Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 891 (20.7.1921)
- Date
- 1921-07-20
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Mil Ml Wie«, Mittwoch M .- '• "i'*1"— ■———7-■;. 1 durchaus verschieden verhalte», und er spricht von „Sensitiven" und „Unseusttiven*. Merkwürdigerweise scheinen nach seinen Erfahrungen hysterische Frauen ja der Gruppe der Unseusitivm und nicht der Sensitiven zu gchörea. Wiener Morgenzettmtg; Mitteilunzeil Ms dem Publikum. Luna KenreKteiii Mendel Dym Stanislau Blazow Drei Touristen int SalzKammergnt verschwunden. Unter seltsamen Umstände«, an denen bas Seltsamste ist. daß sie einander in allen drer Fallen so ziemlich' gleichen, sind seit Ende Mai im Sa l zkammergük an verschiedenen "Orten drei" junge Leute spurlos' verschwunden. Es handelt sich um drei Einzelfälle, deren einer schon besprochen wurde. Die knappe Tatsache ist, daß am 28. Mai, am 15. Juni und am 30. Juni immer ein Tourist sein Hotel 'verlassen hat» und n acht wieder zur-ckgekehrt ist, obwohl — und das gilt fär alle drei Fälle — nicht anzunehmen war, daß er eine Bergtour zu unternehmen gedenke. Nun'ist es allerdings möglich!, daß es sich Bet jedem ver drei jungen Leute' wirklich' um irgendeinen Unfall handelt; cs ist aber doch seltsam, daß zu einer Zeit, da alle- Bergei des Salzkammergutes ihre Hochsaison auch im Besuch durch Tonristen haben, von keinem der Verschwundenen auch nur die geringste Spur trotz aller Bemühungen der Gendarmerie der Touristenvereine, der Ortsbewohner, der Verwandten und Freunde gesirnven werden jffrtttte. '"m > : l'.iyrl Der Fall des ersten ist der Zeit nach! der /jüngste und wurde schon besprochen. Der 22jährige Hörer der Rechte, Otto Alexander, Sohn des Zahnarztes Dr. Gustav 'Alexander, ist seit dem' 30. Juni aus.Aussee vermißt. Er hatte im Hotel Post gewohnt und das Hotel am 30. Juni um 2 Uhr nachmittags mit 'dem Bemerken verlassen, er werde bald wieder zurückkehren. Er kam nicht wieder. A l ex and er hatte bei seinem Verschwinden mutmaßlich einen Geldbetrag von 30.000 bis '40.000 Kronen bei sich. Der zweite Wiener, der ebenso spurlos verschwunden ist, ist -der Beamte der Angsv-österreichischew Bank Ernst F ischer. Er wird schon seit dem 15. Juni vermißt..' Er hatte sich, in G.roß-Omain bei Salzburg. aufgehalten und in der Pension Wegscheider gewohnt. Am' 15. Juni hat auch er um etwa 2 Uhr nachmittags die Pension verlassen, um einen Spaziergang zu unternehmen. Er wollte gegen 4 Uhr zurück sein, ist aber, s eit her verschwunden. F i sch er dürfte 2000 Kronen bei sich gehabt haben. Zeitlich' am weitesten zurück liegt das Verschwrnden des 22jährigen Postangestellten Julius Ros ko schuh aus Linz. Er war am 26. Mi auf einige Tage ins Salzkammergut gefahren, am 27. Mai, von Salzburg kommend, in St. W o l sgan g eingettioffen, wo er übernachtet hat. Nach Anzeige der Wirtsleute ist er am' 28. Mai früh zu Fuß in der Richtung gegen Strobl weggegange», um von dort die Heimreise nach' Linz anzutreten, da er. am 30. Mar wieder im Dienst sein sollte. Seither traf aber k ei ne N achricht mehr von ihm ein. An Geld hatte «r so viel bei^sich, als fttr eine ■ einwöchtge Tour allenfalls genügen konnte. S>leicht es auch möglich ist, daß ein außergewöhnlicher Zufall veranlaßt haben sollte, daß in allen drei F allen das Verschwinden unter beinahe gleichen Umständen erfolgt sein Zollte, drängt e-ben diese Gleichartigkeit auch die Mutmaßung auf, es könnte sich vielleicht doch in allen drei Fällen um ein Verbrechen handeln. Die Nachforschungen find in jeder Richtung eirigeleitet und werden mft großem Eifer fortgesetzt. Wirtschaftsrat für Palästina. In London würde in den jüngsten Tagen eine Gesellschaft registriert, die den Titel „Economic Board for Palestine" führt. Dia die Gesellschaft nicht anf Gewinn berechnet ist, würde mit Zustimmung des Handelsamtes aus dem Titel die Bezeichnung „Aktiengesellschaft" weggelassen und die'Gesellschaft gibt auch tatsächlich keine Aktien aus. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung Palästinas, Errichtung einer jüdischen Nationalheimstätte und die wirtschaftliche, soziale, landwirtschaftliche, industrielle und hmchelspolitische Entwicklung der jüdischen Bevölkerung in Zusammenarbeit mit der -zionistischen Organisation, oder einer andere» entsprechenden jüdischen Agentur (Agency), welche durchj das Palästina-Mandat anerkannt ist oder in Zukunft anerkannt werden sollte. Das Gründungsmemorandum trägt die Unterschriften von 0t Alfred M o n d, Sir R. Waley C ohen, Ai.. I. Belisha, W. Samuel, I. A. de Rothschil d, W:G.Cohen und H. Hirst. Dem Präsidenten der zionistischeir Organisation, beziehungsweise der - „Jewish Colonisation Association" (I. C.A.) wird das Recht eingeräumt, je zwei Personen für das Exekutivkomitee der Gesellschaft namhaft zu'machen. Als Solizitatoren der Gesellschaft sind Herbert Oppenheimer, Nathan und van Dyk genannt — Herr )ir st ist Präsident der General Elektrie Co. in London. Die Indenfahne. Das „Betliner Tageblatt" meldet: Jüngst fand in Tremmen, Kreis Osthabelland, die Grundsteinlegung zu einem Kriegerdenkmal statt. Da alle Bewohner G'eK» dazu hergegeben hätten, verlangten die linksstehenden'Parteien auch neben der schwarz-weißsten Flagge die F a r b' e d e r Republik zu hissen. Im selben Moment brach! ein Tumult aus. Der Kriegerverein verlangte die sofortige Entfernung der schwarz-rot-goldenen Fahne. Pastor Dietz weigerte sich, die Rede zu halten, wenn dieser „verhaßte Lappen" >wch weiter an b«-m Mast hänge. Der Vorstand des O'enkmalausschusses, Uhngutsbesitzer Fritze aus Tremmen, legte sogleich seinen Vorsitz nieder. Als die Verlobte Wien, im Juli 1921. 5*81 ZUR VERLOBUNG meiner Schwester Fr&ulein Anna Renzelstefn mit Herrn Mendel Dym gratuliere ich herzlichst und wünsche eine glückliche Zukunft ' Rin Jonas Renzelstein. ZUR VERLOBUNG unserer Cousine Fräulein Anna Renzelstein mit Herrn Mendel Dym gratulieren wir herzlichst sin Familie Dreiling er; Anna Stern am Krakau spendet anlässlich ihrer Genesung 5126 1000 Kronen Vtlr „leer Austria“. Grösster und bester ZC&ufer Wiens 5064 BRILLANTEN, perlen Juwelen, Edelsteinhändler XLabinowitscli,Juwelier I., «AXIMILIAMSTRASSE 5 IU, STEPHAHIESTRA8BE 3, nur Mr. 8 (Jetzige Mahlerstr.J Tel. 8541 u. 45I46 (Jetzige Hollandstrasse) Im eigenen Haute Haltestelle Opernring, Zag. Kärntnerstr. Sametag geeohiottee. Hören Sie auch unsere Preise 381 'in gestrioktes wollenes Kleid, Wiener Fabrikat, 5000 Kranen ALBERT NBATZNER X. Bezirk, 9 Hohlmessergasse 3ffr. 8 aufgeregten Bauern handgreiflich wurden und Ruft, wie „Nieder mit der Berliner Juden sahne!" „Nieder mit dem dreckigen Lappen!", immer aufgeregter'erschollen, entschlossen sich die Männer der Linksparteien, um nicht die Feier ausfallen zu lassen, die republikanische Fahne ins Spritzenhaus zu bringen. Die Menge drang nach und verlangte die Vernichtung der Fahne. Schließlich blieb nichts anderes übrig, als die Flagge auf dem Felde zu vergraben. Dann kehrte Pastor' D'ietz zum Fundament zurück und legte /seiner Rede die Frvnterdolchung und Iud eure gier» ng zugrunde. Terror in Ungar». Verhaftung vo« Redakteuren und Politikern. Die m W r e n erscheinenden ungarischen Tageszeitungen „I ö v v" und e c s i Ma g h a.r U j s a g" berichtyl übereinstimmend aus Budapest, daß dort eine Reihe von angesehenen Redakteuren unter der Beschuldigung der Mitarbeiterschaft für „Jövö" und wegen angeblicher Beziehungen zu den in Wien lebenden ungarischen Emigranten verhaftet wurden. Unter den Verhafteten befinden sich unter anderen der hervoiragende ungarische Publizist Zoltan S z a s z, Dr. Ladislaus Banoczy' Georg Kiral, Viktor Gergely sowie der Phisiolog Dr. Josef M a d z s a r. Der Psychiologe Dr. M a d z s a r, der feit einigen Tagen v e r s ch w u »d e n ist, soll nach einer Meldung in Haft sein, nach einer anderen Meldung befürchtet man, daß er überhaupt nicht mehr am Leben ist. In der Redaktion des Organs der ungarischen Sozialisten „Nepzsava* wurde» eine Reihe von H a u s d u r ch s u ch.u ng e n vorgenvmme», um sestzustelleu, ob nicht von der Redaktion a«S Berichte au die'Wiener „Jövö" geleitet wurden. Auch der Präsident der republikanischen Partei, Emmerich B e s z wurde in Hast genommen, «eil er in der letzten Zeit wiederholt sich um die Erlaubnis zur Veranstaltung von repnblikanischen Versammlungen beworben hatte. Die Affäre der verhafteten Journalisten ruft' allseits daS größte Aufsehen hervor. Die Leiche« von SS Ertrunkenen anfgefischt. Budapest, iS. Juli. (Privat.) Wie die Blätter melden, wurden in Budapest und Umgebung in den letzten Wochen 55 Leichen aus der Donau gezogen. Der König von Transkaukafien. Ein amüsanter Gauner. . Das Prager „Pravv Lidu" enthält den, folgenden anschaulichen Bericht seines Pariser Korrespondenten über den von der Pariser Kresse endlos glossierten Fall eines originellen Hochstaplers, der kürzlich die Riviera in Aufregung versetzte und die französische Oeffentlichkeit tatsächlich eine Ze'itlanS mystifiziert hat. , ' Der Weltkrieg hat.soviel Dynastien über den Hausen geworfen und soviel Staaten neu geschaffen, von denen' bisher kein Mensch' etwas' gehört hatte, daß es schon spezieller Kenntnisse bedarf, soll man sich' in diesem Wirrwarr auskennen. Kein Wunder, wenn sich' geschickte Leute finden,..die es verstehen, in diesen trüben Wassern zu fischen. Selten war einer ober geschickter als Herr Leon Laforgue, der in Frankreich unter dem gewaltigen Titel „Ludwig I., König von Transkaukafien und Vitanvalle" auftrat. (Den. Titel eines „Prinzen von Vitanvalle" soll Laforgue vom Papst verliehen bekommen haben, konnte ihn aber nicht rechtmäßig erwerben, ha er die Taxe nicht zahlen konnte. A. d. R) Die Franzosen hätten sich in letzter Zeit , A). JA IM ■- - ■ ■■ -. so sehr an deü Klang exotischer Mmiens güvöhtck, daß ttzH neue Majestät nicht allzu überraschend kam. Wdl ivare« vollends bereit, ihm z-u glauben, als Ludwig I. WMeM wie sein schönes Land bald von den Russen, bald bta stütz Türken angegriffen wurbq, wie er. vertriebe« WVÄM M Und nunmehr darauf warte, baß ihn fein Kolk znrückbemfe. Unk» da Ludwig I. ein schöner Mann war, erschlösse« Dtz ihm alle Frauenherzen. Der König von Transkaukasie« war dankbar: Alle Frauen, die ihm ihre Gunst schenkten, wurde» Her zo ginnen und Für st in ne« kn seinem KönkgreW. Ludwig I. Ehrgeiz ging aber noch weiter. Er wollte nicht nur, baß sich ihm die Herzen der Frauen, sondern auch', daß sich' ihm die Geldbörsen 'der Männer erschlössen.'Müh'-hierin hatte er Glück. Wo er sich! als" abgesetzter Fürst vorstellte, der ruf seine Wiedereinsetzung wartete, fand er großen Kredit; für sehr große Summen bestellte er Diamanten, teure Roben (für den Hvfball), alte, stilvolle Möbel. Er ging so weit, sich' beim Weltpostverein in Bern Entwürfe zu Briefmarken für fein Königreich' zu bestellen. Wer König Arbwttz I. sehnte sich auch danach, eine politische Rolle zu spielen. Gr trat als Fachmann auf in Fragen, die sich auf M1 e r b e i d sch a u, Mi>vrgien und Armenien bezogen, verlangte ein« Vertretung beim Völkerbund, erteilte den Auswärtigen Aemtern politische Ratschläge, intervenierte bet internationalen Streitfällen; und da seine Ratschläge auch nicht dümmer waren als diejenigen der Berufsdiplomaten, heimste er auch' aut dieser Bahn einen Erfolg nach dem anderen ein. Zuguterletzt kam die Sache doch zum Klappen. Freilich wanen es nicht die Diplomaten, die auf seine Schliche kamen, sondern ein großer Juwelier, bei dem Seine MajeM eine Krone bestellte — die alte hätten ifjni die Bolschewiken konfisziert — und der Schneider, dem Seine Majestät seine Schulden nicht bezahlte. ,D'ie Sache ging gerade in dem Augenblick in die Brüche, als König Ludwig 1. beabsichtigte, eine reizende Theaterstatistin zu ferner Gemahlin zu erhebe», die er bereits zur Herzogin von Ferghan gemacht hatte, lind nun ist Herr Leon Laforgue rich tig ab gesetzt und' mußte wirklich' in die Gefangenschaft wandern. 'Hatte er die 'Krone nicht bestellt, so könnte er noch heute König spielen, eine schö'm Frau haben und den Diplomaten Ratschläge erteilen. Staatliche Fleischhauereien in Prag. (St* Kilogramm Rindfleisch 65 bis 85 Sfterreichische Krone». Prag, 19. Juli. Wie die Morgevblätter melden, hat das Präsidium des ReichswirtschastsratrS beschlossen, in der nächsten Woche in Prag und in den größeren Industriezentren staatliche Fleischhauereien zu errichten, in denen Rindfleisch zu flö 6 bis 8 per Kilogramm verkauft werden soll. Obwohl die Preise für Lebendvieh bereits a»i K« 2 per Kilogramm gesunken sind, kostet gegenwärtig in Prag 1 kg Rindfleisch immer noch Ke 16 bis 18. .. . * Der Reiseverkehr mit Deutschland. Nach einer Mitteilung der deutschen Paßstelle in Wien dürfe» von jetzt an Pässe bis zu einem Alter von zwei Jahren ibisher ein Jahr! vom Tage der Ausstellung an gerechnet anerkannt werden. Die Erteilung von Sichtvermerken in älteren Passen ist unter allen Umständen unstatchast. Ferner wird das Publikum nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß die Einreisebestimmungen nach Bayern noch in Geltung sind, und daß Anträge auf Erteilung von Sichtvermerken mindestens zwei bis drei Tage vor dem Antritt der Reise gestellt werden müssen, da andernfalls die deutsche Paßstelle eine Gewähr für die rechtzeitige Abfertigung Mt geben kann. * Die Aussperrung in bet Prager Möbelindustrie tzeeudet. Aus Prag wird gemeldet: .Nach z w e i w ö ch ip e r Dauer wurde die Aussperrung in der Prager Möbelindustrie beendet, alle Streikenden und rusgesperrten Arbeiter wurden wieder in ihre alten Betriebt eingestellt und nahmen die Arbeit a»f. * Fahrpreisandsrungeu in Nugaru. Der Handels- Minister hat die Direktion der Staatsbahnen ermächtipt, die Fahrpreise für den Orient-Expreßzug auf den eigenen Linien m dereineinbalbfachenHöhe der Fahrpreise für die normalen Schnellzüge sestzusetze«. Auch die Fahrpreise sür die sogenannten V-Züge werden vom 1. August an vom zweieinhalbfachen Betrag der Preise sür die Schnellzüge aus daS eineinhalbfache dieser Gebühr herabgesetzt. * 180.000 Mensche« durch Erdbeben i« China getötet. Das Erdbeben im Dezember vorige» Jahres in Eh i n a hat, wie die jetzt beendeten Feststellungen ergeben haben, g e g e n 180.060 Menschen das Lebe» gekostet. * Die Gartenjausk deS Jüdischen FranenbnndeS. Am^6. d. M. veranstaltete der Jüdische Frauenbund ein großes Gartenfest im Zweiten Kaffeehans im Prater zugunsten seiner Änlandsaktion und der Pogromwaisen. Anschließend an die Jause fand eine Akademie statt, die durch eine Ansprache der Präsidenten eingeleitet wurde. Nachher sang Oderkantor M o r g e n st e r^n Lieder von B i a l i k (hebräisch). Am Klavier begleitete ihn Professor B r a s l a w s k n , Konzertmeister I. Z i m b l e r entzückte die Zuhörer durch sein Dioliusviet und der Vortragskünstler Samuel S ch a g e r amüsierte sie durch Vorlesung aus den Schriften von Schalem Alcichem slüdssch). Den Mitwirkenden gebührt Dank für ihre selbstlose Milhilfe. Vom Reinertrag überwies der Jüdische Frauenbund diesmal st 10.000 dm Pogromwassm, der Rest fließt der FnlandSaktion zu. * Wekerle ifl krank. Wie die Budavester Blätter melde«' liegt der gewesene Ministerpräsident Alexander Wekerle in seiner Budavester Wohnung krank darnieder. ES handelt sich um ein Wiederauftreten seines allen Nierenleidens. Sem Zustand gibt jedoch zu Besorgnissen keinen Anlaß. ' * Wetterbericht. Das Wetter war Hecke vorwiegend bewölkt. Die nächtlichm Gewitter bracht« nur nördlich der Zmtralalpm Abkühlung. Die heutigen Mittagstemperaturen Die» 82°) waren bis zu 6* niedriger als gestern. In Kärnten ist es noch warm geblieben. Klaaenfurt 27*. Voraussage: Zunächst noch stärker bewölkt, aber mit Neigung zur Besserung. Temperatur wieder zunehmend. * Das Lotterieanlehen des Wohnungsfonds. Die ,Wimer Zeitung" verlautbart das Bundesgesetz vom 15. b. M , betreffend die Bewilligung zur Ausnahme eines LotlerieanlehenS im Nominalbeträge von SM Millionen Kronen durch de« Bnndeswohn- und SiedlnnstSfvnds.