Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 929 (28.8.1921)
- Date
- 1921-08-28
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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,9lt.'92§ MeitiTSöttitfag Wie«»» Mö-ge»,»«»»« _2«. ttugup Mi , ..„jptm 9 für längere Zeit oft unerschwinglich. Und die Jubenschast, die vielen Reichen, für die bis Zahlung einer Jahrespenston im Heim oft nichtbedeutete als «in vergnügter Lhampagnerabend weniger, die denken nicht daran, wie man ein paar entkräftete Frauen dem Ächen und dem Glück wird ergeben könnte. Einevon den bunten Fähnchen weniger, mit denen die Frauen der großen Krieg-Verdiener so reichlich versehen sind, und drei, vier, vielleicht sogar noch mehr jüdische Schwestern können ihren Gatten, ihren Kindern, ihrer Arbeit erhalten bleiben, können, statt in dumpfem Siechtum sich zu quälen, wieder stark und fröhlich werde« — aber auf dieses bunt« Fähnchen wird nicht verzichtet. Man kümmert sich nicht um die Müden, die Kranken, die Unterernährten, man weiß nichts vom Nekonvaleszentenheim und man will auch nichts davon wissen. ES ist bequemer und ist praktischer. WaS die Kultusgemeinde betrifft, so wäre eS wohl unrecht, zu behaupten, daß sie -eine Notiz vom Lainzer Rekonvaleszentenheim für jüdisch« Frauen nimmt. Sie gedenkt seiner oft genug, und wenn sie Frauen zur Ausnahme hinquSseitdet, fordert sie jedesmal entweder unentgeltlichen Aufenthalt für ihre Schützlinge oder doch ein« wesentliche Ermäßigung. Uber das ist auch die einzig« Förderung, deren sich die „Philanthropia" von der offiziellen Bertr«tung der Wiener Jubenschast rühme« darf. In den drei zehn Jahren feines Bestandes hat daS Heim noch nicht «irren Heller an Subvention oder Unterstützung bezogen. Darf man angesichts dieser Tatsache noch den einzelnen auS ihrer Gleichgültigkeit einen Borwurf machen- Freilich: es handelt sich hier nicht um di« Frag« von Recht oder Unrecht, es handelt sich nm Hilfe für leidende Mitmenschen. Jede von den Begünstigten, von denen, die das Schicksal liebevoll in seine Hut genommen, möge an die Tage denken, da sie nach schwerer Krankheit wieder langsam, gehätschelt und gehegt, dem Leben erstarkte. Sie möge arr die Hilflosigkeit und Schwäch« denken, mit der sie damals ln der Welt gestanden, an das Grauen vor dem Schatten, der sie gestreift, und an die süße Wonne der Genesung. Biele Frauen warten auf Hilfe, viel« jüdische Schwestern warten auf dtes.s Gedenken. Klara Mautner. Der Ausbau der Wasserkräfte für Wie» gesichert. Erstes Danpvogram« 38GO Millionen Kronen. — Voransftchlich«« Bvubegtnn 1. föooctKiue L881. Drr Bürgermeister bat gestern vmnmtags die Obmänner d-r g'meinderätüchen Kinds zu e'mcr Bewrednmg rinarladm und ihnen offiziell von dem Ergebnis jener Bnharrdlnngm Müleililna aeinacht. die seitens der Gemeinde Wien wegen Sicherung des Ausbaues der Winrer Waste, trä te ge'ührt wurden und die nunmehr zum Abschluß gelangt sind. Zwischen der Gemeinde Wien und d'm Banleiilon'ortiimi. drm fast alle großen Wiener Danlen angehliren, ist folgende Bercinbarung getrosten worden: . GS wird eine Waffttkraftwetst-NktiMi'.rsrllschaft (Wag) mit drin Lwe in Wim gegründet. Das Alt rn apikal der „Wag" ist m«t 600.000.' 00 tot* rmfinrt, von baten je btt Hälfte aus bi: Gemeinde Wien Und d,e Banken mtsällr. i'ur Dmchiithuma des ersten BouwdmammZ narrten vaccvst von dm beiden Gmpven ie i( 100,i,00.60) bar eiagemhlt. Das erst« Ban^rogramm. D e wichtigste Äbmackuvg befnfft die fofctifl* Önoitftv.ff* na'.nr drs Banks von Waffeeira Irverk.u zur Verso,»>uug W «ö mtt iiektnscher Eners-i*. Das erste B a u v r o g r ä m m um saßt dir W a s s e r k r a f t w erke « n Jj - r s!) b b ß und a ,< Bücherauktion zur WIENER MESSE Ltebhaberbände und Seltenheiten ays der Sammlung eitles Wiener Bücherfreundes und aus anderem Besitz Friedensausgaben der bedeutendsten deutschen Verleger (Insel, Tempel, Eugen Dlederichs, Georg Müller, 8. Fischer und andere), Kunstzeitschriften, Klassiker, Romane, Geschichte, Kulturgeschichte, Geographie, Reisewerke, Naturwissenschaften und seitens Antäqu&ria. SCHAUSTELLUNG t Sonntag den 4. September 1921. von 10 bis 1 Uhr, Montag den 5. und Dienstag den 6, September 1921, von 10 bis 5 Uhr, hn Hochsaal, 11. Stock. — Lift AUKTION: Mittwoch den 7. September, Freitag den 9. und Samstag den V. September 1921, ab 3 Uhr nachmittags, im Hoehsaal, II. Slock. - Lift. Katalog bereits erschienen, Zusendung über Verlangen. Preis K -*0. 53 b e * Wasserleitnngsstreckeöun j—Ä lenberg- Gaming sowie die dazugehörigen Fern" leitungtt, und Nebenanlagen. schließlich jene Kraftquellen, die bis zum Gesamtbeträge von 8600 M ll'.'nm Kronen Hergcftcllt werden können. Die Beschaffung der G lbsriiLtl. Die zum Ausbau der W ist rfrrf'e notwnrdigen ~ ammitt gehen in die 5)l.lliarden. Für d-S erste und '.weite Bavproramm sind z e h n Milliarden Kronen zasammm in Au<* sicht genommen, und zwar 3600 .Millionen für den erstcn, 6103 Millionen füv d n zweiten BauaM)lii t. Dir Beichasfung di'ser Beiräte ist in d-r 38eie ver in'nrt, da» di; „Wag*' Obliga'lrncn attZgi'n». die out die von ihr zu e:richtend n Wasserkraftaniagm dhoochrkarnch sicher--i'nllt wndn und istr deren ordnunstZg^naßr Berstnswrq ri"d Rück Musi; ÜbrrdeS deG* mrinde Men. soweit der SMet'Htc ürr Ui'n stimmt sind, die C ii g''ü ast iibmr ttimi, G ö wird d a in r' ein A n! n g e w e r t von s o h o h e r Q n r I i r Ü r geschaffen »v i e er b i§ h e v v o di nie n u f den Markt gekommen ist. Die Bane: h'-ben die nn'rdmgteVn« pflichw'.'tz, n-.»rd Maßgabe der Notweritiokeit für die ungrstörte Fortst'ihrnng der Bauten die Msttei itti-,u»st<se«, brzi'l'rrrg weise die Obligationen von der . Va zu Übnnehmen. S) ist Bor^ io: ge grirofseu. da!» auch Watt vor der foin» f HorsWitlrirng der Aklieage'et!''chaft dwch eni'pred en!» bobe Bor'chüsft - der B.inken die sofori'ge Jnang. stvnhme der Batt e ' ttfolgrn kann GePlanLer Baubeginn 1 N-Yrmbrr 192t. DaS Bguvroararnm ist b i ch (L n e Juni 198' d u r rh zu » u h r e n. Ais B.'ianSi'iUU'g-i', drsr eieG ineu-che Wien iür die UbbSwerke und bb Wnst.rleiLmwswkrk l sie Ut?tlagen der ip zritgmcht ijlicvm Itd', d 'ß w t drm B.ru l> * zum 1 Novi'ilid.'c 1921 begsimea io >dn» kann Da L'ttfM» f.'itenZ der siücri ch-n Elcktr.'i'tni:me:,'e w du .sitzen Ilpru die'e Vorarbeiten durch rigene VureauS^ >n einst strr Weife b'- tvteben w-rden. so sind alle Untciiu'.cn vova-m^m und ->5 wuo der Brubsii riu wirli'ch schon ü ■> 1. ^ippfinhcc rrfpificn itu.SKn. „SBofft"«MittelstandskSch«. Die Schli'ßunz der vom Joint grgMdeten urch.eichaMnr. großen Gemeinschaftsküchen war für hundert« Fmmlien ein! Unglück. Geradezu über Rächt kamen sie um das tägliche Mittag-/' brot, das in gleicher Weise -« erreichen völlig «mSgefchloffm! war. Rasche Hilfe mschie» Gebot. ES schien, als »b sich die Oeffentlichkeit um das Los der i« Rot Geratenen nicht kümmerte' Im Grunde genommm war es auch io! Inzwischen hatte aber Herr Rabbiner Dr. M. R o f e u m a « n in alle« Stille eine „Wirtschaftliche Organsiation Jüdischer Angestellter^ gegründet und mit Energie und Umsicht i« Vereine mit einig« tatkräftigen Männer» (Prof. Dr. S. K r a « s,-Dr. A. K a m i n k a. Schulrat Dr. A. W e i ß, Karl Blume, OberrechaungSrat R o b i t f ch e k, Wasser und andere) aus nichts geschaffen. AlS Ergänzung und Kräftigung des Vorstandes der »Woja* rief ec auch ein Kuratorium ins Leben, dem führende Männer und Fraucn deS Wiener Judentums angrhörrn, darumer Oberrabbinrr Dr. P. E h a j e », Präsident Dr. P i ck. Abgeordneter Robert G 1 r t ck e r» Frau Kommerzialrat I. S e i d l e r und Äset!« Gelber. Mit den Kraft dieser beiden Körperschaften ausgesiattet, mr'ernahm es nun der Präsient der Doja Rabbiner Dr. R o s e n. mann nach schwierigen Verhandlungen und Vorarbeiten, die feibtu; Mittelst insskiichen vor der Auslastung zu rrttm und dm 1809 tcigllcken Besuchern die nahrhafte Mittagskost zu sichern. Das Grimdkapital für d-rleS Unternehmen bildete zunächst der fiorke sittliche Wille, helfend einzngrkisev. Aber auch dir finanzielle Bvranssetznng wor gegeben durch namhaft« Geldmittel, die Rabbiners Dr Rosrmnan« aus dem reichen ErirägniS einer veranstalteten- Akarcmir und ouSBeiträgen edlerMenfchenjreunde zufammenbrachte^ Die beiden Mittklsiandsküchen'in der Roßavrrkaserne und in der Griechengasse sind nach einer rmmvnatigen Unterbrechung ave 1. Avgust rou^r eröffnet worden und an den Tischen dieser streng r'tturll gefühlten nrrd bccmssichtgten MittelstandSküchm wird ein s hr schmackhaftes, remlich ferviersiS und zureichendes Mitlazessen für ä 25 geboten. Die schwerste Sorge, weiche aus diesem Unternehmen ruht, ist die Vokalftagi. DaS Ministerium für Heerwesen hat der Küche in der Roßau'.rkakerne nur kurzbefüstete Unterkunft zugestanden. Die jüdrch, Oeffen'lichkrit hat die heilige Pflicht, dafür Sorge zu trogen, daß d:e beiden M.ttelsiandKköcheu zn ein» dauernden Jnstirniion werden. Das Joint Distribution Comittee stellt unter gewissen Br-: divgun en der ,Woja" Zentralb»'cau: lX., Btrggaste 7) mehrere^ Millionen zur Bttfirgung. Die Erfüllung dieser Bedingungen^ iiäiift über -um nicht arring-n Teil von unseren Reichen ab. | t)[r und oft wild in Amerika g.-s agt, «aS denn die Wüneri F»id uhrit zur Erhaltung des Wiener jüdischen Mittel- und Angkstel.ttttstandeS chrciscits lnste. Dr. Rostnmünn ist wohl der"'. Mau», um eiste Sache energisch und erfolgreich durchzuführen, Allein auch da htrßt csr Wenossu itöchl Man helfe ihm - d.r L.ift tiagen! Rabb. Dr. David F e n ch 1 w a n g. Was »astet ei« mSbltertss Zimmer in Wie»? Die Fia.e, was ein möbliertes Zimmer in Wim kostet, b fchäitigte gestern den Mietersenat denn magistratischen Bezirksamt R e u v a n. In emer Ssithandlung über die Einwendung gegen <r,ie M-'t-msfieigernng hat das Mietamt folgende E«t*'-!chnu i geiätst r Für ein möbliertes Zimmer mit: t io c \ $ c n fi e \n in der Lerchengasse in der. $ o f e s st a d l das sich m einer Wohnung bcstnvet, für welche rin <!t-!!ah'.ßz-nv von K 3?o entrichtet wird, beträgt die Untermiete' nio.atl fh K 50, iiic S eistrUaug d-r tsi'ööcl und AbnützuNgZ^ griot' monatlich 120, für die Bestellung der Wäsche und Ab.rakirna m0natl.ziMimrligerBettwi''chewechfelt monatlich K2!)0 *tlc wUi'räumtn unb Schul;putze-r monatlich K 300, zusammen k m. Wr'hburggasae 10r Adlorgasss 5 önurpösieiüiiBSis I-, Weihburggasse 10 - 1, Adlergasse 5 r: .■•VXA'.T Phrase. Jvres Bild -erinnert uns an unsere gl an-rüde Vergangenheit, srine klimatische Physiognomie spiegelt sich herrlich in jeder Metapher ab . . . Häufig hören wir.prophezeien, bei einer grasten Einwanderung der Inden in Palästina werde m Entwicklung der hebräischen Sprache ein Ende ge st"/: werde» müsstet, da dis Jmmig-ranlen ihre alltägliche Mundart gebrauchen werden. Wenn sich wirklich die Einwanderung tu Erez Israel ungeordnet und systemlos vollziehen sollte, so wäre es auch d>gnn undenkbar, daß die jüdische Sprache den Platz des Hebräischen einnähme, da Juden aller Länder dort hinström«n werden. Dann Müßte im Laufe der Zeit ein« vollständig neue Aprache entsdehen und-das würbe auf dis Dauer das geistig« und moralische Wachstum unsere- DolkkrS paralysieren. Wir stellen uns aber die Immigration in Palästina als systematische und planmäßige vor unb jeder einzelne, der hinfahren will, wird dazu gezwungen sein; sich die herrschende Landessprache ~■ das Hebräische — alt* zueignen. Seit Jahren werdert die palästin-rnsischen offiziellen Jnstiinlionen hebräisch geführt. Sogar unsere Arbeiterzeitungen erscheirren in unserer Spräche. Sogar während der furchtbaren KriegSzeit, als es Hort keine Möglichkeit gab, periodische Zeitschriften zü veröffentlichen, und alS sicher kleine Sentimentali'tät und Romantik existierte,, hat .doch unsere Ärbefterpartet Poale Zion hebräische Sammelbücher heraus ge geben. Das zeigt, daß Hebräisch in Erez Israel eine wahre Volkssprache ist, die alle UuSdrukksbedürfuisse der dortigen jüdischen Bevölkerung befriedigt. Pool« Zion, welche nach Grez Israel als Gegner des^LebLällMiu_LMtt1!tteu. dort.L>sbräM gjgjgWjW» gelerrtt und sind bann als eifrige Verteidiger des Hebräischen als Volkssprache in unserem ZukunfLSland aufgetreten. Unsere Forderung, hast das Hebräische unsere, einzige Volkssprache in Erez Israel sein soll, ist keine bloße Hartnäckigkeit einiger Schwätzer oder geistiger Aristvkrawn, son'em <in notivenbiges Resultat der htstvvtschen Entwicklung deS jüdisch!-» Volkes und seiner Psychik. DaS Faktum, baß die Gründer hex jüdischen Kolonisation Palästinas feie hebräische Sprache tm Lagesgebrauch eirrgeführt haben, ist durchaus nicht damit zu erklären, daß die ersten Pioniere zufälligerweise Hebräiston waren, wie unsere Gegner e§ vermuten, sondern im Gegenteil, es lag darin eine soziale und ökonomische Notwendigkeit für die Existenz und daS normale Funktionieren dieser An sieb lang; ein großer Teil dev dortigen jüdischen Bevölkerung bestand unb besteht auch noch jetzt aus sephardtschen und jemenitischen Juden, mit denen man sich nur in bet hebräischen Sprache verständigen konnte. Auf diese Weise tst Hebräisch das unumgängliche Bedürfnis für das ökonontifche und kulturelle Wohlbefinden des palästinensifcheu Judentums. Es ist der Zement, welcher die verschiedenen Elemente, aus denen das neu« Gebäude der jüdischen Siedlung sich zusammerlsetzt, festhalten und sie in ein Gattzes zusammen schmelzen kamt. Auch für die bielerivürischte Verständigung des jüdischen Volkes mit dem arabischen kann das Hebräische große Dienste leisten, da di« beiden Sprachen sehr nahe verwandt sind, aus derselben Wurzel abstammen und denselben cthnographtschrN Bedingungen unterliegen. Einen Beweis dafür liefert a^nS die bemerkenswerte Erscheinung, daß arabische Kinder bereits das Jaffaer und Jerusalemer jüdisch« Gymnasium besuchen. Von besonderer Wichtigkeit ist di« Verwandtschaft dieser beiden Sprachen für hie jüdische Arbeiterschaft. Es wird dadurch der Verteidigung der Arbeiterinterefftul diel gedient werden, denn auf solche Weise wird es, vermittels der Sprache, leicht sein, das KlassenLewußtsein''. der arabischen Arbeiter zu entwickeln und uns all-' mählich von der gefährlichen Konkurrenz der billigen Hände zu befreien. Die hebräische Sprache kann uns außerdem vor der großen Gefahr schützen, dem geistigen Einfluß btt: fremden Kultnre» zu unterliegen, die zu ihrer Hilfen immer Bajonette haben ... Bei bet» wohl noch nicht vergessenen Attentat, das, her Deutsche Hilfsverein ein auf unsere Renaissancebewegung in den Jahren 1912 unb 1913 durch' die Einführung der deutschen Sprache im .Haifaer Technikum unternahm, sah man augenscheinlich, daß die hebräische Strömung eine Volksbewegung barstem, die durch: wirtschaftliche und gesellschaftliche Verhältnisse hervorgerufen wurde, und deshalb gelang es uns, zu siegen. . Der erbitterte Kampf um das Hebräische zeigt unsklar, daß es sich nicht um Halsstarrigkeit ober Laune einiger Romantiker und Phantasten handelt, sondern hier stehen Lebensinteressen cmes Volkes auf dem Spiele. Dadurch verteidigen wir tatkräftig und zielbewußt unsere Selbständigkeit. Damit irgendwelche Attentate dieser ober jener Weltmacht unmöglich zu machen seien, müssen wir einig in der Forderung sein: Das Volk Israel, Erez Israel und b\t Sprache Israels sind eins.