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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-30 · Heft 931 (30.8.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 931 (30.8.1921)
Date
1921-08-30
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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VAel Mm, Dienst«- Wiener Worgenzeitnng Ä0. August 1S21 Skr. SSL "' limillWHWll .'" **' — " '~ "' * «E»» »—»— > >>' > ■■' .—.i i—ii. ■ ' ■' ' - m ■■'«'■»1 H IIH . i ii '-■■■ — — " , n ■ IM" —i — ''; Die Budapest« Lüge«. Wie«, 29. Anguß. Gegenüber von ungarischer Seile verbreiteten Meldungen nach denen in den von Oesterreich Abnnommen wesiungarikche« Gebiete» kommunistische Ag tatorcn lätig seien, erfährt daö Telegravbeu-Korrespondenz-Bureau von zuständiger Seite, daß diese Nachricktrn auf offensichtlicher Tendenz bernhn: unb jeder Dt-ründvng entbehren. Wie sie in Budapest schwindeln. * Budapest, 29. August, (vng. Tel.-Korr.-Bur.) Der OberregiemugSkonuuMr Kr Westungam Graf Slgrah meldet amtlich, daß die uugarischcu Trappen Westungar« in voWändiger Ordnung geräumt habea. ES wird fern« gemeldet, daß in dem durch die Gendamerie und die Zollwache besetzten Gebiet vollständig- Ordnung herrscht. In der erste» EvakuierungS-ou«, die durch die uugardchrv Militär- und Zivilbehörde» vollständig geräumt wurde, haben sich, mehrere Ruhestörungen «eignet. Gefangennahme des Larrdesverwalters Dr. Davy. Lanbesverwalter DektionSchef Dr. Davy teilte in einem Gespräch mit dem Herausgeber der Residenz-Korrespondenz unter mwerem mit: Ich Habe heute von der Jrrberallrieröen Generalkommtssion den Auftrag erhalten, unsere« Sicherheitstruppen eine geänderte Diensteinteilung bekanritzugeben und bin infolgedessen mit Hofrat Nauhofer von Oedenburg hmausgefähren, um unsere Gendarmerieiu Agendorf zu treffen. Bald nach der Ausfahrt aus Oedenburg, ungefähr auf halbem -Asige, dort wo die Straße dis Südbahn unterfährt, wurden wir von einigen mit Gewehren b^vaffn-eten Zivilisten, die vom Bahndamm heruniereilterr, angehalten und ein *Offiziersstellvertreter iu Uniform fragte, wohin wir wollen. 'Ich zeigte den offene« Befehl des ungarischen RegierungSoberkommissärs Grafen Srgrah vor, worauf der Offiziersstellbertreter erklärte, daß ihn der nichts angehe. Auf meine Frage nach dem Grunde erwiderte er in ungarischer Sprache: „Es ist nicht erlaubt." Darauf machten wir sofort kehrt unb ich fuhr zum Vorsitzenden der Gerreralkommisfion, dem italienischen General F er rar io, um ihn um Aufklärung zu bitten und ihm zu erklären, daß ich unter solchen Umständen außerstande sei. Befehle der Generalkonnnifsion zur Ausführung zu bringen. Der General erklärte mir, sich! mit Graf Sigray in Verbindung zu fetzen. Nach' kurzer Zeit teilte wir der General mit, daß ihm Graf Sigray erklärt habe, er habe angesichts der geänderten Verhältnisse das Kommando dem Obersten Osztenburg übergeben. Ich ersuchte nun, um die Befehle ausführen zu können, um Mitgabe eines fLnt^nteoffiziers und «hielt den Karäbinierihauptmann Eallrxi - bergegÄerr. , Wir sichren wieder dieselbe Strecke und sahen, als wir zur selben Stelle beim bereits «wähnten Viadutt kamen, ein .Auto — es war ein französisches — stehen. Der englische Oberleutnant Watt verhandelte gerade mit den Ungarn, die auch' dieses Auto nicht weiterließen. Während wir dort standen, kamen aus der Richtung von Ageudorf mehrere b^vaffnete Zivilist« und behaupteten, daß die Oesterreich« mwrlanbterweise üb« die ihnen zugewiesene Grenze vorgeh«. Ich erwiderte darauf: ,Das ist ausgeschlossen; wie ich unsere Gendarmerie kenne, kan« das nicht richtig sein." Mein« Frage, ob wir weiterfahren könne«, wurde verneint, worauf ich bemerkte: ,-Zut, dann fahren wir zurück." Das gestatteten die Insurgenten, ich kann sie nicht anders nennen, auch nicht und erklärten uns für verhaftet. Hinter uns wurden Leute mit Handgranaten aufgestellt, die sich, wie belauscht werden konnte, besprachen, daß die Oesterreicher, wenn von Oedenburg keine Hilfe komme, aufgehen kt werden. Erst durch' das Eintreffen eines ungarischen Gendarmerieoberleutnants und durch das plötzlich einsetzende Feuer der * östsmeichischen Gendarmerie konnten Dr. Darvy und feine ' Begleiter befreit werden. Besetz««- von Eisenstadt. Wiener--? enstadt, 29. August. Gestern wurde von der östkrrrichischr» Geudarmerie brseustadt erreicht. Die B ev ä l 1 e r u » g »ahm dm Einmarsch mit große« Jubel und aufrichtiger Freude ans, zumal sie in de» letzten Tag« durch Requisitioum uud Gewalttatc« sehr belästigt wurde und die Ocsterreicher daher als Befreier begrüßte. Herzlicher Empfang der österreichische« Gendarmerie. In alle» Orten, durch welche die österreichische Gendarmerie -vg, wurde ihr ein herzlicher Empfang bereitet. An allen Ortseingängru wurden Triumphpsorte» errichtet. In Schaltendorf bei Oedeuburg wurde uusrre Gendarmerie mit Musik empfangen. Iu allen von der ungarischeuHerrschaft befreiten Gebiete» äußert die Bevölkerung ihreFreude über den Anschluß au Oesterreich. Graz, 29. August. Nach hier eiugelangte« Meldungen sind österreichische Gendarmerieabte'luugcu in Jennersdorf und RndersdorfohneWiderstand eingerückt. Gefangennahme des Abgeordneten Pechall uud anderer Oesterreicher. Der Landlagsabgeordnete und Handelskammerrat Rudolf D e ch a l l fuhr gestern mittags in Begleitung seiues 18jährigen Sohnes, des Beziikskornmiffärs der Wr.-Neustüdter BezrrkShauptmaunschaft Dr. Hochsiätter und des Direktors Hamburger von den Daimlerwerken mittels Autos noch O e d e» b u r g. um die Situation zu überblicken. Bezirkskom- M'siarDr.Hockstätter kehrte gestern abends allem nach Wr.-Neustadt rmü deuchlcre, daß chr Auw vo« LrruMe» augehatuu i und sämtliche Jusaffe» verhaftet nutz interniert worden seien. Ihm sübst sei et güungeu, p entkomme» uud aus Umwegen hicher z« gelaugrn. lleber das Schicksal der üdrigm Gesellschaft könne er keine Angaben mache«. „Du kannst von Glück sage», daß du kein grrde hist." Aus Wr.-Neustsdt wird berichtet: Ein Privatmann, der sich zufällig gleichzeitig mit dem E nmarsch der österreichischen Gendarmerie «ach Westungarn begab, kam durch Zulall vor die im Vorrück«« begriffene Linie der österreichischen Gendarmerie und geriet hiebei i» die Hände einer magyarischen Bande. Eme glücklich« Fügung brachte es mit sich, daß der Privatmann mit dm die Bande kommandierende« «ugarischm Offeneren von der KriegSzeit her persönlich bekannt war. Die Ofstziere schützten den Mau» vor dm ihm drohende» Mißhandlauge« der Banden- Mitglieder und entließen ihn mit dm Worte»: »Ra, du kannst von Glück sagen, daß du keinJnde bist. Sonst wärst du nicht mit dem Leben davoxgekommeu? Die Ermordung des christNchsoziale« Parteisekretärs Schneider. Wiener-Neustadt, 39. August, lieber die seitens. der magyarischen Banden verübte Ermordung deS chnstlichsozialen Parteisekretärs Schneider bringt die »Parlauientskmrespondenz* noch folgende Details : Eine Gesellschaft, in der sich unter anderen der christlichsoziale Abgeordnete Dr. Mataja, Parteisekretär Schnerder. Oifiüal Binder und ein Redakteur der „Wener denzkorrespondenz^ befanden, halte sich gestern nach St Margareten im Bmgerrlaude begebcm Die Gesellschaft kehrte nach einigem Aufenthalte in St. Margareten w eder nach Oesterreich «rück, nur Sekretär Schneider, der eine Margaretneriu zur Frau hat. blieb in Margareten noch zuriick. Schneider wurde, wie bereits gemeldet, von den magyari'chcn Banden überfallen, gefcmgengcnommen, in den Wald ge'iihrt und erschossen. Blutiger Terror in und um Oedenburg. Wiener-Neustadt, 29. August. (Priv.-Tel.) Wie uus von hiesiger amtlcher Sette miigeteilt wird, herrscht in Oedenburg. wo Osztenburg das Oberkommando übernommen hat, Terror. Kein Mensch wagt sich auf die Straße aus Angst vor den magyarischen Banden, welche die Stadt durchstreifen. Ja der Umgebung von Oedcubnrg wütet der blutigste Terror. In Siegendorf war in der dvuigen Zuckeriallrck ein österreichischer Gendarm postiert. Er wurde von Terrorbanden ausgehoben und verschleppt. Ja St. M a r g a r e 11 n hatte sich bereits gestern nachmittags unsere Gendarmerie festgesetzt, als plötzlich um V«6 Uhr nachmttlagZ eine magyarische Bande in der Siärle von etwa 50 bis 60 Mann im Orte auflauchte. Es kam zu e nem Ferrergefecht zwischen unser ec Genhärmerie und der Bande, in dessen Verlauf der öfterreichischeNchtzarm^ Karl»' Schneider, ein 28jahriger Bauerssohn aus' Glöggnttz, durch einen Schuß g etötet wmde. Aeberfailene Genbarmerieposten. Wien, 29. August. Die ^Ncsidenz-Korrespondruz*' meldet: Die Gendarmerieposte» Jnzendorf und Heiligeukreuz ,m Eiienburger Komitat wurden heute gegen 1 Uhr mittagvon ungarischen Formationen, an deren Sprtzr ungarische Gendarmen staudm, überfallen, sechs Man» schwer verletzt, die Bagage uud alles geplündert. Die Mannschaft dieser Posten bis auf zwei Mann ist vermißt. Der Posten Mogersdorf wurde heute um 4 Uhr früh von einer ungefähr 30 Mann starken, mit Karabinern, Masch menge wehreu uud Handgranatm bewasfnctm ungarrschen Bande unter Führung von Offiz'eren überfallen uud mtwaffuet. Fmanzwachorgane und Gendarmeriepatrou>llenleiter K r i e g l a «11 sind abgaugig. Schüsse auf einen Ententeofsizier. Wi<ner'Ne«sta-t, 39. August. (Privat.) Bei dem gestrige« Gesicht nächst A g r n d v r f wurden drei Magyaren von der österreichischen Gendarmerie gesangengenommeu« Ein bester gr- Itfibcter Maghire von etwa 40 Jahren wurde rr'choffm, uud zwar bei folgender Gelegenheit: Es wurde nämlich a«i einen höherm, durch Ageudorf im Auto durchfahrmdm Ententeofsizier auS der» Hinterhalr geschosten. wobei letzterer leicht verletzt wurde. Der Offizier gab a«S seinem Revolver zwei Schüße ab, wobet jmer Mann getötet wurde. In Oedenburg wird geschossen. Die österreichische Geudarmerie steht noch immer vor Ageudorf. A»lS Oedenburg, aus welchem auf gewöhnlichem Wege keine Nachrichten herauskommen können, hört mau fortwährendes Schießen. Wie auL Asendorf verlautet, erwartet man dort noch heute das Einiresten österreichischerArtillerieund im Lau'e der Nacht tschechisches Militär, welchedie Stadt Oedenburg von den Hejjas-Ttnoristen befreien soll. Lynchjustiz an dem Rohrbacher Notcir. Reisende, die heute auf Umwegen aus Oedenburg kaaie«, erzählen, daß der Notar von R o h r b a ch halbtot gevriiqelt wurde. Derselbe hat nämlich während drS weißen terrorrstifcken Regimes arg gewütet und viele Leute mißbannelt. Deshalb uahm jetzt die Rohrbacher Bevölkerung an dem Notär Rache. Die Brandschatzungen der Angarn. Ueberall llagt die Bevölkerung über die ir den letztm Tagen von ungarischer Seit« durchgeführt'n Requisitionen, namentlich viel Vieh wurde von den Ungarn weggeschleppt. Arg betroffen wurde der Mattersdorfer und Eisenstädter Bezirk» Der Hatz lebt a«fk Eezbergers Ermordung kommt wie ein Flammen'- ignal, das jäh die Verhältnisse in Deutschland be. seuchbet. Mochten sich die vor dem Ansturm des Ra- Dikalismus zitternden Elemente innerunb außerhalb Deutschlands bei dem Morbtatvn auf Liebknecht und >ie Luxemburg, auf Eigner und Gareis mit dem Tröste beruhigen, daß hier verhaßte Sozialisten in ein besseres Jenseits'befördert wurden, so zeigt der MorÄ an dem Zentrnmsmann Erzberger, wie tief der Haß in der!>eutschen Reaktion gegen alle jene sitzt, welche für eine Verständigung mit der kriegsmüden Umwelt eintreten. Die Mordtat au Erzberger galt nicht dem Steuerreformer, nicht dem Mann, der die deutsche Wirtschaft auf ihre neuen Aufgabe« einznstellen versuchte, sondern dem Autor der bekannten Friedensresolutivn, >)em Manne, der mit einer bei ihm nicht gerade über, raschenben Schnelligkeit sich aus einem Annexionisten zu einen Friedensvermittter verwandelt hatte, und die um Ludendorff, der ganze, immer dreister werdende Klüngel der militärischen Desperados, der /ich täglich in neuen Gründungen versucht, die heute als Jugendwehren, morgen als Stahlhelm vustreten, er hat ständig beit, Haß geschürt, der sich nunmehr in diese Mordtat entladen hat. Die buntgemischte Gesellschaft, die sich um den sogenannten „Nationalbolschewismus" gruppiert, dem kein Mittel zu schlecht ist, um sein Ziel zu erreichen, das darin besteht, jeden Versuch einer Verständigung mit den Nachbarn zu sabotieren, scheint in der letzten Zeit wieder Oberwasser gespürt zu haben: Die militärischen Paraden, der Aufmarsch her Kriegervereine, die ganz in wilhelminischen Formen gehaltenen Festlichkeiten, bei denen die inzwischen aus ihren Perstecken hervorgekrochenen Generale das große Wort führen, sind täglich häufiger geworden, man schwelgt in Erinnerungen an dsie „glorreiche Zeit", da man den Bürger, die Zivilistenkanaille, ungehindert in den Fängen hatte, man hat eine Bereinigung der ehemaligen bayrischen Regimenter geschaffen, die nichts anderes ist als ein Ersatz für die aufgelösten Einwohnerwehren, der monarchistischen Parade in München ist, in Gegenwart des früheren Kronprinzen Rupprecht, ein Generalappell der anderen Regimenter gefolgt, Ludendvrff sendet zu den überall stattfindendvn Regimentstagen seine Begrüßungsschreiben, in denen er auffordert, in Treue deZ Obersten Kriegsl-errn zu gedenken, und der Frontkämpsertag in Berlin, wo die Generale Goltz uud Waldersee das große Wort führten, hat deutlich' gezeigt, was den Herr-, schäften beliebt. Herr Wäldersee hat es in seiner Festrede triumphierend verkündet: Der Haß lebt wieder auf! und Sonntag sind in Potsdam.wieder Schüs'e gefallen. Die Hoffnungen, die man auf das Koalitionskabinett Wirth gesetzt hat, das sich^ redlich' um eine Verständigung mit Frankreich müht, gehen den Hetzern deutlich wider den Strich' unb dis Friedensschluß mit Amerika, der die Möglichkeit einer weiteren Konsolidierung der Reichsverhältnifse. eröffnet, läßt sie nicht ruhig schlafen, den« man könnte den richtigen Moment verpassen, wenn mau das Feuer nicht schürt, bevor es zu spät ist. Die letzten Ereignisse'in Deutschland' haben die Arbeiterschaft in mächtige Erregung versetzt; die Möglichkeit eines Zusammenschlusses der Mehrheitssozialisten mit den Unabhängigen tritt wieder in greifbarere Nähe, auch die Gewerkschaften rufen zu einmütigem Protest.gegen das Treiben der Reaktion auf und die Mehrheitssozialisten, deren Kompwomißlertum dem Anwachsen der Reaktion die Mauer gemacht hat, finden in ihrem Aufruf zu einer Demonstration für die Republik nach so langer Zeit wieder energische Töne und entdecken plötzlich, es gehe jetzt „nur Sein oder Nichtsein der Republik und des Volkes". Auch der Reichskanzler Wirth hat auf dem deutschen Katholikentag in Frankfurt das Wort gesprochen, die große AuZeinander. setzung stehe vor der Tür, und angesichts der lauten Sprache, welche dis für morgen zu großen Kundgebungen ladenden sozialistischen Parteien, von den Kommunisten bis zu den Mehrheitssozialisten, sprechen, lassen es nicht als ausgeschlossen erscheinen, daß auch das Kabinett in die momentan gegebene Situation hinein gezogen werde und die Regierungskoalition einen Riß bekommen könnte. Was die nächste Zukunft bringen wirb, hängt von der Haltung der reaktionären Front ab, die sich' ihres Hinterhaltes in den verschiedenen Truppenteilen sicher weiß und iu ihrer maßlosen Verhetzung nicht leicht gewillt sein wird, zum Rückzug zu blasen. An Explosidstoff fehlt es gegenwärtig iir Deutschland nicht und jene, die geglaubt haben, daß die innere Konsolidierung schon vollzogene Tatsacheist. können leicht wieder peinliche Ueberraschungen erleben- Daß alle diese Vorgänge nur Wasser auf die Mühle des französischen Chauvinismus sind, ist ohne weiters klar; ebenso klar aber auch', daß in Deutschland nicht Ruhe Eintreten wird, solange die sich' stets erneuernden Hydra des haßschnaubenden reaktionäre,: Wilhelminismu-5 nicht endgültig an die Kette gelegt wird. Die Beunruhigung in DeutsÄland. Nerkkn, 29. August. (Tel.-Komp.) Das preußische Kabinett ist heute vormittags zusammengetreteu, unr weitere Maßnahmen zur Beruhigung der Bevölkerung zu erwägen. Vor allem schweben Beratungen darüber, ob es angezeigt wäre, die für Mittwoch angesetzten!MaH^;rtkLudg.e.bnnge.^ der Littksp.«trtei cn

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