Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 908 (6.8.1921)
- Date
- 1921-08-06
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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y<5eto 4 Men. Samstag Käufere«z der zionistischen Exekutive mit der arabische« Delegation. SafefcoM, 4. Auaust. (Jüd. Korr-Bur.) Dir Ankunft der arabisch«. Delegarrou aus Palöstina wird hier täglich erwartet. Die wir erfahr«, «erde» Vertreter der Exekutive der zionistische» Weltorganisation zu einer formell e u Konferenz mit der arabischen Delegation^ zusauuaenketen, um eine Grundlagesür die Verständig u ». g zwischen Inden und Arabern i, Palästina zu finden, die eine friedliche Zusammenarbeit beides Völker am Wiederaufbau Palästinas ermöglichen soH Das Kolonialministerium bekundet , großes Interesse für diese arabisch- , zionistischen Verhandlungen. In politischen Kreisen wird erwartet, daß zwischen den zionistischen Aspirationen und den arabischen Ambitionen' ein Modus vivendi gesunden werden wird. Rußland. Die russischen Hilfsdelegatioue«. Moestau, 5. August. (Funkspruch.) Bei dcr Sitzung hes allrussischen Hilsskomuees sprach Kam en ew. über die Tätigkeit der-ins Ausland entsendeten Delegationen. Nach den bezüglichen Bestimniuttglen sollen diese mi Auslands selbständig. arbeireir, den Kontakt mit Svwietgesandtschasten und den anderen russischen Ber-, trerungen ausrechrerha >ie il, müssen, sich aber unbedingt jeder p o liti sch en t äti g un g enthalten. Eingetvoffene Gaben seien unverzüglich ab zu fertigen. Die Versammlung mahm die Statuten zur 5benntnis: und mahlte fünf Bürger für die Delegationen. Zum Präsidenten des'allrussischen Hilfskomitees wurde der e lh em a lige Fiaanzminister K utler als Spezialist für Fiuan^fragen ernannt. Das hilflose Rußland. Br», 5. August. (Funkspruch.) Ueberschüsse an- DrotgetreGs weisen nur d i e U k r a in v mit 230 Millionen Pud und Sibirien mit 145 Millionen Pud aus. Alle übrigen Gegenden sind mehr vdsrl weniger passiv. Wenn alle Ablieserungsvorschriften genau erfüllt werden, wird die Kartoffelernte der Republik 228 Millionen Pud betragen, die zur Versorgung der Landbevölkerung nicht aüsreichen. Eine Hilst ist vielleicht aus der Ukraine zu erwarten, wo 120 Millionen Pust Kartoffeln geerntet, aber für die Bevölkerung nur 70 Millionen Pud benötigt werden. Der Kampf gegeu die Heuschrecken. Moskau, 5- August. (Funkspruch'.) Im Kubangeb Vet, geht der Kampf gegen dis HeuschrvckeA seinem zu. Trotz der großen Schwierigkeiten hat das mobilisierte Proletariat des Kubangebietos zehntausend Pud .Heuschrecken getötet. Die Elbeschiffahrt eingestelld. Trrsven, 5. August. (Tel.-Komp.) Infolge des niedrigen Wasserstandes mußte die gesamte Schiffahrt' aus der Elbe eingestellt werden. UebermiMung einer Handschrift auf drahtlosem Wege. Paris, s. August. (Havas.) Nach einer Meldung des ^MatlN* sei es gestern zum ersten Male dank der neuen Erfindung vues sranzösischen Gelehrten gelungen, die Handschrift nneS Dokuments ans drahtlosem Wege von Amerika nach Frankreich zu übermitteln. Die Sperre zwischen Salzburg und Steiermark aufgehoben. Nach einer Mitteilung des Salchurgrr Landeswirtschaftsamtes ist die Landessperre zwischen Salzburg und Steiermark hinsichtlich aller Arten von Dreh, Pferden und Fleisch nunmehr aufgehoben.' ' In den Bergen verunglückt. JiritsLruck, 5. August. Die am Samstag zur Turchkletterung der Nord wand der/ Praxmarer-Spitze (£! o Melzer - Wand) aus gezogenen Innsbrucker Touriften Netzer, E i ch n e r u n d S ch u st e r würben Dienstag abendsvon derersten HilMxpeditiou in der Mitte der Weftwanü der. genannten Spitze sestgestellt. Es war jedoch nicht möglich, an sie heranzukommen, doch konnte man sich durch Zurufe mit ihnen verständigest., Die. zweite 'Expedition erhielt am Morgen des Donnerstag auf verschiedene Zurufe keine Antwort mehr. Da die drei Touristen dem in der Nacht zum Donnerstag einsetzenden Schneetreiben ausgesetzt und fünf Tage und fünf Nächte ohne Nahrung waren,-wird das Schlimmste befürchtet. Mends wird gemeldet, daß die Touristen gerettet wurden. , * FnMbimck, 5. August. Der Sekretär August W immer aus München und sein Sohn nahmen trotz der vorschriftsmäßigen Ankündigung der Holztrift am 2. d. morgens in der Brantenberger Äche ein Bad und wurden Pan dem plötzlich hochgehenden Wasser und dem treibenden Rundholz überrascht. Sekretär Wimmer wurde von den Baumstämme:, erfaßt und verschwand in de:, Fsnteu, fein Sohn konnte sich' retten. Wiener MorgerrzeLtrrrrg Tagesbericht, Houston Stuart Chamberlain als Engländer. Der Idealist i» Nöte«., Herr Houston Stuart Chamberlain-gehort bekanntlich zu den wissenschaftlichen Entdeckern des deutscharischen Idealismus. Dafür haben sich die geschmeichelten Teutonen revanchiert, indem sie Herrn Chamberlain den Geburtsfehler seiner englischen Abstammung samt den aus ihr mit der .Logik seiner eigenen Rassenlehre folgenden Inferioritäten n^chfähen und ihn taxfrei zum reinblütigen Deutschen erhoben, obwohl sie sonst unerbittlich den Standpunkt verfechten, daß ein Schwein auch dann ein Schwein bleibe^ wenn es zufällig in einem Pferdestall zur Welt kam. 'Und auch Herr Houston Stuart Chamberlain hatte in diesem seine eigene Person betreffenden Falbe gar'nichts gegen den Durchbruch seiner Rassentheorie' auszusetzen. Obwohl es sonst bekanntlich „echt? jüdisch" ist, sein Vaterland dort zu suchen, wo es einem wohl ergeht, hat Harr' Houston Stuart Chamberlain kmn Geheimnis daraus gemacht, daß er seine Heimat dort suche, wo man seine Bücher liest. Und bas geschah — zum Ruhms Englands sei es festgestellt — in Britannien viel weniger als An DÄrtschlandi Derubritische ''Löwe in Chamberlain heulte also mit den teutschen K. H.- Wölfen. Sein Lowentum hat er aber erst am 8. August 1916 offiziell abgeschworen, als die deutschen Erfolge xine rechtzeitige „Eingliederung" in die voraussichtliche .Siegernation opporOn erscheinen ließen. Die' Wendung der Dinge hat dann die Begeisterung Chamberlams für' sein neues Vaterland gewaltig gedämpft und er hätte feine Umpatriierung sehr gerne ungeschehen gemacht. Als' vollends sein Onkel, ein reicher englischer General, starb, machte der Vorkämpfer des deutschen Idealismus aus setziem Herzen-auch'gärMiye Mördergrube,..sondern leitete zur Mttung seiner Erbschaftsansprüche gerichtliche -Schritte ein, um die Ungültigkeit seines unüberlegten „Ras senwech sels" zu beweisen. Leider ließ sichs der deutsche Richter, auf diese Beweise, die sich auf das — englische Recht stützten, nicht ein. Herr Chamberlain wird also dem deutschen Idealismus erhalten bleiben,^ und voraussichtlich in den altdeutschen Säiimpfchor über den englischen Materialismus umso lauter wieder einstrmmen, als er jetzt durch' den Entgang eines nainhaften Vermögens im menschliche» Sinne wirklich Ursache hat zum Fluchen. Die arische Dergluft. Ein Leser schreibt uns: Ich habe ebeneine -größere Fußtour im D ä ch st e i» g e b i e t gemacht Md dabei mehrere -Hütten (Simony-, Adamek-, Hospürglvsw.) besucht. Diese Hütten find Eigentum des Deutsch-österreiAischm Alpenveremes. In allen ist eine Kundmachung angeschlagen, daß Mitglieder der Sektion , Donauland" des Drutsch-osterreichischen Alpenvneines keinerlei Rechte genießen, das heißt, daß sie Hüttengebühr so zahlen wüsten, als waren sie überhaupt picht Mitglieder irgendeines alpinen Vereines, und daß sie bis 7 Uhr abends wart« muffen, ehe ihnen eine Schlafstelle zugewiesen werde» darf. Ihr einziges Vorrecht ist. d en M itg liedsb eitrag zahlen zu dürfen. Während sogar Mitglieder anderer Vereine, z»m Beispiel Naturfreunde. Touristmklubs usw., bedeutende Vorteile genießen, bedeutend ermäßigte Nächtiguugsgebühr Md Hüttengebühr entrichten Md das Recht besitzen, sofott ein Zimmer zu btzsehen, sind die Mitglieder des „Tonauland* gänzlich entrechtet", da dies die jüdische Kolonie drS D. Oe. A V. ist. Es herrschte seinerzeit ein Streit darüber, ob die Juden korporativ aus den D. Oe. A. V. austreten solle« oder nicht. Biele stellten sich auf den Standpunkt, man dürfe nicht alte Rechte ohneweiters aufgeben, ja man solle dm Gegnern znm Trotz in die Sektion „Donauland* eintreten. Wie mau sieht, ist von »Rechte» aufgeben" gar keine Rede mehr. Begnadigung eines auf die Teufelsinsel deportierten Wieners. Durch einen vom französischen Ministerpräsidenten B r i a n d geübten Gnadenakt wird ein j « n g e r W i e n e r, der im Verlause de§ Krieges von einem Kriegsgericht in Solo n i k i wegen Spionage zu 20jährigem Kerker verurteilt wurde und der vor einiger Zeit nach der Teufelsinsel deportiert s wurde, seiner Familie und her Freiheit wirdergegeben werden. Viktor M. war im Jahre 1916 als KriegSdienstleistder der deutschen Gesandtschaft in Athen zugeteilt worden, wo er, da er sieben im Orient gebräuchliche Sprachen beherrschte, als Dolmetsch verwendet wurde. In dieser Beiätigung als Dolmetsch war ihm auch von sein« Vorgesetzten militärischm Kommandanten die Aufgabe zugewiesen worden, Leute, welche sich alsSpion « gegen die Eutentetruppen am Balkan verwende» ließ«, ans G und der ihm erteilt« Gmeral- «nd Spezialvollmachten zv instruieren. Wen» UM jeweils solche Spione, zmneist Emgeborene, von französischen Truppen gefangmgenommm wurdm. so war es immer wieder der Name des jungen Mannes, dm die Beihaftete« in Unkenntnis seiner verhältnismäßig sehr bescheidenen subalternen Stellung für die maßgebende Person hielten, so daß im Lager vor Saloniki M. als der Chef der dmtschm Spionage am Balkan betrachtet wu .de. Als nun Athen von den Ententemächten im Jahre 1916 besetzt wurde, geriet unter anderen anch M. in Gefangenschaft und wurde an ein Kriegsgericht in Saloniki ausgeliefert, wo gegen ihn ein Prozeß wrgeuSpivnagr -gess^rt wurde, bei dein « dank der 6. August 1921 Nr. 9V8 geradezu aufopfernden Verteidigung seines franzofischm Anwalt-' Mattrr B a. l d y mit knapper Mühe dem Todesurteil mtgiug» aber zuerst zu lebenslänglicher Md dann zu 20jähriger Kerkerstrase verurteilt wurde, wobei das Kriegsgericht ein« direkte Tätigkeit des Beschuldigte» als Spion annahm. Vom Jahre 1916 bis zum heurigen Jahre blicb M. i n f r an z ö.s ischen Kerker« und wurde zu Beginn des! heurigen Jahres mit dem erstm nach den. Teufelsinseln »bgehmd^ Schiff nach G u y a n a d e v o r t i r r t, um seine Straftz! ans diesem Ort der depottierten Spione z« verbüßm. \ Die Familie und der französische Verteidiger B a l d y) der bereits im Jahre 1916 das Urteil gegen den jungen Oester^ reicher als einen Ausfluß der Kriegspsychose bezeichnet hatte,' llnternahnien nun durch Jahre hindmch Schritte bei der französischen Negierung, um eine Wendung' im Schicksal deS jung« Mannes helbeizufiihrm. Im Vereine mit dem Wiener Vertrete^ der Familie Dr. Leopold Popper und mit Hilfe des hiesig« Bundesmmisteriums für Aeußeres und unserer Gesandtschaft m Paris wurde die Begnadigung des Verurteilten erwirkt. Die Verwaltung der Kolonie ist auch schon veistandigt worden, so daß seiner Heimkehr nichts mehr im Wege steht. Zum XII. Zionistenkongreb. - Heute, präzise 5 Uhr nachmittags, findet im Lokal d«S Vereines Erez Israel, U.. Hauptallee 5 (Restauration Praterfee), eine Wahlversammlung statt, zu welcher sämtliche Schttelzahler des Pratcrviertels sowie zionistische Jugendliche eiugeladm werden^ Referenten: Löbl Taubes, Josef L a n c z e n 11 Md andere. Heute um V*8 Uhr abends findet in der Scholle (HaüS Dianabad, Eingang Lilienbrunsigaste 1») eine Wähler- Versammlung zum XU. zionistischen Kongreß statt, j»; welcher sämtliche Schekelzabler und die Kandidatm, eingeladrn werden. Tagesordnung: Stellungnahme der Kandidaten zum Kongreß. Referent Ing. 9. L a s z k o w i tz. H e u t e um V,8 Uhr abends findet im Lokal der Jüdisch« Volksbibliothek Zion, II., Glockengüsse 30, eine Wahlversammlung^ zum XII. Zionistenköngreß statt, zu welcher dir Schekelzahler der Hitachduih eingeladrn werden. Referenten: Dr. Chaim Tartak o w e r, Jakob Schlosser und Saul W e r n r e b. Akademischer Landesverband. Heute, 6 Uhr nachmittags, im Caf6 Residenz wichtige Sitzung des Landesverbandes. Tagesordnung : 1. Bericht über die letzte Sitzung des Landeskomitees.' 2.. Neuerlicher Antrag au! das Mandat. — Zutritt Hab« außer den Delegierten sämtliche zionistischen Studenten. Heute um 5 Uhr nachpnttags findet im Lokal der Misrachi, H-, Praterstraße 48/11, eine Kongreßwählerverfammluug statt, zu welcher die Misrachi-Schekrlzahler eingelad« werden. Referenten: Leib W e i ß b e r g, Aron L a n g l e b e v «od Lewi Jüngster. __ Kein Streik der Hausbesorger. Die neue» Reiniguugsgebühreu. Leber Beranlastvng des Magistrats fand gestrm eine Sitzung der Kommission zur Regelung der RemignngSgebühr« statt. Nach lang« AusemandersetzMgm wurde ei» Vorschlag gemacht, der für die erste Kategorie von W o h n « n g c » K 7 für das Zimmer Md X 5 für d« Nebemaum als mouatliche- Rrinigungsgrld vorsteht. Die zweite Kategorie soll für jedes Zimmer X s Md für jeden Nebenraum X 4 entrichten. Bei der letzt« Kategorie soll die Höhe des ReinigMgSgeldeS unverändert bleib«. Bei denG e s ch a ft's l o k a l e « soll eine Ermäßigung deS Rensthungsgeldes nur dann eintreten, wenn das Ginkomm« des Hausbesorgers aus dem ganz« Hanse monatlich X 6000 übersteigt. Gemeinderat Reismann machte nun den Vorschlag, daß bis Donnerstag die in Betracht kommende» Körperschaft« zu dm Antrag« der Hausbesorger Stellung «ehm« sollen. Der augekündigte S t r e ij müßte aber bis zu diesem Tage unterbleiben. Noch am'Donnerstag soll die Kommissiou zu einer Sitzung zusammentteten. Mit diesem Vorschlag erklätten sich die Vertreter der beiden Hausbesorgerorgauisativn« einverstanden. Die Profefforen des Badener Landes- Realgymnasiums ohne Gehalt. Aus Baden wird Ms berichtet: Bekanntlich bekoum« die Profefforen md Lehrer der Landesmittelschul« schon seit langer Zeit ihren Gehalt von der Landesverwalümgkommisfion in drei Satz« am 1., 10. und 20. eines jed« Monats. Die Professor« und Lehrer des hiesigen Landes-RealgymuasiumS haben die letzte Juli- Md die erste Augustwoche «och nicht erhalt«. Die gegenwärtig« Ferim verhindert« sie, die AuszahlMg der rückständigen Gehaltsbezüge durchzusetzen. Da aber die Profefforen der Not ausgesetzt waren, hat nunmehr Bürgermeister K o l l m a n n aus der Kaffe der Stadtgememde einen Betrag von X 250.000 zur Auszahlung zur Verfügung gestellt. "Jüdischer Arbeitsnachweis. Gesucht werden: MannlicheAbteilung: 2 Kappenmacher, 2 Ma» schmnäher, 3 Herrenschneider, 2 Ledergalanttriearbeitlr, 1 Stempelsetzer, 2 Möbeltischler, 3 Bautischler, 2 Oberteilherrichtrr, 1 Texer, 3 Kürschner, 3 Verkäufer (Wirkware), 4 Comptoirist« mit Maschinfchreib« und Stenographie, 4 Vertreter (Parfümerie), 2 Vertreter (Schneiderzugehör). Weibliche Abteilung: 6 DamenschneideriM«, 34 Näherinnen (Schürz« und Bluse»), 8 Näherin»« (Herren- und Dammwäkche), 1 Modistin, 2 Handstrickerinnen, 4 Maschinnaherinnrn (Kürschnerei), 2 Staffiererinu«, 2 Krawattenzuschneiderinnen, 2 Kürschneriunen, 2 Tambounererinne», 2 Knopflochnahernme«. 1 Löterin, 2 Buchhalterinnen, 3 Korrespondmtinn«. 2 Saldokontistinnr», 55 Comptoiristinuen mn Maschinschreib« Md Stenographie, auch Anfängerinnen, 4 Expedienlinu«, 12 Verkäuserinnen, 23 Hausgehilfinnen. . % t h rrin g e: 4 Kürschner. 2 Kappenmacher, 3 Herrenschneider, 2, Damenschneider, 2 Zahntechniker, 1 Stampiglien- Erzeuger,. 2 Anstreicher und Lackierer, 4 Tischler, 8 Tapezierer- 4 Taschner, 2 Buchbinder, 2 Galvaniseure, 2 Posamentierer. 1 Friseur, 2 Schlosser, 36 Handelspraktikanten, 12 Bureaupraitikanten.