Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 896 (25.7.1921)
- Date
- 1921-07-25
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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'iKt. 8M» Toten. ♦jÄonfflff. Das Verfahren gegen die Mitglieder der ehemaligen Wiener italienischen MilitSrmisstvn. . Nom, 21. Juli. (Tel. d. Koir. Herzog.) Der wieder verhaftete mtb nach Florenz emgel>efecke Kaviän der ehemaligen -.'r-affenstillstandskommission in Wien, ValdetStri, wurde vom Militärgericht enthaftet. Die Wiener freiwiKige NettnngsgeseVschafL neuerlich in Nvl! Der Betrieb nur biS 1. Oktober l. I. gesichert. Der »Wiener Hochschulkorrespondenz" wird von inform^erttr Seite berichtet: Trotz der im November 1919 begonnenen Provaganda smmmftcn einer Sanierung der Wiener freiwilligen Rettungsgeiellschaft ist deren AuSgabeet a l auf 20 MrllionrnKronen gestiegen, so daß die Gesellschaft eine solche Summe aas der obnedies stark in An'pruch genommenen Prwatwohltai.gle^t r n keinem Falle er» zielen kann. Die AufreZiterhaltMg des Betriebes und Net ungödiennes der Wiener Retrungsges'llschait ist nur bis 1 Oktober d. I. § e w 8 h r l e i st e t. Das Präsidium der Wiener Nettungsgesellscha'l. welches den Standpunkt veitriit. d.ifj die Besorgung des Rettungsdienstes auf Grund des noch zu Recht bestehenden Sanitätsgeketzes vom Jahre lt>70 der Gemeinde obliegt, hielt sich für berechtigt, an die G e m e i n d e W i e'n das Verlangen nx stellen, ihm unverzüglich dieMittel zur uneingeschränkten Fortsetzung seiner, der Ge'anrtbikvölkerung dienenden Humanitären Wirkens zur Verfügung, zu stellen. Zur Festigung d?r Wege, an' denen dre Rettungsgesellschaft zu einer endgültigen ^anieiung gelangen kann, hat diese dem Bürgermeister die Einsetzung einer gemischten Kommission bis spätestens 1?. September l. I. vorgeschlagen, weil ohne weitere Unk-rstützung der Gemeinde der Stillstand deS Rettungsbelricbes für den Monat Oktober unabwendbar sei, da dre Nettungsgesellschaft nicht mehr die Kraft zur Fortsetzung ihrer ausgedehnten, unwürdigen Bettcltäiigkeit anfbringe. Eine Nachtszeile im Ottakring. Ein Angriff ans die Rettungsgesellschaft. Zu höchst unerquicklichen Szenen kam es heute nachts in Ottakring gelegentlich der Hilfeleistung der Nettungsgesellschaft bei einem Manne, der bei einem Raufhandel schwer verletzt wurde. Als der Mann, dem man die Schuld an der schweren Verletzung zweier anderer Männer beimaß, abtransportiert werden sollte, suchte die erbitterte Menge durch Gewaltmittel die H lfelelstung zu hinlertreiben, um den Raufbold in ihre Gewalt zu bringen und a» ihm L h n ch j u st i z zu üben. " Wir erfahren darüber : In einem Gasthaus in Ottakring entstand brüte nachts ein Raufhandel, an dem der 28jährige Chauffeur Joses Sattler beteiligt war. Der Mann, der schon oft in Rciushändel verwickelt war, wyrde durch eine Stichschnittverletzung von 16 cm längs der rechten Ellbogenbeuge schwer verletzt und soll nun in seiner Not seinen Revolver gezogen und mehrere Schüsse abgegeben haben. Er traf mit den Kugeln zwe: andere Gäste, dcren einer einen Bauchschuß »rlnien bat Znfäll'g fuhr zurzeit rin städtischer Sanitäts* wagen vorbei. Der Wagen nahm die beide« Schwerverletzten aus und brachte sie ins Spital. Jndeffe« wurde, um Satller erste Hilfe' zu leisten, die Filiale der Nettungsgesellschaft verständigt. Es kam ein Hüsszng mit Inspeknonsarzt Dr. Presser. Schon während Dr. Preffer dem verletzten Sattler einen Verband anlegte, murrte die Menge, die « egen Sattler sehr erbittert war. Als aber dann die Sanitätsdiener den Mann zum Ambtrlanzwagcn trugen, wollte die Menge den Abtransport des Satller verhindern und den Mann in ihre Gewalt bekommen. Als der Chauffeur Miene machte, anzukarbeln, wollte die Menge die Abfahrt verhindern. Steine flogen gegen das Automobil und gefährdeten den Patient->«. den Arzt und die Samtiitsmannschast. Eme Scheibe ging in Trümmer. Die Leute hängten sich an das Automobil und rrffen ein Stück von der Armstütze des Chauffeurs ab, das sie als Waffe benützten, um dem Chauffeur Hiebe zu versetzen. Der Arzt gab aber in vollster Kaltblütigkeit seine Weckungen, und trotz der Menge gelang eS dem Chauffeur, mit dem 'Auto wegzufahren. Der Gestochene wurde ins Stephanie- Spital gebracht. Er erklärte, in Notwehr gehandelt zu habe». Querulantenwahn. Im Spätherbst vergangenen Jahres hat eine Bluttat auf offener Straße in Wien großes Aufsehen hervorgerufen. Am 22. Oktober gegen 8 Uhr früh war vor drm Militärgeographischen Institut in der LandesgeriHtsstraße der Ministerialrat N 'o w o t n v von seinem einstigen Untergebenen, dem stellenlosen Geometer Bruno Glaser, meuchlings erschossen worden. Glaser hatte dem Ministerialrat, besten dienstliche Einteilung ihm genau bekannt war, im Vorgarten aufgelauert und ihn durch mehrere Schüsse niedergestreckt. Nach der Festnahme gab der Mörder als Motiv an, daß der Ministerialrat Nowotny ihn um seine Lebensstellung gebracht habe und an semem Ruin schuld sei, eine Beschuldigung, dse durch die Erhebungen der Behörde als ganz unbegründet und haltlos erkannt wurde. Seit jenem Unglückstag saß der Mörder im Unterst,-hungsgefängnisse des Straflandesgerichtes. Mit Rücksicht auf sein Verhalten, sein Vorleben und gewisse merkwürdige Lebensgewohnheiten wurde Bruno Glaser von Amts wegen den Gerichtspsychiatern Professor Dr. H o e v e l und Dr. Bischof;ur Untersuchung seines Geisteszustandes übergeben. Nach Abschluß dieser Hebe-Prüfung ist Bruno Glaser von den Sachverständigen als unzu- Wrener Morgenzeitung MittritnnM aus dem Publikum. Sophie Thalsr Eduard Stopper Leipzig Amsterdam Verlobte wo ' Dresden, Künstlerhaus, im Juli 1921. rechnungsfähig bezeichnet worden. Das Gutachten nannte ihn einen Querulanten, der, von einer fixen Idee beherrscht, im'Verfolgungswahn seinen vermeintlichen Feind und Widersacher getötet hat. Für diese im Zustande der Geistesstörung verübte Mordtat könne Glaser strafrechtlich nicht verantwortlich gemacht werden. Mit diesem Gutachten hatte sich die Staatsanwaltschaft nicht zufriedengegeben. Auf Antrag des ersten Staatsanwalts Dr. S chwartz, der eine gründliche Prüfung des Strciffallcs für unerläßlich hielt, wurde die Entscheidung der medizinischen Fakultät angerufen. Nun ist dieser Tage das Fakultätsgutachten im Landesgericht eingelangt. Die Fakultät hat den Standpunkt der Gerichtspsychiater bestätigt, wonach bei dem Bruno Glaser Querulantenwahn besteht. Auch vor den Mitgliedern der Fakultät wiederholte der Mörder, daß er seine Tat nicht im geringsten bedaure und daß er unablässig an dem Gedanken festhalte, nun nach Beseitigung seines „ärgsten Feindes" wieder im Staatsdienst unterzukommen. Das Landesgericht in Strafsachen hat die wegen Mordes geführte Voruntersuchung ,nun eingestellt. Der geisteskranke Mörder wurde der Landesheil- und Pflegeanstalt „Am Stein Hofübergeben und beim Bezirksgericht Margareten das Entmündigungsverfahren eingeleitet. Ein Spielkasino in Ischl. Ischl, 24. Juli. (Priv.-Tel.) Im Hotel Bauer, im vornehmsten Etablissement Ischls, das aus dem Besitz der österreichischen Bodenkreditanstalt im vorigen Jahre von einem italienischen Konsortium übernommen wurde, ist seit kurzem ein regelrechtes Kasino etabliert. Als Unternehmer fungieren ein gewisser Hand, besten Name bei Aufhebung von Spielhöllen in Wien wiederholt genannt wurde, und der Bruder der bekannten Frau Frieda Stern, L e h n e r. In diesem neuen Spielkastno wird das Hasardspiel Ghemin de fer mit ziemlich hohen Einsätzen gespielt. Erwähnt sei, daß eine in Wiener Künstlerkreisen' vielgenannte Person kürzlich einen Spiel gewinn von 8 0.0 0 0 Kronen zu verzeichnen h alte. Gegenüber den hier verbreiteten Gerüchten, daß die Kurortegemeinde Ischl an dem Gewinne des Spielunternehmens mit 25 Prozent beteiligt fei, stellt der Jschler Bürgermeister Boglhnber ausdrücklich fest, daß dies nicht der Fall fer. ' 250.000 throne« i« zwei Tage« für de« Iaar Austria. Die Sammlung für den Iaar Austria hat durch die bevorstehende Herzl-Jahrzeit im letzten Augenblick noch einen mächtigen Aufichwung genommen. Am Donnerstag und Freitag wurde zusammen über l/< Millionen Kronen an Spenden für diesen .Wald Oesterreich" in der Zentrale des Jüdischen Nationalfonds' II., Zirkusgafft 83, erlegt, so daß sich die Zentrale entschloffen hat, alle bis Sonntag 1 Uhr mittags einlaufeuden Spenden in einem Nachtragsverzeichnis mder.TheodorHerrl-Festnummer" zu veröffentlichen. Bon größere» Spenden, die in den letzten Tagen eingelanfe» sind, find hervor-nhebe» r Li 50.006 spendete Herr Dr. Emil P o l l a ck aus Brün«, Li 26.000 Kommerzialrat Siegmund B. durch Vermittlung des Herrn Dr. D r « ck m a n n, X 10.000 Herr Heinrich B ar d, X 17.000 führte der orthodoxe Bethausverei« .Schomre Hadath* als Ergebnis einer Sammlung unter seinen Mitgliedern ab,, über Li 13.000 der X. Bezirk, über X 10.000 der XXI. Bezirk, X 5060 als Eintragung in daS Goldene Buch auf den Namen A »i t t a Müller, fast X 20.000 lieferte die Hitachduth ab, davon etwa X 12.000 als Ergebnis einer Sammlung des Großrabbiner F r i e d m a n n aus Sadogora, X 10.000 lieferte Herr Benno Mayer ab für den Hain der jüdischen Bankbeamten (Gauen „Merkur"), X 5000 der Verein jüdischer Hochschüler für Welthandel für den Architekt Reittmann-Garten. Außerdem liefen viele andere kleinere Spenden ein. Mit den letzten Spenden dürfte die Zahl der Namen im Jaar-Austria-Ausweis auf rund 10.000 gestiegen sein. *. In der Festnummer, in welcher auch der Spendenausweis der österreichischen Zentrale vom 1. bis 15. Juli erscheinen wird, werden Originalarlikel Prof. Dr. Marburgs, Vorsitzenden des Großen Aktionskomitees und Direktors des Jüdischen Nalionalkonds von einer Cousine Theodor HerzlS, von Nathan Groß, Leiter des Hauptbureaus deS Jüdischen Nationakfonds, und vieler anderer veröffentlicht werde». Die Iaar Aüstria-Rummer wird beim Gang zum Grade HerzlS am 31. d. M. um 10 Uhr vormittags verteilt werden. Vorausbestellungeu au! die Nummer zum Preise vou X 12 werden in der Zentrale deS Jüdische« Nationalfonds entgegen* genommen. Ebendort werden auch bereits jetzt die offiziellen Abzeichen deS Jüdischen NationalsondS verlauft, welche beim Gang zum Grube HerzlS von allen Zionisten getragen werden und als stumme HttldtLM am Grabe $.ejjl£ uicbeiacleöl werde» tolles. 25. Juli 19£1 Seite 3 Die Ueberlsstung -er Hausfrauen. Trotz aller Lobes Hymnen, die itt der Kriegs- und Nachkriegszeit über die "Leistung und Tätigkeit der Frauen angestimmt wurden, hat man /ich zu der Anerkennungder einfachen Tatsache noch nicht durchgerungen, daß die Zeit und - Kraft der Hausfrau ihren Wert hat. Dies ist umso verständlicher, als die Bezahlung der Frauenarbeit ganz beträchtlich gestiegen ist. Aber die Arbeit der Hausfrau ist immer noch etwas selbstverständliches, ist keiner Erwägung, Keiner Erwähnung wert. Ohne Bedenken, gleichgültig, leichtfertig wird immer mehr und immer weiter die eine Verpflichtung auf die andere gehäuft, der Hausfrau . ba eine Besorgung, dort eine neue Arbeit' übertragen und immer wieder sägt sie bescheiden: Meine Zeit kostet ja nicht.D. Ist das Mehl.am anderen Ende von Wien um 10 Kwnen billiger, so schleppt die Hausfrau einen Rucksack "voll herbei, und berechnet glücklich, daß sie ein paar-Kronen erspart hat. Wieviel sie dabei an Zeit, an Kraft, an Plage aufgewendet hat, das berechnet sie allerdings nicht. Als die MittelstandSftau durch die Teuerung gezwungen war, 'ihreHaus-, gehilfin zu entlassen und -allein die Hauswirtschaft zu' übernehmen, da begann sie allmählich-die kleinen Erleichterungen und Bequemlichkeiten „abzuhauen", die sich bei der Arbeit eingebürgert hatten. Die Wäsche wurde nicht mehr von.einer Büglerin geglättet, die Flickerin'wurde abhestellt, und allmählich gewöhnte sich die Hausfrau sogar daran, kleine Reparaturen, wie -sie der Haushalt immer wieder erfordert, selbst auszuführen. Sie leimte die Möbel, sie zerlegte die verdorbenen Schlösser und fügte sie wieder zusammen, sie erlernte die notwendigsten Handgriffe der Schusterei, sie strickte, näht« Wäsche und die einfachen Kleider, färbte - Stoffe, garnierte Hüte, Lochte Seife und putzte Herdtrnd Ofenrohre. Von der ganzen mühevollen Hausfrauenarbeit des Mittelalters, die uns ftüher Schaudern Und Grausen einflößte, bleibt uns jetzt eigentlich nur das Spinnen, Weben und Kerzenziehen erspart. Was ist aber noch alles dazugetzsmmen, namentlich in den Kriegsjahren! Mlche Erschwerung hat nicht, Unsere Wirtschaftsführung erfahren, durch Lebensmittel- ‘ karten, Rationierung usw. Auch, dabei wird auf die Zeit der HaUsftau nicht die mindeste Rücksicht genommen. Die Brotkommission ist nur noch mittags erreichbar, - so daß die Besorgungen dort niemals mit dem Einkauj des Tagesbedarfes vereinigt werden können. Jeder Weg zum Bezirksamt, Postamt, Steueramt usw., der natürlich auch der Hausftau zugeschoben wird, muß zwischen 9 und 12 Uhr erledigt werden, und kostet natürlich den Vormittag. Demi im Amt muß man warten, wird herumgejagt, muß dann wieder warten — die Zeit der Frauen kostet ja nichts. Will man vom rationierten Fleisch noch ein erträgliches Stück erbeuten, so heißt es in aller Herrgottsfrühe auf dem Platze sein. Der Kaufmann aber öffnet den Laden erst uni halb 8 Uhr, die Milchfrau geruht eine Stunde später dem Publikum sichtbar zu werden. Wäscherollen kann man nur zwischen 8 und 5 Uhr, das Brot muß um halb 1 Uhr geholt werden. Obst wird erst nach 10 Uhr verkauft, Kartoffel um II Uhr, und wer nicht rechtzeitig da ist, geht leer aus. Die Hausftau verbringt also den ganzen Dag in unaufhörlicher Hetzjagd und muß eigentliche immer gleichzeitig an mindestens drei Stellen sein. So ist die Hauswirtschaft, die ehemals ein recht gemütliches Arbeiten bedeutete, zu einem nervenaufreibenden Betrieb geworden, der an den zahlreichen Und immer zahlreicher werdenden Nervenleiden der Hausfrauen einen mindestens so., großen Anteil hat wie die Kriegssorgen. Und so kommt es auch, daß in einer Zeit, da man sich! am Ruhm Und Preis der Frauenarbeit nicht genug tun kann, paradoxerweise die Arbeitslast auf den Schultern der Hausfrau ins maßlose wächst Unter der Devise: Die fjejt der Hausftau kostet ja nichts. _ K. M. * Tod der Mutter deS Vizekanzlers. Ja Bodenbzch ist am Samstag die Mutter des Vizekanzlers Walter B r e i s k y, Frau Panline Breisktz. geborene von Lees, nach langem Leiden im 78. Lebensjahre gestorben. Vizekanzler Breisktz hat sich nach Bodenbach begeben. * Wie »mit ist Posen politische Agitatio» de. treibt. Ans Warschau schreibt man uns: Dem Klub der sozialdemokratischen Abgeordneten im Sejm wurde von einer Arbeiterorganisation in Labtzschm iPosen) miigeteilt. daß in den Ort vor kurzem ein Priester, namens Theophil Klos kam und dort politische Propaganda aus folgende Weise zu treiben begann: Er ließ die Arbeitssrauen des Ortes zu sich kommen und hielt ihnen eine Rede, m welcher er sie aufforderte, nicht zuzulaffen. daß ihre Männer in die gewerkschaftlichen Organiiationen emtreten; denn dort seien Soz,allsten und bei den Warschauer- Sozialisten sei es jetzt Brauch, eine Frau nur für 4Jahre zu heiraten und sich dann von rhr scheiden zu laffeu. Die Frauen könnten allein ihre Kinder nicht erhallen und seien dadurch ge . zwunge», sie in Kinderheiwe zu geben. Die Eigentümer der Kinderheime aber seien Juden, die allein genng Geld hätten, solche Heime zu erhalten. Die Juden aber lasten die Kinder m den Heimen hungern, quälen sie durch Fasten und erschießen sie dann. Sterrerfr«sekaste«. Exekution, i. Erkundigen Sie sich beim Steueramt Mi» mstratifches Bezirksamt), wie groß Ihre Steuerrückstände sind. D e Bteueradminlstratlon ist häufig nicht genau informiert und mahnt höhere Beträge einals tatsächlich noch ausstehen. 3. Gegen die Exekntiousbewilligung können Sie binnen acht Tagen berm Exekutionsgericht Rekurs erheben. Er ist aber aussichtslos, da das Gericht auf Grund des Rückstandsausweisrs die Exekution bewillige« muß. Wenn Sie tatsächlich weniger schuldig sind, verlangen Sie beim ExekutionSgerrchr die Emichränkung der Exekution. — Deutschösterreich. Melden Su dieKuegranleihe nachträglich bei der Sleueraduuuistiatwn an und ersuchen Sie um duKontrollbezeichnung. Sle müssen hiebei aber rechtfertigen, daß Sie die Anmtldmm iyuepzeit muerlaffen habe». ' — ÄausbekLer Bs»