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Wiener Morgenzeitung · 1921-09-04 · Heft 936 (4.9.1921) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 936 (4.9.1921)
Date
1921-09-04
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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Rr. 936 Wien, SomUag Wiener Mo rgenzeirrsng 4. September 1921 Sette 11 Gerichtssaal. Die Spielhölle in der Kaiseroitta in Baden. , Verurteilung der Bankhalter. * Baden, 3. September. (Privat.) Die aufsehenerregende Aufdeckung der Spielhölle in der Kaiservilla' in Baden, welche durch einen Handstreich der Wiener Polrcci ansgehoben wurde, 'hatte bereits ein Nachspiel beim hiesigen Bezirksgericht. Die drei Bankhalter, Kaufmann Mat 1 ckilomi t r ch. Schauspieler Jean Jelly und der Private Alexander Jan e k, welche als Ausländer lsii jenem nächtlichen Ueberlall sofort in ,Haft genommen wurden, batten sich wegen verbotenen Snictes za verantworten. Bei dem belastenden Material, welches der Polizei in die Hände siel, wurden die drei Angeklagten überwiesen und zu je einer Woche strengen A r r e st S sowie zu Geldstrafen veiurteilt. und zwar M a't s rb i l v w i t s ch zu K 23000, I e l l y zu X 40.0(10 und a n c i zu K 60.000. Auster dem würde über sie l ie A u s- Weisung aus der Republik Oesterreich ausgesprochen. Das Urteil ist bereits in Rechtskraft erwachsen. Gegen b e iifciipcn Spirlteiln'hmw )vird die Verhandlung in nächster Zeit durchgcführl weiden, und zwar werden sich ungefähr fi'llnzig alten Gesell chastsschichren angchörcnde Personen zu verant- Worten haben. ___ Eiir Raubmord? In drciräg'ger Verhandlung. dre am Montag beim Schwurgericht begurnt. hat sich der 33iäh>ige Kausmannsgehilte Bmzenz G r a d w o b l wegen Verbrechens des Raubmordes, des GeioohnheitSdirbsi.ihls. der Veruntreuung. der Falschmeldung und verbotenen Waffcntraaeus zu verantworten. Gradwohl, der seit fciwr frühesten Jugend Ergentumsdelitte begangen und unzählige Kcrkcrstrafen verbr'rstt hat, wird beschuldigt, daß er am Mar v. I. dem Kutscher Karl Jmeuda durch zwei Revolverschüste in. den Kopf gelötet und sich dessen mit zwei Pferden bespannten Wagens rin Werte von tiber K 200.00m.bemächtigt habe. Die Pferde veräußerte' er in Floridsdorf dem Fleischhauer Ignatz Patzclr jüv. um. st 35.000, den Wagen ließ er in der Helenen gaste stehen. Nach der Tat ststchtete Gra^wohl nach Budapest, wo er der Hotclbesitzerm Fölbessy Schmuck" imZWcrte vpn K 200.00ö'vcntmenbete. Bevor rr jfete Pretiosen verMtcn konnte, wurde er in Wien verhaltet. Da Oradwohl den Mord hartnäckig leugnet und behauptet, daß er die Psire von einem ihm unbekannten Russen zum Verlaut iiberuommen habe, führt die Staatsanwaltschatt einen umfassenden Indizienbeweis. Den Vorst» in der Verhandlung wird OberjandesgerichiSrat, Dr. Ramtauer führen, die , Anklage Staatsynwatt Dr. t)ie tingec veilreten. Dir ^Verteidigung hat Doktor Kappeliuachn übernommen. i '}". / . Sport.. . | Niederösterreich gegen Süddeutschland. , T' Heule um y.,5 tt^r gelangt auf der Hohen Warte zum fünften Male der Länderkampf der Auswahlmannschaften von Niederösterreich und'Süddeutschland zur Austragung. In den bisherigen . Cvielen blieb Nicderösierreich zweimal siegreich und zweimal fonitlc Süddcutschland den Ersiolg buchen. Auf ungesihr p/a Jahre k der r ege sportliche Verkehr, zwischen denbeiden Ländern zuriick. Vor dirser.Zeit unterschätzte man ganz ungerccht- Hrligterwci'e die Süddeutschen - tn W en; man: glaubte, daß 'Züddeurschl'rnd'ckrisien'brssekktk-si'Fubball spielet ,iks Berlin. Die tchrerzcitige R'cd erlüge der Nrederästerreicher von 4 : 0 Treffern s?uf dem W. A. F.-P!atze brachte über Ngcht, dürsüddeutschen iFußbillsport bst uns zu Ansehen. Heute zählen die süddeutschen Mannschaften und rh'e Auswahlelf ,zy den i zugkrästigstcu Mästen. Das heutige Treffen wird von folgenden Mannschastcn rsintlm: \ S v d d e u t s ch l a n d: Wöhrmann (Sp. Vg. Fürth). jNMer (Pliönir-Ludwigshafm), Wellboier -(Sv. Vg. Fürths D'egel (l. F. C. Nürnberg). Kalb (l. F. Ct Nürnbergs Hagen Mp. Vg. Furth), Strobl (l. F.- C. Nuyrberg), Franz (Sp. Vg. Pürth), Seidrrer (Sp. Vg.. Fürth), Träg (l?>F. C. Nürnberg), Sutor (I. F. C. Nürnberg). i N i e d c r ö sto r r e i ch: Ostricek (Hertha), Blum (Vicuna', wpovich (Amateure), Nieisch (Rapid),, Brandstüttcr (Rapid). Kurz (Vienna), Wondrak (Rapid), Itvibil (Raprd), Swalosch ^Amateure). Neunraun (W. A. C), Wieier (Rapid). Ä Ein Verglich dcr Heiden Maunscha ten beweist ihre Gleichwertigkeit. Im T orwächtex. dürften die Gäste ein kleines lieber? aewicht haben ', hingegen stellen wir die Verteidiger der Oesterpeichcr über die dcr Süddeutschen. Den geringen Vorzug, den dcr Nürnberger Mittelläufer gegen den Rapch-Mann Braudstätter verdient, machen wieder die besseren Flügelläufer der Einheimischen we>1. Im Zusammenspiel sollten . die süddeutschen Stürmer dm heimrscheu Angriff überlresfrn. Den Niedervsterreichcrn kommt ab .r das größere Körpergewicht und die SchnUrast zugute.! Wer in dem heutigen Kampfe Sieger bleiben wird, ist eine . offene Frage: beide Mannschaften haben so ziemlich die gleichen Siegesanssrchten, so daß die zahlreich>n Zuschauer einen interessanten Kampf zu sehen/bekommen werden. Das wichtige Spiel wird vom tschechischen Schiedsrichter Heertes, Prag, geleitet. Zm Vorspiel,stehen einander die Answahlmaunschafielr der ll. W i e n tr - K l cr f s e und der I. P r o v i n r -- K l a s s e gegenüber. Auch dieieö Treffen sollte in verkleincr r Ausgabe der folgenden großen Begegnung guten Sport bring::! Zwischen den beiden Fußballspielen finden Stasettenwettbrwerbe, veranstaltet durch den Niederösterreichischen Lcichtathl tikverband, sigtt. Freundschaftsspiele. Die H a k o a h tiägt heute 10 Uhr vormittags ein Wettspiel gegen die Pol i z e i auf dem Ruoolsshügel-Platz aus. Die Reihen der Hakoahner werden mehrere Spieler der I. Mamifcfmft üeifiaiFen; trotzdim dürften sie keinen leichten Stand haben, da bei der Polizei mehrere Spsteler^erst- und zweitklassiger Vereine tätig sind. Dcr S, C. O st m a r k spielt h'Ute vormittags auf dem G erst Hofer - Platz gegen die G e r st h o f e r Sportvereinigung. Es ist nicht ausgeschlossen, daß sich b;c iiritat Erstklassigen w.eder eine Niederlage holen. Hiiksah-W. A. C. 4:2 (Sri). Die Hakoah konnte dicses Freundschaftsspiel sicher gewinnen» 'Eisrenlich ist cs, daß sich der Stock erstklassiger Spieler bei den Blauen ganz gewaltig rergrößert hat. Klieglcr. Kovacs. Drucker usw. werden dalv zu vollwcrt'gen K,ästen der Mannschaft werden. Ze,twcise führte dcr Hakoah-Argriff ein sehr schönes Zutammcnspiel vor, auch die Deckung befriedigte. Schwach war wieder die Verieidigung. Dcr W. A. C. mußte gleichfalls auf Neu mann, Eichlcr und Rabinowiisch verzichten: Die Mannschaft spielte ,sehr aufovsentd, reichte aber an Können an die Haloab-Elf nicht heran. Die besten Leute waren -Südlich, Kliegler II, Ringer und^ Enver. ...... In dem von SchiedZ'icbter Lopater gut geleiteten Wetllprel erzielte Klirgrer in der 5. Winnie die Fi!h ung. Nach cnrigen .gefährlichen Angriffcn des W. Ä. C. brachte Kovac den Stand auf2 :0 (35.,Minute).-Drei Minuten später hotte Enoer nach einem ffchler . dcr Hatvah-Verterdiguna cinen Treffer auf (2 :-1). Nach einem von Hänsler gut getretenen Eckstoß köpfte Gansl nnt'-iltbar ein. (3 :1). D^e zweite Spielhälfte sab zuerst den W. A. C. durch Z-berec erfolgreich (9. Minute). Dann wurde die Hakoah stark übcileg-n. In der 16.. Minute schoß Gansl den inerten Treffer. Bis zum Schluffe dominierten die Blau-Werßcn. vergaben aber zahlreiche günstige Chance«. ' Im Spiel dcr Rest ven sieg'e die H>rkoah 2 :0. Beide Tore schoß Gansl l. Das Jungmaniischafrssplel konnte dcr W. A. C. mit 2 :«1 Treffern für sich entscheiden. ' W. A. F.-^Wacker 3: 2 (2 : 2). Verdi nte- Ssig dcr Bütleldorscr, die eine ansgeglichenr Leistung botcn Nur in der Bcrlcidiguug liaptzerte cs, dei'ü Wind nud der Eis.itzmanii Kohl waren dem Spiele nicht'immer gewachsen- Alle drei Tore säroß brr airsgezeichnete Sclröbinger, eines schöner wie das andere. Auch Wacker barte schwache Verteidigung, insbesondere Hast! war elend. Das erste Tor schoßt Kvwanda. das -weite Wann. Schiedsrichter S 1 e r n f e l b.'2000 Zuschauer. Der Niederösterrcichische Crrp. .Folgende iüdllch: Marmschasicn treten hmte im Cuv'Wcltbciverb an: Pratcr- Sportfreunde geaen Hasmonca "/i>H ltbr, Renuwkger-Platz), I. A. C. gegen Samum Uhr, Oitakrrnger-Platz). Die Hakoäy irr Karlsbad. Der Leitnirg der Hakoah ist es gclungen, sämtlichen Spicledn die noiwendigen Urlaube zu erwirken, so dal; die l. Mannschaft komplett rn:Karlsbad nntreten wird. . . - : ’ . ' _ .• •' . Ein Wiener Team in Steyr. Heute trägt,-ein zweites Team dcr zweilen Sp elabteilung, in Stcpr ein Wettsprel. gegen die Auswahlmannschaft des .pberöstenejchlschcri..Vu'bandes aus.: Dir Wienervmw in. solgendn' .MMytzg yn < Tad-rr (stk. A, C.) -Oberbüuttr-'(N.'...- A. C.):- Flecke.Wue7 Staia); - Wieoermann N. Ä. C-):-Wriglhofer (N. A?,C.):,: :L-aPka.:--(R'-d Star): Poikat'chek-tN. A. C.); Kostucr lN. A.,C.);: Bamr. (N. A. C): Vsthdman» (Ren,weg);. Weiser (Rennwcg). Ersatz: Knhrer (N. Ä. C.). , , -; - . »2. i—n)lr- ■>nii«niai>wivi »v> Bankhaus M, ROHATYN 'Wien; I., Maria Theresienstraßse Nr. 2.0 Telöphon 20-3-63. «4 Durchführung sämtlicher Bank-Transaktionen. An-und Verkauf sämtlicher Devisen,und Valuten. ... »t««nRsa*fiia*d Der BolkSWirt. Gestempelte Krone Auszahlung Wien - —.55 Centimes. 67V3 Centimes. Starker Rückgang dev Mark. In Zürich norierier die österreichische Krone''. die öftere, gestempelte Krone ^die tschechische Krone . . . die Mark .. Ägram ...... Bukarest ........ Budapest ........ Warschau ........ . — .67'/s (—.69 um 2 . —-.55 ,(—.54 am 2. . 7.05 ( 7.05 m 2. .' 6.57V2 (6.77'st am 2. . 3.20 ( 3.25 nur 2. . 6,72V- 6.92V* m 2. . 1.45 (1.47Vam 2. .—20 (—.20 am 2 September) September) September) September September) September' September). September) Die Wiener Messe und Die Wirtschaft Oesterreichs. * X Bon Dr. Ernst FeldSberg. , Es sind in letzter Zeit oft Stimmen laut gewordear, daß die Wiener Messe für unsere wirtschaftliche Lage nicht von sehr günstigem Einfluß sein werde. Diesen Ansichteil muß entschicdeir entgegengetreten tverdeir, und im folgernden sollt F abrikation sämtlicher Kammwemnnl aus Elfenbein, Horn, Juwelith, Galalith, Holz etc. Export nach dem gesamten Auslande! Jakob Orner & Bruder wÄS^a,/te'r Telegr.: Ornabruder Wien \ Fernruf 55-300 11 Zur Wiener Messe: 4001 Messepalast (Hofstallungen), Gruppe 7, Stand 152 der Beweis geführt werden, daß die Wiener Messe unser» Volkswirtschaft in jeder Hinsicht heben wird) Das Hauptargument, das gegen die Messe i>^ Treffen geführt witd, ist die Behauptung, daß durch die-Messe ein Ausverkauf unserer Waren stattfinden wird. Die^2 Ansicht, wäre vielleicht vor ein bis zwei Jahren'. richtig - gewesen, daunsers^Zndüstrie verhältnismäßig noch billige ausländische N-ohprodukte besaß und> die Erzeugnisse noch zu billigen! Preisen abs.'tzen 'konnte^. Die rapide Slbwäctsbewegung unseres Kroneirkurses ermöglichtees dentx-Ausländer,' mit' seiner hoch- ' wertigen Valuta ber 'uns billig: zu käusen, während wir die Nachschaffurlgen anäusläridischerr, Rohmaterialien, zu, weit höheren Preisen machen mußi-en,' zu Preisen, -die ein Kaufmann in den Verkausspreis 'dckr Waren nicht mehr ein- > kalkulieren kynttte. Das Verhältnis ist jedoch heute einanderes geworben.^ Die Rohprodukte, -Mit denen heute gearbeit.'t wird^ifind'--bereits,,dem.-Tiefstand unserer Valuta errtsprechend tzuer eirrgekittist, so daß^wer Unterschied der Preise zwischen,irrländischen und ausländischen -Erzeugnissen ein weit geringerer als. früher ist, welche Tatsache dem Kaufmann doch iiv. gewissen Grenzen eine KalIllation ermöglicht. Der Unter-- schied der - Preise, des ^-Jn- >unö Auslandes erklärt sich überhaupt nur nöch aus der Billigkeit der Arbeitslöhne, die jct' in unserer Valuta gezahlt werden. Es--kann daher... von einem Ausverkauf nicht gesprochen werden, da ja mit den eiugegaugenen Zahlungsmitteln der Kaufmann jederzeit Nach- . schasfungen „machen kann. Jur Gegenteil! Durch, die Ankäufe, insbesondere durch die -Bestellungen des Airslandes> wird unsere Kaufmannschaft im Ausländ Guthaben in ftemder Währung erhalten und mit ihnen die ' Rohstoffe nach schaffen. . Wir werden es teilweise nicht-mehr notig,haben,,unseren Be-' darf - an ausländischen Zahlungsmitteln im Inland durch! Kauf dieser Valuten zu decken', sondern wir werden im Aus-', land mit unserer Ware zahlen-, welcher'jlmstanü in weiterer- Folge den Laus der -Notenpresse - wenigstens teilweise - hemmen kann. , - Durch die.Wrerrer Messe werden alte Handelsbeziehungen, die früher zwischen unserer und '(jet ausländischen Kaufmannschaft bestanden -haben, angeknüpft, der Export wieder gehoben und mit ihm unsere Handelsbilanz gebessert werden.. Es wird nun vielleicht die-Frage aufgeworfen werden, rvas wir außer unseren geringen Exportmitteln noch weiter exportieren wollen, da. wir ja den größten Teil der Rohstoffe aus dem Ausland beziehen. Wir besorgen eben ^en Veredlungsverkehr, wir verarbeiten die augeschafften Rohstoffe und exportieren unsere Arbeitskraft, die ja ebenso zu werten ist wie andere Exportware. : i . Durch die Hebung des Exports wird die Produktionstätigkeit vermehrt und der Eintritt.der Arbeitslosigkeit, der Krebsschaden einer geordneten Volkswirtschaft, wird verhindert werden können.. Durch die'Erhöhung der ProdrMoustätig-,- keit und die daraus, folgende Erhöhung der Arbeiter stände und Löhne erwachsen in weiterer, Folge dem Staate-selbst wirtschaftliche Vorteile. Die Steuerkraft des Volkes wird gesteigert, die Steuergrundlage vermehrt, die Einnahmen des Staates erhöht und das' T«ftzlt verringert. Hand in Hand damit geht die Erhöhung unserer Kreditwürdigkeit/ deren Grundpsleiler reale Deckung und ipeelle . Vertrauenswürdigkeit eminent gefestigt werden. In der Schaffungskraft-wirü eine Art reale Sicherheit, in der Arbeitslust die'ideelle Vertrauenswürdigkeit - gefunden'Werden. - . Aber auch, aufs unsere valutarischen Verhältnisse kann die Messe günstig einwirken. Entweder wird der Ausländer feinen Bedarf an .österreichischen Zahlungsmitteln-'rin Ausland decken, dann wird die Nachfrage nach unserer Valuta eine größere und/mithin: der Kurs ein höherer werden, oder er wird die ausländische^^ Valuta ips Inland bringen oder unserem Kaufmann im Ausland gutschreiben und dadurch dem Handel hochwertige Zahlungsmittel zu sichren, welche wieder zu Einkäufen rm Ausland zu verwenden wären. Schließlich wird daß i,Ausland durch die Messe auf unsere Exportartikel (Holz, ^Eisen, Papier, krrnstgcwerbliche Gegenstände usw.) aufmerksam gemacht werden, welche Tatsache von günstigem Einfluß, auf unseren Export sein wird. Bedenkt man schließlich, daß die Wiener Messe eine 'dauernde Einrichtung sein wird, so kann man ann-ehmen, daß ihr Einfluß auf unsere Wirtschaft ein sehr großer sein durch die Firma Arihur Wolfmann & Co„ Wien, L, Neutorgasse Nr. 6, expedieren. Speziälverkehr nach Polen. Transportdauer 3 Tage garantiert. . Sammelverkehre nach» der Sehweiz, Deutschland, Holland, Ungarn, Jugoslawien und umgekehrt 3048411374

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