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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-30 · Heft 931 (30.8.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 931 (30.8.1921)
Date
1921-08-30
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. ssi Wien, DiensraH Wiener MorgenzetrvnK 30. August 192L Seite S “ — Ein deutsches Kulturdokuiueut. In Naben und' DöSlau Zand' verflossenen Sonritag> ein Sammeltag für Mische Kinder statt. Die Veranstalter ließen Linert Zweifel darüber aufkommen, baß eS sich/um eine jüdische Hilfsaktion handelt. Mit einer begeisterten Opserfreude der nichtjüdischeu Bewohner und Gäste der genannten Kurort« hatten sie bestimmt nicht gerechnet. Dorr jenen „deutschen" Kreisen, die keine Gelegenheit vorübergehen lassen, um dev deutschen Kultur Schande zu machen, wurden in den genannten Otten Plakate affichiert, welche folgenden 'Wortlaut austviesen: „Achtung. Deutsche! Keinen Heller für die Jüdischen Kinder!" - ■ Diese Kundgebung ist nicht nur ein Dokument' der Roheit, das' jedem anständigen Deutschen die Schamröte ins Gesicht treiben muß' — es handelt sich um die unglücklichere Pogromwaisen! —. sie ist auch überaus' dumm und dreist. Jedermann erinnert sich! bei der Lektüre dieses famosen Plakates, daß den notleidenden deutschen Kindern Oesterreichs mit ausländischen, insbesondere amerikanischen Geldern geholfen wurde, die zum guten Teile jüdische Gelder waren. Ja, der für jüdische Hilfszwecke gegründete „Joint" hat sogar mchtjüdische Kriegsgefangene ans Sibirien heimbefördert, unter; denen sich mancher Dieutschradikal« befundeg haben mag. Man soll es nur* in aller Welt erfahren, daß die Deutschnationalen, die sich als die Edelgarde des Deutschtums betrachten, ihre Volksgenossen aufforbem, für darbende jüdische Kinder, deren Eltern ermordet wurden, keinen Heller herzugeben. Der Kampf gegen unglückliche jüdische Kinder ist wohl die glänzendst« Heldentat, welche die Deutschradikalen bisnun unternommen haben., — Es sei 'übrigens festgestellt', daß der Bürgermeister von 'Baben 'das Vorgehen 'der Deutschnationalen mit scharfen Wortöu kritisierte. Die LrgMmattonen -es Wiener Palästina-Amtes. Wir erhalte» die folgende Zuschrift: Die vom Wiener Palästina-Amte auSgegebese« Legitimationen beberechtigten gemäß Erlaß des BuudesmiuisteüumS für AmßereS vorn l3 November 1920, Zahl 66184/14, beziehungsweise des österreichische» Durchreisevisums durch Oesterreich und diene» gleich-eilig als Ausweis» dokumeutden Behörden gegenüber. Auf Grnnd einer mit dem BundcSministerium für Inneres und Unterricht, beziehtrngSwecke der Polizeidirektion Wien ge« troffenen Berrmbarnug hat das Palästina-Amt 100 Legitimationen an die AgudaS Aisroel abgegeben. Diese an die AgndaS Jistoel abgegebenen Legitimationen tragen die Nummern A/ö401 bis A/5600, überdies weisen sie auf Seite 2 und 3 eine« Stempel mit folgendem Wortlaut in hebräischer und deutscher Sprache auf: „Der Inhaber dieser Legitimation reist auf Verantwort«»« der Agudas Jisroel in Wien*. AN' OrgämWonen und Behörden werde» auf diesem Wege darauf aufmerksam gemacht, daß die Inhaber solcher Legitimationen' nicht auf Verantwortung der Zionistischen Or- '^uisotion (Palästina-Aemter) reisen. Das Palästina-Amt Wien. «Wüja", Wirtschastsverba«- jüdischer Angestellter. Aus Leserkreisen erhalten wir die folgende Zuschrift mit der Bitte um Veröffentlichung: „Man muß Herrn Rabbiner Dir. F'eu'chtwüNg Dank wissen für den warmen Appell, den er in der Sonniagsiurmmer der „Wiener Mjorgenzeitung" zugunsten der „Woja" und der nunmehr von dieser geführte» Ausspeiseaustalten, arr die wohlhaberchen Jude« richtet. Das enthebt uns jedoch! nicht, festzustellen, daß Herr Tir. Feuchtwang, sicherlich auf Grund solcher Information, in einer den Tatsachen nicht entsprechender Weise den Werdegang der „Woja" mid.deren raschen. Aufstieg ausschließlich' der« Organisationstalent des Obmannes Dr. Nosenm nun und dem in ihm gesetzten Vertrauen zuschreibt. In Wirklichkeit verhält sich die Sache so, daß einerseits der Bizeobmann Herr Blume mit Mlderen Gesinnungsgenossen mit nicht genug dankenswerter Energie die „Woja" auf den Trümmern der verunglückten „Sßif" wieder aufgeSaut hatten, daß S vornehmlich ihm zu danken ist, baß Herr Oberrabbiner De. KhajeS den größten ■ Teil der erforderlichen Geldmittel für die Uebernahmv und Weiterführung; der ehemaligen' Jomt- Küchen zur Verfügung stellte, und daß schließlich der Joint nur deshalb die Küchen beruhigt der „Woja" unter gewissen Bedingungen überlassen konnte, weil der bewährte Leiter dieser Küchen feit ihrer Gründung, Herr Thamaides, sich, bereit, erklärte, die Leitung der Kücherr auch weiterhin zu behalten. Auch die übrigen Funktionäre der ,Lßoja" sind', vielleicht gerade mit. Ausnahme des Heren Obmannes, alte, selbstlose zionistische Arbeiter auf dem Gebiete jüdischer sozialer Mrfoxge.. ' . . El« wmteb der „Woja". Exkaiser Karl. Baftk, A9. August. (Tel>Komp.) Nach' den „Basler Nachrichten" wird der Schweizer Bundesrat in. seiner Diienstagsitzung voraussichtlich dem Exkaiser Karl eine Verlängerung seines Aufenthaltes in der Schweiz bis zum Oktober bewilligen, da die Entscheidung Spaniens über seine Eürreise nach Spanien noch aussteht. Es bestätigt sich!, daß Italien, Frankreich' und England ber'der spanische« Regierung Schritte unternommen haben, damit diese dem Ansuche« des. Exkaisers um Aufenthaltsbewilligung entspreche. Die Wirkung -es christlichen Kurses auf die ungarischen Theater. Aus Budapest wird uns berichtet': Wie alljährlich, findet auch diesmal vor Eröffnung der Theater- 'saison der sogenannte „Schau spielerviarkt" in Budapest Jtalt, aus welchem die Provinzdirektoren ihre Engagements für die kommende Saison ab schließen. Auf dem Schauspielermarkt, der sich, im Cafä New- Yvrk abspielt, herrscht eine sehr gedrückte Stimmung,: das ungarische Provinztheaier ist in eine große Krise geraten, lieber die Ursachen dieser Krise, die für viele Theater verhängnisvoll geworden ist, äußert sich der Oberregisseur des Kecskemeter Theater, Be tes i, einem Journalisten gegenüber mit treuherziger-Offenheit, die heute in Ungarn und besonders in Kecskemet als besonderer Mrit beivertet werden muß, wie folgt: Die, konfessionelle Hetze hat das Provinztheater in Ungarn in eine Krise getrieben. Sie'können es gar. nicht glauben, was für ein sensibler Seismograph das Theater ist, und wie sehr es' auch die geringfügigsten Gegensätze und Schwingungen auf sich wirken läßt. Es gehört heute zu den Selbstverständlichkeiten,, daß, wenn die Theatergefellschaft eine ans gesprochen 'christliche ist, der Jude nicht ms, Theater geht, inch hat die Gesellschaft etile jüdische Note, someidet der Christ bas Theater. Malen Sie sich aber die Lage einer P^ovrnzgesellschaft aus, die während der Sasion in zwei, verschiedenen Städten zu spielen hat. In der einen Stadt überwiegt das Judentum, in der anderen gibt es mehr Christen. Man muß furchtbar peinlich darauf achten, daß man weder den einen noch deiv anderen verletze. .v ' Aber auch! jede einzelne RÄre, die in der Nationalversammlung gehalten wird, macht sich.auf dem Provmztheater silhlbar. Spricht jemand gegen die Juden, so kommen am Abend die Juden nicht ins Theater.. Wird eine Rede gegen den christlichen Kurs gehalten, so schmollen die Christen. Gegen wen immer in der Politik der Kampf tobt, in der Provinz Miß das Theater dafür das Bad ausgießen. Sehen Sie, ich bin Mitglied des Verbandes der „Erwachenden Ungar«", und ich bitte jeden, sich wenigstens auf diesem Gebiet zu versöhnen, denn mit allen diesen Hetzen wird nur das ungarische Theaterwesen erschlagen. Die Direktoren leben überall in einer Angst: „Mein Gott, was wird aus uns werden? Werden die Juden ins Theater kommend Es ist traurig, als Christ bekennen zu müssen, daß die Existenz der Theater in sehr vielen Orten von der Haltung der Jub en abyangt.Diesen Zustand halten wir weder materiell noch.psychisch lange aus. Dieses unsichere Balancieren, bringt uns um. Selbst hier auf dem Schäuspielermarkt ist . von nichts anderem die Rede, als von der Situation, in die wir durch die konsesfvoueMn ReiLunBn^ göräten ^indi Diese künstlich! geschaffener Gegensätze vermag nur Gott und die große Macht -er Menschenliebe abzuändern, die schließlich sich dessen bewußt werden muß, daß b«r Jud imb der Christ gleichmäßig ein Geschöpf.Gottes sind. * Bo«i Jüdische« Natio«olfo»ds. Soeben erschien eine Korwreßnummrr der Mitteilungen deS I ü d i s ch e n N a t tonal s o n d s. Ze n t r a l e f ür Oesterreich, Wien, II-Taborstraße 59. Aus dem .Inhalt: Zum Hl. Z i on i st r n k o n g r e ß, aus Palästina, Jüdische Aufforstung in Erez Israel (mit 6 Illustrationen), Jüdische Bauindustrie tn Palästina (mit 4 Illustrationen), 2 0 Jahre Jüdischer Nationalfonds, vom HauvtbnreaudeS Jiid»schen Nationalfonds, Spenden,mSweis Rr. 14 und 15 vom 15. Juli bis 15. August des Jüdischen Nationalfonds in Oesterreich, Statistik der Einnahmen des Jüdischen Nationalfonds in Oesterieich bis 15. August 1931, Mitteilungen der österreichischen Zentrale deS Jüdischen Nationalfonds, 200 Familien für die Kolonie Oesterreich, Subventionierung des Jüdischen NationoliondS durch eine Wiener A.-G., Philateliestelle deS Jüdischen Nationalfonds. Die Kongreßnummer ist zu haben bei der Zentrale des Jüdischen Nationalfonds, ll., Taborstraße 59 und in der Buchhandlung 8 ö w i t, l., Rotenturmstraße 28. Der Jüdische Naiionalfonds, Zentrale für Oesterreich, in Wien amtiert ab heute in seinen neuen Lokalitäten, U„ Tab orfiraße L9, Mezzanin. Einzahlungen für den Jüdische» Nationalfond werden bis auf wcitfttS auch t nt früheren Lokal, II., ZirkuSgaffe 33, eni gegengenommen. * Bereinigt« hebräische Schule» m Wie». Sekretariat: Wien, II.. Große Mnhrengafse 16. Einschreibungen für das Schuljahr 1921/22: Am 1. September d. I. werden in dm nachstehenden Schullokalen hebräische Kurse für Erwachsene, Jugendliche und Kinder beiderlei Geschlechts vom 6. Lebensjahr aufwärts eröffnet: a) II., Große Mohrengaffe 16, b) Hl., Erdberystraße 15, c) XX., Othwargaffe 46 und Bamrlegaffe 36. Die Aufnahme erfolgt für a) I!.. Große Mohrengaffe 16, an Wochentagen von 5 bis 6 Uhr nachmittags, fiicb) HI., Erdbergstraße 15. an Wochentage» von 9 bis 11 Uhr vormittags, für e) und d) XX., Otvmargaste 46 an Wochentagen von 5 bis 7 Uhr nachmittags. ES wrrd ersucht, die Einschreibungen raschefienS vorzunchmen, um Verschleppungen bei Beginn deS Unterrichts zu vermeiden. * Die Genfer Konferenz zum Studin« der russische» Flüchtlingsfrage. Ein Telegramm berichtet aus Genf: Die Konecenz zum Studium der.' Frage der russischen Flüchtlinge hielt gestern zwei Sitzungen ab. Die Vertreter der Organisationen mehrerer Länder erklärten, cs sollten Mittel und Wege gefmiden werden zu einer Zusammenarbeit zwischen den Organisationen der verschiedenen Länder und dem Obcrkommisfarlate. I» der Diskussion' kamen Einzel heilen der Flüchtlingsfrage zur Sprache, so die Verteilung der Flüchtlinge m Gebiete, wo sie Arbeit finden können, ferner die eventuelle Qrgmnsation ihrer Hernibeförderung. Es wmde mitgeteilt, daß der Volkerbundrat einstimmig Nansen eingeladen habe, das Amt eines Oberkomuüfsars für den Schutz der russischen Flüchtlinge zu übemehmen. * Zionistische Versammlung i» der Vorderbrühl Morgen, 8 Uhr abends, spricht Fra» Erna P a t a k über »Palästinensische Reisenndrücke" und Herr David Nebenzahl über ^England nnd die Zukunft des jüdischen Volkes* im Saale des Hotels »Zwei Rabm* in der V o r d e r b r 8 h t (Mödling). * Mareo»r-Verbeffer«»qe». Aus London' »?rb gedrahtet : In der Jahresversammlung der Marconi-GesMchast besvrach Senator Marconi feine neuesten Erfindungen. Er führte aus, daß man mit seinem neuen drahtlosen System von Euqland näck Australien zu lelegravhieren imstande sein werde. Me Fahrzeuge. die dem Berkehr London-Paris diene», find «it btefeiit System ausgerüstet. Man hofft, bald einen ständige».drahtloieu. Verkehr zwischen den Länder» eturichteu zu können.. . ■: * Die Dinarmöhr«»» bei allen Postämter« de»- Köuigeeiches S. H. S. obligatorisch. Aus Belgrad wird gemeldet: Vonr 1 September an wird in alle» Postämtern des Königreiches die Dinai Währung Ar obligatorisch erllürt. Alle Zahlungen dürfen nur in DmarS erfolge«. * Keren Hajestod in Ischl. Me unS aus I s chl berichtet wird, fand dort am Dienstag den 28. d. M. in der großen Halle der ^Kolonnade* ein Vortrag des Hrnn David N e b e t* rahl üb-r .England nnd die Unlunit deS jüdischen Volkes* statt. Dw Zahlreichen Anwesenden folgten oufmerkiam dm Aussührnnarn des Redners, der unter anderem in beredten Worten die Lage der Juden schilderte und zeigte, wie nur durch das Zusammenwirkm aller Juden das gewaltige Werk deS WuberaufbaueS Palästinas' vollbracht werden kann. Der eindringliche Schlußappell an dre Anwesenden, ihre Pflicht dem K.e r e n H.a j e s s o d gegenüdtt zu erfüllen, hatte zur Folge, daß zahlreiche Anwesende nck brrnt erklärten, ihre Mnasserpslickt zu erfüLen. Ern ans der' Mitte der Versammelten gewähltes Komitee Übernahm die Durch» fnhrung der Keren Hajeffod-Arbeit in Fichl. SckWwr für Das MesselMS Rotunde. MsieleErng hat in der Notuirde für oas Hängeschild den gleichen: . Text und das gleiche Fornrat wie für das jSteckschild vorgesehen/ Da "die vmr der Messeleitung ausgeschickien NnlüLmtgskarten zur Ausgabe des erwünschten Firmentexves nur zum geringen Teile eingelcmgt sind, muß die Messeleitmrg, sich. auf' eiiren. Schildertext beschränken, der nur . Firmennamen und Sitz enthält. Es bleibt jedoch jedem' Aussteller anheimgestellt, einen ausführlichjen Text auf la schier fähigem weißen Papier selbst herzustellen, iN welche« Falle Auskünfte bei den Gruppenarchitekten in der, Rotunde, Südarladm, Stiege II, «mzuholen wären. ' * Todesfälle. A« 27. d. M. verschied hier Herr Avram P a p v, e»aä ing., Mitglied deS I. A. B. Bar Giora. int 37. Lebensjahre. Das Leichenbegänguis stndet he»te um V,1l Uhr volnritlags statt. — Ferner starb hier am 23. d. M. Herr Deniamrn Maria«. Das Leichenbegängnis findet heute um lO Nsst 20 Min. vornrirtagS statt. « rrrnnia. 3 Nbr nnd Vr8 Uhr (Großer Saal) Uronüt- Film' Sbackletons Südpolrxvedifion. V-8 Ubr (Kleiner Saall: Der Großglockner uns sem Gebiet. Arbeiter heim XVI* Vü8 Uhr, Franz Schubert. * Wetterbervekt. Die Wetterlage bat sich weseuifich verändert. Urber Mitteleuropa ist ein Tief entstauben, deffeu -Kene üb.r Dänemark licgt. Neben der Nordsee regnet eß. Im Südost' quadrauteu des TiefeS ist die Temperatur stellenweise stark gestiegen; Berlin hat 80«, München hat bei lebhaftem F8hjn 85°. Auch in Oesterreich ist die Trmpnatm bei fchSNech Wetter etwas gefiregeu. I« Frankreich ist die Temveratm bti Westwinden gefallen- Voraussage: Zunehmende Newölküng, lerchtr Neigung zu Nlrderschlägen und Gewittern, Temperatnrabnchmr. lebhafte westliche Winde. , 7 Plötzlicher Tod des SeWonschess De. DeM^SlÄvche. In einem- Zuge dev Elektrischen Wien—Baben ist gesterSt unt 4 Uhr nachmittags bei der Station Leesd-ors heii Sektionschef rm Bundesministerium für Handel und Gewerbe. Industrie und Bauten Harold Demel-Elswehr, vom Herzschläge getroffen worden und plötzlich gestorben. Gr hat «in Älter von 65 Jahren erreicht und war Vorstand dM Zwischenverkehrs- und AoßenhanbelsdiensteS und Präsident der Permanenzkommission für Handelswerte. y. * Gannerstrekch. In die Wohnung des Dr. L 8 rv y, IX., Alferstraße 33, kam vorgestern ein etwa 36iahriger, mittelgroßer Mann, mit dunklem SaSoanzug und Dieustkappe nach Art der Bankdienrr, und händigte der allem anwesenden Hausgehcksiu emm wertlosen Kontoauszug der Mährischen Agrar- und Industriebank auf den Nameu ^Natan Teilberg" «in. Gannrr ließ sich mit diesem Schriftstück , zu Anrecht -K 18S0 au^ahlrn. ___■ Vkk§i»S«achrichHv». I. A. 8. Bar Giora. Allen Kollegen Md W» kannten melden wir traurige« Herzens, daß nufer teurer Chawer Avram P a p o eauck. Lo§. am 27. d. M. nach lange« Kraulenlaqer verschieden ,st. DaS Leichenbegängnis findet heute'««n 101/, Ahr vormitlagS vom III. Tor des Zentralfriedhofr stalt. s ch a f t L a n b st r a ß e. Heute, 8 Uhr abends Wie«« Niugcafs, I., Stubenring, Gemütliche Znsamumchmft. Gaste willkommm. __ '; AsrStrttLe <mde« P o r d e S geb. HemiqueS Eugenie, gck»«»'4': NovembSt- 1899 i« Wien, Private, IV., Hmmüylgaffe 20. —"Gtri» e-'r Wilhelm Gustav, geboren S. März- 1897 in Wir«, Privatbeamler, XIX., Peter Jordanstraße 10. — S ch l e Oskar, geboren 25. März in Horn. HI., Stammgaffe .5.^— Helmreich Margarete, geboren 28. Juni 1900 mfSBwa, Private, XVI., Pfenniggeldgafie 3. — Ging e r?^Fra»5, geboren 6. Dezember m Wie», B8ckliustraße' S8.^. -- S ch m i d Mathilde, geboren 23. Februar 1897 m Wir«, A-, SchiffamtSgaffe 7. — Singer Laura geb. Teiu,. gchören 17. Marz 1894. L. BScklinstraße 98. — S ch l e s i « g e r Fritz» geboren 1. April 1894, Ul., Stammgaffe 5. — Schick Ernst,, gr^ bore» 26. J8nner1892 m Kre«S,XV.,MarkgrafMdiaerstraße 12.— Herreufeld Angela, geb. Mega, geb. 19. Jänner 188lvm Reu-Lhota, III., Seidlgaffe 17. — K a ufman» Grete, geb- 27. Mai 1888 in Wien, Ul, Kegelgaffe 30. — S ch l ef rn g e r Ella, geb. 7. Septemb« 1903 m Wien, III, Stammgaffe 5.-— Knffler geb. Vahlberg Frieda, geb. 28. Septemb« 188m Mailbera, RechlsanwaltSgattin, VI, Kmzgaffe 6. —, Doktor K u ff l e r HanS, geb. 3s. Juli 1885 m Wie«. ÄechiSanwalt, Vl. Kurzaaffe 6. — D r a b Johann, gebchM^Februar 1894 in Wien. XV., Markgraf lfiüdigerfiraßd^ KM— E u g e l Josef, geb. 21. April 1843 m Wien, U , Wrintraubchgaffe 1l. — Lewith Robert, aeb. 25. Septemb«^ISSS m Soustantmopel, H, ZirknSgafie 47. — F r e » « d HMmd Maria, geb. IS. April 1907 in Wien. Trößengrabe» bei FeldbÄ^ — Pataki B^la. geb. 16. Dezember 1875 m SztzedD Kaufmann, VH., Brruardgaffe 81. — G o l d st et* Fäkob, geb. 11. Mai 1898 in Czernowitz, Stud. d. Mediz., Vll„ Ka tfe»- straße 65. — Schlesinger Paula, geb. 15. Mäch 1988^»« Wien, Ul, Stammgaffe 5.- ECANIi & FRIED1 Sn Crept de ohin» and finden Sie jetzt infolge vor zeitig Ginge« deckten Vorrates u. kleiner Begion bet VI. Linke JVSenzeifle-^O^ I«n Kai»

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