Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1921-07-17 · Heft 888 (17.7.1921) · p. Seite 12

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 888 (17.7.1921)
Date
1921-07-17
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2979076-2979773-2979967--08184-2994311
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

CeUe 12 Wien, Sonntag Wiener MorgenzeijrrnH freie Jüdische Volksbühne Snsemble-O’astaplel in der Honen Wiener Bfilme fXvL Jefcel der Schmied Schaa,er^p3kiAtLtaa Ans den Theatern. Die Freie jüdische Volksbühne bringt als dritte Vorstellung ihres Ensemblegastspieles an der Neuen WienerBühnr heute, Sonntag, das Schauspiel ,J ek el derSchmied* von Dawid P i n s k i. Im Metropol-Theater findet die Erstaufführung der Gesangsvosse „Die Prinzessin vom Nil* von Viktor Holländer, Freitag, den 22. Juli, um 7 Uhr abends, statt. In den Haupttollen stad beschäftigt die Damen E.fr Michalup, Balrrie Neuendorff und Jenny Schack, sowie die Herren Richard Godai, Fritz Lunzer, Eugen Strehu und Josef Viktor«. Künstlerische Leitung Direktor Karl Zemanri, musikalische Leitung Kapellmeister Hugo Landesmann. Die Tänze eiustudiert von Prof. Godlewski, Balletmeister der Staatsoper. Shakespeare für Kinder. Der Obmann des Shakespeare-Komitees in L o n d o n erläßt einen Aufruf zur Sammlung von Geld zur Weilerführung der Shakespeare-Vorstellungen für Schulkinder. In der letzten Spielzeit sahen etwa 129.000 Lon» donrr Kinder 11 Shakespearische Stücke. Die S adt London zahlt dafür 7500 Pfund jährlich. 10.000 Pfund sind zur Weiterführung der Vorstellungen noch erforderlich. Jüdisches Theater i» Palästina. Das Jerusalemer Theater hat vor kurzer Zeit Ibsens „Nore* in hebräischer Sprache zur Aufführung gebracht. Das hebräische Theater in I a f f a hat nunmehr Sttmdbergs „B ater* mit starkem Erfolg inszeniert. Die Dekorationen sind von jüdischen Künstlern entworfen. Frau Cohn-Bernstein, rin ehemaliges Mitglied des Moskauer kaiferlrcheu Eremitage-Theaters, spielte bei der Erstaufführung die weibliche Hauptrolle. Literatur «^Wissenschaft. Das Gefangsöuch der Sabbatarier in Siebenbürgen. Wir lesen im „Israelitischen Familienblatt*: Der wohlverständliche Wunsch von Begründern und Führern des Sabbatariertums, sobald als möglich in den Besitz religiöser Gesänge zu gelangen, die ihren Anschauungen und Bedürfnissen genau entsprachen, deranlaßte sie und einige dichterisch veranlagte Mitglieder ihrer jungen Gemeinde, Hymnen und andere daS gesamte religiöse Leben umfaffende Dichtungen zu schreiben. Von der ordnenden Hand Andreas Gössi' s zusammengestellt, war auf diese Weise um das Jahr 1600 ein Gesangsbuch entstanden, das in dm nächsten zwei Jahrzehnten durch Nachträge der verschiedensten Art vermehrt und ergänzt wurde. Dieses „Alte Sabbatharische Gesangbuchs das sich von dem später entstandenen „N mtit" sowohl dem Inhalt als auch der religiösen Richtung nach wesentlich unterscheidet, mthält 102 Gesänge. Davon sind 44 für den Sabbat bestimmtes für den Neumond, 11 für das Peßachfest, 6 für das Wochenfrst, 6 für das Hüttenfest, 3 für das .Neujahrsfest, 1 für das Bersöhnungsfest und 26 für verschiedene Gelegenheiten des Alltags. Zahlreiche der Gesänge enthalten Akrosticha, die teils den NamendesDichters,teils einfürdenInhalt bezeichnendesSchlagwort. ein sogenanntes „Argumentum", ergeben. Die Melodie ist nirgends durch Noten, sondern stets durch die Änfangsworte irgend eines damals allgemein bekannten Liedes bezeichnet. Die von allen Sachverständigen hochgerühmte dichteriscke Schönheit der Ge-änge erleidet jedoch großen Abbruch durch die polemische Richtung die sie nicht seften verfolgen. Ein derartiges Vorgehen der Dichter erklärt sich allerdings leicht ebensosehr aus dem religiösen Eifer dieser bis aufs Blut verfolgten Sektierer, wie aus dem Geistk und der Geschmacksrichtung der damaligen Zeit. So enthält mm Beispiel ein „Lied für dm siebenten Tag des Peßachiestes" eine starke Persiflage päpstlicher Selbstherrlichkeit. Ein anderes Lied wiederum, ein Neujahrsgesang, beginnt mit der Aufforderung, daß, wer das wahre Neujahr festlich begehen will, „es nach dem Gesetz am ersten Tag des Monats Tischri feiern soll*, und zeigt so die Anlehnung an nachbiblische Literatur. So gehen auch die Paffahlieder von der Behauptung. des Talmud aus, daß in dem Monat, welcher Israel die Erlösung aus ägyptischer Sklaverei gebracht hat, auch die zukünftige Erlösung durch den Messias zu erwarten ist. Offenbar haben die Verfaffer solcher Gesänge ausländische Universitäten besucht, wo sie die hebräische Sprache erlernt und sich mit der rabbinischeu Literatur vertraut gemacht haben. Zum Schluß seien noch drei Grabgesänge erwähnt, die jedoch nur in einem lAemplar des „Alten Sabbatarischen Gesangsbuches* als Nachtrag eine Stelle gefunden haben und als Rituale für Beerdigungm anzusprechm sind. Zwischen Kaukasus und Sinai. Dmtsche Orientbuchhandlrmg Mulzer & Cleemann, Berlin, Tempelbof. Die im „Bunde der Asienkämpfer* vereinigten ehemals deutschen Soldaten in der Türkei bringe» em Jahrbuch informativen Inhalts über den Krieg nn Orient und über die Länder, die den Schauplatz dieses Krieges bildetm. Es ist keines der Memoirenwerke, in denen sich ein durch Revolution aus dem Gleichgewicht gebrachter Militarismus Ar seine Fehler entschuldigt, sondern eine von einer gewissen Liebe zum Orient diktierte Erin'nerungsschrist an dm Kampf um Palästina und um den Kanal. Die shmpatischeste deutsche Persönlichkeit in der Türkei des Krieges. KreßPascha, einer der wenigen, die durch ihr Wesen dje peinliche Existenz her deutschen Militärmission in der Türkei z» vergessen machen suchten, gibt einen kurzen Abriß der Ereignisse an der PaWmaftynt, stie sie sich mm darstellten, ohne zu beschönigen und ohne amugretfen; aver zwischen seinen Zeilm ist mancher Unsinn zu ahnen, durch dm deuische Militärbehörden dm Krieg gewinnen wollten. Einige kleine, mehr oder minder wertvolle Aussätze über P a l äst i n a, darunter auch die Wiedergabe des ziemlich unbekannten Berichtes derzionistischen Expevrtion zur Erforschung der Sinai und schließlich der historisch interessante Bericht über den Rückzug durch Kleiaasiea sind der Inhalt dieses Buches, dessen Vorzüge und dessen Fehler mit dem liebevollen Auge des Beteiligten ' gemessen werden wollen, an die es sich ja in erster Linie richtet. Ein Paar schöne Bilder, ein paar strategische Karten von Palästina, erregen Interesse. Dieses Buch ist für uns interessant, weil Palästina bier durch die Brille eines Temperaments gesehen wird, das kein jüdisches ist. und dennoch dem Lande in gewissem Sinne. verbunden ist. Es ist ein Dokument des verträumten Traumes deutschen Einflusses ans den vorderen Orient. Eugen H o e f l i ch. Gerichtssaal. Eine Scheckfälscherbande. Vor einem Schöffensenqt unter Vorfitz des Oberlandes" gerjchtsrates Dr. G l y g q u hatten sich gestern der 31jährige Schloffergehilfe Johann R o n t s ch k a, sein 17jähriger Bruder, der Laufbursche Franz R o n t s ch k a, der 19jährige Maschinenschlosser Ignaz Förster, der 32jährige Metallschleifer Franz F r a u e n f ch i l d, der 21jährige Metallarbeiter Viktor M a l e k, der 18jährige Laufbursche Karl H r u s k a, der Wehr mann Hermann Waloszek wegen Betruges und der 18jährige Laufbursche Thomas S t r a s s a k wegen Mitschuld an diesem Berbrechen zu verantworten. Die Anklage vertrat Staatsanwalt Dr. Schwach. Nach der Darstellung der Anklageschrift wurde die Wiener K o m m e r z i a l b a n k in der Zeit vom Februar 1920 bis zum 27. Jänner 1931 durch Auszahlung yorgewirsener Schecks, auf denen die Unterschriften der Kommittenten gefälscht waren, um einen Gesamtbetrag von K 685.000 geschädigt. Es wurden fünf solcher Schecks präsentiert und auch honoriert, dq die Unterschriften so täuschend nachgemacht waren, daß beim Vergleich mit den bei der Bank erliegenden Original- Unterschriften keine Bedenken rege wurden. Erst am 4. April d.J. gelang es de» behördlichen Erhebungen, festzustellen, daß der Schloffergehilfe Ignaz Förster einen der gefälschten, auf den Betrag von f 245.000 lautenden Scheck behoben hatte. Durch seine Angaben wurden sämtliche Beteiligten an den Betrügereien ansgeforscht und in Haft genommen. Bei der gestrigen Verhandlung legten die Angeklagten ein vollständiges Geständnis ab und gaben zu, das hepagsgklyckte Geld unter sich geteilt ynd verbraucht zu haben. Der Gerichtshof erkannt? alle Ängeflggten schuldig und verurteilte Johann-Ronischka zu drei J a h r e n, Franz Ronttchka zu achtzehn Monaten. Ignaz Förster zu einem Jahre, Franz Frauenschild zu zehn Monaten. Viktor Malet zu acht Monaten, Karl Huiska zu fünfzehn Monaten, Hermann Waloszek zu zehn Monaten und Thomas Strassak zu sechs Monaten schweren Kerkers. . VsvurLeilte Kymrrmmstsrr. Vor dem Schwurgericht in Potha hatten sich gestern sechs Kommunisten wegen des Attentats aus die 'Eiscnbahnstrecke Eisenach-Frankfurt a. M. vom 31,' März zu verantworten, Sämtliche sechs Angeklagten waren geständig, behaupteten aber,, das Attentat Hütte sich nicht gegen den D-Zug Frankfurt-Berlin, der unmittelbar nach der Explosion die Strecke passierte, gerichtet, sondern gegen etwaige Truppentransporte zur AMnipiung des mitteldeutschen Aufruhrs. Die Haupttäter wurden zu je fünfeinhalb I a H r e n Z p ch t h a u s. die übrigen Angeklaoten zu je drei Jahren undvier M o n stell Zuchthaus verurteilt. __ In Franhyejch vsrnxle'ttte ÄeMchs Offiziere. Paris, 16. Juli (Tel-Komp.) Das Liüer Kriegsgericht hat gestern fünf deutsche Ojfiziere und Soldaten wegen Vergehens gegen das Strafgesetz während der deutschen Besetzung m eyntuwÄtzjam zu mehrjährigen Freiheitsstiafm verurteilt. Das AvreÜ gegen die WPooL-HffrMy. Leipzigs 16. Juli. (Wolff.) In dem Prozeß gegen dir Unterfteboolsoffizftre Di t t m a r und Polpt vor hem Reichsgericht wurden beide Angeklagte wegen Brihilfkam». Pott schlig zu 4- Jahren G efängnis pernttM, Gigen Diltmar wurde außerdem aus Dienstentlassung erkannt. In her Begründung des Urteils heißt es: Der Gerichtshof sieht es für klar erwiesen an, daß die „Alwdkwary Castle* effektiv völkerrechtswidrig torpediert worden ist. Der Befehl der deutschen Regierung und der höchsten Marrnestefle ging dahin, daß solche Schiffe, wie dqS hier fragliche, nicht torpediert werden dürfen. Die Rettungsboote sind absichtlich beschossen worden, und zwar zu dem Zwecke, um die Folgen zu beseitigen, die den Fehlgriff des U-Boolkommandanten hätten Nachweisen können. Aus der Ausführung den Feuerangriffes ergibt sich, haß die Beschießung lediglich des Rettungsbooten und ihrer Besatzung gegollen hat. Wehrlose Schiffbrüchige, die aufgehört haben, Feinde zu sein, dürfen unter keinen Umständen getötet werden.. Sport. LeichigchlMches Meeting des M- A, F. Das heute nachmittags auf dem W. A. F.-Sportplatz in Hütteldorf stattfindende leichtathletische Meeting gilt als letzte Heerschau der einheimischen Streitkräsle vor dem am nächsten Sonntag stattfindenden Städtewettkampf Wien^ Berlin. Es stehen mehrere Handicaps auf dem Programm, irt welchen alle Anwärter auf die Entsendung nach. Berlin vom Mal starten. Diese Konkurrenzen führen über 400 m, 1500 m und 6000 m. Offene Wettbewerbe finden Über 100 w, 800 m, ioo w (Damen), Schwedenstafette 4 X 100 m für Junioren. 17. Juli 1921 M 885 ... ' -- . . . l Wettschwimmen in Vöslarr. Das heule um 4 Uhr nachmittags im Vöslauer Bade stattfindende Schwimm-Meeting bat ein ausgezeichnetes Nennungsergebnis zu verzeichnen. Sämtliche Vereine nannten ihre beste» . Kräfte. Es finden Vereinsmebrkümvse, Einzelkonkurrenzen»' Stafettenschwimmen und ein Wasserballsviel statt. In letzterem tteffen das für den Sicidtekampf Wien—Berlin nominierte Team und eine kombinierte Mannschaft zusammen. Es sind durchwegs interessante Kämpfe zu erwarten. Flugwesen. Londtzn, 16. Juli. (Fnnkspruch.) Ein großes Flugzeug rennen, das Hendon-Derby genannt wird, wird heute in London geflogen. Der zurückzulegende Weg beträgt 309 Meilen. ‘ Start «yd Landung erfolgt in Hendon. - Paris, 16. Juli. (Fnnkspruch.) Der Flieger K i r ch hat auf dem Flugfelde von Bourget eine Höhenhöchstleistung aufgestellt, indem er auf einem mit einem dreihuudertpferdigen Motor versehenen Flugzeuge die Höhe von 10.600 m erreichte. Da ihn eine Havarie zwang, außcrhalb des Flugfeldes zu landen, wurde der Rekord nicht anerkannt. Hasmonea H- Mo»iah 14:1 (0:1). HaSmvnea ttat zu diesem Wettspiel Mit Spielern aus der zweiten und dritte» Mannschaft an, trotzdem konnte sie nach schönem, Kampf siegen. In der Mannschaft des jüdischen Sportklubs Moriah lernte man eine junge talentiere Mannschaft kennen, die von Begmn an mit proßer Ausopserung kämpfte. Bei dm Siegern boten Haas, Rubin, Teichlhal und Elenberg ante Leistungen. Die unter-, legenen hatten in Schneier, Roth, Edelstein und Schreiner ihre besten Leute. Die Treffer erzielten für die Sieger Wolf» sahn II (3). Fiscus (1), für die Unterlegenen Mohl. Schiedsrichter Mintschrles. ' WiLtt—Graz—Wie». Heute findet die internationale Radferniahrt, Mottorrad- und Cyclecars-Qualitätsfahrt Wien—^ Graz—Wien statt. Der Start erfolgt, beim Kilometerstein 5 der Laxenburgerallee. Wendepunkt ist der Kilometerstein 3'8 vor Graz, Ziel ist der Startpunkr. Die Radfahrer sind heute um 13 Uhr nachts gestartet. Der Startbeginn für die Motorkonkurrenzen war für 2, 3 und V-6 Uhr früh angesetzt. Pgdrenne« ja Hernals. Auf dem Programm des heutigen Renntags stehen folgende Wettbewerbe: Berufsfahrer: Eröffnungsfahren über 2000 m, Hauptsahren über 6000 m in 8 Läufen, Verfolgungsrennen über 4000 w. 20 üm, Rennen mit Motorführung. -- Herrensahreu: Kleines Hauptfahren über 2000 m, Vorgabefahren über 2000 in. Akatzernjsche Epoptabttzilirny Judaa —^ Hochschülcpmeiftep. Die pkphemische Sportabteilung Judäa konnte in der in Wien zum ersten Mgle abgeholtenen Hochschüler-- meisterschaft >üc Fußball den Sieg erringen. Em schöner Erfolg für eine so junge Institution, die hei Einführung der Hochschülermeisterschüften gegrssuvet, unter schwierigen Verhältnissen mit schon längere Zeit bestehenden flktidemischm Sportinstitlltiynen den Wettstreit ausnehmen mußte. Der Sieg wurde ibr dabei nicht l-icht gemacht, denn es ggft oft, sehr sp'elstarke Mannschaften, wie A. S. Rudolfshügel. Simmering, Katholische Hochschüler usw. zu bezwmgeu, die überdies in der letzten Zeit durch eifrig^ Training und Einstellung sehr tüchtiger Spieler d-e Konlurrenz für sich zu entscheiden suchten, Daß es ihnen nicht gelang, ist nichtzuletzt auf die größere Aufopferung und den stärkeren Siegeswillen der Judäa-Svielec zurückzuführen. Aber nicht nur s p o r t l i ch, sondern guck m o r a l i s ch ist der Erfolg groß, denn hier träten das erste Mal bewußt jüdische Studenten m einer HochschÜlerkonkurrenz.- mit Hintansetzung aller sonstigen- Gegensätze, im sportlichen Wettstreit gegenüber. Diese Studenten, die cs sich zur Aufgabe gemacht haben, werte Kreise, der jüdischen Studentenschaft zur sportlichen Betätigung heranzuziehen, werde», durch diesen Erfolg ermutigt, mst ttnruter Tatttaft an die Erfüllung rhrer Aufgabe schreiten. Dev englische Trainer der Hakoah, Artur Gaskell, war in der Bolton Wanderers-Mannschaft als Halfback tätig. Die Hakoah in Baden. Die Haloah tritt heute um 6 Uhr nachmittags in starker Aufstellung m Baden gegen dm dortigen Akhletiktlub an. I. A. C. Heute, 2 Uhr nachmittag?, l. Sommerfest (Musik und heitere Vorträge) im Hotel Waldhelm Neickberg m Kloster-- neuburg-Weidlmg. Züge alle 15 Minuten ab Franz Josef-Bahn, Borortelmie. — »Hkontag, >/z8 Uhr abends, Generalversammlung W Eaft Hindenburg. Kadjnlft bittet »ns festzustellen, daß die den Verein betreffeude Notiz unseres Blattes pom 14. d. M« ohne Zutun der Vrreinsleitung veröffentlicht wurde und den Tatsachen nicht entspricht, « B3 SB R B s D WSj.,RR je3^0CM J5S22S2L [imwo» TplepJiQit 6W)^i8 “ ..Postscheckonto 624?3 Wiffp* L., WippU»j?rr»tras8e Djr. 88 SPEZIALITÄT! Ersiklass, Earbbinder. Karbonu-Vachspaplere es « m m n V 0 Der Volkswirt. Gestempelte Krone -- —.80 Centimes, Auszahlung Wien —.82 Centimes. In Zürich notierte: die österreichische Krone . . . .—.82 (-.8b am IS. Juü) die österr. gestempelte Krone. ,-.80 (-.81 am 15. Juli, die tschechische Krone .... . 7.S5 ( 8.05 am 15. Juli) die Ntark »».»»»»»«' . 8.12 V, ( 8.07 am 15. Juli) Agram . * » e*] » . 3.90 ( 8.90 am 15. Juli) Bukarest . f; V. . . * . . . 8.65 ( 8.65 am 15. Juli) Budapest . 1.8b ( 3.0b am 15. Juli) Warschau . . . . .... . . -.32 (-.83 am 15. Juli) Vor dem Ende der staatliche« Zwangsbewirtfchastnng. Ein in Wien sehr hochgeschätzter gusländischer Wirtschasts. volitiker, der unsere Bundeshauptstadt in den katastrophalen Spätherbsttagen desJgheS 1919 besuchte, äußerte einem damaligen Staatssekretär gegenüber, er könne eS nicht übers Herz bringen, Wlen ALLGEMEINE DEPOSITEN WIEN, I. SCHOTTENOASSE 1. GEGRÜNDET 1871. BANK- UND WEGHSELKAUS: I. KÖLOWRATRING 14. Wiener Wechselstuben» VII. Neubaugasae 44 I. Teinfaltstrasae 2 VIII. Josefstädterstrasse 64 I. RotcntpfinatraaBe 39 XII. Kopprfitergasae 2 I. Franr Josefs-Kai 37 XIII, Breitenseerstraaae 6 H. Taboraira^ae 7 XIII. Hietzingcr Haupisir. 3 III. Hauptatrapse 10 XIV. Mariahllferatrasse 106 IV. Rainerplatr 2 XIV. Sparkassaplatz 1 IV. Wiedncrgiirtel 10 XVII. Ottalcringerstrasse 84 VII. Maruhslfer*ir**»c 74 b XVIII. Währineerstrasse 84 Filialen: Badenb. Wien.Czernowitz, Qraz, Innsbruck, Linz, Steyr, St. Polten, Villach. Exposituren: &nittelfeld, Vöcklabruck. Aktienkapital und Re nerven: LL 480,000.000 Beiorgt sämtliche Bankgeschäfte and Industrielle Transaktionen zu den latentesten Bedingungen. < •',

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.