Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 929 (28.8.1921)
- Date
- 1921-08-28
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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SSTcVt, SÄnMss 2V. AUFM TST-Tl Vor dem Kongreß. Bo» «nferem SpezialberichLerstatier. Karlsbad, 86. August. LÄe deUtschnationale Kur stad t mit dem internationalen Sommerau strich ist setzt das Zentrum des jüdisch-politischen Lebens. Alle Führer des Judentums in der Heimat und in der Verbannung weilen hier und suchen in langen Besprechungen ein Bild über den Verlaus des Kongresses zu gewinnen. Das ist inr Augenblick säst fruchtloses Beginnen. Denn bis zur Stunde kennt man «och nicht die Hälfte der Wahlresultate, kann also nichts über den Aufmarsch der Parteien sagen. Es scheint nur das eine ftstzustelftn, daß die Misrachi und Hapoel Hazair sehr stark auf denl Kongo-'-, erscheinen werden. Das äußere Bild Karlsbads tu:\ ganz dom Kongreß beherrscht. In allen Straßen s'.c man die Träger des hübschen, in den jüdischen Farl gehaltenen KongreßaLzeichens, auf l.c:; Bahnhöfe, sorgen starke Abteilungen der zionistische» Jugend, Blauweiße nsw. für die Ankömmlinge, denen eine große blau-weiße Fahne die Auskunftskanzlei anzeigt. Im Schützenhaus, wo sich der Kongreß etabliert hat, herrscht regstä Leben. Die tschechisch« Postbirektiion hat eilt eigenes Postamt errichtet, das «men hebräischen Stempel führt und schon jetzt m Tätigkeit ist. Di« Stadtgemeinde hat auf die Einhebung der Lustbarkeitssteuer bei den Kongreßveranstaltungen verzichtet, für die Behandlung der Pässe ist von d«r politischen Behörde -das sorgsamste Entgegenkommen ungeordnet worden. Alle großen Hotels haben Nationalfondsbüchsen ausgestellt, wie denn überhaupt die Bevölkerung de» Kongreßgästen mit viel Achtung begegnet. Das ist aber nur rein äußerlich zu nehtnen. Politisch wissen weder Deutsche noch Tschechen mit dem Kongreß etwas anziffangen. Das ist eigentlich ein sonderbares Verhältnis innerhalb einer Bevölkerung, die politisch sonst sehr regsam ist, aber doch' erklärlich aus der langjährigen Unterlassung jeder Aufklärung der nichtjüdi- ' schen Elemente. Der Zionismus ist, man muß das leider konstatieren, unbekannt. Man nimmt weder feindlich! noch fteundlich zu chm Stellung. Die Schuld liegt an der Ässimilantenpresse, aber auch an uns selbst. Wir werden diesen Fehler beseitigen müssen, schon deshalb, weil er ein Hauptgrund für die allgemein zu beobachtende Unterschätzung der Kraft der zionistischen Bewegung ist. Ueber die immensen geistigen und materiellen Leistungen der Zionisten müßte der Oefftntlichkeit viel mehr gesagt werdet, und die Regierungen Und die Parteien wären dann gezwungen, dem Zionismus mehr Augenmerk zuznwenden und ihre Stellung zur Judenfrage überhaupt zu revidieren. Was hier besonders ins Auge fällt, ist die vollständige Teilnahmslosigkeit der Juden gegenüber dem Kongreß. Man stelle sich vor, baß zur Zeit des 'griechischen FreiheitZkamPfes irgendwo im Exil, etwa in Triest, ein griechischer Nationalkongreß einberufen worden wäre. Welche Leidenschaftlichkeit, welches brennende Interesse hatte sich da ergeben! Fn der weitgestreckten Tschecho-Slowakei bleibt das Judentum kühl Und fremd zur Idee seiner Freiheit und seiner Zukunft. Die allabendlich stattfindenbeu Versammlungen der Karlsbader zionistischen Ortsgruppe, die unter der vorbildlichen Leitung des Badearztes Dr. WalterKohner steht, sind stark besucht, aber nur von auswärtigen -Zionisten, die sich in lange» Debatten mit den Probleme» des Kongresses auseinandersetzen. Gestern abends sprach Dr. Mossinsohn aus Jaffa, der sich sehr scharf -tzegen die amerikanische Opposition wandte. Ueber die Forderungen Brandeis', sagte er, hätte sich diskutieren lassen, wenn sie nicht der Angst vor dem Ford scheu Antisemitismus entsprungen wären und den Zweck -gehabt hätten, den nationalen Charakter des Zionismus zu negieren. Wie schon berichtet, werden in der Zeit des Kongresses auch Versammlungen des Nationalsvnds, ein allweltlicher Studentenkongreß, eine Mrs rach r-Ko nfere nz und eine Beratung der .jüdischen Turnerschaft stattfinden. Unmittelbar nach dem Kongreß wird dasKomitee derjüdischen Delegationen zu einer Beratung zusammentreten. Am Sonntag ftndet beim Jägerhaus ein Schauturnen her jüdischen Turnerschaft statt, dem ein Umzug der Turner mit Jabotinsky und Oberst Patterson 'durch die Stadt vonmgeht, wobei eine jüdische Legionsfahne an der Spitze getragen werden wird. In einigen Zimmern des Kongreßhauses ist eine äußerst instruktive Ausstellung des Nationalfonds uutergebracht. Sie ist jetzt noch im Werden, bietet aber heute schon eine Fülle des -Bemerkenswerten. Die Ausstellung bringt ein umfangreiches statistisches Material in guten graphischen Darstellungen. Die gesamte Flora Palästinas wird in trefflich präparierten Exemplaren vorgeführt. Entzückend sind die Originalbilder sämtlicher in 'Palästina gedeihender Kulturpflanzen, unter denen besonders dir von einem Maler der Bezalel-Schule ausgeführien Abbildungen der etwa zwanzig Orangensorte» in Blatt, Blüte und Frucht auffallen. In den Gängen des Kongrehhauses .hat der Nationalsvnds künstlerisch ausgeführte Photographien seiner Farmen angebracht. Diese Ausstellung, die von dem Vorsitzenden der palästinensischen Nationalfondsstelle, Agronomen Ottinger, und dem Sekretär Dr. Ruppins, Herrn Gläser, arrangiert worden ist, wird den hier versammelten Kommissären des Natiovaljvnds viele .Anregungen bringen. In einem Kino wird ein Palästina-Film vorgeführt, der baS Leben und Arbeiten unserer Chalu'zim schildert. Bon der Anteilnahme Äer hiesigen deutsche» Bevölkerung wurde obenberichtet. ES erübrigt sich noch zu erwähnen, daß auch die Kultusgemeinde-Repräfentanz dem-Zionismus ihre Gastfreundschaft beweist. Sie hat das vom Kongreßbureau fiir Massenquartiere angesprochene Hospiz, das fast leersteht, für den Betrag von 1V Kronen per Kopf bewilligt, während private Unterkünfte für 5 Kronen angeboren waren. Erst die Einsprache der zionistischen Vertreter Dr. Robert Neubauer und D'r. Karl Stiaßny ermäßigte den Preis um die Hälfte. Die Offiziellen find eben hier genau so, wie anderswo. Karlsbad, 27. August. (Eigenbericht der „Wiener - u.^itung".) Bisher zählt man: 120 Misrachi, T regierte der verschiedenen Arbeiterparteien, u. unter 50 Hapoel-Hazair und 10 Zeirei Zion. Im Kongreßgebäüde, dasheute die strengste Sabbatruhe hielt, hat der Dienst abends begonnen. Die Zahl der Kongreßgaste wächst stündlich. Es sind zahlreiche Besuches aus Kanada und Südafrika cingetrvsftn. Alle jüdischen Hotels und Speisewirtschaften haben die blauweihe Fahne gehißt. Das Straßenbild ist sehr bewegt und die hebräische Sprache tritt sehr stark heraus. Unter allen Delegierten werben selbstverständlich die Arbeiten des Kongresses lebhaft erörtert. Zn einer einheitlichen Anschauung über die zukünftige Leitung und über das Präsidium des Kongresses konnte tnan noch' nicht gelangen. Es find Bestrebungen im Zuge, noch vor der Eröffnung des Kongresses eine Besprechung der hervorragendste« Persönlichkeiten aus allen Parteien zustande zu bringen, um eine glatte Abwicklung des Programms zu sichern. Es herrscht die Meinung vor, daß der Kongreß ohne sonderliche Zwischenfälle v-v über- ' gehen wird. Politische MANUch-mr. Boykotthetze gegen die Inden in Posen. DaS o b g t t T a g b l a t t* berichtet: Die a n t ifemitifche Bewegung in Posen wendet immer schärfere und gefährlichere Mittel an. In der P o s e n e t Presse wirb die Judenhetze.ungesiört und straflos betrieben, man predigt vol lst ändigen Boy tot t der Juden, «m das ehemals preußische Gebiet «iubenreht* zn machen. Die Polm in Polen wollen nach dem Muster des zaristischen Rußland eine« „AnsirdlungsratM* für die Inden. Ihren Rcwrmvorschläge« verleihen dir Posener Polen durch Terror und Boykott Nachdruck. $i# üfoiettfle dieser Bewegung stehen die Kriminalbeamten, welcke gegenüber, den sogenannte »Kongreß luden*, das sind dir Juden, die auS Kongreßpolen nach Posen kommen, die ärgsten Schikanen anwenden, damit ihnen die Lust vergehe, noch einmal m daechtpoluischr Gebiet von Posen zu kommen. An der Spitze der antisemitischen Bewegung in Posen steht eine Schwarze'Hundert-Organisaüon, die »Gesellschaft mm Schutze der polnischen Interessen*. Sre .hat sich nach ihren eigenen Worte« »jt« Ausgabe gemacht, über den polnischen Charakter Posen- und Pommerns zu wachen und dir jüdische Welle von dem letzte« Winkel Polens, der noch frei von der dem polnischen Organismus schädlichen jüdischen Pmasilenplage ist, ferrizrhalten". Diese Organisation, welche sich bisher mit „Ausklärungsarbeit" begnügte, hat sich jetzt zu einer energischen Aktion, zur Ausrottung der Inden in Posen, aufgerasst. Sie hü einen Aufruf in der Posener Presseveröffentlicht, welcher von Verleumdungen und Beschimpfungen der Juden strotzt und zum pollständigeu Judenboysott auf allen Gebieten aufrvst. Der Anirv- Weist darauf hiu, daß ein »Strom von Händlern. Agenten, Vermittlern und Reffenden ht erschreckender Stärkt da- Land überflutet" hat, daß jüdische Firmen und Agenturen sich in Posen niedergelassen haben, dem „cimifltÄ Gebiete, welches bisher das Ostjudentnm nickt kannte und sich deS deutschen Judentums kraftvoll und mit Erfolg erwehrt" hat. Daher appelliert die Gesellscha't an die großen Masten „ohne Unterschied der polnischen Ucberzeugung", daß jeder gute Pole „mit Hand a n l e g e n* soll, um das Posener Gebiet vor den Juden M schütze«. Da;« bedürfe es «ur der Organisation. Die Gesellschaft wendet sich „«t die Gu'sbrsitzer.. Bauern, Industriellen. Kaufleute, Handwerker, Arbeiter mit der Aufforderung, keine jüdische Vermittlung in Anspruch m nehmen, keine Handelsbeziehungen mit jüdische» Firmen anzuknüpfen, Jaden keine LebenSmittel, Waren und Fabriken zn verkaufen, ihnen fein« Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen und ihnen keine Drrtretnnge« zu übergeben. Die Inhaber von Hausern, Pensionaten nnd Wohnung«« sollen keine Inden ausnehmen, weder vorübergehend «och dauernd, selbst weun sie den zehnfachen Pre>S rahlen. Hotels und Restaurants mägen ihre Lokale vor Juden wahre«, Droschkenkutscher sie «icht fahren. Redakienre nationaler Zeitungen möge» vor der Mischen Gefahr warnen und energisch zum Boykott der Juden arrffordern". Der Aufruf schließt: „Beginnen Wir sofort mit dem Selbstschutz; denn jeder Tag. de« wir bersäumen, bringt uns dem Nüiu durch diese Parastten näher. Unsere Losung sei: „Posen, Pommern, Schlesien judenrein l Nieder mit dem Judenjnm!* Dieser Bohkottaufraf ist die «ationaldemokraiische Mache « Posen. Die polnische» Nationaldemokraten habe» sich Pose« als beouderS dankbares politisches Feld erwählt «ad haben zurst dm anisemitiickeu Zündstoff iu die polnische Bevölkerung dieses Gebietes geschleudertder bereits zu bedauerlichen Exzessen geführt hat. Aber der Zündstoff hat auch dort Schaden an gerichtet, wo er es nicht sollte. Der einmal pcwetf.c Chauvinismus in Posen hat sich nicht bloß gegen die Inden gewendet, sondern auch gegen dir »Brüder* auS Kongreß- Vit ‘92? polen Nud der hermetisch, Abschluß Posens gegen das übrige Po en war die Folge. Daraus ergab sich ein Antagonismus, dec heuie arge. Gärung hervorgerufen hat. In dieser Bulegenhsit haben die Nationaldemokraten ans das bewahrte Ablenkungsmitiel zurückgegriffen und lassen durch ihre Trabanten den JndnibyykoU predigen. Sie ruiniere» dir Inden damit, aber ob sie sich nützen, und ihren stark gesunkenen politischen Einfluß noch werden stärcen. können, da heute iu Posen die ärgste Unzufriedmheit herrscht, in «ehr als fraglich. Lloyd George imd de Valero maleit weiterverhandel«. Den NerhaNdÜmge» Lloyd Mevrges und de Daleras über die irisch e Frage ist nun ein Briefwechsel gefolgt. Die Vorschläge Lloyd Georges, Welche Irland Stein »er e U«t»»o«ie zusichern, wurde» von de Balera in einem Briefe vom 24. b. M. ab gelehnt. Es wird darin! hervorgehoben, baß ein Einverständnis mit der Unlevsrdtumg der Rechte Irlands unter die strategischen Interessen Großbritanniens jede Unabhängigkeit und jede Freiheit für Irland versiAvmden lassen würde, weil eS dann «licht mehr das Recht auf ein selbständiges Dasein beanspruche« könnte. Irland habe sich niemals damit einverstanden erklärt, mit Großbritannien verei ntz« weckren. De Balera würde eS beklagen, wenn seine Weigerung, die Ehre Irlands zu verrate«, zu einem Sr rage führen sollte. Dennoch schlägt! de Palera z«m Schlüsse «eue Ber h <i n dlnng.tz» vor, um' zu einem gerechte» und. ehrenhaften £neb«t zu.gelang«?, wenn England als Grundlage und R!chi,'ch,iur für, V:rhaUd^ bungen den Grundsatz annimmt, daß die Regierungsform im Einver»« hmen «it de« Regierten festgesetzt werde» nurß. Dieses Schreiben wurde durch ein Schreiben Lloyd Georges beantwortet, dessen Wortlaut dam britischenKabrnettSrat vorgelegt und »ach dessen Billigung in 8er «lglischen Presse veröffentlicht wurde. Darin führt Lloyd George' au§, die britische Regierung fei nrn des Friedens willen fy woit als möglich auf dem Wege der Zugeständnisse gegatlgen. Jh7 Angebot siche« Irland die innere Audonvmte, et hübe die Freiheit, seive Sprache z« sprechen und feüte religiösen Angelegenheit:« selber z« ordne«. ES dürft über sein« Finau zew selber verfügen und fein wirtschafllicheS Leben selbst bestimmen. Es. dürft sein« eigenen Gesetze machen und ««wenden. Ks richte sich sehr gerrau nach dem von de' Valero verlangte» Grundsatz der .Megierung, auf den Willen bin: Regierte« gestützt". GS sei unmöglich, einen bloße» Noten» Wechsel fortzufetzen; doch fei Lloyd George bereit, mit de Balera -«sammenzukomme«. Für die Verhandlungen müßte eine Gr undlage von beiden Seiten angenommM werbe«, auf der sie geführt iverden könne,». Aus beide« Briefen geht die Geneigtheit hervst,^leitet zu verhandeln. Die Differenz«,'find allerdings 'ktoch-- sehr stark. DaS irische Parlament, welches i« seiner letzten Sitzung de Kalera wiederum zum Präsideute» der Republik wählte, das gesamte Mnistertum neuerlich bestätigte, ferner beschloß, eir« Anleihe von 80 Millionen Dollar in den Bereinigten' Staaten »nb eine solche von einer halbe« Million Pfund in Jrlaub selbst aufzunehmen, hat sich dadurch für das Fest- Halte» su den vo« de Balera übermittelten Forderungen erklärt. Doch ist die BereitwillMit beider Teile zu Oer- .Handlung«! immerhin ei« schwaches Hoffnungrzeichvn. Die i«terparlaMe«tarifche Ktz«strrL^ i« Stockholm. Dir mtrrparlamenlarifche Konferenz in Stockholm, welche kürzlich stattfand, vereinigte Parlammivricr aller Länder mit Ausuahmr von F r a «k r e i ch und B k k g i e ru Did Brrhandlnngen galten der Stellung z>,mO öl k e r b u n d, ferner befaßte fich die Konferenz mtt den Fragen dr8 inte rnationalenArbeit-amteS, der Ab r ü st n n g, der Organisation t »*e rnationalervermittlung (sämtlich Fragen, die mtt dem Lölkerdnnd eng Zusammenhängen), weiter« wurden daS Problem des Wnlschaftlichep «ch finanzielle«. WiederanfbaneS. die Paßfrage und..schließlich die Organisation der i« t r r p » r l a m e n 1 a r i s che« U n i o n behandelt. In der B ö l k e r b » « d f r a g e refechrte Lord W e a r d a l e. Die Konfcreuz sprach (im Kowpromißwege unter Berücksichtigung des amerikamfchm Standpunktes) chre grundsätzliche Zustimmung nicht zn der in Paris geschaffene« „llsüguo ot Natiofis*, sondern zu dem Prinzip einer „^oSooiattou ok Natfona* ans, erkannte aber doch die Tatsache einer schön Hs« stehenden Bereinigung vov 48 Staaten an, fordette jedoch für fie »mfaffenden Charakter, was Verständigung «ft Deutschland, de« Bereinigten Stack 1teck und Rußland bezüglich ihrer Aufnahme ü, den Völkerbund bedeutet. D e Frage der A b r ü st u « g wurde durch ein Referats deschwedischen Sozialdemokraten B r a n t i« g behandelt. I«! seinem Reterat kam, wen« auch nicht allzu deutlich, ztim Ausdruck,! daß die Entwaffnung Deutschlanddie allgemeine Abrüstung zy^ Folge haben müsse. Die Konferenz beschloß dir UntrrstÜtznng der! üMElikanische« Abrüstungskonferenz und wirferner den, Volker.« bund die «»fgabe der allgemeinen Abtüstung z«. Die Beschlüsse Über das Problem des wirtschaftlichen finanziell«« Wtederaufbane« kdaS Referat erstattete der jrührre! holländische Fimmzminifler T r e« d) laufen im wesentlichen auk? möglichst baldig« uud' vollständige Wiederhcrfiellung Hfreien! Verkehrhinan-, lieber Antrag des englischen Abgeordueteuf Thomas L o u g h wurde die Einschränkung dn Passes uud der Pahgebühren auf das «ubedmgt notwendige Maß gefordert. Der demsche Dclcg erte S ch Ü ck i n g schlug d.e Schassnug! einer unparteiische», »npottttschea, trchnsicheu Stelle für V e v-