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Wiener Morgenzeitung · 1921-07-24 · Heft 895 (24.7.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 895 (24.7.1921)
Date
1921-07-24
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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JgST§95ly Wien. Sonntag f * Fortsetzung des große« Sommerverkanfes der U. Gerngrotz Ä.-G. Gestickte Damenhemden aus gutem Stoff, reich gestickt, Serie I K 295, Serie II K. 325. Elegante Kombinagen Hemdhose, reich geputzt, K 1700 bis 1850. S e i d e n - C r k p e m a-r o c a i n e. die große Herkstmode, in allen Nuancen lagernd. Seidentrrkot-Jerseh glatt ung gestreift, in allen Modefarben, jetzt besonders preiswert. Rohseide, glatt, in allen Farben und bandbedruckte, in-den neuesten Dessins, für Kleider. Blusen und Jackettfutter, ihrer Haltbarkeit wegen besonders empfehlenswert, 80 an breit, per Meter K 590. W a s ch st o f f e in großer Auswahl, äußerst billig! Damen-Badeanzüge, rot gestreift, von K 675 auswärts. Trikot-Badeanzüge, für Damen unh Herren K 368. Amerikanische Gummi-Babehauben K 245. Weiße Batistvorhängemit gezogenem Bolam, getupft, für Kinder- und Schlafzimmer, per Fenster (zwei Teile eine Draperie) K 2300. 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Erwachsenen- Schule (Adult School) nach englischem Vorbild in deutscher Sprache um 9 Uhr vormittags im Amtshause, Hietzing, 'Eduard Kleingasse 2, U. Stock, links, und um 5 Uhr nachmittags in Mauer über das Thema: „D r e N e u e S t a d t". Im Zusammenhänge mit der dortigen ersten Sommerschule über „Die Sredlungsbewegung" bei schönem Wetter im Maurer Walde, rechts von der bürgerlichen Schießstälte (eine halbe Stunde von der Endstation der Linie 60) am Drei-Markstein-Tor des Tiergartens, bei Regen im Schulhause in Mauer (Haltstelle Hauptplatz). Hier ist auch eine Ausstellung von Siedlungsplänen des Wiener Siedlungsamtes frei zugänglich. * Abschaffung deS Paßzwanges. Ein Mittagblalt verzeichnet eine Aeußcrung des Bundeskanzlers Dr. Schob e t, daß begründete Aussicht für die Auslastung des Paßzwanges im Verkehre zwischen Oesterreich und dem Deutschen Reich vorhanden sei. * Sommeefeft. Die alpine Gesellschaft Krummbolz ün Wien veranstaltet Sonntag den 31. d. M. in Weigels Dreherpark in Meidling ein Sommeriest mit auserlesenem Programm und Tanzkränzchen. Das Reinerträgnis dient zum Wiederaufbau der abgebrannten Krummholz-Hütte. Näheres die großen Plakate.. * Von der norwegischen Kinderaktiou. In Norwegen genießen derzeit 700 Wiener Kinder die Gastfreundschaft des norwegischen Volkes. D e bezügliche Aktion ..Barn-Komiteen Wien-Kristiania" wurde vom norwegischen Konsul Herrn Werenjkjold in Wien, den in Norwegen ein dort gebildetes Komitee unterstützt, ins Leben gerufen. Der Transport und die Unterbrinoung der Kinder erfolgt ausschließlich durch Spenden, welche in hochherziger, Weise in Norwegen für die unterernährten Wiener-Kindes gesammelt wurden, um ihnen Erholung und' Kräftigung zu bieten. "Siratzburg ohne Elektrizität. Nach einer Meldung aus S t r aßburg haben die dortigen Elektrizitätsarbeiter eine von der Direktion verfügte 25°/oige Lobnherabsetzung abgelehnt und sind in den Streik getreten. Die Stromlieferung ist unterbrochen. __ * Umwandlung des Schweiß- und Konstruktions- Werkes Alfred Fbömel in Inzersdorf in eine Aktien» gellfchaft. Wie wir von unterrichteter Seite erfahren, wird das Schweiß- und Konstruktionswerk Alfred Frömel in Jnzersdorf, welches seit dem Jalne 1871 besteht, unter der Patronanz des Bankhauses Alfred Pick & Cie., Wien, I», Wollzeile 1b, in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. * 50 Jahre ©ein. Gelegentlich des Berichtes über das HOjährige Jubiläum der Beka-Schuhfabrik haben wir bereits erwähnt, welch große Zuwendungen die Firmeninhaber ihren Angestellten und Arbeitern sowie öffentlichen Wohlsahrtsinstitutionen gemacht haben. Nunmehr widmet die Fabrik B e k a aus Anlaß des Jubiläums auch dem einheimischen Publikum ein Präsent, indem 25 000 Paar erstklasstge Goodyear-Welt (rabmengenähte) Schuhe durch die Alleinverkäufer zu außergewöhnlich niedrigen „Inbiläumsvreisen" abgegeben werden. — WaS ist ein Bcka-Schub? Beka find das Erzeugnis der Firma Brüder K l e i n, S ch u h f a b r i l B e k a in Mödling, der führenden Schuhfabrik Oesterreichs. Die Marke Beka ist wr gesetzlich geschiitzt. Es ist ' eine durch Jahrzehnte erprobte Oiralitätsmarke allerersten Ranges, kein Luxusschuh, sondern knrzweg der Mittel» standsstravazschuh. — Beka erzeugt infolge der modernsten, lationeWen Arbeitsweise und kraft seines besonderen Geschäfts- Weins Schuhe zu konkurrenzlosen Preisen. — Beka-Schuhe werden im Jnlande nur durch die Beka-Alleinverkaustsstellen m Wien und der Provinz direkt an Selbstverbraucher verlauft. Alle Beka-Schuhe tragen Verkaufspreisstempel. Auch die Allemverkäuser begnügen sich mit einem geringen Handelszuschlage, denn sowohl Fabuk als auch Alleinverkauf« huldigen dem Grundsätze /Rascher Umsatz, kleiner Nutzen". * Achtang, Ausländer! Die Firma Dvkefz & Paschkusz, Wien, I., Bauernmarkt24. hat preiswert abzugeben: Große Posten Manikür- -und Kammkasseten, Bürsten, Stahlwaren, Parfümerien, Zigaretten- und Tabakdosen usw. * Wissen Sie schon das Neueste? Die Werkstätten für ferne Herrengarderobe nach Maß der Firma Spitzer L Markus, H.. Hollandstraße (früher Stephaniestraße) 1 (nächst Stephamebiücke) verkaufen ihr Warenlager zu tief reduzierten Preis e n. Vereiusnachrichten. _ Z r o nistische Bezirk ssektio« Wieden- Margareten. Morgen. Montag, 8 Uhr abends, im Cafe Margeten, V., Wiedner Hauptstraße. Ausschußsttzung: Besprechung des Herzl-Grabganges. Ordner und Sammler sollen sich emsinden.. — Hebräischer Klub. Heute gemeinsamer Ausflug unter Führung des Herrn Scher. Treffpunkt Vs3 Uhr nachmittags, Schottentor. — Hebräischer Fortgeich r i 1 t e n e n k u r s (Gelernter). Heute 7a3 Uhr nachmittags, Liebenberg-Denkmal, Ausflug bei jedem Wetter. Wketts« MorgenzeWvtz An «ttfete p. t. Leser «nd Abonnenten! Infolge der neuerlich enorm gesteigerten Herstellungskosten der Blätter sehen sich die Wiener Tageszeitungen gezwungen, die Bezugspreise für Abonnement und Einzelverkauf zu erhöhen. Vereinigung der österreichischen Tageszeitungen. * * * - Auch die Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung" steht sich genötigt, die Bezugspreise entsprechend zu erhöhen. Die Erhöhung wurde nur in dem Ausmaße vorgenommen, als notwendig ist, um die gesteigerten Gestehungskosten decken zu können. Wir bitten -unsere Freunde und Leser, dies als eine im Interesse der Erhallnng unseres Blattes notwendige Maßnahme zu werten und uns umso gewisser ihre Anhänglichkeit zu bewahren. Einzelverschleiß r Kr. 5.— fauch an Soun-ogen)- Abonnementpreise ab 1. August. Für Wien (zum Abholen in den Trafiken oder mit Postzusendung) Kr. 13V.— monatlich. Mt Postzusendung: Deulschösterreich monatlich . . Tschecho-Slowakei monatlich . Polen monatlich. Jugoslawien monatlich . . . . Deutschland „ . . . . Rumänien „ . Holland „ Schweiz .» ...... England „ . Italien * Amerika „ . . . . . Frankreich, Belgien monatlich. . . . . Kr. 130.- «8. 18pol«. Mark 200.— . . Dinar 13.— . . Mark 14.— Lei 24.- . . holl. fl. 1.50 . . Fres. 3 — . . 8k 3.— . . Lire 6.— . . Dollar —.50 . . Fres 6 —. Zahlstellen Oesterreichischcs Postsparkaffenkonto (Wien) 150.093 Tschecho-slow. Postsparkaffenkonto (Prag) 59.351. Polnisches Postsparkaffenkonto (Warschau) 190.227. Deutsches Postscheckkonto (Berlin) 108.722. Rumänien (Ezernowitz): Allgemeine Depositenbank» Filiale Ezernowitz. Jugoslawien: Äser Kisicky bankein, Osljek I., Gajev trg li oder Postsparkaffenkonto (Agram) 40.085. Italien (Triest): Sooletä Itallana dl credlto Commerelaie. Triest, Via Mazzini 30. Die Ernährung. Der Marktbericht. Während sonst an einem Samstag in der letzten Zeit ungefähr 300 Gärtner den Markt aufgesucht hatten, waren gestern mfolge der zwischen den Gärtnern und der Gemeinde bestehenden Differenzen wegen der Verlegung der Abendmärkte bloß 12 Gärtner erschienen. Doch machte sich dieser Umstand auch m bezug auf die Versorgung mit Gemüse in keiner Weise störend geltend, da Feldgemüse iu mehr als ausreichenden Mengen auf die Märkte gebracht wurde und der Ausfall an Gärtnergemüse dadurch wettgemacht wird. Die zugeführten Mengen waren so groß, daß tm allgemeinen die Preise erfreulicherweise auch weiter abbröckeln. Auch an Obst herrscht kein Mangel. Kirschen fehlen zwar bereits, auch Marillen kommen weniger auf den Markt, doch sind Aepfel. Birnen. Pflaumen, Kriecherl. Reineclauden, Mirabellen, Himbeeren so reichlich vertreten, daß in einzelnen Sorten PrelSermäßigungrn gewährt werden mußten. Gute Strudleräpfel haben sich rm Preise werter um K 5 tm Großhandel per Kilogramm ermäßigt und waren im Kkinverkauf zum Preise von K 85 bis 45 zu haben. Mit Erern sind die Märkte gut versorgt. Inländische Eier guter Beschaffenheit wurden um X 13 bis 14, polnische Ei« um X 12 Angeboten. In der Großmarkthalle herrschte besonders starker Berkehr. Schon in den Vormittagsstunden waren die Vorräte nahezu ausverkaust. Bis auf Kalbfleisch blieben die Detailpreise unverändert. Gänse und Enten kosteten K 260 bis 300, Hühner wurden mit X SCO bis 800 per Kilogramm verkauft. Drr Kamps gegen den Fleischwucher in der Tschecho-Slowakei. Prag, 23. Juli. Wie der .Cas" berichtet, habe der Minister für BolkSernLhrung in der gestrigen Konferenz über die hoben Flerfchpreife kategorisch erklärt, daß er, falls die Fleischhauer und Selch« die Preise nicht herabsetzen sollten, fest entschlossen sei. in der nächsten Woche staatliche Fleischhauereiru in den größeren Industriestädten errichten zu laffen. Dasselbe Blatt meldet, daß Frühkartoffeln für Großeinkäufe bereits zum Preise von X 40 per Meterzentner nach Prag angeboten werden. __ Maisfreies Brot in Wien. Mehlausgabe. Vom '34. bis so. d. M. wird l/* kg Derfchleißmehl und */» *g Marsgrieß als normale Wochenratron zum Kleinverkaufspreis von je K 21 per Kilogramm ausgegeben. Außer der normalen Ration wird zum Preis von X 79 der Kilogramm */3 kg Verschleißmehl (Plusmrhl) pro Kopf des Bezugsberechtiaten auf die Mehlbezugskarte abgegeben. Jeder Besitzer einer Mehlbezugskarte ist zum Bezüge der Plusmehlratron 24. Mi L9Ä berechtigt, jedoch nicht verpflichtet. Es darf daher der Berns &n normalen Ration nicht an dje Abnahme deS Plusmehlaebnnd» werden. Vom 24. d- M. an werden in Wie» folgende Aenvmmaex in der Brot- und Mehlversorgung durchgeführt: DaS Brot wir» ohne Zusatz von Mais hergestellt werde», Dil Ausmahlung des Weizens wird im Durchschnitt von 85% ans 80°/o herabgesetzt, hieraus werden 80% «K 50% Brotmehl eczeugü Fettabgabe. Vom 24. viS 80. d. M. werde« bei de« städtischen Fcttabgabestellen 12 dkg Pflanzenfett (Paketware) zum Preis , von K 18 90 gegen Abtrennung des Abschnittes 264 der Mebl- und Fettbezuaskarte abgegeben. Organisierte Verbraucher erhalten 12 dkg Margarine zum Preis von K 16.90. Frfle JOdische Volksbühne Ensemble-GaBt*plel 1b der. Venen Wiener Bühn» DER FREMDE a'h,Ä1V.“" Bühne und Kunst. Metropol-Theater. Auf der Bühne des einstige» Vergnügungsparkes „Venedig in Wien" verleugnet jetzt Karl Forest feine Burgtheatervergangenheit in einer Rolle, deren „Lustigkeit" ausschließlich im — Jüdeln besteht. AlS „Betrügsrat" einer Antiquitätenhandlung, in der aber das einzige echt antike nur die Witze find, die daS Publikum z« Horen bekommt, hat « ein aberteuerlicheS Erlebnis mit einem Gespenst. Es ist dies aber nicht etwa der Geist des alten Burgtheaters, der die Lust bezeigte, ddm jüngsten Verräter an seinen ehrwürdigen künstl«rfch«n Traditionen verdientermaßen den Kragen umzudrehen, sondern daS harmlose Operettevgespenst ein« altägyptifchen Prinzessin, die Osiris als Entschädigung für ihren vorzeitigen Liebestod alle tausend Jahre auf e i n e n Tag ins Leben zurückruft. Ist diese Entschädigungsfrist schon an und für sich sehr kärglich bemeffen, so erleidet sie noch eine weitere Verkürzung durch die Unbegreiflichkeit, daß Osiris ausgerechnet die Herren Landsberger, Cornelius und Prager dazu auserkoren hat, der „Prinzessin vom N i l" so viel Geist einzufloßen, als sie für erneu vollen Theaterabend zum Leben benötigt. Den Herren ist nämlich schon nach dem «sten Att der Atem ans» gegangen und was sich dann weiter abspielt, darüber fei der wohltätige Schleier der Verschwiegenheit gebreitet! Auch der Komponist Viktor H o l l 8 n d e r hat -sein bestes im ersten Akt gegeben, aus dem ein flottes Marschlied dreimal wiederholt werden muhte. Doch hat das Publikum auch sonst mit dem Beifall nicht gekargt. Besonders Frau Jenny S ch 8 ck, deren lebenslustiger Naomi man ihre dreitausend Jahre wirklich nicht anmerkt, schien die allgemeine Sehnsucht auszulöfm» daß das charmante Gespenst seinen tollen Spuck noch sehr oft wied«- holen möge. Wie wir Osiris kennen, wird « mit sich redm laffen... _ Aus de« Theatern. Die Freie jüdische Volksbühne bringt als nächste Vorstellung ihres Ensemble-Gastspieles an der Reuen Wiener Bühne heute das Schauspiel „Der F r e md e" von Jakob Gordin rurWiederholung. BeginnV-8Uhr. — Morgen, Montag, V-8 Uhr, gelangt „Der Unbekannte" von Gordin zur Aufführung. Im Metropol-Theater findet Donnerstag den 28. d. M. um 22Vr Uhr eine interessante Nacht-Festakademie statt. Pepi Glöckner tritt in zwei ihrer Glanzrollen: „Abschiedssouper" von Arthur Schnitzler und die ..Vereinsschwester", von Anton Langer, auf. In der darauffolgenden Akademie bringt sie heitere Solovorträge. Außerdem wirken «och mit: Gustav Waldau vom Staatstheater in München, sowie die Herren Otto Buricyr, Alfted Neugebauer, Leopold Straßmeyer und Gustav Wiffaü. In der Akademie werden außerdem Karl Forest und Robert Nästlberger Mitwirken. Für Fahrgelegenheiten nach allen Richtungen nach Schluß der Vorstellung ist gesorgt. Die Wienar Burgschauspieler iu Leipzig. D« Leipziger Korrespondent des „Berlin« Tageblattes" schreibt: Aus ihrer Gastsprelfabrt sind die Wiener Burgschaus p i e l e r nach Leipzig gekommen und haben im Neum Theater einen ungewöhnlich starken Erfolg erzielt. Sie brachtet MolnarS dremktiges Spiel „D e r S ch w a n" mrt. das in Wien feine Uraufführung, in Dresden seine reichSdeutsche Uraufführung erlebt hat. Die Wiener machten aus dem immerhin wirkungsvollen Theaterstück ein reichbewegtes Stück Leben. An dem Erfolg hatte die Regie Albert Heines starken Anteil, und mit ihm wirken in der Aufführung mit: Hedwig B l e i b t r e u, - Auguste Wildbrandt-Bau dius, Vilma A k n a y, Georg Reimers, Hermann Rom b,e r g, Wern« S ch o t t. Besonders gefeiert wurde die 82jährige Wildbrandt-Baudius. Daß Publikum erriunerte sich, daß die Künstlerin eine'geborene Leipziaerin ist und hier unter Leitung ihres Pflegevaters, des brrühmteu Schauspielers Karl Friedrich Baudius, als Fünfzehnjährige zuerst die Bühne betreten hat. Sie spielte damals all^ dir ersehnten schönen Rollen junger Schauspiel«innen: die Julie, Luise, Annaliese, da« Gretchen, Klärchen und Kätchen. Bewundernswert ist diese edle Frau, die heute noch mit künstlerischer Kraft und Frische und «nverstegter ftoher Laune auf der Bühne wirft. Die jüdische Dramaturgenltga in New-Pork. welcher fast a l l e in Amerika wohnhaften jüdischen dramatrschen Schriftsteller, auch die Erben der bereits verstorbenen Theaterdichter. angehvren. hat dem Klub der jüdischen und hebräischen Schriftsteller in Wien, IX., Hahngasse 28/15, ihre Vertretung für Europa übertragen und ihn bevollmächtigt, die Tantiemen von den Stücken, deren Autoren der Rew-Uorker Jüdischen Dramaturgenliga angehöien, einzuziehen. Es soll damit dem an den jüdischen Theatern Europas vielfach noch immer üblich« Mißbrauch. Werke jüdischer Autoren auszuführen, ohne die gebührenden Tantiemen zu zahlen, ein Ende gesetzt werdm. In Amerika hat die Dramaturgenliga durch ihre Organisation diesen Schutz d« Bühnenautoren bereits wirksam durchgeführt. D« Klub der jüdischen und hebräischen Schriftsteller fordert alle Theaterdirekttonen auf, mit ihm in Sachen der Tantiemenverrechnung für die Werke der in Amerika lebenden jüdischen Theaterdichter m Verbindung zu treten. . .; . Englische Herren-Qnalitätsstotfreste Stadt-Restenmesse — I. .i _ - ■.■ - ■ , i, - MUvtm» Nr. 10-12 s. I.. Idlergm Nr. 0 WBWatWAiaBBsriimeBVHi

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