Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 945 (13.9.1921)
- Date
- 1921-09-13
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Uetze 2P Me», Dlenstag' -. »-• ■ - - - --- -’ ' - . Go litzrn die Dinge, als die Mai-Unruhen ausbrachen, infolge deren die Regierung die gesamte Einwanderung verbot. Unter dem Eindruck diests Verbotes weigerten sich auch später die arabischen BdvkAlttite, jüdische Einwanderer ans Land zu bringen. Erst seit dem 1. Juli war die Landung in Hai'a und einigt Tage 'patet auch i« Jaffa wieder möglich. Redn« zitiert de« die Einwanderung betreffenden PaffnS aus der Erklärung des High Commilfiontr vom 3. Juni. Kurz nach dieser Erklärung begaben sich dtt-Ltittt dtS palWnmsischm EinwandernngSaitltrs und ein zweiter Beamter nach Europa, m di: Büa der untrrwktzö befindliche« PaläsiiNZ-Fahttr zu überprüfen. Dresr Prüfung war aüßttordrttklich streng. Dir zivNlsiischr Auffassung der Einwandrrüngsfrage ist naturgemäß in den Satz zulaMmrnzufaffen: Möglichst viele Juden in möglichst kurzer Irrt »ach Palästina zu bringen. Meine Auffaffung war, es sollte keinerlei Einwanderungsbeschränkung existiere». Doch brachte mich die Erkenntnis der wirtschaftlichen Verhältnisse Palästinas -« einer Aenderung dieser Auffassung. Palästina bietet weder die Äpsteuzmoglichktiten eines neaen Kolvn»saüonkt»ndrS <«ir die B:rei«igten Staaten» Australien, und Kanada) noch die einer industriell entwickelten städtischen Wirt» schajt. Heute muß die Gyrwankrung ans Pioniere beschränkt sein. > Die Regierung ihrerseits ist der Meinem-, daß die Kontrolle der Einwanderung ihre Sache sei. Sie will mit solche Ein« wandercr zulaffrn» für welche eine bestimmte Beschäftigung btj einem bestimmten Axbriloeber in Palästina bereitnackgewiesru werden kann» wenn er' sich in seiner Heimat «m da-'Visnm bewirbt. Redner zitiert dann die am 1. August d. I. in Krait getrrttne Etntvandrtungsöerordnung, wonach zsgrlasirn werden: 1. Personen mit unabhängigen Mitieln- S. Angehörige fttrrr Bernfe» - 3. Angehvngr und sonstige Personen» dir von Anwohnern Palästinas erhalten werden. . 4. Persvnm mit nachweislicher Beschäftigung bei bestimmten Uvternchmungen in Palästina» b. Personcn rcbgiösrn Berufs. it ' ' Hiem ist zu bemerk.« : Als »unübhilngiges Mittel" wird Einkommen von 1*/* Pfand pro Woche oder rin Kapital von eov Pfund angesehen. Unter Kategorie 3 sind bloß nahe Verwandte, Eltern und Grichmster zu verstehen. Redner verliest einen Briefwechsel zwischen der Zionist Commission mtb drm tsivilsektetär der Reginnng über die Frage drr Einwanderung und fährt fort t Ich bin Überzeugt, daß m ch der Kongreß unterstützen wird» wenn ich der Regierung antworte, daß die Kontrolle der Einwmdtrvng i« der Hand derjenigen liegen muß, deren 'Ziel der Aufbau der nationalen Heimstätte ist, mit anderen Worten n der Hand der ^wish Agency, Wir können nufere Zustimmung nicht dazu geben.. daß sie unS ganz entzogen und der Regierung Vorbehalten bleibt, die, wie wir all» zu deutlich gesehen haben, den verschiedenartigste« IöWchrn Empfindungen nachgibl. Referent erörteit nun die Mschiebrnen. stik dle JmMtgwlion' bestimmten Einrichtungrn dir paläsfintnstschen Regiernng uüd der zionistischen Organisation. Es muß zugegeben werden, daß m vielen unserer Palästina-Ätmler eine gewisse Laxheit herrschte. Wir würden Vorschlägen, daß wieder Lettlsikate auSgrgrben werden sollten, aber nicht von London, sond'rn von Palästina aus und in Urbrreinsiinnnung mit den ArbeitSverhältniffen. In drr Auswahl der Immigranten müßten die Palästina-Aemtrr sehr, sorgfältig Vorgehen. Richt daS Gesübl. sondern grs«nde wirtschaftliche Erwägunge» müßten die Auswahl bestimmen. Aber diese Auswahl dürste nicht Sache der brät chen Konsulate, sondern der zionisiiichea Kö-.perschafirn sein. In Palästina beginnt die Fürsorge für die Immigranten mir dem Augenblick der Landung. Die oben erwähnten Auslagen van 5 Psurd per Kopf beziehen sich aui einen durchschnittlichen Aufenthalt der Rminkömmlinge von Id Tagen. Rach der Zerstörung des ChaluzhermS in Jaffa wurde für eint neue, prodisor sche Unterkunft gesorgt. Auch in Haifa sind Vorkehrungen für die A'.rfnahme der Eimvandtrec vorhanden. Trotz der A»ffaffu»g der Regierung und ihrer Verordn«»- hoffe ich zuversichtlich, daß die Einwanderung stetig «eiiergehm wird. W,S die Elnwandernngsmögltchkeiten für das kommende Jahr anlangt, so kann Beschäftigung vyn drei Seiten kommen : ki stens von der Negierung, zweitens von der zionistischen Organisation. drttmß von privaten Unternehmern- Die Regierung bietet zahlreiche Be'chästigungLmöglichktiten in der Verwaltung, in Polizei- und Eisenbahn! ienst, in drr Gendarmerie, bei Eiscnbahn- und Straßrubauten, beim Bau von AmtSgrböudc«, Spitälern. Grsaugniffeu und dergleichen. Heute dürften rm Verwaltungsdienst 700 and bei den Eefenbahnrn 40v Inden in Arbeit stehen. Vor einiger Zeit sollten 200 ägyptische Arbeiter de- Militardienfiedurch Juden ersetzt werden. Diese weigerten sich infolge der ungünstigen Bedingungen, die Arbeit zu übernehmen. Mr. Morris suchte arabische Arbetter und konnte sie nicht stnden. Dies ist ein .Beweib dafür, daß die Araber für andere als landwirtschastliche Arbeiten nur in liatzttft beschränktem Umfange zu haben find. Somit wird eS bei den RrgiernngSarbeiten immer Beschäftigung für Juden in nnem gewissen Umfange geben. Allerdings schränkt die Negierung ihre Arbeiten so weit als möglich ein. Man kann rechnen, daß im kommenden Jcchre 500 bis 600 Jude» derartige Arbeit, finden werden. Die Zionist Commisoio» beschäftigte sich eingehend mit dem Plane. Juden an Stelle der ägyptischen Arbeitet m dir militärische Arbeiterlruppe nnzufiellen. Die gaaze Angelegenheit hängt in hohem Maße von den finansiellen Möglichkeiten ab. die uninstand setzen sollen. Darlehen und Ausrüstung auf Abzahlung zu geben. Die zionistische Organisation dürste im kommenden Jahre r>oo Personen in der Landwirtschaft dauernd ansiedrln. Die Dür* b:rti:unarbtftt in Emck Jrsrerl dürfen weitete 2t)0 Personen brichäf ieen. Von der Bautätigkeit erwarte ich keine Möglichkeit >,eu:r ^ck.hästiguna, soweit die zionistische Orzyvisüfion in ^Ltracka finn Äiipater Serie.dstckivt fltzra.800 .Häuser Vbe«er MseMMMU' /M. MsskME ISÄjk neu gebaut weiden, die Beschäftigung für 2000 bis 25C0 Personen bieten dürsten. Die Ausführung des Nuthenbergschen Andscha- Projekts lann 200 Perionen beschäftigen, An htivalen Arbeitern dürften folgende verfügbar sein: Bei sa-idwickschartlicken Arbeiten in Judäa 70) bis 800 Personcn. an ge'eratur Arbeitern 7b0 Personen, an industriellen Unternehmungen 100 Pci son.n. Ich schätzt mit aller Vorsicht, daß Palästina. im kommenden Jühtt 12.000 biS 15.000 Neu: arbeitende Einwandrrer aufNthAtn kann. Das ist natÜilich nicht die Gesamtzahl derer, die eistwandiril sollen, sondern nüt jener, für dir die zisntstische Organisation unter de« jetzt bestehenden Berordbungen die Betantwdrlnng Übernehmell kann. SelbstdiSziplmistte und selbsirrgulierte ElnfvaNdtruag unter dem tinzigen GesichtspMkl des Ausbaues Palästinas als jüdisches nationales Heim ist' der Schlüffe! drr Lage. Ohm diese find Deklarationen und Mandate leere Worte; mit dieser werden wir durchdringen. mW Anlässlich Ser hohen feiertage veranstaltet die Zion. Brzirkssektion Leopoldstadt in den renovierten Lokalitäten des vormaligOH Zirkuii» Renz, 11^ 44 einen wt Für gut renommierte Kantoren ist bereits gesorgt'. Draschah von Ehrwürden Rabbiner Berman aus ßerdyetew. Kartenverkauf täglich von 9-42 und 3—6 Uhr im Lokal Zirkusgasse 44. ssss Papiere und pappen aallei* Artfüt' den Export stets läge Ad MARKUS KLEIN, Oien I., Papierniederltis* <m) Kleeblattgasse II. Tel. 3122 V« Die Entdeckung der magyarischen Gefahr. Kr». W i e N, 18. September. -,Gnttnts«.hAt,.Mtzttchirbtö, wichtige Entdrchung gemacht, daß UnMttt mit \timt gMttwärcigen OligarchenMrMft eine.Mfahv. für den suespäischva Frieden bedeutet» Cs hat erst das wchungaÄscheir Skandals bedurft,, unr bütt Siegerstaaten biß, Augen zu öffnen, und der Verdacht ist begründet, daß auchf die Unbotmäßigkeit der Hopthy-Regierung gegen die Bestimmungen Ms' TMisbUHt Metküges dir alliierten Mächte, noch nicht zü Mrstreu WrittM ver-nlaßk hätte, wenn im RvhWu diesem westUfigatischeu Putschs nicht auch ganz offenkundig die Magnatenvtigarchie ihre legitimiftischen Putschpläne dnrchzuführen bSrsücht hätte. Ungarn ist nicht dadurch' in eine schiefe Situation« geraten, es hat den Oyüll dor Entente niM dadurch herpvrgerufen, weil Hvrthh uitb seine Regierung das Buvgenlaud willkürlich, in zwöi Zonen geteilt und' sichgeweigert haben, daK gesamte Bürgenlaud herauszugeben, die Guchtte ist erst schlüssig geworden, als tu Oedenburg Pttltat^ erschienen, die die Bevölkerung auftiefen, für Habsburg mit den monarchistisc-Hm Oesterreicheru Md den rechtsstehenden. Deutschen zn dsn Waffen zu yreiftn. Nicht der Vertragsbruch' an sich, nicht die CxMd chev magyarischen Offiziersdetachdmentd und der erwachenden- Banden zwingen die Gnteut», dem tzeffihRtchm Spier tu Westungarn ein Ende zu bereiten, söNdsMdie begründete Befürchtung, daß' dir ungarische Grafen eliqu« die Oberhand gewinnen und eine SÜuntiow erzwingen könnte, durch welche Äu/opa in einen nrnön Kri^g verwickelt werden müßte. . Spat lammt diese Erkenntnis'und die Arbeit, bis der italienische Außenminister Marchese betta Lorkettn, der seine von früher angeküudigte Wiener Reise beschleunigt hat und nun in Wien den von den Ungarn gvwaltjank verworrenen Knvten entwirren soll, wird jetz^ viel schwerer sein, als sio. es gewesen wäre, Mnn dia Entente' durch ihre Budapefftr Vertreter besser und aufrichtiger unterrichtet Wörden wäre. .HvrchMngäkN war. bisher .immer., bab Schoßkind der' Enteüta unter detk besiegten Staaten. . Die. Mitgltedsr der Budapester Eutentemissiotten warsn bisher dir Galönlöwen, der gräflichen Palais, die viekumschmetchelten GM auf den gräflichen JagdMern/Und so lst es kein. Wunder, daß diese Mssivnsmitglteder, denen dir Aufgabe zufiek. Ungarn. ftin Volk zu studieren, den von der unabhängigen Presfa unablässig aufgeheckten Schandtaten der Hvrthh-Reglerung nach'zngehcn, im Tauinel der Zigeuuermufik und in der Stimmung der. Champagnergekage. die W-rhttageu dvs. bedrückten ungarischen Volkes, den tzammerschret der vom „chrtst^ lichen Kurs" verfölgbsn, gemvrdeteu und internierts>t Arbeiter und Irrden Überhörten und an ihre RegierUN-- gen Berichie ergch-n ließen, die Hörthy-UngarN atSi das Muster eines Rechtsstaates hinstelleü. Da ist eS' freilich begreiflich, daß die Cnlente Ungarn Vertrauen entgegenbrachte, daß /iv es als eine UMdiauM. Horthy-Ungarns ausah, Mittisrischv MtznahMM fordern, um die glatte liebergäbe WSstnUgartts äw Oesterreich sicherzustellen. Für Me« Svtzk» der dick' heutigen Machthaber in HorthhMugarN k^Mt, wat:> es selbstverständlich, daß die Magyaren die frerndew Missionen nuL zp dSM Zwecke betäubt üttb tzingelullb^ haben, um dtzstv sicherer UNd ungestörter btüt Vertragsbruch begtzhen und den Raubzug nicht nur in Westungsrn, sondsrn auch jenseits drr alten Grenz« wagen zu können. Das westuugtttischp Chaos ist nur. kitte natürlichp Folge der Duldung des Chv'ös und dktr Rechtlysitzbtzit in Ungarn. Hrst jetzt wird die Entente darauf kommen müssen, was wir seit ztväl Jahren uqunterbrochien feststellen, daß die unerhörten Dinge, die sich in Horthy-Ungarn seit der Etablierung des „chsrist-, lichen Kurses" abspielen, keine inntzre Ungklagenheitr des Laubes sind, sondern nm -tm EmpM in b«m großen politischien Plan, der auf dik> gewaltsanxe! Wiederherstellung der Integrität des. alten Reiches! der Stephünskrone auf Monarch:stischdr Grundlage abzielt und von eminenter außenpolitischr Bedeutung ist. Wird Marchese deNa Tokretta, der die Aufgabe hat, das An)tz',kn der EnttzNle zu rehadililie,en> ohne der klkiu-rn Entdnw die Rolle des ordnungmachenden Gendarnren zu übertragen, seine Mission restlos erfüllen wollen, so wird kr unmöglich bei Oedenbnrg stehenbleiben können. Selbst wenn eS ihm gelingt, die tvestungarische Frage zu lösen, und dem TrianoNer Vertrag in diesem Pltnktv bei den Ungarn Geltung zu verschaffen, so wird er nur halbe Arbeit geleistet haben, wenn eP. Nicht bei diesem Anlaß eine grundlegende Revisionder Haltung der Entente Ungarn gegenüber zu erzielen' vermag. Ganz Ungarn ist heute eine außenpolitische, eine europäische Frage. Solange in Ungarn unter dem verschiedenen Vorwänden und Deckmänteln Organi-- sationen gegen den Frieden geduldet und von der Regierung erhalten werden, solange in den 5basernen,i Magazinen, Schlössern und Klöstern sich ganze Lager verbvrgentzr Waffen und Keiegsgeräie befinden, ohne von den Sntentevertretern entdeckt zu werden, solange in Ungarn Gesetze möglich sind, die eine Verhöhnung! des Friedensverttages darstellen, wird Ungarn^ em ständiger Herd deS Unftiedens, eine Gefahr für dem europäischen Frieden bilden. Leider läßt das schleppende Vorgehen der EnWte, das behutsame Vortasten, wo; es gilt, energisch rinzugreistu-, nur schwer die HoffnunA aufkvmmen, daß Ungarn wenigstens jetzt ein für allemal) zur Besinnung gebracht werden wird. Zu groß sind! die Gegensätze inrterhalb der großen Entente und zwischen dieser und der kleinen Entente mweverseits. Di- Ungarisch« Gefahr - ist schließlich entdeckt worden. , Aber sie zu bessitigSN, hat augenscheinlich niemand, der dazu berufen wäre, den Mick. Verschleppungstaktik der ungarischen Regierung. Ueberreichuttg der ÄnttvorLnote. , Die ungarische Regierung hat Sonntag vormittags' bettle Budapester Bertreteru der drei europäischen OrLtzMkichte ihre) Antwort aus die jiingste EkWNtenote überreicht. Diese Antwortnot« ist nidcks anderes als der Aersllch, die Erledigung der! tvestungakischrit Frag« hinauözuschieben und eine WtedethvttMK m Em StündpuuMs, daß gleichzettig mit der RäumnnL Westungatns die Etsntzanwrüdje Nttgarn» erledigt tEdcw müjscn. selbst zwischen Westnngatit und der Baranya versucht dis m-- “• ‘ ' .. *." '. Men, Baranya Vertreter' Jugoslawien« dt« UnMKeWnmg des! UebergabKprvtowtts bisher verweigert habe. Zwischendurch wälzt sie tue Verchckwvrtttng ftlr die Vorgänge in drr Vone Ä dvS Vurgenlandes aus Gtephau Friedrich und dessew JMlNMitüt als Abgeordneten. Mit ftsuttischein An^enverdrvhen' st« sich' auf den Präsenzstand VezWen, vollkömmu wtkch.! geführt habe und daher nicht tn Mt Lage gewesen sei, di« ungefähr 200 Kckomct-'r lauge Grenztinte Westnngams durchs einen mililürisihsn Kordon y.'tinetijch abznschließen. . Die Antworindt« schließt unt einem Vör,chlag, der! wi« gesagtnut* die Absicht, vw Aiigestgenheit zu verschleppen, verrät und solgvudermaßen Imit-vt: Die ungarische Regierung erklärt apf Mrs dntfchwbeuste) daß sie bereit ist, den Bestimmungeu des Der traget Genüge zu leisten und daß es keineswegs in iynev Absicht Mt, sich deu durch den Vertrag ihr anftrlegten Berpstichtungen zu entzisyen. Sie wird nicht versäumen, mit dev nötigen En-tgie jedermann zur EUthaltturg seiner Pflicht zu zwingen. Die königlich ungarische Regierung ist überzeugt davon, daß die hohen verbündeten Mächte ihr« Ansicht teilenwvitüch eö Über jeden Zweifel erhaben ist, daß der Schutz» der auS dev Uebergnbe eutstcheuden Rechte Ungar,rA ebenso berpstichtknb ist wie der Schutz der territorialen Rechte Qesterbeichs. Da die ickgarische Regierung davon Kemckuis erlangt hat, daß bi« hohe« verbündeten Mächte in derselben Sachs auch vel der Wiener Regierung interveniert^ haben,, erlaubt sie sich, Mzustelte«, daß dieser Schritt, wie eö scheint, keinerlei Wirkung ans die Wiener Regierung übte/ die nicht nur die sösOttige Uebergabe deS in Frage stehenden Mbietestöberte, sondem sogar die prinzipielle Anerkennung der Ungarischen Ansprüche verweigerte. Die öffentliche Meinnna Ungarns ist darob tief entrüstet uati>| zn ihrer Beschwichtigung wäre es unbedingt notwendig, zwischen der Sicherung der Rechte Oesterreichs nvd UNgaritS m Oletchg vwicht hsrzhfwmn. Dir königlich unstarij-chU MMung ist chavsn übvrMgt, daß otkä traZ per letzthin an,getauchten Schwierigkeiten innerhalb kurzer Zelt möglich wirb. Sie wäre den hohen Verbündeten mrßewrdcntlich dankbar, llveun diese sie von den SchrjtwM verständigte»,! 'dw stv m dieser Jtaga eit Wien 'bereits untctitoinmcp TfüWi, vezieyungölvekst zu unternehmen gedonlen. ' Di« u«a«ische Rsgieruna, wie M der Äergangenvett veE, dm gmmwöm *** LxMaM m mn^m-WSie