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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-28 · Heft 929 (28.8.1921) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 929 (28.8.1921)
Date
1921-08-28
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Wie», goimtcg , .. . feer Ailogm«»preiS betrug L SSV bis SSV, H ü h »e r zum Sttckpreis von L 140 dir 16V, das Kilogramm von K 300 bi£ s.o, Dackhühner und Brathühner zum Stückpreis vou K 200 big iaa Anf dm GrLnwarenmstrkteu wäre» fpwvhl Gärtnerwaren a!S auch feldmaßin gebaute Sorten namentlich Gurke» und t3iöiöbi'if«r, in ausrnchrnde» Mengen zugeführt.Auch Kartoffeln waren au- Nirdkrösterreich. Oberösierrcich, der Tschecho-Sl-warei und Italim in großen Mengen Angeführt, so daß die Pre^e rvirfeer sinkende T e u d e u Z aufm esru. Die Ödstkul tureu find avßkrvrdentlich günstig, so daß im EngroSrcrkestr für ev'.zeln« Sorten aus dem NaWuarft der Prers v i § - u 5g*/, herabgesetzt werden ko ante. Unganiche Zwetschken notierten tnt Engrotverkebr £ 80 bis 84, bosnische K 45 b?s 00 Maumen K 2V feil 25. Auch Wemtraubru hgbrn sich wesenttick cnuäßigr, sie kvßetm gestern auf dem Naschmarkt ii 90 feil 110 per Klwgrmnm. _ Frttnnssnde Böm 88. August feil 8. ScPtember werden r"i den städtischen Fettabgohrstellrn 12 ökx Margarine z.ui, P.ese von 20.40 »egen Adtrenmmg res Abschnittes 258 Nt: Mchl^ und Tvrt 1 t>e^iiß§fmir ausgegrben. D>e Grvücinfaufsi:rüc für Konkumvere'nr gibt für ibre MitgÜeder in dieser 'Jüocfec 12 Pflanzenfett (Fanware) zum Preise von 28.40 ab; rlle übrigen DvramficitcM Verbraucher erhalten 18 dkg Pflanttnf.ti (Kakewire) mm Preise von K 23. Wehkauszabe. Vom 28. August bis 8. September wrd V< kg Brrschlerßmrhl und V*. kg MaiSgrreß tilgt i ormalr Wochearalion zum Kleinverkautsprelse von K St per StiüHuamm auögrgebeu. Außer der normalen Ration wird st-»er per Kovr an jeden BemgSbcrechtigten Vkg P l n S« mrbl zum Preise von K 92 per Kilogramm ans die Mrhlbezugskaue gegen Abtrennung des Buchstaben „P" am unteren Randde'.selbm abgegeben. Maisgrietz «nd Erbsen für Mindestbemittelte In d^r 17-2. Altiousw»cke erhalten alle Besttzer der rosafarbigen Emkan« steine 'nr WohlfahrtSsteisch am Dienstag de» 30. fe. M. für A bis?. Freitag dm 8. Sevtrml'er für 0 bis L. per Person V, kg MaiSaueß mm Preise vou K4-50, am Dienstag dm 6. September für t dis B rmd Freitag den 9. Sevtemher für 8 dir 2 per P.rson V* kg Erbsen?.nra Preise von K 4.40 gegen Abtrennung der Zister ,12* in den Grickäfteu der Großichlächterei. Die WohlsabrtSmstitute erhalten an den beiden erstgenannten Ta§en für jede Person '/» kg Maisgrieß zum Preise von K 4.60. an den beide» lediger-i»inten Tagen \ kg Erbsen zum Pre'se von b' 4,40. d« Sstentlichen tz: peifestellen die gleichen Lrber>ßmittcl n 'eargekfeltch. . Bühne rmd Kunst. Ludwig Thoms gestorbc«. Stdwig T h o m a ist vorgestern nachts auf seinem Landsitz ln Tegernsee an den Folgen einer Magcn.n-c'stt: .ri im 56. Lebensjahr gestorben. » In Lerdwig Thoma hat das Deutsche Bolksthcater einen stlner größten Humoristen verloren. B-eniger gemütvoll als sein großer Ahnherr Wlhelm Busch, zu dessen 70. Geburtstag sich Thoma bezeichnenderweise mit einem ganz kSstlichen neuen „Max und Moritz" für Erwachsene einstellte, war dieser breitschultrige Bajuvare ein urkräftiger Draufgänger, der seine Lpfrer: den derttsche» Philister, den ostelbischenJunstr und ProletenverSchter, den kaltschnäuzigen Korpsstudenten, bäl geschniegelten Leutnant, feen hochmöa.enden Assessor, förmlich in der Sufi zerfetzte. Wer heute die alten Jahrgänge des „Slmplizissinms" durchbliittert, dessen berühmter „Peter Schlemihl" der Dahlngeschiedene war, kann feststellen, mit watchemMut und welch eiserner Konsequenz er jeneSchäden deö Preußentums Vcsämpst«, die daS große Deutsche Reich ins Verderben stürzt:n. Das Gottesgnadentum her Hohenzallern, der preußische Militarismus, die Bersllavimg der Massen durch einen unerhörten Kastengeist hat dieser Meistex der polnischen Satire anfs Korn genoircmen wie keiner vor und neben ihm. Und vor allem verfolgte er'den bornierten, liarhnasigen, d.utschra'nkalen Uebernati.malismuS mit vernichte '.idem Spott. Sem Kampslred gegen den Tentvnenwahn, bas rnit den Versen beginnt: „Der Lnnbciß ging, es kam der Iut, Di; Witterung ist ziemlich kühl . . ist noch in frischer Erinnerung. — Es war eine große Enttäuschung, als' her nämliche Mann später iin Vordertressen der Siegfriedler staiid. Der Kandel läßt sich nur aus fernem starken deutschen Nationalgefühi erklären, das den drohenden Zufammenbrrrch des D'eutsäien Reiches nicht ertragen konnte. Als er ihn dennoch erleben mußte, sank sein Stern und seine Schafsenslrost erlahmte. Was Kusch in sich vereinte, die humoristische'Feder und die geniale 'Zeichenkunst-, war — in gewissem Abstand — in einem Dioskurenpaar wiedererstanben: dem Dichter Thoma und seinem Weggenossen, dem Zeichner Th. Th. Heine. In jener neuen Max und Moritz-Dtchlung, von Heiiue illustriert, heißt eö: „Max ist Maler, Moritz Dichter, aber beide- Kösewichter." Di« 3Berfc, bit er iin Geisse des Spitzbuben von Buschens Gnaden schrieb, find feine Meisterarbeiten getvvrden. Die beiöen Bände „Lauöbubengeschrchteir" gehören zu den wertvollsten Schöpfungen deutschen Humors, neben denen sich seine erdgewachsenen Geschichten aus dem Mb deutschen Baueriiscl»«, bair-rnd behaupten werden. Auch als Dichter satirischer Komödien war Thoma sehr ersslgreich. ZDie bekcuintestcn sind „Die Lokalbahn" und „Die Medaille". Ein jüdisches KonAertbureau, Zn feen letzten Tagen wurde das Ksttmtbrueau de: Be - r?.-.guttg jüdischer Forscher, Schriststkller und Künstler Hanroch ar Wien, II., Taborstraße 118, grariinfeet. Durch diese Gründung ck die längst notwendige Zentralisierung des jüdischen BeranfiallungSwksenS m feie Wege geleitet, so daß Aussicht besteht, daß rin'SitilS daS künstlerische Niveau dieser Abrnde systematisch gehvben, andererseits die Häufung von Leranstaltungen zur gleichm Zeit ver" mii-den wird. Durch die Mitarbeit der in der Vereinigung Haruach organistkrtem Künstler und SchrMeller soww durch die Delrziernng eines Vorstandsmitglieds alS kiinstlerlschen Leiter des BureauS ist der kiinstlcrische Erfolg fees neuen Unternehmens gewährleistet. Das Konzertbijreau beabsichtigt, neben eigmen Abenden und neben erntr großen Reihe von populären SonntagvormitlagSver- M-stallungm das fachmärmifche Arrangement der ihm von Or- 6-.i:!is it!onen und Vereinen übergebenen D-.ranstaltungen jeder Art durchznsühren sowie Provinz- und AuölandStournren zu veranstalten. Da bereiteine Reihe von Sälen für die kommende Saiton gesichert wurde und zwecks Tröffunng eines KartenverkaufSbmeauS im Zentrum feer Stadt ulleMaßnahmen getrosten »«den, rst e,u Aufschwung des jüdischen BrranftaltungSweseaS Wiener MvrKe«zerrw«s Sosdsn orsekSsnsn An den Schaltern der „Wiener Morgenzeitung“ erhältlich der Almandch auf das Jaht* S682 (V. Jahreait;) Redigiert von Otto Abelcs und Lndwlg Bäte Das reich illustrierte, vornehm ausgestattete zionistische Jahrbuch ist eine wichtige, über den Stand der jüdischen Bewegung orientierende Publikation, die auch zu allen brennenden Fragen Palästinas und der Diaspora Steilung nimmt. l^avdsZ, „wiener Morfleraeltuffl Preis eines Exemplares: Für Oesterreich K 130 (mit Pöstzustellurijt K 160), für die Tschecho - Slowakei tschech. K 15, für Deutschland Mk. 16, för Polen poln. Mb. 260 (mit Postzustellung Mk. 880), für Jugoslawien Dinar 10, für das übrige Ausland 3 Schweizer Franken. Bestellungen St" aa die „Wiener Moreeozeitnng“ Tabot- 1-1 535 Die Wiener Dante-Feier. Alexander Moiffi wird in feer großen D a n t e - F e i e r, die unter Mitwirkung des von Felix Weingartner geikihrtrn SympbonieorchcstrrS sowie eines geladenen Cbors am Mittwoch den 14. September ans Anlaß des sekdsbundertjährig-n Todestages des Dichterim großen Mvstkvereinssqal von der österreichischen Landesgruppe der deutschen Dante-Geiellschaft veranstaltet wird, Gesänge ans der „Divina^ eenmedi a“ m italienischer wtb deutscher Sprache rezitieren. Zm Aufführung ae'anaen: Die Dantr»Symphonie von Mt und de ckmphonische Dichtung „Fran.eesca v e» n R i m i« i* von Tschaikawsfi. Die italienische Botschaft Hai das Protektorat der Veranstaltung Übernommen, deren Grtiag derWienerUniversitätSbibliothek gewidmet ist. Borkanfsrecht für die Mitglieder der Gesellschast der Musikfreunde Montag den 29. d. M., all gemein cr Kartenverkauf ab 80 d. M bei der Konzertkaffe der Hellerschen Buchhandlung aas dem Bauernmarkt 3. Dantes Gsbmtstaa — Natwnalfers-tag m Italien. A m, 98. Angnst. (Til.-Komp.) Der 14. S'pstmber, an d'w h^rer d?r^6oy. Geburtstag DanttS gefeiert wird, ist zum erltär'^ wocdrn.. Aas -e« Lheatern. De teStaatstheater werden Donnerstag du 1. <cptknib»r eröffnet. Im BurgtHeater geht ,9v h i Rente o in Z (t u r t ö" in Szene (Anfang 7 Ubr). In der Staarsvptr frndet ei» B.rll ttalend statt (^Die vricktes'in von Tragant- — „Di: Puppensee" — „Sonne und Erde") Amana 7 Uhr. ,^m neil-r, Tbeate>> das in, ill e d o n t e n f n a 1 e dev H o 1 b ri r q eröffnet werfem soff, wird als erste Lvernanstiihrung Mo'art-: ..F i g a r o S. Hochzeit" in musterhafler Brse'.'nng zur Anstübrung gelangen. In de: B o l k s o v e r find feerwit di« Proben zu Mozi'ts „D reZauderflöt r" jm Gange, feie von Direktor B.tnga fitec uns >n Szenaes ßt und musikalisch neu studic-t wird. -- Heute, Sonntag, wird in der öolksoprr „Obern n" nnt den Damett Reich, Weiner, C l'»r, Rantzau, Bleckmann, Salinger und rrn Herren vschürmann, Tauber, Rainer und Schmred gegeAn. Dirigent Herr Dr. Kaiser. Bearnn 7 Uhr. -*• Morg?n, Montyg, gebt „£ a T r a v i a t a‘* mit F'l. Muffl itnb Hrnn Brand, in Srene. als „Alfred" tritt Herr Bonn iem EngagUNtttt an. Dirigent Hm Dr. Wi-r?ch. Beginn V-8 Uhr. Alexander M o t f f i, der ein Oast'prel am Deutschen Volksth'nter eröffnet, ist bcrnts in Wien eintutroffen uüd nimmt au den Proben lür „Nomw nno Julia", „Der grüne Kakadu" und „Er ist an allem schuld" teil. Donnerstag, feen 1. September sinket feie Aufiüsirung von „Rom'v und Julia" statt. Reben Moiist in der männlichen Ttelrolle spielen- Julia — Fräulein Edith Maria Ciaar, G'ästn Eavnlet -- Fr- Httl y. Amme — Fraa Thaller, Prinz Escüus -- Herr Pater, Graf Pari« —. Herr Jordan, Montagrre — Herr Strahl. Cavulet -- Herr Kutschera, Mercm o — Herr (SSimife, Benvofio — Herr Weuaraf. Tpdast Herr von Kliniowström. C«rp«letS Oheim — Herr Burian, Binder Loremo — Herr Schreiber, Balthasar — Herr strank, Srmson — Herr Kammauf, P:ler -- Herr Daneggcr, Gregm''p — Herr Wolf, Abraham -- Herr Altriagen, Apotheker — Herr Nowotny. Spielleiter Josef Danegger. Die Freie jüdische Volksbühne, welche am Dovneiktag den 1. Schlenibec ihre Spielzeit eröffnet, hat ihr Ensemble kowplettitrt. Unter anderen wurden auch die Herren R e t S »r a n n und T a r l y w s k l welche früher dem Verbände Jüdische Bühne angebörten. verpflichtet. In der Erhstnungsvorstellung. in welcher die Neuinszenitrnng von Schalgm Ach' „Der Landsmann" gegeben wird, spielt Herr Reikmann die Nolle des Mr. Dendrr, Herr Tarlownr die d s Jsaaf. An der N e u e n W t e n «r B ü h n c gelangt Mittwoch den 81. o. M-, 7 Uhr abendS, „D i e Z g v t «". von Melchior Venfltiel und Ludwig B'.ro. mn Jda R o l a n d in der Tttellolle zur EtstanffÜhrnng. Die Besetzung der Hauptrollen w e folgt: Die jjarin Jda Rolartd als Gast. Anny JMikow — Lvovfsy, Marte — Simfon a. G.. Der Kanzler -- Eugen Jeusen als Gast. Der französische Gesandte — Lovrit, Graf Alexei -- Aicher a. G>, Nikolaus Iaschikow — Hendrlchs, Ronsky — Trubltv, Dumow — FarkaS, Kaschumowskv — Dleßk, Dalakow — Uebtracker. — Regie: Eugen I e n s e tt. — Der »wettere Spielplan dieser Bühne lautet: Ab Mittwoch den 31. d. M., täglich 7 Ubr obendS. „D i e Z a r r n". mit Jda Roland in der Titelrolle.— Ab Freilag den S. SerteMer, täglich 10 W nacht-, „Betry Kalmus", mit Gffela Äerbezirt in der Titelrolle. Die Renaifsance-Bübne eröffnet ihre neue Spielzeit mit der deutschen tt'aaffilhrunq dB drewkligem Schauspiels ,L e a L h o n" von Alexander B r o d y. Die Hauptrollen vo.-iXBQvpr xxrm - ■ ■ ,, ,, -ywK-tnnr^ spielen Hermine Sterler, Karl Gortz und Anton Poirtiner. Regst! Siegfried Gey r. — Jm Laufe der Spielzeit wer hm unter anderem folgende Werke in Szene gehen: „Rugby", Komödie vo«^ Wilhelm Speyer, „Dcr Kronprinz", Schauspiel von Sifenetz Garricks (dem Verfaffer drö „Geständnis"), „Bon Gottes Gnaden", rin EinakirrzyklnS von Bernard Sbaw, deutsch von Siegfried Trebirsch, „Karneval-, eine Komödie von I. C. Ralph. „SB. U. R ", Grotesk« von Karl Capek, „Kran" «ach Dumas, von Kasimir Edschmwd, „Lady WlndermerrS Fächer' von Oskar Wilde, „Der Mann, der nicht nein sagen kann", Lustspiel vou, Felix Dörmann, „Dre Dame mit dcr Sonnenblume", Schauspiel von Ivo Bojnovic, „Der Herr Verteidiger", Groteske von Franz Mvlnar und Alfred Halm, „DaS Mahl der Spötter", dramatisches Gedichl von Selm Benelli, deutsch von Hans Barth. Ei» internationaler Tragödienwettfeewer-b. Der französische Theaterleiter Antoine ist von seiner Reaierung aufgefordert worden, einen internationale» Wettbewerb für Bühnendichter zu organisieren. Das zu krönende Stück muß eine T r a g S d l e sein und soll in thtem eigens e bauten Freiluftthcater nr der Nähe des Stadion während der Olympischen Spiele in Paris 1924 aufgeführt werden. Literatur tt. Wissenschaft. Die Monatsschrift „Der Jude" erscheint wieder. Dom Jüdischen Verlag, Abt. „Der Jude", Berlin KW, 1, Dorotheenstrahe 85, wird uns mttgeteilt: Nach dvrlüusigem Abschluß der Aktion zur Gewinnung^ neuer Abonnenir« für die Wionatsschrift „Der Jude" und ge» nauer Feststellung ihres kiisheligen Ergebniffds kSnnen wir dies erfreuliche Mitteilung machen^ daß fe,e Z e, t s ch r i f t b i S antweiteres wieder erscheine» kan». Der neue (VI.) Jahrgang beginnt am 1. Oktober 193 l. Der Verlag gibt die Zeitschrift wieder heran-, trohfeun' von der zu ihrer Erhaltung unumgänglich »otweudigen Zahl von Neuabonueute« bisher nnrzweiDritttelgesammeltworden Hub.: E s fehlen noch immer mehralS v 00 Abo«» nenten, u dieser Mindestanzahl. Der Verlag bat sich für die Herausgabe entschieden tu. der bestimmten Hoffnung, daß cs im Herbst rmd Winter den Anstrengungen der Freunde der Zeitschrift gelingen wird, die noch mindestens fehlenden 500 Neuabonnenteu auf»: zubrivgen. __ .Unser Ruf". Emden erschien feie Nummer 8s4 der jüdischen Zwk'wochenschrift (Organ der Hitachfentd) mst folgendem Inhalt: R. T w e r s k y. „Die Emwauderung nach Palästma". — R. Welt sch. „Bemerkungen zur Piogrammsroge". — E. K a p l a ri, .„Zur Konferenz der Hitachduth" (Hr). — E. Höflich, „Zur arabischen Frage". — m. h., Notizen „DaS dvlschewckische Gespenst", „Die Fehler werden f^ - iesetzk". I. L a u f b ct h n, „Die Hitachduth-Kovtcrenz". — B. i< e w i t, „WaS erwarten wir von der H. Konferenz?" — W. P r ev ß, „Das AibeitSantt in Teuttchlanfe^ — Z. I., „Brief ans Klaustu» bürg". — Die Hnachdltth'Konfecenz in Polen, Vom Hechalm. — Ferner reichhaltige Rubriken : „Aus Palästina", „Unsere Welt* dewegung", „Aus dcr sozialen Bewegung" und Paneinachrichte«^ (Kreis des 20 Seiten starken Heftes 10.) Zur jüdischen Literatur. Jederder den Dersuch macht, zu den Ge stesschätzen des Judentums vorzudringen, gerät bald iini die größten Sckwienpkeiten aus Mangel an geeigneter Anleitung. Zumal für den, der die Sprache der Originale nickt beherrscht, ist es fast unmöglich, sich znrechtznfinden. Der Jüdische Verlag hat es übernommen, mit zwei Neuerscheinungen hier zuverlässige Wegweiser z«r tchaffen. Bon Simon B erjnfe ld, rmu» der besten Kerner des südlichen Schristlums, eiffchren eine (Bin« führung in« feie jüdische Literatur Gtuächst Teil, l, Bibel, Apokryphen uns jüdifch-helleuMcheS Schrifttum), , das ferrsetz, Gebiet,, zum ersten Male unter modernen nyd mgleich jüdischen Gesichtspunkten behandelt. Jo rf K l a ni n e r gibt eine „Geschichte der N « N h e b r ä i s ch e n L e t e r a t u r" mit klarer Gliederung der enuelnen Gpoch'n und Richtungen sowie mit anschauliche« kurzen Charasteust kn, der wichltgsirn Persönlichkeiten des veuh biüüchen Schrt l'.ums, emes Mavu, Smolenski. Gordou, Achafe- Hnim. Menrele, Pcrez. Bialik und anderer. Die beiden Bände sjttd ttotz des inäßige-i Preises (broschiert 17 Mark, gebunden 22 Mark, broschieit 1ä Mark, gebunden 20 Marl) gut auSgestottet. — Von Jakob KlatzkenS „HermaunCohes" erscheint soeben ,tn Jüdischrn Verlag eine zweite, verbesirrte Auflrge» DasWekk iiat un jüfeffchen Publcknm aller Richtungen große Beachtung gesimoen. (Preis broschiert 16 Mark, gevunde« 21 Mark.— Zm Berlage der „Freien ztonisteschln Blätter* Herdelberg, sind soeben drei aktuelle Broschüren erschienen: Dr. Jakob K l a tz k t n setzt sich in einer Schrift „Jüdische P o l it i lu in dr er Aussätzen mit den wich ttgsten Erscheinungen und Fragen der nationaliüdischen Politik ver letzten Jahre ansein-' autier. In einer zweiten Broschüre: „Bilanzderzlonist i s ch.e n P o l i t i 1" gibt Dr. N a ch n « - G o l fern a n n ein» prinzipi-lle Kritik der ziomstüchen Politik der letzten Zeit. Die dritte Broschüre: „Forderungen an den X Ii. ft o tt g H J", enthält ein umiassendes Aktionsprogramm für den zwnist>fchm Kori^ieß mit einer eingehenden Begründung und Komment!eruug feer emzelnm Thesen und Forderungnl. — Ferner ist im gleichen Verlag eine Schrift erschienen von E. B. S a d i n s k y : ..Die na trvn ale Sozietät" (Btiträge zur Lösung feer Iitdenfrage im Zusammenhang mit dem allgemeinen nationalen Problems. In dieser Schrift bietet der Verfasser den Ent* ivurf einer völftrrech'lichrn Regelung der Judenftage, durch die Scheidung der st w'tlchen und der nationalen Sphäre der Völler, tu welcher der Verfasser die alleivlge Möglichkeit einer radikalen Lösung fees nationalen Problems erblickt. — Auch Hejt 4 der „Freien Zionistischen Bläkier" ist dem XU. Zlonisterikongreß gewwniet. Äußer ttnem nmiaffenfeen einleitenden redaktionellen Aussatz: „Fvrdernngen nit fern Koirgreß* entölt das Heft Deitiüge von Dr. Jakob Klatzkin:' „Der Bankrotter Diplomatie'; Eugen Höf. Kohn: ml... Zionismus md , ...... ... r .. ._ „Zto und ZianiSmirb"- Alle Publikationen sind vom Verlag der „Freren Zionisiilchen Bläite?, Heidelberg, Rohrbacherstraße 16. zu beziehe» sowie durch alle lüorschcn Buchhandlungen. Vom deutschen CrleniaWenkonareft. Auf d,m deuten Orientalistenkongreß in Leipzig, Lg. September bis 3. Ok'vber d. I., werden dre danptsächlrchsten Borträge innerhalb folgender Fachgruppen stattstndm: Aegyptolowe (Vorsitzender: Professor S t e, n d o r f f), Assyriologte (Vorsitzender Professor Zimm ern), Mies Testament (Vorsitzender: Profeffor Titel), Ostasirn (Vorsitzender: Proftjior O. F r a n k e), Sern i t i st i k (Borsttzender: Prosiffor R. Hart mann), Indien und Iran (Vorsitzender: Professor H. L ü d e r s). f 11 rti; „Geaen Veaon und LegtonSgesinimng"; Hans .»Er übto“; Dr. »(. »eilinlon: „®ec imd das jüdische Volk", rmd Israel Z a N g w 111: C-$^D

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