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Wiener Morgenzeitung · 1921-10-06 · Heft 966 (6.10.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 966 (6.10.1921)
Date
1921-10-06
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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6. Oktober 1921 f$c. 966 Wie», Donnerstag Wiener Msrse«zeiL»»g msr* Nicei eine Anzeige,in welcher gegen die U»tersnchunzSk»««issi»», speziell gegen den Kommend atorr M e » m a r d i» i »nd Cavalieri S a r t» r e l l i die Beschuldigung der D » k n- «entennnterschlagnng sowie der Fälschnng eines Berichtes öder den Van» der bisherigen Untersnchnng sowie Aber ttzgnerische Angaben erhoben wird. Betrvg mit gefälschte« Einfuhr- , bewtlligunge«. Am 28. v. M. hat das Zolloberamt in Wien. dem Sicherheitsöurea« die. Anzeige erstattet, baß der Pneumatik- Händler Engen Jlg, 3. Bezirk, Beatrixgasse 4 a wohnhaft, beim 'Hauptzollamt große Sendungen Pneumatiks verzollen ließ, die a«S dem Ausland gekommen sind, daß aber die bezüglichen Einfuhrbewilligungen gefälscht zu sein' scheine«. Die Polizei stellte fest, daß die Einfuhrbewilligungen sich auf Pneumatiks int Werte von 12 Millionen Kronen .bezogen. Es waren drei Bewilligungen, die alle Unterschriften, und Stampiglien der echten trugen. Die Arimiu-albe amten überwachten unauffällig den Kaufmann Eduards Si mic, 13. Bezirk, Matznergasfe 40 wohnhaft, von dem Jlg' die Emfuhrbewilligunge« erhalten haben wollte. Die ersten Nach-' forschnngen ergaben schon, daß Herr Jlg Nachweisbar von den Fälschungen keine Ahnung hatte und selbst hineingelegt worden war. Dagegen erschie« iSimic selbst so schwer belastet, daß' zu seiner Verhaftung geschritten werden koütnte. Er nannte Leute, von denen er die Einfuhrbewilligung erhatzan haben wollte. Di« schwierigen Nachforschungen.ergäbe):,Ektz? er gelogen hat. Die Leute, die er nannte, existierte»: uhe^ hailpt nicht. Schließlich legte er das Geständnis.ab,, die drei gefälschten Einfuhrbewilligungen durch Vermittlung, ... des Kanzleiosfrzianten Mexander Berger, 19. .Bezirk, Kobenzlgasse 1 wohnhaft, erhalten zn haben. Berger war bis zum l. v. M. im Bundesministerium für Finanzen Verwendung imd ist derzeit Kanzleiosfiziant beim Bezirksgericht in 'Gföhl bei Krems .Er hat dem Srmic die Bewilligungen gegen Bezahlung einer Summe von 30.000 Kronen verschaffte Die Kriminalbeamten Gallert und Jllong. fuhren nach Gföhl und verhafteten dort den Offizianten Berger, der nach Wien gebracht wurde and hier die Tat gestand. RSckga«g der Zahl der Jude» ht Budapest. Das statistische Amt der Stadt Budapest hat soeben die vorläufige« Ergebnisse der Volkszählung vom Jahre 1920 veröffentlicht. Diese Ziffern beleuchten die ganze Berlögenheit,' mit welcher die christlichnatiouale Presse stets von enter UebervSlkvruug Budapests schrieb, um -damit die Vertreibung der Juden aus Budapest und aus ganz Ungarn zu begründen. Aus den statistischen Daten . geht zunächst Hervor, daß hie Zunahme der Bevölkerung rNit dem.' Anwachsen der Zahl der" Wohnhäuser nicht hat Schritt halten können. Vor allem muß das statistische Amt zugeben, dastdie Zahl ,der Arbeiter m Bitdapest infolge ^der ungiin'stigÄt' wirtschaftlichen Lag« und hauptsächlich' wegen: vollständigen Stockens der Fabriksindustrie wesentlich z u r ü ckg'e ga.wge N ist, so daß eine große Anzahl von Arbeiterwv h n u -rüg en lee r oder spärlich bewohnt gefunden wurden. Das statistische Amt stellt ausdrücklich fest, baß bestimmte Kteise' ' der jüdischen Bevölkerung Budapest verlassen haben und daß die Abschiebung, beziehungsweise Internierung der ga lizischen Einwanderer einen wesentlichen Aüteil an dem Rückgang der Bevölkerung von Budapest' habe. Auch die Statistik der Konfessionen trägt den Stempel der gwßen politischen Umwälzungen an sich. Die Abwanderung .der -Serben sowie der Abzug des bosnischen Militärs haben di« Zahl der Griechisch-orientalischen auf die Hälfte. herabgedrückt. Demgegenüber weist die katholische Kirche . einen Zuwachs von 28.521, das heißt ungefähr Dreifünftel des gesamten Bevölkerungszuwachses aus. Die Zahl der Ju den ist tn den letzte« zehn Jahren Um HMtz Seelen gestiegen, was ungefähr 4 Prozent bettägt, während in den vorangegartge«en Jahrzehnte« der Zuwachs d,:rchschnittlich 10 Pc>ozent und darüber betrug. Die Leipziger Kriegsbeschuldigte«, pr-zefie. Berlin, 5. Oktober. Aus Leipzig wird gemeldet: Bor dem Reichsgericht werde» in der nächsten Woche wieder die Kriegsbeschuldigtenprozefse ausgenommen. Die Berhandkmge» erstrecke» sich zunächst o»f Armee-Fälle. Symbolische Name«. Habe» Sie bemerkt, baß die Name« der Mensche« mit tfae» Beruf ober ihrer Bedeut«»- »ft zasammenhönge»? Ist e» «echt seltsam, daß der Träger drS Nobelpreises für die Förderung d«S Friedens ausgerechnet Dr. A. H. Fried hieß? Bei diesem, kürzlich lnder »erstorbene» Pazifisten bewahrheitete sich also dalateinische Sprichwort: „Nomen sit amen*. Der Et sinder der Lichtspiele (d«S Kmtmatographe») hieß Mr. A. Lnmisre. Der Fi»a»z«i»isier im Kabinett Giolitti, btt stk die LuSsöhumrg JtalieuS mit Deutschland -»trat, hieß Signor TedeSco. Der deutsche Bizeprästdeat deß böhmische« Parlaments heißt Dr. 8. Czech. Der Besitzer des P«schkm-Mufe»mS in Paris trägt de»!)tamen Ouegi» gerade wie der Held des berühmte» Pnschkn'schrn NomanS. Letzte Nachrichten. Lloyd George über die Weltfinanzkrise. I . Losido», 5. Oitvber. (Wolff.) Prrrmermiuisier Lloyd George führte in feiner im Rathause von Jirverneß gehaücnen Rede unter curdeiem aus: D e Arbeitslosigkeit habe einen brn»- ruhigrnden Umfang aug-nommen. Die ganze Welt leide darunter und eS sei bemerkenswert, daß jene Staaten, deren Kredit am höchsten stehe, am meisten in Mitleiden'chaft gezogen teen, die Bereinigten Staate» und Großbritannien. Die Zahl d:r Arbeitslosen in den Beremi-tcn Staaten betrage etwa 6 Mill'vrieu. Lloyd Georg, fuhr fort: Diese Verhältnisse hätten' den Handel gelähmt und spiegelten sich in de« Dalntaschwanknngen der verschiedmen Lander wieder. Es lohne sich, du Wechselkursliste» Europas Tag für Tag zu betrachten, dann werde man einsebene wie schwer es sei, Gtschaftt zu treiben. In Paris, wo da? Pfund Sterling vor dem Kricoc .25 Franken wext gewesen sei, , stehe eS hrutr auf 52 Franken, iit Rom am 23. September auf 90 und am 30, auf 9 £. Man nehme Berlin: Bor dem Krieg war das Pfirnd Sterling 20 Mark wert. Bor em'm Jahres konnte man für das Pfund Sierlinz 212 Reicki.sm.nk und. vor einer, Woche 437 Mark kaufen. Mau nehme Polen:. Bor einend Jahre stand das Pfund auf 200 polnischen Mark, vor g u Samstag auf 22.000, gestern »u'f 20.000 bis 21.000. Die Valuta schwankte danach zwifchen. 22,000 und 20.000 Mark im Bert -use einer einzigen Woche und'scharänkt: an einem Tag um Tausende. Man nehme Wien: Wo man früher bk 24 für das Pfund Sterling erhielt: Vor einem Jahre stand das Pfund am 32 ', vor rntv. Woche zwischen 5100 und 5500, das heißt einen Nntrtph.ed von K 400 an einem einzige« Tag. Solange solche Zustände herrschen, könne man keine Geschäfte lieiönr. Wenn man in jenen Landern kaufe und verkaufe, dann müßte man Kontrakte für Machen' Monate, und manchmal Jahre ^schließen. Die könne man da die Preise berechnen, sei es als Käufer oder als Verkäufer, wenn die SclrwankunM innerhalb cmrS einrigea Tages so rte-'enhaft seien. ' Was Rußland betreffe, ftms Paradies des M rr-smus, so werde das russische Papiergeld auf. keiner irdischen Börse noistri. Prr'open, die sagen, man muffe nur'jedermann sein Erg-mtum nehmen und cs znm Elgentum aller rrklärcu. könnten in dnn Staude des Papiergeldes m Rußland keinen Trost finden. Ta'- fachlich könne man. mit einen: einzigen mM.chen.Pfimd una.chemc Mengen von Rubeln kaufen, um. die schlechte Straße vvrr A-chuasheen nach Gailroch zu pflastern Der Premierminister erklärte weiters, die Ackw-rnakeiteu infolge der Schwankungen der.W.chselkurse seien anormal un > äußerst schwer zn behandeln. Leider sei dies auf Umstände suritc!* Mückznführen, über die England nur eine teilweise Kontroll.' habe. . Die Verhältnisse würben aber erst stübilisieri werden, wenn die Nationen N Emtracht mir ihren Nachbarnationen zulammeyMirkteu,- was dp» einzige, wirklich feste. Grunolage' für ihr« .'nqtivnale Wohlfahrt bilde. Die^Natronerr begannen' dies zu erkennen; die Aufwiegler unter ihnen fänden nicht nrehr iw: dem gleiche« Maße Gehör, wie vor einem Fahr, und die Tatsache, daß ihre Schreie gellender würden, sei mir . ei« Zeichen dafür, daß sie selbst nicht mehr svan/ihE Nus glauhen. ' Die Verhältnisse würden sichi .auch bessern, wenn die Nationen eiNfehe«, daß sie durch die^ fortnEhrende Papiergeld a ü s c abe ihren nationalen Reichtum .licht vernrehren. Dre einzig wahre Bedingung 'für 'Stetigkeit im Handel sei die Stabilisierung de.r. Wä.h.ruugen. Diese könne jedoch incht eintteten, solange nicht sowohl die auswärtige Palitir 'als auch die J-ittanzpolltik stabilisiert würden. Die gegenwärtig? Lag? sei anormal u"d recheftrlrg« daher anormale Maßnahmen. Die Bcrtrrtimz Deutschlands an der zweivm Haager Friedenskonferenz, die 1907 stat'faud, setzte sich zusammen ans den Herren- M a r s ch r l l, Kriege und Z o r n- Es wird behauptet, daß Geheimrat Kriege und Profeffor Zorn weder - krsegerisch aefinnt noch zornig gestimmt gewesen seien. Ade'.- Exzellenz Maischall Haie dir Instruktion, im Namen Deutschlands gegen die obligatorische Sänedsgenchtsbarkeit zu stimmen!. Ich konnte die Beispiele leicht vermehren^ aber schon dir angeführte« berühren »«S seltsam. Auch Ortsbejeichnnnge» find zuweilen in diese« Sm«e kennzeichnend. Die nördlichste deutsche Anstedelnng in Ostprenßen — ans jener Landzunge, die in den rnssischenRiescnleib weit dorgestreckt war, — hieß Dorf Nimmersatt! Der Teil der HafenS in Marseille, wo farbige Truppen während deS Krieges"LuSsefchifft wurden, herßt de l’A b » 11 o i r. Alles »nr ZufäÜrgkeiten. gewiß, aber sie fallen ans. Outsider (»Basler Nat»onalzeit«rr'). A» eittcit I«dr«. Bo« Heinrich Fischer. Unser Leben rollt, ein verflachter Stein. Nnr au- Derner Brille bricht ei» Schein Bo« vielhnnderte» erglühten Jahre». Lieder kennst D«. die wir nicht versteh'«: Brst D» i»l Ph listervolk gefahren? D» hast still vom Sinai geseh'n. Ob. wir wissen gut um Deine Feste — Nächstens hat die Stute hohe Käste, Und Spinoza spricht aus ihrer Wand . . Unser Lebe» ist verlor'«« Spott. Den» wir sterben, sind wir weit von Korr - Bitte, lieb« Bruder, »im» «ich bei der Hand. (»WeÜbiihne".) Dftr unvepwü6tlioh* Kauhiohiitc- Sohuhabfatz M-M. Esperanto. Dem XIU. Internationalen EfperaNtokongveß, der ,iu der ersten Augnstwvche mehr als dreitausend Vertreter dieser Sprache, die sich auf 47 Nationen verttilten, unter .Teilnahme von offiziellen Vertretern mehrerer Regiermrgeu. in Prag vereinigt hat, gelang es, ein weit größeres und nachhaltigeres Juterefsc zu erregen, als sonst iuteruatiouat?» Taguntzen in unserer raschlebigen Zeit beschieße» ist. Dieses Interesse scheint auf den ersten Blick ein Wide^spvuch gegen' den Zeitgeist selber. Wie? In einer Zeit, da die Üeinfteöt; Völker -bemüht sind, ihre nationale Eigenart, zumal ihre Sprache, zur Geltung zu bringen, wagt sich eine Beweg,lüg, die eine genreinsame von den bestehenden unabhängige Sprach« zu verbreiten sucht, erfolgreich a« das Licht der Oeffentlrchlert, noch dazu in der Hauptstadt einer aufstrebende« Nation, die besoriders eifrig nach sprachlicher Beachtung ringt? Begrüßt vom Präsidenten und den staatlickM Würdenträger« eben-dieser Republik? Der Wioerspruch löst sich, wenn mau sich, vor Augen hält, daß Esperanto nur die .zweite Sprach^ für alle sein will und wird; als solche aber kommt . sie den.Bestrebungen gerade der kleineren Nationen entgegen. Denn durch den, neutralen Charakter des Esperanto ist im Fülle feines Erfolges jedem Volke der Alp benommen, daß irgtzndeme der natürlichen sogeinannten Weltsprachen vas - Gsltüngsgebiet seiner Sprache üöerrennen körmte. Die gehörigen der kleinen 'Nationen vor allem sind von. der Notlvendigkett, die sie oft genüg als Zwang empfunden haben, befreit, neben (oder gar vor) ihrer ebenen Sprache zwei, drei, andere Sprachen pflegen zn müssen. Freilich wird mit dein : endgültigen Triumph der Hilfssprache das Studium der anderen lebenden Sprachen nicht überflüssig werden, aber es wird sich auch aus jene Kreise beschränken, die dank ihrer allgemeinen wissenschaftlichen Ausbildung oder durch berufliche Pflichten ans das Studürm der einen oder der anderer fremden Nationalsprache hrngewiesen sind. Die hsut^e Form oder Unsorm des .Sprachenlernens — zu wenig, um die: Aneignung her fremden Sprache zu erreichen, aber genug, um die Pflege der Muttersprache zu vernachlässigen — würde , ein Ende Haben, eine nicht zu untarschätzeude Brejsche m v dis - ^albbiMng der ZAegenwart. - ' Ällerdürgs kommt es nicht nur darauf an, was Esperanto wili> -söstdern auch aus das, was es kann. Die-erste Anforderung, die man füglich, an eine Welthilfssprache stellen muß, die leichte Erlernbarkeit, ist geradezu genial gelöst. Sechzehn Negeln ohne Ausnahmm und ein Wörterbuch pon 3200 Stämmen, die dem germanisch-vomanischen Sprachschatz entnommen sind, bilden bas Fundament, an dem die Esperantisten klugerweise nichts Luder« lasi'en, um einer Anarchie zu' eiltgehen,-die schon öfters die Segnung«« der Steno- ' gräphie bedroht hat. Eine Reihe von Bor- und Nachsilben ermöglicht das selbständige Bilden von Begriffe«, wofür die natürliche»! Sprachen Ausätze, aber ebkm wegen ihrer natürlichen Entwicklurlg keine konsequente Durchführung bieten. Daß die Schreibweise streng phonetisch ist* .wirb' bei einer Kunstsprache nicht überraschen, die Einführung einer Endung '- für den vierten Fall befreit vom Zwange einer bestimmten^! Reihenfolge der Wörter und erübrigt daher fast die ganze- - Syntax. Bei gediegenem Unterricht kann der zwei. Wochen- ‘ stunden.' von einem mäßig begabte«, etwa zwölfjährigen Schüler, - die Sprache in einem Jahre vollstättdig in Wort und Schrift erlernt - werden. - zahllos sind die Bezeugungen durchaus vertruuens- -- würdiger Esperantisten, daß sie in weit kürzerer Zeit die-. Sprache erlernt haben, zu deren Gebrauch eine schier unuber- ' sehbare Literatur einlädt. Reben Originalwerken sind es - vorwiegend die Aebersetzungeu der Derlen der Weltliteratur, die Misere besondere Aufmerffamkett verdienen. Daß Esperabrio den lebenden Sprachen g-efährlich werden könnte, ist ein Märchen, mit dem der übernationale "Chauvinismus nur kleine Geister von der Beschästtgung mit der Hilfssprache abhalten konnte, aber daß diese eben entstehende Weltliteratur alles Guten und Schönen Fleisch gewordener Kosmopolitismu^ im- Sinne von Herder und Goethe ist, das werden alle Esperantisten gerne zugeben, denn das ist ihr höchster Stolz. Ueberhaupt haben die ^eranttsten Hand in Hand mit ihren Bemühungen, die Sprmhe zu verbreiten, viel i'- Eifer gezeigt, sie gleich a n z u w e n d e u. Sowohl die schwarze als auch die rote Internationale suchen sich' ihrer zn bedienen, das Rote Kreuz in seinem Samariter!verk, tvre die internationalen Masse,: in ihren, dieser Welt zugekehrten 35*' strebungen benützen es für ihre Zuiecke, und es war eine seltsame Erfcheinirng, daß neben dem Esperautokongreß etwa dreißig-Fachkongresse tagten, der«« Verhandlungssprache ausschließlich Esperanto war. Die ersten Anfänger rnochtoa mi Preise Art der Ausnützung der Sprache gar nicht gedacht haben. Jedenfalls hat ihr Autor, wie er sich bescheiden nannte, Dokbsc Z amen Hof, ein bewußter Jude, b& als Armenarzt m Warschau ei« bis in seine letzter: Lebensjahre kam» beachtetes, zurückgezogenes Leben geführt hat, vor allem an die Bölkcrversöhnung und -verbrüderurrg im Sinne des Propheten mSSSSS Brüder Schiffmann WKr«'.'ÄS?

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