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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-10 · Heft 912 (10.8.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 912 (10.8.1921)
Date
1921-08-10
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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M Sitz M«. Mttkwvch ZBitntx Moegenzettn«- JO. August 192! StMG . —Hau im—i i nT""—**g=~ ' ~ ’• —'-"lO'mrr'lflBliHiniTT -Tn Um - -— - -- — - ' -miwr m —-- .... .... —fmmir .. Der Xll. ZtonifteuKongretz Die DelegiertenWahle«. Kr Ergänzung der Bestimmungen über die Delegittteu- Bohl zm» Xll. Zionistenkongreß, welche in der »Wiener Morgeu- «ettung'“ vom 89. Juli 1931 veröffentlicht wurden, wird verautbart: 1. Äußer dem Wahlvorschlag l (Tstenführer Oberrabbiner Dr. H. P. S. h a i e s, verlairtbart in der ,Wiener Morgen-;eitung* vom 29. Juli) sind noch die folgenden Wahlvorschläge irt der nachstehenden Reihenfolge bei der Haupcwir'flkomm ssion nngelangl und werdm hiemit knndgemacht. ■ . , Wahlvvrschlag ll. 1. 85b! Taubes, Privatveamter. , , . 2. Dr. Hermann Mäher, Stabsarzt i. P. 3. Moses Rath. Lehrrr. 4: Ingenieur Al'red-Piik, Staatsbahmat. / 5. R. M. Racker. Redakteur. 6:?Dc. Paul Dramant, Rechtsanwattanwärter. / Ersatz-elegierte: 1. Dr. Markus Salzberger, Arzt. 2. Ingenieur Architekt Otto Koliich, Baumeister. 3. Josef Boksenbaum. Prokurist. 4. Nathan Spindel, Kaufmann. 5. Samuel Gärtner, K mimann. 6. Jngenimr Josef Laschkowitz, Architekt. Wahlvor schlag 1H t. Dr. Heinrich Kwe, Rechtsanwal'sauwm! cr/ - 3. Rachel Sofer, Private 3. Meier Landau, Student. Ersatzdelegierte: I. Felix Ungar, Student, II. Die Wohl erfolgt s christlich in der Were. daß m Stimzettel, welcher zu lauten hat entweder : „L t ft e O b e rc a b ine r Dr. H. P. C h a j e s*. oder »L i st e Lobe! Z et « 6* t §* oder »L r st e Dr. H e i n r i ch K i w c" in ein Kuvert gelegt und diese- Kuvert verschlossen wird. Dies^ verschlossene Krrvect wird nun vnter Berlage der Schekelquittung des Wählers in ein zweitrs Kuvert gelegt mib dieses an das Zionistische Bureau, ll , Zrrkusgasse 38, überiendet. Das Adreßkuvert ist in der linken oberen Ecke mit den amtlichen .Vermerk .,W a h l" zu versehen. Falls der Wähler nicht mehr im Besitze seiner Schekelquittung ist, hat er an Stelle derselben einen Zettel mit seinem Nrmen und seiner Adresse beizulegen. HI. Die laut Punkt ll adjustierten Briefe müssen biS spätestens Dienstag den 16. d. M., 12 Uhr mittags, im Zronrstische» Bureau eingelangt seiu,' widrigenfalls die darin enthaltenen Stimmzettel nicht berücksichtigt werdm TV. Mttlwoch den 17. d. M., 10 llhr vormittags, wirb das Skrutmiom stattstnden, welches vom Präsidium der Haupt* wahlkornmiffwu unter Zuziehung von je zwei Vertrauensmännern für die Wahlvorschläge l, H und lll vorginommen wird. DieHauptwahlkommiffio». Erhöhungder Stndiengebühre« an de« . Hochschulen. ' Im heutigen Buirdesgefetzbl-att gefangen mehrere ‘ Bervrdnungen zur Verlautbarung, in denen die Studiengebühren an sämtlichen Hochschulen vom nächsten Studienjahr an neu festgesetzt werden. Vir Kollegien- und Unterrichtsgelder werden auf das Dreifache erhöht, und zwar das Kollegiengeld an dev! Universitäten auf 30 Kronen für die wöchentliche Unterrichtsstunde und das Unterrichtsgeld an den technischen und anderen Hochschulen auf 480 Kronen jrftt das Semester. Auch das Auditorien gelb wird gestaffelt nach Hochschulorten und Fakultäten, neu beinessen und beträgt, in. Wien an der juridischen Fakultät 150, an her.philosophischen und theologischen Fakultät und an.,Hex Mkademie der bildenden Künste- 120, an der, medizinischen Fakultät und an den Hochschulen technisch^, Kichtung 200 für das'Semester, an den Hochschulen-außerhalb Wiens 100,, beziehungsweise. 80 und 150, .Irmren, Der B i v.l i ojt h e k s.be i t r a g der ^tud iMndey.--ist.auf..'S0/Kxon^-'für> das Semester erhöht. Die Matrikeltaxe der ordentlichen Hörer beträgt 100-Kronen,, die Jnskriptionsgebühr. der außerordentlichen Hörer 50 Kronen. »Für die.Ausländer..erhöhen sich:,alle Studiengebührmr auf das Zehnfache. Für einen Ausländer wird also:- zum Beispiel, ein medizinischesSemester 8600 Kronen-. ein. technisches Seryesher 7.300 Kronen losten. , .. / - Auch sämtliche Prü fungstaxen erfahren eine Erhöhung ans ungefähr das Vierfache des im Vorjahr festgesetzten Ausmaßes.gegenüber den Taxen der Vorkriegszeit ergibt sich eine Erhöhung auf das Acht- bis Zrvolffachs.-'Die Gesamttaxen betragen für das Doktorat der'Mchtch' der-Staatswissenfchaften und der Theologie 3200 Krpnen, für das Doktorat der.gesamten Heilkunde .3600 Kronen, für das Doktorat der Philosophie und das Doktorat au einer Hochschule technischer Richtu-üg. .24'00 -Krönest, für das tierärztliche Diplom 2600 Kronen, für das pharmazeutische Magisterdiplom l480 Krönen.. Die drei juristischen Staatsprüfungen kosten je 400, die erste technische Staatsprüfung 200, und die zweite 400 Kronen, wozu noch die Taxen' für Einzelprüfungen hinzukommen. In ungefähr gleichem Ausmaß sind auch die Staatsprüfungstaxen an der Hochschule für Bodenkultur und an der mon- -ullistischen Hochschule bemessen. Bei den Lehramtsprüfungen beträgt die Taxe für die wissenschaftlichen Mitteilungen ms dem Publikum. Ordnster and bentsr XJtafnr Wie»« SU9 BRILLANTEN, PERLEN Juwelen, Edeleteinhändler Rabinowitich, Juwelier 4AXI1ILIAN8TRA38E 5 IU, STEPHAHIESTRA8SE 3, nur Ir. 8 (Jetdge ■aWerttr.) Tel. 8641 , gstrlgo Hollandstraue) Im eigenen Hute Haltestelle Op einring, Zag. Kftrntneratr. Tel. 45 46 eamate« oMshlauan. Hören Sie auch unsere Preise Fächer 1000 Kronen, für Freihandzeichnen 800 Kronen und für Turyen 500 Kronen. Für Ausländer erhöhen sich all« Prttfungstaxen - auf das Fünffache. Im Banne eryes Valutenschiebers. Am 6. d. M. erstattete der Bankbeamte Hans: Weiß, 3.- Bezirk, Wassergasst 28, im Sicherheit^ bureau die Anzeige, daß seiner Braut Irma Schneller, 3. Bezirk, Mulinggasse 31, von einer entfernten Verwandten, der H6jährigen Regine Nell, Private, zu Raab geboren, Praterstraße 34, ein Betrag von 30.000 Kronen entlockt worden sei. Frau Nell hatte dem Fräulein Schneller eines Tages mitgeteilt, daß ihr verstorbener Gatte bei einem Freund einen Brillantring verpfändet habe, daß sie den Ring als teures Andenken wieder in ihren Besitz bekommen, wolle und zu diesem Zwecke dem Freunde des, Gatten »das Geld zeigen müsse, um dadurch nachzuweisen, daß sie» über hinreichende Mittel verfüge-. Fräulein Schneller nahm keinen Anstäub, ihr die 30.000 Kronen zu geben, wurde aber arg getäuscht, da, ihr hie Nell nur 22.000 ^Kronen Zurückerstattete und zugleich mitteilte-, die vestlichen 8000 Kronen habe der. Freund zurückbehaltvn. Schon in der Anzeige wurde darauf hingewiese-n, daß Frau Nell ganz unter dem Einfluß eines jungen, Mannes stehe, der ihr ihr ganzes Vermäßen entlockt Habei Das Sicherheitsbureau befaßte sich mit der Anzeige und forschte nun den jungen Mann in der! Person des 21jährigen, zu Budapest geborenen, ge-, wesenen Bankbeamten Rudolf U r a n y f i, 8. Bezirk, Lenaugasse 17 wohnhaft, aus. Ueber das Verhältnis zwischen Frau Nell und Aranhfi wurde festgestellt: Er und die Frau standen feit dreiviertel Jahrein in geschäftlicher Verbindung und der Bankbeamte hätte die Frau zu bewegen gewußt, ihm Geld' für verschiedene Transaktionen in Effekten und Valuten zur Verfügung zu stellen-.ohne daß er nach besondere« Aufträgen handelte. Aranyfi kam immer zur Frau Nell und log ihr vor, daß die Transaktionen äußerst günstig stünden. Er . brachte Frau Nell durch etwa drei Wochen täglich' 250 Kronen, später, täglich' 500 Kronen als angeblichen Gewinn, ohne aber jemals eine Verrechnung über die durchgeführten Transaktionen vvrzulegen. Für den scheinbaren Gewinn mußte die Frau aber die blutigsten Opfer bringen. Immer und immer wieder kam Aranhfi mit neuen Forderungen für aussichtsreiche Geschäfte. Frau Nell opferte zuerst ihr eigenes gesamtes.Berinögen in der Höhe von einer Biertelmillion Kronen und wandte sich' dann noch an. Verwandte, denen sie. von den glückliche« Spekulationen und dem großen Gewinn /prach, um Dar-! lehen. Rach und nach erhielt sie aus ihrer Verwandtschaft etwa 9 2 0.000 Kronen, die sie gleichfalls' dem „glücklichen Spekulanten" anvertrante. Die ewigen neuen Geldforderungen und die unausgesetzte Aufregung, besonders wegen der drückenden Schulden, die Sorge, wie sie dem Aranyfi neues Betriebskapital bringen könne, stifteten in dem Geiste der unglücklichen Fr-au derartige Verwirrung an, daß sie sich mit Selbstmordgedanken trug und Wschiedsbriefe schrieb,. Nach ihrer Einvernahm« im Sicherheitsbureau wurde ihr Zustand derart, daß sie der psychiatrischen Klinik stbergeben werden mußte. Aranyfi, der in Haft behalten wurde, mußt« einräumett, von,Frau Nell den ansehnlichen Geldbetrag für Börsengeschäfte erhalten zu haben, wendete aber sin, daß. alle Spekulationen mit dem Gelbe der Frau nur Berlüsto gebracht hätten. Er behauptet«, daß jes sich' vornehmlich' um! Sepulationen in polnischen Mark gehandelt habe, und schätzte seine Verbindlichkeiten gegenüber der Frau Nell auf etwa 460.000 Kronen. Aranyfi mußte aber auch! zugeben, daß er di« Hälfte dieser Summe beim Totalisateur verspielt Hab«. Er wurde dem Landes!» gerich't eiugeliesert. Die Wiener Mesie. Die Wiener Messe wird in den nächsten Tagen vor der unangenehmen Notwendigkeit stehen, etwa 2000 Firmen, welche Plätze angemeldet haben, zu verständigen, daß sie nicht mehr berücksichtigt werden konnten. Diese Firmen werden für die Frühjahrsmesse vorg«merkt werden. Eine Besichtigung der gemieteten Stände vor dem 20. d. M. ist zur Vermeidung von Störungen der Bauarbeiten jedermann ausnahmslos untersagt. Auskünfte über die Dimensionen der Stände werden ab 10. d. M. in der Platzvermietungs-Wteilnng von 9 bis 1 Uhr erteilt werden. Aussteller, die bei ihrem Stande ein Telephon haben wollen, müssen, den Anschluß mit der ihnen gleichzeitig mit der Zulassnngsbestätigung zugesandten K.^rte sofort anmcldeu. Für einen °Mschluß tyerden 1000 Kronen berechnet. * Lodessülle. Auf einer Geschäftsreise »ach Frankfurt a. Od begriffen, ist der Gesellschafter der bekannten Schnhsabriksfir«» Brüder Ehrlich, Herr Dionys Ehrlich, gestorben. Der BerbirchME genoß in Fachkreisen allgemeine Wertschätzmig. * Begräbnisse am heattgerr Lage. Alte» Friedhof: 9 Uhr Weiß Ignaz. 9 Uhr 30 Min. Grouner Samnel. 10 Uhr Duschnitz Fritz. 10 Ubr 30 Mm. Ehrlich Dyems, 11 Wh, Weiser Josef, 11 Uhr 30 Mm. Weiß Richard. — Neuer Friedhof: 9 Udr 20 Mm. Jellinek Adolf, 9 Uhr 4V Mi». Raff Albert, ll Uhr Krön Gabriel, 11 Uhr 20Mm. Glanz Julie. * Der Selbstmord des MiKionenfchrviadlers Rueff. Am 10. Mai wurde in Wien die Ende April l. I. erfolgte Flucht, des Millionenschwrudlers Audrs R n e f f, eines Elsäffers, der im Equitadle-Palais' eine herrlrch eingerichtete Wohnung innehatte, bekannt. Rueff halte hier Betrügereien mit einer Schadenssamme verübt, die damals auf 120 Millionen Kronen geschätzt wurde. Hanptgeschädigter war das Bantb^us S. A. Engel, 1, Jasomirgottitraße. Bald «ach der Flucht Nueffs tauchten hier und anderwärts Gerüchte aus, daß der Schwindler, der sich über Triest nach den Rhemlanden gewendet haben sollte, Selbstmord begangen haben joll. Man war geneigt, die Gerüchte als das Manöver einesevm vielen Freunde zu halten, die dir Nachforschungen der Behörde, die sich auf die ganze Welt erstreckten, ans falsche Führt« bringen » sollten. Nun ist gestern an das Sichechütsbureau eine Znfchnit der Bvlizei in Lausanne gelangt, derzufolge sich Andre Rueff in der Nacht vom si. zum 7. Juni l. I. jm Hotel Suiffe m Montreux vergiftet hat nud gestorben ist. * Bergeffenes BeifeAepack. Jtte Schur r d e r, eine , alte, unbemittelte Frau, hat, aus Triest in Wim an gekommen, einen Handkoffer und ein Paket in einem Bureau, desfm Firma und Adresse sie sich nicht mehr entsinnen kann, zmückgelaffe». Dadie beiden Gepäckstücke ibre gesamten Habseligkeiten und Dokvmente enthalten, bittet die Frau den Inhaber deS BurrauS. Namen und Adresse dem Palästina-Amt, Wien. Bauernmarkt 34, mitznteilen, damit daS Gepäck abgehvlt »erben kann und sie in de« Besitz der Sachen gelange. Berei«s»achricht«L . I u g e n d g r u p p e d e r % t o «i ft t f ch em B zrrkssektron Brrglttenau. Heute, Mittwoch, 7 Uhr abends» im Bereiuslokal, XL., Karl Merßlsti aße 5, - Vollversammlung, beider die Wandergruppe» ein- . geteilt werden. Vortrag des Herrn Dr. A b e l e S Lb« das Thema „Ein Spaüergckng durch das jüdiscke Wien*. Wichtige Mitteilungen an-die Mitglieder- Die Ernährung. Die Lebensmittelmärkte. Verteuerung der Gemüse. — Auhatte» der Kartoffeln Knappheit. Nachdem der Konflikt wegen der Abhaltung der Abeud* markte mit den Gärtnern aus der Umgebung WierS beigrlegt iß .. -- die Markte werden am Hemnarkt im V. Bezirk abgehaltrn -- kann man die Beobachtung machen, daß weniger Gärtner ihre Waren auf den Naschmarkt bringe», was nicht eine Brrbilllgung der Garinerwarcn, welche die Gärtner selbst vershrochm hatte«, sondern eine Verteuerung gebracht hat. Hier wie überall sind die Verbraucher die Leidtragenden. Auf dem Nalchmarkt verteuerten sich infolge der schwächeren Zufuhren gestern Salat, rote Rüben uud Kohlrübe«. Salat kostete bis K 10. rote Rüben brs £ 9 und Kohlrbbk« bis 6 per Stück.. Die Zufuhr« von Kartoffel» j sind nach wie vor sehr knapp.. Obzwar die Preise um K 2 amt- > sich hinaufgesetzt wurden — im Detail sollen m de» BezirkZgeschaftcn inländische rote Kartoffel» K 27, gelbe K 29 und italienische K 35 per Kilogramm kosten (die Preese werden aber vielfach überschritten) — sinken starke Anstellungen wn diesen Artikel statt. Ek er wurden in den letzten Tagen weniger zugeführt. doch macht sich angesichts der großen Sparsamkeit der Hausfrauen noch kein Mangel fühlbar. 9» der Großmarkthalle waren die Ankünfte an Fleisch f»ar etwas schwächer, reichten aber für de« Bedarf. Mndere , orten vv« Rindfleiich ermäßigten sich im Großhandel um K lO .. per Kilogramm, die Prerfe der besseren Sorte» kmitH sich fest behaupten. __- Neischausgabe in Wien in der Woche v»« 11. dis zun» 17. Angust 1SL1. In der Abgabewoche vom 1t. bi« 17. d. M. gelangt in Wien für die HuuShaltungeu Geftirrrmdfleifch zur Ausgabe. Etz erhalten alle Haushaltungen 10 dkg per Kopf zum Preise V0« K 166 für 1 kg Vorderes, K 175 für 1 kg Hinter«» «bKJÖO % für 1 kg Bratenfleisch gegen Abtrennung der «nt Ziffer ,25*! dezeichnetrn Abschnitte des RmdfleischeinkaufscheiueS. M .... •. I. i . . .. . — ... i— - Wiener Bfirgertheater Letzte Gastspielabende kJmJ^SSb&J MALI PIGOIVT - J.KALIGH Moiitag den 13. and Sonutagr d«» 14. Animt lÜli Jankele Operette in I Akten ro* J. Kal ich, unter Mitwirkonp de« Direkt«« Isaak Deutsch nnd mehrerer Mitglieder der MFreien jöd. VolkWhM". Montag den 15. Amieast 19511: Grosse Operettenreviie u. Volkslieder Mltsrirkend: lask Deutsch — Mall IHcon — Jakob Kallch. 9J}tr«B«s Orehasier. Beginn Uhr abend«. il'.Z'. _ 7; ■ . - ■ ’ Karten erhältlich: An den .Tageskassen, ha Rotentannba ar, Basar handlang Löwit.!., Rotehtnrmstrasse SS, ,Wiener Morg^nseitnng“; , II., Taborstrasse i, and in allen Kartenbnreaae. Bühne und Kunst Mak Pieon im Wiener Bürgertheater. Vor der Rückreise «ach Amerika wird das hier so bebebll jüdische Künstlerpaar aus Boston, Mali Pico» mrd I. K a l i ch, Samstag den 13., Sonntag dm 14. und Montag dm 1b. d. M. im W i e n e r B ü r z e r t h e a t r r gastier«. Au den beiden ersten Abenden gelangt die in Wim »nt durchs schlagendem Erfolg gegebme Operette *3 o n f e I e* unter Mit» Wirkung deS Direktors Jiaak Deutsch und mehrerer anderer Mitglieder der Jüdischen Volksbühne zur Auffühmng. Montag findet rin »Bunter A b e n d" statt. Mitwirkend: Isaak D e u t s ch, Mali Pico n, Jakob K a l i ch. Musik eines riaene« Orchesterunter Leitung des -avellmei-«- 3- Mmim.

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