Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 964 (2.10.1921)
- Date
- 1921-10-02
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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4 Wllen. Vonnlag Mroßlrll von Galiläa entrsltte sich' vor ttnfwi? Nugett nne eine riesrnhaste Landkarte. Das Jesreeltal Mit der sich darin schlängelnden Eisenbahnlinie, die Reichsstraße Sichem—Nazareth—Tiberias, erschienen wie dünne Faden tm Glanze der Abendsonne, wahrend tnr iirtifcn Westen die grüne Wasserfläche desMitielmeeres in Go w strahlen badete »ich im Osten sich der tiefblau;, ruhige TiberiaZsee inmikstm des Bergkreises, der ihn umschließt wie eine versenkte Schüssel ausnahm. Die unseres Landes ist von einer solchen , Reitcheik and D Nachsichtigkeit, daß IN an auf unglaublich weite Strecken ganz klar sieht. Denn der Tabor ist voilü L iberias fee .85, vom Mit^lmeet ' -"gar "HO Kilometer entfernt; und während inan von Wien aitZ nur an sehr klaren Morgen den 50 5ttlometer. entfernten Schueederg erblickt, sehen wir hier in Liberia? fast durchdas ganze Jahr den 200 Kilometer weit im Nordest, befindlichen fchneebedeckien Libanon. ' Wir setzten unsere Wanderung im Mondlichte fort und erreichten nur 8 Uhr abends die nächste Kolonie Ssd sche rah. Unterwegs sahen wir ein Kuriosum: eine jur Hälfte in Trümmer zerfallene/ ungemein große Festung, die einmal Sckkil- Chan tzieß und vor 400 Jahren vom Sultan Solimam dem -Großen als Bollwerk gegen die häufig einfallendea Tataren und .Kurden erbaut wurde. AnK^ einem Teila der Mauern dieser Festung bauten dic Araber der Umgebung einige Dürrer auf. Die Sclromrim (Wächter) der Kolonie, durch die lustigen Lieder unserer Schüler', aufmerksam geworden, kamen uns beritten einige hundert Meter außerhalb tjgJu.C rtesentgegen und säuerten '• uns zu Ehren. urehr'Sce -Schüsse in'ivie'-Lrrft; - MA.MMlEett' sie geräuschvoll mit „Heddad" und;;J^chi"-Rufest,' ohne zu ahnen, was dann kommen, wird . . .. In der Kolviiie war alles um uns tot und ist.D.ustM. j^hüll^ doch als wir ins Schulgebäude wollten. Um'Hort'zü nächtigen, fanden wir das °Edt HrspeM" Und hinter demselben Barrikaden, aus Tischen und Bänken-"'.'errichtet; viel fehlte nicht und wir hätten einige Schüsse abbekommen. Denn die'Salven der Schomrim, zstsammen mit unserem Lärm, hatten die Kolonisten an einen Araberüberfalt glauben lassen. Bald aber löste sich der Irrtum in Wohlgefallen aus und wir wurden üus.e-.'st freundlich empfangen und bequartiert. Obwohl wir alle nach einer Tagesleisiuug bon 50 Kilometern todmüee waren, tanzten wir die halbe Nacht so lustige Galiläa-Tänze, das; kein Mensch in' Seöschet'a. vor 2 Uhr früh einschlnsen konnte. Sedschera ist.ein- Jcü-Kolonie, MS. heißt, dir Gesellschaft gab den Kolonisten b&n Grund, gegen langfristige Teilzahlungen, die bis heute noch nicht gänzlich getilgt wurden. Die Jca selbst besitzt hier große Mandelpflanzungcn, die von kurdischen Juden bearbeitet werden. Eine besondere Spezialität' dieser Kolonie sind ferner einige täuseud G'änse, die von den Kindern geweidet werden und die den Landwirten sehr schöne Erträge an »-WeM; d^lch/'Fpid'Nnd Federn liefern, ein Beweis, wis dir Geflügelzucht - die. Bauern in Erez Israel von ihren nichtjüdische» Nachbarn in der Hallsversorgung unabhängig machestkönnte. . Am übrigen hat die Kolonie ein sehr frLundlichrs- Aussehen,, ist uni(.e)en von Eukalypten, PsesserbLumvrr ützv . Palmen (Kakteen), die hie Felfengrürche chedeAn-Mich. sw langsam zarmürben. Nie schön Wären doch MälM. hier — aber leider .fehlt .das- KapÜMsMKN,.'Mntz-,^q. ulüssen die öden Gründe nackt in der Sonpenglut liegen, ' wahrend. Brennmaterial und Bauholz aus Syrien >obtt‘ Aegypten mit ungeheuren Spesen eingefuhrt -werben ulüssen. v :y, - Dicht bei Sedschera ist chne.,Siedlung kurdischrrs Juden, die in den 'Mandelgürten-H,.ActzluM.. bsi hkE..' Kolonisten arbeiten: Teils infolge ihrer ..Armut, .'tei!s infolge der altherkömmlichen, .primitiven'-. LebsysMiH. dieser Urjuben aus dem Kurdistan,, ist ihr Dorf eine höchst eigenartige und ergreifende Erscheinung. Es heißt Dorf, ist aber bloß ein hektargroßer, formloser Hausen gedrängter Lehmhütten mit fmsteven, schmutzigen und für unsereinen gänzlich unbewohnbaren.Häümest. Sie sind zwei Meter hoch und zugleich Wohnhaus und Stall. . . Traurig genug, daß die Je'a -diesen Unglücklichen nicht mehr Interesse - als Arbeitstieren cntgegenüringt und sie unter Bedingungen, die jeder Zigeuner ablehnen würde, „leben" ober eher vegetieren läßt. Diese Juden sind nicht schlechter'als irgendein Westjuoe. Sie sprechen Kurdisch und Hebräisch und schicken ihre Kinder nach Sedschera in die Schule, daniir sie später glücklichere Menschen im eigenen Lastde sein könnew... Bon Sedschera nach Beth-Gan führt der Weg dreieinhalb Stunden über felsige Pfade; die Gegend ist aber wasserreich und gar manch alter, halb in Trümmern liegender Brunnen erinnert an die Zeiten der jüdischen Fürsten, welche ihn der Sage zufolge erbaut haben. In der Mitte zwischen beide» - Kolonien steht vereinzelt, von einer hohen Mauer umgeben, die jüioi sch-amerikanische Farm Sarona mit zehn Insassen, die 300 Dunam bearbeiten; weitere-6000 Duuam gehören zwar wohl ihr, liegen aber infolge Kapitalmangels brach und nächstes Jahr sollen noch einige Amcritaner herüberkomnrett, um die Farm auf eine entsprechende Stufe zu bringen. Deth-Gan liegt im Tale, in einem Meer von Grün, daher auch der Name (Gartenh^M. Die 25 Hauser dieser kleinen, niedlich rn Siedlung versinken im Laub der reichen tropischen Pflanzungen: Palmen, Karoben, Oel-, Mandel-, Fei gen- und Psesftrbämne, Eukalypten' und südliche. Nadelhölzer. Kaum betraten wir mit Gesang'sutch OrchsM die Hauptstraße, als ein Landw^rt,', dessen Oiihsts sich in oech.. Redst der Ausflügler befanß, ulis alle zlt eimin-DeiWi^Knbiß zu sich emlud. Das sollte man sichangesehen haben', Hundert Hersonett' swstrderi-W (tziest 'kühM' Mrrafse- -ick Schatten der- FachÄMck«» "sünd-der-'-Aypttsfckt, mft Weißbrot, Butters -Käse,' Maüdeln;-'DasteM, ststd %tt bewirtet, während ristgsheMstr die D'orftindtzr uns neugierig - angafften und Begrüßungsliedet, - hebräische natürlich, sangen. Als ivtr dem gastfreundlichen Hausherrn für dieses Mahl Mst VescheibstiSn Betrag - von fünf Pfund anbotan,--lehnte er. ihn lächelnd -ab: - „Ich bin ja 'kein'Elast Wirt.^ Schließlich Nahm t'r doch das Geld an nnd schob cs in die,dotk hängende — Nütionalfondsbüchse. - 's- - - ' ' - Kanin zwei Kilo ine isr von Beth-Gan Entfernt liegt d-ie größte Kolonie bock IMM-Gälilöck) Jabueel vd-Lr Hemlitö. Sie nennt 13.000 Dunam ihr eig^n und .zählt an die 80 Baücrnfamiliei:, außer einigen hundirrt 'jemenitischem Arbeitern und Ehalüzim. Hier wechselst: Getreide-, Hülsenfrüchte- und Gemüsebau nnteinander üb lind fehlen auch Mandel- und Oelbanrngärten nicht. Glesch arstiEingänZ,' bRderseits der'von' Be"th-Wan herführenden Straße, prangen die Versuchsfelder des Jüdischen Nationalfonds in. zahllosen Schattierungen volc Grünennd Gelb^'ikstverderr hier nicht weniger als 40 Weizenltub Gerstesorten fast aller Erdteile und Gegenden Msuchs.. .'Jahneeb hgt. gut., gepflegte Haupt-. und Seitenstraßen, stattliche Häuschen mit Blumen-, Gemüse- und Zierstflänzüngen vot demselbÄt; besonders schön-nimmt sich die Schule aus,- die beiden Kolonien Mt und öeren 'Äefiger Garten die Kinder, zu kleinen Bauern erzieht. Wasserleitung, Konisort, Reinlichkeit sind die augenfälligen Merkmale dieser etwas zrc städtisch astssehendett Kolonie.- Dafür erinnern uns die entlang der Trottoirs und um die Häuser güpflanzten Eukalypten, Mimose!:, .Karoben, .'Zypressen, Facherpalmen, Dattel-, Fei-gcn- und Pfrsserbünuie,. das; wir auf dem Lande sind. Und die Kinder!''Dreijährige Knirpse, an den Schürzen der Mütter festgekkämmert, rufen uns jubelnd „Schalvm, bachuriru" (Jünglinge) zu,. wcihrerid die Sjchulkinder uns singend bis an die Grenze des -Dorfes begleiten. - Dlr in Erez Israelkann nran das echt; Mische -Kind lustig, keck, furchtlos und ungemein, freundlich und dienstfertig finden; so etwas'Natürliches, Unschuldiges wirb man in Wie», Berlin, ober Warschau vergeblich suchen - '. . -; - -Es war -Freitag:-nachmittags, die Sonne begann bereits -hinter den Gitbdcr-BergM zu verschwinden,.-.als wir diese reizvolle ^ok>M'herli.r^Sn uM bergauf, gegen P o r t j a h marschierien. .Oft müßtest wir ,stehestbleiben, um den Bauerst mit sihren isüiterMaöenen -tzüh-twerksn.- Platz zu nmchech Äe Eile- M - Dorfjagpen, da'..- der> Sabbdt nahte ’ und. P'6 ck Ä,5 dort rumiintschen und russischen Kleinkrämer'ü l WKündet, als -.ftomme. Ks.ko'ttie -bekannt ist... ' . stichigen Mfsticg'änf einenMskgenWrwK WariM-.WÜ:. unßArt dev' alnertkanisch'-jüdischM)Fmm) P.v r'ij.«.h, die eirft pÄchüsah^ einsr 'Ges.ellschafti in' St. Lo.Ntsc(Wisso.M)s ist> .Die Hältptkültur bilden hier die MattbelpMuzungen. im Ausmaß' dcktt A'00Ü Dunäm, doch ftylM um die sesken, geHmackvoüen^ Wohnhchlsor. vuch MMsLgärben nicht. Diegänze- Wrrtchtüng ist nach ntnsMantscher Mt. Traktoren, , schönes Milch- und'Zugvieh, südliche OSftbaMpfkäuzungen- und, eist Eukalyptus-., und Zypiessenhain zur Befestigung Los abMMen Grundss machen dus dieser am Ber'gesgipfel. tz-sleZenen. S^dlung ein Etzen für ihre 30 strammen, lustigen, dabei während des türkisch-britischen Krtiges so schwergeprüfbrtt Insassen. ' ' ‘ Es war bereits S Uhr abends und wir mußten eilen. Der Mond leuchtete so. hell, .daß wir durch die Zypressen hindurch die ruhige Wasserfläche d-rs Tiberiassres unten im Tale selber weiß schimmern sahen, während.' die Lichter der dicht am Ustr besindlichen Kolonie und des Ehaluzimlagers von Kiuereih freundlich herblinzelten. Die wohlbekannten Löste dsS . „Schir hüawodah" („Arbeitslied") drangen aus den Zeltest der tapferen Straßenarbeiter bis. zu uns herauf., Wir stiegen eilig den Hang hinunter urch befanL»sn uns' n'Ust am User des Liberiassees, auf einen: der merkwürdigsten Fleck der Welt, in dem.200 Meter unter; dem Meeresspiegel gelegenen Jordantal. Dr. Jakob Brastnstein-Mibaschan. Bodenankkufe der rumänischen Achusa i« Palästina. Die Delegierten der rumänischen Gesellschaft Achusa haben mit Dr. Brünn aus Lhedera in Karlsbad einen Vertrag über den Kauf von 5000 Dunam Ackerbodens zwecks Kolonisation in Palästina abgeschlossen. Dir Kolonisation soll stufenweise erfolgen. Bis zum 1. Jänner 1023 sollen dort 50 Familienhäuser erbaut werden. Die Achusa soll sich den Kauf von weiteren 3000 Dunam für 1200 Familien gesichert haben. (I. C. B.) 2. OLtoöer KjZI , , , ■ ■ -H. PoLiLische^RAndschau. Eine katholische Internatiynale. Der politische Sekretär der itabieilischen ^rthokv» fchen-Valkspartei,. der fog«na»nten . Popolari, befindet: sich seit einiger Zeitauf einer Auslandsreise-, Mlche ausgesprochene politische.Zwecke hat.- D o-n M.t ur z o, der unter den Massen 'her-.-, LtalienischsH^. ustdnamentlich unter den Landarbeitern ^und ZNeinba-uEeinen starken Anhang hat, liebt die weitgehenden Konzeptionen, und , eA. ist.noch erinnerlich/ wie flr seinexzeit . den Versuch unternahm, ^an'.der-- Spitze . diefep Massen die katholische Landarbeiterbewegustg in. J-tylicstr^ zu radikalisieren und geradezu einen katholischen agrarischen Bolschewismus zu propagieren. Don Sturzp ist' der eifrigste Verfechter der Idee der Schaffung, einer, kat h v lisch e n politi s ch en Jntze r nationale und. seine Reise dient offenbar, diesem-'.Ziele, obgleich^ man dies in offiziellen Kreisen der Popolari bestreifen Mllte. Don Sturzo . hat zwei Mistlichsoziale iWejlifch^ Abgeo-chnete,-Cavazz.oni und, Tovini> vörausgefchickt, welche, ihm. die Bahn ebnen sollbrn. Cavazzoni begab ,sich..tchch Paris, wo er mit.den Klerikalen F.ühlstng.suchde, und von da nach Berlin/ wo ,ihm..vom ReMkänzler Fehrenbach Und den Zentrumsführern ein warmer Empfang bereivrt wurde.-. Dieser Umstand hatte ball) eine Abkühlung der französischen Katholiken zur: Folge, .da .Cavazzoni in Berlin erklärt haben soll, Ibie, Popolari würden bereit sehr,, für eine.Revision'des Versailler Vertrages einzutreten/ Auich^ der Älbgeo.rdnete:.Tvvini. scheint auf seist-en Reisen durch Ost- und Mitteleuropa keinen großen Erfolg gehabt zu habeu. , D o n Sturzo ließ sich jedoch nicht abschrecken und unternahm . seine Reise nach Deutschland. .. Welche Erfolge Don Sturzo in Berlin, wo .er in. Begleitung von vier Abgeordneten seiner Partei weilte, erreicht hat, ist vorläufig Unbekannt. Er selbsk bezeichnet in einem Jntervirw in der „Germania" als^ Zweck seiner Rejse^.einen Kontakt zwischen den Popolari und dem.deutschest Zchttrum Herzustebtrn, welcher das^ Terrain für die Gründung einer katholischen Inter- . nationale vorbereiten soll. Die italienische katholische' Partei sei hiefür besonders geeignet, da sie zwischen! Siegern und, Besiegten die Vermittlung Mernehmen könne.. Die. Grundlagen für einen internatioualLNj Kongreß, der im Februar 1922 stattfinden soll, sinh schon, gelegt, urch Sturzo wünscht die Errichtung.eines internationabetl parlamentarischen Bureaus, welches. im gleichest Sinne.arbeiten soll. Die zu schaffende Internationale soll politischen Charakter haben Und ihre Kräfte dem. Freimaurertunr.und der. sozialistische» Jitter- »atiostale esttgegenstellen. Ob Sturzo, ..der. natürliM auch.,.,.in.; ^ziehungen .zu den, bayrischen .katholischest Mrteien.-steht,; . welche mick ihrem Kl-rikalismus.eine ausgesprochen ' nationalistische Tendenz verbinden, die Zrtstimmustg . der ..französischen Katholiken zu seinen PUMn finden wird,-bleibt abznwarten. Jnzloischen ist Don Sturzo in die Heinrat zurückgekehrt und hat in. Mailand einen Vertrag über, die Notwendigkeit der Gründung einer Weißen Internst tiona ke gehalten, welche gegen die internationale Allianz her Iuden und Finanzleute sowie gegen.die Rote Internationale gerüstet sein soll.;' Die SchAld am Kriege. Die in London erscheinende Monatsschrift „Foreign Afsairs" setzt in ihrem Septemberhest ihren Kampf gegen die Lüge von der Kriegsschuld fort. D'irsmak ist cs der GeiHichtösti'o^sjor ian her Birminghamer Universität Raymond Bearley, H0r in einem langen Artikel die ^sinnlosen Gebietsveränderungen" des Versailler Vertrages.geißelt, und dann fortsetzt: . . - ‘ „Dieser strenge Friede wavr auch daun nicht, begründet, wenn das. deutsche Volk tatsächlich so hoch- .mütig ünd grvßmannssüchtig wäre, wie es bet uns! dargestellt wirb. Was sollest lvir aber erst sagen, wenn es sich herausstellt — und es hat sich bereits allmählich herüusgestellt — daß die Verantwortung für die Herau'fbeschwörung des. Weltkvnflikts eine sehr geteilte ist. Der deutsche. Kanzler war, wenn auch in ungeschickter Weise, allen Kräften bemüht, den Frieden zu retten, und seine . Bemühungen wurden, abgesehen von ' seiner eigenen Charakterschwäche, nur durch die Hartnäckigkeit Rußlands und Oesterreichs vereitelt. In den letzte» zehn Jahv-n vor hem Krieges habest sich. Paris Und Petersburg in viel stürmischerer Weise für den Krieg vorbereitet als Wien oder Berlin. Dieses rasende Tempo hat eine Mehrinvestition für Kriegszwecke um 169 Millionen Pfund Sterling bedeutet,- und ich, werdees nie.vergessen, .mit welch fteper- Hafter Begeisterung »reine, tntffifrfjen Freunde schon in den 'Neunzigerjahren von der großen Abrechnung mit Delltschlanb sprachen.' . ,Das ist die dringendste Aufgabe der alternächsben Zukunft!" riefen fi; aus und,' waren ihres Steges.sicher." - '; Die Propaganda der „Foreign Affairs" wird ganz besonders von den. britischen. Arbeitern mit Sympathie verfolgt und das Septemberheft veröfftntlichi die Zu- Allen voran in Preisen nnd Qualität ist und bleibt die Stadt»Restenmesse. Grösstes Lager in Stoffen für Anzüge, Kostlime, Raglans und Winterröcke §M-Mm L tttHlwai. li-12, l, Mlfts