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Wiener Morgenzeitung · 1921-09-08 · Heft 940 (8.9.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 940 (8.9.1921)
Date
1921-09-08
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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/ I 940 Dlen, DönnersW WLener Morgenzeitun^ 8. September 192§ Seite 5l ■T" --——--- Beruhten von Augenzeugen geht hervor, daß sich die Truppen, die./an dem Gefechte in Kirchschlag beteiligt gewesen sind, in hervymigender Weise ausgezeichnet haben. , jjioS Bataillon 2/V war daS erste deS jungen Heeres, Elches, zum Schutze der Grenzen berufen, seine.Pflicht restlos erfüllt/hat. Ich bitte, Sie, sehr geehrtcr Herr BundeZminister. dem Bataillon den Danl und die volle Anerkennung der Bundes» rcgic^ung aüsmsprechen. .-f Den Truppen, die am Kamps beteiligt waren, ist die Änwkeunung der Bundesregierung schon vcrlautbart worden. Sje wird dem ganzen Bundesheer zur Kenntnis gebracht werden. Girr Fonds für die Opfer der Horthyj Brigüntett.; W'ep, 7. September. Bundeskanzler Schober Hat ml chen Bundesminister für Heerwesen Vangvln folgendes Schreiben gerichtet: . .. „Die Helden mutige Wwehr der UeLerfälle, die von ungarischen Banden auf die zur friedlichen Bejetzuirg des Burgenlandes emmarschierenden österreichischen ^icherheitsorgane verübt worden sind,, hat schwere Opfer./ gekoster. . Der früvelhafte. Einsall ungarischer Bande/1. aus altösterreichischen Boden bei Kirchschlag ist.glücklich abga.rehrt worden, doch ha,tdiese Verteidigung/ unserer Heimatlichen Scholle gleichfalls den Tod und jdjirc'.c Verwundungen braver Soldaten zur Folge / Als, Ch.es. der Regierung hielt ich es daher für no/ksrendig,. die Gründung-.eines Fonds zur' Unterstützung , aller bei diesen Kämpftu Schwerverwundeten Mw der/ Hinterbliebenen der Todesopfer anzuregen. . Ich beehre mich sohin, Euer Hochwvhlgeboren cinzuladen. im Verein mit mir und dem Herrn Bundesminister für Inneres und Unterricht die Leitung dieser ,Aktion zu übernehmen. . ■ ^ch erlaube mir gleichzeitig mitzuteilen, baß ick aus treu min zur Verfügung stehenden privaten Mitteln diesem Fonds eineh Betrag von 25.000 Kronen zumen^e." / 'Für diesen zu begründenden Fonds hat der Bundes Präsident mit Schreiben vom 7. d. M. e^nen/Betrag von 25.000 Kronen gewidmet. — Der Christlich soziale Klub widmete 100.000 Kronen.' ■ / ' I Die Budapefter Nachtlokale ' i - «odtlifieren.? I Budapest, 7. Srplembcr. Im „Pesti>3^aplo" billigt ein ',Li<berlomponifl" die in diesen, Dlaltt gcgebene Anregung, die Wiener 'Lieder in den Budaprsür Bcrgnngvngslo^alen zu boykottieren und teilt' mit Freude mitdaß die ungarischen Käpellln und-! Geiger bereits beschlossen liätren, künftighin ' nur ungarische Lfeder oder Musikstücke zu spielen. ^ie Anwerbung der „Aufständischen" j in Ungarn. . .‘lieber Pie Art und Weise, wie in Ungarn „Aufständische" istngetvorben' und in daS Burgenland zunl Kampf gegen österreichische Gendarmen gebracht wurden, erfahren wir: DaS Werbebuxcau befand stch in Budapist, Raday-utca 8, I. Stock, links.-sEs' figuriert unter dem Namen Gabor Aro.y Szekelh Munkorok S-Lvetragö. Sekretär dieses stch für einen WohltätigkeitSverrin ausgebenden Verbandes ist ein gewisser Sikol-ya, Leiter -antzebüch ein gewisser Boko. Jchcr Angeworbene, brstehuuäs« weisetjedes Mitglied dinier Vereines, erhält eine Legitimation (Rosapapyr lüit Stempel, Angabe deS Alters usw.) Die Legitimatipn dient älS Erkennnngszeichen für die Mitglieder dieser JutegritätS« sreifcharem Der Verein verfolgt nur de» einen Zweck, Leute, ju-- meist 'B/e stch äf t i g u mg S l o s e, unter folgenden Versprechungen -für den Eintritt in Freii'chmen zu gewinnen: H 100 D a g g-e l d, Kost, Kieidn n g. T a b a k sowie die # u s l ch e r ung ungehinderten PlündernS, Am 28j v. M. sollte ein Transport von 250 derartigen Mitglied erst nach Westüngarn abgehen, wurde' aber von der Polizei auf drstl Ostbahnhof' aufgehatten. 44 der Mitglieder wurden von der Polizei als knrrmdierte «T äs ch e n d leb e srstgenomm.en.' Die volitische Leitung der ganzen Akt on im südöstliche« Teile.bcsoigt Abgeordneter Albin L i« g a u e r. DaS H aup tkömmändo m St. G o 1 t h a r d befindet stch unter dein Kommar^o deS Obersten Hajdy. der staubig i» Ziv,l geht.'Nahen dem Bahnhof befindet stch dort ein starkes Waffen- und NLhnitionSdepot. Je 59 Freischärler, welche per Kopf zehn Häydgrauaten'auKgefolgt erhalten, werden zwei M a s chineug e w' ech r e bei gegeben. 250 Man» mit 50 Offiiereü ützd Ist Mrstchlugewchrtn bilden eine Kompagnie. Die Freischärler, d t tk n Z a h I auf 30X00 gebracht werden W, wolle« Vicht nur daS wesiungarische Anschlußgebiet gegen daS Emdünge.n dtp Oesterreicher' verteidigen, sondern - auch' in Alt« österrrich^ einfctlle» und durch - diesen Bruch die österreichische? Iegkrstüg zwihgen, in aller Form auf Westnngarn zu verzichten ^ZweifMös bdabsichitigen die Leiter der Bewegung, auch M O'tstsrrel ch sein en Umst» rz herbeiznführs». In St- Gotthard wurden 17 österreichische Hrndarmen vo» de» Ungarn verhaftet' und ins Gefängnis' gebracht. ' j In dem Badeort TaresafÜrdö (Tatzendorf) suchten bereis .vor-14 Tagen auS Budaprft zugereiste junge Lenke für lyv,M»nn Quartier zu machen, mußten aber infolge Ueb.erfällung deS B^diorteS unverichtrtrr Dinge wieder ahreifen. Zwei Teige darauf erschien ei« Z»g deS P r o n a i - B a t a i l l o n S cmf d/m'Hanpiplatze und stimmte dm bekannten aptisemitif^r« Gaffnihaper : - ^Ergrr, Berger, Schotzber-rr"' an. Zahlreich« Mfibelfabrik J. SPIRÄ ien, Vll., Si ln. 2 Grösste Auswahl 618 gediegener Erzeugnisse jüdische Badegäste ergriffen auS Angst vor antisemiti. fchen Krawallen die Flucht; lagS darauf 'kamrn ungefähr 40 in Zivil gekleideie elegante junge L'ute an, die sich in den verlassenen Onalturen niederließen. In dem genannte« Orte sowie in Oberwarth befinden! stch seither Zentren der gegen Oestrtteich tärigen Freischärler-Aktionen. «-- } ■ Dir englische und französische Presse über tzorthy-Angarn. Lor;dvn, 7. September. Die Blätter nehmen in .Besprechung der westungarischrrn Angelegenheit eine, füp Oesterreich günstig^ Siellnng ein. <? „Manchester Guardian" schreibt, . die Alliierten Hätten^ Oesterreich entwaffnet, aber keine genügende militärische Macht entsendet, nm den Gehorsam Ungarns zu gewährleisten. Dies sei nnn ein Grund für sie, Oesterreich, das sich' mit aller Zurückhaltungbenahm, jetzt energisch zu unterstützen. Ungarn sei nicht besonders stark und werde von: den Nachbarn so wenig geliebt, daß «s überraschend' sei, daß es sein Geschick derartig aufs Spiel setze. Die ungarische Regierung sei verantwortlich für die Räumung des burgenländischen Gebietes und es sei ihre Pflicht, die widerstrebenden Elemente aus dem Gebiet zu verweisen, ob diese nun ungarische Truppen oder irreguläre Streitkräfte feien. „Daily News" schreiben, die Einnwngung bewaffneter Banden in die Räumung des Burgenlandes bedeute einen Schlag gegen die Autorität der Alliierten. In dieser Angelegenheit sei Oesterreich berechtigt, die sofortige und aufrichtige Unterstützung Europas zu beanspruchen. „Na i.in" erinnert daran, Laß die Friedenskonfe.'enz das Burgenland aus eigener Jniliative Oesterrei.ch zugewiesen habe. .„Daily. Ehronicle",.schreibt, nach Hervorhebung der ^korrekten Haltung Oesterreichs, hie Alliierten. müßten, nun Oesterreich unterstützen^, rytzM fjS /QUf die Durch- . sührung des Vertrages drängen. ) ,-Times" schreiben: Es werde gegenüber der dila-!torischen Taktik der ungarischen Regierung eines nicht wißzuverstehenden „Nein" I Von.: seiten der Alliierten .bedürfen, damit sich UngaM ans Unvermeidliche, schicke iuyd fsch den ForderungÄr.. tzsK -Vertrages füge, den es 'angenomnien, unterzeichnet mnd .ratifiziert' habe. ' „Daily Telegraph" berichtet,' daß in Steinamanger esne Werbezentrale der Ungarn eingerichtetworden sei, .MpMtgediente Soldaten und O/fsiziere der alten Armee l'bpWsfhet werden. Außerdem seien die Offiziere dev ungarischen Gendarcherie attgäwiesen worden, die Beifehle .-der alliierten Kommissionen nicht zu' beachten. Diese^ Anordnungen seien wahrscheinlich von Budapest auKgegangeü. ' - , . Hckvis,?. September. Die ' Blätter bringen ausführliche i Bericht? über den Einbmch ungarischer Truppen aus österreichisches l ^ebict.^DitKommentare lasten es nicht an h e r b e r N e r u rt e i l ,fi n g fehlen. ^Peüt Journal" beivricht auf der ersten; Seite die Ereigniffe und leilt mit, daß der Zwischenfall als sehr ernst betrachtet werde- Die Lotschasterkonferenr werde sich wahrscheinlich; mit der unerwarteten Wendung befaffen, welche die i Frage dxr westungarischrn Komitate genommen hat. Das Blatt resümiert die .bereits in Budapest «ntrrnommrnrn Schritte und i crflärf, hie AnMgenheit sei in eine neue Phase getreten nnd werde i gE anders dehavdclr werden müffrn, als ursprünglich geplant^ gejvefe» sei. WWffMHmtdschaP.; i/t Kautsky über Rußland, j '■ J > Karl Kautsky hat. eine neue. Streitschrift im Napun des SvMkiSennL gegen den Bolschewismus gerichtet: ^vn der Pemafrätiezur StaatSsllaverei" (Brrlagsgenoffenschaft ^.Freiheit"). ,W';HKwprt sagt der alte Vorkämpfer deS wisterffchaftlichrn ^dziaHmüS: Mjwiß ist die Dürre nicht ein Ergebnis teer SowfttrMrüjM. Eme Konstituante hatte keinen Tropfen mehr N^. r g<hrach/- Aber ein Ergebnis des Sowirtrtgimes ist ^s, daß NußlM vj»n der Katastrophe überrascht wurde und nicht imstande ist. fijh' alwm zu helfe«. Wenn die russische Landwirtschaft normal fnnktionieren wkrdt,»- könnten die von d;r Dürre nicht betroffenen Gebiete deS rvssifch?» Reiches genügende Ueberschüste an Nahyung liefern, um da- Dkfizit der Gebiete der Mißernte zn decken. - Und waren die Sisßnbahne» nicht unter der Moskauer Wirtfchaftvöllig zusammengrbeiochtn, so vermöchten sir deuHungergebietr» genügendrLebensmirtrl'rnznführrn. / . Heute muß man die Lebensmittel-ans Amerika holen, unl sie werden wegen des Mangels an Tro-rsportmitteln nHt..weft i,.. das Hungrrgebiet Vordringen könnet?. Diese Uebel lassen sich leider dnrch. keine Aenderung bc# , StaatskurseS rasch genug beheben, raß ihre Beseitigung bei her - Bekämpfung des Massenelends in Ve-wcht kornmen könnte. '! . . Eines ist sofort möglich : . i Rußland leidet nicht bloß unter Äem Verkommen seine« Pro« - duktion. und seines Transportwesens, sondern auch an -dem Mangel an Bewegungsfreiheit. Das lähm: das russische Volk, verwandelt es in einen lebenden Leichnam, macht es unfähijz, sich selbst zu helfen. Ntw daS Fehlen jeglicher Preßfreiheit konnte es mötzlichmachen, daßdie Welt erst Mitte Julr von der Mißernte erfuhr, von der Tatsache, daß in dm Gebieten der Dürre seit Mär^ . kein Regen gefallen war. Dem Kongreß der Dritten Internatiouale« der bis zum Juli in Moskau tagte, wuvde noch nichts von der Mißernte und Hungersnot ge'agt. Fast nrußte man annchmen, daß die Sowjctregierung damals selbst noch nichts davon wußte, sonst Ware es doch filäfliche Leichtfertigkeit igtwesen, die Tatsache *« v.rle mlichen, statt sofort alles aufzubretm, um die Hilfeleistung in Gang zu bringen, ehe die Not alles Maß überschritt und Millionen direkt verhungerten. Die .Hilicleistung könnte selbst nur .^ann die . nötige Energie erlangen, wenn die Tatkrait d:s ganzar Volkes ihrer Feffeln crutebißt unb von der burcaulratischrrr Bevormundung befreit würde Dies zu tun, ist heute. das Willigste, was in Rußland' selbst?ur Bekämpfung der Hungersnot und der - Seuchen geschehen.kann. Die Wilnaer Frage tat Jüdischen Nattonalrat vo-n Litauen. Aus Wüna wird uns berichten: In der letzten-Sitzung des ' Jüdischen Nationalrates für Litaaen erstattete der Vorsitzende Dr. R o s e n b a u m einen Berrcht über die Wilnaer Frage und führte aus, daß die Frage für die. Juden nicht als Bürgr^ Litauens, sondern vielleicht noch mehr als Jud en wichtig sei. Ohne W>lna sind die Juden -sowohl absolut als auch, in« Verhältn'.s zur übrigen Bevölkerung z« schwach. Daß das-G,ebiet von W'lna zu Lt'auen g-hören wird^ ist, wie Dr. Rosenbanm. ausführt, fast beschlossene Sache. EL ist nur die Frage, > wj.e--.sich d>e Beziehungen zwilchen den beiden-/Teilen Litauens und zwlschen- Lltauen und Polen gestalten werde»., i -1 Uebcr dre Verhällnisie der Juden m-Litauen -selbft äirßcx.te sich Dr. R o s e n b a u m dahin,: daß ^aS Verhältnis in bet,, letzten Zeit ein wenig verschärft wurde, da die Rückwanderer., aps . Rußland einen Strom von Antisemit i S;m tt S\ nngtbracht hätten und da ferner die Pole», welche,suh.. Litauen den. Juden gegenüber feindlich verhalten, aus gechiffe»', pol'lrschi-n.Gründen sich bimühen, Feindschaft.zwischen.dr» Jude« rmd Litauern zu säen. UrberdieS-, habe die junge litauische Regierung während ihrer Konsolidrerwng die alten Beamten /ver^ w ndm mästen, welche dm Antisemitismus vom zaristischen Regime geerbt haben. Wenn Litau« tatsächlich ein Staat vo»i - wcien Bürgern werden wird, dann wird sich sowohl die allgemeine Lage als auch die der Juden verbesiern. Nach der Richtung arbeitet jetzt die K o n st i t u t i o n s k o an m i s s i o » des litauischen Sejm, deren Arbeit allerdings noch längere Zeit in , Anspruch, nehmen wird. •. •/ i Heber das innere jüdische Leben in Litauen teilte Doktor R o s e n b au m einige erfreuliche Erscheinungen mit. Die Gemeindesteuer ist fast überall durchgefährt und die Inden: zahlen freiw'illig, ohne Zwangsmittel. Die HilfZarbeit des I o i n t in Litauen geht jetzt zum System der k o n st r n kck i v e n Hilfe über. Die jüdische Bevölkerung steht in lebhafter Beziehung: Zu ihren Gemrindeverwaltangen. An den jüdische» Gemeindewahlen haben auch die Arbeiter teilgenomme«. Die Jude» haben aber auch an den Wahlen in die Stadtverwaltung lebhaften Anteil genommen. Die Gründungsarbeit der jüdische« Zentralbank steht vor de« Abschluß. ..i; "> . Der christliche Kurs -7die Epöch^ bürgerlichere Dekadenz. Ueber die Rede, welche der Allgochrdnete Viktor D'rv'zdy letzten Montag im Elisabethstädber Kasino in Budapesthielt,' wird uns von dort weiter berichtet: Drozdh sagA unter anderem: Ich will über unsere Rdgiemngspolitik sprechen)' über jene dumme, kurzsichtige Politik, welche schon seit zwei' Jahren uns wie ein schwerer, finsterer Traum bedrückt, übetjeue Politik, der die großen Menschheitsgedanken fremd sind', .die Unterschiede macht zwischen Menschen und-Menschen und-; eben deshalb dazu angetan ist, dieses unglückliche Land völlig-' zugrunde zu richten. D' r o z d y bespricht die dunrrttr Politik^ der ungarischen Negierung gegen dieArbeiter und Frei',uanrtr und fährt fort: Allem diesem setzte diese christliche'Politik die:- Krone damit auf, daß sie sich gegeu das ungarische Judentum wendete, gegen jenes Jud«,tum, welches itf diesem Lande die In d u st r i e und den Handel grschasfen,- bie Ambitionen und die Arbeitslust des Landes gehloben hat' und dessen Erfolge nicht in Abrede gestellt werden konUeNl-Esv gibt in diesem Lande schon kaum Menschen, die die Geißel ' des christlichen Kurses nicht zu spüren bekommen hätten. Tag«' täglich suchen mich Landwirte aus meinem Bezirk auf/ die mich: bitten, ihnen Pässe ins Ausland -znverschaffen. Wer die Tatsachen mit.'offene» Äugen verfolgt, nukßsehen, daß es wieder die feudale Reakion ist, di'.: sichauf den Nacken des Landes gesetzt hat und nur deshalb das' Volk glauben mackien will, daß das Jud entum die Schuld an unserem wE gastlichen Niedergang trägt, damit es' die ' großen Güter zu >10.000 und 100.000 Joch nicht wahrnehme, deren Schuh das oberste Ziel dieser Leute ist. Ich cieclchtt Aren Bedarf an Herbslstoffen nocn zu b i Hi g e n vSntoca mu i» te Städte Restenmesse Adlergasse 5

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