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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-07 · Heft 909 (7.8.1921) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 909 (7.8.1921)
Date
1921-08-07
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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Mr. Wien, Tsnntag - Wiener Malt Pieon. (S o.n d e r v o r st e l l u n g inben Kammersp ielev.) ' Msühifche Literaten find en den letztes Jqhren gegen die jüdische Ptzße. has sühssche Singspiel.. die jüdische Operette chnpört ins Feld gezogen. E n Mißverständnis! Posse, Singspiel Operette sind zu pflegen, sofern sie jüdisch-eigenartig sind. Die -naive Freude Hs Volkes - am gisungmen Wort, der kräftige 'Humor der Leute apS dem Ctädtl, ihre ergreifende Hingabe an das Elegische und Rührselige und dann wieder ihr unvergleichliches Verständnis,für den schar fgeschliffemnW.tz finden in diesem ueutstcns gar sehr verachteten Genre ihren lebendigen Ausdruck.' Mas verbannt werden muh, geschätzte jüdische Kunstwächlrr, ist die ^gchahmnug her Wiener. Berliner, New-Vorler Operelle, her yrijt jüdischen ^adepZiN. verzierte und im Rhythmus des Chasen . Eay.tgrtz) yyrgeiratzene Wiener .Walzer, ist die Sucht der Akteure, die Günther upd dW Morjschka, die Kariousch und den Treumann zu kopMy,-ist die Uebcrnahme der Eiienbach-Zote vom Wiener TingWyngl auf die jüdische Singspielbühne, ist die skrupellose' Verstümmelung und Umkrcmpelung der Texte und Meisen.; Mali P r c » n. die ausgezeichnete jürische Soubrette,. die gestem im Mahrmn euer- WohltätigkeitZvo.rstellung in den Hammerstielen das P'.dgrarnm säst allein bestritt 'und das Publikum eytzWe. könnte mit einer einzigen kargen Geste jene Wrostsirgekbewahrrr wahrhaft jüdischer Kunst für immer lächerlich machen. . ' vr ‘@hje merkwürdige Begegnung, diese zierliche Frau mit den gryßen schwarzen Bubenangm, die schalkhaft blitzen und daun Wieder iu stuchtschimmernden Glanz getaucht sind, der Spiegel einer herzhqst-stohön und gütigen Seele. Ihr Kuustverstand ließfie ihre Eigenart erkennen und io erscheint sie vor ihrem Publikum am liebsten als kexngesimder, springlebendiger, sin; wenig vorwitziger, aber überaus liebenswerter Chederirltzge. Wir horten fie schon vor , einiger Zeit jenes Lied ysm Schulschwänzer fingen und waren diesmal doch wieder überrgscht von dem Reichtum humorvoller Pointen, von ihrer spezifisch jüdischen, plump-drolligen, mitunter köstlich karikierenden BMglichccit, von chrern rassigen Charme. Dem vollen Saale ergsng's nicht anders als uns. Den Leuten hüpfte das Heiz im Leihe-und wenn es die P.con'verlangte, sangen sie prompt den Refrain. . - - Aber die Künstlerin kann auch anderes. Sie setzt-sich zum Klavier und fingt Kinderlieber, Volkslieder, Mädchenweisen, Couplets. Sie wendet den Kopf mit dem lurzgeschnittenrn Hyar zum -Parterre und bat nun ihr Mienenspiel, ihr Lächeln und urwüchsiges. Augenzwinkern, ihren warm-elegüchen Blick und ihre leMepmentoollen Kopfbcwrgungen zyr Verfügung. Welch reiche Skalen de,s Ausdrucks I (Dian vergißt ihr mangelhaftes,-hölzernes Kkapiek'p.icl.) " - Eln Urteilstber ihr Programm? Es . ist recht gemischt. Neben Perlen der Volkskunst einige treffliche Refrainlieder, manchrs Minduweltige und Kitschige. (Arich Barietö-Tanzuummern und AlrobMikunststücke irblten nicht.) - - » Ahtzr wvv'frpg bei Girardi nach dem Text, der ihm. .Anlaß, Wtzr, seine Kunst zu üben, wer kümmert sich um dxn Wert der Reimereien, die Frau Niese Mittel mm Zweck ffind? — Es ist Wohl kein Zufall, daß uns diese beiden Großen in den Sinn fanren, da wir Frau Pjcon hörten- Denn sie scheint pns ins Jüdische übertragen — eine große, volkstümliche Bühnenbegabung Van der'Bedeutung der Genannten zu sein. Ihrer künstlerischen Entwicklung, der ernstliche .Beratung jmb dcx Zwqng eines guten Repertoires wohltäte, dem jüdischen Publikum und der jüdischen Bühnenkunsi wäre zu wünschen, daß diese außerordentliche Frau eine würdige und dauernde Stätte ihrer Betätigung fände. ■ Herr I. K a l i ch, der Gatte und taktvolle Partner der Wustlmn. die mit Beifall überschüttet wurde, las einige gelungene Grotesken, die durch delikaten Vortrag sehr gewannen. 0. A.. Wertn der Mensch nichts zu tun hat. Das Pech des Gelieimkolrtrollors Der Straßenbahn Johann Deimel. ' Vor längerer Zeit wurde berichtet, daß der Geheimkontrollor der städtischen.Straßenbahnen Johann D.e i m e l vom Bezirksgericht zu einer Geldstrafe von K 5000 verurteilt wuibc, weil er einer Dame in der Kärtnerstraße den ungerechtfertigten Vorwurf gemacht halte, 'sie lei in der Elektrisch in gefahren, ohne einen Fahrschein gelöst zu haben. Die Damehatte zufälligerweise -noch den gelösten Fahrschein bei sich und ts nur di'sem Umstande zu danken, daß sic einer höchst bedenklichen Situation,'eventuell einer. Bestrafung entging. Johann Deimel hatte vor einiger Zeit gegen den Prnfionisten Rudolf Gabriel, XII., Flurschützgaffe, den Vorwurf erhoben, er habe eine Fahrt mit einer ausgelesenen Fahrkarte-gemacht; es wurde die Anzeige erstattet/ Gabriel jedoch freigesprochen. Seit dieser Zeit beobachtete her Geheimkontrollor den Gabriel besonders scharf. Fünf- bis sechsmal hzlte er gesehen, wie Gabriel sich mit w e g g e würfe n e n F a h r s ch e i n e n beschäftigte. Vor kurzem nun glaubte er wieder Grund zum Einschreiten zu haben. Er erstattete nämlich seiner Vorgesetzten Behörde folgenden Bericht: .Er sei iu den Arkaden' der Oper gestanden, äks er den Gabriel aus der K ä r n t n e r st r a ß e kommen sah. Gabriel habe ihn n i ch t gesehen. Er bemerkte nun, wie Gabriel die Weggeworfemn Fahrscheine prüfte, einen Fahrschein zu sich steckte und einen 62er-Wagen bestieg. Er (Teiinel),habe gleichfalls einen Wagen'desselben Zuges bestiegen, sei dann' hcrübergekottimen und habe ihy aufgefordert, die Karte vorzuweisen. Er hade dem Gabriel seine Beobachtungen vorgehalten,' daß er ihn aus der Kärntnerstraße habe kommen gesehen und daß. er unmöglich mit entern J= Wagen von dort kommen könnte, er habe aber gesehen, daß er ' die Fahrkarte von der Straße aufgelcsen. Die städtische Straßenbahn erstattete die Anzeige und es wurde gegen Gabriel die Anklage nach 8 467 St--G. erhoben, worüber heute vor dem. Strafrichter des Bezirksgerichtes Favoriten ^andesgerichtsrat Dr. Schund orfer die. Verhandlung stattfand. Der Angeklagte erklärte, er sei mit dem 4-Wagen gekommen und bei der Oper u.Mgesticgen. Er habe dem Deimel, der ihn schon einmal^ angezeigt hatte, einen Streich spielen wollen. Er habe tatsächlich einen Fahrschein'aufgehoben, um den Deimel, den er wohl g es ehe», zum Einschreiten gegen ihn zu veiaulasseu. Er habe dapn den aufgelesenen S ch ein w.e g g e w o r f e n, nachdem ec die U e b e r z e u g u n g gewonnen, daß feine Absicht, dm Geheimkontrollor auf die falsche Fährte gelockt zu haben, gelungen sei. Er habe sich schon auf die Blamage des Deimel gefreut; es sollte ihm gleichzeitig eine Warnung fein, leichtfertige Anzeigen zn erstatten. Der staatsanwaltschastliche Funktionär ekklärte die Verantwortung des Angeklagten als eine Kombination, der kein Glaube beizumeffen sei.. Der Angeklagte, der angeblich dem Deiwel in die Schlinge fallen wollte, habe sich selbst in e i g e n e r Sch li n g e gefangen. . Warum habe Gabriel de« aufgelesenen Schein weggeworsen? Wenn er wirklich schon einen gültigen Schein befaß, so hätte et durch Vorweisung beider scheine jhrr am empfindlichsten chamieren Der RiWev sprach den Angeklagten frei. . In der Begründung würde ausgeftihrt, man Hab« es mit einem Menschen zu tun. der als Pensionist offenbar nicht wisse' was er Ml her Ze.it anfangen solle. Gs sei in der Psyche des. Pensionisten Gabriel gelegen, so lange das Spiel' foitzusetzm, bis ihm .de Rache wegen der ersten Anzeige gelungen. Die Rache sollte dse Blamage des Deimel bei Gericht sein. Dtx strikte Beweis, daß er e ne aufgelescne Karte benutzt habe, ist auch durch das Beweisverfahrry nicht erbracht worden. — Der staatsanwaltschaftliche Funkiionär Kr. H o. t q w q meldete geM den Freispruch die B:rnsuug an. ' ^reie jüdische Volksbühne. , _■ Die Freie jüdische Volksbüne, welche ihre Saison am tz1....Juli geschloffen hat, hält jetzt die nach ihren reichen kstnstftzkischen Erfolgen wohlverdiente SounNerferlen. Die neue Saison Wixd. anfangs September beginnen. Die Volksbühne übersirdelt M'die Räume des ehemaligen Intimen Theaters in der Pratersisgße. wo sie weit bessere Möglichkeiten hat als in dem dstrftigen Kauni m der Augartenstraße, in dem sie ihre Tätigkeit begann. Gegenwärtig wird alles für die nächste Spftlzeit vorbereitet. DgS E^emblc tvrrd vergrößert; Paul B a r a t o w (B e ti - Z w i), pF b sher als Gast auftrat, trat als fix engagiertes Mitglied in HM Verband des -Theaters. Der bekannte Charaklerkomiker I. R e iß m a n n wurde als Mitglied des Ensembles bereits kygagiert. das Engagement dieses heivorragenden Künstlers be» feutit einen gxoßen Gewinn für das junge Theaterunrernchmen. Aencre' EqgagiMcnts smü im Gauge- ' -Die Saison tyird mit einem- Drama yop Papid P t n f t i?> öffnet werdin. welchen der jüdisch-dramatischen Literatur soviele Wertvolle Gabcn schenkt hat. Für die Eröffnung kommen des Dichters „G a b r i u n d d i e F r a u e n;- oder sein jüdisches Ur!»:itezdiMia^E i s i k S ch e f 1 c l* in Betracht. DemAüSbau hkß Repktto,res soll in der lockmeuhrn Saison große Aufmerksamkeit, geschenkt werden. Geplant sind ferner an Neuaufführun- : B r i n k o s „G a n u w i m", Perez Hirschbeins ..Die pifte Kiejichme" und „Der verworfene.Winkel", Offip D y nr g w.s „Der Singer fun s?iü Trauer'/ und „Nundnikcs", G.ch o l e m A l e j ch e m s „Schwer zu sein a Jid^, Juschk i e w i t s ch' „Der König", Schalom Asch' „Jiches^, K o b r i n s „Der Dorfsjing", L e i w i k s „Der Gojlem^, Jakob G o r d i n s „Mirele Eftoö", fcnrer Neueinstudienlngen vog -l s ch' „Landsmann", G o r d \ n s „Gott, Mensch und cl". - Internationales leichtathletisches Meeting. Das heule nachmittags, 7s& Uhr, auf dem W. A. F.- Sportplatze in Hütteldors zpr Austragung gelangende leichtgthlefts^e Meeting verspricht zu nyer . stzpWchey AtiMion zp. werden. Nach jahrelanger Pause gehen tschechische Athleten in Wien an den Start, unter denen B o h r a l i k> der.Vielte über 1550 m in Antwerpen, der hervorrggechtzy ist. Auch pie übrigen Krfifte, die Sparta und Slavia nach Wim entsenden, sind HW internytipnale KWe. Erwähnt sei iußbefynhere der ExeW. A.C-* Mann Franzl. der im Stqhhochsplung erst kürzlich 3'60 m erzielte und auch im Hürdenlauf glanzende Chancen hat. Neben den Tschechen, wird fast hie gesamte ungarische Athletenmauuschaft, die in her Vorwoche in Stockholm kämpfte, darunter Gero, Meszaros, Kurunczy, Dv. Barady und Gaspar, am Start sein. Eine Grazer Mannschqft mit Friebe upd Dr. Arbeiter sowie alle Wiener Athleten von Rang vpllmdeu die respektable Nenuungsliste. Einzelne Wettbewerbe. werden vier bis sechs internationale Größen vereinigen, w« zum Beispiel dys 1500-nHLaufen, in dem Nsmethy,.. Bohrqlik, Grosz, Fricbc,' Frgnk (Prag>, Goldemund usw. aufeinandertreffen werden. ^luswcifuna des Pipy es Athl^iügr El«v - - gm Ar«MqnjM .; - M ffMm Gpart-TaMsttt" HMfet 'M fotzt Key M unangenehmes Erlebnis des Äivo es Athletik«! Club ^Budapest) ist Rumänien: »Der Klub befindet sich derzeit auf einer Sportreife durchs HWnbürgen. Bisher wyrde» drei Mlffpfele in Großwardein ausgetragen, die nachfolgende Ergebnisse brachten: Wolle/ m fireiie MiammtB 7. August 1921 .Skite'll ----------:----;-- ' Törekves gegen % A. C. 2:1, B. A. C. gegen Größwachetz« A. C. 6:0, V. A. C. gegen'Egyetertes 6:1. Die BudapesttLeps hielten nun vom rumänischen Ministerium des Innern die Ans« forderung, unverzüglich Rumänien zu^ veilassen. Die Zuschrift enthielt die Erklärung, daß der V. A. *C. die Einreisebewilligung^ als j ü d i s ch n a t i o n a l e r B e r e i n erhalten habe, dis Erkundigungen aber ergaben, daß die Statuten des VereienH nichts cythalten, was aus die jüdische Zusammensetzung be8j (Vereines schließen läßt. Der .V. A. C. wird demgemäß vom! Ministdlium des Innern als ungarischer Verein betrachtet «pdf behandelt. Der Vivo es Athletikai Club war gezwungen, seine Reise sofort abzubrechen und nach Budapest znrückzukrhren." - Hagibor (Prag) in der Frühjahrssaiso«. Die Fußballstktion hat mit den Spielen in Brünnv bie Frübjahrssaison beendet; von dm Resultaten ist besoubers daS unentschiedene Spiel gegen den erstklassigen Meteor (Vinohrad)^ Sportklub Kladno, die erfolgreichen Spiele in Pilsen gegen Olympia und Smichov, die Siege über Makkabi (Brünn vudi Mähr.-Ostrau) zu erwähnen. Durch eine Krise im Verein wurde' die Sektion direkt belroffen und die sportlichen Leistungen, dsej. anfangs pielversprechend waren, reichten nicht mehr an die emeSf erstklassigen Vereines heran. Das Spielermaterial, das in deri ersten 'Mannschaft zpm Teib aus anderen Vereinen 'herangeführt war, konnte wohl sportlich den Verein beleben, brachte aber auch den Nachteil der Lockerung der sportlichen Disziplin mit sich und beabsichtigt nunmehr di; Leiiung, die 1 a-Mannschast aus bodenständige Spielern zu ergänzen. — Im August dürfte die Mannschaft eine Tourute in Luxemburg und Süddcutschland absolvieren, anfangs September in der Slowakei spielen.. — Der Ausbau des Sportplatzes/ der heute auch der schönste in Prag ist, ist ein großes; Verdienst der opferfreudigen Mitgliedschaft. j D i e Zöglckngssektion stellte im Frühjahr! 3 Dorost- und 5 Schülermannschaften ins Feld; sportlich^ warf, ihre Arbeit die erfolgreichste. Der I. Dorost absolvierte 21 Spiele'! und gewann 20 und 1 unentschieden, Score 61:22; hervor-! j zuheben wäre hier, daß mit der tschechischen Meisterschästsmanu-j? schast Vrsovice unentichicdm gespielt wurde und die Pilsener! Zögllngsmeisterschast in Prag und Pilsen einwandfrei besiegt!! wurde. Auch die andern Dorostmannschaften und die Schülers ' zeigten sportlich hohes Können und vor allem gute Disziplin»!! Die Sektion hat 230 Mitglieder, welche m allen sporlliche«! Gebieten sich betätigen- Die Jungm wurden auch allwöcheyt«>! lichen ärztlichen Untersuchungen unterzogen, die ein recht günstiges! s Resultat in bezug aukörperliche Enlwrcksung und Allgemein-!? zustand brachten. ' ' | Die S ch w im m s e k t io n in Stärke von 20Schwim? j man, die sin gewisimbasten Wintertraiping 'unter Führung! des Kollegen Schäffer sich für die Saison vorbereitet ballen, zeigt ° s auch hervorragende Erfolge. Sie erzielte bisher bei den Meetings! s 21 erste, 19 zweite, 13 dritte.Preise, hat beidenMasaryk-Spielm, die international besucht warm, zwei neue tschecho-stowakische Rekorde ausgestellt (4 X 50 Juniorcnstafette und Seniorenrückenschwimmen), hat im Wafferpolo, wo sie zwei Mannschaften ins Feld stellte, die Meisterschaft der II. Klasse überlegen ge-? Wonnen und alle Polospiele gewonnen. Das Magen Dawid i« Master ist heute geschätzt und gefürchtet. Bei den bevorstehendes Meetings der Vereine Bysehrad A. P. K. nieldet'fie in stärkster Anzahl. Diis Lei ch tathleten iu der Ssärke von neun Manu erzielten ebenfalls sehr schöne .Leistungen; im ganzen 9 erstej 4 zweite pnd 3 dritte Preise; in den Masaryk-Spielen arbeileteu sie siÄ gegen die große, auch internationale Konkurrenz bis in ditz Schlußrunde durch. — Beim Brünner Turn- und Sportfest gewannen sie überlegen den Stafettenlauf quer dmch Brüm^ gegen 14 Stafetten und brachten llnen Prachtvollen Silber-- Pokal zurück. ' i Die H o ck e y f e k t i o n hat heuer sportlich nicht gearbeitet, die Gründe sind vorwiegend finanzieller Natur. Die Damenhazena mit 17 Mitglieder» kann auf keinen Erfolg Hinweisen, was wohl in der geringen Disziplinier mag des Trainings liegt und unbedingt, einer Neuordnung hrdarf. . _ . Z. S. C. Achim—I. S. C. Jvgendbund 4:0 (2: l),j fchim konnte ichyn m det vielte Mmifte durch Lackenbacher die! ühruvg erringen. Bald'darauf Krähte derselbe Spieler dem Stach aus 2: 0>, Nach Halbzeit an und kann durÄ Mllnzer in der 15. Minute das dritk^MMMielen. Gleich daraus stellte Schreier das Endresultat her. JEH'Md trat acht Minute« vor Schluß ab. da zwei Spieler ausgeWoffen wurden. Schiedst richter Schnittlich. Die Mannschaftsmeisterschaften Ringen. Auf dem Wiener Spotttlub-Platz in Dörnbach,. XVII., Hernalser .Hauptstraße, findet heute upr 4 Uhr nachmittags eine Runde, der Mannschaftsmeisterschaften ich Ringen statt, Zuerst treffen Häkoah ReMm Md Ostmark Reserven zusammen, dann folgt der Kamps Hakooh gegen Eiche. Ueberdies stehen noch drei MannschqsH kämpfe auf dem Programm. Wiener Mannschaften in dev Provinz. EinW Wiener ' erstklassige Vereine unternehmen heute wrederf Wcttspiclausflüge in die Provinz. Der W.A. C. spteltnr Kloster« neubürg gegen den dortigen Sportklub. Die Vienna schickt eins erste Garnitur nach Preßvirrg (P. M. T. K.), eme zweite nach Götzeudorf. Die unteren Klaffen suchen die nächste Umgebung wse Langrnzersdorf, stiesipg usw. auf. Ravvennen in Hernals. Bei den heutigen. Nadreuueü in Hemqls gehen außer dm bekanntesten Wiener Fahrern M auswärtigen Gäste HäüSler (Berlin), Duschinfky (Karlsbad) pW Hildebrand (Troppau) an den Start. Die Rennen begmmuMß 785 Ubc. . ... V'M Der Sportklub „Awodah" hat seinen Namen geande« und führt nun' den Nachm „I. F. B-", Pas heißt »JüdischeZ Fußball-Club". . Heinrich Aeinberge

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