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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-05 · Heft 907 (5.8.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 907 (5.8.1921)
Date
1921-08-05
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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, Veite 4 Men. Freitag Wiener My^ge»reit»«g , 6. August 1921 l Rr. 907: ."" ~ ~ ' ” ” ~ "• .. ,, ji«w'.'«- Tagesbericht. Verthqfftmg von Gewerkschaftern in Spanien. Vnreel»««» 4. August. (Havas.) In der letzten Zeit hat die Polizei mehrere Gewerkschafter, die angeklagt waren., an ' her sozialen Schreckensherrschaft teilgenommen zu haben,''.v.'e r hastet. Dcr Zwilgouverneur erklärte, daß die Verhaftungen die gesamte terroristische Organisation zerstört hätten. T)ie Verhafteten hätten erklärt, daß au dem Tage des Anschlags gegen den Bürgermeister ein Kraftwagen bereit gesttmden"1eh..um-weitere Anschläge gegen den Gouverneur und den Polizeipräfidmten zu begehen, Komntunistenverfolgung in Rumänien. DarHa«, 4. August. (Krmkspruch.) Nach hier eingelangten Wrkdupgen , habe.. die rumänische Regierung die sozialistischkommunistische. Partei als. ungesetzlich erklärt, um Ausnahms- Verfügungen gegen ste zu rechtfertigen. Alle Gewerkschaften seien ausgehoben und zahlreiche Kommunisten verhaftet worden. Auflösung kommunistischer Gemeindepertretungen in Jugoslawien. Laibach, 4. August. (Korr.-Bur. Laibach.) „Slovenski, Narod" meldet aus Belgrad, daß auf Grund: drs neuen Gesetzes zum Schutze des Staates alle Gemeindevertretungen mit kommunistischer Mehrheit oder kommunistischen Bürgermeistern aufgelöst...und in diesen Gemeinden Neuwahlen angeorduet werden. Die Vorgänge in Deutschköhmen. Pvagr 4. August. Die Unruhen in A u s s i g haben sich gestern wiederholt. Tschechische Legionäre und Gendarmen vereitelten eine Protestdemonstration der Deutschen. Es wurde hiebei auch geschossenund gestochen. Ein Arbeiter ist tot. Die Szenen, dauerten von 7 Uhr. abends bis tief in die Nacht. In -der Prager Nationalversammlung gaben die deutschen Abgeordneten ^eine P r o t e st e r k l 8 r u n g ab und verließen, da die Hcgiemag eine Antwort verweigerte, den Saal. Die Regierung erstattete ihren Bericht im Gerat. Die Jndustriekrise in -er Tschecho- Slowakei. Prag, 4. August. ^Pravo Lidu* * erfährt, daß die W i tk o w'i'tz s t ''S i s'enw e r k e bereits 5000 Arbeiter entlasten haben-MeEre Entlastungen sollen folgen. Auch die Prager E i sie n>i-n d n st r i e - G e s e l ls ch a f t habe ihre Betriebe teils eiNgeschrvvK, teils vollständig eingestellt, wodurch ebenfalls eimge'täüsende Arbeiterfamilien brotlos geworden feien. In allen Jndustriegcki^eu erfolgen Einschränkungen der Produktion vnd die wirtschaftliche Krise verschärfe sich ständig. Der Präsident der ungarische» Nationalversammlung. BlddAppst, 4. August. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Heute fand im MinWBrastdium unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten Grafen B'st I h l e » eine interparteiliche Konferenz statt, in der die Mehrheitsparteien ihren Standpunkt in Angelegenheit der Besetzung dkr Präsidentenstelle in der Nationalversammlung darlegten. Die Partei der christlichnationalen Vereinigung sprach ihre GenelMeit ^Äls, de» von der Partei der kleinen Landwirte zu kandiMtendiA' Pläsidentm a n z u n e h m e u. Weitere Verhandlungensmd im Zuge. der mürrischen Baßstimme. Ein anderer -bemerkt gleichgültig -' - -- 'ja ßelbst wie ein Hengst!" - Me Allst ist von einem sehr feinen Lprüyregen, einem Mittelding zwischen gefrorenem Dunst und Nebel, erfüllt. - .„Abend^itungen^ ruft ein schmächtiges, junges Fräulein, sich an die feuchte- Mauer eines fünfstöckigen? HauPs drückend.- - Me »Leute gehenmit besorgten Menen, die Hütetief in--die Wirnen gedrückt, die Hände in den -Taschen vergräbst, an ihr vorbei. Ein LastaUtomvbil > keucht und «spritzv^mit Mchmutz um--sich; , einige Tropfen fallen der ZeEtungsverkäuferin auf den Nock; sie schüttelt den Äbockschotz und. zeigt dabei ,ihre hohen Schuhe, mit .schiefgetretenen Absätzen. Sie hat schmale Hände, das blasse Gesicht, tmxb vonejneyr Paar evnstev Augen erleuchtet; die Brauen zittern i gefpiannt. Ein, solid gekleideher'H^rr, der wie ein: ehemaliger. GMverneuö oder:Lin- Koch , aus .einem vornehmen Klub aussieht, geht:;aU-ß'Ke zu. - .. „Abendzeitungen V sagt ihm das Fräulein, . ..Der .Herr bleibt stehen, reckt unternehmungslustig sernE' Massiven' Körper, - lächelt wie - ein sehr ' fat&xt Ncensch, sagt ihr etwas und geht weiter. Das Fräulein senkt den. Kopf und..vexbirgt. das Gesicht. -Dann, drüchh es 6en.Pack Zeitungen mit der ei^N Hand, an; die Hrust, fährt sich: mit,,der: anderen «Her den. HM i hinterdem Ohr, schüttelt wie angeekelt 'die' Finger und sieht sich, über und über rot, um. Sie hat das Gesicht hinten den Zeitungen verborgen, ihre, schmächtigen Schultern beben, iiräfc amihr vorbei huschen Lautlos über, bvq glitschigen Schmutz Menschen »der Gespenster. * ' t ErM junge Frau erzählte mir: - ' ’ Ich blieb bei meiner kranken Schwester. recht spät »uw ging nach zwölf, als alle Lichter schon ausge löschst waren, nach Hause: So unheimlich ist M jetzt -in der» Straßen, so finster und l-e-c . . . Unheimliche Gestalten lauern' in den Tr-rwegen -- inan weift »licht, W & Minder ^r Dvbr iin& Wr ich. ü) oebe, Mitteilungen aus dem Publikum: blerma.nn unck Dorr Laub teigen hocherfreut die Gehurt eines kräftigen Mäderls an ^__Wien, 3. August 1921 »4v and «kh BERSON- GUMMIABSÄTZE gekauft? -Dann haben Sie viel an Qiter Sdratmcher» redmtaig erspart. in gestrioktes wollenes Kleid, 381 Wiener Fabrikat, 5000 Kronen ALBERT H8ATZMER, K,MmLBo^ *, « Keine Durchführung des Generalstreiks in Danzig. Danzig, 4. August. (Wolfs? Infolge des entschloffenen Vorgehens des Senats, der allen Staats- und Stadtarbeitern und -Angestellten, die sich an dem für heute avgesetzte» Generalstreik beteiligen würden, die E n t l a s s u n g angekündigt hat, sowie dank der besonnenen Haltung eines erheblichen Teiles ber^ Arbeiterschaft ist der Streik schon im Keime erstickt worden. Eisenbahnen und Straßenbahn verkehren. Die Hafenarbeiter sind fast vollständig zur Arbeit erschienen. Schlechte Finanzlage Portugals. Lissabon, i. August. (Havas.) In der Kammer gab der Finanznrinister eine Erklärung über die Lage der Staatsfinanzen ab. Datz Defizit habe eine beträchtliche Ziffer erreicht. Der Minister unterbreitete sodann zehn Gesctzesvo, schlüge, d e darauf hinzielen, diesen Zustand zn bessern. Das Schicksal der ukrainischen Flüchtlinge in Rumänien. Bukarest, Z. August. (Jüd. Korr.-Bur.) Der gegenwärtig in Rumänien welende Delegierte der Föderation der ukrainischen Juden in Amerika, Ingenieur' Teitelbram, konferierte mit dem Außenminister Take Jon e s c u. und mir dem Arbeitsminisirr T tflitfu über die Lage der jüdischen Flüchtlinge aus der Ukraine und erkundigte sich bei beiden, ob es möglich wäre, denjenigen Flüchtlingendir in Rumänien wirtschaftlich bereits festen Fuß gefaßthaben,"-'die Naturallsterung zu erleichtern. Der ,, Arbeitsminister versprach :zunächst, , die Flüchtlinge mit Arbeit zu .versorgen, und erklärte, daß die Frage ihrer. Naturalisierung in die ausschließliche Kompetenz des Innen.-. Ministers falle. Ec werde jcdoch die diesbezüglichen Wünsche de? Juden bei seinen Ministcrkollegen befürworten.. Take Jonescu wies auf.- die humane uyd gastfreundliche Ausnahme dieser Unglücklichen in Rumänien hin, mehr-als das könne jedoch die rumänische Regierung nicht tun. Diese« linglücküchm gegenüber müssen auch die a n d e r e u V ö l k e r lhre menschlichen Gefühle bekunden. ich plötzlich hinter mrr feft«, gleichmäßige Schritte. Ich blicke mich um: Ein Mann , in Militär uniform, . schlank, mit blassem. Gesicht, sehr seltsam anzuschauen, geht mir nach. Keine einzige. Droschke in der Nähe,- es M einez entlegene Straße; er verfolgt mich aber so hartnäckig wie das Schicksal. Mein Gott — denke ich mir — er wird mich ansrauben oder mir, Gott weiß was, antun! stecke schon die Hand in die Tasche, um den Geldbeutel zu ziehen, nehme mir auch das Armband . ab, daß mW der. Mann nur nicht berührt ... ' Er hat 'mich aber schon eingeholt, und ich höre serns' leise, aber befehlende Stimme: ' „Gnädigstse . . .V/ ■; - Ich laufe säst; bis zu. meiner Wohnung sind' noch zwei' St-rüßenzüge. Er -raüni mir. aber zu: „Sie haben Angst . - .Kv?" „Gehen Sie; Gehen Siel", antwortete ich und falle beiftahe^imr/ »•*-! ' ' * . Er lacht Mit' schreckttcher, gleichsam gesprungener ' WimM^ausmnd-sagt-t.' ' ' ch-BeMiM ^Sie 'doch/- ich?will Me n»r um! Almosen bitternf . . . Ich habe seit zwei Tagen nichts ' lgegessen . . Ich bin . i Offizier und ein an-! ständiger' Mettsch '. ' Wi Gott, ich. bin zu allem! tb'ereÄ . . . Helsen Sie mir noch, ho't' mich der Teufel!": Ich blicke ihm ins -Msicht:' Niemals werde ich seine'-schKMchew'MM..u-nh/b^MntzrrAön Zähne unter dem dunklen Schnür^bärtii vergessen.' Ich lehne mich an eine Mauer, gebe ihm Geld und sage: > ' „Wo wvlM We-' abdv etwa-', zü essen 'finden?, Alles ist ja zu? Kommen.Sie doch.lieber.zu mir - Gr"woMe Mht. ' * : . - -i-.v'i- » „Nein " sagte er, ,M gehe nicht mit . Mhs willinichzt, daß auch nur ein .Mensch erfahrt, daß'-. . Er verbeugte, sich und. trat einen .Schritt zurück. „Und was werben Sie morgen pmW fragte ich. „Ich danke Ihnen . . . Efttschuldigen Wie ... Ja/ morgew?/ Mnmorgen : Er ging langsam zurück, imnier etwas vor sich: hermin mÄnd,'uftd es war so schrecklich; in der leeren, toren LlraLe jeine mtv^ritäiwtirhen W/).rv-- M Wen. Der Maasier t» der Vergangenheit Bm Sch. Pi»s«. In der jüdischen Geschichte spielt dir Steverfvn» des Moaffer seit jeher eine große Rolle. Maasser heißt: ein Zehntteil' der zehnte Teil des Vermögens wie deS Einkommens eines jeder» Inben mußte für öffentliche Zwecke des jüdischen Volkes ah gegeben .werden. Der Maasier Hat verschiedene Forme« gehabt wurde zu verschiedenen Zwecken verwendet, aber rin Hauptzug seines Wesens war die-Versorgung von Einrichtungen, die sm das öffentliche jüdische Leben von grundlegender Bedeutung waren Bald war er ein Ehrentribut für die führenden Persönlichkeiten im Judentum, bald war er eine Abgabe zugunsten, des Staates, bald eine Gemeindesteuer zvr Aufrechterhaltung der Gemeinde« institutionen, aber immer handelte es sich »m Jnteceffev der Allgemeinheit. Wenn wir von der Tradition deS Maaffer sprechen, so müsien wir einen Rückblick auf unsere ganze Vergangenheit bis Sn den ersten primitiven Patriarchalfiguren werfen. Abraham, d« erste Jude, der nach Palästina einwanderte, gab dem König von Jerusalem „ein Zehntel von allem" ab. Der Maaffer wird danach als ein bereits bekannter Gebrauch erwähnt. Als Jakob vor seinem Bruder Esau flüchtete, tat er ein Gelübde, daß, wenn Go^t ihn wohlbehalien nach Palästina zurückkehren ließe, er ihm . von allem, was Gott ihm gibt, Maaffer geben wLrde. Dieser alte Brauch hat sich in der Thora zu einem Gesetz^entwickelt. „Jeder Maaffer des Landes, der Landesprodukte, der Baumfrüchte ist heilig zu Gott" (Lev. XXVll, Vers 30 bis 32). „Ein Zehntel sollst du abgrben von allem Getreide, welches das Feld jährlich hervor« bringt" (Deut., Kap. UV, Bers 22, 28, 29). Diese Gesetze haben in unserem ökonomischen und juristischen Leben eine große Rolle oefpielt. Der Talmud behandelt die Gesetze über Maaffer ausführlich und widmet ihm mehrire Traktate. In Palästina waren nur wenige Juden GÄdleute; die meisten waren Landlrute. Der Maaffer war damals eine Naturalabgabe. In der Diaspora, wo die Beschäftigung mit der Landwickschaft für den Juden fast Unmöglich war, wurde der Maaffer zu einer Gchdabgabe, und zwar vom Vermögen und vom Einkommen. Dabei hat sich immer die innere Kraft deS Judentums, der entwickelte Sozialstnn, die Fähigkeit der Selbstregierung und Selbstkontrolle aufs beste bewährt. Kein Zwang von außen hat die Juden gezwungen, den Verordnungen ihrer selbst eingesetzten Behörden nachzukommen; trotzdem hatte jede jüdische Gemeinde ihre Gesetze,, veranlagte ihre Dkitglieder zur Stener ‘und alle Mitglieder haben die Gesetze geachtet, imd die Steuern bezahlt, ohne Staätszwang und ohne RegiemngSpritsche. Besonders der Maaffer hat sich immer bewährt. I« siustersten Mittelalter der Inquisitionen haben alle jüdischen Gemeinden den Maaffer ringelührt. Jeder Jude, »b reich oder arm, führte ein Zehntel seines Vermögens und seines Einkommens der Gemeindekaffe für öffentliche Zwecke ab. Die großen Rabbiner jener Zeit haben eS sogar, erreicht, daß ein einzelnes Mitgli^ einer Gemrinde die EinfnhrMg des Maaffer durchsetzen konnte. Dies ist der emsige Fall in der ganzen jüdischen Gesetzgebung, daß der einzelne die Mehrheit z« einer gewiffen Handlung auf* sordeln kann. In vielen Stabte« Deutschlands war «S Sitte, daß die Hälfte des Maaffer an dir Gememdekasie abgesührtz wurde, während die andere Hälfte von dem emzrluen an ptivate Notdülftige verteilt wurde. Als Einkommen wmde im Mittelalter auch ein Fonds, ein Geschenk oder eine Mckgift bezeichnet. Wollte ein Vater seiner Tochter eine volle Mitgift geben, so mußie er zugleich den Maasier an die Gememdekasie leiste«. Der Söhn mußte von der Erbschaft seines Vaters den Maaffer ablieftrn, obwohl der Vater bereits von feinem Vermögen Maaffer gezahlt hatte. Der Maaffer wurde als Pflicht der Perfo» und nicht der Sache betrachtet. Niemand hat um dm Maaffer gefeilscht. Iw Gegenteil, oft kam es vor, daß der Maaffer nicht reichte, und daß «an von den Gemeindemitgliederu noch einen Zusatz-Maaffer verlangte. Wie sicher die Maaffer-Abgabrn eiagingen, ersehe« wir daran», daß viele Gemeinden aus Grund des.Maaffer Anleihen ausgenommen oder den Maaffer oerpfärrdet haben. Bei großen nationalen Katastrophen - hat man oft zu einem Doppel- Maaffer gegriffen. Während der Vertreibung aus Spanien» oks - eine Welle von Flüchtlingen sich über Italien und die Türkei ergoß, gaben die dortigen Gemeinden ei« ganze» Viertel ihres Vermögens her, um das HilfSwnk anftechtznerhalten. .Dabei betonten die Rabbiner immer wieder, daß der Maaffer nichts mit Wohltätigkeit zu tun habe. Der Maaffer war «ne Pflichtabgabe; er gehörte nicht dem rinzelneu und war nicht seinem Gutdünken überlassen. Nnr anf diese,. Weise konnten die Gemeinden während des Mittelalters existieren und so wurde der Maaffer zu. einer der wichtigsten BorauSsetzange« unseres Volkslebens. Wir mochte« hier «och eim andere Erinnerung erwähnen, die mit einem Aufbau Palästinas in BerbindMg stand. ES war zur Zeit von Gsra und Nehemia, als die Juden au» Babylon nach Palästina Mückgekehrt waren- Eine der wichtigste» Grundlagen jenes Ausbaues war der Maaffer, den Nehemia sofort »ach seiner Rückkehr nach Palästina streng durchführt«. Diese besondere Hervorhebung des Maaffer im Büche NehemiaS zeigt, wir eng der Maaffer seinerzeit mit dem Ansban Palästinas verbmlden war und welche Rolle er dabei spielte. Aber Nehemia ging noch weiter. Er führte nicht nur dm Maaffer für LandrS- Produkte durch, sondern auch für Menschen. Jerusalem war entvölkert und Nehemia orduete au, daß jeder zehnte Jude aus d« Provinz nach Jerusalem abersiedeln müßte- Das Volk zog Los«, um einm von zehn ttatö Jerusalem zu bringen, in die Heiligt Stadt, und die Übrigen neun in andere Städte- And das Voll segnete alle Mensche», die sich freiwMg zur Ueb-ifiedlung nach Jerusalem mrldetm.. So zieht sich d« Tradition des Maaff« durch uuseri ganze Geschichte und so beginnt für diese all« Tradition auch letzt in unserer Zeit ei« neues Leben.

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