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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-21 · Heft 922 (21.8.1921) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 922 (21.8.1921)
Date
1921-08-21
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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ftt »22 Wien, feBiimqg Steuer MwegenzeitunE «fl i igUni sehe« jtm# . . . einst wirst du uns banken, daß wir dir heute nicht nach gegeben haben .. . aber wir, «Wer, zu einem Ende kommen, wir müssen handeln und gewisse Vorsichtsmaßregeln ergreifen, um dich gegen dich zu schützen und gegen die Sinnesverwirrung der letzten Minuten ... Ach werde dich in das Zimmer hier eLnsch ließen; es hat nur diesen einen Ausgang... den Schlüssel gebe ich Otto, er wird dich befreien, wemv alles vorbei ist . . . Bella.- Mich' hier ein schließen, während . . - ich will nicht, ich will nicht! ... Bürgermeister: Du wirst uns doch nicht zwingen, Otto und mich, Gewalt «mzuwenden, dich mit letzter Kraft zurückzu stoßen, mit dir zu ringen? Das wäre fürchterlich! . . . Sieh mir doch ins Gesicht . . . merkst du denn nicht, daß ich hier alle mein« Kraft ausgebe, meine letzte Kraft, und daß ich zehnmal fii’r&e statt einmal? . . . .Aber schau mich dach an!... ,j4) kann mich nicht mehr aufrechterhalten, ich kann nicht inehr, es ist zuviel. Begreifst Lu das endlich? ... Bella (finkt schluchzend an seine Brust): Ich iaitn ja auch nicht mehr . . . tu, was bu willst . . . ich nerftreche dir alles, was du von mir verlangst . . . Bürgermeister: Jetzt bist du endlich, wie ich dich keuru . . . jetzt laß/dir einen langen Kuß geben, ohne Herzensangst ... ihr beide also werdet leben. Mir ist, als Wu ich begnadigt wäre . . . aber vergeßt niemals, daß ihn dies einem Sterbenden versprochen habt . . . doch ich verlange noch mehr ... ich verlange nicht, daß du vergessen sollst, liebe Bella, das steht nicht in deiner Macht . . . auch nicht, baß; du Otto verzeihst ... da ist nichts zu verzeihen .. . ich verlange nur von dir, dich ihm nicht zu versagen. Versprichst du auch dies? ... Bella (schwach): Ja. B ür g er m e i st e x: Küsse sie,, Otto . . . Bella (zitternd): Min, nein . . . jetzt nicht . . . B ü r g e r m e i st e c: Er ist unglücklicher als wir . . . Er tragt die ärgste Last der furchtbaren Prüfung; ich glaube nicht, daß ich an feiner Stelle dü. Kraft hätte, eine solche Last zu tragen ... Hab' Erbarmen; nach, und nach wirft du es wieder lernen, ihn lieb jyu haben wie vor diesem Tage; und bann, sicher wirst du bald Mutter sein . . . das Kind, das geboren wird, darf nicht das letzte-, beklagenswerteste Opfer dieser Katastrophe werden ... Ich weiß, in der ersten Zeit wird euer Leben sehr traurig, sehr, schwer sein . . . ivariet in Geduld .. . horchet demütig auf die Stimme des Lebens ... das Leben hat immer recht ... Es ist voll Nachsicht und gute« Willens' und vergißt sehr schnell, was vergessen werden muH . . . (Es schlägt stehen Uhr.) Sieben Uhr! .. . Man klopft an die Tür . . . Es ist. Zeit .. . Sie holen? uns, Otto . ... küssen wir uns ein betzbesmal, Bella . ,. in meine. Arme, Floris ... du hist schon em Mann . . . schj^iüe Schwester an, wir haben uns lieb gehabt . . Komm, Otto, wir wollen sie nicht warten lassen.. . . (Er geht aus die Tür zu.) Bella (hält ihn krampfhaft an den Kleidern fest): Nein! Nein! . . . Noch nicht .. . ich will mitgehen . . . Bürgermeister (sich loswachend): Kein Wort mehr . . . keinen Laut! .. - Mehr könnte ich! nicht ertragen . . . Floris, stehdeiner Schwester bei ... (Er stößt Bella zurück uM geht mit. Otto ab; versperrt die Tür. Schweigen. Bella liegt auf dem Fuße baden hingestreckt, halb auf Floris gestützt. Sie schluchzt.) ■ Floris (sie zärtlich liebkosend): Weine nicht, Schwesterchen. Es kommt der Tag der Vergeltung ... der Tag der Wrgeltung ... der Dag der Vergeltung! . Bella (sie richtet sich'höher auf., sieht, umher, erhebt sich' plötzlich und läuft zur Tür): Min, nein, ich will nicht! . . .Floris Mt sie ein): Wä? tust du? Was willst du? . 1 Bella: Ich will, ich will schreien, weinen, mich ihm zü Füßen werfen,'mich' vor ihm töten . . . man sann nicht wissen ... es ist noch nicht alles versucht worden! ... (Sie rüttelt an der Tür.) Sie ist gesperrt! . . . (Sie läuft zu den Fenstern, öffneti eines, ermißt mit dem Blick die Höhe nM weicht iuftiitHni zurück. Claris ist ihr naMelauftn, umfaß! j sie und zieht sie ins Zimmer zurück.)! FlöriS: Dü siehst/ es ist zu HM ... Bella fsie kehrt' zur Tür zurück und rü-'e!t daran aus Leibeskräften): Es geht nicht! ... Es geht nicht! . . . lind doch, wenn ich dort wäre, man weiß ja nicht bis zum letzen Augenblick . . . es muß' sein . . . «s muß sein! ... (Es kracht ein« Salve. Sw taumelt schreckensstarr zurück.) Es ist geschehen, es ist geschehen! . . . Sie haben ihn getötet! . Es war nichts Besseres in dreier Welt! . . . Ach wache ihn nicht. mehr sehen! . . . (Von Floris gestützt, ftrii sie einige wankend« Schritte und fällt in einen Lehnsessel'; sie ist ganz nied«r;teschmett«rt, ihr Auge blickt starr, trän en los.) . ' Flo ris (nurschlingt sic, lehnt seine Wange an die ihre und wiegt sie mechanisch, indem er wiederholt): Schwesterchen . . . Schwesterchen . . . (Schweigen. — Die Tür wird geöffnet' und auf der 'Schnelle erscheinen der Major und Otto.) Major (feierlich): ^lnä^ige Frau, ich stabe Ihrem .Hrrrn die Ehr" rr,>-.'?'an, hei -einer Erschießung . ,jt ,T.uiui»nxtjSi,'vjiw. Wir »mev »>-. iv«uö. daß Ihr Zu 12.' Ende August d. J. erscheint der IsllftiMtf Almanac^ auf das Jahr 5682 (V. Jahrgang) Redigiert von OHo Abeies und Ludwig Bat» Das reich illustrierte, vornehm ausgestattefe zionistische Jahrbuch ist eine wichtige, über den Stand der jüdischen Bewegung orientierende Publikation, die auch zu allen brennenden Fragen Palästinas und der Diaspora Stellung nimmt, und weist folgenden Inhalt auf: Ludwig Bato, „Das Jahr 5680 und 5681. — Doktor Osias Thon, ..Geschichtliche Peripetien«. — Adolf B ö li nij „Jüdische und allgemeine Wirtschaft in Palästina“. — Dr. Max Diamant, „Der Kampf für die jüdischen Minderheiten“. — Z. F. Fink eist, ein, „Adolf Stand“. — Dr. Egon Zweig, „Der jüdische Volksschatz in der neuen Aera“. — Dr. Siegfried Schmitz, „Leo Pinsker“ (anlässlich der 100. Wiederkehr von Pinskers Todestag). — Dr, Z. P. C h a j e s, „Die Bibel und die Jugend“. — Otto A b e 1 e s, „Ein jüdisches Heldenepos“. (Zur Fünfhundertjahrfeier der Wiener Judenverbrennung.) — Hans Ko h n, ,.J. L. Perez, ein Profil“. — Siegfried Abele s, „Altjüdische Märchenmotive“. — Eugen Hoeflich, „Zwei Skizzen“. — Mosche Smi!ansky, „Das Land“. — David Rothblum, „Die Geschichte vom Zeloten Don“. — Alt jüdiseheWeisheit. — Marek Sch e rl a g, „Dem toten Kinde“. — David I g n a t o w, „Im Talkessel*. — Eugen Hoeflich, „Ich bin ein Kahn*. — Jakob F i n ge rm ann, „Chaswin“. — Ferner enthält das Buch: „Kernworte zur Judenfrage“, von Achad Haam, Z. P. Chajes, Albert Einstein, Moses Hess, Gustav Landauer, Salomort Schechter, Jakob Wassermann, Arnold Zweig. Verlag „Wiener Morgenzeitung** Preis eines Exemplaren: Für Oesterreich K ISO (mit Posteustellung K li>0), für die Tscheeho- Slowakei tschech. K 15, für Deutschland Mk. 15, für Polen poln. Mk. 250 (mit Postzustellung Mk. 280), für Jugoslawien Dinar 10, für das übrig« Ausland 3 Schweizer Franken. Bestellungen an die „Wiener Korgenzeiteng“ und su n«kttt V Ausstellung neuester aktueller pal&stiaen- : »isoket und xloulotiaoker : : Literatur zum Kongresse : R. LÖWIT Wien, I., KetenturnstrasM tyr. 23 •07» Mann bis zium Aeußersten seine Achtung vor der Disziplin bewiesen hat. Ich gebe ihn Ihnen zurück und Sie habe« ihm nichts mehr vorznwersen. Alles ist sehr gut ab gelaufen, auf eine ungemein korrekte und befriedigende Weise. .. . Ihr Herr Vater ist als Held gestorben. Und jefct, Leutnant Hilmar, umarmen Sjie Ihre Fraul Bella (springt auf): Geht weg! .. . Alle beide weg .. . O tto: Was, ich auch, Bella? . . . Mer hast du denn nicht begriffen . . , Bella: AlleS habe ich begriffen zuviel habe ich begriffen, aber du wirft nie etwas begreifen!; Otto (näherbommend): Wer Bella! .. . Bella: Rühr mich nicht an! . . . Geh fort, . . . Whr mich nicht an! ... Es ist aus, es ist aus! ... für immer! .. . . Floris (mit den Füßen stampfend): Sie' hat recht! Sie hat recht! Sie hat. recht!... Küssemich! ... Ich küsse dich! Ich küsse dich! .. . Wir sind zwei, wir sind zwei! ... Major (zu Ottv): Lassen Sie sie . . . Ich'brauche Sie .. . Mir scheint, es gibt einen Angriff bei Oost- Capelle . . . Sie haben Ihre Pflicht getan .. . es! ist unbegreiflich ... in Hem Land da sind alle mehr oder'weniger verrückt ... $tt 'gewissest -«Utschnationaken Kreisen wird' man vielleicht finden, daß Maeterlinck, besonders in den vorhergehenden Seiten, die Deutschen lieblos macht. Es wäre kein Wunder, wenn dies geschähe, denn die Belgier waren die ersten und die unschuldigsten Opfer jenes Völkerrechtsbruches, der nachträglich auch' von Beihmann-Hollweg eingestanden und verdammt wurde. Selbst die Dlamen konnte Deutschland nicht für sich gewinnen, aber man hat den Eindruck, baß der Dichter Mäetfrlinck sich redlich bemüht, gerecht zu sein und die Deutschen so za zeichnen, wie er sie sicht: nicht;2i. DugrP rsrn als Jeufel imb1 nicht lose Bestandteile einer «ngeh^uren, sich f-rlwMDW» und alles zerstöre^dsA Disziplinmaschine. 'ünt btn __ L»lk -oper. Hmi^ Somckm, stht^MÄe' JSavalleris ra a ti e a n n“, mit btt Da»» Salirigcr, Herstein, dm Herren Schümiav«, Laad»_ Hr. KrauS), hierauf ,D e r B a j a | g o", mit 8« Mfttwm de« Herren Schürmann» Brand, Beer «ck HaWM^DMWM Hr. Schwarz), in Szene. Beginn 7 Uhr.. i. Wochenfpielplan der Sol'M-'Baa» tag. 7 Uhr „Cavalleria msticana“, hierauf „Der Bajav»". -7 Montag, 7 Uhr „Der Karneval in Rom^. — DienSiag, 5 Ajst »Lohrngrin". — Mittwoch, V,S Uhr .ToScaE. — Donnerstag, 7 Uhr „Carmens — Freitag, 7 Uhr „Die vrrkanste Brant*. — Samstag, Hai Uhr „Der Prophet". — Sonntag, 7 Uha .Oberen". — Montag. V*8 Uhr „La Traviata*. — Dienstag, ‘48 Uhr „HvffmarmS Erzählungen4 — Mittwoch. 7 Uhr „Dw Karneval in Rom". — Donnerstag dev 1. Sevtentd«, %7 Uhr „Die Jüdin". Im Deutschen B 0 l k S t h r »t e r gelangt Max Halbes Drama „Strom" heute, Sonntag» fenm Mittwoch den 24. nsd Dienstag den SV. d. M. M Wied«> holung. Das Wiener Stadttheater wird' «m -S. d. M. mit StrindbergS „Totentanz" eröffnet. I» der tomnend«« Spietzrit , dieser Bühne gelangen folgende N e« h e i t a « M Aufführung: „Konstantin Strobel* von Georg Kaiser,-»Math Obil:" von Eduard Knoblauch, „Lencken. daS liebe Kind" Ivn Destbec S-omory, „Am Vorabendvon Leopold Kampf, „Gianettas Tränen" von Francesco Pastouchi, „Fanni BvUer" von B. F. Stein, „Die Begegnung" von Pierre Verton, »Nana* von Emile Zola, »Die Ballerine des Königs" von PreSber« Stein, „Adam in Frack" von % SÄönthan-R. Brandt. „Dir Schenke" von Hans Saßmann, „Rosen" von Sudermann, „Menschrnfrennde" vor R- Debmel, „Die Raschhoffs ve« Sudermann, „Robert Frank" von Sigvrd Ibsen, »Die große Landsteaße" von August Strindberg. — 8t eu ernst«d r erl werden: „Meilensteine" von E- Knoblauch, „Fettchen Gebert „Henriette Jacobtz" von G. Hermann. „Untren" von R. Brae», „Ein idealer Gatte" von O. Wilde, „Untersuchung von Georges Henriot, „Der Clown" von Henry Bamrlle. Ferner wird «in Strindberg-Zyklus vorberritet, bestehend aus den Werken: „Tvtrmanz", „BaruMr". „Vater , >Wrttev-, leuchi-n", „Gcsvenstersvnme", „Traumsviel". „Fräuleiv In!« , „Gläubiger", „Mit dem Fcnrr spielen". —. G a st s tz i e! e wurden abgeschlossen mit Albert La s) fi: m an n (der Künstler spielt den ganzen Monat Novenrber), K-äkhe. D » r s ch, Leovoidine Konstantin. Haust Ries e. Erika G l S ß »er. Im Monat Oktober gastiert daS Ensmrble des MöSkaner^ K ü « st l e r t h e a t e r S an zchn Abenden. Gerhart Hau-tma«» an Oskar Fried. Gerhart Havptmann richtete an den Dirigenten Oskar F r i ed auS Anlaß seines fänfstysten Gebuetstager nachsteheadeS GlÄbwunschschreiben: „Lieber Herr Fried! Sre «rffen, «st hrrzstch wir Ihr Leben, daS heißt Ihre Snnst, verfolgt habe». Dr erste» frühestes Eintreten 'für Mahler, dessen Früchte wir mrtEttch» dursten, und alles Positive Ihrer großzügig schenkend« BersS«. lichkeit. Wenn wir nun gratulieren, so gratnürren mc «al vm der dmtscheu Musik zn Ihre« Besitz." BortrSgr Max Reinhardt» in «Bleii, Max ReinheM wurde für eine Reihe von BortrSgen gewann«, die er ar der bevorstehend« Saison in Wi« halten nmd. Er «rd w/tt moderne Regiekunst trafc Jnszmiermrg sprechen. Eröffn««» des Jüdische« Künftterthroters i» Berli». DaS Berlmer I üd is ch r K ün ft! r rth« a t er eröffnet im Theater in der Kommandantenstraße dir Spertze«. Dir Proben haben bereitunter der Leiluna de- RegffseurS H e r r m a n n begonnm. Den Stamm der Truppe bildet dar W i l u a e r j ü d ifcheEnsemble, ergänzt dmch Herd»» ragende Kräfte auS Rußland, Frankreich uud Amerika. Da- Prograsam der „Urania". Dis Samstag dm 27. d. M. wird der Urania-Film „S h a ck l e t» « S S st b* pvl-Exveditiou" täglich «w V.6 rmd 8 Uhr, Sonntag den 88. d. M. M» '/,8 und um 5 Uhr, von Montag den *$. d. M. b'8 DonucrStag de« 1. September «« 5 «nd m Vb8 Uhr im Großen Saale vorgeführt. Sonntag de» 28. d. M finden außerdem M großen Saale der WirderholungSvortt« »Uufmc Al p e n v 0 N u « d seine L r e d er" ('/,« Ahr), i« Kiemen Saale die Wiederholunysvorlräge m Bau«e den Rax" 0/aS Uhr) und „WilheW^Busch <V»b Uh^, ferner dar erste Overokouzrrt D e r d i (*/?8 Uhr) statt. Bo« d» Vorlrägrn und künstlerischen Beranstaltungen der nachstfolgmdr« Tage seien vorläuäg hervorgehoben der LichtbUdervortrag „D t a deutschen Alpenlaude von Wieabir gen-" von Frans; Walde« (Mittwoch den stt. d. R.» 7*8 Uhr, Kleiner Saal), der Vortrag „Hypnose, Trlvpathreund andere oNulteErscheiuungt« von Univ -Prof. Dr. Mäander P i l e z <Donnerstag den 1. Septtmber, 7-8 Uhr. Klemer Saal), drr,Ka»«er- Tanzabend Asa, Berta und Martha W r e s e »t b »l (Fr niag dm 2. September, 7,3 Uhr. Großer Saal) und drr Vorlesung „W i e u e r H u m 0 r i st e »" vou Anton A m 0 n: (Samstag den 3. September, 7,8 Uhr, Kleiner Saal). Dtt Kartenverkauf für diese und alle anderen bis Dienstag dm 6. September staltstndenden Vorträge beginnt Mautag de» 22. d. M. und ersolgt täglich von 8 bis 1 «nd von 2 bis f Uhr. die Einschreibung und Aufnahme der Mügliedrr wird in die I Mllh II Literatur u. Wissenschaft. Authr-Pologie der Jude«. Einen intereffante» Beitrag zur AnthropolvgiE der Juden Hot der vor nicht langer Zeit mchorbeve Baseler Anthropologe und Anatom Julius K o l l« a » n im 48. Bande des »Korrespondenzblattes der Gesellschaft sstr Anthropolog'e vnd Urgeschichte" veröffentlicht.* Aus etwa 4800 SchSdelmeffuns.en schließt Kollmann, daß Laug-, Mittel- und Kurzschädel unter den heutigen Inden vorhanden stud« mögen sie nun m Mesopotamien, Nußland oder Wesjmcopa wohnen. Ebenso wie verschiedene Schädelformen kommeu auch verschiedene Gesichtsformen vor, «nd zwar zwei. Einmal' hat man S ch m a l g e s i ch t e r; sie besitzen rm hohes, schmales Antlitz mit gebogen«, oft stark gelrümmter Nase und leicht grschwekliru Lrppen. Mavkennt d'escn Thp»s schon von dm affvr-'che« Deukmäleru her.! Zwntens gibt es B r e ri ß c \ i dj t e t. Ihr Hauptmerkmal ist 6746292531

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