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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-07 · Heft 909 (7.8.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 909 (7.8.1921)
Date
1921-08-07
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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, Sit. 909 Men. Sonntag Neue Jugend. (31 u 8 einem Feria l t a g e b u ch.) s Verabredete Bergpartie mit einem Innsbrucker Freunde. Drei jüdische Wanderbündler aus-der Tschecho- Slowaker, dunkelbraun gegerbte Oktavaner von kermger Frische, schließen sich an. Kurze Bahnfahrt. Dann' vierstündige Wanderung zur Nächtigungsstatron. Beim Rasten unterwegs machen sie sich mit meinem Rucksack zu schaffen. Er ist unzweckmäßig gepackt, mit schadhafter Schnur gebunden, sitzt mir — wie sie bemerkt hatten — zu^ tief im Kreuz. Sie sagten nichts, packten einfach um, schlichteten den Inhalt ordentlich, Hollen ans ihren Reservebeständen tüchtigere Schnüre hervor, kürzten die Träger. Als ich. den Rucksack wieder schulterte, war er leichter.. Me drei hatten erkannt, dast ich-ungeübt bin, hatten still beraten und ein Gutteil meines Gepäcks unter sich aufgeteilt. Ich erfuhr'sc erst, als ich fragte. 7 Ich spitzte:' Das sind gesammelte, ruhige, hilfsbereite, jun^ Menschen. Im nächsten Sommer werden st« die Reifeprüfung am Gymnasium machen. Sie sind aber zweifellos jetzt schon um vieles reifer, lebenstüchtiger, als es unsereins manches Semester nach der Reifeprüfung war, trotz unserer stürmischen zionistischen Begeisterung, Propagandawut und Studienbeflissenheit. . ' Herrlicher Abend im hochgelegenen Nachtquartier. Ich streife mit ihnen durchs Gebirgsdprf. Sie sind vier Wochen unterwegs, bringen seit Jahren Ferien und Erholungstage im Freien , zu, wissen Bescheid in der Natur, genießen sie nicht überlaut, verzückt, sondern' mit der geruhsamen. Freutze derer, die mit Wald- und Bergluft befreundet, mit Horizont und Wanderpfad vertraut sind. Sie rauchen nicht und meiden Alkoholgenüsse. Mit Takt, wie ich betonen möchte. Ohne Hochmut und überlegen tuendes Besserwissen. Sie hätten sich überzeugt, daß es klüger sei, diese Gifte zu'meiden. Aber gelegentlich eine Ausnahme, zu machen, sei keinem versag-'. . - . * Aufbruch im Morgengrauen, Aufstieg durch kühle Wälder, über Almen, übers Urgestein, über kleine Schneefelder. ^untr Naviser-Joch. Da lerne ich diese jungen drei Juden erst kennen. .Nichts mehr von' dev verzeihlichen, überschwänglichen' Phraseologie zionistischer Pennäler. Keine nachge plapperte theoretische Weisheit. Die dtatur war das ' Ventil, das alle geistige' Verschrobenheit, ausgepfropfte, von älteren Kollegen.höchachtungsvollst üüer- Mnnrene Klugschmuserei .rechneitig entweichen ließ. Die. Natur erzieht . diese Jünglinge für ihr jüdisches Volk, das sie unendlich lieben. Nene Jugend, neu«, glückliche, jüdische Jugend; auf guleu Wegen und «ine Bürgschaft der Zukunft! Es gab viel Herrliches für sie zu sehen auf dieser Alpenbergfahrt. Der kleine Enzian war eben verblüht, und di.! schlanken, kraftstrotzenden Knospen hes großen Enzian leuchteten aus dem grauen. Gestein. Himmelblaus Leusels krallen und weindufterche, dunkelrote keitsliobc feierte. Er sei „der notwendige und vvrauszüfehende Erfolg, welchen eine, solche Sentenz haben konnte". Die Mehrheit der Professoren aber schäumte nicht nur vor Aerger über den „Fürwitz" dieser Studenten, sondern ergriff die Gelegenheit zu einem; offenen Konflikt , mit Fichte. '.Dieser, über dessen Entlassungsgesuch' noch nicht entschieden war, hatte nämlich die Bittschrift dem vor-, gesetzten „Departement" des Ministeriums eingereicht, ohne , den Senat zu befragen, und dieser sah darin «inen Aebergriff'ches Rektors. In dem Kampf darüber orhi'lt; Fichte zwar wegen seines Entlassungsgesu'chss unrecht, üir.-der:Mche konnte sich aber das Departement nicht enthalten, iden Spruch des Senats zu tadeln und zm korrigieren. Er-setzte die Karzerstrafe Brogis aus drei Tage herab und mißbilligte die skandalöse Admvnition.. „Die dem Brogi gemachten Vorwürfe von Rachsucht, Unwahrhaftigteit, und daß er zu Beleidigungen reize, bewähren sich aus dem Verhandelten nicht und von' Feigheit dürfte schon aus Gründen der Klugheit nicht die Rede, seist.'" Dem Senat schärfte er den Grundsatz ein, „daß, wenn man Legalität gründen und eine §dle Gesinnung!, wecken will, Beleidigungen der Ehre und rohe Gewalttätigkeit mit Nachdruck bestraft werden mu s.'U". So Hai das verletzte Mchtsgefühl, dank dem Eintreten wütiger -Studierender und dvr Unbeugsamkeit Fichtes zum Schluß weni^tzens noch einige Genugtuung erfahren. Fichte war freilich, als diese. Entscheidung erging, nicht inehr im Amte. Schon vorher hatte Hardenberg sein Entlassungsgesuch auf Antrag SchÄW- M a n n s, der an der Spitze des Departements stand',, genehmigt. Schuckmann hatte die Entlassung auch mit den politischen.Verhältnissen' motiviert, da Fichte wegen seiner Reden au die deutsche- Nation bei den französischen Behörden nicht gut. „notiert" sei. Eichhorn kann sich also mit diesen Behörden in den Ruhm teilen, schuld daran zu sein, daß die zur Wiederbelebung des besiegten Volkes gegründete Universität nicht ein volles Jahr hindurch von dem großen Philosophen und PMottzi .; ..-.r Wiener Morgenzeitnng 7. August 192L Seite 5 1 Brunellen sahen, die drei zmn ersten Male (ich erst recht),' prachtvolle, tiefgrüne Moosbehänge schmiegten sich um Steklrriosen, cin Fuchsbau durchgrub die einsamen Höhen, weit am Horizont schimmerten Riesengletscher und unser JUnsbrncker Freund und Führer, der hier oben' mehr daheim ist, als mancher Tiroler Judenverächter, lvar unser trefflicher Mentor. . - . * Aber es traf sich', daß einer (dessen Rucksack am Vortag schlecht gepackt war) nicht weiterkonnte. Kurzer Kriegsrat. Der Tüchtigste von den drei Jünglingen, ein. bewährter Blau-tveiß-Führer, sollte niich ins Dal geleiten, die beiden anderen niit dem Jnnsbrnicket Freunde die beabsichtigte Partie zum Rosenjoch fortsetzen. Wohl ein schwerer Verzicht für den jungen Menschen; aber er sagte nichts und nahm sich meiner an. Ich war in guter Hut. Er hatte haarscharf aufgefaßt, welche Direktion er zu nehmen und wo er mit den anderen zusammenzutreffen habe. Er lugte aus, wo der Abstieg bedenklich'schien, fand einen Quell, wenn ich kläglich zn schnaufen beganst, leitete mich rechtzeitig zu einer Almhütte, bevor ein Ungewitter, los- 'ging, brach rechtzeitig mit mir wieder auf und stieß richtig, wie es vereinbart worden war, auf unsere absteigenden Genossen. Wißt ihr von dieser neuen jüdischen Jugend, Kleinkrämer, Tarockspieler,' unentwegte MiePnacher) .ist hundert „Ismen" verstrickte, ach, so redebeflissene Umwerter? Sie ist Unterwegs, und preisen wir das Schicksal, daß sie' freier, tüchtiger sein wird als wir ersten, denen jämmerliche israelitische Zeitgenossen einen gelben.Fleck anhefteteu Und die der Kamvf. im Judentum aufrieb — wertvoller, gesünder als die zweiten, die an Wortbnllungen würgten und in endlosen 'Satzperioden aus der ,.Zweiheit zur Einheit" strebten. Ich grüße meine Weggenossen vom blau-weißen Wanderbund .und bitte um Verzeihung,- daß ich ihnen so viel zu schaffen machte. Otto Abeles. , Mrrschek» ist tst! Ich werde nie die großen, traurigen Augen meines kleinen, braunen Freundes Moscheh ben Chambi vergessen. Nif werbe ich dieses ebenmäßig schöne Gesicht zwischen den beiden schwarzen Stirnlocken vergessen, die unter dem votcvr Fes hervorquollen. Alle stille Melancholie der jük-ifchm Süle war in diesen beiden Äugen, die nur aufblihten, wenn ich des Morgens herabkam, und um diesen ebelgeschnittenen Mund, der nur lachte, wenn ich meine Hand auf seinen K>'ps legte. ' Nun ist Moscheh tot. Jen»r Moscheh, der durch viele Monate mein liebster Freund war, der vom frühen Morgen bis zum sinkenden Abend vor dein Tore stand, nur um mich' .zu begrüßen, um mir irgendeine klesst^' Neuigkeit zu' erzählen, wenn ich »aus dem Hofe ttaf, ’ um nach meiner Hand zu greisen und sie auf seine Wange zu legen. Tot ist dieser kleine Jude aus dem "Jemen, toi wte ein .Stück Holz, das man mit dem Fuße' weiterschiebt. Zwei Jah«e, genau auf den Tag zwed Jahre, nachdem wir ^usnilandergegangen waren — gerne hätte ich ihn damals geküßt, als meine Wut gegen meine Trauer kämpfte — zwei Jahre hernach fraßen'ihn Hunger und Typhus. Ein Mensch weniger, was macht das aus in einer Zeit, da der Zal/en zu wenige sind, um' die Sterbenden zu begrerscn. Dieser 'kleine Mensch aber . -. . nein, er war doch nur «in Mensch wie alle die anderen, die an die Größe emier Zeit glauben MiußteN, deren Schuld sie niit ihrem Blute quittieren mußten, und dennoch hat mich kein Dod so erschütternd ergriffen, keiner von allen den Toten, die imt niich aufgebrochen waren, um wahllos zu fressen, was noch leben wollte. - Ich weiß nicht, wer die kleine Leiche gewaschen hat, w-eiß nicht, wo sie begraben liegt, weiß keinen, der ein St-einchen' auf sein Grab legt, aber einen weiß ich, der seinen Tod rächen nröchte an dieser Zeit^ und an dressin Menschen, die ihn verhungern ließen, dreweil sie Geld machten; dieser-eine bin ich. Große, braune, unsäglich traurige Augen sind vor mir, und. ich sehe sie immer vor Mir in den Tagen und in den Nächten, und immer tiefer sehen sie in meine Augen, immer trauriger, wie fest ich auch die Lider zusammenpresse. Sie verlassen mich nicht, wie mich die Gedanken und die 'Erinnerungen an den kleinen Menschenj nicht verlassen, der immer so traurig verständig war, wenn euch sein noch kleinerer Bruder Aharon um sich schlug in der Freude seiner acht Jahre- Wer weiß übrigens, was aus. Aharon geworden ist? Er muß schon zehn Jahre sein, we/in ihn nicht das Freber einstweilen gefressen hat oder ein Stein erschlug wre seinen Freund Da'ud Leu D'a'ud. Moscheh ist' nun tot.'Ich werde ihn nie im Leben wieder sehen, nie mehr ihn fragen können, wre es mit dem Alefbeth stehe, das ich ihn lernen ließ mitmeinem letzten Geld, ich werde der unendlichen /Treue dieses zehnjährigen hungernden Menschen nicht mehr danken könnens, aber seine Augen, diese unsäglich, traurigen, jüdischen Augen, werde ich immer vor mir sehen, wo rmrner ich fei« werde, diese Augen, die tiefer-, sind als die Tiefen des. Meeres, im Hause der Finsternis. :; '; O Ben Dow und iht vom Uezalel und ihr von Meah Schearim 'beim Jemeintenqnartier, ihr haltet 'bester achten müssen auf ineincn kleinen, hilflosen Freund! Nicht hätten ihn Hunger und Typhus fressen müssen, wenn ihr eure Pflicht getan hättet im-Angesicht der Ewrgen, deren. Staub ihr küssen dürft. Doch euch möge verziehen werden, euch, die ihr den nicht ermahntet, den ich bat, über Moscheh zu. wachen, der ihn. dann, in der Eile seiner Geschäfte ver- 4*eÄ» lieH. , ••l. - - . . . , - J -t-» ‘ ' Auf ihn aber will ich den ersten Stein werfen, derst ich' bin nicht gekommen, Kn vergeben, was auch der sein Name sei geloht) nicht vergibt: die Unbarmherzh ' i'v Enge« Gegen die Lüge. ' Anläßlich seines fünfzigjährigen Jubiläums' richtete 8^ Gesellig - wissenschaftliche Verein von New-Aork nach amerßj kani scher Sitte eine Rundfrage an bedeutende Vertreter al Nationen, die da lautete: „Auf welche Weise könueu Intellektuellen aller Länder in der allkägliche« Wirklüi zur wahren Versöhnung der Völker und zur dauernde« brüderuug der Menschheit beitragen?" Von den eingelausejajeH Antworten sind wohl die interessantesten die von, Tirpttzj und Ludendvrff. Der deutsche Admiral schreibt: Intellektuellen aller Länder können in. der alltäglichen Mbrki lichkeit zur wahren Versöhnung der Völker und zur dauernd den Verbrüderung der Menschheit wesentlich beitragen, westnj sie für Wahrheit und Ehrlichkeit auch bei den Beziehungen zwischen den verschiedenen Völkern der Erd« eintretm. SJftflij maß zuvor in: der Weltgeschichte hat die Lüge und Beru leumdung, eine so entscheidende Rolle gespielt wre im Kragst der zuungunsten der Kultur und der Freiheit der Vtzlkex beH europäischen Kontinents entschied." Im selben Sinne äußert sich der letzte Führer, deutschen Truppen: „Die Intellektuellen aller Länder so? die Welt über jenes Verbrechen des Versailler Friedens über die Lügen aufklären, die über Deutschland wähveM des Krieges in die Welt gesetzt worden sind;' so könue» jfc? einen Teil der Schuld wieder gutmachen,'die die Mehrzckhh der Jntellettuellen auf sich geladen hat." 1 Die deutschen Repräsentanten der Macht zu Wasser der Macht zu Lande stimmen also in der Erkenntnis übereiu^ daß die Lüge das wesentlichste Hindernis der VölkerverstächL digung ist und daß die Intellektuellen keine vornehmer^ Pflicht haben, als dieser furchtbaren Waffe im Kmnpfe gegeas Kultur und Vvlkerfreiheit den Garaus zu machen. WomÄ sehen wir indessen die deutschen Intellektuellen beschäftigKÄ Sie verbreiten Pamphlete wie das Protokoll der „Weisest von Zion", das auch.dem minder Intellektuellen als plmrchej Fälschung, in dis Augen springen muß. Sie sammeln Utttem, schristen von Leuten, die den von keinerler SachkMMtnis ge* hemmlen Mut aufbringen, den Mädchenhandel als dtttj göttliche Satzung des Judentums auszugeben — zum grüßtest .Gaudium der Hü!er jener gutchristlichen Traditionen, in beretll Namen dereinst zur höheren Ehre Gottes tausende WeibeL als „Hexen" den größten leiblichen und seelischen Quälest und dem martervollsten Tode zugeführt wurden. Mt sylchest Mitteln führen die deutschen-In te llekt'uellen belst heiligen Krieg gegen das Judentmn. Kriegsschauplatz tst derj reale Bode« der Universitäten und der abstrakte der WisseW schäften, seitdem ein. Professor' Rohling die' TalrttMi sorschung, , Bartels die Literaturgeschichte und' H. S^, C h am.b ev lain die Rassenlehre unter die Lupe des. Asttpi semitismus genönnn-n hat. .. j In ihr „ioi;fensKastlich" autorisiertes Hepp-heppMstHveß siel jauchzend der Ehor der kleineren Geister ein. In West ivägt es' ein. Geschäftschrist, der nach seinem eigenen Wq ständnis. in die größte Verlegenheit gerät, wenn ihn karm^ giepernde Tischnachbaru üm Spießerwirtshaus nach seiner polvs tischen Meinung fragen, sich als Sächverständiger in jüdischest Glaubens- und - Sittenlehren - zu etablieren und erwirbt trst Hilsner-Prozeß de« antisemitischen Ehrentitel des „Blnsshimd«^ von Poina^ Und eben, jetzt bringt die „Reichspost" spaltest^ . lange Traüerergüsse wegen des Todes des Dr. Wichts best einst als strammer - Los-von-Rom-Kämpfer vom Kathd^ lizismus zum evangelischen Glauben Wergetreten ist. Wrq beklagen die Vorkäsmpser des katholischen KlerikalismuK pst dem Hingang eines solchen „Ketzers", den sie in ihren MlK lüheren Zeiten mit Feuer und Galgen zu beschleunigen ge-i sucht hätten? Antwort: Der „Reichspost" kam .sein Dodj dafum zu früh-, weil er es hatte durchzusetzen gehofft, blaß! die ganze Welt das erkenne, was er erkannt hatte: daß „ba§j Ex ekutrv.korn itee d.es Ulljudentums" die Fxest maurerei ist und daß sich daher gegen diesen „Feind" alle mÄ der ganzen Wucht wenden müssen. „Mag Wichtl," > wie „Neichspost" zynisch gesteht, „in 'Einzelheiten, noch so-- geirrt haben — das ist für ein sitflich-religiöfes Blatt.'keUZ. Grund, von einen! Bekämpfer des Judentums abzurür Im Gegenteil: die sronnne Zeitung bedauert es ausdrückj lich, daß sich Leute, die ihm auf „Jrrtümer"?ßamen, dadurch entstanden, daß er „manches übersah', falsch verkehrt anwendete", abhalten ließen', ihm überhaupt voÄ , ein Wort zu glalcken. Die „sittlich-religiöse Presst war -„kleinen" Abweichu'.rgcu von..der Wahrheit gegenüber nie zimperlich. Schließlich , war ja auch die ber der hei Inquisition beliebte. Tortur nicht der geeignete Weg, -di^ lauterste Wahrheit zutage zu fördern. Uud.' diese DrvWl Lion hat sich ün . Kampfe gegen das Judentum bis auf BeM' hculigen Tag crhalt.'n. Die Ursache verraten Dirpry u»ö Ludendorff, indem sie die.Lüge als das sicherste Prä«« ventivmittel-gegen die Völkerversöhnung' denunAerqa. Untz damin glauben wir auch' nicht recht cnr ehre Lügendammerrmgi^. die von dieser Seite ansgehen soll. Ämter der jüdischen Flagge. Eine zionistische Schiffahrtsgesellschaft. AuS Stockholm wird gemeldet:."Der in London an^ säfsige reiche jüdische Kaufmann M a z l i a h aus Konstantmopei hat die Organisation einer j ü d i s ch e n H a n d e l s f l o t t t in Ute Hand geuommen- Von der engllschenNegierung erw ar.-L e x f c ch zehn große. S ch i f f e und schloß sie zu einst Zion National Stearns hip Navigation Company zusammen. Die Hauptlinirn für den geplantst ^Verkehr sind:, Alexandrien—Palästina. Syrien-Konsiantiuopsti die zweite Linie Schwarzes Meer-JSmid—Marseille: die di ''" Route Piräus—Alexandrien—Syrien. Das erste Schiff ist ber .mit zahlreichen Passagieren unter englischeruud -

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