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Wiener Morgenzeitung · 1921-10-06 · Heft 966 (6.10.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 966 (6.10.1921)
Date
1921-10-06
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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SWäSfersÄ. tmmc" Str. mw feinen, fe}Gunrt»Htg Lv»h:r»V4! u.iUÜVt xu»* S^.-r V. Ve^iileiiierniigisaiiit Dorotlieiiin Wien, 1., Dorotheergasse 17 (Tel. 3616. H498) 820» Kunstauktion Sammlung aus ehemalig kaiserlichem Fondsbesike von alten Oelgemälden, gotischen und barocken Holzskulpturen, Zihn, Jagdwaffen, Österreichische Volkskunst I. Teil. Schaustellung: Von heute bis Samstag den 8. Oktober von 10 bis b Uhr und Sonntag den 9. von 10 bis 2 Uhr. Versteigerung: Montag den 10. bis Freitag den 14. Oktober ab 3 Uhr im Kunstsaale. ,s , ‘ (4v*Y' /*/»»■; * rhesretifcher und Praktischer e ektrotechuifcher Kars. Neuanm ckdungen Mr den theoretischen unf praktischen elektrotechnrichen Kurs werden tägl ch von 3 b's 6 N'w mt unentgeltlich n Arbeitsnachweis, äßitrt. 1I„ Taborstraße 59, entgegm» genomntf«. * Urania Heute. Donnerstag. 5 Uhr (Großer Saal) Urania-Film: Shackt>-tnts Südpol-Expedil!,.'n. - ljz6 Uhr lKleiner Saal) Dr. Helene Änderte: Physiologie nnd Hygiene der Frau, U. -- 7,6 Ukr 'Klubsaal) Konzertpianistin Ber'a B e r n o r i: Dle EinfilhrUNtz IN das Klavrertpiel. 1. — 7,8 Uh> (Großer Sa.rl): ,DaS liebe Ich". IWandcrbühne.) — 7,8 Uhr (Kleiner Saal) Un r>crsi>ätsproseffor Dr R'chard T h u r n w a l b: Die Ersorickmng der Menschengeschlechts. 1. — 7,8 Uhr (Kurssaal) Umversitäit-profissor Dr. Ailur Wagner: Wette künde, IV. — 1/28 Uhr (Klub'aal) Pw essar Richard Wickenhauser- Musik- und Harmonirleyre. l. — 7,8 Uhr (Albeckerdeim. XVl.. X?ieitne-nnffe 31) Este. Berta »nd Martha Wteseuthal: Kammer-Tanzabrnv. Austritte aas dem Iuveutu«. Lehr Wal'er, geboren 23. Dezember 1906 in W-en, Ul.. Un'ere Budukigasse 57. — M a y e r Paula, neboren 27 April 1989 in W en, IV., All'eaaffc 8. — Mayer Theodor, g boren 31. Dezember 1*82 in Wien. Geseklsch ff er. iV, Alleegaffe 8. — Mayer HanS Felix, geboren 5. Februar 1898 in Wien, Fabiiksbesiyer, 1.. Elifabethiiiaße 22. — K 0 h n Hanna, geboren 30. Dezember 1896 m Wien. >!., Untere Donaustraße 33. — M a h t x P.tul. geboren 27. Inn« 18? 5 in Wien. Fabri'.ant!!., Prinz Enaenstiane h0. — Ui a ß c < Margarete, pelwr n 11. November 1698 in Leipntt, H, Lrchtenaucrgasse 7. — Singer Irma, geboren 28. August 1898 in^Brandeis, N., Heinesiraße 5. — Nagel Artur, geboren 25. Männer 1894 in P tiowitz, Ist. Lichten au erg assr 7. —Färber Ignaz, geboic» 12. Mai 1890 m Wien. XXI., Schwemmäcke» gaffe 1 — Herzel Gustav, pebor n 27. Jänner 1899 m Groß Mugel. XXI., Schlosr - holersiraße 25. — Wernmann Grete, geboren 4. März 1894 in Eren, Musikerin. IX., Guffenbane'aafse 4. — Schiller Flie eirke, geboren lo. Dezember 1909 in Wien, IX.. Lustt, n'.Ipofh» 32. — B a r t. ocb. Weiß Malotne. geboren -1 Deumbcr 1900, UI., Sreingasse 18. — Tschrrnjakov Jole, aeboreii 6. Oktober 18'9 m Nom, KanfmannSgattin, VU;, Bandgasie 3^. — Balassa Ilona, geboren 26. April 1902 in Wien, Private, I., Wipplingerstraße 20. — K a r h Albet. g-boien 9. November 1875 in Budapest, Industrieller, Viil., Wickcnburagasse 17. — Klein Stephanie, geb ren 7. Aprrl 1892 ,» W en. Compkoiristin, VI ii., Bl'nd ngasse 18. — Kary g b. Unu.er Jda Hedwig, gebor'n 24. Mar 1882. Private, VIII, Wickeuburggasse 17. — Kary Ilse, geboren 21. August 1(15 in Wi n/ VIU., Wickenburagusse 17. — K e 1, d e geb Barna Maraaiete. aeboien 27. Februar^ 1893 in Budapest, Private, XIX., Ofterteitengaffe 3. _ Bereinsnachrichien. Freie Sektion ,m Gesamtverbande Indischer Hochschüle» Judäa. Giyung heute, DonnerSlag, 8 Uhr abends ans der Bude der akademi' rrn B rbandeS K a d r m a h, I.. Bibtrstraße (nicht im zron ftischen By'eau). - Jüdrtcke Trschaesellschait Landstraße. Heute gemü liche Zusamaienlunst im Ca 6 Gartenbau. — Jüdischer Frauenbund, IX, Liechtenstt>ustraße 11. Samstag, 7,7 Ubr, Esther Ravaport-Mieses. Bibel' voilrag (Das Buch Aona). Gäste willkommen. — H u m a n it.ärerGe'^lligkertsvrrein Desortae. (Zur Bekleidung armer Schulkinder.) Samstag den 8. d. M, 7 Uhr abends, rm Caf6 Rmbrandt, 11., UntereAugartcustraße, Bunter Abend. Gäste willkommen. Die Ernährung. Der Marktbericht. Sprunghafte Preieerhöhnngra. Sowohl im Großhandel als auch im Kleinhandel waren gestern in 0 r Großma'kthalle wieder Preiserhöhungen zu verzeichnen. Dies cnlt namentlich für Fett, darin ganz geringen Menorn ana, boten ist. Im Großhandel verteue,ten sich Kälber um X 10, Rmdflusch um x 1b biS 20. Schafe um K 80. Im Kleinhandel eiliöbtcn sich die Preise für Rmdflsich um K 2 ' Ur Kalbsier ch um X so per Kilogramm In der Großwaiktballr wurden im Detailverkauf lolg »de Preise bezahlt: Für vorderes blindst',sch X 180 bis -.60, himerrS K *00 biS 270, Biatcnflei'ch K 260 bis 300, Kalbfleisch K 240 Ins 800. Auch ans dem Geflügrlmarki find die Preise iu die Höhe geschnellt. Ans den Grän Warenmärkten waren G'Mstle und Obstm auSreichnden Mengen oorrä,g. An Kartoffeln herrschte Mauael. Die Preise bhebe» unvrräuderl. Eier sind fast nügends zu sehen. Einstellung der amiNchsn Flelschausgabe. Äm ErnährungSMimsteiiu« wuide der Beschluß gefaßt, die staatliche Fleisch'ewitt'chaftung gänzlich einzustellen. Die heute beginnende Fleischwoche ist e>ne Gestehun.gSr 0 st e n w 0 ch e, an welcher der Staat ohnehin Nicht beteiligt ist. Bereits m der « 8 ch fl e n Woche, die eine bill ge hätte sein sollen, wird als» Fl.itch «ur mehr i» freie« Handel erhkilüich sei«. __ oder Taschen ir>i'bringen. Freitag de« d. M. 9 d.s 11, ^vt. blau, lpün. Loui-tag den 8. 9 bi- 11. rosa, grau. weiü. Moutaa »e» 10. ö bis 11, Gelb, orau-e» Bühne und Kunst. Ksmmersprele. Es weiden seht in Wien ältere Sudenuann-Weike heivorgel ost, welche die bekanntlich recht schwankende Stchung des Berliner Dramat kerS gewiß nicht festigen werden und seine Bekämpfung allzuleicht machen. Eist ,Noscn" im Stadtihratcr, seht „Der gute R u f" in den Kammrisp'elen. Daß Schauspiel st von sener aige« Sorte konstruie'.trr Esfcktstäcke, deren Kon» strukt on viel zu g-quäll ist, als daß man die erü-lten Effekte er» trägl'ch finden könnte. Gehen wir ra^ch zur Darstellung über. Fräulein W 0 i w 0 d e und Herr K n t s ch e r a tieffen sich in einer bemerkenswerten Szene, drr sie mit nicht gewöhnlicher Kuyst und großer Hingabe spielen und die t'efen Eindruck macht. Herr W e « g r a t erfreut durch dezente Salonmanieren und jenen geschliffen-n Konvelsationston. den Frau V 0 l ck m a r verm'ffen läßt. Sehr angenehm die Her>en I w a l d und Klink 0 wst r ö m und vortreffüch die Spielleitung des Herrn Doktor S ch u l b a u r. . 0. A. NnrmnnL-Thearer. Das uneib'.ttkich waltende Schicksal, an d>m all-.s me-.-sch, .liehe N ngen znschande wird, ist bei Wed t lind nicht w'e bei den G iechen sinnlos, sondern s i n n l : ck, ja es ist mit der Sinnlichkeit identisch, ist ke-n ü l> e r n a t Ü l l i ch 'e r, ireienlo'er Tvrann aller Weren. sonde-n ein dnechaus n a t ü rl i ch e r Walier deS KoSmeS: Eros, aber n-chk der lrimiulchchder die Seele empor tobt, sondern der Erdgeist, de sie b nieden 'n de^ Sphäre des Begetubil'schen tcsthält. Im HinonSsteeben aus dieser Sphäre, im Suchen Nach „höheren Lebensorwen* liegt die t>ag>sche "Schuld ^>er Menschlein. Es beginnt nickst erst beim „Höhenfl»!g"pdes G^ries, sondetn schon bei der „Erziehung" der' AütagsMeNtchm. gleichgültig ob Gymnanaste« zu „nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft gemacht", wie die landlaufiüe Phrase heißt, oder irsrntein Backsisch zur „grseierten Wagner-?ä>'gnin* a»§- gebndet werten soll. In dem einen Fall bringt'Wedekind tue Schwüle der Schulstube zu der sinnlichen Schwüle des Heubodens in tragischen G Keniat), i« anderen wird der Unterricht selbst zum Emseßler der Dämonen, zum Kuppler zwischen Lehrer und Schüler!«. „M u s i k" — schon in diesem Dtel kichern alle Teuiel Wedekindscher WeltvechöhNnn.z... Das Lchaukpiek, das diesen Titel trägt, hat . am Sonntag nachmutags im - R-nmund-Theater eine höchst anerlennungswürkiige Darstellnug ge'unden. G'.cte W r tz m a n.n als. Musik'chüstrin und Ferdinand B 0 n n als GeiMgspädagogr boten Meisterleistungen. Bon den übrigen „Er-.'.ehern", die tu diesem 5tücf aus die unglückliche Heldin losgelasseN wfrden, verdient Ro>a F a s s e r als Gesärgnisausscherin E wähnungs Die mchr Passiven Rollen dt' Else und des Lmdekuh wurden von Rosa K a d l e ui d Knrt Katsch entsprechend verkö peit. Um die Gestaltung von Episodtwrollen machten sich Em»iy Förster (als Frau Obern), Robert M a r l i tz (Dr. Schwarzkopf). Willy S ch m r e d e r (GctängöniSdtrtktor) und Rudolf Knelbinger (Aufrher),verdien'. H. Sp. Freie Jüdische Volksbühne Heut« Vs8 Uhr: EI8IK SCHEFTEL Aus deu Theatern. Im B u r g t h e a t e r gelangt morgen. Freitag, z e i t s t a g t" zur Aufführung. Anfang 7 Uhr. Im O. p e r n 1 h e a t e r geht morgen, Fr eitag, JZ 0 S l a* m Szene. Antaug 7 Uhr/ In der V 0 l k S v p e r gelaust heute, Donnerstag, J*» Traiviata" zur Aufführung. Die Titelrolle singt Frau Kammersängerin Frieda Hrmpel von der Metrovolitanoper in New-!'>ork als Gast. Die übrigen Rollen sind mit den Damen Kux, Wcil und den Herren Rittershrim. Brand, Beer, Matckowsky und Lazer besetzt. Dirigent Herr Direktor' Weingartner Beginn 7r8 Uhr. Im Wiener Stadttheütrr findet Freitag den 7. d. M. die Erstauffiihrurig der Komödie „Ein Gaffenmavel" („Leawpois") von Darie Nicodeci stütr. Jur Josefstädtertheater findet SamSiag den 8. d. M., die Erstaufführung deS Schwankes i e Sache mit L 0 l a", von Rudolf Bernauer und Rudolf Schanzer mit In der R 0 l a n d b ü h n r tJüdifche Bühne. I!., Praierstraße 25, findet am Freitag den 7. d. M. die' Erstaufführung der Operette „M 0 t k e" v^n I. K a l i ch. unter Ptitwrrkuug von Mali P i c 0 n und Direktor I. K a l i ch aus Boston» statt. Anläßlich des 90jährigen Gebuitstages und 80jähngen Schausvieleljubiläums. des Altmeisters Karl B l a s e l findet am Samstag den 15. d. M., nachmittags V«3 Uhr, im Carl- Theater eme Festvorstkllnng statt.. Es gelangt die „Taun-. Hä'.«scr-Parod>e" in der B'sctzung mit ersten Wiener Bübnenkiinstl ru zur Aufführung. Vorverkauf on betdnr Kaffen der Carl- Theaters. / „Toeivlar»" im Bargtheater. Die Erstaufführung de- „Coriolan^ in der neue» Inszenierung Heines findet am 85 d. M. statt. Oberregiffrur Heine tritt sodann einen längeren Urlaub an. BüchuerS „Woszer" gelangt morgen, Freitag, im Raimund-Theater zur ElstauffÜhrung. Engen K l ö p f r r, der auch die Inszenierung besorgt, spielt die Titelrolle „Dos südifch« VvlkNted" >st raS Thema der am Ist. d. M., 3 Uhr nachmittags, >m Mitileren Konzrrthaussaale stattsindenden Matinee des H a r u a ch. zu der die besten Interpreter des j?.d schm Botksliedes in Gesang, Wort und Musik gewonnen sind^ Der vo. zügliche jüdische Liedei länger Obe;'.antor M a r g u l i c 8; Miriarn S ch'u a b e l - H 0 e s l r ch unr Profeffor W o l f s 0 h « werden ein in Wim zum großt-n Teil mibetanntes Programm bringen. Drr Äauenootüfif tat wird in den Nächsten Tage« beginnen. Es emvfiebtr sicb. Voimerkungen sofort an der Kaste der „Wien r PtdigeuzeitlMg", Wien, l., Taborstraße 1/3, vorzunchmen. ' -W ANIMOS. FLÜGEL : stklassiße Ausführung für Private u. Export ÄLLDSDNLfi g$r@SSW6Ht '^SU Ueberspielte Bechstein. Eiü.ltner, Biieohdorfer, Röftler, Sohweighofer, Sohiedroayer stets lagernd 4008 schwarz WIEN, Wäl. BUEtm; MARIKHILFBüSTRASSE 32 Gerichtssaal. DrAna ie S Akten von David Finslki Arie«- und Liederabend Iolan Köhler. Eine in ihrer Heimat wohlaknedilrertr Sängerin, I o l a n Köhler tBaranyay, lral vorgestcrn zum ersten Male vor oaS Wiener Publckum m einem Arte«» und Liederabend, desim Programm schon ein Zeugws musikalischen Geschmacks war^ Diesen bewies sie auch in defftn Wiedergabe nnd holte sich reichen Beifall im Kleinen Konz rth nrs?aal. Die Sängerin verfügt über einen hohen, in allen Regifiein ausgezeichneten Sopran uo» seltener Sräike, znmal m der hohen Lage. Nahem eine jede Nummer deS intereffanien Programms erireyte sich eines restlos durchgeistigten Voitiages mit einer technisch gut gebildete» Stimme, die mühelos m die hohen Lagen steigt, mit einer biillanten Koloratur. Mit dem bravuröse« Staccatt in der Arie, der Königin der Nacht nnd in der Glockenarie aus Lackme errang sich die Debütanten brausenden Beifall, der uns auf «eitere Darbietungen der SLugerin neugierig macht, die in der Auö'prache noch einiges zu lerne« hat, da sie als Ungarin das fremde Idiom noch nicht ganz meistert. Am Klav er seknn>teue thr Kapellmeister K i r st s von der BvÜSoprr, der sich als trefflich«, feinfühliger Riusiker bewährte. Schadenerfatzprozetz tve^en eines anti- , semitisch LA Liedes. Wie man uns aus Budapest berichtet, wird ein Berusungssenat sich demnächst m t emem iNtereffanten Schadenersatzprozeß zu beschäftigen haben. ' Der jüdische Besitzer des Cafe^ Palatin, Ignaz S ch « tl r r m a ch e r, engagierte ein Zigeunerorchesier für die Dauer ei? es Jahres. Der Zigeunerprimas Joses Ratz glaubte nun dem christlichen Kuht damit Rechntut r zu tragen, daß er in dem Kaffeehaus des Inden allabendlich den zur christlichen Nationalhymne avancterten Gaff nhaner „Erger Berger Schotzbcrger7 spielte. Schnurrmacher ließ sich diese Gemeinheit nicht' gefallen und entließ kurzerhand den Ziceuucrprimas und seine g. nze Bande. Die Folge davon war ein Schaden«tatzprozeß. den der Zigeunerprimas anstrengle. Der Gerichtshof wies die Klage mit der Begründnnfl ab, daß her Text des Liedes ^Erger, Berger, Sckioßberger" für alle Jude« beleidigend sei, wodurch die jüdischen Gäste deS -Kaffeehauses sich bei der Produlion der LiedeS gekränkt fühlte«, daS Kaffeehaus korporativ verließen nnd dann ganz auSblieben- Der Zigeunetprimas habe dem Geklagten namhasten materiellen Schaden zugesügt, wodurch dieser zur sofortigen Entlaffung des Orchesters berechtigt war. Infolge drr Der«t«ng deS Zigeunerprimas wird die königliche Tafel nunmehr zu entscheiden haben, ob der blöde GaffeuHauer «Erger. Berger, Schoßbergertatsächlich die Sanktion der ungarischen BolkShtzume besitzt» wie Zigeunerprimas Ratz zu glauben fchin,. DaverrLtsrrfcho Läutewerk. Der Einbruch beim Juwelier Herzt. In der Nacht zum 4. September l. I. hörte der Hani-' besorger des Hauses I, Spiegelgaffe 13, Jakob W e l d i n g e r,' gegen i Uhr dic Alaunglocke des im i. Stock grlegeNen Edelstrittgeschältes der Firma Herzl ertönen. Er dichte sofort daS elektrisch- Licht aui und eilte m das SticgenhauS, wo gerade der später ort gehaltene Rpste Weiwcl Fräukl an ihm vorbeilref, während'Mt andere Männer beteits beim Haustor standen und dasselbe aufzufperren versuchten. Bevor Weidinger noch biS zum Haustor gelangt war, hatten die Diebe dasselbe bereits geöffnet und waren geflüchtet. Der Hausbesorger verfolgte sie, doch es gelang chm nnr, de» Nüssen zu verhaften, während die beiden anderen Strolche ttnlkamen. Fränkel war geständig, daß/ er zusammen mit den beiden anderen ihm nicht Näher bekaimtÄ... Männern, von denen er nur weiß, daß sie auch Russen sich, beifc^ Einbruch bei der Firma Herzl verüben wollte. Fränkel wurde'naM^ durchgesührien Beweisverfahren zu emrr schwert« Ketkeristrafet i'ff der Dauer eines Jahres »erurtetltz V

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