Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 906 (4.8.1921)
- Date
- 1921-08-04
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Oien. Donnerstag Wiener MorgenzettunA 4. Dllgust 1921 ~ '• 1,1 - r-n.1* Aus dem Lande der Rechtsordnung. Die Briefe Pronays. Fn der Dienstagsitzung der ungarischen Nationalversammlung brachten die Mgeyrdneten Rakovszky und Beniezfy Verletzungen ihrer Immunität zur Kenntnis. Sie hatten von Pronay Briefe erhalten,' iib«r die das berittene Ungarische Delegraphien-Korre- Vspoichenz-Bureau nichts mitteilt. Prvnay schrieb an den;ew,'srnen Präsidenten Ra kovszky: „Herr Präsident! Der Weltkrieg ist zu Eirde^ die Kommune und die verschiedenen Kriegsgefahren haben auf-, gehört. Aus den "verschiedenen Verstecken und hinter verschiedenen Masken wagen sich nunmehr Hyänen, tat: Konjunktur hervor, und tuttef dein Titel der patriotischen Politik greifen sie die Offiziere und die Mannschaft einer Formation der nationalen Armee an. Dte Offiziere und die Mannschaft dieser Forinativn waren, die ersten,!velche die Kommune zum Sturze brachten, und die bestrebt - >ind, die alte Ordnung wieder herzustellen. Das Bataillon Pronah wird jetzt von denjenigen angegriffen, die diesem Bataillon nur zu Dank verpflichtet sind. Eure Exzellenz haben es. nicht für Ihre Pflicht erachtet, vom Präsidentnistlchl aus - jenen unsinnigen Beschuldigungen entgegen- .utreten, welche von Benicky in der Nationalversammlung >.rorgebracht wurden. Sie, Herr Präsident, haben die Beschuldigungen mit Wonne angehört. Es ist nicht meijwe Absicht, Sie über die Pflichten eines Präsidenten von ungarischem Empfinden zu belehren. Ich will auch von dein, k' die Kornh Luser- Affär e detresfenden Teil der Rede Benickys zu sprechen, ah sehen, ivelcher in der Beleuchtung Benickys gleichfalls den Tatsachen nicht entspricht. Ich will Eur?r Exzellenz nur die folgenden Punkte zur Kenntnis bringen: Ich wurde verhüllt beschuldigt, daß ich Gelder nicht verrechnet habe, worüber jedoch Quittungen vorliegen. Der Offizierskorper und die Mannschaft des ganzen Bataillons wurden beschuldigt, daß sie nrcht zu Gendarmen passen. Endlich wurden der wertvolle Reserveoffizier Ivan Hejjas und der wertvolle Offiziersstellvertreter Emmerich, Francia-Kiß sowie die Mitglieder einer wertvollen Hvrmation der nationalen Armee als Raubmörder hin- . gestellt. Beide Offiziere leisteten in der Reserve außerordentliche Dienste. Das OffrzrersLorps und die Mannschaft des Bataillons könnoü es nicht du,lben und dulden es nicht, daß «n Abgeordneter ein Bi taillon, welches sich i« der christlichen Welt allsemeiner Wertschätzung erfreut, verleumden könne. - . - . Der Reserveoberleutnant Ivan Hejj.as und der OMziersstellvertrcter Frau eia-Krß sind selbst-, lvs« Patrioten. Was sr« getan haS«r, haben sie aus patriotischem und nationalem Empfinden getan. An ihren Fingern klebt kein Schmutz, und ich glaube i^cht, daß..die Ahnen der Familien Benicky oder Rakovsky größere Held«« aufweisen, denn sonst waren die Nachkommen nicht so tief geftmkär, daß sie an der Verleumdung der anderen fW erfreu-«. Edmuno Benicky wirb für diese Beleidigung er« Ultimatum erhal^n. Der Herr Präsident des Hauses möge entschiede« dahin wirke«, daß das Bataillon im Hanse «m Verzeihung gebeten, ^und. datz ihm vor der Oeffentlichkeit wegen der erlittenen Beleidigung G e U u g t u u n g erteilt werde, sonst müßten wir glauben, daß der Herr Präsürent von den Tscheche« aus dem besetzten Gebiet hiehergeschickt wurde, um tzier zu politisiere» und bre Karte« zu mischen." , An Benicky kam folgendes Schreiben: „Für jene niedrige« Verleumdung«!, mit welchen Sie in der Sitzung der Nationalversammlung vom 28. Aüi bas Bataillon und dessen Offizierskorps zu beleidige« wagten, können wir nichts anderes tun, als Sie fät eine« Hochverräter, für einen niedrigen Schurken zu halten. Mr halten Sie für einen niedrigen Scharten, der wie ein feiger Hund, unter dem. Mantel des Immunitätsrechtes bei keinem Anlaß es wagt, Menugnrung zu geben. Wir haben Sie in Ihrer Wohnung, im Nationalkasino und im Landeskasino besucht, um Ihnen biss ins Gesicht zu schleudern. G^ : Gendarmerieveservebataillon, die Hauptleute Emmericy M a.kay und Wktor Ranzenberger, Oberleutnant Andreas Molnap. . Die Verlesung dieser Briefewurde von den Abgeordneten mit großer Entrüstung begleitet. Der Ministerpräsident Be th len sagte den Schutz der von der Harthy-Kamarilla bedrohten Abgeordneten zu und P r fl tt ö y wurde - vor den Fmrmmitätsausschhß g eladc». Er gab zu, den Brief an Rawv,M selbst abgefaßt zu haben. Der Ausschuß beschloß, dem Hause zu beaniragen,. eine schivere Verletzung des Jmmunitätsrechtes des früheren Präsidenten und Hcs JmmMitätsrechtes der Nationalversammlung überhLapt durch' Pronah iestzustellen. Die Regierung und vor allem der Landesverteidigungsnnnister werden angewiesen, das Ahndungsverfnhren dringlich durchzuführen und hierüber mirerhalb von acht Tagen dem Hause' Bericht zu erstatten, Gleichzeitig soll Oberstleutnant Pro nah durch seine Vorgesetzte Militärbehörde, angewiesen ,tvechen, vor der Nationalversammlung zu erscheinen und Abbitte zu leisten. In der Jmmunitätsaffäre des Ubgearhneteu B e-> n i c F tj wurden die Offiziere Ratzenbergsr, Makay und - Molnar verhört, die ebenfalls zu gaben, den bewußten Brief an Beniczky geschrieben fit haben. Der Jmmunitätsausfth'uß beantragt, bas Haus möge den Landes- Verteidigungsminister anweisen, das'Ahndungsverfahren gegen die genannten Offiziere dringlich' einzuleiten. «90 Personen verschwunden. Das Budapests Organ der Friedrich'-Pariei inewete erst kürzlich", daß in der ungarischen Hauptstadt innerhalb von vier Woche« 600 Personen v eraus dem Publikum. arS»«e«r wo» dester «u«rvr Wien« 814» BRILLANTEN, PERLEN Juwelen, Edeldteinhändler Rabinowltsch, Juwelier .1., «AXIMIUANSTHA8SE 5 II., STEPJlANtESTRA88E 3, my Nr. 8 (letzlge lahlerstr.) Tel. 8541 (jetzige Hollands trasee) In elgenon Hanse , Haltestelle Opernring, Zog. KSrntnerstr. Tel. 45146 enmatag 'geschlossen. Hören Sie auch unsere Preise sch'w unden find. Ans einem Bericht des selber christlichen Blattes erfahrejt wjr, daß 'das Vorzimmer des SÄdthauptmamrs Rißt i t schi ftetSgefüllt ist mit weinenden ÄUinuern, Frauen und Kindern, die. ihre Angehörigen vermissen. V Die Synagoge von JZsak—ein Zigeunerlager. Die kleine.Jüdengememde Jzsak.ist Hank der unsäglichen -Aeideu, denen sie durch den weißem Terror, .der Hejjas- und Prynai-DetocheniLAts anstzesetzt war, zu trauriger Berühmtheit gelangt. 'D'ie Enthüllungen Beni'cky8' haben abermals die JubenMmeinde von Jzsak der Helt in .Erinnerung gÄÄch^.' - Zu 'best 'Äatetr BeniekD fügt nun „Mult es Jövö" ein neues, bisher unbekannt gebliebenes Faktum aus der Fülle b« Rvh'eitsatte der Mordgesellen Hejjas' hinzu? Das Blatt schreibt: " .'5^. " ' „In wilder Flucht mußten die Jirhest von Jzsak ihre Geburlsstadt, ihre Heiniatsgemeinde^ verlassen und ihr ganzes belvegliches und unbewegliches Gnt den Mördern als Beute zurücklassen. Unser solchen Umständen wares ihnen natürlich .auch unmöglich, Äe ' KÄtgegeNstände ' und' Rituirlien ihrer Synagoge und mitzun'.'hmen. Diese bilden seither nahezu täglich das Ziel der rohrsten und abscheulichsten Entehrungen durch' die wilde Horde Hessas'. In her Synagoge wurde, seitdem die Juden flüchten mußten, kein Gottesdienst^' abgehalten.'' Die 'Ortsbehörde' von Jzsak verfügte nuüj daß die in der Gemarkung der Gemeinde lagerndem- W a n d er z i ge u h c r mit ihrer ' ganzen Sippe und allen ihren Habseligkeiten in der' Synagoge untergebrächt werden. Mieses halbnackte, läcmhaste Volk haust seither in der Synagoge, benützt sie^.als. Küche, Speisezimmer; und Schlafstätte, von. anderen, Lebensfunktionen gar. nicht zu-.sprechen. Die Einrichtungsgegenstände der , Synagoge . werden von den Zigeunern unter Duldung und Aufsicht her Hüter der Gesetze Und der Ordnung unausgesetzt entehrt und besudelt und die Zigeuner, die bald wußten, daß sie damit den Behörden einen Gefalle« tun, sehen eine Bravour darein, die Pietätlosigkeiten in möglichst roher, abscheulicher Form zu bekunden. Und unter solchen Umstände« hatte Minister Raday die Stirne «nd den Mut, den geflüchteten Juden von Jzsak zuzumuten, in ihre Heimatsgemeinde zurückzukehrM. Es ist bekannt, baß diejenigen, die der ministeriellen Absicherung, daß ihnen kein Leid geschehen wücke, aufgefeffeN' sind, gleicht am ersten Tage wieder verjagt wurden." Eine Defraudation in der Berliner Arbeiterschaft. Kommunistische Treuhänder. Aus Berlin wird gemeldet: «Vorwärts* imd ^Freiheit* brachten gestern die Mitte.lung, daß die Unterstütz-nngSkommifsivu der Berliner Arbeiterschaft, die den Zweck hat, die «egen ihrer politischen Ueberzengmrg verfolgte« Md verhafteten Personen sowie deren Angehörige zu unterstützen, von den beiden kommunistischen Treuhand«« Eckert und Hagen um 345.600 Mark bestohlen worden sei. Die beiden Treuhänder haben, wie die beidm Blätter berichten, im November v. I. die gencmnte Summe vo« dem Bankguthabm der llyterstützungSkommissto« abgehoben und find damit verschwunden. Die als Kassiere und Revisoren tätigen KommMisten der Komnnsston wußten durch einen lügenhaften Kassenbericht die Beruntreimug bisher zu verbergen. Erst dem zum Borsitzmden der UnterstützMgskommisston ueugewählten Mehrheitssosialisten Barth gelang eS, die Unterschlagung m entdecken. Nach dieser BervffenÜichMg erhielten die beiden Blätter eme Berichtigung von feite» eines Rechtsanwalts, in der es als unwahr erklärt wird, daß auch nur ein Pfennig verschwunden sei. Die Einnahmen und die vorhandenen Gelder seien ordnungsmäßig verbucht und für UnteMtzMgrn verwendet worden. Zu dieser Berichtigung erklärt der „Vorwärts*, daß doch Lug und Trug geschehen sei. Die zwei kommunistischem Treuhänder hätten die Gelder abgehoben, ohne den dritten mitverantwortlichen Treuhänder zu unterrichten. Die als Kassiere und Revissre« tätigen Kommunisten hätten die Generalversammlung der Betriebsräte in dem Glauben gelassen, die Gefchäftsgebahrung der Untersiützungskommissivn geprüft zu haben, während sie in Wirklichkeit gememsain mit den beiden Treuhändern die Gelder in einem ihnen wichtig erscheinenden Sinne verbrauchte». mäSämSääSmSSmäSSäSmäämSSämäSäSSSSSSääämSSSm An unsere p.t Abonnenten in der Sommerfrische! Wir bitte« bet Ueberfiedlung «in rechtzetttge BerstLvdtguttg ««-/Angabe der neue« Adreffe. 'S; ' V; Die Brrwalt««g der „Wte«er Morge«zeitu«g". Telegramme. SK. soll - .-.. BLttttge ZufammenstSbe in Aufstg. Prag, 3. August. Wie die Blätter melden» La» es gestern abends in Aussig gelegentlich einer Der» sammlung, an der alle deutschen Parteien teilnahmer^ zu Z u s a m m e n st ö ß e n, in deren Verlauf, soweit bisher bekannt, eine Person durch einen Schub getötet und mehrere verwundet wurden. Krawalle in der Prager NationalversaMwlnng. Pr«y, 3. August. Die gestrige Sitzung der Prager Nationalversammlung verlies sehr stürmisch. Die deutsche« A.b,g e o r d net t n0 brachten Ausschreitungen der Legionär« in dmtschbäbmischen Städten zur Sprache Md forderte» eiue 'Erkiäruvgfder Reglemng. Als diese -,nicht erfolgte, schlugen die Deutschen erregt mit Pultdeckeln an die Bänke. Der Vorsitzende schloß drei.-deutsche Abgeordnete von der Sitzung aus und ließ sie, als sie seiner Versügung urcht Folge leisteten, durch di« Parlamentswache enlfernen. Darauf venirßen sämtliche deutsche Abgeordneten den Saal. Konferenz-er alliierten F inanzminister. Paris, 8. August. An der am 9. August in Paris sammenftetenden Konferenz der allüertm Mnauzmimster wird Frankreich durch D o u m e r und L o u, ch e u r, England durch Sir Robert H o r n e und Belgien durch T h e u n i s vertretensein. Wie die Blätter melden, handle e§ sich darum, eine Reihe von technischen Fragen, die von der RepärationSkommisfiön nicht erledigt werden konnten und im Juni deu Sachvtrstüudrgen vorgelegt worden waren, durchzuführen. so die Kost« der militärischen Besetzung und die Austeilung des den kleinen Staaten zukommmdeu Anteiles an den deutschen Wiedergutmachungen. Kein Lohnabbau in Deutschland. verlin, 8. August. Die Haup!vorständttonstr«y der deutschen Gewerksvereine erllärt iu einer Entschließmg, daß infolge der andauernden Steigerung der Tmenmg auf dick» Gebieten des tägllchen Bedarfes, insbesondere «folge der m Aussicht stehenden Verteuerung des Brotes, der Kohlen »st»., a« emm Lohnabbau nicht gedacht werde» körme, sondern daß vielmehr eine Lohnerhöhung im gesandeu Verhältnisse zur Steigerung der Preise notwendig sei. Russtsch-deutsche Transportgesellschast. Moka«, 3. August. (Fuukspruch.) Die russische HandrlSmissiou in Deutschland hat mit der dvrtschru Hamb u Amerika-Linie einen Vertrag abgeschlosseu, auf Grund, desse»eine russisch-d euts ch r Tro uSP ortgeseld-l schuft gebildet wird, die de» gauzeu Verkehr zvttsch« dev beidm Staat« übrrnehmeu soll. Der A«fsta«b t« Marokko. Madrid, 8. August. (Tel.-Kvmp.) Nach einem offiziellm Eommuniqnö aus M e l i l l a ist die Arme« des Generalsi N o v o r a bei Zeluah Md Monte Arruit von den Aufständsschm - vollkommen ein geschlossen. Die BerteidigMg dai spanssche« Stellungen wird durch Flugzeuge ermöglicht, die die. Truppe« mit MMitiou versorgen. Der Ausruhr breitet sich ständig auS. Avßlaad. Gorki t« CNwjtt. HelfiugforS, 3. August. (Tel^KomP.- Maxim Gorki' wird heute hi« emtreffr». Er beabsichtigt, üb« Schweden nach! Deutschland zu reisen. . Trotzky — Diktator. Riga, r. August. Die Sowjetregieemg hat Maßnahmen! zur Bekämpfung des Zuzuges d« Hungemdm aus de» Rot-! standsbezirken »ach Moskau getroffen. Die FlüchtlmgSmaffea' habm bereits die Stadt Kasan erreicht. T r o tz k i j ist als Diktator »ach Tambow abgereist, u« dort eiue Milltarischr Abwehr zu organisieren. Das Petersbmger Münzamt hat die- Prägung von Silbergeld wieder gufgenowne«. Es w«den ISgkich -60.000 Silberrubel wieder -«gestellt.. Kleine Nachrichten. Gin Negerüongreh. Aus WaPivptou wird gemeldet: Im Monate August wird m New-Iork rin Negerkongreß tagen, an dem 50.000 Vertreter all« Negerstämme teilnehmen ««dm. Erdbeben in Italien. Rom. 3. August. Aus ganz Italien werden Erdstöße gemeldet. In Barr ist das Hauptpostamt eingestürzt. Durck herabfallende Dachziegel wurden in mehr«en Orten zahlreiche Personen getötet. Antisemitische Exzesse in Rowno. Unsere im! grstrrgm Blatt enthaltene Meldung „Antisemitische Exzesse in! Kowno" ist dahin rrchtigzustellen, daß die Exzesse nicht in dies«! litauischen Stadt. sond«n jn R o w n » vorgefallm sind. Die! Meldmg war auch nicht, wie dnrch erneu Schrerbtehl« bemttkt,! dem ^Jitdischm Korrespondenz-Bureau" entnommen worden. Caruso» Begräbnis. Wie die römischen Blätter melden, wird d« Leichnam Carusos ernbalsamiert werden Md eine besondere Trauerfeier stattfinden. Der Nachlaß Carusos wttde auf 80 Millionen Lire geschätzt. Gletscherbrüche. Die Innsbrucker Blatter melden Gletscherbrüche im Oetztal und im Stubaier Mutterbergtal. die auf die ungehm«e Hitze zurückgesührt werden. Im Muttervergtal konnten Touristen am 30. Juli eine solche Gletscherumre, die von riesig« FelSblöckru durchsetzt war. beobachten. Aenoviernng deS Rachel-GrabeS. Der Verfall des Gebäudes um das Grab der Mutt« Rachel veranlaßte eine» reichen Juden aus Kalkutta, Mr. Sasion, die Renovierung auf eigene Kosten vorzunehmen. Infolge des Einspruches der dortigen Bevölkerung gegen die Renoviemng, wodurch das historische Bild verändert würde, beschränkte man sich auf die Renoviemng der Innenseite, ohne am äußeren ÄuSjch« des Gebäudeetwas z« äudem. (I. C. B>) i