Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 938 (6.9.1921)
- Date
- 1921-09-06
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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i**: 93* Me«. Dieustag Wiener Mosgenzeitung 6. September 132? nette 7 Ueberaiedle und begleite meine Möbeln selbst nach. Polen Beiladung von flmzngsgnt mit den nötigen Papieren nehme ieli Dis 15. d. ff. an Spesen gans minimal! Zuschriften unter „ Anmeldungen bis längstens l&.d.N. 9157/ an die Administration des Blattes 9157 * Jtauflettte ans Poterr, die ihre Sendunam prompt in Pole« haben wollen, laffctt dieselben durch die bekannte Speditionsfirma Auhur WoUmanii <L Co . Wi n,Neutor- Winden Sre stch dort an den polnischen ranSportdauer wird garontiert. Die .— - eigenes Trausitlagrr und unterhält eigene Speztalverkchre nach diw geiamte» Ausland. Durch die mugeschaftene Organisation ist dnseibe m der Lage, LuKttst billig und konkurrenzlos zu arbcit n. * Adas Israel (Schiffschul), Wien. II., Große Schisfgaffe 8. Die Fleischbank des Bernhard vtffschitz. II., Rw ppgasse 2?. steht mcht nrner Aussicht der Schifftckml (Adas Israel). Die diesbttützliche Anzeige ist erfunden. Vom Nabbinai der Schiff,«ul wird das Kaschres dedort verkauften FlercheS nicht v e« st ä t i g t. Der Vorstand. * 8«« Schulbeginn ist für alle Eltern w chiig, auch an die Schuoe ihrer Kinder zu denken. Haupdetingnng ist, daß der Kinderschuh dem Fuße geniftend BcwegungSireiheit läßt.das Heist, daß der Schuh nach hyglemscheni Grünt! atz ange'ruigt ist. Die von der Firma Drl-Ka nt allen ihren Berkanfshäkisern zum Verkauf gelangenden Schulstiejel entsprechen allen dielen An* fordemugen Und vereinigen damit außerdem große Stravarjahigkeit der billigsten Preisen. . * »Wyja^ Wirtschaftliche 9«ga»isatio« tiidischor Dw Parteienverkehr im Zeutralburcau, IX.. Beraüafft 7, findet fort ad auSichlievtrch nur Montag, Mittwoch und Donnerstag von 4 tue 6 Uhr nachmittags statt. Wirtschaftliche Srssuisatiou Mischer Angestellme. In der Abgabestelle Ul.. Esteplatz 4 l Parterre- Gaffenlokal) wird «ngezvckertr Koudknsmilch, Marie Nestle, zum Preffr von ft 56 per Dose abgegeben, »nd mar für Mitglieder mtt den Anfangsbuchstaben tz dis 2 heute. D>enStag, von 4 bis 6 Uhr «achWittags. Höchstquanluin «me Dose prr Kopf. Mitglieder. welche bei der früheren Ausgabe nicht deteilt wurdm, erhaltm zw« Doten per Kopf. Ohne Mitgliedskarte keine Ware. Anmeldungen und Behebung von Legitimationen Montag, Mittwoch und Donnerstag von 4 bis 6 Uhr nachmittags, ixv Bergsaffe 7. ■ VereiwS»achrrchte«. Verein Erez Israel, Wien, II., Hauptallee 5 tNeffaurans« Pratersee). H m- Beginn 0« hebräischen Kurse. I. KurS n« S Uhr, U. um 7 Uhr und M. um 8 Uhr abends. — Jugendverrm Ahawath Zion. U.. Kleine Zmahrt« straffe 160. Heute. ’/s* Uhr abends, BorUsrnrg B. Dawid, Thema: Jtdi,che Literatur. . v;. —W’«'1» '.'i»-.; •. im- Aem gvdrnt««. G i 1» Eduard, geboren 31. März 1886 in Wien, Schauspiel«, *VII. Berornkaaasse 1. — Herches Heinrich, geboren Iff. März 1888 m Brody, Dinktor, XVUl., PötzleinSeorfcrstvaße SS. Dr. 8 i e b w e r t h Jakob, geboren 86. September 1®»8 1» Dokaj, Arft, IV., Paniglgaffe 19a. — Grafe Felix. Sen *. Juli 1888 in Hvmpolrtz, Schriftsteller, XIX., Himmel« chl. 8 öwe« tha t Alt«, geboren 88. Jänner isys iect. Private, VW., Schönborngafte 10. — Schwager Chawa, Geboren 97 Mai 1899 m B»fk, Private, VIII., JofefstSdtemrLe 51. — N,nm ann Alice, geboren ly.Dezember 1897 i»Wien,Modistin, IX.. Nnstdorferstiaße 65. — Dr. Frf ch er Aicharff, Geboren 4. Jänner 1fc9j in BeloyAf, IX., Pulverturm« Saß« 7. f l« ß Rodert, geboren 14. September 1897. Freiberg. lft« Währingerfiraße 8 — H a l e k Clarrffe. gehöre« 17. June 1884 in Wüm, Ift^ Porzellangaffe 64. — L a n d 9 b e 10 t x Ido, geboren 81. März 1875 ir Wien, Private, IX.. stnchsth aller, gaffe 19. — G 0 rlrcka Viktoria geb. Stern, geboren 1(1 Augost lSSl in Pincow, Vtktualienhäudleri«, XlV., Flachgsffe 18. K r e « Gustav, geboren S. August 1886 rn Wie«, HjivelieL ftVl., Schuhmelergassr IS. — Springer Gisela, ged. Policzer, geboren 81. Mai 1889 in Drjetomen, Private, XVI, Patzergaffe 19. — D r i l l Elsa, geboren 34. Jünger 1900 i» Wollersdorf, Echauspieteiin, VI. Hosmühlgaffe 7. - S p v i n° SsR Luna, ^doren 4«.Oktober 1015 in Badaprst, XV!,Payeraffe 13. — B ö ck Theresia, geboren 27. Oktober 1876 m Preß» bül-r. Gernotgaffe 7. — G ö b l Elsa ged. Göh. geboren 35. November 1880 rn Gablonz a. R', Private. XIX., Gehhardt« söffe 5- ■* 8 M Leopold, gehören 0. Mar 1901 in Milwaukee, XV.^Gmwtsaffe - Kr ä » t e r b t ü t " ' SS. «ebruur ISS strsffe SS. }$ in Wien, Bankbeamter, .. Skdorru Schönbrunner- Die Ernährrrng. Die Lebe«smitteLvävkte. Gestpvn^ herrschte ans den Märkten schtoacher Berkehr. Jyk der Grytzmarkthally war Fleisch aller Sorten in gsnügenbo». Menge« vorrätig, ans Ungarn sind vier Waggons angenommen. Die Preise blieben unverändert. Die Fettnot ist etwas gelindert, die gestern vorrätigen Mengen iwichtm für den Wochenbeginu cmö. Asus de« Grünwareumärkterr sind die Zrrsuhren schW sichnr «usgefallen, so daß der Beoarf für den GngroSverkehr ,«r knapp gedeckt tve'rden konnte. Die Folge davon war, daß Gärtnerware« weiter im Preise anzogen. Kartoffel« waren heute ansgebliebe«, doch sind geüchgenhe Mexgen vorrätig, so daß sich «irgeuös Mangel sühlntochtn. D'ie Obstzufuhren sind günstig, die Preise blieben «Mw-rändert. Freie fLidisGh3 yolksbütine ^SSSSSS^t „• Jeckal, de»* Scümeed ÄSg1?* * 8 <380 Seat •1.8 ühf! 4 Akten ski Bühne und Kunst. Derrisches Volkstheater. (Gastspiel Alexander Morssi.) - > Tolstois Komödie „Er ist an allem schuld" wird arn Deutschen Bolksthcater viel frischer und eindrucksvoller gespielt als am Burgtheater. Das ist natürlich vor allem Moisst zu danken. Man weiß, daß er aus der Höhe ist, wenn er seinen Tolstor tradiert. Aber diesmal hat er alle Erwartungen übettrosfen. Der unverberbte, aus der Tiefe des Elends stammende junge Mensch mit den niiverdauten sozialistischen Phrasen aus den Lippen und dem kindlichgütigen Herzen in der Brust, vom Dichter rnit kargen Strichen angedeutet, wird in der Darstellung Moisfiä zur Tolstolschen Charakterfigur. Wie zart und rein das Wesen des hungernden Barfüßlers, wie unbekümmert und heilig seine Heiterkeit, wie echt vor allem sein stummes, reuiges Weinen in der letzten Szene, sein Schluchzen, ivelches der ganzen mernschlichen, selbstverschuldeten Not gilt. Mit dieser letzten Szene wandelt Moissr die Komödie in ein erschütterndes Drama. Freilich war rhm das Publikum für seine wunderschön gesungene eingelegte Arie dankbarer als für diesen unvergeßlichen Abgang. S<ine Partner liehen ihn nicht im Stich. Nur war Frau Wagner eine Bäuerin von zu seiner Schönheit und Herr Sima zu jnug für seine Rolle. Vorher legte Moissr den Henri irr Schnitzlers „Der grüne Kakadu" hin. Diese brillanten Szenen sind für ihn ein Kinderspiel. (Aber wir ziehen den dunkel gerönterr, in den Mantel der Melancholi gehüllten Henri hes Herrn Onno vor.) Die Ausführung ist um einige Grade matter, als es die jüngste Reprise der Groteske war, die zu den wertvollsten Werken Schnitzlers zählt und sorgsaurster Besetzung und Inszenierung wert ist. Vortrefflich die Herren Ranzen Hofers jtit6 Ziegler. 0. A, Bühwenfestsprele der Wiener Kammerkrrnst. Im Rabmen der Wiener Thfatermessr vtranffallet da- «ntne der kkusilkrischen Leitung At'iliv B l e i b t r e u S siebende Unternehme« der Wiener Kammerknnst tm Großen Kvnrerihan-'aal Aufführungen alter BslkSstÜcke «nd anderer Bühnmwerke, welche im uvirnalen Theateibetrirb selten Platz finden können. Der erste Abend dieser Bühnenfestsviele brachte die ursprügliche Fassung des Geothe'cken a u st". Dieser „Urfanft* wird in der von Bleiirr« geleiteten Darstellimg als em BekruMiswerk, als Beichte des jungen Goethe, de-untrrpen Liebhaberder Friederikevon Srsenhripi, auigefayt. Die Szene« spielen sich auf einer durch dunkle Draperien und ernige Würiel gekemneichneten Stilbübne ad, in welche da- Podium des KouzertbaussgaleS ««krrwandelt wurde. Manches, ww mm Beispiel die Domszene. kommt, »nterstützt von den mächtige« Klängen der Konrerthau-orgel, zu gutem AuSvruck. Anderes, wie die Szenen in GretcheuS Z-mmw, die sich unk den obersten Stufen des Podiumabspielen und dadurch irgendwie in der Luft «chwiben, ist wenig geglückt. Im allgemeinen «st das Podium des KonzrrthallSiaaleS mit seincn nnrubig-prunkvollen Säulen fit den Ernst der dunkeldraprerteu St'ldühue, auf welcher da- Licht in deschrSnkte» Räume« sparsam herrscht, wobl nicht der richtiges Ort. Go kam kein einheitlicher An-druck im Szenischen zustande.' De« F-ust iu der Lvffasswig als jung» Goethe gab Herr V e r e a i. Der WoMang feines Organspricht au, doch für die Verkörperung des faustiich sungen Goethe fehlt eS Herrn Berrgi an der darstellerischen Möglichkeit für Genialität» Mephisto war Herr Bonn. Uinvteresscmt «nd humorlos. Fra« Erika Wagner war rin reifes Greichrn, das angenehm rhythmisch sprach. Alles andere belanglos. Der spärlich besetzte Saal war andäch'ig-interessterl. 8.8. A«s de« Theatern. Im Buratffeater geht morgen, Mittwoch, mit Hugo Thimi s als Gast »Der Kaufmann von Venedig" in Szene. Anfang 7 Uhr. NW 3m Operntheater gelangt morse«, Mittwoch. „D i e K 0 n i g i« v 0 n S a b a* zur Aufführung. Anfang V»7 Uhr. I« StaatSoperuarchester in Wie« wird tehuis Besetzung einer Stelle für diy II. Violine ei« Kvekurrenz» spiel abgeh aue«, zu welchem sich nur nachweislich bestqualisizierte Betverder m der Direklionskaiizkei des OprrntheaterS schrifllich anmelden wolle«. Iu der B 0 l k S » p e r geht hmte, Dienstag, i g oletto^ mit den Damen Gero, Altler, Attler, Kux und den Herren RiiterSheiM, Robinson und Dörich in Szene. Dirigent Her» de Sterunch. Beginn 7« 8 Uhr. Im Deutschen Bo lkLth eq ter gelangt Mittwoch de« 7. d. M.. 6 Uhr, Büchnera n t 0 n S T 0 d* mit Alexander Moissr als Danton zum Teile «knbesetzt zur Ausführung. In de» Hauptrolle« sind beschsstigt die Damen Thalles, Tnbiljch. Wagner, Wrffrlh, MarknS »nd die Herren Evnth, Ehrle, Rowoluy, ZeleuiuS. tzerstl, Krone«, Segler, Kaminanf, Iwald, Ranzenhofer, Schreiber, Frank, Pater, Amon u«d Kirsch ner. In den K a m rn e r i v i e l«u Wußte weg« dr« «och audauerndeu KrankheitSzuffaudeS d«S Herrn Lackner die ErstauMrsng de- Lustspiele» ,A « T t e t i s ch* «au Karl Slphoda. W der der Brrfaffer hier eintrifft, auf Mitttasch den 14. d. M. verschoben werden. 6it Gröffurm- 8a» sftvifch,» Theateas tw Borttw. Äs«0i,mr « u n n 11 r 1 0 c dt c r, oa» ccuc Mvnme Theater in Belli«, eröffnet. Da» Ensemble. hauptz'Schlich au» Mitgliedern der Wilnaer Truppe Vestehrud, brachte Perez H i, s ch b e i n « (Drama „Die pme Krejtschme^ (,Pie rfiS^iUie Nteitter Qt-itarron. Uten«ili«a g*pX I^UMM.doiia.n IPla.ni.rx.oe L Violin “Vlolea OeUl ItzaPurnburon Zitlxem. eic. Aon nnd überspielt! I ABTHT7B XJC03ST. Wi<nshi M>9lQ-wTßtottag[ XO (Tftl^plxpx». &&&7) Soebsn erschienen An den Schaltern der „Wiener ftflorgenzeitung“ erhältlich der ASfnarissch ^aaf das 8HTÄ (V. iLi'.fzanZ) Redigiert von eSSr» P. h © S« s und &,u(2wE$ © a fi © MD Das rdchiilustrierte, vo»«elira aiiagcstattete zionl« stiaclic Jahrbuch ist ein« wichtige, über den Stand der jüdischen Bewegung orientierende Publikation, die auch zu allen brennenden Fragen Palästinas und der Diaspora Stellung nimmt. Vs7?sg rfWis&m? «?«nrf!©^2a5t8angjt4 «Miu»u-»u".A0.4Wi«»iuu>i>t«■ nmi*iw« isiriTiniiriiiwtiiw»iigjn.JU'i«wraiag» Ptei» eines Exomplaros: Für ü es ter reich mit Postzustellung K 150. für die Tscheche-Slowakei tsahech. K 15, für Deutschland Mk. 15, für Polen mit Pos [Zustellung pcln. Mk. 280, für Jugoslawien Dinar 10, für Holland holl. fl. 1, für das übrige Ausland 8 Schweizer Franken, ssö Bestellungen ÄS aß die „Wleno? lorgenseifang“ odor »o <!iö Bu5hh235ÖÜHCTg LöwH, I.. Rotenturmslrasse 22 BesteUtt;i‘>etH -werden nur jyejrcn Vor* ausUexaltilun^ elTelctuiert. vcrloffene Schenke") znr Auffülimno. Dos theaterwi'kiame Süick. auf kräi'Üae Effekte gesk'.est. fand starken Beffall. LrsvnderS die Darstelletin der Meile, Sonja A l o m i §, wurde sehr gefeiert. GZrichtssM. Anker -er Anklage des Nsmbmordes. Am 26. Mai 1^20 bemerkten 5wei Sicherheitswachlente auf der Waaramerstraße, daß ans einem Düngerhaufen em mit einem Schuh bekleideter Fuß heiansraaie. Bei näherer Nachforschung zeigte sich, daß dieser Fuß rn einer bereits ffa'k verwesten wennt« lichen Leiche gehörte, die in dem Dün.^erdaufeu vergraben war. Die Lache wiezwei Schüsse im Kopf ans. Sie wurde alsbald als die des Kutschers Karl I n r e n d a, der bei drm Wirtschaftsbesitzer Johann Is e r be^ienstet war, festgestrltt. Iurend» war seit 18. Mai abgängig. An diesem Tage war vor dem Hause II., Helenengaffe i, ein herrenloser Bauernwog nt anfgefunden worden, dir am 19- Mai von Iser als sein Wgenkm erkannt wurde. Dock fehlte die Ladung, bestehend^ aus 250 kg Stroh und l Sack Gerste sowie die zwei Pferde im Werte von ft 180.000. Heute hat sich nun der unter dem Bei dacht dcs lsianbmordes verhaltete ehemalige Handlungsgehiltr Vinzenz G r a dw o h l vor dem Schwurgericht zu veraulmorten. Der Angeklagte ecklärte bei der heutigen Berhandlung: »Ich bi« unschuldig, alles, was die Anklage behauptet, ist unrichtig. Dre Poli,',et batte ttberliaupt niemals ir.wtf* welche Judiz en aufstellm kknnm, wenn ich nicht selbst aus freiem Wmen bestimmte Angaben gemacht hätte, die nachher gegen mich gerichtet worden sind? Hierauf erstatteten die medizinischen Sachverständigen Doktor K a tz uud Dr. W e r t g a r t n e r ihre Gutachten. Aus denselben geht hervor, daß die gegen den Ermordeten abgegebenen zwei SckLsie ays nächster Nabe abgeseuert worden sind. Die Verhandlung wird dann geschlossen. Morgen, Dirn-Ivg, kommen die Gmchtspsychiatrr zum Worte. «»HIBBW.il!.1 ,i JBUilflUIJJHi mm Sport. Hasmonea—Prater-Sportfreunde 4: 0 (i: o). Dieses Cupsviel brachte mit dem überlegenen Siege der snngrn iüdffche« Mannschaft über den drittklatsigen Sportklub Praier-Gportfrepnde ei« unerwartetes Ergebnis. Hasmonea, die bis auf Fenichel komplett antrat, lieferte nu Spiel, taic ntan es von virrtklasuaen Vereine« wobl selten zu sehen bekommt. Sie fertigte dir Drntklasstgm mühelos ab. Meller im Tor verrichtete seine nicht allzu schwere Aufgabe in sicherster Manier. Die Verikidigung Schäch!er->Grobler waren für die gegnerischen Stürmer unüberwindbar. Die Deckung Gold-Wolfsohn k-Eisenmaher unterstützte wirksam den Angriff. Baron-Schirok-F,onnn- Wolssvhn H-S»nger im Sturm boten eine prachtvolle Leistung. Bei Pratrr'Spottfrennde gefielen der Tormann Schubert, in der Vrrtetdigvna Wagner, der Mittellantrr Markstein und K'inft- Heller im Sturm. Die körperlich weit überlegenen Gegner vermochte« der mit bßsondeier Ansopferung kampfmden Hasmonea-Elf nnc iu den ersten 30 Minuten einen glrichweriiaen Gegner clizugeben- Bedauerlicherweise ließen sich Sjrieler von Prater-Sportfreunde 10 Dkiuuten vor Schluß, bei« Stand von 4:v. *« Beleidigungen des völlig unparteiischen Schiedsrichters hmreilien. was ihnen den Ausschluß von z'.vri Spielern eintrug. Spielverlauf: Von Beginn an ist .tzarmvnea überlegen. In der 8. Minute wird Hasmonea ein Eifer?.irgcsvrochen, den Fromm vnbaltbar einsendet. Die Angriffe der Dritt-- Nasstgen werft die Hasmonea-Derteidigung zurück. Prater-Sportfreunde arbeiten mit E>ser auf den Ausgleich, doch der Erkolg blridt S Versagt. Nach Seitenwechsel fallen die Drittklassigen dein 0 zum Opfer. In der 13. Minute verwertet Fromm einen » Borleger Barons zum zweiten .Treffer. , Hasmonea bedrängt. In der 80. Minute tt^ielt Schirok im Alleingang den dritten Treffer. AuS einem Corner, den Singer prachtvoll schießt,! erhöht Wolfsohn II den Stand auf 4:0, womit dcr Trefferreigeni abgeschlosse« wird. Dem Spiele wohnten zirka 600 Zuschauer veU Schiedsrichter Arnold gut. Hasmonea Schüler l—Cheruth I« und IU kombiniert 0:0, Hasmonea Schüler U^Cherrith! Schüler 18:0. __ :■.{>* Dl« Meisterschaft. Sowohl am Donnerstag (Feiertis als apch am Sonntag finden Mriftersciiaftsspiile statt. DarwnstaH trM HWlWjjgd «nd Napid « Hovoriim^