Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 940 (8.9.1921)
- Date
- 1921-09-08
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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3'Het Wien, 35onnetsta$ Wiener MorHenzeitrrn$ 8. SeptembeL 1S2H M& Sin überzeugt, bah das r»u!«cnd« Zeitalter bei, Rü m 11 n S clausus, die Pr ügel strafe und -ie üb Ligen ähnlichen Balkangrsctze ebenso hinwegsegeu wird, Wie"nach dem munisnius die Verordnungen . der 'Kommürristen verschwunden sind. . . ' - Drozdy weist aus die bezeichneiche' Tatsache hin, baß gerade jetzt, wo eine offene, sachliche Kritik der Regierungshandlungen so notwendig wäre, das'einzige'für eine solche Kritik in Betracht kommende Forum, die Aätivnalversammlung, ruht, während zu gleicher Zeit die dunklen Mächte des christlichen KutfrZ sich mit ihrer vetgisLüLou Lehre auf die wiedergewonnene'Barqnya'stürzen'. Drozdy schließt seine Ausführungen wie folgt: Eine der größisir 'hisborischün Lügen ist es, zu behaupten, daß, die Politik'des gegenwärtigen Systems eine ch r i si l i ch e P o sii t i k sei, was nur dazu dient, um hinter diessm-Schlagwort'all'die Selbstsucht, die P a n a m a^Wi r t sch a f t, kurzum, 'all die Ausschreitungen, die das Wesen dieser Politik an?inachcn, zu verbergen. Die objektive Geschichtsschreibung wird fest stellen, daß unsere Zeit nicht das Zeitalter der christlichen Politik/ sondern eine Epoche der bü rgerlichen Dekadenz war. ZUlKKÄ. Bundeskanzler Schober gegen die Auswüchse der Börsenspekulation. »Die Börse" vervffmtl'cht eine Untelredüng mit lein Bundeskanzler Schober. Dcr Kanzler erklärt an die Adresse des Spekulantrntums: Der Regierung wird in ter Benrle lnng der Aussichten der Kredithilfe Optimismus vorg;wo:fcu. Demgegenüber muß ich nun mit Entschiedenheit betonen, dach"sich die Regierung niemals, überlriebenen Hoffnttngen hiNMeheu -. und der Oeffintliebkeit stets nur nackte Tatsachenmitgetcilt hat. Heute muß sie beinahe schon daraus vc'rsichtrü, weil jede, selbst die geringste Einzelheit einer mißgünstigen Bturtestigung begegnet. Nehmen wir - nur, den Fall der Reese des Fmanzmmstcrs. der durch das Fiucinffomilee des Völkrrbvnkes ‘ emgcladen wurde med auf dieic Einladung nach Paris reiste. Diese Re se wurde vom Sv e k.u lautent u m sofort dahin auZgelegt, büß d e Kred'taklion pescitrtet fei. Einer ahnsichen Anslcgung -begegnet der 'Frirdensschlirß mitde» Verernigun Staate» und selbst die vorsichtigsten Mitteilungen 8er Regierung en den varlamtntirrischkn Körperschaften Häven dasselbe Schicksal erlitten. Ich habe noch vor Erhalt'der gewiß sehe erfreut chen Miltellmigtrr über - den Erfiolg des von mir' in WashmAtön -ringeleiteten Schr-ttes nicht einen.Augenblick än dem Gelingen der Kreditoktivn grzwnielt und das gleiche kann ich von' meineü Mitarbeit«» in de» Ressürtmmtsttnen sagen-, Die persönliche Fühlungnahme mit den leirendrü Pkrsonlichleistn des FiNanzkoMüeedes Völkerbundes sowie Berichte über die Stimmung in maßaebendcn Kreisk« des intelnatisnalm GeldmarltG sckl eßlich die einfache Schlußfolgerung ans. der.Tatsache, daß die 5t ur ch» fü hrung der Kr e d itaktron «ich r nur eine Notwendig11 f t f L r . O esterre i ch, sondern absolut eine europäische und i n t c t~it a 11 o » o 1 e N o t w enbi gk ei t darstellt, hat meine Meinung und meine lleberzeugung m dreier Angelegenheit geformt. Ich weiß natürlich, daß diese günstige Auffassung Nicht überall geteckl wird. Dw erbittertsten Betämpfcr eimr opsimistischk« Beurteilung der Kreditäktio» sind ' selbst» c'.ständlich m drn Reihen eines g e n { j s e N S p e k u l a n t e n t u m S zu finden. Drei Jahre lang hat diesen Kreiscn der f i n a rrz i e l l e Defaitismus so goldene Früchte getragen, daß es begrMch ist, wie ungern sie von dcr ltebgrwvrdenkn Gewohnheit lassen möchten, ihren Gewi»» aus den ff a tt I n i s- Produkten anstatt aus den gesmi-en Ergebriisse» Volkswirtschttftlichrr Arbeit zu holen. Die Rtgierui g. ,st mit den ihr zurVersSgung stehende» Machtmittel», mir den Machtmitteln einer demokratischen und jeder übermäßigen Regsem-ntierung abgeneigten Regierung nicht imstande, allein dem verbrecherische.» Feldzug d e S S p e k u l a n t e n t u m s erfolgreich z u b egegnen. . Ich rufe aber unsere öffentliche Meinung zvm Selbstschutz auf. Es ist d;e Bevölkerung, die schließlich die KriegSkosttn aller dieser SpekulmionsfcLzüge zu decken hak. Airs ihrer eigenen Tasche werden die Spesen dieser Raubzüge deahlt. Daß Publikum kann den Selbstschutz in der einfachsten Form übe», daß eS allen Schanermärchen und tmwe«z,öst» Vn-unkelungen oller für die Krcdilaklion günstig«! Mpveente mit entschlösse««» Unglauben, und unbedingter moralifchw Aburteilung begegnet. . De« früher erwähnten-Kreisen eines Spekulantentnms, das fich nicht belebreü lassen will, das vielleicht auch heute wieder die gute» Nachrichien über die Stimmung wid Absichten in Waihingtou zur Seile schiebt, ist der f in anzi e l l e Katzen» j o m w e r zu gönnen, mit dem es Unfehlbar eines- Tages- und zwar schon bald, erwachen, wnd. Ich erkläre nochmals: Die Kredrtakteon m a r i ch i t r t, und gerade dort, wohin sich heute alle kreditbrdürftigen Staate« in erster Rcihe zu wenden haben, wird die österreich'sche Sache als er'Ne b sondrrs brrückfichtigungLWÜrdrge betrachtet Und behandelt. Ich kann ruh'g sagen: Oesterreich nimm; auf dem internatisnalc» Kredrlurartt geradezu etr c Sjoriderstelluug ein. Ich wende mich daher an die österreichrfche Deffentlichkeit nnt ver Bitte, meine Reg.eruvg durch eine Haltung zuvecstchtlichcr Geduld in einem Augenblrck zu rm-erstützen, in welchem sie eind, Brfchlrun'gnng \n der Flüssigmachung der Vorschüsse herbeizufWen bemüht ist- Drr Mühlen der Entente mahlen langsam-- Ebenso U):e ui der westungarischen rst aber auch in der Kredilsrage d.os. Recht auf unterer Seite. Md ebenso wie in der eine», wird fich auch in der anderen Frage der volle Erfolg eiustchen. GLirftiser Stsild Ser Kreditfrage. ■"fi! MkMplftst-KorrefhÄrdiirf-Duttart w itbet r' Bom F r n p n z k o m s 1 e r' des V ö U e r b u »des 'st hcrrir eine^e r mph r fch e N a ch r i ch k ^rrrgelätigt.Zn 'der «S heißt L "Die ungünltlgcn Meldungen über den Stand'der K r e d i ta k t i a n entbehren i e d,e r.Grundlage.. Die Zustimmung der Berritti'üten Staatm, die die einzige »och zu e'Wsnde Vorgu^- setzunF sowohl für die Auszahlung dsjr Vorschüsse als auch für diy D»rchführu''g der Krcdiialtion bildet, kann jeden Tag ci»- ti^'fcn» Für alle Fäl§e Wird »' er auch'schou vo'rderallg.k« in e i » e n A u f h e ch n n g d e r P f o n d r e ch t e für die Bereitstellung der rotwendigrn Mittel Vorsorge Qctroffcu. , Der rvmSnische Handelsmintstre über Oesterreich. 'Der Wiener. Vertreter des „EMegramure^ hatte Grslegeuhejch-zu eitter Unterr,ed'uug mit dcnr rumänischrn Handels- - minister Deläanu, der' sich, derzeit 'zum' Mschlüß des Handetsvertrages zwischen Rumäjlien un!>i Oesterreich urSBiiu aushälti. . . ., / , '' ' '' Ärü'rster ^eheanu",ä'nfi«rte''.^rch' über die 'bel iöer'.Mberrrahm-r des BurAnlanbes arrsgeta'üch'te» Schivierigkeipur Oesterreichs unter and-errm: Es wäre tief. bedauerlich', wenn Oesterreich zwin Dank für sei neu bisher bekundeten' Gehorsam gegenüber-en Ententemächten so schnöbe'belohnt würde.'' W-enn übrigens'-Oesterreich Mitglied dvr kb'inen Enteüte wäre, so könnte es-in diesem FE bereits an die tatkräftige Unterstützung-seitens-Rnma- Niens, Jugoslawiens und der' Tschecho-Sbowake^i 'appellieren. Ich-glaube',' daß'der GÄng der politische» EreigniMstn'deütr rleuropa Defterreichgebieterisch auf diesen Weg- 'verweist, der div-Beruhigung in den'Dvttäulünddrn garantiert.! . Ueber seine Verhandlmrgenin der Frage drS Abschlu'sscs " des österreichisch-rumänische», Hanllelsvertragcs sagte' M nisier Delecinu: Das große Interesse,-welches Numänie-u einem e»d- 'gültigen -Handelsvertrag mi-t Oesterreich entgegenbringt, ist ein-vollköinme»--'uneigennütziges.^ Es-ist gar keine-Rebe davon, daß - RüMänien für. hie G<voährung eines-, günstige» 'Handelsvertrages -alN Rekmnpensativn den. -Anschluß Oesterreichs au die kleine Entente verlangt, vielmehr bieten wir Oesterreich vhne jederr politischen Hi'nter-gedankerc «irrenHandelsvertrag auf dcr gleichen Ba.sis Md, mit den gleichen Begünftigungsklauseln, wie^wir ihn mit unseren Verbündeten, Polen und' der Tschechö-Showakei,^ abgeschlcksftn habest. Oesterreich' und' seine Hauptstadt Wien'haben für uns heute mehr als je ein eminentes.Interesse, da der Handelsverkehr RttmäilierO ,unweigerlich donauanswarts 'drängt. Telegramme^ Die englische Presse über Sir Samuels Bericht. London, 5 S'ptembrr. (Jüd. Korr.-Bur) Drr von der englrschen Regierung veröffentlichte,Gericht Sir Herbert SamiielK war Gegenstand ans f ü h rlr ch er Besprechungen m der englischen Pres s e. »Dajlh New S* sagt: ^.Eine unrirhige, unbändige und heterogene DchSlkernng kommt unter einer eordneten Verwaltung rasch zur Ruhe. Wir gratuliere» Sir Herbert Samuel zu seiner hrrvorrageud e^solgreichrn JuauMittupgeiner schwierigen und rhr-nhafteuArbeit^ Die „Times" bezrichnr» den Verrchi als unparteiisch ünd redlich. Großbritattnien übernahm die Aufgabe der Errichtung einrs iübischuationalen HeiniS, in welchem hie Rechte und Frtthcrten aller Narionalitätc« gesichert fein solle». Za diesem Zwecke babe England das Mavdat vernommen.. Infolge eines beiderseirigen M i ß v r rfi am d ir i s s e S.kam eS zu Rüblrngen zwischen Arabern und Jude».. Es sei P {1 i ch t deS.M a « d a t a r S, das O l erchgewicht z n. e r.h a.l t t n und solche moralische und materielle Bebinsungen zu schaffen, welche cs beiden Völkern ermöglichen sollen, ein glückliches Leben Seite an Sette zu führen und zum gegenseitigen Wohlstand^ büzutragen. Großbritannien werde das M'.ndai nn Geisle d?r brilffchrn Gerechtigkeit ausiiben. Es sei aber Sache, drr I ü d r n. durch D e s ch a f f u n g der für ein: großzügige Entwicklung des Landes notwendigen Mettel dem Versuch zur Schaffung •eine« jüdischen Heims Erfolg zn bereiten und die Möglkchketten für ein glückliches und harmonisches Zusammenarbeiten zwischen I u. d e N und A r a b t r « z » v e r g r ö ß e r n.^Das glauben w:r, ist der Zweck aller vernünftigen Z'onisten und wir heffe», daß diese Ansicht auf dem jetztin Karlsbad tagenden Kongreß eine Stärkung erfahren werde."' a i l h Ex p r e ß" verlangt die Zuriickziehliug .der britischen Garrrsson aus Palästina, dir von dm britrschett Stener-zahlern 2'U Mlll onr« Pfund jährl ch fordert. l.eo pitrlcer.Vll., Mariahilferstr. 86 etnpßchH s«in reichhaltige!; ,'Lsger In m Pelzmänteln, Staötpeizsn, Füchsen, Stdas aller Arten 24 besonders billigen -Metseprei»«»- Getragene Pelze aller Arft Die Mor»! n g / P 0 st' «nd die »WesteV.« M 0 r n i n y N e w s" .treten ebenfalls gegen die Er^aliuvs .eu er Garnison ln Palästina auf und berlangeu, wenn nicht s^on die vollständige Einstellung, so doch eine weitestgehende R e dozier n n g d e r A u s gab c n iu PalästinUt. Die „W e $»'’ min sk e r G a z e t t e" schreibt: „Wir wünschen, daß dick britische R e g i e 1 ü » a a l l e s "M 5 g l i ch e t u e-? um die B a l f 0 u r'- D e k La r a t i 0 n d u r ch^z v» führ e n, wir hoffen aber, daß die Zionisten unter allcw Umstünden ein wenig Wasser in ihren Wein schütten werden. Es gche zweifellos>R a.u in genug in Palästina für Entwicklung des Landes und eine Vergrübe tun g der Bevölkerung, was sowohl 'ür die Juden als auch für die Araber »üybringend fein weide. Rav. dürfe aber rncht 'vergessen, daß die arabischen Gefühle zumindest jo starl seien wie di« zionistischen Gefül?le. Der Baros-Hasen geräumt. R»m, 7. September. (Funkipnrch.) Gestern hvb-cn dw Legionäre d'Amiunzios dru Baros-Hafen geräumt. ' Verhaftung der Tochter TolstMs. verli«. 7. September. Die »VoMche Zeitung". meldeti Dir Töchter.- Leo Tolstois, Gräfin Alexandra T ölst i> i ein Mitglied dr8 allrusiischen Hilfskomitees für di: Hnnge^gtbi 1e, :st vo« drn Bolschewiken verhaftet worden. Etne ueue Dolksabstimmung i« Oberschlefien? Berlin, 7. September. Der „Vorwärts"' verzeichnt \A einer Londoner Meldung das Gerücht/ das man sich in -LoiHon und Paris mit dem Plm einer neuen Volksabstimmung in Dfcw« schlesien befasse. Angora — gefallen. London, 5. September. Wie das Reuteriche.Buckou aus' Smhrna «fährt, haben die G r l e ch e n A n g 0 r *•; g e» n 0 m m e n. Der kanadische Gewerkschastskongretz gegen die Einwanderung. . - Toronto» 3. September. (Rofia.) Der Gewerkschasiskopgretz Kanadas sprach sich für die d an ern-d«. Sperre K a u a d a s für » r i e«t a L1 s ch e Einwanderer aus. Europäische Einwanderer sollen mit Ausnahme lar^d-. wirlschasilichrr Arbeiter - die nächsten z w t i S-sf Ü r e nicht zugrlafjen werden. ■ -i - : Tagesbericht. Generalversammlung der palestine Uanrl vevaloppD^ut Company. Slm 4. September, 8 Uhr «achmiitags, /^and. im Kvng'tsss gebaude die Vl. 'Generalverfammlüng'der Aktlonäre^ec''1?sks5tms iL«a6 Omroioppmeni Company statt- Profrssor O. W a r b u t g fühite den DorM Nachdem Dr. R n p p i n 'AuM3rk«ge.n'ünd Ergänzungen zu dem in Druck vorliegenden GeschäitZbencht und zur Bilanz gegebest batte, wurden folgende Resolutionen einstimmig angenommen: 1. Der Geschäftsbericht and die Bilanz beS DirektorüunS für dir Zeit von 1. Juli löli bis 31. Dezember 1920 werden zur 'Kenntnis genommen und best ä t i g t. 2. Die Acneralvttiammlüngnnnmtmit g r 0 ß e r G tri ü gt» v « g die Küüfe in Emck Israel, die ans de« Ramm Paiestine Und Deteloppment Company gemacht wurde«, zur 'Kenntnis; ferner bestätigt sie de» Vertrag über K i sich 0 » und die Vertrage über v ö d e n i « I et« s a l e nr. / - Eine D i v i V't n d e v 0 n SV« a«s den Coupon Rr. 1 wird aüf Vorschlag deS Direktoriums bestätigt-. Der Bokfitzende erklärt eS für »ünschmSwech büß die Mehrzahl der nrumwählendm Direktoren der Gesellschaft in Palästina selbst ansässig sein soll. Die vorgrschlagette Me der «even Direktoren wurde en dioc angenommen. Es erscheinen gewählt: . . - I. L. G 9 t b 6 c t fl. Jaffa; E. G 0 l d b e r g, : Jaffa; Aron E i s e n b r r g, Rechoboth; Bezalel I a f-s e, ' Jaffa; L. Keßler, London; Jzchak N a i d i t s ch. London; Dr. A. R » V V i n, Jerusalem; Harry S a ch e r, -Jerusalem;- Dr. I. T h 0 n, Jerssalem; M. U s s i s ch k i«, Jerusalem;> Pros. O. ' W a r b u r g. Berlin-Jerusalem. Die bisherigen Avditorm de, Gesellschaft, Johnson, Pixleh i L Co., London, wurde« auch für das kommende Geschäftsjahr bestellt. Auf Antrag des Herrn, Dr. I. S tra « ß (München), - unterstützt von Herrn Fintelma«,n (Rga), wpijbc bcschlossen, daß der Gewinn, der ans dem Werhuwip.-hs der von der pniestine Und veveloppment Company vor dem i Kriege «nd während drS Krieges erworbenen Böden erzielt wird, einem s p e j i et I tn Konto zugesütnt werde» soll, über dessen Verwendung die nächste Gmeralversammlun« entscheiden soll. Ans Vorschlag deS Herrn I. L. G 0 l d b e r g (Jaffa), untrrfiützt von Herrn David Cohn (Budapest), drückte die , GWeralvcrsammlnng dem Vorsitzenden Herr« Professor ©91* ' b« r - und den leitenden Dneitorr» Dr. A. R u p p i n und Dr. I. T h 0 n ihre» Dank a»I. Auch Herrn I. H cr n k i n (Haifa) wnrde für seine «nrrmlldliche und erfolgreiche Tätigkeit für die Gesellschaft Da«k, und Anerkennung ausgesprochm... Endlich . wurde eine a n ß e r 0 r d« » t l i ch e'. R e s 0l « t i 0 n angenommen, wonach; die Inhaber der.. Mebrz<chl der (Nrstndorqh'^«. ,da§ Recht haben .solle«, einen Äop.ernor M der Gesellschaft z« eenftmen, d« mit demselben Recht Msgestattet sei« soll, wie der Governckr .deS Jüdischm RationaffvndS. ravt» XletSsr r»«n ra Horrenden JACOB MAYER Pril«« las IhlMrut FeUhaoi