Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 936 (4.9.1921)
- Date
- 1921-09-04
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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I beite W Wie«, Sonntag Herrengarderoben nach Maß in nnr bester Qualität und Aussilhrung zu Reklamepreisen Beinstellen. * Die Firma Spirman» & Horowitz, Wien, II., Fischrrgasse 4, Telephon Nr. 47-0-86. teilt mit, baß sie anläßlich der Wiener Internationalen Messe große Quantitäten an Galoschen, Gummiabsätzen, Schnee- und Turnschuhen und ollen anderen Gummiartikeln auf Lager hat und diese Waren zu Fabrikspreism feilbietet. Siehe Inserat in der heutigen Nummer. * ..Prags", Internationale Transport- und Speditions- A.-G.. ist eine Gründling der Mährischen Agrar- und Jndnstriebank in Brünn uni) ist die Zentraldireltion der „Praga", Tschechoslowakische Lagerhaus- und Spedilions-A.-G. für Landmid Seetransporte, daselbst. Wir verweisen auf das nach den modernsten Prinzipien organisierte Unternehmen, welches ermöglicht, iin Verein mit den auf den hauptsächlichsten Plötzen errichteten Filialen und Exposituxen jedwede Art von Transporten, sowohl (hfott w e Import, promptest und kulantest durchzusühren. Die Firma bar große Lagerhäuser mit direktem Geleiseanschluß und ist mit allen neuzeitlichen Hilfsmitteln ausgestattet, so daß sie die Awtuige ihrer Kommittenten m , den günstigsten Bedingungen jederzeit übernehmen und aussühren kann. Genannte Firma unterhält ein elstklaniaes, modern nusgestattetcs Filialennetz mit Filialen in Bodenbach, Bueweis, Laca, Chiasio, Eger (Böhmen), F.erstadt i. S., Hamburg, KirÄhhäza. Kufstein, Laube, Longatico, Lu'liio, Lundenbürg, Oderberg, Pilsen, Pontebba- ,Prag, Preß» bürg, Teschen. Triest, Udine, Venedig, Biliach. Medicollr, Rosen» back, mit alliierten Häusern in ganz Deutschland, Frankreich, S- H S.-Stnaten, Schweiz, Rumänien ulw. und ist in der Lage, alle Aufträge prompt, exakt nild ohne Disserenzen durchzusühren. Die g-'nanute Firma befaßt sich ferner mit großen Transporten jeder Art, sowohl zu Wasser wie zu Lande, chartert ganze Dampfer und Schlepper auf allen in Betracht kommenden, Wasserwegen und bietet den Berfrächtrrn die denkbar besten. Vorteile. * Käufer aus dem Auslande decken ihren Bedarf an Eilen- und Messingmöbeln sowie Kinderwagen mit Vorliebe bei der Firma ß eopol d Walt er G e ss m. b» H.. W i c n, V.. Diehlgasse 19/21. Die Firma wurdetut Jahre 1880 gegründet und bat sich seit ihrem Bestände wegen der Gediegenheit und exakten Ausführung ihrer Erzeugnisse sowie äußerster Kulanz im Preise einen guten Ruf.erworben. Durch steigende Leistungsfähigkeit ist d;e Firma in der Lage, «Ach allen Staaten zu exportieren. * Dis Firma I. Manne, Wie», VI!., Schottenfeldgasso 24 — eine der bedeutendsten ihrer Branche — liefert sowohl Luxus-und Stilmöbeln aller Arten in nur bester Qualität wie auch gebogene Sessel für Festland und Uebersee nach allen Weltteilen. Die Firma korrespondiert in Hebräisch, Deutsch, Engl-sch, Französisch und Polnisch, Zeit der Wiener Messe (l 1. bis 17. d. M.) stellt sie in der Rotunde, Stand Nr. 3292, ihre Erzeugn-sie ans. Wir verweisen übrigens auf die heutige Annonce auf Seite 17. . * Zu konkurrenzlosen Fabrikspreisen kaufen Sie Taschen- und Brasseleiuhren in - allen Größen und Metallen sowie Markenuhren : S ch a s h a u s e n,' Omega, Z eu i t H,^M o v a d'v, Longines und andere, beim Vertreter schweizer Uhrenfabriken, Jakob Hermann, Wien, H., T.aborstiaße 8 B. Permanent rerchsortiertes Lage r. Zur Wiener Messe rHofstall ungen, Stand Ta. 897. Vereirrsrrachrichte». Verrinigteh e b r äische Schulen. Alle die* senigru, welche die Absicht haben, an dem hebräischen Unterricht teilzunebmen, werden hiemit ersucht, sich entweder Sonntag den - 4. d. M. um 9 Uhr vormittags in der Schule. H., Große Mohrengasse 16/22 oder Dienstag den 6. d. M. im Schullokale, Otbmargasse 46, und zwar Kinder (mit ihre« Eltern) um 4 Udr, Erwachsene und Jugendliche um 6 Uhr nachmittags zwecks Festsetzung des Stundenplanes einzufinden. Die ErnähruRg. Die LebensmittelmSrkte. Die Großmarkthalle hatte gestern einen Massenbesuch anfzuweisen. der nock stärker war als vor dem Kriege. Schon am frühen Morgen belagerten förmlich Tausende von Käufern die Berkaussstände- Es hat sich im Laufe der letzten Zeit immer deutlicher gezeigt, daß die Verbraucher trotz der hohen Straßenbahnivesm billiger in der Großmarkthalle als in dm Bcznksgeschäften einkaufen. Das Angebot a» Rindfleisch Soeben erschienen An den Schaltern der „Wiener fi/Iorgenzeitung11 erhältlich der | i f&imawsich auf das Jahr 5682 ’ (V. Jahrgang) Redigiert von Otto Abeies und Ludwig B a t o '..< v % Das reichillustrierte, vornehm ausgestattete zlonl* 1 stische Jahrbuch ist eine wichtige, über den Stand der a jüdischen Bewegung orientierende Publikation, die j auch zu allen brennenden Fragen Palästinas nnd der 1 Diaspora Stellung nimmt. Verlag „Wiener Morgenieltung“ Preis eines Exemplares: Für Oesterröich. mit Po^tzuslellung K 150. für die Tscbecho-Slowakei tschech. K 15, für Deutschland Mk. 15, für Polen mit Postzustellung poln. Mk. 280, für Jugoslawien Dinar 10, für Holland*holl. fl. 1, für das übrige Ausland 3 Schweizer Franken. B86 estellunsren sied zn richtci/ an die „Wieoer Morgeflzeitang“ L oder an die Buc^frsradlung Lowlt, I„ Rotenturmstrasse- 33 Bestellnngen werden nur gegen Vor» ansbezBhlimg effektulert. , Tabor* atram«l*3 Wierser Morge«zeitrr«s ^T'81 -"".’■-« I- Der „Sport Montag“ ist morgen um 6 Uhr früh in allen Trafiken zum Preise von 4 Kronen erhältlich. . Ausführliche «tos Berichte vom Länderwettspiel und allen I; übrigen Sportveranstaltungen des Sonntags. Ausgezeichneter Nachrichtendienst. naiwaj|grwgagaBBäMW>jaM^»»w»M—— in dieser Woche betrug 480.000 kg, was zur Folge Hatte, daß aestern entgegen der befürchteten Verteuerung die Preise für Rindfleisch um Klo per Kilogramm. Herabgesetzt werden konnten. Die Preise der übrigen Fleischsorten blieben unverändert. An F e tt Herrscht nach wie vor Knappheit. Der Geflügelmarkt war gestern besser beschickt als in. den letzten Wochen. Aus den Grünwarenmärkten waren genügend Vorräte vorhanden. Für Qualitätsgemüse machte sich eine steigende Tendenz der Preise bemerkbar. Namentlich Kraut erh ö h te sich im Preise. , ST« Kartoffel« herrscht augenblicklich kein Mangel. Die Obßznfuhren, sind anhaltend günstig, die Preise unverändert hoch. An Ei«« »acht sich Knappheit immer mehr bemerkbar. Do« heute *m «euer BrotpreiS m Wie». Die Vcrbandlungen zwischen d« Blvterzeuaern und dm Backereiarbeitern, welche noch hinsichtlich des Termins der Auszahlung des erhöhten Lohnes geführt wurdm, sind nunmehr in der Wesse beigelegt worden, daß die Broterzeuger den Bäckereiarbeitern bte; erhöhlen Lohne n&'l. d. M, flüssig mache». Der neue BrotpreiS, K 15.40 per Laib, tritt sonach am Sonntag dm 4. d. M. in Kraft. Fettausgabe. Vom 4. bis 10. d. M. werden bei den städtischen Fettabgabeftellrn 12 dkg Pflanzenfett (Paketware) zmn Preise von K 23 gegen Abtrennung des Abschnittes 360 der Mehl- und Fettbezugskarte ausgrgeben. Organisierte Verbraucher erhalten 12 dkg Margarine zum Pryse von K 20.40. Mehlausgabe. Vom 4. bis 10. d. M. werde» V« kg Verschleißmehl und kg Mäisgrieß als normale Wochrnration zmn Kleinverkaufspreise von je K 21 per Kilogramm anSgegebeu. Außer der normalen Ration wird ferner per Kopf an jeden Bezugsberechtigten */, kg .Plusmehl* zum Preise von K 02 per Kilogramm auf die Meblbezugskarte gegen Abtrennung des Buchstabens 6am unteren Rande derselben abgegeben. „W. I. W." An dm Wochentagen der nächsten zwei Wochen (bis einschließlich Samstag dm. 17. September) von 9 bis 11 Uhr. vormittags B e r k a ns von 6 t» ff e«. Stasa.: Prima Kleiderleinen in alle» Farben per Met«. K 195, Englischleder gestreift per Meter K 210, Chiffon und Bettrrchleinen in allen Preislagen, Hemdenzephire und Flanelle m reichster Auswahl,. Schuhbänder zu Spottpreism. Serfm und Kerzen konkurrenzlos, Herrenanzüge in bester Ausführung (Wiener Geschmack) von K 5200 aufwärts, große Auswahl in Dameu- Sportjacken in allen Farbm; Luster, Lampe«. Haus- und Küchmgerätschaften, Glas, Porzellan, Herren-Modrartikrl, Serrmverkäufe Mrückgesetzter Waren besonders mtpfehlenswert. . fMs jüdische Volksbühne fc$EÄ,w*,SaS . uh, .«h„. sott, MMstiTiBifl Teufel °8*Pte Den Iiandsmann Bühne und Kuuft. Raimund-Theater. (Zmn ersten Male: »Florian Geyer* von Gerhärt Hauptmann.) Wien hat eine. Operettenbühne weniger. An sich ein Kulturfortschritt. Es hat aber um eine Sprechbühne mehr, die, wenn sie mn halbwegs hält, was die gestrige ErossuMgSvorstellung versprach, eine würdige und ernste Stätte dramatischer Kunst ist. Der neue Mann, Dr. RudolfB e e r, und seine Künstlerschar seien herzlich begrüßtk Man spielte Hauptmanns „Roriau Geyer". Dunkle, Ermneinngrn an ein Wimer Gastspiel der Brahm-Bühne tauche« auf und an Georg Rittner, der mit dieser Rolle auf. der Höhe seiner Kunst stand und vom Theater Abschied nahm. Man war jünger und für derartige Heldenstücke empfänglicher. Gleichwohl war der Eindruck diesmal tiefer. Damals — soweit die duukle Erinnerung de« Vergleich gestattet — hatte die Regie ein Bolksstück geformt, dessen Dominante das wiederholt gesnngeue Bauernlied vom Florian Geher war. Diesmal wurdm bunt«, lebensvolle Bilder „aus der Zeit" nebrnemandergestellt. Nur so * kann dieses Werk zu packender Wirkung gebracht werdm. Dmn Hauptmanns Dichtung ist eine Reihe prachtvoller, - mit genialem Griffel hingeworfmer Zeichnungen, in denen die'( deutsche Bauernrevolntion sistgehalten ist. Gelingt es dem Spieltoter, dem Gewimmel von Gestalten Leben «inzuhauchm, daß der' --Zuschauer sieh t, waS dem Zuhörer mitzuteilen unterlassen wird, daun -füllen sich die^Köntteren der Hauptfigur mit Fleisch und Blut und der * Darsteller des Geher hebt sich herrlich ab. Karl Heinz Marti», ein handfester, gewissenhafter und kunstverständiger Spielleiter, hat sich dieser Methode bedient. Mt volle« Gelinge«. UeberdieS half er der Dichtung, - die solcher Hilf« wert ist, mit wohkb«echnet«,'' ' bis zur lleberhitzuus gesteigerten Regiewirknngm «eich. Am überraschendste» die. Szene im - Schlußakt, vor 'dem Tode^Gehers. Wie die. trunkenen/ frigm Ritter vom Gelage weg erst zaghaft» ' dam mit wachsmder^Sicherhnt, schließlich «it schreiender Lust auf die Bühne schleichm, laufen, stÜrmm.Md zu einem Knäuel ..«Sü; . 4. SW«k>er"°MP /EMD ist ein seltm gesehenes Regiekunststück. Manches erscheint, AW flüssige Zutat. So das Defregger-Bild mit den gffchnÄ grnppierW Bauern (jeder für sich ei» Schaustück), den gehäuften Stmckwrt^i und mit der minutenlang geschwungen« schwarzen Riesenftchlßs im Hintergrund. Aber, wie gesagt: DqS Stück kann's braucheut.^. Der Geyer Eugen Klöpfers ist eine MeisteAristuD, Wäre dieser außerordentliche Darsteller de- Bauervhänvtlings auf den Brettern gestanden, als das Bühnmwerk ,Mr Jahrzehnten zmn ersten Male gespielt würde, '-daun hätte der Florian Geher besser ' abgeschnittm. Strahlende männliche Kraft, ftohe Hingabe an dir Idee, unbändige Kampflust, aber auch gütiges, wunderbar überlegmeZ Wisse» um menschliche Verworfenheit und heldenhaft getragene Bereinsamnnst sind hier unvergleichlich gestaltet. — Von sdnen Partnern waren Ferdinand B o u u (der jetzt alles Komödiantenhafte ab gestreift hat und* durch schlichte, tiesschürfende Charakterkunst überrascht), ferner die Herren M a r l i tz, Stärk nnd A n d erss e.« sowie Grete W i tz m a n n überragmd. Ans dem Heere der übrigen, durchaus verdienstlichen Darsteller seien noch die Dcknen K a d l e, und Förste r und die Herren F o^e.st./ und Zeise! hervorgehoben.. . V Der große, ungewöhnliche Erfolg war wohlverdient. .. ■ ) _ ' 0,'-JL , Neue Wiener Bühne. d, (Rum ersten Male „B e t t i K a l m u s*, Komödie in einem Vorspiel und zwei Akten von Julius W i l h e l m und Paul Frank.) Borweggenommen sei, daß die nene Konkurrenz m Judenstücken qualitativ viel schlechter liefert als die von „Onkel Bernhard*, „Dr. Stieglitz" und anderen Stücken her bekannte muss renommierte Firma. Womit nicht gesagt sein soll, 'daß dbe all^ Firma uns mit hervorragenden Judeustücken beliefert hat. Wey sie hatten gegenüber dem Opus der Herren Wilhelm^ und Frank den Vorteil, kurzweilig zu sein. Diesmal ist das Milieu btäj' Stückes nach Kattowitz und Berlin verlegt, was ihm offenba^ nicht gnttut. Bettr Kalmus hat in ein Kattowitzer solides Schnittwarengrschäft hineingeheiratet. Sie ist'jedoch Hy geizig, wechselt mit Mann und Kindem Konfession,. Domizil ««fc. Brauche und gelangt nach fünfzehn Jahren zu fragwürdig«» Reichtum, einer wackligen gesellschaftlichen Position mrd eruW lächerlichm Salon mit dem üblichen armen Baro«, der M» Schwiegersohn auSrrfehen ist, wenn einmal die RobMmmq erreicht sein wird. Aber Betti Kalmus macht mit ihren Wünsch«^ ihr Mann wirklich Pleite, der Sohn aus dem «mchristlichm Hause wird Dozent für altsemitische Sprachen, die Tochbw heiratet einen Geschäftskonkurrenten und eine Schlußfzeue Rührei eröffnet wiederum Perspektiven auf Kattowitz.^ . -7 In alldem ist wenig Lustiges. Ueber Getaufte und BÄdgetaufte wurde schon öfters mit viel mehr Witz Mühselig schleppt sich die Begebenheit bis in die'Mittels uachtsstrmde und würde nicht den Energieaufwand einer Nachtvorstellung lohn«, gäbe Frau W t r & ezirk nicht Betth Kalmus. Sie schafft eine so groteske Gestalt mit allen Lächerlichkeiten einer kleinlich - ambitiösen Judenfrc»^ deren ganzes Wesen irgendwie aus phhsioloMher Unbrfriedigtheit kommt, jede Geste uyd Bewegung ist Hlftssv unfehlbarer Eingebung der Situation errtstandeu tzich hcherrscht sie so zwingend, daß man a»S Lachyr «nd Verblüffung nicht hinauskommt. In, alle Szenen wirft Frau Werbezirk wirklichen Humor. Änd ihr Humor, beileibe nicht der des Stückes, brachte einen Riesenerfolg, für die neu emgeführten Nachtvorstellungen dieses Theaters. Frau Werbezirk wurde stürmisch bejubdt. Sie hatte einen ausgezeichnetm Partner m Ernst W u r m f e r, welcher eine gutgesehene jüdisch-kleinbürgerliche Type auf die Beim stellte. Die übrige« Darsteller halfen, nach Krästm mit, um Lustigkeit zn verbreite«, woran sie «m durch das Stück gehindert wurden. Es ist auch fteisich rmr. duxch eine Darstellerin wie Fra« Werbezirk z» Mrwinden/i ^8. 8?'^ Aus de« Theater«. Im B n r g t b e a t e r geengt morgey. e d e a* zur Aufführung. Anfang 7 Uhr. JmOperutheater geht morgen, MüNt^^D^^ B 0 h d m. e 'mit Herrn Fritz K r a a ß « Szene. Anfang 7 Uhr.^ ' %£ In der Bolk 8 0 per wird heute, Sonntagi^Ao^S^a? gegeben. Beginn %8 Uhr. — Am 7. d. M. geht unter dtt Grsamtleitung des Direktors Weingartner neu einstadiert mw inszeniert Mozart« »Die Z a ub e t f l St t" . in Szene. Die nmen Dekorattonru sind von Herrn Petrides, nach- Entwürfe» von Herr« Karl Schrrder. — Morgen, Montag, wrrd „Tauu^ h ä u s e^r* gegeben. In der Titelrolle tritt Herr Lußman« von der Staatsoper in Dresden sein Engagement an.^aKZmrdgrnf Herr Kaplan vom Opernhaus in Frankfurl a.>MUFDirrgeut Herr Dr. Ä«üs«. Beginn V,7 Uhr. '. ■ ' i I« der F r ei e« jüd isch e n B 0 l ck « 'wfttz morgen, Montag, das Drama ^S ch-m« Ja f r u^efl* xvon Dh m» w gespielt. Anstmg V-6 Uhr. / In der R e n-a i s s ä n c e b ü h n e werden ab "nächster 'Woche'Mabendlich»zwd Vorstellungen inSzme gehen. Am 7.d.M. findet die Premiere von Alexander B r 0 d y-s romantischem Schauspiel „8 e a L,h 0 n* statt. In der Titelrolle bedittiert Hermine S t e r l e r vom Kleinen Theater in Berlin. Als zweite Abendvorstellungfindet am 9. d. M. die Premiere des dreiaktigen Schwankes «Sie fliegt aus ihn..." vou^Llwwig^Hjrschseld<stam Hagenbund. Donnerstag den 8. d..M.,10 Uhr^mw- - mittags, eröffnet der Künstlerbnnd „Hagen" seine Herbstansstellung, an der sich Mitglieder und Gäste deS Bundes beteUigep^ Außerdem werden ' mit' Kollektionen vertreten seimditiMaKr "Osrar Laske, Heinrich Revh und Alois Stibold.' DaS Dorotheum veranstaltet in dieser Woche> rine üchereffante B ücherauktion zurWie n e r Me ss e.. M werden vergriffene Friedensausgabm der bedeutendsten deutschen Verleger in kostbaren Einbänden ausgeboten, was wegm der vr-^ ^vorstehenden LnruSsteuer auch!ür inländische Interessenten. von i Bedeutung ist. Ferner seltene Werke auS allen WissenSachieten,! ''Erstausgaben der Belletristck und schone GesamtansgLÄm der Klassiker. Schaustellung: Sonntag 10 bis 1 Uhr, Montag stfife Dienstag 10 bis 6 Uhr. Versteigerung: .Mittwoch, Freitag rttch Samstag ad 3 Uhr nachmittags im Hochfaal, II. Stock (öft), 5ka1aloge zu K 40 sind im Dorotheum. 1^ Dorotheergaffe 17, m der Seidelschen Buchhandlung, 1., Graben 18 (Korsoseite), jmß I- «V