seite zu sinken, die Au'f.'iellunz Nein s aus de'.i rechten Flügelüürmerposten gab dem Angriff die snr den Erfolg uotwenoige Ausgeglichenheit. Nemes und ttaig brachten den Angriff immer wieder nach Vovne, sie „rissen" die gegnerische Hintermamrschast auseinander und brachten in sie Unoronnng und Kopsiosigteit. Die Verfolgung der Flügelstürmer Ermüdete die Seitenläufer und Verteidiger Rapids derart, daß sie in der letzten halben Stunde nicht mehr recht mitkounten. Das raumgceisende Lpiel der Haroah bcbars aber noch der Bersei'nerung. Bon Leu Innenstürmern 'war nur Grünioald volltommen auf der Höhe, Gansl hingegen war wohl schon etwas besser, aber noch immer nicht in voller Form. Kliegler litt sichtlich unter „Lampensieber". Mehr Selbstvertrauen und l^crgie '.oären für diesen jungen Spieler sehr empfehlenswert. Auch :-tatz vor teine abgerundete Leistung, glänzende Aktionen wechselten mir Versagern ab. Die ^Deckung arbeitete, was in ihren Kräften stand. Ihre Aufopferung hatte redlichen Ante:! am Erfolg. In der Verteidigung verdient die überraschend gute Leistung Trumers besondere Erwähnung. Trümer war schnell, rasch am Ball und verstand es diesmal auch, sich gut zu stellen. Sein vorzügliches Kopsspiel war in mancher kritischen Situation von ausschlaggebender BeüLtiiung. Scheuer, der trotz seiner Verletzung autrat, stellte voll nttb ganz seinen Mann. Halpern bewies wieder seine großen Fähigkeiten. Er ist noch "immer der alte, ruhig, zielbewußt und behende. Die Hakoah als Einheit erschien als ausdauernd, schnell, hart uno energisch. Der Entwicklung der Mannschaft darf man gespannt entgegensehen. Tennissektisn der Hakoah. Dir Zusammenkunft findet nichi beute, sondern Donnerstag, 8 Uhr abends, im Klubheim statt. HeroS (Akademische Sektiou). Mittwoch, 8 Uhr. Versammlung im Cafä „Drei Laufe:". Aufstellung für das Me Meisterschaftsspiel gegen Judäa auf dem Vienna-Platz.)^^ Donnerstag Veisammlung aller Mannschaften. Auffüllung, sük:' das Mecherichaftsjpi.-l gegen Dirn. Nur anwesende Spieler rönnen auigestelll «erden. Hasmonea. Samstag.? Ubr. Spieleiverfgmmluug und Manr.fchostsamstcllung. 8 llvr, erste Komileesitzung und Karten- Verrechnung. Sämtliche Mitglieder werden rrmchi, zu erschelnen. Das Meisterschaftsspiel gegen Weiße Elf wurde .verschoben. Sonntag, 10 Uhr vormittags, wichtige Besprechung im Kino BufM Am 19. d. M. wird die Geielligkeitssekn»» im Cast OrieaL U., Praterstraße 54, eröffnet. X;;|: HaSmone« (Akademische Sektt»«). Donnerstag, T^Ui.r. wichtige Bollvrrsammluug. Tagesordnung: 1. Wahl einer Sekiionsleitung und Kapitäne. 2. Hochschulmetsterschaft. 8 Uhr, ' theoretischer Bortrag des Obmannes Emanuel Fiscus. Samstag, erstes Meisterschaftsspiel gege»i Simmering. •* ' **C^ IBJIW —t Kl. * m u ri H) | Bankhaus M. ROHATYN S Wien, I., Maria Theresienstraese Nr. 10 I Telephon 20-3-63. S Durchführung sämtlicher Bank -Transaktionen. * 8 An- und Verkauf sämtlicher Devisen und Valuten. u_ _ _ _ _ Der Volkswirt. —.20 <£en». ime*. GesteMperLe Krone AnszahLung Wien In Zürich notierte : die österreichische Lkrove .... die österr. gestempelte Krone . die tschechische Krone..... drr Mark.‘. Agram - ...» Bukarest.. Budavest .......... Warschau. . . — —.28 Centimes. —.28 (—.28 am 8. Oktober) —.20 (—.20 am 8 Oktober 6.— (,6— am 8. Oktober: 4.52 ( 4.56 am 6 Oktober, »25 ( 2.25 am 8 Oktober) 4.90 4.80 am 8. Oktobers 0.88 085 am 8. Oftober) —.13 A2 «v 8. Oftober) Die Notlage der Lschecho-slowskischen Holzindustrie. Don unserem Brüuner 1« Z.-Berichterstatter. T'e einschneidende Krisis auf dem internationalen H o l z m a r k t findet ihren unmittelbaren Ausdruck in der seit Monaten herrschenden geschäftlichen Stagnation. . Bekanntlich machte sich nach dem Kriege in allen holzpwduzterenb.-n Ländern eine' spekulative Kauflust bemerkbar, dtschon nach Jahresfrist durch die enorm hochgeschnellten Holzpreise zur allgemeinen Ueberproduktion verleitete. Die nächste Folge war ein Ueberangebot an Ware gegenüber schwacher Nachfrage seitens des Konsums und hiemit ein kontinuierliches Sinken d er HolzPreise auf sänltlichen Marktplätzen. Selbst ein Staat mit hochwertiger Valuta, wie Schweden, kann seine ungeheuren Holzvorräte zurzeit nicht absetzen und ist gezwungen, die Holzpreise ßortwährenö herabzusetzen. Desgleichen liefert Finnland zu außerordentlich niedrigen Preisen. Aber auch in den Mittelmeerlä ndern, Deutschland, Holland, Frankreich und England sind Preisrückgänge als ^olge der bestehenden Absatzstockung fast alltäglich zu verzeichnen. Die allgemeine Holzkrise lastet mit besonderer Wucht auf der inländischen Holzindustrie- Ist doch unser« gesamte Waldwirtschaft wesentlich an der Ausfuhr beteiligt und sind durch die Drosftlung.eines so wichtigen Exportzweiges Holzhandel und Holzindustrie dem drohenden Zusammenbruch rettungslos preisgegeben! Der t sch e ch o - s lo w a ki s ch e H o lzma*r k t steht seit Monaten im Zeichen trostloser Unsicherheit. Die Zurückhaltung ist darauf zurückzusühren, daß von seiten der Käufer immerwährend größere Preisfülle erwartet werden, obwohl die Verkäufer hartnäckig an den alten Preisen fest hallen. Die H o ch h a l t u n g der Rohholzpreise wieder ist durch die ungeheuren Steuern und Abgaben bedingt, die der Staat den: Forst- und Waldbesitz vorschreibt. (Mehlsteuer, Kunstdüngersonds, Brennholzabgabe, Holzfrach'tlarise, Telephon- und Jnvestitionsanleihe.) Wohl hatte man von dev im heurigen Jahre einsetzenden Bautätigkeit eine Besserung der Lage erhofft, doch konnte die jetzt zu Ende gehende Bausaison die in sie gesetzten Erwartungen nur zum geringsten .Teile erfüllen. (Die Mengen unverkaufter Baulose dorumeiltieren am besten das Mißtrauen zur Regierung und die geringe Lust, zu bauen.) Nur einer verfehlten Holzwirtschaftspoliti? der Negierung ist es zuzuschreiben, daß das Jnlandsge sch äst .seit dem Frühjahr keine Belebung erfahren konnte. Denn mit dem Augenblick, wo eine ausreichende Versorgung des Jnlandsnrarkies und der Schutz der holzverarbeitenden Industrien gewährleistet ist, muß die gebundene Holzwirtschaft hinfällig werden. So aber trat infolge der ungeheuren Warenvorräte eine außerordentliche Absatzstockung in Erscheinung, die die Holzindustrie zu weitgeheichen B«triebseinschrän?ungen zwang. ' Selbstverständlich Hatte die ruinöse Stagnation eine Wschwächung der Preise im Gefolge. Die unhaltbare Lage dieses für die Volkswirtschaft der Republik ausschlagenden Produktionszweiges verschärft sich,: wie erwähnt, durch die Beschränkung der Ausfuhrmöglichkeit, mit der man vor Monaten noch mit Sicherheit gerechnet hattr. 'Der Holzreichtum unseres Staates weist jedoch unbedingt auf den Export hin, da das Inland auch? nicht annähernd in her Lage ist, die gesamte Produktion aufzunehmen. Wohl muß hier betont werden, daß die Schwierigkeiten des Exports nicht zuletzt in der Frage der Absatzgebiete liegen.' Wir find heute ' außerstande, den Konkurrenzkampf gegen Polen aufzunehmen, das infolge Aufhebung dev Ausfuhrgebühven enorme Mengen von Schnittmaterial zu niedrigen Preisen auf den Markt wirft; ebenso rücken uns Rumänien, bas riesige Vorräte aufgestapelt hält, und Oesterreich, wo die Ausfuhrgebühren ebenfalls aufgehoben sind, immer härter zu Leibe. Frankreich und Ungarn sind' uns gänzlich verloren gegangen, aber auch England, Holland und Italien wurden auf andere Gebiete abgrbrängt, da ftd); die Leistungsfähigkeit an exportfähigem Material in den letzten Monaten beträchtlich erniedrigte. (Unqualifizierte Ware!) Umsomehr bedrückt uns die Auftechierhaltung der staatlichen Ausfuhrgabühren. Das Drängen nach vollkommener Freigabe des H'olzhand'els, des Holzgeschäftes und der Holzausfuhr begegnet eben bei der Negierung tauben Ohren. Wenn daher Minister Hobowetz kürzlich! erklärte, baß aus staats finanziellen Gründen die Äufsicht über"h.i< Holzausfuhr ' und die Beibehaltung der bestehenden Expvrt'geb üh'ren unbedingt notwendig sei, ist auch in der mit 9. September erfolgten Auflösung der tschecho-slowakischenHolz.- kommissiyn nur ein Formalakt zu erblicken und in den desolaten Verhältnissen unserer Holzwirtschast noch länge kein Wandel geschaffen. Die Val«te«kvrse. Die ausländischen Zahlungsmittel setzten gestern z« sehr hohe« Kursen ei«, die sich jedoch i« weitere« Derlanfe des Verkehrs infolge vv« Gerüchten »nd der allgemnnen Unsicherheit Halfer ermäßigten. Immerhin schlofft» die meisten höher als vergaugese« FreiW. Dollarnoten -lege» bis K 3068/' Schweiz^er Francs bis K 55.375, tschechisch« K r o n e n ll bis 3377. Im übrigen verweisen wir auf die nach« stehenden osfiziellen Kurse: Amsterdam. 101.150.— Geld. 101.250 — Ware (gegen 7. Okt 96.750 - Geld. 96.«50.- Ware). Agram 1236.-, 1240.— (1208—( 1-212.— ., Belgrad 4935,-. 4955— (4825—, 4845—) Becku 2537—. 2543 - (2522—, 2528—.. Brüssel 22.155.-, 28.196—. 20.980.-. 31.02.-'— >. Budavest 468.50, 471.50 (448,50. 451.50), Bukarest 2-12 X-. 2630 - (2545 -. 2555—), CHMiama 37.675.- 37.726—, (87.475— 37.525—). Äovenhagen 68.600—, 58.650—, (57.976—, 57.025—), London ll.790.v-, 11.810—(11.290—, 11.310—), Mailand um Triefi 12.315— 12.336— (11.490—, 11.610—), New-Bor? 3098—, 3102— (3028—, 8089.—>, Baris 22.480 - 22.52P—.'21.380—.21,420—), Prag 3387—, 3393— (3197—. 8208—). Sofia 2145—, 2155— (2045—, 2055.—), Stockholm' 715S0, 71.580 « 68.770—. 68.880—), Warschau uiw Krokan 64.50, -56.50 (56—. 58.---. Zürich 55 475—, 65 536— (58.976—, 54.035—). Madrid 41.385—, 41.415— 40-360.—. 40.440—), Dollarnoten 3068—, 3072— (2998—. 3c02.-),Bklgischr Noten 22.080— 22.120— (20.905—,20.945—), Bulgan-ch- >stoten 8070—. 2080— 1970—, I960.—-^Dänische Noten 5,8.200—, 68.2'0— 56.576—. 66.625—), deutsche Mmknote» 2532—. 2538— (2520.—, 2526—), englische Noten —- (11.240—. H.260 —), sran-ösische Noten 22.430—, . 22470— (21.395—, 21.345—), holländische Noten 100.950.—, 101.050— .98.560 -, 98650—), .italienische Noten 12.165—, 12.185—(11.390— 11.410 —),nnabgrstempelte jugoslawischeNoten 4905—, 4925—(4801—. 4821—). norwegische Noten 87.275—, 37.385— (37 075—. 37.125—),^vv!nische Marknoten 54—. 56— (54 60, 56.(.0;, Numännche Noten 2610—, 2620— (2645—, 8555—'. Nussische (Ronu) ——. —. (——. ——), Schwedische Noten 71.030—. n.O^O— (67-970—, 68.080—), Schweizer Noten 55.37b—, 55 425 — (58 925—.53 975—), lschecho» slowakische Noten 3377 —, 3383— (Zl97.—, 3203.—). ungarische Noten neuer Emission 470.50, 473.50', (450.50,453.50 Spanische Noten ——.—). GrAndung einer russischen Reichsbank. Mos!ra«, 10. Oktober. Ter allrussische Zentral»ollzngs-« ansschuß hat die Gründung einer Reichsbank brschloffen und den Finanzminister mit' der Durchführung betraut. Die Reichsbank hat ihre Tätigkeit spätestens am 15. November aufzune'nnen. Zur Bildung des Grundkapitals wurden aus dem Staatsschätze zwei Milliarde» R« b e t angewiesen. _ Ausweis der Oesterreichifch-ungarische« Bank. Nack dem Stande vom?v. September 19*1 zeigt der Ausweis der La«! fiir Oesterreich da» folgende Bild J Aktiva. Metallschatz: Goldmünzen der KronenwSHrnng, dann Gold,» Barren K in ausländischen u. Handelsmünzen, da« Kilo fein z« IC 8278 gerechnet ..... 7*.076.09 Goldwechsel auf auswärtige Plätze und ausländische Note» (£, Fr. u. Mk.) . . 11,847.981.21 Silberkuranc- und Teilmünzen 4.735.81 11,826.748.11 + 1,043.889.88 Kaiienscheine der KriegSdarlehenSkasfen LV2.8St.ooo.— >- SS8.250.- Eskomptierte Wechsel, Warrant- und Effekte« . 8.499,95G.«76.86 +1.603,549.ti9.i6 .Darlehen gegen Handpsand . . .. 642,024.910.-(- 86,059.600.— , . .... . . . . s. . . ... . 641.929.0? —, L9.S1S.0S Oesterreichische StäatSschatzfcheinc . . > . . . 64.858,438.000.-—[-4.784,110.000.— Oesterreichikch-ungarische Bank JSiquibatloji?« Masse*.-Nebertraa vom Jahre 1S90. . . . 7.706,139.840.1» + 22.076.359.— Andere Aktiva (inN. Devisenzentrale) .... 8.409,798.937.16 - «18,027 587.31 80.316,478.876.98 Veränderungen fett de« Stande vor« 23. September 1991 kr K P ass i v a. Banknotenumlauf.70.170,797.880.— ■+ 5.991,866.089.- Girogutbaben und sonstige sofort fällige Verbindlichkeiten .5.443,996.819.5« - «99,544.164.26 Guthaben der Oesterreichisch-ungarischen Bank .Liquidationsmasse" .. 1.045,322.866.98 4- 91,307.814.45 Sonstige Passiva. ».057.kS0.860.44 + - 766,066.476.06 80.816,478.378.88 Anwachje« der deutsche« Einfuhr «ach England. Die Mestmiusier Gszette" äußert sich wie folgt: Die Einfuhr! auS Deutschland ist im August um fast 158.000 Pfand Sterling gestiegen. Die Importe vo« Stahl «nd Eisen stiegen allein um^ 73.016 Pfund. Spielware» wnrden, in Vorweguahme des. Weihnachtsgeschäftes, «« fast 5ü"/o mehr eingeführt, nämlich^ u« 36.43t Pfund. Au deutsche« Farbstoffen kamen für 37.01^ Pfund mehr ins Land, fast alles Aliwrin. Papier intfr Papierwaren wurden um 29.966 Pfund mehr eingeführt, woruntft Glanzpapier, Dachpappe,. Briefpapier in Schachteln und Düchrp die größte Zunahme aufwirsen. GlaS- «nd Glaswareu zeigten eine Vermehrung um 12.977 Pfund, die auf die Mrhremfuhe an chemischen und medizinische« Gefäßen. Glasröhren, Lampenzhlindern und Ferngläsern zurückzuführcu ist. Messer und Mefferklingen, Scheren und Rasierklinge« wurden in einem Mehrwert von 5588 Pfund importiert, Uhren «nd Uhrwerke i« einem solchen von 4705 Pfund. Ein Sinke» der Einfuhr wurde »nr tmter;tet| Rubrik wissenschaftliche Instrumente beobachtet, die um 24.889 Pfund herunterging, sowie an Kohle, vo« der «« 11.432 Pfunds weniger hereinkam. Der Rückgang der «iffenschaftlichen Instrumente betrifft photographische Apparate, Linse« n«d optische' JüstrumeMe. Börseverkrhr Dvuuerotag statt Mittwoch. Wege«! bri VersöhnungStages entfallt der morgige Börseverkrhr ««d wird, statt Mit woch am Donnerstag abgehalten. Oesterreichische Credit-Austalt ftir Hendel und Gewerbe. Nachdem die KapitalSvermebrung mit vollem Erfolg durchgeführt ist. wurde daS Garantieftndikat für die Begebung! der Aktie« aufgelöst. ' BetriebsriusteSuUU der Freistädter Waggou» fqbrtk. Nach einer Meldung der ^Lid. Nov." hat die Frei-' städter Waggonfabrik dieser Tage de« Betrieb zur Gänze eingestellt «nd die Arbeiter «nd die Beamten werde« entlassen. Die Fabrik hatte vom Staat keine Bestellungen bekomm« «nd für- Auslaud konnte sie wegen der niedrigen Valuta nicht arbeiten. Das Hanptabsatzgebiet des U«ter»eh«eD war« nämlich Pol« und Oesterreich. BSHwtsche Auckerindustrie «.-G. In der gestern in Prag abgehaltenen Gemralversammluug der Böhmischen Zuckeriudustrie A-G. wurde beschlosscn, von dem Reingkwinn per L 10,035.80» eine Dividende vo» L 110 zur Äusichütluug ruj bringen. Weiters wurde ei» Antrag des Berwoliungsrate-, LehmS Fusion mit der Erstm böhmischen Zucheiraffiuelie A.-G. in Pragdas Aktienkapital von 12 auf 20 Sttm* -u einstimmig aug«o»»e».

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