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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-24 · Heft 925 (24.8.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 925 (24.8.1921)
Date
1921-08-24
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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fr em u Mm, Mmwocy p.-- - - -—■— -■— --** igesümte öffentliche Leben, die kleine Hausftau, der hbtc wachsende Teuerung wieder einen Strich durch ialle Rechnungen macht, und der Arbeiter, der mit den 'Tausenden, die er erhält, wieder sein Auslangen nicht finden kann. In Erwartung der Kredite hat die Regierung der Bevölkerung neue drückende Lasten auferlegt; da ihre Bewilligung sich verzögert, antwortet eine neue Teuerungswelle, die nur jenen gelegen kommt, denen sie die Möglichkeit gibt, einen neuen Fischzug in die Taschen der Konsumenten zu unternehmen. Das österreichische Problem wird freilich auch durch die zugesagten Kredite nicht seine Lösung finden können, aber sie würden einen Anfang bilden, der geeignet wäre, das sinkende Verträum zu uns und unserer Leistungskraft wieder zu heben, sie können uns in die Lage versetzen, die Notenpresse zu bremsen und die Arbeit an unserer Stabilisierung zu beginnen. Die Einzigartigkeit des österreichischen Problems liegt darin, daß dieser Staat unter den gegebenen Verhältnissen nicht lebensfähig ist. Mit der Schaffung des kleinen Oesterreich hat die Entente nur den ersten Schritt getan, den zweiten, entscheidenden ist sie schuldig geblieben: In dem balkanisierten Mitteleuropa Verhältnisse zu schaffen, die Oesterreich seine Funktion als Produzent und Vermittler des Warenverkehrs garantieren. Allen Widrigkeiten zum Trotz hat Wien ^diesen seinen Rang, der nicht das Produkt eines Zufalls, sondern etwas historisch Gewordenes und geographisch Bedingtes ist. zu behaupten verstanden, trotz der Absperrungspolitik der Nachbarn .und der Ungeschicklichkeit der eigenen Behörden, die Jrrtümer auf Irrtümer zu häufen verstanden. Es geht nunmehr darum, in diese schüchternen Anfänge System und Dauer zu bringen und eine mitteleuropäische Wirtschafts- und Verkehrspolitik zu schaffen, die ebensosehr in Oesterreichs wie im Interesse seiner Anrainer liegt. Dies alles ist aber noch zu tun und die Weltmächte, die allein dazu berufen sind, diesen Prozeß, für dessen Notwendigkeit auch in der tschecho-flowakischen Nachbarrepublik das Verständnis zu wachsen beginnt, in die Wege zu leiten, find mit anderen und größeren Sorgen belastet. Man hat in Oesterreich vieles getan, um sich die Sympathien des Auslandes zu verscherzen und der Doktrinarismus sowie die antisemitische Hetzpolitik unserer Parteien hat das Interesse des Auslandes an unseren Problemen und Sorgen stark abgekühlt, aber das alles enthebt denn doch die Westmachte nicht der Pflicht, nach dem Rechten zu sehen und ihr gegebenes Wort einzulösen, solange es noch Zeit ist und die öffentliche Krankheit unseren ganzen Slaatskörper noch nicht zernagt hat. " -• Völkerbund und Palästina- Mandat. Der Sekretär der Unterrichtssektion der Ltg» bes Völberbundfreunbe in England, Mr. S. Sherman, war vor wenigen Tagen fctt dienstlichen Geschäften in Genf, dem Hauptsitz des Völkerbundes, und hatte bei diesem Anlaß Gelegenheit, mtt dem Generalsekretär des Völkerbundes, Sir Er te Drummonb, und dem Direktor der Wandatssektion des Bölk rbunbes, Professor Rappard, Besprechungen zu fuhren, in deren Verlauf die beiden hohen Beamten des Völkerbundes sich über bas Palästinaman bat, beziehungsweise über dieMin o ri'tätsrechte, äußerten. Mr. She rman veröffentlicht den interessanten Inhalt dieser Unterredungen in der letzten Nummer des „Jew i sH Guardian". Mari erfährt hier «ine ganz .sonderbare Stellungnahme des Direktors her Mandats- 'sektion beim Völkerbund über das Wesen der ganzen Palästina- Frage und die Ausgaben des Mandatars. ProfessorA a^p p a r b Zeigte sich, wie Mr. Sherman feststellt, äußerst interessiert für bas Palästina-Experiment und bekannte eine hohe Meinung von der jüdischen Intelligenz. Bezüglich der möglichen Entwicklung des Palästina-Mandats hingegen verriet Professor Rappard eine gewisse Unsicherheit der Auffassung. Zunächst sei der Mandatsentwurf vom Völkerbundrat weder bestätigt, noch sei die Wahrscheinlichkeit gegeben, meinte Professor Rippard, daß das Mandat in der nächsten Bölke rbundrats' s i h u n g zur Diskussion gelang«. Noch immer bestehe der Protest der Bereinigten Staaten von Amerika gegen die Rechtskraft der Mandate und ihrer Verteilung. Es sei möglich, daß der ganze Komplex der Manbatsfragen erst in 'der 'Washingtoner Konferenz zur Behandlung kommen werde. Professor Rappard fügte hinzu, es fei zu bedauern, daß diejenigen, die für den Artikel 23 des Völkerbund-. siatutes über bas Selbstbestimmungsrecht verantwortlich sind, die Balsour-Deklaratron. .welche von der Errichtung eines jüdischnationalen Heimes in Palästina spricht, nicht in Betracht zogen. Mr. Sherman betont an dieser Stelle,-daß er in der Lage war, Professor Rappard darüber aufzuklären, baß zwischen dem historischen Anspruch der Juden und der Forderung nach Selbstbestimmungsrecht der Araber Itin W ider sp rach bestehe und daß er Professor Rappard die Rechtmäßigkeit der jüdischen Sache und die Grundlosigkeit der Befürchtungen der Araber Nachweisen und ihn von der glänzenden kulturellen und wirtschaftlichen Zukuist Palästinas unter dem Einfluß des jüdischen Genius überzeugen konnte. Im Verlaufe der Unterredung kam auch die in England so scharf diskutierte Frage der Pflicht der Mandatare, Jahresberichte über die Verwaltung der Mandate vorzulegen, zur Sprache. Professor Rappard wies auf die Bestimmung l.tn, bnf, die Mandatsmächte aufgefordert werden, der per- ,narre:.t?n Mandatskommission jährlich einen Verwaltnugs- 4u unterbreiten. Da. je.dp.ch die Mandate noch nicht —.. - * ’! ■' .—■■■■■ legal zur Durchführung gelangt find,- liege auch für Großbritannien noch kein^'Verpflichtung der Vorlage eines Berichtes über Palästina dok. In "der letzten Bundesratssitznng habe jedoch der Vertreter Englands erklärt, daß' dem Parlament ein Bericht vorgelegt werde, von welchem auch der Völkerbund KenritniS nehmen möge. Mr. Sh ecntott berichtet nun übe? feine UntarvörMg mit dem Generalsekretär Drümniond Über die Schritts, welche der Völkerbund zum Schutze der Minoritaisrechte unternehmen könnte. Der GeneralsekretSr verschwieg Nicht, daß dir Frage mit manchen großen Schwierigkeiten verbunden sei. Der Völkerbund sei.nämlich nur dann in der Lage, sich mit Beschwerden, betreffend die Vertragsbestimmungen über die Mmoritätsrcchte, zu befassen, >venn eine solche von einem Mitgliede des Dölkerbundrates rufgeworfen wird. Fm gegenwärtigen AngenWck - bedeutet das praktisch, daß eine solch« Debatte nur von einer der Mächte Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan, Belgieir, Brasilien, Spanien oder China herbetgrsührt werden könnte. Er zweifle jedoch nicht daran, daß in Fällen einer flagranten Unterdrückung eines der Mitglieder bes Völkerhundrates geneigt und bereit fern werde, die Angelegenheit vor den Völkerbund zu bringen. In einem solchen Falle würde der beklagte Staat eingeladen werden, der Bülkerbundratssitzung, in welcher die Angelegenheit zur Behandlung kommt, beizuwohnen. Der Völkerbund besitze nicht die Macht, ein« Signatarmacht zu zwin gen, ihre Verpflichtungen zu erfüllen, aber kein Land werde der großen , moralisch« Pression der Publizität auf die Dauer standhaften können. Eine Abschrift der Bestimmungen über die Minoritätsrechte wurde allen 48 Mitgliedern des Völkerbundes übersendet. Letzten Endes gewähre die Publizität, über welche der Völkerbund verfügt, bic Hauptsicherheit für die E'nhaltung der Vertragsverpslichtungen hinsichtlich der Mlnoritätsrechtr. PoLiLlschL^RttKÄschM. I« Horthy-Ungar» Wird weiter gemordet. Unter dem Protektorate dev Hettaß»«Bs«dv «nd der »ErwachenUngarn". Aus B udapest wird uns berichtet: Während FEmarschall Soo s der zitternden Bevölkerung der Bar an ya vor seinem Einmarsch an der Spitze der blutrünstigen Nationalarmee und der berüchtigten Detektivkorps von der Wiederherstellung der Ruhe und Ordnung predigt, hören in dem Mördernest, welches .sich über das ganze Pester Kvmitat rmd das Gebiet zwischen Donau und Theiß erstreckt, die Morde, M iß Han d'l-rkn g e n und-M^ pressu n g e n nicht auf. Eine ununterbrochene' Serie von Verbrechen hält diese Gegend in unausgesetztem Schrecken, und immer wieder sind es vornehmlich Juden, die daran glauben müssen, daß Horthy-Ungarn von einer Bande unverantwortlicher Elemente beherrscht wird, die unter dein Schutze der Hejjas, Pronahs und der allmächtigen „Erwachenden Magyaren" ihr verbrecherisches Handwerk betreiben. Es ist heute unzweifelhaft festgestellt, daß die Morde in Solt, von. denen bereits berichtet wurde, von O ff i z i c r e n des Hejjas-Detachements verübt, beziehungsweise in SMe gesetzt wurden, und dieser Umstand macht es begreiflich, daß die Polizei wohl von der Entdeckung , der Täter berichtet, aber ihre Namen wohlweislich verschweigt. Denselben Offiziersdetachements gehörten auch jene drei bewaffneten Offiziere an, die in derselben Nacht, in welcher die. Bluttat von Solt begangen wurde, die Gehöfte zwischen Czengöd und KiskSrös durchstreiften, in das Haus des jüdischen Kaufmannes Ro t hfchild eindrangen, den Kaufmann niederschlugen und seine 16jährige Tochter ermordeten. Auch hier versagt die Nachforschung völlig und die wirklichen Täter und Urheber werden wie bisher frei ausgehen. Ein empörender Fall trug sich vor wenigen Tagen in der Gemeinde Szent-Lörinc des Pester Kvmitats zu. Hier besitzt der jüdische Kaufmann Eugen Feuer ein kleines Haus, welches zumeist von kleinen Leuten bewohnt wird. Sämtliche Bewohner sind organisierte Mitglieder bes Verbandes der „Erwachenden Ungarn". , ' In letzter Zeit traten die Bewohner des Hauses Feuer an diesen mit Forderungen heran, an deren Erfüllung sie selbst nicht glauben konnten. Da Feuer sich außerstande^ erklärte, die Wünsche seiner Hausbewohner zu erfitllen, erhielt er am 26. Juli einen Brief der Gewerkschaft der „Erwachenden Ungarn", in welchem Feuer kurz und bündig aufgefordert wird, die Forderungen der Verbandsmitglieder restlos zu erfüllen, ' widrigenfalls «s ihm schacht ergehen werde. Dieser Drohung - folgte ball, die grausige Tat. MS einige Tage später Feuer ' von einer Pester Reise hestnkehrte, erschienen vier handfeste Kerle-mit Mistgabeln bewaffnet, -und stellten an Feuer das Ultimatum, sofort sämtliche Forderungen zu erfüllen. Als Feuer ersuchte, die Verhandlungen hierüber-bis zum nächsten Morgen, zu verschieben, fielen die Erschienenen erst über Feuer her, mißhandelten ihn in furchtbarster Weise und hieben dann auf di« ihrem Manne zu Hilfe eilende hochschwangere Frau Feuer so erbarmungslos ein, daß bei der armen Frau eine Frühgeburt eintrat. Die Täter wurden wohl von her Polizei verhaftet, mußten jedoch nach einigen Tagen über nachdrückliche Intervention der Führer der „Erwachenden Ungarn" auf freien Fuß gesetzt werden. Hiedurch aufgemuntert, I haben die „erwachenden" Spießgesellen ihre Eri.J~1 vii. ÜZD Pressungen an Feuer fortgesetzt, -bemolieeen ihm buchstäblich nächtlicherweile das Haus, führen ihm die Pferde aus dein Stall und peinigen die Tiere, bis sie verenden, und drohen ihm ofstn mit dem Erschlagen, wenn er den Ovt Nicht verläßt. Feuer blieb schließlich nichts anderes Übrig, als mit seiner Familie Szert- Lörinc M verlassen und Nach Budapest zuflüchten. In Hvrthy-Ungarn aber ist, wie die dienstfertige Horthy. Presse in Ungarn und im Ausland in die Welt hinausruft, eitel Ruh' und Frieden und die Konsolidierung schreitet mit Riesenschritten vorwärts ... Exzellenz Glornbirrskr, der FliichtLrKgstöter. Dir polnische HtztzMsft hat in m letzten bi« antisemitische Kampagne energisch ausgenommen, hä der Wahltermin immer näher rückt und. die Nationaldemokraten und ihresgleichen eine Dahlplattfornr brauchen. Eine Variante .in der Hetztatigkeit bildet jetzt der Kampf gegen hie jüdischen Flüchtlinge aus Rußland und der Ukraine. Die polnische Hetzpresse hat entdeckt, daß durch sie der wirtschaftliche Stank Polens bedroht wird. Urbar dieses dankbare Thema wuchs nun, wie uns aus Lemberg berichtet wirb, dortselbft von „R o z w 0 j"leuten und Vertretern der Nationalbemokratie, bvc Paberewski-Preffe und dergleichen auf einem Meeting gesprochen, das mit der Tagesordnung „Die Flüchtlinge,' eine Gefahr für Polen" einberufen war. Unter den dort angenommenen Resolutionen ist eine bemerkenswert, welche die Schaffung einer Bürgerwache beschließt, hie für die rasche Entfernung der jüdischen Flüchtlinge tätig zu sein hat. Daß dies Organisierung von Pogrombanhen bedeutet, ist für jedermann klar, der sich der Exzesse erinnert, die nach dein Umsturz in Lemberg stattfanden, und: weiß, welche Schichten der polnischen Bevölkerung Lembergs daran teilgenommvn haben. Bemerkenswert aber ist auch, daß bei dieser Versammmlung in Lemberg Herr G lo mb i« s ki, die, ehemalige österreichische Exzellenz, nach längerer Abwesenheit sein politisches Debüt in Galizien stierte, und das gleich mit einer Jmpetuoritat in der antisemitischen Hetze, die man bei den abgebauten altösberreichischen Exzellenzen nicht leicht trifft. Herr Glombinski erzählte seinen dankbaren Zuhörern gruselige Geschichten von der Wühlerei des „anonymen Staates" und des „internationalen Judentums" gegen die Exisix'nz Polens urch rief zum Beswiungskampf gegen die „östliche Gefahr" auf. Nun entsteht die Frage: Warum ist Exzellenz Glombinski auf einmal sa hitzig? Er ist eben von einer langen Reise zurückgekehrt, die ihn durch Amerika geführt hat. Dorthin war er von seinen nationaldemokratischen Parteigenossen entsandt worden, um bei den in Amerika lebenden Posen Geld für die nationaldemokratische Wahlkampagne zu sammeln. Dis Exzellenz hat sich auf diesem Posten nicht bewährt. Er hat herzlich wenig Geld aufgebracht. Mit dem politischen hat die Nation«ldemvkratie auch bei den Polen in Amerika den materiellen Kredit eingebützt (trotz Paderewskis Agijation). Daher muß eben im Inland, auf sicherem Boden, etwas zur Hebung bes Parteikrebits geschehen. Und so debütiert Herr Glombinski mit der „östlichen Gefahr." Und die Stütze der Untertanenorbnung im Habsburger-Reiche organisiert Pogronrbanden. Tempora ntuixmtux ... Jude« und Araber. Der Zivilsekretär der palästinensischen RegierMg D e e d t § stattete kürzlich der Kolonie Ri'chon-le-Zion eine« Besuch ab. Ln dem vssifiellen Empfang» wobei der Botsitzete der Kolonie-- Verwaltung M« v e r o w i tz eine kurze BegMnngsanspräche hielt, hielt der Zivilsekrrtär eine Rede, i« der er laut »Jewish Chronicle" unter anderem das folgende auSführt«: »In de« letzten Wochen habe ich viele Kolonien gesehen und hatte Gelegenheit, die Landsiraßm m sehe«, an denen die Chaluzwr arbeiten, und ich habe besonderes Vergnügen hier in Rischon-le-Zion mwfundev, das ich als Symbol der kommenden nationale« Heimstätte betrachte. Ich glaube, daß die Grundlage drß .Nationalen Heims" im B o d r n und nicht in der Indus!r>". zu suchen ist, «nd ich glaube, daß im Laufe der Zeit die Kolonien sich vermehren und entwickeln werden. Ich hörte die Worte des Heren Mcherowitz mit besondere« Interesse, da er eine der bef!- iniormierten Persönlichkeiten in bezug auf die Entwicklungs- Möglichkeiten deS Landes ist. Was die volitisch« Lage anbetrisst. so muß ich erwidern, daß ich alle geaenwärtiye« Faktoren als natürliche Erschenmngm betrachte. Obgleich ich wünschte, daß die Derhältuisse andere wären, so beunruhigen sie mich nicht; und da die Ursachen mich nicht erschrecken, so hofft ich, daß to* Schwieriglcken allmählich zu Überwinden sind. Unsere N(gier>mg ist für den Frieden des gauzen Landes «nd ftrr die Wohlfahrt aller seiner Bewohner, unabhängig von Glauben und Na ionalität, besorgt, und Sie dürfen sicher sem. daß die britische i Regierung alle ihre Kräfte daraus konzentriert, Sicherheit und Ordnung austechtzuerhalten. Aber Sie selbst müssen helfen, die Schwierigkeiten zu überbrücken, welche Sie von Ihren Nachbarn trennen. Die Beziehungen zwischen Ihnen und Ihren Nachbarn sollten keine Zeichen eines Bruchts zeigen, sondern sollten ans der Grundlage gtgenseitigrrAnnLher«ngu»dBerständ- « i s s e s geführt werden. Die Verwaltung hat alle möglichen Schritte unternommen, um das Gefühl der Sicherheit im Lande wieherhermstellen, da sie fest überzeugt ist. daß von Seiten der Kolonisten keine V'vaulassnrg zu emcm Angriff gegchtn «erden wird

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