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Wiener Morgenzeitung · 1921-10-05 · Heft 965 (5.10.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 965 (5.10.1921)
Date
1921-10-05
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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» t Politische Die jüdische Schulfrage in der Bukowina. Do» ««serem Bukarest er Korrespo«de»te«. Zwei volle Fahre hat die jüdische Bevölkerung der Bukowina um die nationale Schule gekämpft. In Wort und Schrift wurde gegen alle Ltomanisi?rungsversuche der Regierung Stellung genommen. Zwei Jahre lang schacherte man mit der Schulbehörde und suchte ihr zumindest etwas von den vielen Forderungen abzuringen. Nach einer von der Regierung einberusenen Enquete in der Schulfrage einigte man sich auf ein Schulprogramm, das die Juden zwar nicht befriedigte, allein noch immer eine Tür zur weiteren Verständigung offen ließ. In den Volksschulen war ein Utraquismus vorgesehen, im Gymnasium sollte bloß Hebräisch oder Jüdisch als obligater Gegenstand unterrichtet werden. Die vereinigten jüdisch-bürgerlichen und sozialistischen Parieren nahmen diesen Vorschlag der Regierung unter Protest au. Einige Tage vor Schulbeginn langte ein neuer Erlaß, betreffend die Volksschule, brrab. Dieser verfügte: 1. Die erste Klasse der jüdischen Volksschulen wird vollständig romanisiert, jedoch wird Hebräisch oder Jüdisch als Gegenstand „nach freier Wahl" der Eltern unterrichtet werden, wenn geprüfte Lehrer für diese Gegenstände vorhanden sein» sollten. 2. Beim Unterricht darf sich der Lehrer unter keinen Umständen der deutschen Sprache bedienen, also auch dann nicht, wenn irgendein Begriff verständlicher gemacht werden soll. 3. Bei der Einschreibung muß ein rumänisch-ualionaler Lehrer zugegen sein. 4. Es dürfen nur solche Lehrbücher verwendet werden, die von Bukarest approbiert sind. 5. In den höheren Klassen bleibt die bisherige Unterrichtssprache (also Deutsch), doch wird dort, wo sich 20 Kinder für die rumänische Unterrichtssprache anmelden, eine rumänische Klasse eröffnet. 6. Die ersten Klassen werden dem rumänischen Bezirksschulinsp'ktor unterstellt. 7. Jüdische Kinder dürfen in eint andere Mrnoritätenschule nicht ausgenommen werden, hingegen dürfen jüdische Kinder rumänisch-nationale Volksschulen besuchen. Dieser Erlaß macht den ganzen Kampf um die na ionale Schule illusorisch. Sogar der Unterricht des Hebräischen oder Jüdischen bedeutet nichts, wenn man bedenkt, daß wir keine Prüfungskommission für Hebräisch oder Jüdisch haben. Im Gymnasium gestaltet sich die Lage noch schwieriger. Die erste und die fünfte Klasse werden schon in diesem Schuljahr vollständig romanisiert werden. Ebenso muß der Geschichts- und Geographieunterricht in allen Klassen der Mittelschule in romanischer Sprache erteilt werden. Es kommt noch hinzu, daß Rumänisch und rumänische Vaterlandskunde von jüdischen Professoren nicht unterrichtet werden darf. Auf diese Weise schuf man einen Modus, der es ermöglichte, jüdische Professoren mit acht bis zehn Dienstjahren ohne Pension ganz einfach als überzählig zu erklären und sie zu entlassen. Ueberdies wurde das jüdische Gymnasium zu einer Versorgungsanstalt für Überzählige Professoren des deutschen Staatsgymnasiums. Es wurden tatsächlich in Czernowitz acht Ahrkräfte entlassen. In der ganzen Provinz werden die Gymnasien fieöeryaft abgeoaut und romanisiert. Diese Maßnahmen der Regierung beziehen sich lediglich aus di; Juden. Alle anderen Minoritäten des Landes, wie di; 16.000 Polen, 60.000 Deutschen und zirka 300,000 Ukrainer haben ratsächlich ihre nationalen Schulen mit ihrer eigenen Muttersprache erhalten. Von eir.er einheitlichen Schulverordnung kann man in Numän.irn überhaupt nicht reden. Die Juden in Beßaraöien waren seit jeher gewohnt, ihre Privatschulen selbst zu erhalten und tun dies bis auf Herr heutigen Tag. Sie verzichten auf jedwede Einmischung der Regierung in ihre Schulverhältnisse, ebenso auf irgendwelche Subventionen. Dasselbe gilt auch von den jüdischen Schulen in Alt-Rumänien. In Siebenbürgen hat der dortige Minister Groza den Juden eine Uebergangszeit von fünf Jahren gewährt, nach welcher sie sich für Hebräisch oder Rumänisch als Unterrichtssprache werden entscheiden können. Am schwersten wurde die Bukowinaer Judenschaft von den willkürlichen Verfügungen der Lokalregierung betroffen. Sie muß der: politischen Rückzug antreten und auf die Staate schulen verzichten, wenn sie ihre Kinder vor einer geistigen Verkrüppelung schützen will und Privatschulen errichten. Dr.M. R. Die Nordgrcnzen Palästinas. In der „Neuen Zücher Zeitung" lesen wir: In den ersten Tagen des September übernahm eine britische Kommission in offizieller Weise die Verwaltung des nördlichsten Bezirkes Palästinas, die Gruppe von Kolonien und Ländereien um Metulla und Ajun herum, nachdem die französische Verwaltung diese als Teile des britisch-jüdischen Palästina anerkannten Striche verlassen hatte. Die Bevölkerung! dieser Gegenden empfing die britische Abordnung begeistert. Die Uebernahme dieses Landstriches entspricht einem langgehegten Wunsch der. jüdischen Kolonisten, die durch die frühere willkürliche Grenzlinie vom Mutterlands getrennt -wrden waren. Die neue Grenzlinie har Palästina H fruchtbaren Böden des Mertsch-Ajun lbih.l. Lion) und aie Quellflüile Hasbani und Dan des Jordans zurückgegeben,' läßt aber iminer noch Land, das zürn historischen. Palästina gehört, jenseits der Grenzlinie liegen. - Die neue Absteckung der Grenze schafft für die britische Regierung in Palästina einernste Lage. Die Gegend um Metulla herum gehört bekanntlich zu den u n sichersten und durch die Räuberbanden aus dem nahen Ostjordanien am meisten gefährdeten Landstrichen. Eine Abteilung der neuen Gendarmerie muß daher dort ihren Standort haben, ebenso eine indische Reiterschwadron. Die beste Art, Metulla und Umgebung wirksam zu schützen und zugleich die Erschließung der fruchtbaren Landschaft des Ajun zu beschleunigen, wirb die sein, möglichst schnell eine Bahnlinie zwischen dieser Kolonie und Nazareth-Tiberias zu bauen, wie sie schon unter den Türken projektiert war. Ein« solche dem Jordan parallel laufende Bahn würde auch' die Ausnützung seiner Wasserkräfte in rationeller Weise ermöglichen. 1 Die Deutschnationalerr. Der Fähnrich a. D. Oltwig v. Hirsch feld, der den ersten Mordanschlag auf Erzberger unteriiahm, wurde bekanntlich vor einiger Zeit aus der Strafhaft wegen gefährdeter Gesundheit beurlaubt. Wie dem „Berliner Tageblatt" aus Wildbad im Schwarztpald mitgeteilt wird, ist er im nahen Calmbach' als Sommerfrischegast, ausgenommen worden, nachdem von einer beutschnationalen Parteistelle aus bei den Parteigenossen auf dem Lande in einem Rundschreiben angefragt worden war, wer bereit sei, ihm ein« kostenlose Sommerfrische zur Kräftigung auf dem Lande zu etntöglichen? Darauf meldete sich der Sägewerksbesitzer Keppler und nahm Hirschfeld bei sich auf, ohne das; Lie Anwesenheit in Calmbach oder Wildbad bekannt geworden wäre. Keppler ist enragiert deutschnativnal. Di« Deutschnationalen werden aber nach wie vor behaupten, daß si« nicht das geringste mit den Attentätern zu tun haben. Wie die Deutfchnationalen Wählerfang betreiben, geht aus' dem folgenden Rundschreiben hervor: „Die Deutsch nationale Volkspariei, Kreisverein .Wehlau, hat beschlossen, zunächst ihren durch die Teuerung bedrängten, bereits eingeschriebenen Parteimitgliedern der Städte Wehlau, Tapiau und Allenburg Kartoffeln und Rvggenmehl zu billigen Preisen zu liefern. Diesbezügliche Anträge sind an die Ortsgruppenvorstände bis 30. September einzureichen. In den Landorten sind diese Anträge an den Kirchspielvorsitzenden zu richten. Preise: Kartoffeln 25 Mark per Zentner, Roggenmehl 1,10 Mark das Pfund. Deutschnationale Volkspartei. Kreisverein Weh lau." Steiger»«se».? o ii 11 d. Zu Frankfurt am Main sprach kürzlich in öffentlichem Wahllokal die Frau eines ArzteS, den deutschnationalen Wahlrettel in der Hand, du Worte: »Sieb, da sitzt ja so'n alter dreckiger Stinkjude!* Gemeint war ein ehrenamtlich bei d'er Wahlorganisation helfender Herr, der leider sich vermaß, aus Grund seiner offenen Ohren einen Bele>dignngsprozeß anzustrengen. Wahrscheinlich dachte er, in einer Stadt, der dank deR Steurrlrast «nd privaten Freizügigkeit ihrer 12*/. jüdischen Mitbürger in vielen Beziehungen auf den ersten Platz gerückt ist, seien dergleichen Aenßerunaen wenig notwendig. In der Tat: obgleich die Dame durch einen Indizienbeweis, wonach rbr nicht der Ausdruck Stinkjude, sondern nur dir Bezeichnung Saujnde geläufig sei. die ganze Aeußerung zu bestreiten versuchte, verurteile sie der weise und gerechte Richter zu — 20 (zwanzig) Mark Geldstrafe, wohingegen dem Klager das Pubiikanonsrecht durch die Zeitungen nicht zugcstandrn wurde. Dreier Vorgang muß die Antisemiten immerhin mit einiger Hoffnung eriiillen; denn da sie meist wohlhabend sind, «erden sie sich b s zu Beginn befferer Zeiten ihrVeignügen gern 20 Emm kosten lasten Großagrarrscher Butterverkanf bringt'S schau w eder ein. Snperlativ. Der „Manchester Guardian" meldet ans Galizien, daß die ukrainischen Soldaten dortselbst »ach alter guter Sitte die Jude» in den Synagoge« zusammenireiben «nd sie, soweit sie nicht schon vor den Türen abgeschoffen werden, samt ihren Gotteshäusern verbrennen. Die Nackricht beantwortet mit überraschender Schnelligkeit die küizl'ch in dieser Zeüschrrft aufgeworfene Frage, wo denn noch der Unterschied von den Scheiterhaufen des Mittelalters sei. Nirgends, «nd recht so! Die Methode ist die menschlichste, denn sie ist ehrlich und von rascher Wirk'amkrit, und sie sei den deutschen Antisemiten dringend zur Nach» ahmung anempsohlen. Wenn denn Schluß gemacht werden soll mit dcm auSerwähltcn Volk, so folgt nur alle diese« Beispiel und arbeitet gründlich, damit es bald zu Ende gehe. Ihr verdient euch einen GotieSlohn damit. Und wenn ihr dann eure heißeste Sehnsucht erfüllen könnt, ihr Deutschen, dann sindet sich vielleicht auch ein mildtätiges dollarisches Konsortium, daß andererseits euch die, von beit österreichrschenBrütnrn schon petitionierten,rum Selbstmord notigen Gifte znrVerfügung stellt... Dam t rS auch mit enck schnell und gründlich zu Ende gehe. Denn bildet euch doch ja nicht ei«, daß die Gesamtheit der Völker euch weniger innig Haffe als ihr bte Juden, und bildet euch erst recht nicht ein. daß der Haß jener in rrgrndeiner Hinsicht nicht mindestenebenso gut oder schlecht z» begründe« und zu begreifen sei als der eure. HanS G l e n k (»Wcltb.Ühm"). Die Regierungsbildung in Deutschland. Verkitt, 4. Oktober. Die gestrige interfraktionelle Besprechung beim Reichskanzler über die Frage der Umbildung des ReichSkabinefts hat noch keine positiven Ergebnisse gehabt. Die Verhandlungen wmden auf Mitle nächster Woche vertagt. 5. ^-riivoer 1v^) Llr. 8vo Inland. Die Banbgesetze angenommen. Der Finanz- und Bubgetausschuß setzte gestern die Be» ratung des Länderbank- und AnglobankgesetzeS ßört. Berichterstatter Dr. Odehnal (christlichsoztal) verliest bas eingekmgte Grgänzungsgutachten der Sachverständigen -um Länderbank- und Anglvbankgesetz. Gr betont, daß nach dem Ergänzungsgntachten bas Bild sich als ganz anders darstelle als seinerzeit nach dem ersten Gutachten. Insbesondere wird in dem Gutachten betont, baß sich als Folge der Valutenentwertung das Defizit der Länb-erbcm? und der Anglobank sehr wesentlich erhöht habe. Weiter wirb cm geführt, daß sich für die Länderbank infolge der Erklärung der Wiener Banken, daß ihre gegenseitigen Börsenengag^ments aus der. Vorkriegszeit nunmehr bereinigt werden müssen ttttb an der Börse nicht mehr prolongiert werden, Lieferungsverpflichtungen in der Höhe von 5,580.000 Franken ergeben, wofür angeblich am 4. d. M. der Kassatag auf den 15. b. M. anberaumt worden war, so baß an diesem Tage diese Schlüsse zu liefern wären, was allerdings der Länderbank einige Schwierigkeiten bereiten dürfte. Schließlich wird in dem Gutachten angeführt, baß brr englische Sequester den Ungarn auch nach Unsicht der. Länderbank geschäftlich unbegrü ndet aus österreichischen Aktiven einen Nachlaß von 183.000 Pfund, bas ist nach dem Kurs vom 1. d. M. 1,735 Milliarden, bewilligt habe, obwohl eine der ersten Budapester Großbanken (die Ungarische Eskompte- und Wechsterbank) bis zn einem Betrag von 60.000 Pfund für die bezügliche Forderung haftet. Somit dürfte zu befürchten sein, daß im Falle des NichtzustarrdekommenS des Gesetzes die englischen Sequester der Länderbank und der Anglobank und Vielleich auch ein Pariser Sequester der Länder, bank trotz der Staatsverträge überstürzte Liquidationen der Aktiven dieser Bankfilialen vornehmen würden, wodurch sich wesentliche und von den SachverstLnbigen nicht vorgesehene Verluste ergeben könnten. Der Berichterstatter erklärt schließlich', diese Umstände müssen den Ausschuß dazu bewegen, die Leiden Gesetze womöglich noch heute anzunehmen. Abgeordneter P a u l y (Großdeuisch) erklärt, er müsse, offen sagen, daß er seinen bisher entschiedenen urrd heftigen Widerstand gegen die Uebersremdung nicht aufrecht erhalten könne, weil ihm die Sicherung einer geordneten Wirtschaft in unserem Staate zu wichtig erscheine und bas Gesamtwohl höher stehe als die Behauptung eines nicht mehr haltbaren Standpunktes. Abgeordneter Allina bemerkt, die Ausführungen des Finanzministers können nicht befriedigen, da sie nicht bas treffen, was Dr. Bauer gemeint habe. Hierauf wird mit Mehrheit bas Eingehen in die Spezialdebatte beschlossen und zunächst bas Angloiankgesetz in Verhandlung gezogen. Die Vorlage wirb mit einigen Aenbenrngerr angenommen. Zu § 8 wirb ein Zusatz des Abgeordneten Pauly angenommen, wonach das Angliobankgesetz gleichzeitig mit dem Gesetz über die Schaffung einer Bankfachkommission in Kraft tritt. Hierauf wirb bas Länderbankgesetz im wesenklichen mit den im Anglobankgesetz vorgewommLnen Abänderungen angenommen. Abgcordncter Dr- Banrr wünscht Ansllärnirgk« vor allem über die Mitteilung, daß die Wiener Banken beschlossen hätten, ihre gegenseitige» Börsenengagements ans der Vorkriegszeit nunmehr zn bcre'mgen und daß der Kaffatag dafür angeblich für den 1b. d. M. anberaumt werde« soll. Wenn diese Angabe der Sachverständigen richtig ist, würde dies wahrscheinlich zum Teil einen weiteren Erklärungsgrund für die D e v i s r « h a u s s e bieten Ferner wird behauptet, daß die Börseabwicklung dem Zwecke der Bezahlung der VorkriegSschulde« an Frankreich dienen soll. Die Politik halte darauf eingestellt werden müffen, sofortige Zahlungen möglichst rinzuschränken. Nach dr» Mitteilunge» der Sachvttständrge« scheint die Regnrung gerade die entgegengesetzte Politik zu machen, eine Politik, die schlechthin ««verständlich rst, Werl sie in schroffr« Wrderspruch z« de« Bemühungen um Auslandskredile strht. BnndcSfinanzminister Dr. Grimm erinnert daran, daß er brreitS seinerzeit mitg'teilt habe, daß der Liquidation §- t e r m i « aul dm 15. O k 1 » b e r festgesetzt werden soll, «nd daß daher die Länderbank — und eS ist die einzige Bank — in eine schwierige Situation kommen würde, weil sie erklärt, sie habe im Falle der Nrchtfranzösisierung nicht die Möglichkeit, den Saldo von 5,5 Millionen Francs zu bericht'gen. UebrigenS handelt eS sich größtenteils bloß «m eine Abrechnung, ein: Steigerung der Valutenhauffe aus der Liquidation ist kaum zu besorgen. » . . Wenn das Ländervankgesetz erledigt wird, ist diese Frage Lr die Länderbank bereinigt. Andererseits wäre der Staat nicht genötigt, der Länderbank in irgendeiner Weise seine Hilfe angedeihen zu lasten. Da» VankenkontroSgesetz. In der NachmittagSsitz«ng deS Finanz- «nd Budgets»^ schnffeS reierierte Abgeordneter Cleffin über das Bankenkontrollgesetz. Er hebt hervor, daß die Einbringung deS Gesetzentwurfes durch die Eikenntnis veranlaßt fei, daß dir Banken beute das ganze volkswirtschaftliche Leben beherrschen. Eö ist ihnen anhrrmgegebrn, ob sie diesen oder jenen Zweig der Volkswirtschaft beleben oder zngrund gehen lasst« «ollen. Damit die Gesetzgebung vra t sch eingreifen kau» muß vor allem eine Stelle geschaffen werden, die der Gesetzgebung das notwcnd ge statisi sche Material zur Verfügung stellt. Das vorliegende Gesetz ist lediglich als AuSaanasnnnIt iür eine Reibe van S v e L i a -

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