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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-07 · Heft 909 (7.8.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 909 (7.8.1921)
Date
1921-08-07
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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/Seite 4 Wien. Sonntags .— ..—■■ Die Unruhen i« Aussig .- Beisetzung des Ermordeten. Prag» 6. August. (Tel -Komp.) linier rüstgrr Blttiligung wurde heute in Aussig das Opfer des blutigen ZusMmrnstoves von Mittwoch zu Grabe getragen. Die aarize Stadt hatte Trauer angelegt und unter der vieltausendköpfigen Trauermenge waren ast alle Abgeordneten des dcutsch-parlamentarischen PerbanteZ erschienen. Am Grabe hielt Abgeordneieter Tr.' Lodgman eine tiefempfundene Grabrede. Eia zweites Opfer. Prag, 8. August. (Tel-Komp.) Gestern abends ist der Beamte der Schicht-Wcrke Karl Manie! im Aussige,. Krankenhaus als zweites Opfer der Vorfälle vom Mittwoch seinen Verletzungen erlegen. ,, . ’> (Sitte Kundmachung der Legionäre. Prag» 6. August. (Tschecho-slow. Preßbur.) Das Präsidium der tschecho-slowakrschen Lrgionargemeinde vcröfsentllcht einen Bericht, wonach der Bollzugsmöschuß der Legionär gemeinde nach RnhLrung dcS Berichtes der Vertreter der nordbohmischen Vereinigungen über die letzten ernstm Ercegbiffe. und nach abgeführter Debatte das Präsidium und die abgeordneten Legionäre beauftragt habe, mit der Regierung und den tschecho-slowak,scheu Parteien wegen Beseitigung d e r. Urs ach c n der genannten Erscheinungen, die sonst zu noch ernsteren Ereignissen führen konnten, in Verbindung zu treten. Die Legiouärgemeinde werde sich für die Verfolgung und Bestrafung jener einsetzen, die in Nordmähren auf d e n Umsturz des Staates hinarbeiten, ferner für die Verstaatlichung der Polizei in dm nordbohmischen Städten und für die Besetzung der verantwortlichen. Stellen mit fähigen und zuverlässigen Personen. .. Wiener MorLenzeftung Die ^3«stände in Äarpathorutzland. Ab geordneter Klosae «ach Amerika abgereift. Prag, 6. August. (Tel.-Komp.) Der Abgeordnete K l sf a c ist gestern nach den Vereinigten Staaten abgereist, um die dortigen Tschecho-Slowakm und Rutheuen über den Konflikt des Ergouvrnreurs von Karpathorußland Dc. Z a t k o v i tz m't der tschecho-slowalischen Regierung ausinkläron. Dr. Zattvvctz hat erklärt, daß <c die karpathoruffische Angelegenheit vor den Völkerbund bringen werde. Rückkehr Masaryks nach Prag. Prag» 6. August. (Tichecho-flow. Preßbur.) Nach' den bisherigen Verfügungen Ir'fit Präsident Masaryk am 11. d. M. in Prag ein. . Eröffnung der Pretzburger Orientmeffe. Pretzburg, 6. August. (Tschechö-stow. Preßbur.) Heute wurde h'er unter großer Teilnahme der Handels« und Industriell eise des In- und Auslandes die erste Prehburger Orientmeffr feierlich eröffnet. Minister Dr. H o t o v e t betonte m seiner Eröffnungsrede die nach dem Osten gerichtete Außsuhrtendenz der tschechoslowakischen Industrie. Keine tschechische« Gebietssorderuuge« a« Deutschland. Berlin. 6. Juli. (Tel.-Komp.) Gegenüber den Nachrichten über tschechische Ansprüche auf eine G r e n z b e r i ch t i g u n g i n O b e r s ch l e s i e n und die Zuteiluug^von 16 Gemeinden in der Gegend von T r o p p a ü an dieTschecho-Slowakei wird nach Erkundigungen von bestuntcrrichteter Seite mitgeteilt, daß der brutschen Regierung keinerlei amtliche Nachrichten über derartige Pläne des tschechischen Kabinetts vorliegen. Man betont außerdem, daß der Friedensvertrag von Versailles für eine Geltendmachung tschechischer Ansprüche in diiser Hinsicht keinerlei Unterlage bietet. Das Betriebsrätegesetz in der Tschechoslowakei. / Prag, 6. August. (Tschecho-slow. Preßbur. Nationalversammlung.) Unter den zur Annahme gelangten Vorlagen befiydet sich auch der Bericht des sozialpolitischen und des Sozialisierurigsausschusses über den Regierungsentwurs sowie über die Anträge der Abgeordneten Nemec,. Schäfer und Ssalak, betreffend die Betriebsräte. . Der Berichterstait-r Abgeordneter T a h e r l e (tschechischer Sozialdemokrat) erklärt, dieses Gesetz bedeute den ersten Schritt aus dem Wege zur Demokratisierung der Produktion. Im 1 werde fesigffetzt, daß ein Betricb?- ausschuß in jeeem selbständigen Erw.rtbSuuternehmen errichtet werden soll. f Der Berichterstatter des GewerbeausschusseS S l a v i i 11 (tschechischer Sozialist) erklärt, die Vorlage seidas Werk eine- K o m p r o m i f s e §» weil sie auf alle interessierten Kreise Rücksicht nehme. Ja btr hieraus folgenden Debatte führte Abgeordneter Schäfer (deutscher' Sozialdemokrat) aus, der Gesetzentwurf liege in einer Fassung vor, die die deutschen Sozialdemokraten nichtbefriedigen könne. Nedneis Partei werde aber trotzdem für das Gesetz stimmm, weil es t itcti kleinm Schritt «ach vorwärts bedeute. Die amerikanische« Truppe« bleibe« am Aheitr Washingtou, 6. August. (Funkspruch.) Der Dorsttzeude des Komitees für auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses äußerte sich dahin, daß nach seiner Privatmeinung d i e a m erikanischen Truppen am Rhein so lange zu. vechlriben hätten, bis die Verhandlungen mit Deutschland vollkommen beendet seien, was.nach seiner Meinung in zwei bis drei Monaten der Fall sein werde. Englische Truppeuverstürkungen in OKerschlesten. Lo«do«» 6. August» (Tel.-Komp.) Hier eiugettoffene Berichte aus p o l u i s ch e r Duelle melden, daß büreutende englische Truppenverstärkungen die Kreise Kattowitz und Myslowitz besetzt haben. Die Koufereuz der Domiuivns. London, 6. Juli. (Tel.-Komp.) Der Bericht über die Dominionskonferenz, der gestern abends veiteilt wurde,bildrt rin starkes Heft. Bezüglich der Verteidigung des britischen Reiches zur See hat die Konferenz anerkannt, daß das Minimum zur Wahrung der Sicherheit deö Reiches die gleiche Stärke btr britischen Serstreitkräfte mit denen. irgendwelcher andere» Macht ist. Fichte und der Fall Vrogi. Akademischer Antisemitism« vor ILO Jahre». In der „Frankfurter Zeitung^ schreibt Dr. Erich Cr i; c£: . . Das Verhalten des Senats her Universität Gießen in dem Falle Falkenstcin srinnert aneinen Vorfall aus der Anfangszeit Her Universität, Berlin, dcr darnals jden epen erxichtstey Bau auf das schwerste erschütterte und zum vorzeitigen Rücktritt ihres großen Rektors Johann GotMeb p\chte führte. Auch in diesem Fall war zwischen hinein jüdischen Studenten und 'einen? christliMy Kömmrütionvn ein Streit aüsgebrochen. Es war ein I7jähriger Student der Medizin, Brogi aus Posen, der den .ich wesentlichen passiven' Mittelpunkt, dieser Kämpfe bildete. Es scheint eine keineswegs anziehende .Drsönlichkeit ge- - wesen zn sein. Vielleicht ist die ChstrgMistik, die Henz. der Historiker der Universität. Berlin,' von ihn: gibtj, etwas zu ungünstig. Er nennt Brogi „Stert ^0^11 cirvti jüdischen Händlers von ariner' Abkunft und Wechten sanieren, schäbig in der Kleidung und aüch! von Gesinnung". Tonn die Schilderung, die Fichte' aus Grund persönlicher Verhandlung von ihm gibt', klingt doch anders. Er nennt ihn, der voll dev Schule gute Zeugnisse und Prämien mitgebracht hatte, folgsam und leichter zu bedeuten als viele andere. Er sei der einzige, der sich in: Karzer ruhig betragen hätte. Er rühmt ihm esue edle Empfindlichkeit gegenüber der Kälte, mit der er ihn behandelt hätte, nach und meint, „der eigentliche Anstoß, den er gibt,, liegt vielleicht darin, daß 'er ein Jude ist Und viel zu arm, um die Honorare zu entrichten und ans. die Reinlichbeit' seiner Garderobe viel zu' verwenden,' unh baß es ihm pn äußeren Manieren gebricht". - Diesen Brogi nun verfolgte ein christlicher Mediziner, M e l z e r, erst mit seinem Spott, dann mit wörtlichen und schließlich mit tätlichen Beleidigungen. Da Brogi darauf nicht, wie Melzer offenbar wünschte, irtifc einer Tuellforderung, sondern mit gleicher Münze heim- Universität aufzulauern und ihn mit der Hetzpeitsche zu mißhandeln. ■ Als Brv g i, wie er ja nun wohl nicht anders konnte, den Fall vor den Rektor Fichte brachte, war dieser, der kurz zuvor in seiner Red^ bei Uebernahme des Rektorats am, 19. Oktober >1811 die^ Studentew vpt dem Unwesen des .Pennalismus gewarnt hathe, entschlossen, fest durchzugreisen und den rohen Friedensstörer von der Universität zu weisen. Hier trat ihm aber der Mann entgegen, der bei der ganzen weiteren Entwicklung dev Sache eine ■ verhängnisvolle Rolle spielte. Das'war der Universitätsshrchikus E i ch h v r u, derselbe Eichhorn, der später alsxKültusminister Friedrich Wilhelms IV. so überzeugende Beweise seiner politischen Unfähigkeit und seines mangelnden Verständnisses für Gerechtigkeit und Uuabhängigkeitssinn gegeben hat, bis die Märzrevolution ihn unter dem Jubel! der Berliner Studenten.sörtfegte. Eichhorn wußte den Fall vor ein gemischtes Ehrengericht von Professoren und Studenten zu bringen, unddieses ließ nicht nur. Metzer mtt dep:Unterschrift des Consilium abeundi, der leichtesten Fpxm der Entfernung». und vierzehn Tagen Karzer bavonkommen, sondern diktierte auch, dem unglücklichen Opfer eine Karzerstrafev'on acht Tagen zu, - : , ' Was kommen mußte, kam. Ein anderer Student, den die Lorbeeren Metzers nicht, schlafen ließen, Klaatsch, beleidigte Brogi. hei einer anatomischen Uebung und gab ihm am Schluß eine Ohrfeige, seine Tendenz durch die Worte kennzeichnend: „Sv, nun, gehen Sie zum Rektor und zeigen Siv es an." Nie Antwort, die die akademische Behörde hierauf zu geben hatte, war micht nur für jeden' gerecht - Denkenden ohmweiters klar. Nach der gerade in Preußen herrschenden ' Auffassung von Disziplin mußte sie Klaatsch' Vorgehen als offene Auflehnung behandeln und dies war auch der Standpunkt, den Fichte sofort emuahm. Aber wieder gelang es E i chh o r u, im Senat gegen - de« Rektor zu triumphieren. Fichte antwortete darauf so, wie es. seiner Persönlichkeit entsprach', mit dein! 7, 3tuffi1t 1921 * , ' Nr. 90»f Die Besetztmg von Fünfkirch«« -- Budapest, 6. August. Eine englische Mission ist gestenr mf Begleilung von vier uugurischen Verbindungsoffizieren nach, tze« B a ra n yaer Ko m i ta t gerast, um dort dr« Mbrvgaba der Stadt F ü n f k i r ch c n und des Baranpäer Kornitäts> aw Ungarn zu kontrollieren. Nach einem Berichte des „D6l--magya^ orkzag" hat der Oberstuhlrichtcr von PecsvLlad am X» d. M. vo»^ den serbischen Bthötden e ne Weisung zur Räumung seines Bv-, zirkes erbaltrn. Rach den Instruktionen dcS serbischen BizrgespauÄ hat die Stadt Fünskirchen bis Ende Augnst geräumt zui sein. Der Konnnandant der in Fünskirchen eivziehevden ungari-! schen Truppen wird der gewesene Kricgsminifler General S y oft sein. Infolge der bevorstehenden Wiederbesetzung des KomitaiK Barnnha und der Umgebung von S z e g e d i n werden folgende neue Wahlkreise Abgeordnete in die ungarische Nationalversammlung entsenden: Baja, Bäcsglmas, Kiszombor, Mohacs, Fünf» kirchcn I, Fünfkirchen H, Pecsvärad, Rcgöce, SaSd, Siklos^ Szentlörmc, Zalanta, Szigrtvar, Törökkanizsa und Billänh. A Das Urteil im Hvchv?rratsprozetz gegtn Dr. S«flaj und Genosien. Laibach, 6. August. (Kocr.-Bur. Laibach.).! Aus Agram wird grm.'ldet: Im Hochverratsprozeß gegen Dr. Milan v o n S u f l a j u n d G e n o s s e n wurde heute das Urteil vcrkisndm Dr. S u f l a i wurde zu SV» Fa h r en K e r ke r-S, die anderen Angeklagten zu sechs Monaten bisdrei' Jahren, der Beschuldigte S e e zu 12 Jäh r,eu Kerker 9‘ ' verurteilt. Drei Angeklagte wurden freig^sprochen. j MiNisterpräsident Avereseu irr Deutschland. Berlin, 6. August. (Tel.-Komp.) Wie veriauiet, ist der rumänische Minifielprästdent A v e r e s c u zum Kuraufenthalt für einige Zeit nach Bad Klssingen gereist. Er soll sich nach Beendigung seines Kuraufenthalts nach B. e r l i n begeben, um mit den dortigen zuständigen Behörden ' einige zwischen Deutschs laud und Rumänien schwebende Fragen zu erledigen. Es handelt! sich dabei insbesondere um die Borberatungeu > für eine»! deutsch-rumänischen Handelsvertrag und um Verhandlnngen '.über die Bedingungen, unter denen Deutsch», land bereit wäre, größere Lieferungen von -Jnd ustri««l artikeltt nach Rumänien zu leisten. ' Korfanty darf nicht nach England. Paris, 6' August. Wie «Eclair" meldet, sei K o t*f f a n t y, der sich gegenwärtig .m Paris befinde,, die G i reise nach England nicht gestattet wordm.^ Korfanty hatte die Absicht, bei den amtlichen englischen Stellen! zugunsten Polens zu wirken. ., '' A«sbau-esTelephA«wese«sinE«gla«d) London, 6. August. (Tel.-Komp.) Im Uuterhause wurde! gestern ein Gesetz angenommen, das einen Kredit von b Mil» (tonen Pfund Sterllng für den Ausbau des,T el c p h o svÜems bewilliat. .. Amerika gegen den Fnsel. Washiogto«, 6. August. (Tel.-Komp.) Dem „Ncw-Dorkl Herald" zufolge ist in der mnerilanischen Kammer ein B r a n n t*! weineinfuhrve.rbot einzebracht wordep. Es [ttmrbei auch der Vorschlag gemacht, die Branntweinsabrikation voll-! ständig zu verbleien. -- - --■ <v.;■ </ ständen hU Maxime meines Handelns zu bestimme^ und denfioch Einheit zu behalten, dazu, fehlt es rnivi gänzlich! an Gesüßigkeit." Das Ehrengericht, das nun-»! mehr Schmalz"leiiete, zeigte - sofort, daß Fichte^ allen!> Grund hatte, gegenüber seiner Me-h'rhelt einen möglichst scharfen Trenüuützsstrich zu ziehest. Klaatsch sogar milder davon als Mtzev; -Volt dem 'Consilium;! abeundi war keine Rede: vicrzHn Tage,Karzer unpl: eine Verwarnung wargänzt; Dirgse. -.! *' Dann aber 'drehte her. Senat hfid Eichhorns Ein-- stutz d<nr Spietz kviehei: ujn'. „Der 'MäM, M Beq! '-(eMgte) her Mvhrseigttz' ivard' ünn^!.wie Mstz schreibt,! „als, ber .Hanptschu'tbige bdhandelti"' Er Hatte Worte,! die er nach der Uussage zweier, ZMgen gegen den Be-! leidiger gebraucht habEn svlkte, abgestrWn, und Eich-. Horn, .der doch Jurist war, brachte es fertig, das als!! Belügen des.Gerichtes Lü behandeln, Brogi erhielt! nicht nur wegeu der' Beleidigung fernes Beleidigers!! - acht Tage. Karzer). säubern außerdem eine Ädmonition,.! deren Erteilung der bewÜhvwn, Kunst Eichhorns anver.^ traut wurde. Dieser erösfnete dem unglüchicheu Brogi/ baß an ihm seine Gesinnungslosigkeit, seine Lüge vor! Gericht bestraft werden solle, baß er,aus Rachsucht und: Feigheit den Gegner denunziert haba uud daß er durchs' sein Wesen zu Händeln reizte; und er drohte ihm die! Verstoßung ^von der NstivWtät' er sich-Irr! Zukunft auch nur das .Geringste, durch eigene Schuld^ uachsagen lasse. Eichhorn machte also, abgesehen von,! allem anderen, dem Mißhandelten einen, schweren! Vorwurf daraus, daß er sich an die Behörde wandte,!! die zu seinem Schutz eingesetzt war.- °, '! 1 ' ' 'j Die offensichtliche Ungerechtigkeit des Ehrengerichts blieb nun ober nicht ganz ohne Gegenwirkung. Einige^ 'Studenten, an ihrer Spitze ein Gutsbdsitzerssohn vvrv« Zimietzky, führten in einer an Rektor und Senat!- gerichteten Schrift Klage über den Spruch'. Das; auG eine Minderheit der Profess oreir ihren StandpunU teilte, zeigt das dazu abgegebene Votum Bveckh's^ der erklärte, mit dein Urteil des Senats ebenso unzu«! frieden zu sein wie die beschwerdeführenden Studenten^!

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