Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1921-10-05 · Heft 965 (5.10.1921) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 965 (5.10.1921)
Date
1921-10-05
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/2979076-2979773-2980044--09001-2995205
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

SüifR, Mittnioch j. Oktober 1921 Wiener ÄUsrgenzeittmg Nr. 9SS Die Errrähruag. / Der Marktbericht. N««e Prelssteigerunge«. Gebern v.rteucrtcu nck n der Großincrrkthalle im Großl:u*tvd Tuitbflcijc!) weiter uai K 5 0.3 10, Kälber um K 1& pcr Kffozramm. D'k D toilp'.'eisc blieben ndck unveuiudcrt. i\\v den Grünwnrenmärkten waren Gmntncrwg'en nur in knapvrn Mengen vorhaueen. i-ic ^1f!iiäi,tg gcl'cmten Sorten da» * ^egerr bester oeihetcn. 'du Karlossdn Herr ckte kein Mangel. Obst '.ü in genii^udcu M iigen aus Len Märkten, bloß Zwctschleu krmmen beieit? iel'en r Die ^ei’? blieben nnve änbert bock- An (He'n herrscht nach wie vor Mangel. Cinlösun» der Zuckrrkarten. De.- Emlöiung der Septemiicc-^uckerkuten «r-vlgt vom JO. d. Äc biS einschließlich 31. d. M. Der r."^'rck: Aumtsi-Zu-cker w rd b:S.3. d. M. auso^.'ben Eme Einlösung der Okiv.er-Z.rckerkartru find« bis aus' we.ieres nicht statt. r Fctt- und Mehlnbsabc Vom 2. b'S 8. d M. werden de' den üüduschen Mehlabaarcstelleir und bei den Korrsunrenten- ^.ranisationen 12 6K Margarine znui Preise von L 20.40 ab-.??' n. — Als normale Wochemation wird in der genannten ■ ochc ‘'4 K» Berschlnsu'elü sunt Breis von K 42 per kir auso:vbfn. Ä uü r der ucumo'en Rat on w' b per Bezugsberechtigten [? kss Pluömchl zum Preis von K. 124 per Kilogramm s gen Abichn ll „L" abgegeben. Freie^j[|djsch« VolksjDüh^ Kant® Pi&lK «a^WFIFTSr'g Drama in 3 Akten V.8 Uhr:. K 8,aSIV «3*SlK.r I E.&. Ton 0at,d plluW Bühne und Kunst Deutsches VoLkstheater. Wübekinds Kiitd^'-Trazödie ' u.rd Eltern-Anklage ,,F r ü h l i n g S e r w a ch e n" ist für absehbare Zeit '.'lbst durch schach e Aufführungen nicht Umzubringen. Auch im Deutschen Volksthealer war wieder der Eindruck erschütternd, trotzdem die Neueinstudierung durch' Mißverständnisse und verunglückte Rollenbesetzungen dem Werk die wuchtigsten Wirkungen nimmt. Mit der Sgene im Konferenzzimmer, zum Exempel, wollte» Wcdelind, der lcidenschastlich entrüstete Bekehrer, bei seinem Publikum die Erkenntnis mach rufen: Diesen Halunken, von „Pädagogen." liefern wir unsere Jugend aus. Der Re^e gelang das Kunststück, statt solcher Erwägungen jene ge.nütlich-ulkigL Stimmung hervorzurufen, den etwa eine Gymnasiastenaufführung von Ecksteins liebeuswürdi-er Humoreske „Der Besuch im Karzer" macht. Und die Begräbnis sz-ne, von Wedelind, dem wilden Kärnysen, mit Absicht schauerlich überspitzt, wurde in. ein rührseliges Stimmungsbildchen h la „Müller und -ein Kind" umgekrempelt. Nur Anton A tu o n, der de ' Pastor Kahlbauch ausgezeichnet spielte, liest hier die Hörer Wedekinds Faust spüren. Nelly Hochwald gibt die Wendla.recht verdienstlich. In den ande-en wichtigen Kinderrollen waren drei begabte Eüustler: Oslar Sima, Josef Zeteuius und auch' Hedwig Keller, deren Auftreten sonst für uns stets ein Ereigne? ist, diesmal nicht am Platz. Von prachtvoll sachlicher Nüchternheit Hugo Werner-Kahle als vermummter Herr und vortrefflich Alice Hetsey als Frau Gabor. — Wüßte man nicht, wie^ schwer die Thra erunternchmungen zu kämpfen haben, wäre Protest einzulegetr, daß die Aufführung dieser Dichtung, von der kein Wort verlorengehen kann, ohne sie zu schädigen, aus dem intimen Raum der Kammerspiele in das große Haus verpflanzt wurde. Aber da das Stück auch hier volle Häuser machen wird, was leider die Haupt-a-be ist, kann auf richtige Wirkung keine Rücksicht genommen werden ... 0. A. Lustspiel-Theater. Jean Gilbert- 'Overetten- 'cklager „Polnische-Wirtschaft* darf in Oesterreich mir unter dem T tel .Toll' Wntschan* gespielt werden. Diese Identifizierung ist Jrvar kirr Polen nicht gerade schmeichelhaft, doch ist dir Entnationalisierung der geschilderten Wirtschaft, die sich von den in anderen Overeitm üblichen Verwicklungen in nichts wesentlichem unterscheidet, vom Standvvnkt des guten Glfchniacks -« begrüßen. Denn man siebt eine ganz gewöhnliche EckersttchtS- und Liebesgeschichte, dte über den Tiefstand' der pvlnischrn Mark keinerlei Aufschluß gibt und Überhaupt nur birdi d-e sich ins Obr schmeichelnde Mvsik erträglich wird. Die Schlage, „Wer kann dafür?" und „Dvrfmllsik* pfeifen ja auch b:t uns schon längst alle Spatzen vom Dach. Für di: Wiener Attsfiibrung steuerte der Berliner Komponist «och einen ..Prater-Ma'.ich" und ein Lied „Wie schön bist du, mein Wien!" bet, und zwar zu Teztcn von Paul Hagen- Stiller und Rudolf F r e i b e r g, die beide auch als D.'rsteller, der erstgenannte noch obendrein als Registenr «nd S'-inzarrangcu-', miimitlttu. Die Nnffübrnng war mustergültig. Bciorders erwähn' se-en neben den schon Genannten noch du T omen Hemm Hilmar in d Paula Bäck, die Herren A«aust H a i t n e r, Gustav Wt! sän und Hans W i n! e r b e r g. . 5p. Ncumann-Trio. Nennt man dir Nam,n der Wiener K imniermusilverciniguncen, so muß auch der des N e u m a n ns Kloviertrios genannt werdm. wrlchrs im Dienste der A irrer Urania tme'eil’oU zur Popularisierung klassischer und /rßi.eruer Aiusik begietragen hat. Die hochbegabte Pian'-stin Fräulein The,eie N e u m a n n hat die musikalische Bildung, die technische Ferrigkeit und das volle Verantwortungsgefühl, um iu «m Trio e.ne sichere Führerm im Reiche der Kammermusik za werden, ebenso besitzen ihre Pariser, der Geiger Heinrich " ä'' c r und der Celltst Otto S r i g l i tz, daß geistige und msükaljschr Rüstuug, das tbrcm Mammenspirl nvrn 8 Elhr. abends. Vortrag des Herrn Dr. Josef Loewenherz veranstaltet von der Jüdischen Tischgesellschaft Älserstratze und Umgebung i,n Restaurant R i e d h o f (Weißer Saal)» VJ2., Wicksnburggaffe 15. Gäste Willkommen! künsileiilchcn Erfolg verbürgt, und so gab eS auch kürzlich^'am Beethoven-Abend des Neumann-Trios einen gute» Klang. Der festen gespielte Barint-on-ZylluS über das Thema „Ich bin der Schneider Kakadu" des einst populären Komponisten Wenzel Müller gelangte mit all seiner schalkhaften Liebenswürdigkeit zum Vortrag und ebenso fand das „Geisterlrio" mit dem geheimnisvollen Näüuen der Klavierst Mmr im schwermütigen Largo eine vortitffliche Wiedergabe, sür welche das ergriffene Publikum immcr wieder dankte. — rt, Aus den Theatern. Im Burgtheater gebt in A b ä n d e r.u n g des Sptelvlanes morgen, Donnerstag. „Die I n n gi^a u D o ti 0 r l e oit §* Jtt Szene. Die Neuinszenierung des ,.W i l h e l m Teil" wurde auf SamSiag den 8. d. M. verschoben. Im O P e r n t h e a t e r geht morgen. Donnerstag, „D o n I u a n" mit Alfred I e r g e r als Gast in Szene. V o l k s o P r r. Samstag den 8 d. M. geht Weingartners dreiaktige Oper„G f n eiiu 5* zum etstenin Malein Wien m Szene. Das WkLk ist 1800 komponiert und 1898 et stmalig aus-i aefübrt worden. D'.e Generalprobe beginnt Freitag den 7. d. M, pünkrlich 10 Uhr vormutags. - An der N e u e n W i e n e r B ü h n e gelangt die getrize Woche in der Abendvorstellunp „B et t h Kalmus" mit Gisela W e r b e z i r k in der Titelrolle, in der Nachtvorstellung „D e r W ü st l i n g" mit Heinrich E i s e n b a ch als Gast. „S i ni u l a 11 a n' mp „ti t e Hochzeitsreise" ,ur rluffühiung. Sorn 'g "n 9. d. M., nachmittags 3 Uhr, „Der H L t t e n b e s''t y c r". Operntbeatcr. Behufs Besetzung finer^' lle für „Trompete" deder Bühnenmusik der Etaatsvper w:rd ein Probesviel abgehasten, zu welchem sich qnatlfizterte Bewerber b's längstens 6. d. M. in der D'rektionskanzlci der Staatsopec 'christlich anmelden wollen. Nach crsolglrr Anmeldung werden die zum Probeiv-el zuaelaffcnen Bewerber die näheren Mitteilungen bezüglich Tag und Stunde des Probespieles direkt zugestellt erhallen. Wiener Stadttheater. Montag'aing an dieser Böhne D r r g e l y s ei'-olareichcr saiirischcr Schwank „Der gutsitz e n de Fra ck" zum zweihundertsten M a l e in Szene. Die treffliche Aufführung mit I a r n o rn der Hauptrolle wurde wieder mit reichem Beifall aüfgenommen. Mit dm Haupidarsielinn erschien auch der Autor vor der Rampe. 138 Millionen Bnnvdßtheaterdefizit. Infolge der ^unehmmdrn Teuerung und der rückwirkend ab 1. September erfolgten Gagenerbshungen ist das im Staatsvoranschlag sür die zweite Hälfte 193 t mir 97*2 M i l l i onen Kronen prälintimerte Bundesthemerdefiztt am 138 M i l l l o n e n Kronen angcstlegen, __ Gerichtssaal. Der Wirtschaftsftab in Bukarest. Zweiseihafte Millionengeschäfte. Eine auf acht Tage anbrraumte Verhandlung brschästigt gegenwärtig daß Schöffengericht. » Angeklagt sind: Der frühere M'litärnnter'mtendant Franz Zacke, der Hauvtmann der Reserve Kurt Brodmerkl, d'^nn die Reservcofsiziere Richard Feil un^ Max F o d v r, alle als Vertragsbeamtr des liquidierenden KriegSministeriums wese« Mißbrauches der Amtsgewalt und Geschenkannahme in Amts'achrn, f.'rnrr^der Galatzer Banlirr Alfred Rubinstein und dessen Schwager Wilhelm Kux wegen Mitschuld au diesem Verbrechen. Die Mißbräuche haben im Rahmen des Wirtschaftsstabes bei der Okkupationsarmee Mackensen in Bukarest begonnen und find dann in Wien sorlgrsetzt worden. Die Angeklagten Zack und Brodmerll, welche gestern verhört wurde«, erklär len sich nichtschuldig. Hieraus wurde die Verhandlung abgebrochen. Heute Mittwoch werden vormittags bis zur SNittagspause die Angeklagten Richard Feil, Max F o d o r und Wilhelm Kux eiuvernomme». DüS Zeugenvtrhör beginnt dau» um t Uhr nachmittags. Sport. Die Meisterschaft. Die Meisterschaftsspiele des letztm Soirntags brachten keine besonderen Ueberraschungen. Rapid festigte durch einen neuerliäfen Sieg seine Spitzenposition. Allerdings gaben die F l o r i d s d o r f t x, die sich schließlich mit 4:6 beugen mußten, keinen zu verachtenden Gegner ab. Die A m a l e u r e siegten über A d m i r a 2:1; beiderseis wurden mäßige Leistungen geboten. Ostmark errang seinen ersten Erfolg in der I. Klasse, indem er Simmering 3:2 bezwang. Die drei weiteren Spiele endeten unentschieden. Die Resultate waren: W.A. F.—Hertha 0:0, Rudolfshügel — Sportklub 1:1 und D i e n n a—W a ck e r 1:1 Die Meisterschaftsspiele der ll. K l a s s e zeitigten folgende Resultate: Slovan—Red Star 4:1, Rennweg—W. A. C. 1:0, Germania—Nußdorf 3 :0, (Eridiet Blue Star 2:2, Gersthof—Simmeringer Sport« Vereinigung 3:0, Bewegung — Donaustadt 2: Q Sturm 14—Ottakring 2:0. Die Hakoah siegte in einem Trainingswett» spiel gegen Mariahilfer Sportverein 5:1 (4:0). Mit gutem Erfolg waren Slutzki uns Kliegler als rechtes Flügelpaar tätig. Nemes spielte an Stell« Gansls als Mittelstürmer, fiel aber nur durch geringen Arbeitseisec auf. Am Samstag besiegte die o l k s o p e r^ das „Burgtheater* 1:0. Das zum Großteilaus Laien bestehende Publikum unterhielt sich bei diesem Theater sehr gut. Hakoah—N«pid^Dieses mit Svannnnp erwartete Metster» smastssprel kommt diesen Sonntaq auf dem Prater Sportplatz des W. A. Ezur Austragung. Vorverkauf ab morgen. Di« Praper Sparta in Wien. Der A. C. Sparta lvrelt. wie bereits berichtet, am 15. und 16. d. M. m Wie». Aw Samstag hat e£ in Hiitteldorf dem W. A. F. zum Gegner, wahrend er am Sonntag im Praler gegen die Hakoah antritr. HaSmonea-Normania 0:2 (0:1) HaSman'a, die ohne die Hauptstützen Fenichel, Eisenmayer, Dr. Rubin «nd Baron aniral, mußte nach einem unglücklich geführten Kample, in dem der Schiedsrichtcr (Mitglied der Normania!) eine sehr wichtige Rolle spielte,, auS dem Cup ausfcheiden. HaSmonea zeigte^ d!e beffere Technik während 8ir Drittklafsize» bedeutend durchschlagskräfliger waren und über schußgewaltige Stürmer ver» füg'en. Eine hervorragende Lerstung bot wieder das Hasmovea- Verteidigungstrio, insbesondere Meller, der die schwierigste» Bälle in sicherster Manier hielt. Die Deckung war schwächer als sonst. Der Angriff vcr'agte. Aus einem Gedränge erzielt Neubauer m der 8b. Minute mit der Hand die Führung für die Driltklassioen. Ueberraschmderwe se wird das Tor vom Schiedsrichter anerkannt. Durch diese kralle Fehlentscheidung desavouiert, lauen die Hasmoneaner merklich nach. Nack Seitenwechsel ist Hasmoru'a and.ruerud überlegen, doch die Stürmer schießen schleckt. In der 82, M urrte regelt Nettbauer auS ein« klare» Ost-side-Stellung den Zweiten Treffer. ^00 Zuschauer. HaSmonea Hl —Republik III 1:0. Hasmonea lV—Normania IV 6:0. Akademische Gportabteiluns Iudria. Ab 1. d. M. allwöchentlich Fußballlraining für alle Spieler Montag und Mittwoch von 8 bis 6 Uhr nachmittags auf dem Admira-Platz (Floridsoorf).,Die Spieler haben sich die AusrüstungSaegenstände an der; Trainingtzlagen in der Zeit von */,2 brs S Uhr im Brr» bandsheiM abzuholen.' Spieler, dte beim Training nicht erscheine«, finden keine Berücksichtigung bei der Mannschastsanfstellung.' Heros. Hevte, V-4 Uhr. Revanchespiel gegen HaSmonea- Akademi'er aus dem Stadlauer Sportklub-Platz. Um 7 Uhr AuS» schw-sitzung. Donnerstaa Spirlerverrammlung »in V»8 Uhr. Auistellung für das Me>sterscha>tsipiel gegen Rodur. Aufgestellt werden nur anwesende Spieler. Wien, I., Maria Theresienstrasse Nr. 10 Telephon 20-3-63 Ankauf “W Bankhaus M. Rohatyn von Aktien der Jüd. Nationalbank (Jewish Colonial Trust, London) Der Volkswirt» Gestempelte Krone « —.24 Centimes. Auszahlung Wien --- —.32 Centimes. Neuerlicher Tiefstand der Krone. — Brsirrnng bet Mark. Sft Zürich notierte: die vsierreichifche Krone . . . —.32 (—.88 am 30. September) die öftere, gestempelte Krone. —.81 (—.26 am 80 September) die tschechische Krone ...» 6.00 ( 6.10 am 30, September) die Mark ......... 4.62 ( 4.80 am 80. September) Agram . . .. . 2 Bö ( 2 BO tut 80. September) Bukarest . .‘V. . . 4*0 , 5.10 trat 80. September) Budapest . . V. . . . . . 0.80 ( 0.80 am 80. September) Warschau ..—.08 —08 am 80. September) Eine Geldnmsatzstener der Kommune Wien. Die Gemeinde Wien beabsichtigt die Einführung einer Geldumsatzsieuer, die bei den Banken und Wechselstuben eingehoben »erden soll. Diese neue Steuer soll der staatlichen Valutasteuer nachgebildet werden. Kongreß der jüdischen Kansmannschast in Polen. Lemberg, 2. Oktober. (Tel. der „Wiener Morgen» Zeitung".) Am 27. v. M. abends wurde ün Saale der Lemberger Handelskammer der erste Kongreß der Mischen Kanftnannschaft Polens eröffnet, der durchs etwa 150 Delegierte ans fast allen Städten Kongreßpolens und Galiziens beschielt war. Der Kongreß wurde; hauptsächlich von den Fragen des Handels mit Rußland beherrscht, von welchem die polnische Kaufmannschaft die jüdischen Kaufleute aus schalten will, weshalb auch die jüdischen ldaufleute von dem anläßlich der Oftmesse in Lemberg stattfinbenden Kongreß der polnischen Kaufmannschaft ausgeschlossen wurde«. Die Konferenz der jüdischen Kaufrnannschast fetmfaj vom QhmaM der LeNberger. LereiHWÄ bxr jKi-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.