Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 909 (7.8.1921)
- Date
- 1921-08-07
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 78% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2979988--08375-2994523- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
^Seite 6 Wien» Sonntag Wiener VlorgenzeltunS 7. August 1921 i ©|f MyhjlMrWy der OMrgKr Nliftl» Lyr Freund unseres Blattes teilt uns mit, daß rr gm 38. tz. M, im Salzburger Markt Seekirchcn Dlufenrhalt nahm. Er tvar der einzige jüdische Sommer- Tischler in dies«nr Orte und ahnte'daher nicht, welche Gafährdtlyg hetz Deutschen KandfchyftscharaktPrs er bsderztL. Ms wurde ihm erst bewußt, als ex folgendes MphilisPrUflgsultimatum am schwarzen Brßtt der^Hks MMde angeMage» fand: -' Ku «d m achuug. - Die Gemeinde Seekirck-en Markt Sce^ivchen) Hat einstimmig beschlösse«, jeden Zuzug von' Juden .^u verhindern, und zwar mit allen in seiner M a ch t st e h e n d e n M i t t e l n. Gasthofbesitzer und sonstige Vermieter, welchebereits an 'Juden v?rm-ctet haben, werden hixmit 'dringendst aüfgefochert, denselben sofort zu kündigen, ansonsten gegen sie her schärfste Byykott tzerMugt toir&f 'S ee kir'chen, 81. Juli 1st2l7 ' Der Bürgermeister: Handlech'n^r. f Daiaus räumte der jüdische Pompiergast so bald Ps möglich das Feld, bepor noch die erstW Jahrgänge Kk? GexkircheiPe Mycht zst Kgrche und zu Wasser, gegen }%ß. arjMbyten W^n mntzten. Mix zweifeln aber NWt ßgran, daß es eine stattliche Kriegsmacht gewesen Wäre upch daß diese auch in Hinkunft wohl few wird, wenn dieganze übrige West vom Heerbann der Weisen von Zion erobert, wird, CErche.«, vor her« gleiche« Schicksal zu bewähre«. rinw'rrmr Die Tg«fe HM Nichts gege« de« Wabex, Pie „Arbeiter-Zeitung" meldet: Der Chemiker Dttv R.„ in Biekitz geboren, hat für Dmt'chösterreich optiert. Da er keine Erledigung seines Gesuches bekam, fragte er im Ministerium für Inneres an. wie es mit seiner Hngelegenheik siehe. Dort wurde ihm die Auskunft gegeben, se ne Orütou würde nicht.anerkannt werden, weil erl jüdischer Hrrlupft sti und dqher einer „anderen Raffe" angehöre. Als R. dar.mf hinrvie?, daß er seit dreißig Jahren Katholik sei. erhält er die Amwort. das köjwe nichts ärchcrn, weil er eben doch der semitischen Raste angehöre. E§ liege ^ne Entscheidung ' des Berwabungsgerichtsbofes vor< nach der Mische Aptisnswcrbrr a'owwe sen -srir».' «*• Dem Chemikxr R. gefchicht gan; -recht. Er tat sich durch seche Dause die Heimaibrrechtigulig im Himmelreich vnschaslt, . wozu braucht er noch vbevdrrin das Hrimattechl von O e st c r r e i ch? Gkauin er, daß dies auch s o l e i ch t zu haben ist? Da h rt er den a-vtüemitischen Äatech-smus schlecht kapiert, der ha lehrt: Eher kommt ein W s b r r durch e n Nadelöhr als ein wir .fMaren* Spuren e nstigcn Ju^rntums Br sehener zur ösirrrcichrschen S:aMsbürg?.r schaß. Zecht (age uml Nächte im WWW <ks Codes. Die verstiegenen Touristen. . - Ms ZnNKhxZck MH Meldet: Die Lage dev seit letzten Samstag güs dem KrgxMvtzvfgr jm Karwendelgeb iet verstiegenen drei Jnnßhrpchev Taupisten Louis R-e tz e r,Lgvl Ai ch ne-r und Kpnrad S ch uster hat sich nach den lMep MldurMn .poch npcht ge< auhert.. Pie Reftnng^LPehitjon.iß trotz apt Bemühungen;iutb .pbx.vchindttng enörr>re,r physischer Beschwerlichkeit noch nicht bis zy hen Tflzlvipn vargedrungen. Es. ist bisher l-edfgM gelprtgen, hpn Touristen - \ - .. hi» auf etwa 50 Metep Entfern»«- nahezukornmen, .aber jedes weitere Vordringen stößt auf geradezu unüberwindliche Schwierigkeiten. In alpinen Kreisen wird es als eine Merkwürdigkeit bezeichnet, wieso es den drei Touristen gelungen ist, an diese unzugängliche Sielle zu gelangen. Angesichts des Umstandes, daß die drei Touristen nun.schon > sechs Tage und sechs Niichte in dieser Stellung verbringen inußten, muß ihre Lage als eineäußerst kritische bezeichnet werden, Die Stelle, wo sich die. Touristen verstiegen habe«, ist eine, fast senkrechte, teistveise sogar überhängende, Felswand, die n a he z u 1 0 0 0 M c t e r h o ch und mit vielen brüchigen Gestein* Partien durchzogen ist. Die drei Touristen haben sich Die Geliebte entführt und ermordet. Ei» Drama bet Sarajeso. -7- %tv Täter »ach Oesterreich geflüchtet. Am 17. Avril l I. murre ia der Ortickaft H r a s n 0 bei ^K.iastpo dir schan m Verwesung brgrchme Leiche einer un« t A Krgu snfgriundrn. Dir Leiche war mü e mm grauen frotf bed/ch. Per Rumpf war mit einer Erdschichte bedecke drr Schätsl unter Steinen verprabl«. Die gerichtliche Deffnnng dt? Lttche ergab, haß ein Mord vorliegt. Ein Mesterstrch am Habe hatte dre pglüchiche getöte». Zur Zer.ntms von dem Leichensupd kam »ach der beider bosnr^ch-herzegowinischen Lank es« resikrpng'eingcüütt Hauptnrav« Botzlez. der bald danach von srinem Brpter ans A-ram die Verständig,mg erhielt, daß feine ldrs Bkpdeis) Frau Therese Bog e t. geb. rene Tobov'c vor etwa sechs Woche» mit jhr-m ilntermieier. dem Zimmermann Stephan D i y j a 1, mit dem sie ein Liebcssuhältnis unterhalten batte, dvrchgegangen sei, nachdem sie ihrem Gatten einen Betrag von jugosl. T11.6V0 entwendet hatte. Der Kruder bat rm Briefe den Hauvlman«, in Sarajevo nachzuforscheg. ob das Liebespaar sich nicht dort aushalte. Hauptmann Voglez vermuttte, daß.kie m Hrasno gefundene Leiche die seiner Schwägerin sein könnte, und teilst seinen Verdacht der Saraievorr Polizervirekliom mit. Düse stellte fest, daß sich Stephan Dwiak vom 5. biü. 2l. Mürz l. F. in Sarastpo anMbalten hat, daß abcr eine Frau BoM dort wcht gemeldet war. Die Erhebungen .in der .keine,- zeitige:'. Wohnung drs Tivjak hatten folgendes Ergebnis: Am 20. März l. I. war nm 1 Uhr nachm ttags mit dem Schnellzug aus Bosnisch-Blad eine Frau in Saurjevo rrngetroffzn, Sie hatte den Divjal in seiner Wohnung besucht und war bis zym Abend dort grbsieten. Am Abend hatten beide datz Zimmer wer« lasse» »ad Divsek baste zur MohnungSinhabrrin gesygt, daß er für die Frau 'eiile Wohnung suchen gehe. Um 12 Uhr nachts ist D dsak ohne die Frau zmiiekgekommen und schon am fokgenden Tage ist er mit dem Frühzug in der Richtung nach Bosnifch'Brod abgenist, An Berwalchte kam sväterl'in eine Karte, die besagt«, daß er sich na5)Belsirad behebe* Als man der Wohnungsinhaberin die Kleiner der Ermordeten zcig-e. fand si: dieselben als ähnlich, ebenso den Männerrock, nrr dem der Leicht,am bedeckt war, als dem des Divjak gleichend.!2such Help V--lrz ttkaynst später die Kleider als d r e feiger b 11 i r r t e n Fra«. Nach all« dem ist zweifellos, da§ D,vjak Frdu Doglez bestimmt bat, ih,en Gat'm zu bestehlen, daß er sie nach Sarajevo g titfi pnin der Ocrfchaft Hrasno ermordet hat, um sich ü-kes Geld.'s zu bemLchtige«. Divjak war während des Krieges Deserteur. Rach pem Umsturz hat er sich mit Schmuggel befaßt. ES wurde weiter erhoben, daß er sich von Sarajevo nach Graz gewendet und sich dort vom 24. Mar; biß 7. Ätgi Msgchgste« hKt, Bei seiner Uhreise behauptete er, w “ »«* itiiiniii teil « » lchie rdjjhiiM »I >j r der M;«n in Oesterreich aufbalten dßrp Er isi 27 Jahre glt, mittelgroß, hat längliches Gesicht. brapneS Haar, braune Augen, keinen Bart. Ec ist lungenschwin-süchtig und hält sich vielleicht auch in einem Spital auf. Divjak ist verheiratet und Baker eines Kmdes, lebt aber von seiner Frau getrennt Die ilnaetreue Gattin im Hotxl erschosst«. Atis Graz wild gennldet: Per 39jährige Kaufmann Siegmund S t e i n b e r g x r, der mit feiner Frgu Dlga in Judeudorf zur Sommerfrische weilte, kam von - einer Gfschgftse reue nach Hanse und eifuhr, seine Frau sei nach G>ar gofah.M. Er schöpfte Verdacht, fuhr fofoit nach Graz ugd fand nach längerem Suchen, U'°) se'iu Geschäftsfreund Julius Steiner mit „Gattin" in einem Hptcl logiere. StIiqberger fand tatsächlich seine Frau in dem Hotel, er mußte aber lgnge walten, ehe ferne Gattm die Tür öffnete und etwas auf bra Gang trat. Hier kam <s zu einer Anseinanhersetzung, in deren Verlauf S'einberger einen Browning zog unv v i e v Schüsse auf seine Frau abgab. Ein Schnß traf die Fpau, die t 0 t z n Boden st ü r z t e. Steiner, dec sich im Zimmer befand, h«stt» die Türe -narschlagen rmd von innen abgesper;t. Slcinbergkr wu:de vexl.afiet. D:e Arrzte stellten frst, daß dessen Gattin nicht durch den Schuß getötet wurde, sondsn; infolge eines N e r v e n s ch 0 ck s odec Herzschlages gestorben ist. --■: ■■ ' / > Die Rache an einem Wohlsahrtswerk. Der 3LjälwigePrivatbeamtr Ludwig H e n n e S, z.r Aachen geboren, hat f.ic das „Medizinifche Kinderwohliahrtswert" in. Hadrlsporf-Weidlingau in Dentfchland Kostplätze für Wiener Kmdcr akauir'.rrl und die für dm Transpo.t der Kinder nötigen Gelder gesammelt. Zwei Züge mit mehreren hundert Kindern konn'e chas Wohlfahrtswerk schon vor längerer Zeit nach Aachen und Flensburg abgrhrn lassen. Der dritte Zug sollte in den nächsten Tagen nach Flensburg abgehen. Als Hennes am 30. v. M. nach Wim gekommen war, bestellte, er zwar im Naniea des Komitees im Dundesmivisterium für Verkehrswtsttt einen Sonderzug; er verweigerte' aber dem Komitee die H'rausgabe der Listen der Psitgepersouen und die Berrechuung lec gekaminekton' Gelder, aus denen die Kosten der Abreise bestritten wekdm sollten, ruyd 5800 Mark. Er trug die Kostplätze schon am 23. v. M. gegen. Bezahlsing von K 75.066 dem Militäk-Wlttven- und Wnisenfonds an. Das ..Medizinische Kiliderwohlfahrtswkr!^ erflattete die Anzri>?e und Hmnes wurde am 3. d. M. veika tet. Be! ihm wurden die L sien der Pflcgepatteien uni an Geld 5590 Mark gesunden und dem Komitee ausgefolgt. Im Äpr l l. Ji halte Hennes für das «Medisinische KinderwohlfahrtZwerk" in Aachen 26VV Mark rinkassiert, er hat las Geld aber bis jetzt. nicht verrechnet. Diesen Tatbestand gab Hennes wohl ui; er bestritt aber diesbezüglich jede Betrugs- oder Beruntreuungsabsicht. Hennes wurde dem Landrsgericht etngeliefert. . Sel-ste»tzündu«8 00« Kohle im städtischen Elektrizitätswerk. Die Kohlenvorrät: rn dir E y g c r t h st r q ß e pmßlen in 'der letzt n Zeit. wegen de8 4lustattes der Lieferungm von obepchlesischer Kohle durch Braunkohle und, galizische Kdhle ergänzt werden. Durch die große Kitze hahtn sich pW eitt^Tite Kohlenhqusin «ulMdet. Bereits Wide Jnli würde die Selbstentzündung dieser Vorräte beöbachlet und auch sofort älltzs pors gMrt, um dm Brand e'iuzudämm n und die Brandyester zu hsseitigen. Es ist auch gekupgey, hch Dranhumfang ganz bedcu'rnd eiuzaichränken. An der Löschung ypn zsvej Bryndhezden wird gegenwärtig mit aller Energie gearbeitet. Durch dleft Votkehryngey wurde agch dje Rapchplaße, von der die Bewähnp: der umliegenden Häuser belästig!, r .- 'ra sind, gemildert, t^S dürft? immerhin «och 14 Lege dauern, büS alle..BraytchAe |tan der bsstrßfftnhen Stesse sestg'?ksanilnerL. Diss Gisiiati-on dar Touristen jst dadurch' - hesÄnhers - tzrschrysrt, HM sie, um unbchind-ert klettern zu können. -Ruckscitf-e und> Röcke arp Fuße hep Felswand zurückkießen, so daß siH. nur mit Hemd und Hose bekleidet sind, Während des letzten WetterftMds, hep KäM und Schnee brachte, müssen sie furchtbar unter. den Wetterunbildiön gelitsen haßen, und es ist zu beIs' wnnhevn, sigß sür übtzptzaM ypchi am Leben sinh: Etwach' Proviant Äsintsi d^n Touristen mittels eines SeileK zugeführt ilyerdeq. .Die Mitglieder. hpr Rettlrngs^': expcdition halten nainlich auf ihre Zurufe die Antwort erhaffenr 1 ■ \ i , v „Wie haben fprchtharey Aung-v ist . ' Dgranfhin.>pc;rd?n alle Mittel,versucht, den Touristech Nahrung zr; reichen, was endlich.mittels eines StüM - gelange Die Verstiegenen riefen auch: „3Vsr konnewi uns nicht mehr lange anhgsten!" Man versucht, ihrem' Mut aufrechtzuerhatten. Die RettungsexpeditiaN, f#*' i ■ stehend ans insgesamt 24 der hervorragendsten Klettereri JMsbrncks, ist unnnterbro'chün bemüht, Schritt für! Schritt zu Han Touristen vvrzNdringpy, die- Rettert lösen sied fortgefstzt gb' und arbeisen Tag usth Nacht, \J. um ejchlich zu den Touristen zu gelangen. [: Die Ratte« p?s Profestoxs SteiNach.i Der Wiener Biologe Professor Steinach' haß bcka-ntiich seine onfselenerrerenden Berjüngungsv>crsnchs an Ratten durchgeführt und hierüber in einer mit' Bilder tafeln ausgestatteten -Schrift, berichtet. In der>, letzten Sitzung der Gesellschaft der Aerzte in Wte-ir hielt' der Professor an der Tierärztlichen-Hochschule D'oktorl" Fiehiger eine« BoMag, in dem er ausführts, dia.: van -Steinach verwendeten Rasten seien zu solchen Ex-< periinenten nicht geeignet gewesen, ha sie mit R ä ubei behaftet geiuesiu.t seien. In den Photag-rannnen seibeut-- lich zu erk^nnPN,.. daß hi? .Lersnchsratten tzis.- charakteristischen Merkmale der Raltenräude anfw^isen;; namentlich an. -Ohr und Schivanz der Tiere sei ^ieA-, zu bemerken. Der Haarausfall dieser Tiere sei als»:' nicht eine Al^rserschüinnng, sandern ein Z-ssiMn chevs'.i Hanterk-rankung, das Nachwachsen der Haare -sei ylsa feine Verjüngung, sondern eine Ausheilung der Räüdsgezvescn. Eine experimentelle Grundlage für bi*;; Steinachsche Lehre bilden also hie besprochenen Vcr-» suche nicht, sie müßten an eipwandsreien Tieren wieher«, holt werden. , i In der letzten Nummer der „Wisner medizinisches Wochenschrift" nimmt nun Professor Steinach M dieser Auffassung Stellung und töilt folgendes.mit: Die Tiere sind unter natürlichen Bedingungen untzl: unter Kontrolle alt geworden, Sie wurden zum Bersj such erst herangezogen, wenn die verschiedenen Atters^ erscheinunB^ vereint waren. Nur der kleinste TeiÄ, dieser Zeichen war der Verlust von Haaren. Es hat sichs gezeigt, das; daß Entstehen der Alterserfcheinungen drei. Ratten völlig unabhängig -ist von Hautkrankheiten-! Es gab Rattenmünnchen mit kahlen Stellen, die naM alle Zeichen der.Jugendkraft - aufwieson und nach Mo«^ naten erst.senil und versuchstejs wurden. Die anderes ungleich größere Gruppe bestand aus Mren mit^yvr-! geschrittenen Alterszeichen, aber mit noch lückeylosemj Fell. Die gleichzeitig senil und kahl gewordsn'en TiM ivaren Wlsnahmen, aber sehr ^rivünfchb' für den Ex«q! p?rimeNiator, um die auffällige Veränderung imss qußeren .Eindruck der Tiere nach der Verjüngung^ o^eratiyn hemonstrievon zu können. Trotzdepl wurde! bei solchen,, stellenweise^ahlen Tieren eine besonders!, strenge Kontrolle dnrchgefühvt. 'D'ieK Tstre wurdet von den anderen abgesondert: von Ungeziefer.befreit^- und erst, wenn sich dennoch am HaarWitze nichtKj änderte, operiert. Gleichzeitig wurde« akn Kontrolltieoi von ähnlicher Haara Pinnt beobachtet, womöglich ein: Bruder des zu vpgriaranden Tieres. Erna bis zwei Wochen nach' dev Operation setzie der müs- Haarwuchs ein/ bei den uichtypertsrten Kontvolltieren aber, änderte sjchj nichts. Auch manche Weibchen zeigen im Alt«r eitt^ besondere. Disposition für HaaparmM. Mach' der Dpe^ ration wurde auch deren Fall glänzend imb dicht. DM rcgcunMcrctibc Wirkung dieser Operationen ist nicht! allein bei den Ratte'n erwiesen, soildern auch an.anderes senilen Tieren. H a r in s in Marburg berichtet von' Hunden, bei deneir nach her Operaiion das Haarkleid wieder voll wttrdtz. Die Räude, so schließt Steinach! seine Ausführungen,. Mg' Wohl die Lebensänßernngen der Ratte beeinflussen Und Heren Älterserscheiiiüngew begünstigen köpnen, aber mit dem Ausgang nud dem Ergebnis der AltrrsbekämPfupg hat,sie nichts zutun^ ,,In zwischen ist die Operation in Pen verschiedenstem! Städten in einer Vielheit von Fällen durchgesührk! wvrden. Nur van einem kleinen Teil der Fälle halbe!' ich nähere Kenntnisse. Aber so viel ist bereits sicher^ «JSNMMtJfctfHi MWj»