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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-26 · Heft 927 (26.8.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 927 (26.8.1921)
Date
1921-08-26
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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bette 2 Wien, Freitag Wiener Morgenzeitung 26. August 1921 Nr. 927 Polens Aufgaben. W a r s ch a u, 23. August. Aus verschiedenen Gegenden werden Streik»» ruhen gemeldet. Eisenbahnerstreiks in Posen und den a:iücr:u ehemals preußischen Gebieten,, welche zizr'' Einstellung deS Verkehrs dortselüst führten,, werden von D-monstrationsumzüKn begleitet, bei denen es da und dort blutige Zusammenstöße gibt; in Cholm halten Eisenbahner Getreidela^ungen auf, die für den Osten bestimmt sind, und. das Ergebnis dieser Bewegung sind Tote und Verwundete. Die Unzufriedenheit im Lande wächst, denn die Teuerung ist angesichts des Tiefstandes der polnischen Lal-ua entsetzlich, und die nach den Negierungsberichten günstige Ernte hat den wirtschaftlichen und Ernährnugsstarck des Staates bisher nicht zu ändern vermocht. Die Lasten der Bevölkerung mehren sich, das Staatsbudget weist ein Defizit von über 70 Milliarden auf, was einem Drittel der gesamten Staatsausgaben entspricht. Und von diesen Ausgabe» sind über 60 Milliarden für die Erhaltung einer Armee von 600.000 Mann erforderlich, einer Armee, deren Stand den der französischen nahezu erreicht, obwohl Polen um ein Drittel weniger Einwohner hat als? Frankreich. Gerade die Frage der Erhaltung einer so grüßen Armee ist es, welche den Angelpunkt des politischen Problems Po^ns bildet. Polen ist zwischen zwei Großstaaten, Rußland und Deutschland, eingebettet. Seine natürliche Aufgabe, aus der es wirtschaftlich und politisch großen Nutzen ziehen könnte, wäre, die Verbindung zwischen diesen beiden Staaten herzuftellen. Polens Politik wird jedoch, von Frankreich beeinflußt, in die tiestn natürlichen Aufgaben entgegengesetzte Bahn gelenkt. Seine Grenzen gegen Rußland uüd Deutschland sind bis heute Fronten, und damit ist eine Belastung für diesen jungen Staat gegeben, welche immer schwerer drückt. Die vberschlefische Frage an der polnischen Westgrenze und die Wilna er Frage im Osten erweisen sich durch die „Schiedssprüche" von außen von Tag zu Tag weniger lösbar uns bedrohen heute beinahe den europäischen Frieden. Zu einer direkten Verständigung mit seinen-Nachbav» (die Wilnaer Frage bedarf, darüber ist man sich schon lange klar, zu ihrer endgültigen Lösung der Mitwirkung Rußlands) ist Polen trotz der langen Zeit, da diese beiden Fragen in Schwebe sind, nicht gekommen. Gebannt blickt man auf die Entscheidungen, im Westen, die doch im Osten fallen müssen, und muß Gewehr bei Fuß stehen. Und die so notwendige Konsolidierung des Staats kann noch immer nicht erfolgen. >' In engem Zusammenhang mit der Zweifrontenpolitik des Staates steht seine Wirtschaftspolitik. Solange Polen zwei Fronten hat, kann eine intensive Ausnützung seiner wirtschaftlichen Möglichkeiten nicht erfolgen. Die Textilindustrie Polens ist heute fast gänzlich stillgelegt. Sie erzeugt nicht mehr als 11 Prozent der Friedensproduktion. Eine Vermehrung der Produktion kann nicht erfolgen, solange Polen nicht den russischen Absatzmarkt hat, der früher seine Tertilindnstrie ausnahm. Die Rechnung auf den Absatz der polnischen T-xtilfabrikate nach dem Westen hat sich als irrig erwiesen. Denn die Rohstoffe kommen angesichts des Tiefstandes der polnischen Valuta viel zu teuer, und die naturgemäß hohen Löhne, die um 40 Prozent teurer sind als in Deutschland, verteuern das Fabrikat zu sehr, als daß Polen in Westeuropa kontt'.rrenzfähig wäre. So sind heute — zumal die Kohlenproduktion in den polnischen Revieren kaum 40 Prozent der Friedensförderung ausmacht, wahrend sie in anderen Staaten bereits über 80 Prozent betragt — die Exportmöglichkeiten Polens gering. Gerade dieser Umstand bedingt aber eine wertere wirtschaftliche Schwäche: Die geringe Import- Kapazität dieses doch so ausgedehnten Gebietes. Dazu kommt eine, auf Unterbindung des Exports gerichtete Politik des Staates, die von der Furcht vor der Verschlechterung der Valuta geleitet wird, dabei aber übersieht, daß ohne Import der Export sich: nicht entwickeln kann, der die Stärkung der Valuta bedingt. Diese einseitige Wirtschaftspolitik des Staates hängt eng mit seiner gesamten inneren Politik zusammen, welche sich zum Ziel gesetzt hat, einen autarkischen Nationalstaat zu schaffen. Dafür aber sind die Voraussetzungen nicht 'gegeben. Der Begriff der wirtschaftlichen Autarkie hat sich bereits längst als Illusion herausgestellt, die selbst für einen dauernden Kriegszustand nicht ausreicht. Ueberdies hat Polen in seinen Grenzen so erhebliche nationale Minderheiten, daß es eine Nationalstaatspolitik nicht führen kann, ohne diese Minderheiten zu berücksichtigen. Ein bedeutsames Beispiel dafür bietet die Judensra ge in Polen. Der polnische Staat wird von mehr als 12 Prozent Juden bewohnt. Wenn, wie erst jüngst durch die „Schlonfaki", auf de« Eisenbahnen. Exzesse gegen Juden Vorkommen, und die nötigen Maßnahmen zur Unterdrückung solcher Vorfälle auf sich, warten lassin, so mag das auf die schwierige Lage der Regierung gegenüber Soldatenüüergriffen zurückzuführen sein. Aber es wird geduldet, daß im Lande ein förmlicher Wirtschaftskrieg gegen die jüdische Bevölkerung geführt wird. Dies ist ein wirtschaftspolitischer Fehler, welcher umso bedeutsamer ist, als er den wirtschaftlich agilsten Teil der Bevölkerung Polens kahmlegen will. Und ebenso tiefgreifend wie die wirtschaftlichen folgen eines solchen BerMtrsisfts zu einer nennenswerten Minderheit, können die politischen Folgen einer auf nationale Einheitlichkeit ausgehenden Politik gegen die erheblichen.ukrainischen und deutschen Minderheiten sein, welche in naher Verbindung mit ihren Nationalstaaten sind. Nur eine auf Verständigung mit den Minderheiten gerichtete' Innenpolitik' des polnischen Staates kann dazu sichren, daß Polen seine 'natürliche Aufgabe, die Verbindung zwischen Zentral- und Osteuropa zu bilden, erfüllen, kann. Die Politik der zwei Fronten und der natipnalen Autarkie, aber werden Polen nicht zu diesem Ziel gelangen lassen. Erfüllt es sie nicht, so wird es noch lange nicht zur Konsolidierung und Europa noch lange nicht zur Ruhe kommen. Schlägt es die Wege ein, welche notwendig sind, um seiner natürlichen Aufgabe gerecht zu werden, so wird sich in einem ruhigen Europa ein glückliches Polen stei entwickeln können. Politische WrrMchair. Die Begegnung in HaRststt. „Journal des DebM" sieht in der kürzllchen Begegnung der Präsidenten M a s a r y k und H a i n t sch eine Bestätigung der Politik der'Annäherung zwischen der Tsch'cho- Slowakei und Oesterreich sowre eine Bestätigung der Politik der kleinen Entente. Das Blatt .erinnert daran, daß Munster Dr. Ben e Ich ein unter der direkten Mitwirkung der großen Entmteallii.'rten abgeschlossenes Arrangement zwischen den Nachfolgestaaten stets als notwendig erkannt habe. Fra nkreich habe an der JSadje ein besonderes Jnterefi es, fowohl . vom Standpunkt feiner Politik gegenüber Oest erreich als auch jener Politik, welche ge gen über Ungarn Befolgt teerten müsse. Es sei unbegreiflich, daß die Konferenz' von Porto rose, die bereits einmal vertagt wurde, nun wieder hinausgeschoben werde. Entweder sei ihre Bedeutung nicht begrisfen worden oder es bereiten ihr emige Personen absichtlich Hindernisse. MsrWsrrische Lügerichrsrrik. Gestern versandte das- Wiener Telegraphen-Korrespondenz- Bureau eine Meldung des offiziellen Ungarischen Telegraphen- Korrespondenz-Bureaus, in der es heißt: Wie die Morgenblätter melden, sind j'ng vslawische Str eit kr ä st« auf. bereits geräumten Teilen des Neu- Szegediner Dreiecks vorgedrungen und haben mehrere Gemeinden ge waltsa nr besetzt. Bereits Dienstag wurde nördlich von Szabadka (Mariatheresiopel) ein serbischer Vorstoß gemeldet. Jugoslawische Trusten überschritten die Grenze üitiv schickten, /sichl an, einen auf 'ungarischem Gebiet liegenden Wald anSzuroöen. Don der. Eüteni^mission versprach der ftanzösische Hauptmann Quentin sofortiges Einschreiten. Das jugoslawische Kommando rechtfertigte sich' mit der Erklärung, man hätte keine verläßlichen Landkarten zur Verfügung gehabt. Bald darauf wurden jedoch' in Mariatheriopel größere jugoslawische Kräfte konzentriert, die den Bormarsch auf dem vorher geräumten Gebiet begann«:. Sie besetzten die Gemeinden Atokhaza, Kiralyfalva und Nagh-Szekes und erreichten, ja überschritten sogar an manchen Punkten die alte Demarkationslinie. Sie besetzten auch' solches Gebiet, das ftüher nicht beseht gewesen war. Die serbischen Soldaten plünderten in den Gemeinden, rissen überall die ungarischen Fahnen herunter und m t ß h'a.n d e l t en die Bevölkerung, namentlich diejenige, die am Empfang der ungarischen Truppen teilgenommen hatte. In Szegedr« sind mehrere Flüchtlinge angekommen, die der serbischen Mißhandlung nur mit großer Mühe entgangen sind. Einige unter ihnen mußten wegen ihrer Verletzungen ins Spital gebracht werden. 1 Die serbischen Truppen besetzten Kis- Szvmbor und erklärten, daß sie gegen Szegedin ziehen. Nachmittags meldete dasselbe ungarische Bureau: Gegenüber den privaten Meldungen der heutigen Morgenblätter stellt bas Ungarische DelegrapHen-K»rrvspvndenz-Bnrean auf Grund von an kompetenter Stelle eingeholten Informationen fest, daß die Nachricht, wonach' die serbischen Truppen abermals in bas geräumte Gebiet eingerückt feien und die ungarische Nationalarmee einen Teil der von ihr besetzten,Gebiete anfgegeben hätte, der Wahrheit nicht enLfprrcht. Hinsichtlich der Räumung der noch strittigen Gebiete sind Verfügungen getroffen worden und Maßnahmen im Zuge. In Ungarn weiß die diplomatische Zinke nicht, was die chauvinistische Rechte tut. Immer mehr wirb daS Horthy- System in feinem eigenen Lügengewebe verstrickt und die vorliegende Groteske einer offiziellen Berichterstattung ist nur . ein Beweis mehr für die längst erkannte Tatsache, baß in Ungarn die Nev eure gierun gen stärker sind als die osstzrelle Regierung selbst. ES wird sich' bald Herausstellen, welche der beiden Meldungen auf Wahrheit beruht und wer ein Interesse hatte, den unwahren Alarmbericht in die Wett z» setzen. Unstimmigkeit in der rassische» Hilfsaktion. Paris, SS. August. lTel.-Komp.) „Chicago Tribüne" erhält aus Riga vom 2b. d. M. folgende Mtteilung: Zwischen dm verschiedenen Organisationen, bi? sich mit der Hilfsaktion für Rußland befassen, sind Stre-.t'^-ten entstanden. Nausen hat an Gustav A d o r, dm Vorsitzenden drS internationalen Roten Kreuz-Kormters telegraphiert, daß er mit dem amerika»i>chm Komitee'unter Brown nicht zu einer Verständigung hätte kommen können. Nausen w-rd seine Demission erreichen, denn Hoover die Handlungsweise Browns gmheißm sollte. Preßburg als Sitz der Internationalen Donankommission. Prag, 25. August. (Kore-Bur.) Das „Prager Tagbbatt" meldet aus Preßburg: Gestern fand die letzte Sitzung der Pveßburger Tagung der Internationalen Dvnaukommission statt, in der beschlossen jvurde, sich entgegen der Stellungnahme einiger Del«-' -.Werter, so auch des englischen Admirals Troubridgesi dem Beschluß der Pariser Konferenz zu fügen und auf fünf Jahre Preßburg zum S itze der DonaukvmMission zu wählen. Dieser Beschluß wurde erst gefaßt, nachdem die tschecho-slolvakische Regierung sich bereit erklärt hatte, der Kommission und alben ihren Beamten entsprechende Wohnräume zur Verfügung zu stellen und auch sonst ihren Wünschen enLgegenzukvmmen, namentlich bezüglich der dlbwi-cklung deS telephonischen und telegraphischen Verkehrs sowie des hydrometrischen Dienstes. Inland. Nationalrat. Die nächste Sitzung des NationalraleS findet Freitag dev 2. September um 12 Uhr mittags statt. Tagesordnung: Ge'amtvorschlag des HanptansschufseS über die Wahl du Verwaltung?« stelle für das Burgealaud. Eine eventuelle Ergänzung der Tagesordnung wird Vorbehalten. Der Nationalrat wird eine frieibche Kundgebung aus Anlaß der Uebernahmr d S Bnrgenlandes veranstalten. Eine zweite Sitzung wird die Ratifizierung deS Friedens mit Amerika zum BwhandlungSgegenstand haben. Den Sitzungen des Rationslrarcs wird am 2. September, 11 Uhr vormittags, eine Sitzung deS HauptauSschusies vorangehen, der die Tagesordnung des National:ates vorbrreit n wird- Unter anderem wird der Hauptausschuß die Mitglirderzusaiiimensctzuug der neuen VerwattnngSstellc für das Burgenland o»f Grund der Dünsche der Parteien Vorschlägen. Die Zusammenkunft MischeR Doktor Benefch und Dr. Schober. Prag, 25. August. (Tel-Komp.) Zu der Zusamrmnlmist des Außen Ministers Dr. Beneich mit dem Bund:slan-,ler Schober erfahren die „L>dovr Novinh*. baß von ösie.reicbiichcr Sn'^ bisher noch kein detailliertes Programm für diese Verhandlungen vvrgel-'gt wurde. Im Prinzip werde es sich um die Fortsetzung der Politik handeln, die von Dr. Renner und Dr. May: drgonnen wurde und die ein sreundschas.llcheL Verhältnis zwischen der Tschecho-Slowakei und Oesterreich schaffen sollte. DieleS freundschaftliche 'Verhältnis soll nunmehr vertieft werden. Di: Deramngrn werden sich vor allein um wirtschafiliche Angelegenheiten drehen und es ist bestimmt, daß auf der Konferenz über die Erteilter«ng beim Verkehr zwischrnOesterreith und derTschecho-Slowakei eine Euischeidung getroffen werden wird. Ob es zu einem politischen Ueberemkomuren zwischen den beiden Republiken kommen wird, steht noch nicht fest. Aber daraus, daß die Wiener Regierung am 17. August alle monarchistischen Demonstraiionen vcrbotkn hat, wird geschlossen, daß dieses Verbot mit der letzten Zusammenkunft der Präsidenien und Außenminister beider Staaten zusammenhängt und daß bereits damals über diese Frage g - iprochm wurde. _ Das Schicksal der österreichischen Lokalbahnen. Die meisten der öskrreichischen Lokalbahnen und Klein bahne» sind nicht mehr imstande, de« Betrieb weiter ausrechtzuerhalten, wenn ihnen nicht drurgeride Hilft zuteil wird. Die Tariferhöhungen; können nsit der oft sprunghaften Steigerung aller Betriebsausgaben immer weniger Schritt halten. Infolge der Verteuerrung der Materialien, vor allem der Kohle, der Einführung deS Achtstundentages, der Steigerung der Löhne und Gehälter sowie der, in Aussicht stehend«» soziale» Lasten stehen die meiste» dieser Bahirchr unmittelbar vor dem Zusammenbruch. Soll die drohende Betriebseinstellumg oder der Konkurs verhindert werden, so müssen die rm öffentlichen wirtschaftlichen Interesse so wichtigen Verkehrsunternehmunge« aus öffentlichen Mitteln unterstützt werden. MS dringendste Maßnahme hat die vor kurzem i« Mariazell abgehaltene Tagung des Verbandes der österreichischen Lokal- und Kleinbahnen verlangt, daß. die günstige Bevorschussung der Uetriebsausgaben ans Bimdes- oder Laudesgeldem wie in Deutschland gesetzlich vorgesehen werde. Gleichzeitig wurde eine Verminderung der drückenden Berkehtssteuer» und sonstigen, Auflagen und Verpflichtungen begehet und überdies eine staatliche Beitragslerstung zur raschesten Elektrifizierung der noch mit Dampf betriebenen Lokalbahnsr sowie die Verminderung der Auslandskäufe von Kohle, wie bteS in der Gchtvetz geschieht, gefordert. Dev Verbandstag hat eine dringerüie Resolution und Gesetzentwürfe an die Regierung übermittelt, von deren Entscheidung das Schicksal der österreichischen Lokal- und KleinbaMu abhängen wird. Oesterreich zahlt die alte Schuld an die Skodawerke? Gestern verlautete m hiesigen Finanzkreisen, daß es zwischen den Skodawerken und der österreichischen Regierung m 'Angelegenheit der Rückstände a«S dev HerreSlieferungen der SkodMerke an die frühere österrrichifch-ungarlsche Heeresverwaltung zu einer prinzipiellen Einigung gekommen ist. Die Skoda werke sollen von der österreichischen Negierung einige Millionen Krouru als Auzahlsna erhallen.

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