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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-31 · Heft 932 (31.8.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 932 (31.8.1921)
Date
1921-08-31
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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fette G . Wien, Mittwoch dmM dis im Juli 1918 erfolgte jungtürkische Revolution eüMtreteneir politischen Umschwung in der Tsiirkei. Gr et-, jtfätte itt Uebereinstimmung mit dem Aktionskomitee eine >Aenderung des Baseler Programms für unnötig. . Den Ehartergedankkn müsse man achtungsvoll ins Archiv des modernen politischen Zionismus legenuyd.„ dürfe nicht mehr davon sprechen. Dann gab er eine Deutung des Wortes „öffentlich-rechtlich" im Baseler. .Programm., Dieses. , hatte bloß den Sinn, daß die Zionisten nur auf.Mund ci wtS Vertrages mit der Pforte Palästina bcsiedL.ln wollten. Franz Oppenheimer hielt ein Referat über die <3i.cdlungsgenvlsenschaft, worauf einstimmig beschlösseu wurde, einen Versuch mit einer solchen ür Palästina zu.machen. Das Hauptinteresse des Kongresses galt, der Leitungsfrage. Die evolutionistische Richtung hatte schon, auf diessm Kongreß Wolffsohn zu stürzen versucht; sie besaß die Mehrheit-zwar, im Permauenzausschuß, aber nicht im Plenum des Kongresses. So konnte sie mit ihren Liste nickst durchdringeu, die Vorgeschlagenen erklärten, eine eventuelle Wahl' nicht annehmen. zu wollen, und so mußte die bisherige Leitung unter Wolsssohn in vorgerückter Nachtstunde gebeten werden die Geschäfte bis zum zehnten Kongreß weiterzusühren. ' Dieses Ergebnis zeitigte tiefe Niedergeschlagenheit in den Reihen der aufstrebenden nationalradikalen Richtung, und über diese hinaus war in der ganzen Bewegung die Entmutigung allgemein. Man fürchtete eine Spaltung der Organisation. Der neunte Kongreß blieb den Delegierten in sehr peinlicher.,Erinnerung. Ein „zweites Hamburg" mußte unbedingte vermieden werden das war das Gefühl aller Zionisten, was dazu beitrug, daß auf der Jahreskonferenz 1910 die Einigung erfolgte.; Der zehnte Kongre ß konnte-daher Günter glückkkcheren Auspizien abgehalten werden.- Er fand vom 9. bis ü5. August 1911 in Basel statt. Zmn ersten Male war auf diesem Kongreß ein Referat über Emigration x angesetzt. Leo Motzkin entwickelte den zionistischen Standpunkt in bezug auf das jüdische Wanderungsproblem-. Er ^befürwortete bis Einberufung eines allgemeinen jüdischen Auswandererkongresses und sagte, die Parole der Zionisten, in? bezug auf die Emigrationsfrage sei:. 1. Organisierung und. Regelung der Wanderung; 2. Konzentration, nicht - Zerstreuung der Siedler; 3. Ausnützung aller Ansiedlungsmöglichkeiten im nahen Orient. Davis T r ie t s ch verlangte 'die Schaffung eines, zionistischen Emigrationsamtes. . ■ t . . Auf dem zehnten Kongreß wurde zum ersten, Mal ein Teil der Verhandlungen (jener, über die Kultirrfrage) aus-, jchließlich iu hebräischer Sprache geführt. Die- Angehörigen der M i s r a ch i - Gruppe wollten. Hie Kulturfrage., überhaupt nicht behandelt wissen. Anf uhren, Äntxag^schlossen, - daß in den von der zionistischen Organisation. ..geschaffen«» Institutionen für Kulturarbeit nichts, unternommen werden sollte, was der jüdischen Religion -widerspreche. -Di^,..aus.,,,der >- Jahreskonferenz 1.910 vereinbarte UeuregelunLHer^Organi.- sation wurde zum Beschluß,,'ierhshe».^ Rach, ihnen wurde?. - der Sitz der Leitung in ein größeres jüdisch«^.der--., legt, die Zahl , ihrer Mitglieder ..auf .fünf- bis ,, sieben< festgesetzt und bestimmt, daß das Engere .Aktionskomitee. sich. fef&ji; einen Vorsitzenden wählen solle, so daß.nicht der Kongreß einen Präsidenten der Organisation zu . wählen Hab«. Wolfs so h n erklärte seinen freiwilligen Rücktritt. In bezug aus. hie praktische Palästina-Arbeit-, w.urhe. estre -Reihe- - von', Vorschlägen zvm Beschluß erhoben. Die.neue Leitung wurde ausschließlich.den Reihen der Praktik^r entnommen. Sie bestand aus Marburg (Vorsitzender),'Jacobsohn (stellvertretender Vorsitzender), Hantke, Lewin, Vokolow) Der neugewählten Leitung gelang eine Belebung, Stärkung und Nationalisierung der durch den-jahtelangew Streit zwischen Politikern und Praktikern und den. dadurch-verursachten Kampf um die Leitung geschwächten ^Organisation, so daß der nächste Kongreß unter günstigen Auspizien abgehalten werden konnte. Dev elfte Kongreß, dem eine. Welikonstrenz d«r - Hebraisten vorangegangen war, tagte vom;2. bis- 9. September 1913 in Wien unter dem' Präsidium W/v l f f-- sv hns. Zur Eröffnung wurde zum ersten Mal auch eine - hebräische Rede (von Mitglied des E. A» .M. D'r. -'Leviv) . gehalten. Max Nordau war zum ersten'-Mal hem-Kongreß serngebliehen. Er sandte ein Begrüßungsschreiben, in^ dem unter anderem sagte, „daß die mit' harter Mühe^gcfchniiedrten finanziellen Werkzeuge unserer Bewegung nicht robust genug sind, um unvorsichtiger oder rücksichtsloser Handhabung zu widerstehen". Damit unterstützte 'er die „PolMker", welche die letzte Position, die sie noch innehatten, dir Leitung der Bank, nicht aufgeben wollten, während das E. A. C. beabsichtigt hatte, auf dem elften Kongreß durchzusetzen, was ihm am zehnten noch nicht gelungen wart auch dtp Oberleitung der Bank in die Hand zu bekommen. Der Standpunkt' des E. 2C. C. war der prinzipiell richtige: alle' Machtmittel der Organisation hatten der von dein E. A. ©: nach dein Willen der Kongresse einheitlich geführten Politik der Gesamtbew-gung zu dienen. Dem E. A. C. gelanges aber am elften Kongreß -nicht, bje von ihm gewünschte Lösung gegen den Widerstand Wolfssohns herbrizusühren. Hätte die Leitung es auf eine Kraftprobe ankommen lassen, so hätte sie unbedingt gesiegt, dazu war-sie aber zu friedsam »der, wie ihr oft von ihren nächsten -Freunden vorgeworfen wurde, zu schwach. Wie auf früheren Kongressen, wurde auch auf diesem eine große Debatte-zwischen Politikern und Praktikern geführt, doch zeigten die Abstimmungen, daß die neue Leitung einmütiges Vertrauen genoß. DenHöhepunkt btt Debatte bildete das Referat Ru pp in s,'-in dem er über die Tätigkeit dsS von ihm (1908) eiilgLNchtLten und! geleiteten Palästina-Amtes Bericht erstattete und sie gegen die Angriffe der Politiker wirksam vertoioigte. Der- Kongreß beschloß eine Reihe von Resolutionen zur praktischen Arbeit in Palästina. Die Kulturdebaste wurde wiederum ausschließlich in hebräischer Sprache geführt. Dr. Weitzmaun ttfegiggfe über ditz Gründmia jtifiec. Hebräi-Mn Uu.iv^x- Wiener MsrsenzeitunK sität in Jerusalem,, die mit großer Begeisterung beschlossen, wu.rde. In die Leitung-wurden außer den bisherigen » gliedern auch Dr. Tschlenow gewählt, der. an Stelle von Jacobson, Vizepräsident des E. A. D. wurde. Der Kongreß schloß mit einer Rede des gefeierten hebräischen Dichters Bialik und einer Ansprache des Präsidenten Wolfssohn, der mit den Worten schloß: Aus Wiedersehen auf dem zwölften Kongreß! - .. Niemand ahnte damals, daß man -so nahe vor einer Weltkatastrophe stehe, .der elfte Kongreß dadurch der letzte für-, lauge Zeit sein sollte und Wolffsohn -einen - nachste-r nicht mehr erleben, werde, >- .-Seit 1913 ist kein.Zionistenkongreß abgehalten worden. Die Jahres konferenzvom Julr 1920 war nur ein Ersatz, eines solchen. Nach achtjähriger Pause, unter gegen früher fundamental geänderten Verhältnissen tritt nunmehr der! zwölfte Zionistenkongreß in . Karlsbad zusammen. Auf ihm' werden., Delegierte einer Millio n organisierter Zionisten über die wichtigsten Fragen des Aufbaues des jüdischen Palästinas wie der Reform der Organisation zu beraten und eine neue, aktionskräftlge Leitung zu wählen haben. Hoffen wir, daß der zwölfte Kongreß die auf ihn gesetzten Hoffnungen der jüdischen Welt erfüllen wird! Möhelfahrik J. SPIBA Wies, VII., Siebensterngasse l u. 2 Grösste Auswahl 619 gediegener Erzeugnisse Das Kongretzprogramm der amerikanischen Zionisten, Der starken amerikanischen Delegation, welche auf dem Ziomstrnkongrrß in Karlsbad anwesend ist. kommt angesichts der wichtigen Aufgaben Amerikas für die Aufbringung der zum Aufbau Palästinas nötigen Mittel große Bedeutung zu. die «och dadurch erhöht wird, da§ sich in den letten Monaten zwischen der amerikanischen und der Gesamtorgauisalion tiefgehende Meinungsverichledenheiten ergaben, die durch die zionistische Konferenz in - , Cleveland zugunstrrt einer engen Zusammenarbeit und Unterordnung der amerikanischen unter die Oesamtorganisation mtschieden wurden. Es ist daher von Interesse, ' - die programmatischen Rlchtlirnen der amen* ’ karirschtn KongrtßLelegalion kenne» zu lernen. Hst Ab. G o l d-o erg, einer der ältesten ünd hervorragendsten Vorkämpfer des zionistischen Gedankens in Amerika, jetzt führendes Mitglied' der zionistischen Exekutive ne de» Bereinigten Staaten, i« einem Interview mit. einem Vertreter des Jüdischen '; Körrespondenjbureaus. entwirft. 1 Auf die erste Frage des Interviewers: Welches ist Ihr Palästina-Programm und welche Arbeiten müssest Ihrer Meinung nach in Palästm-r sofort in Angriff genommen werden? führte. Goldberg aus: Unser Erfolg in Palästina kann sich nur dann einstellen, fvenn. - wir eine . - grotze Kolonisatiostsarbeit in Angriff nehmen. Die Landwirtschaft ist das. Zentrum unserer Tätigkeit. Wir-müssen jüdische Landarbeiter- Habens Wahrheitsgemäß muß einbekannL werden, baß wir in der letzten Zeit sehr wenig kolonisiert haben, und in diesem Punkte ist dir cun Waad-Hazirim und an der zionistischen Organisation geübte K r i t i k p o l l k v m m e n g e r e ch t>- fertigt.- Unsere Kolonisation ist in der letzten Zeit nicht gewachsen und daher in. gewissem Sinne zurückgegangen. Wir müssen wieder .anfangen,. zu kolonisieren. Wir.haben bisher in der Kolonisationsarbeit'keinen richtigen Plan gehabt, zur Pläne. Der Kongreß muß eine Kommission von Fachleuten cinsetzen, welche . sorgsch als möglich die Landstrecken, die wir in B^itz haben, besiedelt. Diese Tätigkeit wird mit ein Stimulans für. die. Juden der ganzen Welt sein, immer mehr; Mittel zum Kauf tzon neuem Boden und' zur Schaffung weiterer jüdischer Wirtschastspositionen zur Verfügung zu stellen. Die Schaffung einer solcher Agrikulturkommission ist eine wichtige Aufgabe des Kongresses. . - Ferner muß die Zionistische Organisation mit dem Hau serb au in so breitem Ausmaß, wie nur möglich, beginnen, sowohl selbst bauen als auch die Tätigkeit von Baugese'llschaft«n - einleiten und ermutigen. In Aneerika wären viele Bauunternehmer dafür zu haben/ Für diese Tätigkeit ist aber eine wichtige Voraussetzung^ die Gründung einer H'h p o t h e n b a n k sowie von Baukredit gesell schäften in Palästina. Sobald wir solche Institute gegründet habe«, könnte man mit Aussicht auf guten Erfolg den Versuch machen, die amerikanisch-jüdischen Bauunternehmer für den Häusev- -baü in Palästina zu interessieren. DasMu^ h e n b e r g- Prosektder c Elevrifizi«»«g PÄSsti«ar; auszuführen, wäre für die Industrie in Palästina von großer Wichtigkeit. Die Ausführung dieser Arbeit kann die Lage des Landes in industrieller Hinsicht radikal ändern. Das wäre eine Arbeit, bereu Effekt augenfällig ist und eine ausgezeichnete „Propaganda. der Tat" bilden kann. Wenn man beschließt, diese ..Elektrisizieru.na .duMMhM,. ..wäre...es. Main,. - die Ä. August 1921 Nr. S»^ : 7 ■ •' ri 1! ' 1.. ' .- - ~ 1 L" ' ■>>!'-' >•'! M reichen Juden Arnerikas für dieses Projekt zu 'intvi^. essieren, damit sie mit der ausdrücklichen Bestimmung! der Verwendung für. 'die Elektrifizierung Geld' für de» Keren-Hajesfod geben. Zur Schaffung dieser Fonds wäre die Anwesenheit von James Ro'th-- s ch i l d und R n t h e n b e r g in Amerika von Vorteil? Ans die Fra^e -nach seinen Ansichten über du politische Lage -in Palästüm, - äußert» sich Her) Goldberg u. a. wie folgt: Die politische Lage ist wohl nicht allzu rosig, aber; es liegt kein Grundvor, zu verzweifeln. Jede. Vereinbarung, ob sie nun von Einzelpersonen, von . Parteien oder von Völkern ' geschlossen wird, äst ein Geschäft, bei dem man einmal mehr nimmt, als man gibt, ein anderes Mal,, umgekehrt. Daß ein Mandat für uns Vor- und'' Näch^- teile haben werde, wußten wir, als wir die Fordernilc an England stellten-, es zu übernehmen. Wir wisstzü, das^ die englische Politik in der Wellenlinie geht, daß sie aber stets ihren Grunds ätzen treu - bleibt. Und wir, amerikanische Juden, welche mehr oder weniger mitder angelsächsischen politischen Tradition bekannt sind, hckgchi' keinen Zweisel, baß En g land sc in W o tt h a ILen wird. Gleichzeitig aber -ist es klar, daß wir v e tp flich te t sind, wach sam zn sein und darauf z n achten, daß unsere Jnteres sen nicht leidem Daher soll der Kongreß, obwohl. er sein v v l lstes. Vertrauen z -u - E n g l a n d zum Ausdruck' bringrs doch zugleich seine Forderungen klarlegen. Wir Mssct klar und deutlich fordern, daß die B a l so u r - D e k laration unangeta'stet ble.i be. Sie spricht, so unbestimmt sie auch ist, doch das eine deutlich aus,'daß. die Juden in .Palästina eme nationale Heirnstatte gründen' dürfen. Wir müssen daher die nötigen Garantien fordern, welche den Ausbau der nationalen IHeimstatte sichern.' ■ •’ Die Frage der Schaffung einer j ü d rfche ch Legion^ zum Schutze per Ordnung in Palästina -'bezeichnet^ Goldberg als einesehr komplizierte.-'Or bekannte sich als Anhänger des Legionsgedankens - und ' bezeichnete es als Felilec, daß nr-än die frühere Legion habe auseinander gehen lassen, ein Fehler, an -'dem' übrigens zumeist die frühere zionistische' Leitimg in Amerika schuld sei, welche die für die Wertererhältung' der Legion günstige Stimmung in Amerika, die auch di« dafür nötigen Mittet hätte aufbringen können, habe verstauen lassen.- Uebrigens hängt der Beschluß' auf Schaffung einer Legion nach der Ansicht 'Moldbergs' vielfach von den Herrschenden politischen Bedingungen abi Wieviel fttttfc Amerika Ihrer Meinung nach' 'ii' einem Jahre für den aufbrftlgM? fragte bet - Jvterbi^tvew^;-weiters Heri Goldberg antwortete: Meiner.Wßmung Amerika im Verlauf von fünf Jahre» -dre g.an-xen- 75 Millionen Dollar des KL^en-Hajessod aüst. bringen, auch wenn im ersten JahreMicht volle 15.Ml-, lionen KUstandekommen würden. Gerade in diesem Punkte bin ich! optimistisch, denn die. Wirtschaftskrise in Amerika beginnt .bereitst'zu weichen; sie wird wohl noch eine-Zeittang'daüern, aber die Lage bessert sich be-reits. Es ist auch auzurrehmen, daß .m den folgenden - Jahren . Amerika nicht so sehr durch die H i l f s a r £> ei-t, in Anspruch genommen sein wird, wie bisher. 'Amerika hat durch die drei bedeutendsten 'Hilfsorganis-atiönen,''etwa 50 'M i l-, liynen Dollar für'Hilfs-zweckltz.aufgebracht'uüd) ungefähr eben soviel durch andere Jnstitlktionen. - In der Zeit, da die Hauptarbeit auf die HilfstätigNt, konzentriert war, wiar es schwer, für Palästina vierM' tun. Nun, da die Hilfstätigkeit stark vLrringZrt. wird, wird' mesur PalLstina gele-pet'- werden können, baß wir mit den aufgebrachten Keren-Hajessodi Arbeit vielfach von den politischen und wirtschaftlichen Erfolgen in Palästina ab. Wenn wir werden zeigen können, daß wir mit den aufgebrachten Kereu-HÄMvd^ Geldern Kolonien gefchassen, Städte gebaut, die jüdische Bevölkerung in Paläftüm vergrößert, -neue Wirtschaftszweige eingeführt haben, wird es ans Amerika an Geld nicht fehlen.- Der Amerikaner ist praktisch und wir nrüssen zugebcii, daß unsere Arbeit' in Palästina in den letzten Jühren nicht allzu praktisch ge führt wurde: WirchdtM doch zuviel-Thevretiker und :.-j gtt wenig Fachleute und OekonoEn. ... Ohne die aber kann man kein Land aufbauen. Wir - müssen uns bemühen, sie zu . gewinnen. Wir müssen ' auch'.fertige Pläne, haben,-ehe wir die .Arbeit-beginnen'.-' Daraus ist zu ersehen, - ivie wir in Lünerika Uns die Formung der künftigen zlonistischen Organisation denken. Wir halten es für n o t w e n d i g, da ß c. i ir'-e Körper sch a ft, tvie-d er-„Economic C-o u'üc'i Mirtfchaftsr at) besteht. Ich nreine damit Nicht' gerade den. W'irtschastsvat, der in London begründet-' wurde. Es ist möglich', daß er gut öder schlecht ist-;- darüber habe ich keine Meinung. Ich! weiß aber gestimmt, daß es unmöglich sein wird, die kiinftige Exekutive mit der Verantwortung für die Politik, "die - .Agitation, die Aufbringung der Mittel und den praktischeu Ausbau Palästinas zu belasten. Das ist zuviel für eine Körperschaft, mag sie aus noch so fähigiön- Leuten bestehen. Wir sind der Ansicht, das; zur Aü fibauarbeit in Palästina, an der weite Kreise interessiert sind, die Beste»,, die-das. j-üdisch^MiLM auf den dafür in Betracht kominenden Gebieten hat,' tze.,rangez yge n wxrde«

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