Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 895 (24.7.1921)
- Date
- 1921-07-24
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien, Sonntag Letzte Nachrichten. Deutsche Antwort auf die franzöfische Note über Oberschlesien. Viertln, 23. Juli. (Wolfs.) Auf die Aufze'MMtngen, die der französische Botschafter in Berlin am! 16. d. M. bei seiner Demarche der. deutschen Regierung überreichte, hat der Reichsminister des Auswärtigen heute abends denr französischen Botschafter eine Antwort übergeben, in der es heißt: Die, deutsche Regierung ist durch' den Schritt des französischen Botschafters vom 16. d. M., überrascht worden. Die französische Regierung führt Beschwerde übler den angeblich infolge des Verhaltens der deutschen Regierung! immer drohender werdenden Charakter.der Vage in >?berschlesien und über die angebliche Gefahr einer gewaltsamen deutschen Aktion. ' Die Lage in Oberschlesien ist in keiner Weise durch das Verhalten der deutschen Bevölkerung bedroht. Die' französischen .Aufzeichnungen, verweisen auf angebliche ungeheuerliche Aeußerungen und unmittelbare Herausforderungen des General Höfer. Der deutschen Regierung ist trotz Mch Forschungen von 8erarügen Erklärungen oder Herausfordernugen des Generals Höfer nichts bekannt geworden. Die französischen Aufzeichnungen sprechen weiterhin von deutschen Banden. Sollten mit-dem Ausdruck „Banden" die früheren und inzwischen aufgelösten Selbstschntzformationen gemeint sein, so muß diese für Verteidiger des Heimatbodens entwürdigende Bezeichnung mit Entschiedenheit zurückgewiesen werden. Die deutsche Regierung hat die in das unbesetzte Gebiet übergetretenen, .Teile des Selbstschutzes entwaffnen lassen. Sollten wider Erwarten 'auf unbesetztem Gebiet vereinzelt noch bewaffnete Gruppen auftauchen, werden sie entwaffnet und aufgelöst werden. Das Kommando .des. Selbstschutzes in Ober- Glogan ist aufgelöst. General Höfer hat sich nach seinem Wohnsitz in 'Kobürg begeben. Während somit eine Gefährdung des Friedens von deutscher Seite keineswegs zu befürchten ist, besteht die ernste Gefahr, daß von polnischer Seite erneut versucht wird, das Ziel zu erreichen, das in den drei Aufständen vergeblich augestrebt wurde. Der Abtransport einer französischen Division nach Oberschlesien. Berlin, 23. Juli. (Wolfs.) Der französische Botschafter hat bei seinem heutigen Besuch den Reichsminister des Auswärtigen Dr. Rosen befragt, ob die deutsche Negierung bereit sei, die nötigen Vorkehr unZ-en für den Transport einer französischen Division nach Oberschlesien zu treffen. Deo Reichsminister des Auswärtigen hat erklärt, daß die deutsche Regierung bereit ist, bezüglich' der Transporte von Truppen der alliierten und assoziierten Mächte, den Bestimmungen des Versailler Vertrages in jeder Mise nachzukommen. Indessen kann ein Ersuchen um Beförderung von Truppen nach' Oberschlesien nicht von einer der drei Mächte im eigenen Namen gestellt werden. genommen, bei der ein Paket mit falschen bedruckten Tabak- Emballaaen sür„FeinentürkischenRauchtabak" und ein Paket unbedruckter Emballagen sowie verschiedene Drucke Utensilien gefunden und beschlagnahmt wurden. Ovlustil behauptete bei seiner Einvernahme, daß nicht er diese Emballagen verfertigt habe, sondern daß sie von z w e i ihm »ich t n 8 h e r bekannt e n B « r sch en herrühren. - * Personalnachrichteri. Fräulein Irma Leicht aus Mähris ch-Ostrau bat sich mit Herrn Josef Bickel, Inhaber der Firma I. .Bickel, Wim, verlobt. Herr Bickel, der früher Journal''- war, hat durch seine Artikelserien „Die österreichische Steuerpolitik" (1910), „Los von Rom" (1911), „Die Tuberstilolennage."'. (1917), „Das russische und jüdische Sprichwort" (1907), ..Das. arische und semitische Rassenproblem" (1809), „Die Pogromfrage in Rußland" (1906) und durch seine.Veröffentlichungen über „Das Ratenacsetz" (1912), „Das österreichische Heimatsrecht dogmatisch und historisch", sowie zahlreiche andere rnteressante Abhandlungen die Aufmerksamkeit der-Fachkreise auf sich gelenkt. Derselbe ist guter Nationaljude. — Rechtsanwalt Dr. E r i ch S a x l hat seine Kanzlei im Anschluß an die seines Vaters Dr. MarimlianSaxl in Wien, VJ., Mariahilferfiraße 68 (Eingang Nelkengasse 6) eröffnet. * DaS staatsaesahrliche Esperanto. Aus Budapest wird uns berichtet: Die ungarische christlichnationale Regierung ist förmlich von der Angst besessen, daß von außenher Literatur eindringen könnte, die das ungarische Volk über den heutigen Kurs aufklärt. In dieser Angst möchte sie nicht nur die ungarische Emigrantenpresse, sondern, wenn es anginge, alle nicht in ungarischer Sprache gehaltenen Preßprodukte vom arg zusammengeschrumpften, ungarischen Globus verbannt». Gegen bte deutsche, französische und englische Literatur im allgemeinm vorzugehen, traut sie sich wohl nicht, dafür aber hat sie sich heldenmütig erst ml die hebräischen und jüdischen Korrespondenzen und Zeitungen geworfen und nun ist ihr auch die Angst vor dem E s v e r a n t o in die Glieder gefahren. Diese exotische Kulturauffassung des christlichen Kurses in Ungarn geht soweit, daß sie wührscheinlich von einem Rest von Schamgefühl geleitet, selbst die Veröffentlichung des Textes einer Interpellation des Prälaten Dr. G i e ß w e i n in der Nationalversammlung wegen Verfolgung der Esperantosprache verbot. Nun hat die. Regierung auch noch den für den 9. und 10. August in Aussicht genommenen WlenerMorgenzeitung Mitteilmgen aus dem Publikum. ZdfliKa Bondy Siegfried Werner V e r l* *o b t e M i e s (Tschecho-Slowakei) Raubowite im Juli 1921. voes n. Innendekoration in grösster Auswahl. Nur gediegene 619 Erzeugnisse. J. SPIM alle», VII., Siebensterns. 1 b. 2 (Ecke Karl Schweighofergasse). VLMARIAHIIFEHSJRASSE 1{& Grösstes, hCstsortiertes Lager Wiens in Teppichen, Decken, Vorhängen, Ueber würfen, Laufteppichen, Stores, Doppeldecken etc. Billigste Preise. 8540 Grösster und bester Käufer W lens 5064 BRILLANTEN, PERLEN Juwelen, Edelsteinhändler Rabinenritscli, Juwelier >., MAXIMILIANSTRASSE S II., STEPHANIESTRASSE 3, nur Nr. 8 (jetzige MaMerstr.)Tel.854l u 45I46 (jetzige Hollandstrasse) im eigenen Hause Haltestelle Opernring, Zag. Kärntnerstr. Samstag geschlossen. Hören Sie auch unsere Preise Ein gestricktes wollenes Kleid, 881 Wiener Fabrikat, 5000 Kronen ALBERT RATZBEK, Kohim^L Kr. 0 Bandagen48^ gWNIIMKI! aller All adenauben reuH-ffi In- und ausländ. 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Werbe mit Wort und Schrift für antisemitische Vereine und Zeitschriften, bringe Aufklärung in die Reihen deiner Freunde und Verwandten, warne sie und mache sie aufmerksam auf jüdische Schlingen und Schliche, die sie vielleicht nicht sehen und entweder aus Lauheit oder wirklicher Blindheit nicht sehen können. „Der Jude ist kein Deutscher, sondern ein Täuscher", sagt Luther, deshalb sei vorsichtig in allen deinen Handlungen und schreite erst zur Tat, wenn du dich gründlich überzeugt hast, daß keine Tücke lauert." Hoffentlich überzeugen die Antisemiten Dr. W a n e k und Dr. W e i s k i r ch n e r noch nachträglich, nachdem sie einmal — entweder aus Lauheit oder wirklicher Blindheit — in die jüdischen Schlingen der „Z e b u" A.-G. bez ehungsweise der „Heim af-Veisicherungsgesellschast geraten find, daß dort keine -Tücke auf sie lauert, sondern nur ein g u 1 e S G e s ch ä f t, in welchem Falle sie durch das Antisemitenevangelium des Doktor U r s i n ausdrücklich von der Verpflichtung der „befreienden Tat" im Sinne des AntisemitenbündeS enthoben sind. Uns würde es nur interessieren, ob die genannten Führer der beiden größten antisemitischen Parteien in Österreich auch in den Verwaltungsratssitzungen der „Zebu" und der „Heimat" wie es Herr Gattermayer anordnet, „das Hakenkreuz mit Stolz als das sichtbare Zeichen ihres (sonst freilich unsichtbaren) arischen Adels" tragen... * Sittlich religiöser Zynismus. Die Rede des Oberrabbiners Dr. C h a j e s über die Notwendigkeit einer Verwurzelung des jüdischen Volkes im eigenen Land nimmt die „Reichspost" zum Anlaß der höhnischen Frage: „Hoffen die Juden, aus Oesterreich „ihr eigenes Land" zu machen, da sie in den letzten' Jahren mehr Inden nach Wien brachten, als Palästina heute noch bodenständige und ringewanderte Juden zählt?" Wenn es dem Organ des katholischen Klerus wirklich um die ehrliche Beantwortung der Fiage zu tun ist, warum die jüdische Einwanderung nach Palästina ins Stocken geraten ist. so daß viele junge Juden, die ihr Enthusiasmus ins Land der Väter treibt und die nur die eine brennende Sehnsucht fühlen, möglichst rasch hinzugelangen, wider ihren heißen Wunsch in Wien und anderen Städten am Wege ins gelobte Land aufgehalten werden, dann wird sie sich dank ihren Beziehungen zu den Lenkern der kirchlichen Politik leichter erschöpfende Informationen verschaffen können, als wir, denen wahrscheinlich erst in späterer Zeit die Gesamtheit aller in diesen Tagen gegen die völkische Erlösung der Juden wirksamen Energien und die geheimen Fäden, die zwischen diesen oft scheinbar ganz polaren Kräften unterirdisch laufen, erkennbar werden dürften... * Schöppenstedt an der Isar. Dem „Berliner Tageblatt" wird aus M ü u ch e n geschrieben: „Daß das S y st e m 23 . IM 19 21 EMH .;^ Kabr-Poehner auch demHumor sein Recht läßv mag Ihnen folgender lustige Fall erweisen, der sich hier kürzlichereignete., Ein älteres kinderloses Ehepaar wollte ein Kind adoptieren. Es wandte sich nach Berlin und Wien und entdeckte endlich in Wien einen Knaben, der allen seinen Wünschend entsprach. Da trat plötzlich die Münchner Polizei dazwischen und wollte dem Jungen den Aufenthalt nicht gestatten. Er war, nämlich — Jude, und deshalb sollte der zehn Wochen alte Bengel als gefährlicher und lästiger Ausländer abgeschoben werden. Es kostete Mühe, die Aushebung des Verbotes durchzusetzen. Dabei soll ein hoher Polizerbeamter geäußert haben: „Wenn wir den Jungen hereinlassen, wächst er heran und kann in zwanzig Jahren ein — Kurt EiSner fein!" * Wladimir Korolenko erstrankt. Der bekannte! russische Schriftsteller Wladimir Korolenko ist in Poltawa schwer erkrankt. \ * Der Sohn der Dichterin Else Lasster- Schnler, der junge Maler Paul Laster-Schüler ist in Mannheim von einem Manne durch mehrere Messerstiche verletzt worden, als er auf der Straße ein junges Mädchen gegen Belästigung hatte schützen wollen. Erfreulicherweise sind die Verletzungen nicht gefährlicher Natur. * Freigabe des Viehexports in der Tscheche- Slowakei. Aus Prag wird gemeldet: Infolge des hohenBiehstandes in der Tschecho-Slowakei sowie wegen des Futtermangel hat nunmehr das Einabrungsministerium den Viebexpo pck g e st a i t e t, doch muß sich jeder Exporteur.verpflichten, 20 bis 25% der auszuführenden Menge zum Preise von K8 4 fO 1 kg Lebendgewicht dem heimischen Konsum zuzuführen. , * Protestverfammlung gegen den Haufiererlaß. Montag, den 18. d. M. fand in Schönhofers Restauration im Prater eine massenhaft besuchte Versammlung der H a u s i e r e'tz Oesterreichs statt. Aus allen Provinzen waren Hausier«! gekommen, um gegen den Erlaß deö BundrSministeriumS fBfc Handel und Gewerbe vom 2b. April 1921 zu protestieren. Bov» sitzender, Armeurat Max H o j d a, Sekretär der „Hausiere? Vereinigung Oesterreichs", begrüßte die Erschienenen. Der Referent, Herr Dr. Arnold Ascher, führte insbesondere aus, daß es nicht angehe, einen Stand vernichten zu wollen, damit rS einen anderen Stand eventuell besser gehe. So ist cs noch niemanden eingefallen, die Vernichtung der Eisenbahnen zu verlangen, damit rS den Frächtern und Landkutschern besser gehe. Der zweite Referent, Obmann der! Hausiererveremigung Oesterreichs Herr Hermann Fischer, führte aus, das ganze Um und Auf der christlichsozialen Phrasen» mach« ist die Ausrottung der Hausierer. Ihre ganze Staatspolink scheint auf das Agitationsmittel eingestellt zu sein! Oester- - reich ist gerettet, wenn man die 755 Hausierer brotlos macht. Zum Schluß appelliert er an die Hausierer, sich Mann für Mannder Hausierervereinigung Oesterreichs anzuschließen. Nach einstimmiger Annahme einer Resolution, worin gegen den erwähnte« Erlaß, welcher nichts anderes bezweckt, als 90 Prozent der Hausierer brotlos zu machen, protestiert wird, schloß der Vorsitzende die imposante Versammlung. * Ein Dampfer verbrannt. In Pensaeola geriet der Segler „Viola" in Brand. 28 Mann der Besatzung, unter ihnen einige Chinesen, die eingeschmuggelt hätten werden sollen, kamen ums Leben. * Wetterbericht. Während Nord und Ost unter der Wirkung einer tiefen Zyklone ein über Südschweden ringeschlosseneS Regengebiet bilden, hält sich in Oesterreich vorwiegend schönes Wetter. Die Temperatur ist in den nördlichen Alpenländern viel höher als gestern. Voraussage: Prognose unsicher wegen Ausbleiben amtlicher Auslandsmeldungen. * Der Raubanfall auf dem Wahringer Gürtel. Ein seltener Fund wurde gestern bei Greifenstei» gemacht.-Man fand dort eine Kasette, die aufgesprengt war und Stücke eines Briefes enthielt. Daneben lagen zwei Fahrkarten. Es wurde festgestellt, daß es sich um die Kasette handelt, die am 15. d. M. um die Mittagsstunde bei dem Raubanfall in der Wohnung des Kaufmannes Jakob I z r a 11 auf dem Wahringer Gürtel von . zwei falschen Kriminalbeamten geraubt worden ist. Die Kasette hatte Schmucksachen im Werte von X 200.000 enthalten. Die Täter hatten die Hausgehilfin Therese F a m i n g e t gefesselt, geknebelt und mit Dolch und Revolver bedroht. * Gin Brand mit Millionenschaden. Gestern vormittags entstand in einem Holzschupfen, der als Flaschenmagazin der „Diana" «Frauzbranntweinfabrik, II., Vorgartenstraße 169, dient, ein Brand. Das Feuer breitete sich, durch die leicht entzündbare Emballage genährt, mit großer Geschwindigkeit aus. Es bedurfte rinstündiger angestrengter Arbeit der Feuerwehrmannschaft, um den Brand völlig zu unterdrücken. Der Schupfen, in dem Flaschen und Emballagen lagerten, ist: gänzlich med ergebrannt. Das Feuer dürfte durch Unvorsichtigkeit, eines Hilfsarbeiters entstandet sein. Das Feuer ist auf dem Platz entstanden, wo der Hilfsarbeiter Maspauer arbeitet; überdies ist« er schon vorgestern im Magazin rauchend gesehen worden. Der Schaden wird aufzweiMillionenKroneu beziffert.' Die Firma ist versichert. * Rehabilitierung. Die Korrespondenz Wilhelm meldet: Wie berichtet, wurde vor einigen Wochen der 60j8hrige Uhrmacher Moritz N e u m a n n unter dem Verdachte angehalte», an Falschabftempelangen ungarischer Banknote« dadurch teilgenommen zu haben, daß er die Noten aufbewahrt hat. Nun wurde Neumann aus der landksgerichtlichen Untersuchungshaft entlassen und das Verfahren gegen ihn eingestellt,, da sich seine Schuldlosigkeit herausstellte. * Barbusse beim Esperantokougreh In Prag» Während des 13. Weltesperantistenkongresses in Prag findet auch ein Kongreß der sozial» st ischenEsverantisteu unter.den Protekeltorate Henry BarbusseS statt. * Das Wiener Telephon. Am 22. d. M. um 8 Uhr. abends lief der siebenjährige Alfred R a b, XVI., Hetkenkofersiaffe, dem durch diese Gasse fahrenden Arbeiter Joses K o e e l in das Fahrrad. Der Knabe wurde niedergestoßrn, und auch Kocel kam samt dem Rade zu Falle, blieb aber unverletzt; da-, gegen hatte der Junge einen Bruch des rechten Unterschenkels erlitten. Auch Rißwunden an der Stirne trug er davon. Kocel trug selbst den Knaben in die nächste Wachstube in der Thaliastraße. Von dort ans wollte man telephonisch die Hilfe der Filiale der Rettunassellschajt erbitten, doch es war u n m o glrch, eineVerbindungzu bekommen, so daß' nach. längerem Warten nichts übrig blieb, als den verletzte»^ Knaben ins W i l h e l m i n e n s p i t a l zu tragen. .* Begräbnisse am heutigen Tage. Alter Frieb' h of: 9. Uhr Bauer Ludwig. 9 Uhr 30 Min. Löwv Therese. — N e ult Friedhof: 5 Uhr Klager Josef, 9 uhr 80 M«. Brummel Ernestine, 9 Uhr 10 Min. Witz Louise. 10 Uhr Banheghi Karl, 10 Uhr 20 Mm. Mäher Alice. — Döblinger Friedhof: 11 Uhr Lang Karoline. * Spenden. Für Pogromopfer: D. Wb. X 300, Annonhm X180, Beamtenschaft des aufgelösten Joint Distributions Oomwittee-Abteilung Wien K 3632. Volksbibliothek Zion, gesammelt von Fräulein Antoinette Aberbach X 737, Beamtenschaft des SpeditionSbureaus Adolf Stern X 3350, Beamtenschaft des Bankhauses'Kola X 3550, bisher X 166.003. — Für Pogromwaisen: Leopold R. X 200, Roman Parnaß X 200, bisher X 39.200. — Für Beth Chaluz: Landau X 1000. jetzt sction inren Jfiinitaur in n. guten und noch .billigen Hern ' und Damenstoffeu besorgen Wiener Restenmesse Karl Scjiwürz & Co.., VI.. WindmOhloassn 2 33