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Wiener Morgenzeitung · 1921-07-17 · Heft 888 (17.7.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 888 (17.7.1921)
Date
1921-07-17
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Sette 4__Men Sonntag Juden, obgleich es jedermann offenkundig ist, baß die Juden es sind, die das ehebaldige Ende des Kommunismus herbeisehnen. Am bezeichnendsten hiesür ist zum Beispiel die Tatsache, daß das letzt« Attontatgege» Lenin von einer jüdischen Studentin verübt wurde. Noch ein interessantes Dokument: Der greise Oberrabbiner von Moskau, M a se h, richtete vor kurzem ein Memorandum an Trotz?i, in welchem er ihn darauf aufmerksam machte, daß der Kommunismus nur durch Opferung von Millionen Juden verwirklicht werden kann, und ihn bat, doch Rücksicht zu nehmen und Erbarmen mit seinem Volke zu haben. Die Antwort des Juden Trotzki lautete: „Selbst wenn d«r Kommunismus, das heißt di« Befreiung der Menschheit, nnr mit der Aufopferung des gesamten jüdischen Volkes! verwirklicht werden könnte, so müßte er auch dann in die Tat umgesetzt werden, denn das wäre die schönste Mission, die ein Volk überhaupt erfüllen kann." Die jüdischen Massen jedoch denken ganz anders über ihre Zukunft und ihre Mission. Das Zionistische Aktionskomitee für die jüdische Legion. Prag, 16. Juli. (Jüd. Korr.-Bur.) Die von I a b o 1 i n f k u vorgeschlagene Resolution, welche die Wiederherstellung der jüdischen Regimenter im Rahmen der britischen Armee in Paläsüna fordert, ■ wurde vom Aktionskommitee a n g e n o m m eU DaS zionistische Meeting in Prag. Zu unserem gestrigen Bericht wird uns aus Prag noch daS folgende über das am Donnerstag fiattgehabte Meeting zu Ehren der Mitglieder des zionistischen Aktionskomitees gemeldet: Stadtrat Dr. S in g e r eröffnele die Versammlung. Dann begann Rabbiner Dr. S i ch e r in hebräischer Sprache und setzte tschechi'ch fort: Er erinnerte an die Verdienste M a s a r v k s, der die zionistische Bewegung unterstützte,, als fie die Juden selbst noch als undurchführbar hiel'm. H'Ute 'sei unendlich viel erreicht, ober, wie die letzten Ereignisse in Palästina zeigen, lange nicht alles. Himer dem Aktionskomitee Este das ganze Volk stehen, dann nur könne das Werk gelingen. U s s i s ch k i n sagte (hebräisch), die IS Millionen Juden müßten von den Tschechen vielelernen. Besonders das jüdische Prag habe das notwendig, denn es sei assimiliert. das Jüdische sei fast abgestorben. Aber eS rege sich wieder und werde wachsen. Besonders wichtig sei dazu die gemeinsame Sprache: das Hebräische. S o k o l o w betritt dann die Tribüne. Die Anwesenden - erheben sich und jubeln ihm zu. Er spricht d n 'ch und sagt, auf der Konferenz in Prris habe man gesagt: »Ihr fetb kein Volk; eiu Volk hat eine Sprache". Das Hebräische sei aber eine Sprache und sie sei eine lebendige Sprache. Er vergleicht die Fortschritte der Renaisianee b:S Hebräischen in de» letzten steh.« Jahren, die zeige, wie berechtigt diese Behauptung sei. Heute seien in Palästina berlits alle Slaiionsnamen, Anzeigen vnd offiziellen Anschriften außer englisch und arabisch auch hebräisch. Mehr als .das sei aber, daß Hebräisch langsam in Palästina zur Umgangssprache werde. In seiner fesselnde» Wecke erzählt dann Sokolow über das neue Palästina und das neue Leben der Juden dort. Seine Stimmung ist sehr optimistisch. Unter anderem erzählt Sokolow. daß der Kolonialminister Churchill während seiner letzten Reise durch Palästina ein Schncllmalertalent in sich entdeckt habe vnd baß ihm einige sehr hübsche palästinensische Oel-Landschasien gelungen seien. Der Schöpfer der Legionen I a b o t i n f k h erzähl? (deutsch): »Vor vielen Jahren zeigte mir rin Armenier in Venedig einen Privalbnff Malaryks, in dem er sagt: »Selbstbestimmung ist keine statistische Angelegenheit; Selbstbestimmung ist eine Reorganisation der Welt, j-bc Nation muß ihr Land bekommen. Die große Täuschung. Profestor Friedrich D e l i tz s ch hat seiner Karm'fichuck. die er im vorigen Jahre erscheinen ließ, und die er wohl in. der Meinung, mit diesem Thema fertig geworden zu sein, mit einem Nachwort abschloß, in diesem Jahre unter gleichem Titel einen zweiten Teil folgen lassen.*) Wie dies brr Kämpfen mit großen Vorwürfen schon zn gehen pflegt, hat die Kugel, da sie einmal den Lank verlaffen, ein« ganz andere Richtung genommen, als diejenige ist. die der Schütze ihr anfangs geben wollte- Delitzsch zog — um „OotttS* willen! d es sein Motto — aus, um die religionSgrichichtllche Sendung des jüdischen Volkehrrabzufetzen, die B bel zu diskredrtteren. den Gott Israels als »Ichandgötzen, der auf einer viel zu liefen sittlichen Stufe steht", hinzustellen, die Propheten als »Verrückst-, die sinMche Offenbarung al« grobe Täuschung, dir Hebräer als raubende und mordende Nomaden bloßmfiellen, es nrbi ot o?hi zu verkünden, daß das Judentum das .Heil der Wett* g§, tötet habe. Noch schwankte er in seiner erste» Schrift, ob er sich hgmft begnügen solle, das Alte Testament ans Schule und Knchß der Chnllenheit zu verbannen oder ob er nicht überhaupt »dir tiefen Gedanken, die die deutschen Geifikshsrom über Gott und Jenseits und Unsterblichkeit gedacht haben, wir sie in Wilhelm SchwanerS Germanen-Bibel so trefflich ausgrwählt und geordnet zmammengestellt sind" (l. 69> gn die Stelle des enithronien Alten Testa» prents setzen sollte. Run begann der Kampf., den Delitzsch bewußt herausbeschwor, in -essen Aerlqnf es naturgemäß picht an ernsten Stimmen fehlen konnte, hie darauf himyiefen. zu welchen Konsequenzen für das Christentum hie Delitzsche Offensive führen müsse. Und jetzt liegt der Schwerpunkt der Forts-tzung de» *) Friedrich Delitzsch, die große Täuschung, zweiter (Schluß-) Tk,l. Fortgesetzte ktt'rsche Beirachtungen z«m Alten Testament, vorveumlich bei! Propheienschrisien und Psalmen, nebst Schlußfolgerten. Deutsche Perlaasanstalt. Stuttaari vnd Berlin, 1921. lh S. fBieitet «ttorgenzeltmtg Armenien wird «nd muß einmal he» Armenier» gehören, kerne Metzelei wird das verhindern können* An diesen Brief knüpft Jabotinfkp die Parallele zwischen Armeniern «nd Juden. Er warnt davor, vor Reibungen »nd Zwischenfällen zurückzuschricken. »I «WW» , in Die Bodenkikufe des Jüdischen Nationalfonds. Die Bodenkäufe im Emek. Jesreel erweckte» überall unter den Juden Befriedigung «nd lebhafte- Interesse an näheren Details. Beim Kaufabschluß wurde nicht Übersehen, die Ansprüche der auf jenen Böden bisher als Pächter augesiedelten Fe lls ch e n zu berücksichtigen Nachdem die P. L. D. C. (Palästina Land Developement Comp.) ein» Teil der neuerwordenen Böden, und zwar die Komplexe DjindjarundRub e l R a f t a übernommen hat, verbleib» dem Jüdische» National» f o n d s 41600 Dunam. Als Vorzüge dieser NakionalfondSböden werden günstig« Lage vnd Eignung für manurgfattige, besonders auch -niensive Kulturen bezeichnet. Die Böden lieg» in zwei zusammenhängende» Stücke« i Malul samt Anhänge» westlich und Nur «I östlich her Gruppe jüdischer Dredlunge« M e r ch a » i a, B a l s o u r r a und Tel. Ada s, mit welche» sie wahrscheinlich bald durch kleine Zukäufe zu einem abgerundeten Areal von 70.000 bis 80.0:0 Dunam verschmelzen werden. Da werterder Westkomplex Malul von der Straße Harsa-Nazareth-Bttschlan »nd der Ostkomplrx NuriS überdies von der Bahnstrecke Harfa- Betschlan-DamaskuS durchschnitten wird «nd an der G<at>o» Schatta nur 35k« vom Halen Haifa lregt, könne» die Bodenprodukte rasch, leicht »nd billig de» Markt erreichen. M a l u l ist zum größte« Teile eben, doch auch im Hügelland für Pflanzungen gut geeignet; de»andern Erlolg verspricht der Anbau von T a d a k. Nurrs ,st fast durchwegflach «uh gehört zu de« fruchtbarsten Emekböüeu, wo Zuckerrübe, Zuckerrohr und Baumwolle gedeihen. Hier ent'vrmgt dir Ajin Djalutb (Golrathquelle), welche samt zwei anderen, dem Jordan zuflrcßrnden Quellen, hinreicht, um <m Bürtet des Landes daS ganze Jahr «nd ei» Viertel tür Winterfrucht *— durch bloße Gravition — zu bewässern. Dock bevor Juden diese Boden besiedeln können, muß deren Sanierung und Aptreruvg erfolgen, indem man Wass.rlöufr reculrert und, besonders Nurrs, emsumpst, das Berglaud st.llmweise entsteint, eventuell terraffrert. Der Natronal'onds in T e l - A w i w bat sich auch bereit erklärt, einen zusammm'iängmden Bodeikomplex zu erwerben und einer aus den Flüchtlingen gebildeten Baugenossenschaft zur Errichtung von zunächst 2ü0DopPrlh8usern für &08 Familunwohnungen nach Erbbaurecht zu vergeben. Jüdische Nationalsonds-Welt- Konferenz. Dom 88. dis 80. Anqust findet in Karlsbad die allgemein ruganglrche Jüdische Nationalsond S-W eltkvnf e 11 n s statt, an welcher außer den Mitgliedern der Nationalfonds-Generalver'ommlu-'g und der NationalfondS-Bertretung in Erez Israel, die Sekretäre des HauptbureauS, die Vertreter der dreißig größten Landrskammelstellen und dre geladene» Experten teilnehmen. Nach der Begrüßung und den Berichten werden referieren: Adolf V 8 hm (SBten) über »Die Bodenpolitik P,S Jüdischen Ninionalfonds*, N. Groß und Doktor Granotzsky (Haag) über »die LandSmann'cha'tliche Kolonisation", Dr. E. M. Z m e i g (Haag) über »Die Natronalfond-- Konftitution*, schließlich G. Abel iNew-Dorft «nd Em«l Kafka (Prag) über »NationalfondS-Propaganda^. Am zwesten Abend hält A. P o! l a k (Haag) an Hand von Lichtbildern eine« JnstruktionSkurS kür NitionalfondS-Kommisiäre. Kamp es, wie ihn Delitz ch )üdrt, dorm, den Nachweis zu versuchen, daß der Gott ies Neuen TestimentS ein ganz anderer ist, als der des Alten Testaments, daß JefuS gar nicht jüdisch gedacht haben konnte, da er gar kern Jude war, vielmehr von Vorfahren auS »jenem galrlSi'chen Mi'chvolke abäammte. welche, selbst wenn sie Babylonier waren, keine reinen Semiten, sondern Nachkommen des auS Gumettrn und Atkaden verschmolzene» babylonischen Volke».- Gr will darlegen da» wenigstensoll neu sein — daß JesnS GesteSart geradezu antijüdisch war, seine Lehren, sein MesstaSglaube «nd dergleichen mehr. Danach ist »daS Christentum eine durchaus selbständig« neue Religion, keine höhere Entwicklungsstufe des Judentum- »yd alleeher alauf dem Boden des Judentum- oder audiesem erwachsen.* Darum jst das Hebräiiche, daS immerhin.gefährlkcher werde« kan« all der blinde Glaube an den »erprobte« Hehlüiste« und vprurtri!-« freien Exegeten* für dt» christlichen Theologe« entbehrlich, darum mit einem Worte, gründlich ,rqrrS" mit Bßel, Thora, Pr»' pheten «nd Malmen, ans Schule, Kirche und Gesangbuch M herab zum »deplacierten Hallelujah*. Hier ist der Delitzsche Streit aus eine» Punkte «»gelangt, von dem auS wir Juden es dahingestellt sein lasse« könne«, ob er uns überhaupt noch interessiert. Es muß nicht »chlechlrrdingS unser Interesse hnvorruftn. wen» evangelische Theologen vnd Smitisten sich über ha- Berhitllnlde- Alten Testaments znm Neuen Testament, über die Herkunft 3m». über dm Studirngang der Geistlichen. über das Program« ihrer Liturgie »nd über dev Lehrplan ihre- Neligion-unterrichjstreiten. Es wäre et» merkwürdige- Dilemma, in welches die jüdisch« Apologetik htneingerate» würbe, wollte sie ebensowohl den einen auf ihr Gehtet folgen, die ba- Mw Testament in althergebrachter Christologie/ im materielle» wie im höhere» Sinne, als Borstuft für has Christentum ich Anspruch nehm«t, wie auch de« andere», die da« Alte Testament zu hem Ende herqhfetzen, um es desto keschtor M dem Christentum völlig elimtnttmn zu können. 17. 3b« 1831 9h. 888] Pottttsche^tun-scha«. Sie Irrede»ta der Geister. ->»« Rtli t« In der grünLerrden Versammlung.devubapester Vereines für (#» Kultus der Mschichtlichm Größe« ungarischer Vergangenheit, hielt der Wddtschvf der Horthy-Urmee, der Pater Zabravee, hie sorgende Rch«: „Die Stimme der Jrredenta istzum Sch weigen gebracht. Nun möge hie Jrxedenta der Geister Lommen, die mit gottgewolltem Ra<^«durst erfüllt sein sotten. Nur solang« wollen wir ruhig bleiben, bihi- Geister vollständig für diese Rach« gereift sind, und ich! bürge dafür, daß ich' in fün f Tagen die ganze Nation aufrütteln werde, sobald die Zeit zur Tat gekommen ist. Diese große Tat aber dürfen wir nicht an einen bestimmten Zeitpunkt brndvn. Ein solcher Jrrchentismys ist auch deshalb notwendig, weil der bisherige bloß auf dem Elend der LebenAhaltung in Rumpfungarn beruhte. Man muß sich zur Erkenntnis aufschwingen, daß die Zerstückelung Ungarnnicht durch den verlorenen Krieg, sondern durch den Bolschewismus herbeigeführt wurde. Einst hatte sich Ungarn einer ähnlichen Strömung vom Oste«, wie der Bolschewismus, entgegenzustetten. A4 war der Koran, die Zehre Mohammeds. Damals kam der edle Priester Kapistran: Die er damals, sowerde ich jetzt Ungarn zur Tat aufrütteln." Der Bischof teilte noch mit, daß am 24. Juli vor der Kirche auf dem Nadorplatz i« Oft« eine großo Kapiftran-Feier veranstaltet werden wird, bet welcher Gelegenheit der Priester Kapistran als Befreier vom Islam auf Wunsch' des Reich-Verwesers znm Schutzheiligende-ungarischen Nationalheeres auSgerufen wird. Diese Feierlichkeit« wirb' am SS. Oktober eine Fortsetzung haben, an welchem Tage die Heiden Fresken enthüllt werden fotzen, die den Sieg der ungarische» Heere im 18. Jahrhundert über Belgrad und den Einzug des „Bolschewiken stürzers Horthy als Befreier vom Bolschewismus in Budape^ barstellen. Eine Galavorstellung des Schauspiels ,Mpistran" — das gadravee zum Verfasser hat — wird die große Nationalfeier abschließen, da« an einem Abend aw sämtlichen Schaubühnen Ungarnvvrgeführt werden soll. ^Besagter §kapistran war einer der hervorragendsten Judenverbrenner de- Mittelalter-, paßt also zu Zadravee und Hoxthy.) ' Nemeth fordert Dethke». it. fria» th BIW» täte tit ,«S der jünysten Jnteeprllati»« des Abgeordneten R « p v e 11 bekenmie Stephan Nemeth, von dem der Minister» Präsident behauptet hatte, er habe Uvlnschlagnnge, begangen «nd Akren gestshlen, vom Graf« vechlm «egen dieser Aeußerunge« ritterliche Genngtuung verlangen lasse». Der Ministerpräsident -ade seine Bevollmächtigten noch nicht namhaft gemacht. _ Gemeinsame Orkentpoltttk England» and Italien5? Au- Rom wird pnunter dem 13. d. M. geschrieben: Ein Artikel de- ,^daily Telegraph" über die Möglichkeit »iner gemeinsamen Haltung Italiens und Englandin der Orientftage erweckt hier vrbhaftes Interesse. Das Blatt tritt dafür ein, haß England Damit soll nicht gesagt sei», daß die Lektüre her zweite« Delleder „Großen Täusch»^ ohne jedes Interesse ist. Gewiß, im Meritorischen sind enur Nachträge, konform in Geist und Art den ersten, in der Fachliteratur nahezu einstimmig ablehnend gewürdigte« DarlegMge«. War mau, aber hei bar Entrüstung, die den erste Teil sogar bei christlichen Dhoologen einer der Dielitzfchschon henach-art« Gesimmng au-l-ste, doch von einer gewisse» Unsicherheit beschlichm, ob man dem Gelehrten hon ouvopäischem Ruf auch voll in Rücksicht gezogen habe, st zeigt der vorliegende zweite Dell in seiner Tendenz M merMiche, allznmenschliche de- Autor-. Die Auseinandersetzung mit den Krttiftnu deerste« Teils, die in ein unerquickliche» Gezänk ausartet, war -er Antrieb zu dar f»«feefefcfe« Verunglimpfung von Thor«, Propheten, Psalmisten und dejüdische« „NatiomlgotteS". Aber Delitzsch konnte es nicht Über sich bringe«, der Wett vyrzuenthalten, daß er „neben nicht gezählten Schmähbrresep»", „viele, viele DanleSbriefe geistig hoch-? und höchststehender Männer" erhalte« hat. Und so will tß wenigstens eilige im AuSzuge mit. An verlagSbuchhLndwr und Antiquar schreibt: „Während meine- Ferienaufenthaltes Hab« meine Frau (!) n«d ich Jh« Schrift gelesen. Wir waren beide und sind noch jetzt sehr begeistert davon." Na, also! Et« Aristokrat konservativste* Gesinnung läßt sein „Wort der Anerkennung aufiaiettfceiien* vernahmen und sagt: „R«eS hat Ihr Buch mt» (also -em Laien!) nicht gebracht, denn ich verstehe etwas Hebräisch und ich habe alle einschlägigen Werk» von Wsllhausen. gelesan. Aber die große Wenge der Laien hat sie eben nicht geleftn . . . Daher stehen sie vor Ihrem jüngsten Buch wie die Kuh vor dem neuen Tor . . Rach zwei ähnlichen Expektorationen teilt Delitzsch „auS dem Thor der klug und besonnen urteilenden ZeitungSstimmen" eine mtt: „Wird mau also zum mindesten von einer absichtlichen Täuschung de* gesamt«» Mnschhett durch die elthehrätsche« Schriftsteller nicht ohnetveiters. sprechen können^ so kar-r man dieftn Bor- /

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