Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 965 (5.10.1921)
- Date
- 1921-10-05
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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*ftt S6S Ciflt, Mttwach Tagesbericht/ Die TerrernngsLatastrophe. Die jvr't'to'AH-renbe Versch (echte rimg unserer Valuta bringt immer neue Preissteige rungen mit sich, die sich x von den Artikeln dos unentbehrlichen Bedarfes langsam über alle Art«» von Gegenständen erstrecken. Die Erhöhung der Preise für Petroleum, Weißg-bäck, Vier, H Viehl, Zucker, Fleisch, Fett, bringt naturgemäß höher- Lohnfvrdernngen der Arbeiter und Angestellten mit sich. So steigen die Tarife für die. Verbshrsmittel, FahrpreiZerhöhungen der Elektrischen und der Bahnen stehen bevv< und die Erhöhung für Gas und Stwm ist bereits beschlossene Sache. Der hohe Kurs der Auslandsvaluten verteuert uns täglich die Kohle sowi>» alle von draußen bezogenen Artikel, gleichgültig, ob sie ' in staatlicher Bewirtschaftung oder im freien Härchel abgegeben werden. Diese sprunghafte Teuerung hat in der letzten Zeit ein galoppierendes Dempo einge- . schlagen und eine allgemeine Kanspsychose hervorgerufen. Diese wirkt noch stärker auf die Preisbildung bei den einzelnen Warengattungen, und so geht die, Schraube ohne Ende immer weiter. Während uns seinerzeit das Ausland^ansz'ukaufen drohte, will sich jetzt ein ähnlicher Prozeß durch die heimischen Käufer vollziehen. Alle Berechnungen drohen über den-Hausen geworfen zu werden " und die Krankheit des Staates äußert sich angesichts des-bevorstehenden Winters in einer erschreckenden Weise. Es wäre die hörhstL/Zeit, daß endlich Ordnung und ein zielbew'Nßter Will« in die allgemeine Wirtschaft emgreifer Die -bloße Politik der Illusionen bringt uns . von Tag zu Tag dem Abgrnnd näher. \ , ' . ' —-- Die steilen Gasnnd Strompreise. Der Stadtsenat hat nach längerer Debatte die vom Unternehmung kauZschuß vorgeschlagene Erhöhung d er G a s" u n d S t rornpr ei s e g e n eh m i g t. Damit sind die neuen Tarife für die laufende Ablefeperiode endgültig , festgesetzt, da der .Gemeinderat seinerzeit, den Stadtsenat ermächtigt hat, die Preise für Gas und elektrischen-Strom auf "Grund der sogenannten Kohlenklausel zu -bestimmen. Ein Kubikmeter Gas kostet daher für diese Periode 30 Kronen, eine Hekto Wattstunde Licht ström 6 Krpnen und Kraftstrom .4 Kronen 20 Heller. EntfÄhrrrng durch einen Hochstapler. V yö», :K MG .. Eine Döblinger Kaufmannsfamitie ist durch einen Hochstapler, der als. Universitätsprofessor ausgetreten ist, iy schwere Besorgnis über das Schicksal ihrer Tochter versetzt. Wir erfahren darüber: Der in Döbling wohnende Kaufmann M. Khat zwei. Tochter, deren jüngere No der icke zurzeit 20 Jahre zählt. Um die Mitte September schickte der um ihre Gesundheit besorgte Eater'. seine Tochter, zur' Erholung nach Gosänmühle, wo sie in einer Pension wohnte. Sie war nnter dew Obhut der Gesellschafterin eines Verwandten. In der nämlichen Pension. wohnte ein Kurgast, der als Professor der Gynäkologie und Chirurgie, M., Joachim Hans Döderlein, auftrat. .Der angebliche Professor lerntz auch Rodericke kennen und gewann über sie in kurzer Zeit'einen ganz unbegreiflichen Einfluß. Nodericke kam unvermutet Mitte.September nach Hause zurück. Sie war eine ganz andere geworden, zerstrieut, unruhig und schwermütig. Der Mutter keilte sie mit, -.daß., sie in den Professor Döderlein .ster'bli ch verlieht sei nnd ohne ihn nicht leben könne. Dem Vater fiel auf,., daß ein Gynäkologe und anerkannter. Professor nicht ohne Posten sein könne. Und als. eines' Tages Professor Döderlein bei den Eltern erschien und um die Hand ihrer Tochter bat, machte er feine Zustimmung^ von der Einholung näherer Auskünfte abhängig. Damit erklärte sich Professor Döderlein einverstanden. Noch eh« aber, die Auskünfte ein gehölt werden konnten,- gestand Rodericke, hast sie von dem' „Professor"-v.er.füH.rt worden sei. Den nächsten Tag hatte der Kaufmann mit dem. Döderlein im Cafe Louvre eine. Zusammenkunft vereinbart. .Er kmü voll Entrüstung / hiü rüid gab ihm in aufloderndeist Zorn den Rat, möglichst bald abzureisen und seine Tochter in Muhe zu lassen.-Scheinbar schwer gekränkt zog der Mann ast und seither hat der Kaufmann ihn nichts gxfehen. Die Tochter aber warwie verloren. Sie härmte sich ab und dächte — .was inan erst später erfuhr" ran<.iFlucht. .28. V- M. ging sie vom Hause fort und kam nicht.mehr zurück. Der Vater erstattete die Anzeige.^. * Uln nächsten" Morgen bekanren Hie Eltern einÄr iir ' der Stadt aufgegebeueu .Expreßbrief der Tochter?. -- den ihr jehesfalls Döderlein diktiert hat. Sie telilt! darin mit, daß sie den Entschluß gefaßt habe,, „Hans", nachzureisen,, da sie ohne ihn nicht' leben könne/Ihr Weg gehe direkt nach Holland, wo sie sich mit Hans sofort trauen lassen werde. Es wurde festgestellt, daß Nodericks 10.000 Kronen mitgenommen hat, daß. sie ihren' und ihrer Schwester P e l zma n t e t, feie: bei eitlem Verwandten in Obhut waren, unter dem Borwandabgeholt hat, die Mäntel müßten zum Kürschner, kommen. Die Mäntel sind je 300.0.00 Kronen wert, lind ihren eigenen hatRodoricke noch am gleichen/Tage einem Kürschner rir. der ^eppolllftadt um 100.000 Krpnen verkauft, offenbar,, um Döderlcjn Geld für die.''Reise zu bjeteil. Ferner wurde festgestellt, daß der Hochstapler Wre«er Morze»zevkrnt- Mitteiluuge« ans dem Publikum. Erstklassige Preis». Oiöaster and bester Käufer Wiens Brillanten, Perlen Juwelen, Weltfirma Rabinowitscli, Juwelier «AHLERSTRASSE S II., HOLLAH »STRASSE 3, nur Kr. 3 (frBharo Maxlmilianstr.) Tel. 8541 (frühere Slophaniestrasse) Im eigenen Hause Haltestelle Opernring, Zag. Kärntnerstr. Tel.4546 Sameisg gesehlessen. 5449 Man achte anf Strastenuhr und auf Haut Nr. 3 Streng rituell! HOTEL RESTAURANT BMSCMK Vorzfigliche polnisch-ungarische Küche Weinun<J Bierspezialitäten «1 Wien, II«, Grosse Schifigasse 3 881 'in gestricktes wollenes Kleid, Wiener Fabrikat, 5000 Kronen ULBERT SftATZBER, I. Bezirk, Kohlmesserg-asse Er* 9 fitaciiisliscfie laitamrale für Oesterreicii veranstaltet Mittwoch den 5. Oktober 1921, 1J27 Uhr abends, im Festsaale des Hotel Continental, Wien, II., Taborstrasse 4, eine grosse Referenten: Herr Dr. 8. Rappaport über »Unsere Aufgabe nach dem XII. Zionistenkongress«; Herr David Jellin Präs, des Waad Haleumi Jerusalem) über »Die ‘*| Lage in Erez Israel«. Der Delegierte des Misracbi, Herr L. Weissberg, wird über den Kongress berichten. Ö2tt Men, MLüuet In Hessen! mrS REFORMHOSEN ans Flor, Wolle und Seide ' „STRUBPFBar' SVH., Kirchengasse Nr. 12 (Ecke Lindengasse) 530 a Fernruf 35238 ::.ssunter dem Nanren D'r. Hans Joachim Döderlein am' 26. v. M. im Hotel Austria ein Zimmer genommenhat und ant 27. v. M. angeblich nach München ab gereist ist. Die Vermißte war an dein Dag ziveimal im Hotel. Es unterliegt keinem Zweifel, daß der angebliche . Gynäkologe Professor Död>erlein ein Hochstapler ist; dennanf eine Anfrage an die Münchner Universität traf die Antwort ein: „Ein .Professor Dr. Hans Döderlein hat der Universität München nicht augehört." Verhaftung jngsflawischer Kommsrnisten. * Der Polizeidirektion ist bekannt gcwor^.n, daß die Bautneisterswitwe Maltvine ßim b ox in ihrem Hanse, 19. Brzirk, Arbesbachgasse 23, seit längerer Zeit fremdländische Anhänger der kommunistischen Bewegung beherberge, 'ohne dieselben polizeilich zu melden. Bei einer am 4. b. M. in diesem Hause vorgenommeuen Nachschau wurden dort selbst als Mieter die jugoslawischen' SiaatsaugehörigLN Jlia Milkic und 'Sima M a r ko v i c angetroffen, die beide nach eigesiLr Angabe vor einiger Zeit aus Rußland, tv-oselbst sie am Kongreß der Dritten Jirternationale teilgenonunen hatten, hier emgetrosfen sind. Im ^Besitze des Milkic, der übrigens auch nach seiner Angabe und nach mrderweitigen Juformationen N!itg?ied des Exekutivkomitees der Dritten Internationale in Moskau war, wurden unter auberem bedeutende .Geldbeträge in fremder' Währung, nach d<an gegenwärtigen österreichischen Kurse im Betrage von insgesamt '100 Millionen Kronen, vorgefunden. Markovic hatte gleichfalls euren Barbesitz in* fremder Valuta in der Höhe von aimähernd einer Milliotr Kvoneu. Alle. Anzeichen sprechen dafür, daß das Geld aus Moskau stammt. Die Amtshandlung wurde eingeleitet, insbesondere die FinaHrzbehörde in Kenntnis gesetzt. * IWeite Durchführungsverordnanq zum PreisstaffelMrgsgejetz. Nach einer morgen zur Verlautbarung ge-- langenden Berordmmg des Bundesministrvmnls für Finanzen wird' dre Einteilung der Verbraucher in die drei Gruppen de§ PreisftäffelunaSaesktzeS für die Staffelung der Bwt- und Mehlpreüe mit 2. Oktober wirksam. Die Aufzahlung, die die Dienstg e b e x von diesem Ze'tpunlt an gemäß tz 5 des Gesetzes für die bei ihnen in Dienst (Lohn) st e h e n d e » P. e r s o n e u ohne UN erschie' des. Einkommens und des Familienstandes der Dienstnehmer zu rntrichlrn haben, wird bU auf weitetts mit K FiO für jeden Dimstnehmer und für die Woche sestgeseßt. Gvsp.ru \- cie Aus ah'.uug für je einen Morat vorg''chri.ven und eingeyabru i utirb ter ^'e!rag mit K 218 fiuj'.den Dienstnehmer mio ',ür den Monat 'vestimmt. 5; OktoM IE) MWx, * Der Semmeltag de» N« Sammeltag für die Wiener Freiwillige RettnngSgeseNchaft »«che der 22. d. M. bestimmt. Dringend gewarnt sei die BevLllrnMA vor dem Mißbrauch bei der Ha«Ssamml»ng. Scho» jetzt «erd« in einzelnen Bezilken Sammelböge» von den HanSbrsorgechi verteilt. Die Wiener Freiwillige RettmegVgesellschast «acht mm merksam, daß sie mit diesen Sammlnnge» gar nichts m te» .^aß, — Fräulein Hermine Wittgenstein hat d« Wiener FrenvilWv RettnngSgesellschast einen Betrag von einer halb« Millvm Kronen gespendet. Das Aktionskomitee hat in seiner letzte»! Sitzung beschlossen, künftighin die MitgliedsbeitrLgr i» folgender Weise zu bemessen: Unterstützende Mitglieder zahlen K 50; beitragende Mitglieder K 200, Gönner K,1000, Förderer CKfcQOfi »vd Stifter K 20.000. * Die Wahlen in die Prager jüdische Lknttn»- gemeinde finden am 30. d. M. statt. Die Wahlvrdnvng hat nach dem Umsturz eine Demokratisierung erfahre«, so daß a«L Frauen an. den Wahlen terlnehmen werdm. Der Wahlkampf wird vorausficktlich sehr heftig sein, da stch nicht weniger als fünf Parteien hieran beteiligen. Die Zionisten habe» bereits ihre« Wahlaufruf erlaßen. * Internationale Konferenz über Matze and Gewichte. In Paris finde« feit emer Woche die Beratungen der internationalen Konferenz über Maße und Gewichte statt, an der auch Vertreter Deutschlands teilnehmen. Präsident Millerand empfieng eine Abordnung im Elysee und führte in seinen Brgrüßungswortm aus, daß er hosse, die Verhandlungen werden dazu führen, d>e notwendige Znsammenarbeit der Welt auf dem Gebiete der Kulturfraoen zu fördern. Die letzte internationale Konferenz unter Teilnahme Deutschlands fand im Jahre 1913 fia t. * DruMehleLherichtigung. In der Nummer vom 2. d. M. haben fick einige störende Druckfehler eingeschüchen. So soll eil in dem Anfiatz über Eugen D ü h r i « ß auf Seite 8 Zeile 16, statt Helin Goltzens richtig heißen: H e l m h o l tz e n S. In dem Züricher Bericht über „Schule und Sabbat in der S ch w e i z", Seite 12, soll in Zeile 29 nicht von der ..Mehrheit der Kommunisten", sondern von einer Mehrheit der ■ Kommission die Rede sein. * Gine SLrrrmkataftrophe. Ein fmchtbarer Sturm hat , in Kar ada gewütet. In Ontano und Quebec^vurden viele Häuser abgrdcckt. Bäume entwurzelt, Telephon- und Telegraphenleitunge« zerstört. Eine Anzahl Menschen hat Verletzungen erlUten. * Elandes neueste Erfindung. Der Pariser Akademie der Wiffenschaften ist eine Erfindung deS französi'chen Gelehrten Claude unterbreitet worden, die eine rasche und vsrteilhafir Erzeugung von Wasserstoff für die Ammoniaksynthefe ermöglicht. Die stündliche Wasserstofferzeügung erreicht 220 Kubilmeter. Die Kosten des Verfahrens werdeü durch die gleichzeitige Gewmunug von Kohlensäure wetlgemacht. ' . * Die jüdische Tischgesellschaft Alserstnatze «nd Amgeburrz hält heute abends um 8 Uhr >m Weißen Saal des R'.edhofes rhrc allwöchentliche Z n s a m m e n k n n f t a b. Gäste erbeten. * Rückreise Dr. Glogaus «ach Amerika. Der deb ckannte Nc«--Z)erker Arzt Dr. Otto G l o g a n, der in Amerika io segensreich für Wien gewirkt hat, hat fich. nachdem er mehrere Monaie iu Wien geweilt hat, wieder nach Amerika begeben. * Wetterbericht. Das Wetter hat fich in ganz Oesterreich v rschlechterl. Heute war es vorwiearnd trübe, dabei sehr warm. Nachmittags begann es in Wien zu regnen. Voraussage: Unficheces Wetter, wahrscheinlich meistens trübe, zu Nlederfchlagen geneigt, fvätw Temvcraturrückgang. * Lernt Dir Sprachen de- Ostens «nd deS Balkan»! 25’T eine dieser Svrachen lernen will, versäume eS nicht, fich noch bis 8 d. M. (täglich von 6 bis 7 Uhr abends) bei der Direktion der staatlichen Lehranstalt für orientalische Sprachen (VH.. Kandlgaffe Nr. 39. Negierungsrat Dr. Friedrich 8 a d e k, Fernsprecher 3614?) zu meldeu. an der die Sprachen: Albanrsch, Ä r a b i s ch. Bulgarisch, Neugriechisch, Persisch, Rumänisch. Russisch, Serbokroatisch, Spanisch und Türkisch gelehrt werden. .Oesteireicher erlegen für das ganze Jahr einen Betrag von X ISK! brr wöchentlich vierstündigem Unterricht. * Urania. Heute, Mittwoch, 5 Uhr, (Großer Saal): SbackletonS Südpol-Expedetion — V-6 Uhr (Kleiner Saal) Unwersilätsprofessor Dr. Emil Schwarz: DaS chemische Uhrwcrk im menschlichen Organismus, IV. — (KurSsaal) Negiernng-ZTat Profeffor Eduard Scholz: . Phhsikalische Geologie. I. — V--6 Uhr (Klubsaal) Gesangspädagogi» Gisela K r ü ck l: Volkstümliche Vorträge über Gesangstechnik, l. — -V?8 Uhr (Großer Saal) Dr. Josef B e r g a « e r: Theaternnd Volkslieder aus dem alte« Wien. — Uhr (Kleiner Saal) Universitätsprofessor Dr. Alexander P i l o z: Hypnose, Telepathie und anderere okkulte Erscheinungen. — V-6 Uhr (KurSiaal) Dr. Hans Kapper: Willensfreiheit oder kansalrS Geschehen im Lichte der Lehre Artur Schovenhauers,,IV. — Y*8 Uhr (Klubsaal) Konzert'ängcrin H o y: Hugo Woöf-Abenb. * ®sä Wiener Bankdieb in Graz verhaftet. Gestern abends wurde hier der Dreb, der bei der Wiener Bank-und Kommissisnssirma Lustig & Co. 450 Aktien der Kroatischen Wkomptebank entwendet bat. verhaftet, als rr versuchte, die Aktien, die einen Wert von 2V» Millionen Kronen haben, bei der hiesigen Bankfirma Frankl um ne 180.000 zu veräußern. Der Dieb heißt Joses Streb otnik. . * Me Balntenhsndler vsr dev Börse In den letzten Tagftt wurden m der Umgebung der Börse 1b Personen wegen Verdachtes des unbefugten Valutenhandels angehalten. bei welchen insgesamt 685.850 österreichische Kronen, 202.700 polnische Mark, 1380 tschecho-slowakifche Kronen und 266 Lei vvrgckunden wurden. ’ Unter den Ungehaltenen waren acht Polen, ein Russe nnd sechs Angehörige der Republick Oesterreich. Die Angehalrene« wurden/ der. Financhehvrde zur weiteren Amtshandlung überstellt. Gegen : Mc ausländischen Staatsangehörigen wurde außerdem d»§ mV: schaffungsv erfahren ringeleitet. * Berhastete Eiabrechev. Am 25. September wnrden die Bureaulokalitäten des Kaufmannes Dr. Ernst F u ch s. l„ Faureuzerberg 4, üach'mittags erbrochen. Gestohlen wurden Wertsachen im Betrage von 100.000 Kronen. Kriminalbeamte haben als Täter nunmehr den 31jährigen Mechaniker Emil K o. w a r ' und den 23iähiigen Comploirrsten Franz M a ch, H., Engertstraße Sil. wohnhaft, verharret. Sie wnrden auch überwiesen. im Hause IX., Türkenfiraße 33, am 21. September einen Bodeneinbruch mit dl 100.000 Schaden verübt zu haben und wurden dem Laudesgcricht erngeliefert. Die Beute wurde fast ganz zustandegebracht. * Der Weg durchs Fenster. Güstern abends zwischen 6 und 7 Uhr streg eiu Gauner durch ein offenes Fenster in die ebenerdige Wohnung des Moritz Gründling e r. UL, Eß» tarn gaffe 10, und stahl einen Winterrock, einen Ulster und eine Damenjacke im Werte von K 50.000. r Bereinsnachrichten.' E f p vr a n t-d - D v l k S ö il d wn g S für» e v";ftv staltet der Tspcranrovere'tt Jinrularc,. Erössurma DonuerSias den ß. d.' M.. '/,7 Uhr abends, VIII., Zrltgasse 7, Müdcht». ^'iraerWrle. ' /' »