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Wiener Morgenzeitung · 1921-10-05 · Heft 965 (5.10.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 965 (5.10.1921)
Date
1921-10-05
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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rwsm, wfliüü$ E .vm KHim, fifattffiettte, Rat Ra pp «Port, eröffnet, welcher auf die Schwierigkeiten des jüdischen Kausmannstandes lin Polen und die Gegensätze zwischen der jüdischen iunb polnischen Kaufmannschaft sowie die Notwendigkeit einer starken Organisation der jüdischen Kauflrute in ganz Polen hinwies. Ueber die Fragen des polnischen Handels mit Rußland und die jüdische Kaufmannschaft referierte der Obmann der Warschauer jüdischen Kaufmannsvereinigung, Herr Trusker. Er wies darauf hin, baß die fortwährenden Versuche, die jüdischen Kaufleute zu verdrängen, den polnischen Staat schwächen und schädigen. Die Juden haben stets Rußland mit Ware versorgt und den jüdischen Reisenden war es zu verdanken, daß die Waren aus Polen bis in die entferntesten Winkel von Rußland drangen. Seit dem.Jahre 1912, da der an tijüdische Boykott Ln Polen betzann, steht der Konkurrenzkampf zwischen jüdischen und polnische« Kaufleüten in Rußland auf der Tagesordnung. Die Juden aber haben den Handel Polens nach Rußland organisiert und sie haben das Dolle Recht, sich auch jetzt an diesem Handel zu beteiligen. In der Frage wurden folgende Resolutionen angenommen: i ' k. Die Konferenz verlangt, daß der freie Handel fcüuf alle Gebiete des wirtschaftlichen Verkehrs austz^ehnt werde. Sollte der Staat genötigt werden, zeitweilig wirtschaftliche Beschränkungen einzuführen, so soll - die Bewirtschaftung der einzelnen Handelsartikel fachmännischen KauftnannsorganlsaLiorren übergeben werden.! 2. Die Konferenz fordert von der Regierung gerechte Behairdlung der Mischen Kaufmannschaft in allen wirtschaftlichen Aktionen als vollwertigen Faktor im Wirtschaftsleben. 3. Bei der Vorbereitung von Gesetzentwürfen, welche sich auf den Handel beziehen, sollen fachmännische KaufmannsorganisaLionen beigezogen werden. 4. Die Konferenz stellt fest, daß die Propaganda für den wirtschaftlichen Boykott der Juden mit dem Strafgesetz in Konflikt steht; in seinen Folgen untergräbt und schwächt er die gesamte wirtschaftliche Organisation. Daher wird die Regierung aufgesordert, im Interesse des Staates den Boykott energisch zu bekämpfen. 5. Die Konferenz fordert die Herausgabe einer Novelle zum Gesetz über die Sonntagsruhe, in welcher die gerechten jüdischen Forderungen, die auch im Interesse des Staates liegen, berücksichtigt werden. 6. Die Negierung und die Kaufmannsorganisationen werden aufgesordert, die Fachschulen für Handel zu fördern. 7. Die Regierung wird aufgesordert, den Kauf mannsstand in der Kreditpolitik, besonders in dev Aktion für den wirtschaftlichen Wiederaufbau allen anderen Wirtschaftszweigen gleichzusetzen. 8. Der Zentralverband der jüdischen Kaufleute wird aufgefordert, eine Bank für die Mische Kaufmannschaft zu gründen. Ferner behandelte der Kongreß Steuerfragen und faßte eine Reihe von diesbezüglichen Nesolutioüen, die dem Finanzministerium vorgelegt werden. Schließlich wurden noch folgende Resolutionen einstimmig beschlossen: In Anbetracht dessen, haß in den Handelsbeziehungen zwischen Polen und Rußland die jüdische Kaufmannschaft eine große Rolle - gespielt hat,. wendet sich! die Konferenz an die maßgebenden Regierungskreise mit der kategorischen Forderung, daß di: jetzt begonnenen Handelsbeziehungen mit Rußlan d nicht imt Privivllegien für Konsortien oder besondere Kausmannstzruppen verbunden sein sollen. Am 29. v. M. wurden die Beratungen der Konferenz beendet; an sie schloß sich eine korporative Besichtigung der Lemberger Messe durch die Kongreßteilnehmer. BANKHAUS D. Chyriacos t.i. 12584 Wien, I.. Kohlmarkt 4 ™ «■»* DurokfiihriMo aller bankmlulcen Trarnkttonen Im ix« and Ausland« Da» italiraische Kapital — Herr der Südbah«. ,L'Epoea", Rom, berichtet, wie die Lage entstanden ist, aus der heraus die erreich ische Südbahngesellschaft in ihrer letzten Versammlung Italiener irr den Verwaltnngsrat gövählt hat und sagt unter anderem: In den Monaten, die auf die österreichische Waffenstveckung vom 4. November folgten, liefen Hunderte von Millionen österreichischer Kronen aus den eroberten und okkupierten Gebieten in den Händen der italienischen Regierung zusammen. Es war das lelui Reichtum: Die entwertete Krone war schon damals nicht viel mehr als Papier. Der damalige Schatzminister Stringher hatte den guten Einfall, statt diese wertlosen Kronen in den Staatskassen aufzuhäufen, sie zu verwenden und dort arbeiten zu lassen, wv ihr Wert noch nicht ganz hinfällig war. Und heimlich, im Verborgenen, begann der italienische Minister durch fremde Hände mit jenen Kronen Südbahnaktien kaufen zu lassen, die damals ihren tiefsten Kursstand erreicht hatten. Binnen kurzem waren die erworbenen Aktien in italienischem Besitz konzentriert, indes ihr Aufkauf eine erhebliche Kurssteigerung hervorgerufen hatte. So gelangte Italien zur Mehrheit der Stimmen der Aktionäre, und die Mvrgenzettvng Bank- und KommfesionsStaus S. LEWKOW & Co, Zentrale: Wie», Nofgartengasse \ Ecke Operngasse, vls-ät-vfa der Staatsoper Filiale: Wie«, l, Kärntnarrlng Nr. 3 Kulanteste Besorgung aller Börsentransaktionen Tel. Mr. 4729, 285/VI m* Tel-Adr.: LEWKÖWCO Wahl von italienischen VerwaltungSrätm ist nur die natürliche Folge dieses Verhältnisses. Damit die Südbahn gut funktioniert, ist nun zunächst eine klare Verständigung zwischen Italien und Jugvsl awien nötig. Die Finanzlage der Südbahn ist ja zurzeit passiv. Allein der Obligationendienst erfordert eine jährliche Last von 60 Millionen bis 1969 und erlischt ganz erst im Jahre 1966. Zum Glück setzt die Konvention keine Zahlung in Gold fest, sondern in Schecks Ms Paris, so daß es sich beim jetzigen Kurs um Zahlungen von 100 Millionen Lire jährlich handelt. Don diesen^ '100 Millionen hätte Italien ohnehin 22 — und zwar in Gold — zu zahlen in Befolgung des Vertrages von 1866, als Ablösung für jenen Teil des Schienennetzes der Südbahn, der sich zur Zeit der österreichischen "Herrschaft nach- Venezieir erstreckte' und auch die Lombardei berührte. ' Prwatverkehr. Der T efstrnd' unserer Krone in Zürich führte im gestrigen Privaiverlehr zu Erhöhungen einze'ner Effektensaktungen, doch waren die Umsätze, welche von Bureau zu Burean getaugt winden, gam germg'ligig. Man tax erte : Oeste rreichis che Kredit K ' 0)0, 8 8 n. b e r 6'a n f HL 9000, Anglob ö n I K f>K)0 und Südbahn-Priorilaten K 5150. — Von den kremo n Zahlungsmitteln waren D 0 l l a i n o i e n K 270», M a r knoten K 21 50 und polnrscheMark K 40. Erhöhung dev GoldngloS in Kentfchlnnd. We da? Wolss'ch.' Bure u von zuständiger Seite erfährt, nrr> das Gowagio von b sbcr 9t,0 Mark nur Wirkung vom *0. d. M. auf 190» Mark erhöht. Teilweise Freigabe der tschecho-slorvakischen A»snnd Einfuhr. Ab 1. Ok.obkr ist versuröweise und widrrnifllch eme Reihe voü Waren iür die Ausfuhr gegen bloßen Anmeldezw mg bei Auslassung der Exvortzuschläye fieiocgclicrt worden, und zwar: Zollt aiv Nr. 1(Kolow.slwarM; 2 Gewürz). 3 Südfrüchte). 10 <D cchsl'rclMatermlienL aüsrnwnm.en Zellnloch. 18 lM.d kam:nimm..tenal). 22 /Baumwolle und.. Baumwollwaren), 23> (FlachZ, Hanf, Jute und Wären da.ans. aus-' genommen Leinengarn). 24;Wolle und, Woll waren), *2.5 (Seide «nd Seiden waren!. 26 (KonAton).'37 (Bürsten- und Sieb" wäre,?). 23 (Sriohgestecht^, 89,(Pavftr-7ünd Pavierwaren, ausgenommen Papiermasse. 30-(Kauischrrk und ''Kautschukmaren). 3l (WachSlnnwind), 32 'Leder und Lederwaren), 33 (Pelzkonfekl'v"), 31 Holzmaren). 35 (Glas und Glaswaien, ausgenommen Glasmasse, Gasstangen und Gablonzer Wären). 36-(Steinwaren, a>'sg'nommm Zemem). 37 (Töpferwaren. anSaenommen Z"gel und Porzellan). 38 (Eisen und Ei'enwaren. ausgenommen Roheisen, 39 (un dle Metall? una Met.rllwarm. ausgenommen Gablonzer Waren). 40 (Maschw'N. ausgenommen al e T'xil- Maschinen). 41 (eleg isch-- Mascluncn). 4' (Fuhrw rie), -.4 We kz«uge), 46 (chniirsche Stoffe und P.omNe) 48 (Sei en nud K rzrn), 50 Litc'.atm- und Kunstwerke! : die letzten drei mit Ausnahmen. Auch lür die Einfuhr werden einige Waren generell freigege-en. vornebml'ch Lebensmittel sowie Roh- und Hilfssiofft für Indnstlie und Landwirtschait Jedoch wird tlir den neuen Zolltarif bereits wieder eine B e r s ch n r i n n g e t n relner Schutzzölle erwogen. Die Ausfuhr von Futt-rmitteln wurde soeben generell verboten. die Einfuhr solcher völlig sreigemchen. Em englisches Syndikat erwirkte An§suhrbew>llignn: tftr fünfzig Waggon- Pflaumen. Das Kontingent/ür Zn -.rmer Gulken wurde auf 100 Waggons monatlich he>abgrfetzt. Akttenoefrllfchast für Frrckerindnftrre. In der kürzl'ch abgehaltenen Schuna des VerwaltnnaSra es wurde die Bilan?, für das abgeläu^ene Gv'chäftsiabr geneinn'gt und beschlossen, der demnächst stattfin-'enden Generalnersammlung vorzwchla.en. nue Dividende von 15% das sind KS 60 per Aktie zur Ausschüttung zu bringen. Der Oberve:walter der Zuckerfabrik Göding l, Herr Hermann Lustig, wurde znm technischen Direktor dieser Fadrck ernanntL Wiedera«f«ahme der deutfch-jugafl^wischer? Ha«. delevertraKSvrrhandlnngen. Aus Berlin wird gemeldet: Wie das ,Berliner Tageblatt" erfährt, sind die Handelsverttags- Verhandlungen zwischen Deutschland »md Jvgoslawie« am S. d. M. wieder aufgenommc« worden. Ginzieh««- der t,'checho-flawahifche»FS«fhrmdertkroneunote«. W'e die ^Tnbuna" mckreilt, wird das Baukumt d S sfinanzmmisteriums die Fünihnndertkronennoten klnzieheu und statt deren in erbödtem Maße Tausender m Umlauf setzen. Sollte an letztrrrn, Mangel em'reten. würdrn die FünchunderOronen. noten neuerlich in Umlauf gesetzt werden. Die Fusto« Lkoda-Nuston. Aus Prag wird uns berichtet: Die Oeneralversawmlungtn beider Gesettschastrn, welche zwecks Genehmigung der Vereinbarung über die Fusion einbkrufm »vurde«. haben in, Prag siattgcfundm. Zn der Genera!- vnsammlurg der Bere!Mgt'n Maichinenfabrilen wurden 167.725, Aktien devomert. Für die Generalversammlung der Skoda-Wrrke wurden 299 897 Aktien drvonrrrt. Es wurde der Beschluß auf Erhöhung,deS Altienkapitals zu einem geeignete» Zeitpunkt um weitere K6 80, 00.000 aus 2v 0,000,000 gefaßt. rschecho-slo«nhisch'P»l«rfche Gisenv«h«veekehre- «erhanvlUNrren. Aus K o s ch i c e wird «cntctoct. daß anfangs Oktober in Krakau Verhandlungen zwischen der^tschecho-slowakischen und volnisänn Sla->isbah»vrrwaltung staitsinden werden. Die Beratnngen werde« einen rein technischen Cha: alter vaben. In erster Reihe wird die W «g g o n f r a g e durchbcraten werden. Auch die Rrgelnrig deaegrnse>tigen GrenzverkebrS soll endgültig erlolgen. Zu der Konlerenz werden einige bcrvorr rgende Persönlichkeiten aus den Industriellen- und Handelskreiirn herangezoge« werden. «ohr«ckerPreis i« Deutschka«d. Wie die ^Frankfurter Zeitung" meldet, bat die Zuckerwlrtschastsstelle den Grundpreis für Rohzucker ab Magdebura. auf 350 Mark per Meterzentner 'estgesetz!. Dreser PrerS versteht sich einschließlich der bisherigen B:rbranchSadpabesätze, doch wird eine demnLchstrge Erhöhung' dreier Steuersätze erwartet. 6. Oktober 1921 Sette V -- . . Die Ind»strieko«s«re»,. Laut Verständigung bes vmrdt»- mrnlsteriums für soziale Venvaltung »erden die sür Frritaade« T. und Samstag den 8. d. M. anderanmte« Beratmrge« <mk Mittwoch de« 12. und Donnerstag ditt 13. tz. M. v e r s ch o V e « und beginnen am ersten Tage um 10 tthr VStmittagS t» Zstddustriehaus, Wien, Hl., Schwarzenbergplatz 4. Die Lage i« Litauen. AuS Kowno »ird gemeldet, baß «ach den letzten Angabe« die Ausfuhr m Litauen die Einfuhr öb^isteigt. Den ausgeführten Ware« im Betr«ge von 500 Millionen Ostmark stehen n«r für 400 Millionen Einfuhrwaren gegenüber. Die Getreideernte ist dort in diefttt Jahre über de« Durchschnitt geraten. Gut ist auch die F l a ch s e r «t e. Dagegen steckt die Waldv er»ert««a «och in den Anfänge». Dies ist einerseits bedingt durch die Nationalisteinng der Wäld«^ andererseits durch die Konkmren, der Wilnaer Holzindustrie. Die Regierung Zieligowski übergibt die Staatswälder zu den billigste« Preisen de« Wlnaer Industrielles, die daS Hol, nach Danzig «nd vo« dort nach England ausführen. Die meiste» Wmen werden in Litauen aus Deutschland eingeikhit, und zwar 70*L. Die litauischen Kanflente haben aus der Ausstellung in KömgSberg bedeutende Einkäufe gemacht. Die Wiederherstellung der litauischen Industrie ist znm größten Teil zurückgekehrten ehemaligen AnSwanderein nach Amerika zu verdauen; diese haben hier ietzt bereits v-e!e Aktie'g.sellschasten und Konsumvereine gegründet. Eine amerikaui'ch-litaniscke Aktiengesellschaft har unter anderem die Luftvrrbmdnng zwischen Kowno und Königsberg organisiert. St. Marx. Der oestrige Auftrieb belief sich auf 8601 Stück inländisches. 129 Stück nngarisches und 30 Sr lick rumänüches. zusammen 3760 Stück Schlachtvieh, worunter siel' 2483 Stück Mast- und 1277 Stück Bkinlvieh besannen. Galtuna nach waren 1714 Ochsen, 565 Stiere unk 1481 Kühe. Angemeldet wurden 380 Stück, von denen ern Groütnl noch Markibeginn einlangre. Außer Markt wurden 515 S iick bezogen. Die steigende Bewegung macht kontinuierlich weitere Fortschritte, da d»e. Einkaufspreise in den. ProduktionSglbi ten von Woche zu Woche m die Hohe gehen. Auf dem gestrigen Mark», der gleich stark beschickt war wie in der Bo-.- woche, sind Primawrten Ochsen um kl t b bis 20 «nd alle anderen Qualüäten wie auch Stiere und Kühe um K 20 bis 30 per Kiloaramm im B"isc gestiegen. Es notierten: Ocbsen.. Prima K 170 &!§ 190. <8rv in bis 8 200, Sekunda L 150 b s 168. Tertia X 130 d>s 14 Stiere je nach Qualität L. 12.'> bis 170. Kühe K 125 bis 175. Beinlvich 8l 84 b's 125 per Kilogramm^ Lebendgewicht. — B o r st e n v ' e b m a r k t. Rack, den bisher. voil eg--nden Ausladungen und Anwe'dnngen dürfte sich der G>- lamtaaflrieb bloß ans 3''0 Stück Schweine belaufen, so daß eme weitere naml ailc Preisste^eiung statifinden wird. Dorftenviehmarkt St..Marx. Der gestrige Auftrieb befiel sich auf 142 Fleisch- und 92 Feitlchweine, zusammen. . 234 Stück. Ter ranz uuzureickvnde Auftrieb wurdbald nach'^' Mar'tbeginn rglch realisiert. Fettschweine sind gegen die Vorwoche; um K 150 bis 155 per Kilogramm im Prene geüiegcn. waS auf' den hohen Leikurs — die Schweine waren rumänischer Plovenienz-.-/ — nne>.?en niedrigen Kronensiand zurückmführen ist. Fleisch^, schweme haben sich gleichfalls m der Notiz erhöht. Es notierten: / Fcttsckwe-ne k 580 bis 595, Jnngschweme 375 bis 420 per ' Kilogramm Lebendgewicht. — P f e r d e m a r k t. Dem gestrigen Markte wurden 37 Schlächter- und 615 Gebrauchsriserde zupeführt. . Bei i ithigem Verkehr zahlte myn : Zugpferde leichte 35.000 bis.- K 45:00, schwere K 130.000 bis K 175.000, Kutschpferde ' K 65000 bi§ SO.O.O: Pferde für Schlachtzwecke K'70 bis K HO per Kilogramm Lebendgewicht. B»dapefter BNrse. Budapests 4. Oktober. Infolge des verspätete« Eintreffender Züricher Kronmnoti-rung war dir Haltnna zu Beginn unsicher und eßkomptierte die gestrige Rotz von 0 77V,., Jnsolgedes'en trat auf allen kkmsatzgeblklen e ne Befestigung rin. wobei die Umsätze zumtich lebbalt waren. Trotz der jüdische» Feiertage lagen zahlreiche Verkau's- und Kaufauftröae vor. In der Kuliffe wä^en namenik'ch Nium- und Salgo-Akiien gesucht, wahrend gcgrn Schluß Urikanyi-Akticn kür iralreuiiche-Rechnung aus dim Morde grnonmrcn wurden. Aus dem Lo'almarkte waren Lrptak- und Ganz-Danubius-Akt-en gefragt, wobei letztere den Kurs von 80.!,00 erre chien. Bon Kohlrnpapieren waren Berg und Hüttecknnd Beoczine-Aktien leger umgeietzt bei Kurssteigerungen von K 50 bis K ICO. Bon Holiwruen. die durchschnittlich 200 gewanuen. standen LandeSholr- und Raschitzer-Aktien im Vorderg'unde des Interesses. Auf dem Balutenmarkt war das Geschält still, doch winden Mark, Eokols und 'Dollar gesucht. Die Nachbörse war unverändcrt. Präge« Börse. Wr«ig, 4. Oktober. In Anbetracht, daß heute in Men kein Börscnvcrlchr'staltsand und infolge der. jüdischen Feiertage war die Betc>lign>ig an der beutigm Börse nur gering. Die Kur e bewegten sich zumeist auf dem gestrigen Schlußnweau. Gegen Schluß tig! zwar eine Befestigung em, doch kam eS zu lnnem lebhaftem Verkehr. Feldsclmh & Go. Bank- und Kommissionshaus Wien, £., Maria Theresienstrasse Nr. 18 (Ecke BörseRtsse) Telephon 17*9-43 4009 Kulanteste Durchführung aller börsemässigen Transaktionen Wie DevisenSmrfe. Berk«, 4. .Oktober. (Dcvisenkurse-l Ären alles —(—.—), Wien abgrüempelt 7.53 (7.58V Prag 129.60 (129 60V Budapest 17.48 17.98. Berlin» 4- Oktobrr (Kur'r der Deviseuzentrale.) Roten- D -''ü> 153 10 l 12725.:, 'kffnnd 461,50 '474.7,V Italienische 474.5') (505.25), Bolii'sche 2.20 (2.10), Tschechoslowakische 128.96 >1.-9.—', Alte Oetzerreichische —(-.--1 Oesterr. gestempelte 5.15 (5 45). Pvag, 4. Oktober. .Kurse der Devn'emerrtrole.' Berlin 76.75 (77.-), Zürich 1673.50 >1678.50, B^gra. 158.75 (160.25), Bukarest 6ss- 84 25 Wien 3 25 (8 47V„ Warslliau 1.30 1.10. Agram 39.47V8 39 97'/,). Budapest 18.22V« (13.55), Jugoslawiiche Roten 154.75 (156.25». Zürich» 4 Oktober. (Devisenkurse. — Mitgeteilt von der Schweizerischen.Kreditanstalt.) Berlin 4 62 (4 50; Holland 18425 (184.25 . Rew-Borl 574.- (576.— .. x«ot,>.0n 21.45 '2146. *B.ur 40.75 (40.55V Mailand 2280 22.75. Brüssel 4050 (40.30, Kovmbager 104.— (102.25), Stockholm 128.50 128.75, Christianir 70.60 (70.76), Madrid 74.75 75.59), Buenos-Aires 185.- 185.—), Prag 6,— 6.10. Agram 350 (2.50). Budo^ef 0.80 \0.ö0. Bukarest 4.90 5.10), Warichau —.08 (-.08) iihen Geld —.82 ,—.35, Wien Ware —. -- (—.—), österr. ßcil Kronen Geld 24.— (26.—), österr. gest. Krone« W«e —

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