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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-17 · Heft 918 (17.8.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 918 (17.8.1921)
Date
1921-08-17
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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tzrvr s Men, Mittwoch Wiener Morgenzettnng ... . -> ■■ ..— Sport. Sükvah--«M«-Ar»k»s 2:0 (1:0). Die Hakoah zeigte in drrsün Opiele*viel befferks Können als gkM Föiturra. Die ManNschast Wat viel aNSgeglichtNtt, Vor nfleht besbnlb, weil es rückwärts dtfitt klähpte. Ausgezeichnet war HÄpern ,m Tore, der iibrrans fchwierige Situationen klärte. ^0N den Berttrdigetn war Scheuer, obwohl von seiner Höchstform noch Mit Slf Bessere In der Deckung war Molnar, der sich avsgezeichnet platierle der tzeffk Mann« Pollak wurde bald Nach Beginn verlchl, cbrnso Slutzki, so daß man VSN ihrem tatsächlichen Können kein Bild Bffäift. Der Angriff stünd ini Zeichen einer bidrütttrden Förmderbeffcrung GanM. Wir haben ihn seit Monaten nicht so . ipitlfteudig und dmchschsagskrastig gesehen. Der linke Flügel KatzlViLnwald war der agilere Katz «ützv'ckelte große Schneffigfcit, batte aber beim Schießen Pech. Neufeld konnte sich inföl'ie einer Verletzung nicht voll ausgeben. »Borös war b-sstr als in früheren Spielen, einige Male gäb er den Ball sehr gnt zM Mitte. ÜN'öi-ZiMv Überraschte durch eine ühttäus dkkbe Spielweise. Die Tschechen zerstörten dadurch dkti guten Eindruck, den sie im Spiele gegen die BitüNö gewacht WieÜL Ihre Hauptstütze wai der TöMKNN Kallba, btt üütrr anderen auch einen Elrmeterstoß unschädlich Nckchtk. SehL stößstcher waren die eiden Bertetöitzir. FN der Deckung fiel der Mittelläufer Paulrn urch besondere Derbheit auf. Der Angriff betrieb rin tong pckbtiiUx-KsLjtz, Sie- Stürmer schaffen scharfaber meist danebm. Das vom Schiedsrichter Dt Grüubvmü geleitete Wettspiel steht zuerst die Tschechen etwas mehr' im Angriff. In der 10, Mmute muß Poüak ausscheiden und oöwah! Eansl als Mittellaujer zurückgcht, können dieBlüuen das Spiel offenhalten. Uw dir 30. Minute tritt Pollak wieder ein. Die Hakoah wird Mtlegen, so daß der TichecheNtotmüNn wiedttholt eingreifeu muß. In der 40. Minute centert Boros präzise und GanSl kSpst beN Ball mit größer BibeiNeNz rSS Dök (1!0). dkach der Paüse scheint es zuerst, als ob die Tschechen ausgleichen würden» nachdem aber GanSl in der 6. Minute den zweiten Treffer erzielt hat, ist das Treffen entschieden. Die Hakoah hat jetzt viel mehr vom Spiel. Ein prächtiger Alleingang GsnslS wird durch ein giobes Foul jum Stehen gebracht. Den hlefÜk diktittteü „Elser" schießt Neufeld dem Tormann in die Hände. Dann muß Halpern einige Male keine hanzt KÜNst aüsweMn- NiN bas Dvr reittzuhalten- Das wichtigste Ereignis im Rest der Spielzeit war ein schöner Durchbruch Katz', der mit knappem Fehlschuß endigte. *. Bot dieseitt Spiest Hütte Bienttä die Leipziger FvttnNa 3:1 (3:1) bezwungen» Die Leipziger hatten das Pech, ihren Mittelstürmer infolge eintt Verletzung zu verlieren» Die Döblinger spielten überaus schürf, wozu sie bei der Fairneß dtt Gäste gar reinen Anlaß Hütten» Die Tvre der Sieger schaffen ^ckl (8), »Ud FriiihUA. Schiedsrichter Wat Hirt Sternftld« Hasmonea—Klosterneußürg Ü £: 0 (2 i Ö). Der erstklassige Provinzvrrein unterschätzte stark die jüdische Mannschaft nnd stellte eine aus der zweiten und dritten kombinierte Mduuschast, bie titie schwere Niederlage rn Kauf nehmen mußte. Hasmoneä Wat taktisch uud technisch hoch überlegen. Bezeichnend für Sie Merlegrnheit oer Sieg« ist. daß wahrend des ganzen WettspMs ein einziger Ball gegen ihr Tor geschossen würbe« Die Betteidiglmg Hellek-^ogeliänger verachtete - ihre nicht allzu schrotte Ausgüb!: in sicherster Manier. der Deckung nrachie sich das Wiederauflreten ErseumaherS sehr vorteilhaft . beiurrkbae» Der Sturm komlnmerie fihr schön,. Die Klosterneuburger gaben an längs einen ebenbürtigen Gegner ab. Rach Seitenwechsel begannen sie derb zu spielen, da sie gehofft hatten, die Wiener mit einer Niederlage nach Hause schicken zu können. Auss beße unterstützt werden sie dabei noch durch den Schiedsrichter ZimMttMäün (Klosters neuburg), welcher üN Parteilichkeit Nnd ÜUsähigkeii 8n glaublich es leistete. — Spielverlauf: HasMoNeä attackiert gleich tü dm 'ersten Minuten das Lot dtt KlöstttrseNkttM Md schon in der 6. Minute sendet Wöllsohn lt SNhMar . ein. Ftt der?5. Minute erhöht Fenichr! dm Stand äkf 2 t 0. Nach Seitenwechstl komme« die Gegmr nicht über die Mitte. Zu -der io. Minute schießt Sing« aufs Lök, der Tormann wehrt üb, muß abtt dünn den schürfen Schuß' von Wolffohn ll passteren taffen. Schon fünf Minuten später ist Wotssohn U abermals erfolgreich (4! 0). Zm weiteten Cpielvrw laus« werden die meisten Angriffe vom Gchiedsrichttt aufgehütten. Acht Minutm nach dtt regülärw Spielzttch stellt Heller mit einem: Bombeuschnß das Endresultat htt. — Ausstellung dtt Hssmsnes Meller; Bogelfäntztt. Heller'. Effenmührk, WdlffbhN l, Gold; Eittermann, Wolfsohn H, Fenichrl, Fromm, Singer. -^Vorher spielte HaSmonea-Reserve gegm Klostttneubmgn Jungmannschast; sie konnte 3:6 siege«. ' Die Lote ttzielttn Fiscus, Schmtitz« und Menkes. Httdorragend war dtt Hasmonea-Tvtmanu Spira. Die HäsmvneüsSchüler trugen gegen die einheimische Schülttrieg» ein Wettspiel (3X36) aus, welches 0 i 0 endete. Obwahs die Klsstttneuburgtt durch Spieler ans dtt Jungmanttschast vttstärki waren, fühlten die BlamWeiym ein Spiel vor» wie man & tooW noch selten von so kleinen Bnrichen gesehen hat. _ Ersokg» der Bevliuer Bar Kochba. Ernst Simon grwauu bei de« sßddenischen Metstttschafte« den^M°m--Lauf in 2.03 4. Die Jugendstafetie des Vereines belegte beim GefallMtu- Ärdyckiest t« chrer Gruppe den tt. Platz- Hechawer sucht gegen Bttgütnug TkainingSmögltchleit auf »mgeplavktew Platze. Zuschriften üit düs Klubhrim, Cafs Stadtvürk. iH Paririno 8. — Heute Mittwoch ab 4 Uhr Training für beide Mannschaften aus Sem Oltakringtrplav, Sterubrrggass« (Straßenbahnlinie 46 over 40 unb 10). Has«»»ea. DonnttStag, 8 Uhr, Svielttversammlung der aß« Mmmchhasi uud Reserve. Der Volkswirt. Gestempelt« Krone =* —.58 Centimes. Anszahlnng Wien --- —.70 Centimes. In Zürich notierte: die vsterreichischr 5drone ... —.70 (—.70 am 15 August) die östetr. gestempelte Krone . — 58 (—.58 anr 15. August> die tschechische 5kM . « * « Ö.-50 ( 7.17 änr 15. Augusts 8'ö Mark.... /.-. . ... . ßM (7.— atft 16. August' Agram ... . . 3.10 ( 350 aw 15 Äuaust) Bukarest ».«.»»«». 7.20 ( 7.50 a« 1b August Budapest 1-57 ( 1.60 , am 15- August) Warschau ........ .-37 (-.28 oUn 15- August) Die wirtschaftliche Lage Danzigs» Mts ltz'vNztg wird dem „Handelsmusenm^ berichsirt: In de.r wirtschaftlichen Lage-Danzigs ist, nach' airfangs starker Entwicklung und Ueberschwang der geschäftlichen Hoffnungen, die durch große Konjunkturgeschäfte genährt wurden, ein Rückf'chlüg eingetreten. Biele unlautere Elemente hatten sich Nach Dairzig geflüchtet, titit aus der neuest Sachlage Kapital zu schlagest. Das Schlagwvtt des Ein füll Atores nach dem Ostendas DanKiy darstellen soll, hatte vre kaufmännische W?lt ist bezug aüf Danzig mit-den größten Hoffnungen erfüllt, ststd zahlreiche Bankest, Reedereien, Speditiosts-, Ausfuhr- Md Eiiisührsirrnest veranlaßt- AwckigäNstLlten dvMist -ü ltztzeH und MügrünbrmgM vsrzUnvhMO. 'Der LivfstLNd btt psttkiischen Wätzrüstg macht VS Polest zurzeit jedoch unmöglichin Danzig einlaufende Waren in größerem Umfange zu kaufen. Dahier tritt bereits eine Stpckung im Durchgangsverkehr über Danzig ein. Brele schwindelhafte UsttsrstehmUngen sind schon Wtebet verschwundm. NUr bie größeren Firmen Deutschlands, Polens, Englands, Hollandsder Union nnd Skandinaviens sowie Finnlands dürfest hoffen, büß dieser Tiefstand ohne «ehelichen Schaben für sie Vvrübergehen werde Und ffke bei ruhiger Weiterentwicklung sowie FtzstiguUg der wirtschaftlichen Verhältnisse tat Osten, ihre Rechnung finden werden., Küpitel Ul des Danzig-polnischest Staa8vertrages, Artikel 13 bis 18, trifft die Bestimmungen des Versailler Friedensvertrages, wonach die Freie Stadt Dünzi g in bie Zollgrenze Poletts ausgenommen werben soll. Die Verhandlungen hierüber schweben noch; doch sind bereits seit längerer Zeit Zollposten an den Zufahrtsstraßen zum Gebiet des Freistaates Danzig von polnischer und freistaatlicher Seite aufgestellt worden. Die finanziß l l k Lag e der Ft^rien Stadt Danzig ist» überaus schwierigbä der Haushalt einen Fehlbetrag bvN 60 Millionen RetchstNätk aufweist; düzU ist die Schulden» läge.'Danzigs gänz Unbestimmt, da der Anteil DäNzlgs vn den Friedenssv^tlben des Deutschen Reiches noch nicht festgeftellt ist; doch dürfte er Näch dM letztest Nachrichtest wohl 0'59 Prozent hievött betrügen. Auch! ist noch nicht festgestÄlt) VV Md ist nÄch'er Höffä der vost Dünzig ' übernommene frühere preußische Staatsbesitz innerhalb Danzigs, der zwischen Danzig und Polen geteilt werden soll, in Anrechnung gebracht wird. Das Vsirkeyrsw^^ tn irrt Ftötstaat selbst beschränkt sich auf den Flu ß K ämpfer verkehr auf 7>er Mottlau und dem Weichselarm, i« das Danziger Werder (die W'eichselniederung), auf den Mtr a ß enb al> nverkehr innerhalb der Stadt und in die Vowrtze, aus den Autom 0 b <7 vmstibusverkehr in die Seebäder, besonders (nach Zoppot, Md Ars dm Vororteverkehr dev ftühetett preußischeil Staätseissnbatzn, te ffiiif itt' den HandLst bet Danziger -freistaatlichen EisenbähstverwaltNng li^gt; sämtliche Er sen-' bahnen, die für die 'wirtschaftliche Entwicklung des Hafengebwtes ist Frage kommest, werden vom Haftnüilsschuß verwaltet Der sö.nstlge Eisenbahnverkehr, bee das Fretstaad.- gebiet von MsM berührt, wird von derHolnischen Powmereltzsschen EisenbahstdireWon verwaM- Der i Flngp o-st verkehr ist burch'/ die Weigerung Polens, bas Ueberfliegeu des 'PslnischM'Mrridöts für bfe Flugpost nach und von Danzig zu genehmigen, sehr erschwert. - Die Flugzeuge müssen daher Über die Ostsee üußerhalb des Hoheitsgebietes Polens um das Küstengebiet des Korridors herumfliegM, üm den Poftbieststverkehr mit dem Deutschen Reiche ausrechtzutrhaltest. Me Seeschiffahrt, die VM Danzig. aus betrieben wird, verfügt über eine Anzahl von Reedereien und Linien, .woraus sich die verhältnismäßig hohe. Bedeutung Danzigs als Seehandelsplatz im Weltverkehr ersehen läßt. D'ie Dailziger Handelsflotte, die unter eigener Flagge (Artikel 8 bis 16 des Danzig-polnischen Staatsvertrages) Schiffahrt betreibt, wechselt vorläufig in ihrem Bestands durch häufige Käufe und Verkäufe, so daß die Zähl der Seehandelsschiffe. und der Tonnengehalt nicht einwandfrei festgestellt werden könnest. Das Danziger Statistische Amt wird sich jedoch mit dott eÄischlSgigtzst Erhebungen befassen. Der Aus- und Rückwa st.bererverkehlr über Dastzig, der durch bte' beiden dortigen Ausivanbererlager „Dvoyl" und ,^xtasaplatz" geht (jedes Lager faßt rund 2600 Personen), ist durch die Beschränkungen dar Union gegen die Einwanderung zurzeit stark gehemmt. Im Rückp wyudurerverkehr aus den Vereinigten Staaten macht sich ein düUemches Anschwellen bemerkbar. Es gibt Tausende und Abertausende von Osteuropäern, die vor dem Weltkrieg nach der Union ausgewandert sind, sich, dort ein paar wtusettd, vielleicht auch nur ein paar hünbert Dollar gespart haben. Diese wissen nun, baß sie jetzt in ihren Heimatländern bei dem Stand der dortigen Währung.Kapitalisten wären, und bei ihnen zumeist bescheiden gebltebetteu Lebensbedürfnissen ein angenehmes Leben führen könitten. So ist es erklärlich, daß Tausende über den Ozean zurückströmen oder jedenfalls den Versuch. Machen, Matz auf den nicht allzn zahlreichM 17. August 1921 m 91B\ Ozeandampfern zu erhalten. Kke den regttmStzigr» Dienst -wischen Nordamerika unb Europa versehen. Allerdings wird es de« russischen Rückwanderern zurzeit noch unmöglich gemachtweng sie größere Erspa» Nisse besitzen, in die Grenzen des Sowjetstaates hineinzup gelangenda bisher wenigstens solche Rückwanderer als unliebsame Kapitalisten migesehen und zurückgewtesen wurden. Es hat aber nunmehr , den Anscheinals ob Sowjetrußlanö mit solchen Grundsätzen brechen wollte, weshalb sich auch der Rückstrom nach Rußland verstärken dürfte. Der Auswandereri^erkehr nach -Palästina ÜbÄ Danzig ^.infolge der Unruhen, welche durch die Araber tu Palästina verursacht wurhen, zurzeit ins Stocken geraten, doch dürfte er in mäßigem Umfang binnen kurzem wieder aufleben. Die.Weichself chif fahrt ist in den Jahren ISIS Md 1920 von privater Seite nicht betrieben worben. Diie polnische Negierung ließ dies nicht zu; sie hatte eine Staatsschiffahrt eingerichtet, mit deren Hilfe sie fast ausschließlich Regierüngsgüter stromauf btifördert hat. Stromab hat diese polnische Staatsschiffahrt gelegentlich auch Privatgüter befördert, was jedoch für bas Speditionsgeschäft Heine Bedeutung erlangt hat. Die Weichselschiffayrt hat im Vergleich zu früheren Zeiten bishär keinen besonders großen Unifattg im 'Verkehr mit Polen einnehmen können; doch dürfte sie voraussichtlich Nach Bereinigung, der Mtziriungsverschiedeuheiten über das Danzig-polnische Wirtschaftsabkommen und UeVvrwrnduttg der polnischen Währungsschwierigkeiten, bald aufblühen. Jedenfalls hat Danzig gvoße wir-t schüft C täje Zuku n fts möglichkeiten, doch dürften diese auch, in ruhigeren, regelmäßigeren Zeiten mir bann zutage treten^ wenn England die Innigkeit seiner handelspolitischen BÄziehunge» zu Danzig auch für die Zükünst durch Sicherungen dieses Freistaates gegen polnische.Ueberlvältigungsgelüste bekundet. Dir SeHtembert-Fülligkeiten 'der allgememe« und der österreichischen Staatsschuld« Dir Financherwaltung wird die September-Fälligkeiten der! allgemeinen und der ösittreichisch'N StaaiSschüld unter dm in dtt. Kundmachung des Bundesministeriums für Finanzen vom! 21. Juli 192t für den Ankauf der Angust-Fälllgkeite» besilmmtMj Voraussetzungen ankaufeN. Di« Bestimmung der Kundmachung vom 21. Juli 1921,! nach der die Fälligkeiten «US Kriegsanleihen, die sich im Besitze! von stillen Gesellschaften befinden, mit von den einzelne« Gesellschäfte« aNsgcftttigten. Affldavits Formular A anzubietcn sind, wird anfgehobeu. Der- Ankauf der Fälligkerten von KriegSanleihm aus dem Eigenbcsitz eines stillen Gesellschafters hat ohne Rücksicht arif seine Beteiligung an den Betriebe des Handelsgewerbes eines anderen gegen Borlage der von ihm ausgeferttgten Afflbavrts Formular A statlzufmden. Vvm Ankauf' blribm vorläufig dir im Septembtt 1921 eiNtretettdcn FMgkeitett sülgender Schuldkategorien ausgeschloffen, und zwar: Dtt Zeigen österreichisch-ungarischen Staatseisenbahn-! Gesellschaft PrroritätsoLligationen, Altes Netz, l. bis X. Emission,- der 3°/vigtzN österreichisch-unparischen Staatseisenbahn-Gesellschaft Priokttäisöbligalionem Ergänzungsnetz, Serie A, l bis lik. Emission, der 3°/°igM österreichischen Notdwestbahn-PrioritätSobligationen vom 1 März 1871, I. Emission, der S°/„igen I. Ungattsch'-galizilchen - Eisenbahn - Priovtäisobligationen vom! 31. DezrlNbtt 1870, l Emission, der 37s*/*iflett österruchischen Nordwestbahn-Prioritätsobligationen vom 1. Mai 1909, lit. A, dtt 8Vs"/<,iökn konvertierten Nördwöstbahtt-Kisritätsvbl>ga1ionen! vom 1. März. >871, der 4*/<,igkn Kaiser - Ferdinands Nordbahn- Prioritatsöbligationen vom 1. März 1886. lll. Emnsion, der 4^/gigeit mährischeN Grenzbahn-Prioliiätsobligationen vom! 10. Febrnar 1695, der 3V-Margen konvertierten l. Ungarisch-: galizischen Eisenbahn-PrioritatSobligattonen von 1370, 1. Emissiond« ll^Voigen konvertiertenl. Ungarrsch-galizischen Eisenbahn- PriontätSobligationeN Non 1878, 11. Emfiston, der S'/rböigen l. Ungar-.fch-tzalizischkn Ersenbahn-Prioritälsobligationeu von 1903. , WirLschaftsrmcheichten aus Palästina. Eelegeiülich einet Tarisvtthandlung zwischen der Stadü geMinde von Tel-Awiw und dem Jaffaer.Arbciterverband wurde beschlossen, alle künftigen Lohnsteritigleiten einem utt^, p ü tt di i s ch e n Komitee z u r E n r s ch e i d n n g zu untttvrciteN. Die Tarifvereinbarungen des Komitees sollen von Fall zu Fall sechs Monate gelten und für Arbeitnehmer und^ Arbeitgeber in glcichein Maße bindende Kraft besitz n. Das Komitee wird aus Mitgliedern der interesstrtm Parteien paritätisch zusammengesetzt werden. Derh er vorragende Städtebauer Prof. Patrick Geddes hat neuer- - dingS ttit Moseit über d.e Konstruktion einer D r a h t f e i.l» b a h n z w i s ch e n H. a i f a n n d d e m K a r m e l b e r fl; ausgeardeitet. Dr. Ruppin von der Zionist Commission unter-' stützt diesen Man und man. sagt, daß auch der paiästmeiisiscbl' Oberkommtsiär^rcges Jntereffe für ihn bekunde. Die EntschSdigungsauspriiche Italiens. Ävm, 15. Augusi. (Tel.-Komp.) Eine offizielle Mitteilung bestätigt, daß die italienischen, Delegierte« in Paris außer dev Erhöhung der E n t s ch ä d i g n n g s a N s p r U ch e I t lrenS itnt miüdestens z w e i M i l l r a r d e n Lire auch noch durchsetzten, daß dtt K o h l e n v r e i s für die Italien aus Deutschland zn liefernden Kohlen -kümtig nicht mehr nach dem Weltmarktpreise von 120 Schilling ver Tonne, sondern nach dem Preise an Deutschland von HO Goldmark berechnet werde. Auf Veranlassung Italiens wurde außerdem /eine int er« n.a t i 0 n a l B a n k k 0 m m i fs i 0 n bestrllt, die dü Arbitrage der .Devtseu regeln und Denischland in den Valuten bttählttt lüsten soll., die die- All! erlen-Devsien nicht beeinffussen. Man hofft dadurch aüf eine Befferung des rtalienijchen Wechsel-! kritseS. ... Die wlrtschastttche Situatio« ver Vereinigte« Staaten. Ossizelle Berichte ergeben, daß im Monat Juli die Konkurse in den Verciriigten Staaten zahlreicher waren als in irgendeinem Mouat seit März. Die Gesamtzahl stellt sich a«)

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